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Türkischer Botschafter in Italien entlassen

Der türkische Botschafter in Italien Ali Yakital muss seinen Posten räumen, weil zwei Botschaftsmitarbeiterinnen sich über ihn wegen sexistischer und herablassender Bemerkungen beschwerten. Der Botschafter soll auch versucht haben, eine Mitarbeiterin zu küssen. Er hat demnach also nichts getan, was nicht auch der Prophet gutgeheißen hätte. Dennoch wird er auf den Bericht von türkischen Inspektoren hin seines Amtes enthoben. Wäre in diesem Fall nicht islamisches Beleidigtsein angebracht?

Focus berichtet:

Der türkische Botschafter in Rom verliert seinen Posten, weil er zwei Mitarbeiterinnen sexuell belästigt haben soll. Botschafter Ali Yakital sei von Inspektoren des türkischen Außenministeriums für schuldig befunden worden, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV am Dienstag. Der 62-Jährige hatte laut Medienberichten unter anderem versucht, eine Botschaftsrätin zu küssen.

Die Botschaftsrätin hatte das Verhalten des erst im vergangenen Herbst zum Botschafter in Italien ernannten Diplomaten im Dezember nach Ankara gemeldet. Der Botschafter rechtfertigte sein Verhalten mit dem Hinweis, er habe der jungen Frau lediglich väterlich gemeinte Zärtlichkeiten zukommen lassen. Eine weitere Mitarbeiterin klagte über sexistische Bemerkungen Yakitals.

Natürlich hat das auch alles mit dem Islam gar nichts zu tun.

(Spürnase: Rüdiger W.)