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Wählerstimmen an Migranten verschenken

[1]In den meisten westlichen Staaten gilt es als Wahlbetrug, wenn jemand den Stimmzettel für eine andere Person ausfüllt. In Britannistan werden die Wähler hingegen im Projekt „give your vote [2]“ sogar dazu aufgerufen, ihre Stimme doch einem nicht-wahlberechtigten Migranten oder jemandem, der gar nicht im Land wohnt, zum Beispiel jemandem aus Afghanistan, Bangladesh oder Ghana abzutreten, damit diese Leute „ihren Anteil an der politischen Debatte“ erhalten.

Werbevideo von „give your vote“:

Freitag.de berichtet [3]:

Um die britischen Politiker verantwortlich zu machen gegenüber den Menschen außerhalb der Grenzen des Vereinigten Königreichs, haben die Organisatoren [4] des Give Your Vote Projekts britische Bürger dazu aufgerufen ihre Wählerstimmen in einem Akt von Solidarität den am Projekt teilnehmenden Bürgern in Afghanistan, Bangladesch und Ghana zu schenken.

Stimmen für die britischen Unterhauswahlen an Menschen außerhalb Großbritanniens zu verschenken mag absurd klingen, da die meisten Themen die vom Unterhaus getroffen werden in erster Linie das Leben der Menschen beeinflussen wird, die in Großbritannien leben, aber es gibt mindestens drei Gründe warum es dennoch sinnvoll sein könnte:

1. Wenn man Menschen in Afghanistan, Bangladesch und Ghana mit Wählerstimmen ausrüstet, dann wird ihnen dass Gehör in den politischen Debatten im Vorfeld zur Wahl verschaffen. Politiker könnten daraufhin ihre Meinung in Bereichen wie Klima, Sicherheits-, Landwirtschafts- und Entwicklungspolitik verändern – ihnen würde zur Meinungsbildung das Wissen der Menschen zur Verfügung stehen, die im Endeffekt von der Politik betroffen sind.

2. Um so mehr Stimmen am Ende verschenkt werden, um so größer wird der Effekt auf die Weltöffentlichkeit. Wenn sich genügend Menschen dazu entscheiden, ihre Stimmen zu verschenken, dann wird dies ein klares Signal an diejenigen aussenden, die die politische Macht in ihren Händen halten – das veraltete Prinzip imperialistischer nationalstaatlicher Souveränität muss ersetzt werden durch demokratische Subsidiarität. …

3. Offener Dialog zwischen Kulturen hilft das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Die Menschen der westlichen Welt sind sich der friedlichen afghanischen Gesellschaft überhaupt nicht bewusst: weder bezüglich der Probleme der Armen [5], noch der zivilgesellschaftlichen Gruppen von Aktivisten [6] und mit Sicherheit auch nicht der Fernsehsendung, die den nächsten Afghanstar [7] sucht.

Aus dem Bericht geht klar hervor, dass es wohl das politisch Korrekteste wäre, nur noch Ausländer wählen zu lassen, am besten nur noch Muslime, dann macht man auch mit Beleidigungen nichts mehr verkehrt. Am besten also, benennen wir uns um in Multikultistan, erklären den Islam zur Staatsreligion und alle Einheimischen ohne Migrationshintergrund zu Dienern zweiter Klasse ohne politisches Mitspracherecht, dann haben wir den idealen Staat der größtmöglich toleranten Zukunft erreicht – oder etwa doch nicht?

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