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Antisemitismus in Berlin


Mit steigender Bereicherung durch Zuwanderung aus dem islamischen Raum findet die Hauptstadt zu alten Traditionen zurück: Antisemitische Vorfälle häufen sich, wobei man natürlich erst erforschen muss, wie viel davon einen Zuwanderungshintergrund haben. Und so verlieren wir wertvolle Zeit durch die Planung von Statistiken und Studien.

Der Tagesspiegel schreibt:

Die Jüdische Gemeinde Berlin sprach am Montag von „jugendlichen Schlägergruppen“, die immer häufiger aus Zuwandererkreisen stammten. Einer Einschätzung der Amadeu-Antonio-Stiftung zufolge ist Antisemitismus in „großen urbanen Wohnquartieren mit überwiegend muslimischer Wohnbevölkerung“ ein ernstes Problem. Gesicherte Zahlen über den ethnischen oder religiösen Hintergrund antisemitisch aufgefallener Täter in Berlin gibt es nicht. Es sei aber nötig, erklärte die Jüdische Gemeinde, endlich Ursachen und Auswirkungen von Antisemitismus, besonders unter jungen Türken und Arabern, zu erfassen.

Ein Leser fragt erstaunt: „Die Ursachen müssten erst herausgefunden werden? Soll das ein Witz sein?“ Aber wir können aufatmen:

Das sehen die Experten vom Projekt „amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus“ ähnlich. „Antisemitische Gewalt ist aber nicht nur ein Jugendproblem – und nicht nur ein Phänomen unter Migranten“, erklärte Projekt-Mitarbeiterin Susanna Harms.

und bringt gleich das Beispiel eines antisemitisch tätigen, älteren Deutschen. Na dann forschen wir mal noch ein Weilchen…obwohl – eigentlich ist es nichts Neues unter der Sonne…

(Spürnase: Dionysos)