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Vergleiche mit Juden entbehren jeder Grundlage

Wenn Muslime oder auch Islamversteher und Gutmenschen das Alte Testament anführen, kann man antworten: „Wir leben jetzt im Neuen Testament und da wird niemand beschimpft, beleidigt und mit dem Tod bedroht und überhaupt körperliche und seelische Gewalt abgelehnt.“ Die oben Genannten sollen mir Stellen im Neuen Testament nennen, an denen Jesus dazu aufgerufen hat.

(Text von Ursula zur PI-Serie „Mit Muslimen diskutieren – aber wie?“)

Wenn sie mit den Kreuzzügen anfangen: Die Kreuzzüge fanden vor Jahrhunderten statt und niemand hat das Recht, damit Unrecht, Gewalt und Mord zu legitimieren, zumal die meisten muslimischen Länder gar nicht betroffen waren und heutzutage überhaupt niemand mehr damit zu tun hat, eben weil es schon so lange her ist. Dabei sollte man einen Muslim mal fragen, was er denn von den Kreuzzügen weiß oder ob er nur mit ihm vorgeplapperten Schlagworten um sich haut.

In den letzten Jahren wurden von den Muslimen unsägliche Vergleiche zum Los der Juden in der Nazizeit angestellt – und von vielen Gut- und Nochbessermenschen begierig aufgegriffen. Diese Vergleiche entbehren jeglicher Grundlage und sie kriminalisieren ein ganzes Volk, denn nachweislich so viele Rechte, Privilegien und Vorteile hat nicht einmal das eigene Volk. Dazu sind sie Volksverhetzung, denn es ist unsäglich, das millionenfache allerschlimmste Leid der Juden vor 70 Jahren mit dem Los der Muslime zu vergleichen.

Womit wir beim nächsten Thema wären, den Ehrenmorden: In letzter Zeit darauf hingewiesen, dass deutsche Männer ja auch ihre Frauen schlagen und ermorden, oft aus Eifersucht. Bei uns ist das verboten und im Islam wird das sogar gefordert. Man lese doch mal den Koran. Mal abgesehen davon, wie viel häufiger passiert das bei uns oder im islamischen Kulturkreis.

Zum Koran: Ich brauche jetzt nicht die einzelnen Suren dieses Hassbuches zu thematisieren, aber Muslime und Gutis erzählen dann gerne, dass da eine falsche Übersetzung vorliegt, wir Ungläubigen das missverstanden haben (was sehr verständlich da drin steht) oder die Suren aus dem Zusammenhang reißen. Da kann man entgegnen: Wenn der Koran falsch übersetzt ist, warum handelt ihr dann danach und dann besorgt euch und uns eine „richtige“ Übersetzung und dann erklärt uns noch mal die Schönheit und die Friedlichkeit des Islam. Ihr missversteht dann den Koran auch und wie könnt ihr dann uns erklären, dass wir missverstehen, wenn ihr nach dem Koran handelt? Wenn wir aus dem Zusammenhang reißen, dann erklärt uns das im Zusammenhang.