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TV-Tipp: Tabu Islamkritik? Ein neuer Kulturkampf

„Tabu Islamkritik? Ein neuer Kulturkampf“, lautet um 0.30 Uhr in der Nacht von heute auf Montag das Thema in Volker Panzers ZDF-nachtstudio. Über den richtigen Umgang mit dem Islam streiten der Berliner Publizist Henryk M. Broder, der Politikwissenschaftler und Ex-Moslem Hamed Abdel-Samad, Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Autorin Lamya Kaddor (Fotos v.l.n.r.).

In der Vorankündigung zur Sendung heißt es:

Islamkritiker wie die Autoren Necla Kelek, Henryk M. Broder und Seyran Ates werden seit Wochen in der Presse als „Hassprediger“, „Heilige Krieger“ oder „Liberale Rassisten“ tituliert, deren einziges Ansinnen es sei, den Islam zum Feindbild abzustempeln. Im Gegenzug werfen diese ihren Gegnern, darunter die Feuilleton-Redakteure Thomas Steinfeld und Claudius Seidl vor, sie würden angesichts einer gewalttätigen und kriegerischen Religion bei Themen wie „Zwangsehe“, „Ehrenmord“ und „Fatwa“ feige wegschauen und vor dem Unrecht kapitulieren

Es scheint, als sei Samuel Huntingtons These vom Kampf der Kulturen endgültig in Deutschland angekommen, ein neuer Kalter Krieg, der ausgeht von den Redaktionsstuben führender deutscher Zeitungen. Im Kern des Disputs steht die Frage: Was ist schlimmer, den Islam zu verharmlosen oder ihn zu verteufeln?

Unversöhnliche Fronten

Dabei stehen sich die Fronten unversöhnlich gegenüber: Die Kritiker sehen im Islam eine Bedrohung der westlichen Werte. Die universell gültigen Menschenrechte, eine der wichtigsten Errungenschaften der Aufklärung, müssten mit aller Entschiedenheit verteidigt werden.

Anders die Gegenseite: Sie vermutet hinter dieser Sichtweise einen Aufklärungsfundamenatlismus und eine latente Islamophobie, die den Eindruck zu erwecken versucht, Muslime überschreiten andauernd die Grenzen des für uns Hinnehmbaren. Der Historiker Wolfgang Benz vergleicht die ablehnende Angst der Islamgegner sogar mit dem Antisemitismus des 19. Jahrhunderts.

Chancen zum Dialog?

Bedroht der Islam unsere Gesellschaft oder wird die Angst vor dem Fremden von Einzelnen geschürt? Gibt es Grenzen der Toleranz oder kapitulieren wir vor einem sich immer weiter ausbreitenden Islamismus? Gibt es Chancen zu einem Dialog, ist der Islam doch reformierbar, findet er seinen Platz in einer säkularen Welt? Welche Rolle spielt dabei die Stellung der Frau. Was bedeutet es, dass mehrheitlich Frauen zu Islamkritikerinnen geworden sind.

» ZDF-Teaser zur Sendung
» nachtstudio@zdf.de
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(Spürnase: penck)




Die muslimische Variante der Toleranz

Täglich gibt es neue Schreckensmeldungen aus dem Irak, Ägypten und anderen muslimischen Ländern. Aktuell leert eine riesige Fluchtwelle Mossul, nachdem innerhalb von zehn Tagen zehn chaldo-assyrische Christen in der nordirakischen Stadt getötet wurden. Arme, Alte und Behinderte, die sich die Flucht nicht leisten können, bleiben zurück und sind in Gefahr, jede Sekunde einem Mordanschlag zum Opfer zu fallen. Diejenigen, die die finanziellen Mittel haben, versuchen, sich nach Dohuk, Qaraqosh, und Ankawa in Sicherheit zu bringen.

(Von Marianne Brückl)

Auch in Ägypten wurde am 9. Februar wieder ein koptischer Christ getötet. Von Regierungsseiten geschürte Gerüchte über angebliche Gewalttaten durch Christen machen die Runde. Und die westliche Welt schließt die Augen, übt Toleranz gegen die Muslime, sucht den Dialog mit den Wölfen im Schafspelz. Dass die Intoleranz gegen die Christen überall beständig anwächst, will niemand sehen. Wo Hilfe gebraucht wird, richtet sie sich auf die muslimischen Migranten, die verfolgten Christen werden übersehen. Wie weit also geht dieses Humanitätsprinzip des Westens noch?

Viele deutsche Bürger sehen nur die eigenen Probleme im eigenen Land. Was sich in anderen Ländern abspielt, das wird als „unter ferner liefen“ abgelegt. Sie übersehen dabei nur, dass das, was heute in den islamisch regierten Staaten passiert, langsam von außen in die europäische Welt hineingetragen wird und in der Zukunft mehr Probleme generiert, als sie es wahrhaben wollen. Die schleichende Islamisierung Deutschlands wird kaum wahrgenommen.

Warnende Aussagen von Islamkritikern werden weitestgehend ignoriert, die Zeichen einer beginnenden Islamisierung der westlichen Welt werden als „Hirngespinste“ von islamophoben Panikmachern abgetan. Die demographische Entwicklung wird verharmlost und zieht nur die Reaktion nach sich, man müsse die Muslime trotz gravierender Unterschiede als Teil der europäischen Bevölkerung sehen. Selbst Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind, ihre Erfahrungen und Ängste sowie die Foltermethoden ihrer muslimischen Verfolger – auch aus den Reihen der eigenen Familie – schildern, werden von der Masse als unglaubwürdig eingestuft. Denn Islam bedeutet ja schließlich „Frieden“.

Aber um welche Art von Frieden es sich hier handelt, das wird geflissentlich bagatellisiert. Gutmenschen mit rosaroter Brille sehen alle in der gleichen Farbe, favorisieren den Multi-Kulti-Wahn und verherrlichen die muslimische Ideologie.

Die Ampel für muslimische Integration steht schon längst auf Rot, wenn es jemals davor Gelb oder Grün gegeben hat.

Der gefährliche Virus „Islam“, der als schwere Influenza ins Land getragen wird und sich verbreiten kann, weil man ihn als harmlose Erkältung diagnostiziert, zeigt seine Wirkung erst dann, wenn es zu spät ist. Man erkennt ihn erst, wenn die Erkrankung nicht mehr zu heilen ist. Doch dann wirkt kein Medikament mehr, weil der Virus bereits in jede Zelle eingedrungen ist.

So ist es auch mit der Infiltration europäischen Gedankengutes durch islamische Bauten, Riten und Gebräuche, die so lange von kirchlicher und staatlicher Seite verharmlost und gefördert werden, so lange man ihre Auswirkungen nicht kennt oder kennen will. Man lässt diesen Einfluss so lange zu, bis es keinen Ausweg mehr gibt. Man glaubt sich in Deutschland und Europa so lange sicher, bis die Medizin verwässert und wirkungslos ist.

Und all diejenigen, die sich lieber um ihre eigenen Probleme kümmerten, müssen dann einsehen, dass sie ihren Egoismus den warnenden Stimmen vorgezogen haben.

Extremistische Vordenker wie Ibrahim el-Zayad im Jahr 1996 (Islamisches Jugendmagazin TNT, Ausgabe 1/96) haben diese Mentalität der Deutschen erkannt und durchdringen nun als Wölfe im Schafspelz durch honigsüße Worte die europäische Welt. So wie Odysseus in der griechischen Sage den Sirenen folgte, so folgt der Europäer nun seinem Sch(l)ächter. Die Menschen scheinen zu vergessen, dass Christen oder Atheisten für die Muslime Zeit ihres Lebens Ungläubige sind und bleiben. Es sei denn, sie bekehren sich zum Islam und gehorchen den Regeln des Koran. Und welcher Moslem wird, sollte der Westen einmal in der Hand der islamischen Denkweise sein, dann noch die westliche Kultur und Demokratie anerkennen? Es grenzt an Naivität oder Dummheit glauben zu wollen, dass jemand, der den Koran auswendig zu rezitieren in der Lage ist und sich mit den darin enthaltenen Regeln identifiziert, sich einer Demokratie unterzuordnen in der Lage ist. Die Weltherrschaft zu erringen im Namen Allahs ist das Ziel, das erreicht werden soll. Die Zeichen sind bereits deutlich gesetzt, denn alles, was aus der westlichen Welt nun als unmoralisch und schlecht nach außen dringt, bestätigt das muslimische Bestreben, mehr und mehr Einfluss auf die „unmoralische“ Welt zu gewinnen.

Durch die letzten Ereignisse, die jetzt in der „Institution“ katholische Kirche bekannt geworden sind, sowie die Verfehlung der evangelischen Landesbischöfin Käßmann, wurde Öl ins sowieso schon lodernde Feuer der islamischen „Glaubensbrüder“ gegossen, um die Handlungsweise zu rechtfertigen, die Ungläubigen der islamischen Lebensweise Schritt für Schritt auch in Europa unterzujochen

Dass aber die gleichen Verbrechen in der islamischen Welt geschehen, die jedoch durch den Glauben gerechtfertigt werden, wie Zwangsverheiratung von Kindern und jungen Mädchen, Vergewaltigung, Verstümmelung, Zwangsislamisierung und Ermordung von Ungläubigen, das fällt keineswegs ins Gewicht. Damit befassen sich nur die wenigen Menschen, die nicht nur den beengten Horizont des eigenen Heimatlandes vor Augen haben, sondern den Blick auch nach außen richten.

Jede Tat dieser Art ist verabscheuungswürdig und zu bestrafen. Doch richtet ein Großteil der deutschen Bevölkerung den Blick lediglich auf das, was innerhalb der deutschen Grenzen passiert und empört sich nur darüber.

Es ist längst überfällig, dass alle Menschen sich dafür einsetzen, auf der Welt, ganz gleich um welches Land oder welchen Kulturkreis es sich handelt, diese Verbrechen an den Menschen zu verhindern und sich nicht aus falscher Toleranz und Dialogfreudigkeit in die Hände der Verfechter einer Zwei-Klassen-Religion, nämlich dem Islam, begeben.




Zweimal das Gleiche ist nicht dasselbe


Die Überlebenszeit von Kommentaren auf WELT-Online hat mit dem Inhalt nichts, mit Political Correctness aber sehr viel zu tun. Ein PI-Leser hat bei einem Reise-Artikel auf WELT-Online die Probe aufs Exempel gemacht. Er hatte einen – unbeanstandeten – nicht gerade freundlichen Kommentar über Deutsche gefunden. Selbigen hatte er im Text unverändert gelassen, aber alle Bezüge auf Deutschland und Deutsche durch Türkei und Türken ersetzt. Der Kommentar überlebte keine 15 Minuten. Merke: Schlecht reden über Deutsche wird von der von Selbtshass zerfressenen Dressurelite erlaubt, schlecht reden über Türken aber nicht!




Ausgebremst


Bei seinem Besuch in England gab Geert Wilders ganz nebenher ein Musterbeispiel, wie man Journalisten und ihre plumpen polemischen Tricks in Interviews gekonnt ausbremst. Zugegeben, da kommt ihm der Umstand zugute, dass im heutigen Europa vorwiegend Schulversager und Studienabbrecher brotloser Fächer dort landen, wo man „was mit Medien“ macht.

Entsprechend dümmlich ist der Versuch, einen Geert Wilders mit einem unbekannten Bibelzitat, das der Redaktionspraktikant in der Frühstückspause heraussuchen musste, aufs Kreuz zu legen oder ihn zu bewegen, mit der BNP, Le Pen oder Jörg Haider freiwillig in einen Sack zu steigen. Wer so trottelig wäre, würde sicher nicht einer der erfolgreichsten Politiker Europas werden können, sondern bestenfalls deutscher Kommunalpolitiker.

Was hat die Journalistin Emily Maitlis falsch gemacht? Ganz einfach: Sie hat gegen die wichtigste Grundregel des modernen Journalismus im Kampf gegen Rechts verstoßen: Man darf, nein: man muss Lügen über den politischen Gegner verbreiten. Aber man darf nicht anfangen, diese auch noch selber zu glauben. Sonst passiert es, dass statt des dumpfbackigen Rechtsextremisten, den man dem Publikum am Nasenring vorführen möchte, ein hochgebildeter und intelligenter bürgerlicher Liberaler auftritt, der den Spieß umdreht. Oder wie man früher sagte: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

(Vielen Dank allen Spürnasen)




EZB zerrt Griechen aus dem Schulden-Sumpf

Um die Misere Griechenlands zu beenden und das Restrisiko eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone zu minimieren, ist die Europäische Zentralbank (EZB) kreativ geworden und trägt Milliarden in das Balkanland. Und das, obwohl die EU beschlossen hat, keinen Cent zu überweisen und die EZB offiziell keine Mitgliedstaaten finanzieren darf.

Der Standard berichtet:

Not macht erfinderisch: Während die EU Defizitsünder Griechenland zum schmerzhaften Gesundsparen verdonnert hat und nicht einen Euro nach Athen überweist, hilft die EZB wo sie kann – effektiv und geräuschlos. Offiziell darf die Europäische Zentralbank (EZB) die Griechen nicht aus dem Schulden-Sumpf zerren, da ihr die Finanzierung von Euro-Mitgliedsländern untersagt ist.
(…)
Noch mindestens bis Mitte Oktober können die Institute Woche für Woche bei der EZB in Frankfurt vorstellig werden und Geld zum rekordniedrigen Festzins von einem Prozent bei ihr abholen – egal wie viel sie auch wollen. „Das ist der Preis, den die EZB für die Krise in Griechenland zahlt“, war die erste Reaktion von ING-Analyst Carsten Brzeski im Interview mit Reuters TV auf die überraschende Ankündigung von Notenbank-Chef Jean-Claude Trichet am Donnerstag. Überraschend war nicht, dass Trichet Europas Banken weiter unter die Arme greift, sondern wie lange er bereit ist, dies noch zu tun. Unterm Strich sind das viele Milliarden Euro für Athen.
(…)
Doch Trichet tut noch viel mehr für Athen – mit und ohne Worte: Fast schon auffällig lobte der Zentralbank-Chef am Donnerstag Griechenland für seine Sparanstrengungen. Und fast ebenso auffällig und beharrlich verweigerte Europas oberster Währungshüter sich auf Fragen von Journalisten zu antworten, ob die EZB denn bei ihrer harten Linie bleiben wird und Anfang 2011 zu ihren alten strikten Anforderungen für die Akzeptanz von Sicherheiten zurückkehrt. Die Sicherheiten – oft Staatsanleihen – müssen Geschäftsbanken bei der Zentralbank hinterlegen, wenn sie sich frische Liquidität besorgen wollen.

Und genau hier könnte es zum Jahreswechsel eng werden für die Griechen. Wenn die Ratingagenturen dem Land weiterhin misstrauen und ihre Bonitätsnoten nicht wieder anheben, sind griechische Staatsanleihen ab dem 1. Jänner für die EZB nicht mehr akzeptabel. Die am Donnerstag druckfrisch am Finanzmarkt platzierte griechische Anleihe wäre trotz reißenden Absatzes nur noch die Hälfte wert. Trichet muss alles tun, um das zu verhindern. Noch im Februar war es für ihn „kristallklar“, dass die EZB bei ihrer harten Linie bleibt. Nur einen Monat später schweigt Trichet vielsagend – und reizt damit zur Spekulation.

(Spürnase: Mike M.)




Ahmadinedschads 9/11 Verschwörungstheorie

Ahmadinedschad hat’s mit den 9/11 Verschwörungstheoretikern oder umgekehrt: sie teilen seine Meinung. So, wie der Irre von Teheran den Holocaust leugnet, behauptet er auch, die Anschläge vom 11. September 2001 seien ein abgekartetes Spiel gewesen, um den Krieg gegen den Terror zu beginnen.

Damit befindet sich Irans Diktator in „bester“ Gesinnungsgesellschaft. Dass jemand 3.000 Landsleute opfert, um einen Krieg beginnen zu können, erscheint vielen westlichen Guties genauso wenig abwegig wie für Ahmadinedschad, dem das Leben seiner Landsleute, wie man nach seiner „Wiederwahl“ sah, kaum etwas bedeutet. Mahmoud, der Irre, hat im Westen eben doch mehr „Brüder im Geiste“, als man landläufig denkt. Auch sie sähen Israel gerne von der Landkarte verschwunden.