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Türkinnen demonstrieren gegen DITIB

Die Feigheit deutscher Gutmenschen vor integrationsfeindlichen Moscheevereinen ist nicht nur Verrat am eigenen Volk, sondern lässt auch diejenigen Immigranten im Stich, die in Freiheit und nach unseren Regeln bei uns leben wollen. Türkinnen demonstrieren jetzt in Marxloh gegen die Verdrängung von Integrationsangeboten durch reaktionäre DITIB-Funktionäre.

In Duisburg-Marxloh erschlich sich der türkische Staatsverein DITIB Steuergelder zum Bau seiner Großmoschee, indem ein kultrurelles Bildungszentrum dem Bau angeschlossen wurde. Nachdem die Protzmoschee  jetzt steht, wird der Vorstand neu gewählt, die „gemäßigten“ Vorzeigemuslime durch knallharte Reaktionäre ersetzt und die für die Bildung zuständigen Mitarbeiter werden entlassen. Türkinnen, die hofften, wenigstens im Umfeld der Moschee von ihren Besitzern die Erlaubnis zum Deutschlernen oder zur Alphabetisierung zu bekommen, sind enttäuscht und demonstrieren für den Erhalt der Bildungsangebote.

Die Rheinische Post berichtet:

Vor der Moschee in Marxloh haben am Montagmittag türkischstämmige Frauen für den Erhalt der Deutsch-Kurse protestiert. Von der einst so „offenen Moschee“ ist immer weniger von zu spüren.

Von der einst so vielgepriesenen Offenheit der Marxloher DITIB Merkez-Moschee-Gemeinde ist in letzter Zeit nicht mehr viel übrig geblieben – so hat es zumindest den Anschein. Seit der Wahl des neuen Vorstandes hat sich in der öffentlichen Ausrichtung der Moschee offenbar ein Paradigmenwechsel vollzogen.

Wie jetzt bekannt wurde, sollen in der vergangenen Woche der Dialogbeauftragte und die Bildungsreferentin der Begegnungsstätte entlassen worden sein ­- wie man hört aus Spargründen. Ulrich Schmitz, Bereitsmitglied der Moschee, befürchtet, dass der neue Vorstand damit versuche, die eigenständige Bildungsstätte näher an die Moschee zu binden. Das dürfe aber nicht geschehen, weil die Bildungsstätte, so Schmitz, „eine frei von der Moschee agierende Integrationseinrichtung“ sei und unbedingt bleiben müsse – als solche ist sie übrigens auch mit Landesgeldern gefördert worden.

Etwa 30 türkischstämmige Frauen demonstrierten am Montamittag vor der interkulturellen Begegnungsstätte gegen die Entlassungen und für den Erhalt ihrer Deutsch- und Integrationskurse. Deutsch- und Alphabetisierungskurse sowie Sozialberatungen für muslimische Frauen, so die Annahme der demonstrierenden Frauen, könnten als nächstes dem finanziellen Rotstift zum Opfer fallen.

Eine ähnliche Entwicklung wie bei der Großmoschee in Marxloh gab es zuvor schon in Mannheim zu beobachten, wo kurz nach Eröffnung der DITIB-Moschee die bisherigen vorgeblich integrationsfreundlichen Herren durch graue Wölfe ersetzt wurden, die sich beeilten, die in der Moschee angesiedelten gutmenschlichen Dialogpartner rauszuekeln. Auch in Köln-Ehrenfeld wird diese Entwicklung nicht ausbleiben, und alle, die dies dann bejammern werden, können es heute schon wissen.

Solidarität mit reaktionären Moscheevereinen ist nicht die Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft, wie unsere Gutmenschen es gerne behaupten. Wer DITIB und ähnliche Vereine zu Dialogpartnern macht, biedert sich im Gegenteil denen an, die dafür sorgen, dass die Schwächsten niemals stärker werden.

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