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Postangestellte bedient keine Schleierfrau

„Ich bediene Sie nicht“, sagte die Frau am Schalter der verschleierten Frau. „Ich trete Ihnen offen gegenüber, also erwarte ich, dass Sie das auch tun,“ sagte die Postangestellte folgerichtig einer mit Niqab vermummten Konvertitin (Foto r.) – und muss sich dafür nun vor ihrem Chef rechtfertigen. Schließlich haben wir Religionsfreiheit! Gut für Bankräuber.

Die Hamburger Morgenpost schreibt unter dem Titel „Post-Skandal um Verschleierte“, wobei der Skandal natürlich nicht die Vermummte ist. Die ist nur eine arme, schwangere Frau, die im Islam ihr Glück und in der Verschleierung Respekt sucht:

Es war ein alltäglicher Gang für Santa K. Die Hamburgerin (20) wollte bei der Post am Dienstag nur kurz Karteikarten besorgen. Daraus aber wurde nichts. „Ich bediene Sie nicht“, sagte die Frau am Schalter der verschleierten Frau. „Ich trete Ihnen offen gegenüber, also erwarte ich, dass Sie das auch tun.“

Für K. war es ein Schlag ins Gesicht. Dass dieses durch einen Niqab, ein Tuch, das nur die Augen nicht verhüllt, verdeckt war, passte Frau W. in der Postfiliale im Hauptbahnhof nicht. Folglich wies sie die im vierten Monat Schwangere zurück. Ehemann Ferhat S. (26) konnte nicht glauben, was er sah: „Wenn die Leute uns sehen, kommt es oft vor, dass Sprüche kommen, wir zum Beispiel als Taliban bezeichnet werden. Darüber können wir sogar lachen. Aber das war zu viel und hat uns tief verletzt. Wir leben doch nicht in Nazi-Deutschland.“

Rumms – die Nazi-Keule. Eine Nummer kleiner gings nicht. Aber es hat gesessen. Der Filialleiter verbeugt sich tief und hackt auf seiner Angestellten herum:

Filialleiter Gerald Prang kann und will das Verhalten seiner Angestellten nicht tolerieren. „Das ist sehr befremdlich und unmöglich. Bei uns wird jeder Kunde gleich behandelt“, sagt er und kündigt Konsequenzen an: „Ich werde mit ihr ein Gespräch führen. Wenn sie ein Problem damit hat, verschleierte Menschen zu bedienen, kann sie nicht weiter am Schalter arbeiten.“

Wunderbar, wie wir die Frauenunterdrückung im Islam fördern. Herzlichen Glückwunsch, Herr Prang, und angenehmen Überfall wünschen wir Ihnen. Leute wie Sie haben solch couragierte Mitarbeiter nicht verdient.

(Spürnase: Florian G.)