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Radio Bremen verblödet den Zuschauer halal

Schon der einleitende Text führt den Leser absichtlich in die Irre. „Zum Beispiel muss das Tier geschächtet sein – nach dem Schlachten also ausbluten nach einem Schnitt durch die Hauptschlagader“, heißt es da, ganz so, als würden „normal“ geschlachtete Tiere nicht genauso ausbluten.

Dass es beim Schächten darum geht, dem unbetäubten Tier – also bei vollem Bewußtsein – die Kehle durchzuschneiden, braucht der Zuschauer nicht zu wissen. Im Ausblutungsgrad der Tierkörper nämlich gibt es keinen Unterschied zwischen „normaler“ Schlachtung und dem Schächten, höchstens dahingehend, dass durch den entsetzlichen Todeskampf der Tiere „normal“ geschlachtete Tiere besser ausgeblutet sind als geschächtete. Trotzdem macht Radio Bremen immer mehr ungläubige Liebhaber des blutleeren“ Fleisches aus, das heißt, hier wurde entweder gar nicht oder vorsätzlich schlampig recherchiert.

Statt dessen wird dem Zuschauer das Schächten verschwiegen und ihm suggeriert, lediglich ein Gläubiger müsse anwesend sein, es gibt kein Schweinefleisch und der Ausblutungsgrad würde erhöht. Wir empfehlen der locker plaudernden Moderatorin, sich Schächten einmal anzusehen.

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(Spürnasen: Fighter und Marcus E.)