Bleibt Heinz Fischer Bundespräsident?Wird die österreichische Wahl zum Bundespräsidenten doch noch spannend? Bis vor kurzem schaute alles nach einem blinden wie langweiligen Durchmarsch von Amtsinhaber Heinz Fischer (Foto) aus. Die Kandidatur eines unerwarteten dritten Kandidaten aus einem betont christlichen Eck könnte aber nun doch zu einer Alternative für die ÖVP-Wähler werden.

(Von Andreas Unterberger, langjähriger Chefredakteur der Wiener „Presse“ und der „Wiener Zeitung“; er schreibt heute unter andreas-unterberger.at, Österreichs meistgelesenen Blog)

Natürlich ist der Sozialdemokrat Fischer weiterhin Favorit. Noch nie hat in Österreich ein amtierender Bundespräsident, der zur Wiederwahl antritt, diese verloren. Überdies hat die Volkspartei auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten verzichtet. Begründet wird das mit der Aussichtslosigkeit und mit Geldmangel. Überdies hat sich bereits vor der diesbezüglichen Entscheidung der ÖVP, Christoph Leitl, der immer schon sehr Sozialdemokraten-freundliche Chef des ÖVP-Wirtschaftsbundes, für Fischer ausgesprochen.

Dennoch ist die Nichtkandidatur der ÖVP nur schwer verständlich. Liegt die Partei doch bei allen Umfragen deutlich vor der SPÖ, hat sie bei allen Wahlgängen der letzten 18 Monate gewonnen, während die SPÖ alle verloren hat. Ohne dass man es nachweisen kann, sind viele Österreicher überzeugt: Die ÖVP hat sich bei koalitionsinternem Gemauschel von der SPÖ über den Tisch ziehen lassen. Wobei nicht klar ist, worin eigentlich die Gegenleistung besteht. Denn die SPÖ hat sich bei allen strittigen Fragen, die österreich-typisch vor allem Personalfragen sind, immer sehr wirkungsvoll durchgesetzt.

Das ärgert viele bürgerliche Wähler sehr. Sie waren schon von Anfang an gegen die Koalition und sind besonders gegen die Person Heinz Fischers. Denn dieser kommt vom sehr weit linken Rand der SPÖ. Er hat sich nie gegen die Verschuldungspolitik der Regierung ausgesprochen. Er hat nie auch nur annähernd die Probleme durch Zuwanderung und Islamismus angesprochen. Er hat sogar im Gegenteil bekannte Hamas-Unterstützer zum feierlichen Iftar-Mahl geladen. Fischer hat aber auch peinlich geschwiegen, als Rot und Schwarz entgegen der in der Verfassung festgehaltenen Pflicht, den Staatshaushalt im Oktober dem Parlament vorzulegen, schon im Januar 2010 angekündigt haben, dass sie den Entwurf erst im April 2011 vorlegen werden.

Die Regierung hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, dafür eine halbwegs brauchbare Begründung zu liefern (der wahre Grund sind die im Oktober fälligen Wahlen in der Stadt Wien, der wichtigsten SPÖ-Hochburg, die zahllose SPÖ-Vorfeldorganisationen aus Steuermitteln finanziert). Dennoch verteidigte Fischer diesen Verfassungsbruch.

Der amtierende Präsident war überdies über viele Jahre Vizepräsident der nordkoreanischen Gesellschaft, also für die Freundschaft zur derzeit weitaus blutrünstigsten Diktatur der Welt zuständig. Staunen ließen auch dicke Lobeshymen auf das kubanische System.

In seinen Schriften setzte er auf „progressiven Minderheiten und Randgruppen“; er schrieb in schlechtbekannter marxistischer Diktion über den „kapitalistischen Grundwiderspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung“; er bekannte sich zu dem Satz: „Die Verwirklichung einer klassenlosen Gesellschaft ist weiterhin das dominierende Ziel“. Unzählig sind die linksextremen Zitate aus Fischers Feder: „Abbau individueller Entscheidungsmöglichkeiten und der privaten, individualisierten Bedürfnisbefriedigung“; „Stattdessen Zur-Verfügung-Stellung möglichst vieler staatlicher und kommunaler Reproduktionsleistungen“; „Ein weiteres Vordringen der verstaatlichten Unternehmungen“; „Ablösung des Gewinn- und Effizienzkalküls bei wirtschaftlichen Entscheidungen“; oder: „Erringung gesellschaftlicher Verfügung über die Produktionsmittel“.

Ein besonders hässliches Kapitel im Leben Fischers waren seine zornigen und wilden Attacken auf Simon Wiesenthal, als dieser die Rolle von Friedrich Peter als einstiger SS-Offizier genau zu dem Zeitpunkt aufzeigte, da der SPÖ-Chef Bruno Kreisky Peter zur Erringung einer parlamentarischen Mehrheit brauchte.

Da die weitgehend der SPÖ nahestehenden Boulevardmedien und der total linksstehende ORF aber alle Schattenseiten Fischers konsequent verschweigen, hat er in der Tat exzellente Chancen, als freundlicher und gelassener Opa mit korrektem Anzug wiedergewählt zu werden. Dies umso mehr, als Barbara Rosenkranz, lange seine einzige Opponentin, sofort von den Medien niedergemacht wurde. Es gab linke Demonstrationen gegen sie, begleitet von ORF-Kampagnen, natürlich ist auch die progressive Kulturszene wieder voll aktiv.

Rosenkranz ist freilich auch selbst ins offene Messer gerannt. Sie hat auf die Frage nach den NS-Verbrechen in peinlicher Schlichtheit geantwortet, dass ihr Wissen lediglich auf dem Schulunterricht beruht; sie ist tagelang mit gewundenen Formulierungen Fragen nach den Gaskammern ausgewichen; auch die betont altgermanischen Namen ihrer – an sich eindrucksvollen – zehn Kinder bis hin zu Hitlers Tarnnamen „Wolf“ zeigen eine in Österreich alles andere als mehrheitsfähige innere Einstellung. Das gipfelte in der Peinlichkeit, dass sie sich auf Aufforderung des als einziger hinter ihr stehenden Kronenzeitungs-Herausgeber Hans Dichand in einer öffentlichen eidesstattlichen Erklärung von den NS-Verbrechen distanzieren musste. Jeder Zuseher konnte sehen, wie sehr sie diesem ganzen Thema ausweichen wollte, wie sehr sie aber inzwischen auch nervlich unter den wilden Attacken von Links litt.

Da lässt nun die überraschende Kandidatur von Rudolf Gehring viele bürgerliche Wähler vorerst einmal aufatmen. Er hat – ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nahm – die notwendigen Unterschriften gesammelt, während andere Kandidaten aus dem grünen Eck daran gescheitert sind. Er bietet bisher keine erkennbaren Angriffsflächen – außer dass er als Chef der Minigruppe „Christliche Partei Österreichs“ und als früheres ÖVP-Mitglied immer als vehementer Gegner der Abtreibung öffentlich aufgetreten ist. Was natürlich das feministische Eck sehr stört.

Gehring profitiert aber davon, dass das gesamte Angriffspotential der Linken auf Rosenkranz gerichtet ist. Was freilich nur solange gelten dürfte, als er nicht zu einer ernsten Gefahr für Fischer wird. Er kann sich insbesondere als Gegenpol zu den drei großen Parteien Österreichs profilieren. Und er bemüht sich nun rasch, auch in anderen Politikbereichen Profil zu zeigen.

So verlangt der gelernte Jurist und Exbeamte, dass der Bundespräsident das Recht bekommen soll, Gesetzesanträge im Parlament einzubringen. Er betont seine im Vergleich zu den Konkurrenten größere Wirtschaftskompetenz, auch auf Grund seiner unternehmerischen Aktivitäten. Er will sich als Bundespräsident gegen Korruption und Parteibuchwirtschaft engagieren. Er will gegen Schuldenwirtschaft, den Missbrauch von Steuergeldern für parteipolitische Zwecke und die Machtanmaßung der Sozialpartner auftreten. Er lehnt einen EU-Beitritt der Türkei ab und tritt für eine verfassungsrechtliche Überprüfung des Lissabon-Vertrages ein. Er kritisiert die gesetzliche Aufwertung von Homosexuellen-Partnerschaften. Er warnt vor zu viel Zuwanderung und vor islamistischen Tendenzen. Er prangert die Parteibuchwirtschaft der Regierungsparteien an. Er beklagt den schlechten Zustand vieler Schulen, aber auch des österreichischen Bundesheeres. Er verspricht den Außenseitern und Ärmsten der Gesellschaft Hilfe und Solidarität. Er will sich insbesondere für Frieden, für christliche und soziale Werte engagieren.

Freilich: Ob hinter diesen Überschriften konkretere Ideen stehen, ob er jenseits all dieser Überschriften wirklich sattelfest ist, wird erst der Härtetest des nun begonnen Wahlkampf zeigen. Dabei wird sich auch zeigen, ob er Chancen hat, über das geschrumpfte christliche Wählerpotential hinaus Stimmen anzusprechen. Die Wirtschaftsliberalen und nicht-christlich geprägten Konservativen werden ihn ebenso wie die Protestwähler genau beobachten.

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20 KOMMENTARE

  1. Unzählig sind die linksextremen Zitate aus Fischers Feder: „Abbau individueller Entscheidungsmöglichkeiten …

    Das ist nicht nur linksextrem, sondern ebenso rechtsextrem und muslimisch. Mit einem Wort: diktatorisch. Tyrannisch.

  2. Das Haus Habsburg stellt eine viel bessere Alternative dar als dieser österreichische Bundesheini.

    „Gott erhalte, Gott beschütze unser Kaiser unser Land…“

  3. Das gilt auch für den Bundesheini Köhler. Georg Friedrich, Prinz von Preussen würde Deutschland mit Sicherheit besser repräsentieren.

  4. What? Heinz Fischer, Vizepräsident der nordkoreanischen Gesellschaft? Früher gabs für so einen Abschaum den Radikalenerlass, heute sitzen die kommunistischen Verbrecher an den Schaltstellen der Macht!

  5. „aus einem betont christlichen Eck“

    Und, äh, was heißt das nu?

    Dialog-Kasper oder eher evangelikal? 😉

  6. „Bleibt Heinz Fischer Bundespräsident?“

    Hoffentlich NICHT !

    Er ist zwar mal in der „Zeit im Bild“ des ORF aufgetreten, auch mal im „Presseclub“ des ORF, aber ansonsten hat er sich „vornehm“ zurückgehalten.

    Hat er nicht mehr zu sagen gehabt, dieser Herr „Bundespräsident“ Heinz Fischer ?

  7. Gerade diese „Salonkommunisten“ wie Heinz Fischer, Oskar Lafontaine, Gerhard Schröder usw. sorgten dafür, daß die gesamte Sozialdemokratie Europas einfach nur unglaubwürdig ist. Auch ein Willy Brandt war ja, obwohl er gerne die DDR auch kritisiert hat, der Vorsitzende der „Sozialistischen Internationale“. Das Bedenkliche an der ganzen Sache ist aber, daß die großen bürgerlichen Parteien wie die CDU und die ÖVP kein Problem damit haben, gemeinsame Sache mit diesen Idioten zu machen, statt sich auf ihre ehemalige Stärke zu besinnen, konservative Werte zu vertreten. Auch sie machen sich zum Büttel des Multi-Kulti-Wahns und des Verrats an ihrer Bevölkerung. Aber die Konservativen haben ja auch geglaubt, wenn sie mit Hitler eine Koalition eingehen, könnten sie diesen kontrollieren. Ich hoffe, daß die österreichische und auch die deutsche Bevölkerung noch aufwacht.

  8. Die ganz Dummen werden wieder Fischer den Oberkommunisten wählen und derer gibt es leider zuviele in Österreich. Hauptsache die ultralinken Kerzerlschlicker haben gegen die Frau Rosenkranz mit einem Lichterlmeer protestiert.

  9. Mir persönlich war die Wahl egal. Der Bundespräsident ist eigentlich sinnlos und frisst nur Geld. Wir könnten ihn genausogut abschaffen.

    Dann allerdings flatterte dieser nette Newsletter in mein Postfach.

    NEWSLETTER ÖH UNI WIEN MÄRZ

    Hallo,
    in diesem Newsletter findest du Informationen zu folgende Themen:

    (1) LYRIK IM MÄRZ 2010
    (2) FEMINISM REVISITED-BUCHVORSTELLUNG ANDREA TRUMANN
    (3) LICHTERTANZ GEGEN ROSENKRANZ
    (4) MELDUNG ZUR FORTSETZUNG DES STUDIUMS
    (5) NOTEN BEEINSPRUCHEN
    (6) ANMELDESYSTEM
    (7) BERATUNGSZEITEN DER ÖH UNI WIEN

    (3) LICHTERTANZ GEGEN ROSENKRANZ

    Weil die Entscheidung von Barbara Rosenkranz als Bundespräsidentin zu
    kandidieren für viele Menschen ein sehr unangenehmes Gefühl erzeugt und
    eine ‚Heldin der rechtsextremen Szene‘ in der Hofburg nichts verloren hat
    ruft die ÖH Uni Wien zur Teilnahme am ‚Lichtertanz gegen Rosenkranz‘ auf.
    Gegen Rassismus und Rechtsextremismus demonstrieren!

    Datum: 25.03.2010
    Zeit: 19.00 Uhr
    Ort: Ballhausplatz

    Tja, da die links-extreme ÖH offensichtlich solche Probleme mit Rosenkranz hat, muss ich, wohl oder übel, doch zur Wahl gehen und Rosenkranz wählen.

    …zeigen eine in Österreich alles andere als mehrheitsfähige innere Einstellung.

    Aber Kommunismus, Sozialismus und Grün-ismus sind in Österreich sehr wohl mehrheitsfähig. Die SPÖ hat zwar bei den Gemeinderatswahlen in der Steiermark sehr viel verloren, aber Links und Grün sind immer noch da und halten immer noch sehr viele Prozent der Wählerstimmen. Seltsam, seltsam.

    Also, wenn ich meinen Sohn „Wolf“ nenne, ist das böse.

    Wenn die Stadt Wien Che Guevara eine Büste errichtet, ist das gut.

    Okay… was mich zu der Aussage führt: fuck Europe.

  10. # 9 wir tun was:
    Dein Vergleich ist sehr interessant: Die damalige Unterstützung der Konservativen für Hitler erfolgte aus gleichen Motiven wie das heutigen Anbiedern der „bürgerlichen“ Parteien an den linken Zeitgeist und den Multi-Kulti-Wahn. Biedermänner, die zwar oft erzkonservativ leben, damit aber einen Minderwertigkeitskomplex haben und jetzt auch gerne einmal ein bischen modern erscheinen möchten. In deren Gartenzwerg-Idylle kann drei Strassen weiter gerne eine Moschee gebaut werden, solang die Tochter nicht mit einem Türken heimkommt ….

  11. Nochmal was Aktuelles von Andreas Unterberger zu Sozialdemokraten und deren Einstellung zur Wahrhaftigkeit………

    Fußnote 86: Die Sozialdemokraten und die Türken

    27. März 2010 | Autor: Andreas Unterberger7 KommentareEs läuft oft blöd, wenn jemand Interviews liest, die eigentlich für andere bestimmt sind.

    Es ist ein alter Schmäh: Politiker sagen oft ganz andere Dinge, je nachdem an welches Publikum sie sich wenden. Etwa Jörg Haider hat das perfekt beherrscht. Nur wird neuerdings von bösen Menschen immer genauer geschaut, was ein Politiker dort sagt, wo die Botschaft nicht für sie bestimmt war. Wie etwa der beleibte neue SPD-Chef Sigmar Gabriel. Er bezeichnete in einem Gespräch mit türkischen Journalisten den in Deutschland geltenden Sprachnachweis vor dem Familiennachzug als “Fehler”. Er verlangte weiters das kommunale Wahlrecht auch für Nicht-EU-Bürger. Außerdem will er Türken die deutsche Staatsbürgerschaft auch dann verleihen, wenn diese nicht auf die türkische verzichten. Man kann sich die Reaktionen lebhaft vorstellen, die entbrennen würden, wenn Gabriel solches auch vor einer deutschen Zuhörerschaft sagen sollte, etwa gar vor den (heute ja nur noch: ehemaligen) sozialdemokratischen Stammwählern. . .

    Hier der Link:
    http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/fusnote-86-die-sozialdemokraten-und-die-turken/#more-1711

  12. #3 +#4 Jaime I El Conquistador; War es nicht genau das Haus Habsburg, das dem Islam in Österreich schon vor langer Zeit zu Religionsstatus verholfen hat.

    Und irgendein preussischer König wär wohl so ziemlich das letzte, was ich mir wünschen würde. Allein, wenn man an die schulischen Leistungen der Preussen (Berliner) denkt. Da könnt ich mich noch eher mit dem Hannoveraner, den mit der Carolin anfreunden.
    Wir hier in Bayern, haben ja auch nen Prinzen, dem stünde das Amt mindestens genauso zu.

  13. Barabara Rosenkranz hat als EINZIGE(!) im österr. Parlament gegen den EU-Vertrag gestimmt. Alle anderen waren zu feige, gegen die EUdSSR aufzustehen.
    Sie hat niemals irgendeine Nähe zum Nationalsozialismus gezeigt und all die Jahre als intergere und kluge Landes- und Bundespolitikerin gegolten. Niemand hat ihr jahrzehntelang einen Vorwurf gemacht.
    Bloß weil sie nicht blind – wie es die bundesdeutschen Dummschwätzer tun, deren Wappentier der Esel ist, der immer und vor allem wenn er nicht weiß warum „I-A“ schreit – die hasstriefende antideutsche Propaganda der Linken übernimmt, sondern Geschichte auch im Kontext ihrer Zeit und frei von Propaganda sehen will, wird sie plötzlich angegriffen.
    Offenbar muss man blind alles glauben, was die Sowjetpropaganda in den 40er und 50er jahren des 20.Jhd. ausgekotzt hat, der wie ist das? Wer das Dogma nicht nachplappert (bedingungslos!) der ist ein Ketzer?
    Wo sind wir denn hingekommen? das alles erinnert fatal an Inquisition und kommunistische bzw. Nazi-Diktatur!
    Ja, noch gibt es n Österreich Menschen, die wissen zu welchem Volk sie gehören und deshalb keine Nazis oder Internazis sind! Genau die versucht man als letzten Damm gegen die Überfremdung Österreichs zu diffamieren und zu brechen!

    Was generell damit überspielt werden soll: Heinz Fischer ist ein Kryptobolschewik übelster Sorte! Präsident der österr.-nordkoreanischen Gesellschaft, wünscht er sich den Sozialismus zurück.

    Es lohnt sich zu lesen, was der bekannte Publizist Pretterebner („Der Fall Lucona“) über diesen Menschen zu sagen hat:

    In seinen „Roten Markierungen“ wird diese (Anm.: seine Strategie) vereinfacht so erklärt: Da die SPÖ in der Regierung leider die politischen Verhältnisse nicht radikal infrage stellen könne, weil sie sonst abgewählt werden würde, müsse man sich einer „Art Doppelstrategie“ bedienen, um die schrittweise Verwirklichung des Sozialismus zu erreichen. Sozialistische Ideen voranzutreiben sei demnach die Aufgabe von „progressiven Minderheiten und Randgruppen“ (zu denen selbstredend auch linksextreme Zellen zählen), die nicht unter dem Zwang zur Realisierung stünden. Was diese Gruppen andererseits aber umso weniger könnten, je radikaler sie agieren, das könnten die Parteiführung und die Regierung: „Durchbrüche zu einem veränderten Bewusstsein absichern und erweitern, das bereits Durchsetzbare durchsetzen, den Modellen eine faire Chance zur Entwicklung geben und anderes mehr …“ In seinem 1977 erschienenen Buch „Positionen und Perspektiven“ stellte Fischer seine „sozialistische Doppelstrategie“ in verfeinerter Form dar: „Eine Politik, die zwei so unterschiedlichen Aufgaben gerecht werden soll, nämlich der Verwaltung des Staates einerseits und der Veränderung der Gesellschaft andererseits … eine Politik, die sich gewissenhaft an einen erteilten Wählerauftrag halten, aber gleichzeitig die Voraussetzung für einen erweiterten Auftrag schaffen will, kann nur in einer Arbeitsteilung bestehen zwischen jenen, die ohne Rücksicht auf Opportunität … neues Problembewusstsein schaffen, und jenen, die das Ergebnis der auf diese Weise entstandenen Diskussion zusammenfassen und den gesellschaftlichen Überbau den neuen Notwendigkeiten und Möglichkeiten anpassen.“ Im selben Buch geißelte Heinz Fischer auch massiv „das rabiate Festhalten an der sozialen Marktwirtschaft“. Es gehe nach wie vor darum, den „kapitalistischen Grundwiderspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung“ zur Auflösung zu bringen. Im Jahr 1978 ging es darum, einen „Problemkatalog für ein neues SPÖ-Parteiprogramm“ zu erstellen. Zum Koordinator des Projekts ernannte Bruno Kreisky zunächst den prominenten SP- Wirtschaftswissenschaftler Egon Matzner. Doch Heinz Fischer zog das Projekt sofort an sich. Im Renner-Institut wurde der unter Fischers Federführung entstandene „Problemkatalog“ veröffentlicht. Schon in der Einleitung wird Fischers Credo manifest: „Die Verwirklichung einer klassenlosen Gesellschaft ist weiterhin das dominierende Ziel einer sozialistischen Gesellschaftsreform.“ Danach werden reihenweise Forderungen aufgestellt, die nach der Vorstellung der Autoren die Grundlage für ein neues „modernes SPÖ-Parteiprogramm“ bilden sollten. Unter anderem wird verlangt: „Abbau individueller Entscheidungsmöglichkeiten und der privaten, individualisierten Bedürfnisbefriedigung“ – „Stattdessen Zur-Verfügung-Stellung möglichst vieler staatlicher und kommunaler Reproduktionsleistungen“; „Ein weiteres Vordringen der verstaatlichten Unternehmungen“ – „Ablösung des Gewinn- und Effizienzkalküls bei wirtschaft- lichen Entscheidungen“ – „Erringung gesellschaftlicher Verfügung über die Produktionsmittel“ – „Gesellschaftliche Kontrolle zur Verwendung der Gewinne“; „Abbau der individualistischen Aufstiegsideologie“ – „Entkoppelung von Bildung und dem Recht auf eine privilegierte soziale Position“ – „Umkehrung der Entlohnungspyramide“ – „Entlohnung nach dem Arbeitsleid“ und „eine progressive Steuerpolitik“; „Abbau des anerzogenen Leistungsdenkens und der Disposition zur Pflichterfüllung durch Abschaffung der Leistungsüberprüfung in der Schule“ – „Einrichtung von Gesamtschulen“ – „Abschaffung des Repetierens“ – „Abschaffung der Schularbeiten“ – „Abschaffung der Reifeprüfung“. In einem eigenen Kapitel über „Staat und Demokratie“ wird zunächst festgestellt: „Zur Durchsetzung“ des Sozialismus „reichen Wahlen allein nicht aus“. Um eine „solidarische Gesellschaft ohne Klassenschranken“ zu etablieren, bedürfe es unter anderem der „Einübung von Widerspruch“, der „Störung inhumaner Ordnungen“ sowie der „Gehorsamsverweigerung als Form politischer Aktion“.

    Zu den Unterschieden zwischen Fischers österreichischem „sozialistischem Modell“ und den Zielen des Eurokommunismus befragt, hatte der SPÖ-Klubobmann bereits im Dezember 1975 der italienischen Zeitung „Il Giorno“ wörtlich anvertraut: „Auch wir wollen ja letzten Endes eine wahrhaft sozialistische Gesellschaft. Wir möchten nur, dass sich der Übergang zum Sozialismus traumalos vollzieht.“ Bruno Kreisky machte Fischers Träumen freilich bald ein Ende. Er öffnete – zumindest teilweise – im Gegensatz zu Fischers Plänen die Partei. Mit dem weltweiten Zusammenbruch des kommunistischen Sowjetimperiums und damit auch des „real existierenden Sozialismus“ im Jahr 1989 schienen auch die Träume von „der wahrhaft sozialistischen Gesellschaft“ für die meisten linken Zeitgenossen endgültig begraben zu sein. Nur Heinz Fischer gab noch am 26. April 1995 gegenüber der Grazer „Kleinen Zeitung“ zu: „Ich habe meine Hoffnung auf die Rückkehr der Ideologie nie aufgegeben.“ Lediglich dem sozialistischen Verstaatlichungsdogma hat Heinz Fischer, wenn man seinem Aufsatz aus dem Jahr 1997 im SPÖ- Organ „Zukunft“ trauen kann, inzwischen wenigstens teilweise abgeschworen: „Dieser Gedanke hat sich als falsch erwiesen. Eine Gesellschaft ohne Privateigentum an Produktionsmitteln, in der der Großteil der wirtschaftlichen Entscheidungen beim Staat konzentriert ist, schafft mehr Probleme, als sie löst.“ Ein bisschen lang hat er gebraucht, der „nicht Linkslinke“ und SPÖ-Vordenker Fischer, um das endlich einzusehen. Fischers Sympathie für Diktatoren „Mich in die Nähe des Kommunismus zu rücken, das ist Wahlpropaganda“, weist Heinz Fischer jegliche Kritik an seiner verqueren politischen Gedankenwelt zurück.

    Die wucht der geballten roten Propaganda trifft jeden, der es wagt die macht der sozialistischen Verbrecher und ihrer Junta in Frage zu stellen. Wie integer er auch sein mag, er wird angegriffen werden.

    Natürlich werden die österreicher den 2roten Heinzi“ zum Bundespräsidenten wählen. er hat bisher nichts in diesem Amt getan, er wird weiterhin nichts tun, denn das ganze Amt des Bundespräsidenten ist unnötig wie ein Kropf!

    Ach ja, und wegen des Herrn Gehring: ein braver und integerer Mann. Nur ist mit Herumgechriste in Österreich kein Staat mehr zu machen. Dafür wurde im Vorfeld schon gesorgt, indem man Einzelfälle von Missbrauch zu einem generellen Phänomen hochstilisiert hat, die Kirche als Hort von Kinderschändern diffamiert hat. Plötzlich erinnern sich Menschen nach 30 oder 40 Jahren, sie seinen missbraucht worden, nur weil es jetzt Medienpräsenz verschafft (am blödesten André Heller der sich „geschändet“ fühlte, weil ihm einer der Patres vor fast 40 Jahren über den Kopf gestrichen habe!).

    Auch hier greift die rote Propaganda perfekt und allein das Wort „christlich“ ist schon genug Grund für eine politische Bedeutungslosigkeit geworden.
    Mittlerweile bezahlt der ORF bereits „Neonazis“ (in Wahrheit genetischen Müll, der wenn es gerade passt auch linke Parolen grölen würde) um sie zu FPÖ-Veanstaltungen zu karren. Die Propagandalüge rollt also und noch wird die Mehrheit drauf reinfallen. Wie viele noch werden die Wahlen zeigen.

    Da Fischer es ohnehin wird, ist jede Stimme für Barbara Rosenkranz eine Stimme gegen die Bolschewisierung Österreichs.

  14. #9 Wir tun was

    „Aber die Konservativen haben ja auch geglaubt, wenn sie mit Hitler eine Koalition eingehen, könnten sie diesen kontrollieren. Ich hoffe, daß die österreichische und auch die deutsche Bevölkerung noch aufwacht.“

    Man ist ja immerhin 1945 wieder aufgewacht.

    Jetzt wird wieder geschlafen. 😉

  15. Und ich dachte immer Deutschland hätte untragbare Politiker.
    Klar das unsere CSU immer mehr an den linken Rand rutscht. Sie sehen ja das es bei den Nachbarn funktioniert.

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