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Zunehmender Missbrauch des Islam

Sauerlandterrorist Adem YilmazDie Irrtümer über den Islam und dessen Missbräuche nehmen mittlerweile dramatische Ausmaße an. Das Bundeskriminalamt teilt mit, die Anzahl der gegen Islamisten eingeleiteten Verfahren sei mit 350 so hoch wie noch nie. Zunehmend im Visier der Fehlgeleiteten: Unsere Soldaten. Dem islamistisch (hat nichts mit dem Islam zu tun™) terroristischen Bereich in Deutschland werden etwa 1100 Menschen zugerechnet.

Aus welchem Grund die Mitglieder des „islamistisch terroristischen Bereichs“ es partout nicht einzusehen vermögen, dass die Aufforderung aus dem Koran alle friedlich gemeint sind, vermochte das BKA nicht mitzuteilen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Personenkreis im Rahmen seiner seit Anfang 2009 zunehmenden Reisetätigkeit nach Afghanistan und sonstige Länder des Dar al-Islam (Haus des Islam) in den dortigen Ausbildungslagern erfährt, was alles aus dem Koran falsch übersetzt und aus dem Zusammenhang gerissen wird. So auch die – unter zahllosen anderen derart missbrauchten – Stellen, die zum Töten der Ungläubigen auffordern (Sure 9, Vers 5), dafür das Paradies versprechen (Sure 9, Vers 111) und dazu von den Gläubigen verlangen, mit Gut und Blut auf dem Wege Allahs zu streiten (Sure 9, Vers 88). So über ihre zahllosen Irrtümer aufgeklärt, werden sie sicherlich wieder friedlich in das (noch) zum Dar al-Harb (Haus des Krieges) zählende Deutschland zurückkehren und am „Interkulturellen Dialog“ teilnehmen.

(Text: Batzi / Foto oben: Sauerlandterrorist Adem Yilmaz)




Moslemische Polygamie: Frankreich denkt nach

Darüber muss man erst nachdenken: Ob man mit schärferen Gesetzen mohammedanische Vielweiberei, die auch noch auf Kosten des Steuerzahlers betrieben wird, bekämpfen und verhindern kann. Wie verblödet ist der Westen inzwischen eigentlich, dass er bestehende Gesetze nur noch auf die eigenen Bürger anwendet?

Yahoo schreibt:

Der Fall eines muslimischen Franzosen, der für seine vier Ehefrauen und zwölf Kinder staatliche Hilfen bezogen haben soll, lässt die Regierung über eine schärfere Gesetzgebung nachdenken. Einwanderungsminister Eric Besson sagte am Montag im Radiosender RTL, er könne sich „eine gesetzgeberische Entwicklung“ vorstellen, um in solchen Fällen die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Bislang sei es „sehr strittig“, ob dem aus Algerien stammenden Mann die durch Heirat erworbene französische Staatsbürgerschaft aberkannt werden könne, gab der Minister zu. Der mutmaßliche Sozialbetrug des muslimischen Mannes war aufgeflogen, als die Polizei eine seiner Ehefrauen angehalten hatte, weil sie mit einem Ganzkörperschleier Auto fuhr – die Frau nahm sich einen Anwalt, um dagegen zu protestieren.

Unter dem Deckmantel der Toleranz lassen wir uns ausnehmen und auslachen und freuen uns noch darüber, wie degeneriert wir sind. Gesunder Menschenverstand war gestern. Heute ist political Correctness.

(Spürnase: Faustrecht2000)




Streit um Grundgesetzänderung

Derzeit gibt es im Bundestag eine bizarre Diskussion, ob die sexuelle Identität eines Menschen als „schutzwürdig“ in das Grundgesetz aufgenommen werden soll. Unter Lesben und Schwulen sorgt die ablehnende Haltung der Gutachter und deren Meinungen für Empörung. Dass Gutachter da nicht mitspielen wollen ist legitim – erschreckend aber ist die Begründung des Gutachters Winfried Kluth (Foto) von der Uni Halle-Wittenberg.

Kluth erklärte am vergangenen Donnerstag vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages:

[…] der Schutz von Lesben und Schwulen im deutschen Grundgesetz würde Muslimen das Bekenntnis zur deutschen Verfassung „zusätzlich und erheblich“ erschweren. Es sei wichtiger, Muslimen die „Identifikation mit der Verfassung“ zu ermöglichen als Schwule und Lesben vor Diskriminierung zu schützen, erklärte der von der christdemokratischen CDU bestellte Jurist.

Offensichtlich gibt es kein neues Gesetz mehr, ohne dass die Befindlichkeiten der Moslems einbezogen werden. Dagegen kann man die folgenden Meinungen schon eher unterstreichen:

Andere Gutachter befürchteten, dass der verfassungsmäßige Schutz nicht nur bei Lesben und Schwulen angewendet werden könnte. Bernd Grzeszick von der Universität Heidelberg befürchtet, dass das Merkmal „sexuelle Identität“ auch „Bisexuelle und andere Formen von Mehrpersonengemeinschaften“ schütze. Damit würde, so der von der liberalen FDP bestellte Staatsrechtler, die Polygamie in Deutschland Einzug halten. Und Klaus Gärditz von der Universität Bonn wollte nicht ausschließen, dass auch „Sodomie, Sadomasochismus und Pädophilie“ nach einer Grundgesetzänderung geschützt würden.

Beim besten Willen kann ich aber die Bedenken von SPD, Grünen und Linkspartei nicht nachvollziehen, warum die Koalition Lesben und Schwule zu Bürgern zweiter Klasse machen will:

Bei SPD, Grünen und Linkspartei sorgen diese Theorien für Kopfschütteln. Sie haben zuvor Anträge gemacht, die „sexuelle Identität“ als achtes schutzwürdiges Merkmal in das deutsche Grundgesetz einfügen würde, gleichberechtigt mit Geschlecht, Rasse oder Glaube. „Die Koalition will Lesben und Schwule weiter zu Bürger zweiter Klasse machen“, erklärte der offen schwule Grüne Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck.

Gestern gab es in Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung einen Artikel zum gleichen Thema, mit einem etwas anderen Schwerpunkt: Schwul-lesbische Lobbygruppen wollen die ganze Bandbreite „sexueller Identität“ vom Grundgesetz geschützt haben. Auf diesen Zug sind Bündnis90/Die Grünen, SPD und Linkspartei gesprungen und drängen auf eine Erweiterung des Artikel 3 des Grundgesetzes.

Die FAS schreibt:

Ziel der drei von den Grünen, der SPD und der Linkspartei vorgelegten Gesetzesentwürfe ist es, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen vor angeblichen Benachteiligungen besser zu schützen. Auf diese Weise würde eine ganze Reihe sexueller Störungen, denen beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation Krankheitswert beimisst, unter den Schutz der Verfassung gestellt.

Ehrlich gesagt, sagen mir nicht alle der aufgeführten sexuellen Orientierungen etwas. Ich bin allerdings der Meinung, dass zwischen Erwachsenen alles erlaubt sein soll, wenn alle Beteiligten einverstanden sind. Nicht jedoch zwischen Erwachsenen und Kindern, denn bei Kindern kann man beim besten Willen nicht sagen, dass diese aus eigenem Willen (selbstbestimmt) entscheiden können (OK, es gibt auch Erwachsene, die in gewissen Ländern nicht selbstbestimmt entscheiden können, aber das ist ein anderes Thema). Aber wen überrascht es: Unter den Schutz der sexuellen Orientierung soll auch die Pädophilie fallen.

Allein der Gesetzentwurf der Linkspartei schließt aus, dass die Grundgesetzänderung auch Pädophile schützt.

Dennoch hat diese Partei mit Helmut Graupner einen Sachverständigen bestellt,

der mit Äußerungen aufgefallen ist, sexuelle Handlungen mit Kindern können legal sein. Graupner zählt bereits ausdrücklich Kinder neben Jugendlichen und Erwachsenen zu den Mitgliedern der Gemeinschaft von Schwulen und Lesben.

Bei diesem Horrorszenario kann man nur froh sein, dass die für die geplante Verfassungsänderung notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat wegen der Ablehnung von CDU/CSU und FDP wohl nicht erreicht werden kann. Und nebenbei: Gegen die katholische Kirche gab es wegen pädophiler Delikte eine gigantische Hetzkampagne. Gegenüber den Untaten in der eher linken Odenwaldschule hielt man sich in den linken Medien dagegen ziemlich zurück. Da passt es ins Bild, dass von linker Seite solch ein Gesetzesentwurf kommt.

» winfried.?kluth@?jura.?uni-?halle.?de

(Text: KDL)




Giftgas gegen Schulkinder

Offenbar wurde in Afghanistan wieder einmal der Islam falsch ausgelegt und es ist nur der sprichwörtlichen Toleranz der Mohammedaner zu verdanken, dass sich nicht weltweit ein Sturm der Entrüstung über den Missbrauchsskandal erhebt. In Kunduz wurde wieder einmal eine Mädchenschule mit Giftgas angegriffen.

Reuters berichtet:

Im Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afghanistan sind offenbar erneut Giftgasanschläge auf Mädchenschulen verübt worden.

Rund 61 Schülerinnen und mehrere Lehrer erkrankten am Wochenende nach Angriffen auf zwei Schulen in Kundus im Norden des Landes. Viele von ihnen brachen zusammen, nachdem sie einen Gasgeruch wahrgenommen hatten. Der Direktor des örtlichen Krankenhauses sagte, zahlreiche Mädchen litten noch immer unter Schmerzen, Schwindel und Übelkeit. (…)

Die Gasanschläge schürten unter Mädchen die Sorge, ihre Eltern würden sie wegen der drohenden Anschlagsgefahren nicht mehr zum Unterricht gehen lassen. „Meine Eltern sind sehr besorgt“, sagte die zwölfjährige Sumaila, die bei einem der Anschläge verletzt wurde. „Mein Vater hat gesagt, ich hätte eine Menge gelernt. Ich weiß nicht, ob er mich nach dem, was sich ereignet hat, weiter in die Schulde gehen lässt.“ Sumaila saß im Unterricht, „als es plötzlich nach Blumen roch“. „Ich sah meine Mitschülerinnen und meinen Lehrer zusammenbrechen und als ich die Augen öffnete, war ich im Krankenhaus.“ In der Woche zuvor hatte es bereits einen Gasanschlag auf eine weitere Schule in Kundus gegeben, bei dem 20 Mädchen erkrankten.

In den vergangenen Jahren hat es eine Reihe von ähnlichen Anschlägen gegeben. Während der Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 war es afghanischen Mädchen verboten, eine Schule zu besuchen. In den Taliban-Hochburgen im Süden und Osten des Landes sind viele Schulen weiterhin geschlossen, Lehrer wurden bedroht und mehrere Mädchen mit Säure verätzt.

Auch solche Ereignisse werden die Linkspartei nicht davon abbringen, weiterhin dazu aufzurufen, die afghanischen Opfer der islamischen Gewaltherrschaft im Stich zu lassen. Ob GRÜNE und SPD jetzt einen Untersuchungsausschuss gründen oder eine Verfolgung der Verantwortlichen als Kriegsverbrecher fordern werden, ist nicht bekannt, aber unwahrscheinlich.

(Spürnasen: Puseratze, Hausener Bub)




Özkan stößt auf breiten Widerspruch

Aygül ÖzkanEin Gutes hat die Diskussion um Aygül Özkan (Foto): CDU und CSU entdecken plötzlich ihre christlichen Wurzeln wieder. Selbst die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, lehnt Özkans Vorstoß für ein Kruzifix-Verbot an Schulen ab. Zustimmung erhält Özkan dagegen aus der SPD, allen voran von Berlins Partygroßmeister Klaus Wowereit.

Der DDP berichtet:

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt weist den Vorstoß der künftigen niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) für ein Kruzifix-Verbot an Schulen als «abstruse Idee» zurück. «Solche Verunsicherungen unserer Stammwähler sind wirklich überflüssig», sagte Dobrindt am Montag in München und betonte: «Bei uns bleiben die Kruzifixe in den Klassen und die Gipfelkreuze auf den Bergen.»

Der CSU-Politiker kritisierte, Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hätte mit Özkan vor ihrer Berufung «besser ein Gespräch über christdemokratische Politik» geführt. «Dann wäre manche Irritation unter den Unionsanhängern über die neue Ministerin vielleicht unterblieben», betonte Dobrindt.

Auch Maria Böhmer meldet sich zu Wort, die eigentlich Wulffs Entscheidung ganz toll findet:

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Maria Böhmer (CDU), lehnt den Vorstoß der neuen niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) für ein Kruzifix-Verbot an Schulen ab. Kruzifixe seien eine «jahrhundertealte christliche Tradition in Deutschland», sagte Böhmer am Montag im Deutschlandfunk. Die Kreuze seien «Ausdruck unserer Tradition und unseres Werteverständnisses». Dennoch sei es «geradezu richtungsweisend», dass Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) die türkischstämmige Ministerin in sein Kabinett berufen habe.

Mittlerweile hat Wulff den Streit um Özkan für erledigt erklärt.

„Frau Özkan akzeptiert, dass in Niedersachsen in den Schulen Kreuze willkommen und gewünscht sind. Sie trägt diese Linie mit. Damit ist das Thema erledigt. Das Missverständnis ist ausgeräumt worden.“ Özkan hatte sich unter anderem für ein Kruzifix-Verbot an den Schulen ausgesprochen. Regierungschef Wulff verteidigte seine Entscheidung, die Juristin zur ersten türkischstämmigen Ministerin in Deutschland zu machen. Er betonte: „Sie wird eine grandiose Ministerin sein.“ Wulff sagte aber auch: „Die Irritation hätte nicht sein müssen.“

Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

(Spürnase: Faustrecht2000)




Video: Rede von Marc Doll auf der Wilders-Demo

Marc DollDie Berliner CDU gibt ein jämmerliches Bild ab, was ihre Haltung zum Islam anbelangt. Kritikloses Appeasement ist angesagt, Kurs-Abweichler werden niedergemacht. René Stadtkewitz zog daraus bereits die Konsequenzen und trat aus dem rückgratlosen Haufen aus, gehört allerdings als parteiloses Mitglied noch der Berliner CDU-Fraktion an.

Marc Doll

Aber es gibt noch einen weiteren Standhaften, der es vorzieht, bei den Fakten zu bleiben und sich nicht dem wahltaktischen Geflunker anzuschließen. Sein Name: Marc Doll, Leiter für Innere Sicherheit in der Berliner CDU-Ortsgruppe Bernauer Straße, von Beruf Lehrer.

Marc Doll

Bei der Pro-Wilders-Kundgebung hielt er am 17. April vor der Niederländischen Botschaft in Berlin eine flammende Rede. Das ist der Typ Politiker, den wir für die Zukunft Deutschlands und Europas brauchen: Jung, mutig, frisch, unverbraucht, Klartext redend, nicht Macht-korrumpiert, nicht taktierend, sondern von seinem gesunden Menschenverstand und seinem Gewissen geleitet.

Marc Doll

Es kann ja wohl nicht sein, dass der Islam, der seit Jahrhunderten von führenden europäischen Persönlichkeiten wie beispielsweise Friedrich II, Voltaire, Winston Churchill und sogar Kemal Atatürk als gefährliche Ideologie erkannt wurde, jetzt auf einmal neu erfunden wird: Als moderne „Religion des Friedens“, die „mit der Gewalt nichts zu tun“ habe. Glauben die Islam-Appeaser in Politik und Medien ernsthaft, dass sie mit dieser Gehirnwäsche durchkommen?

Marc Doll

Wenn es in Deutschland bald noch mehr mutige Stimmen wie die von Marc Doll gibt, dann sicher nicht.

Marc Doll

Video der Rede von Marc Doll, Teil 1:

Teil 2:

Weitere Fotos:

PI-Beiträge zur Wilders-Demo in Berlin:

» Video: Rede von René Stadtkewitz in Berlin
» Berlin: Ein Zeichen für Demokratie und Freiheit

(Text und Video: byzanz / Fotos: RChandler – PI-Gruppe München)




EU-Menschenrechtsbeauftragte rausgeschmissen

Erneut hat die Türkei ihre Europatauglichkeit unter Beweis gestellt. Die Menschenrechtsbeauftragte der EU, die Norwegerin Kariane Westrheim (Foto), wurde kurzerhand rausgeschmissen. Grund: Westrheim hat die Wahrheit gesagt und nicht das, was türkische Behörden hören möchten. So steht sie „sehr kritisch zur türkischen Politik“. Die deutsche Presse berichtet kaum. Denn dem Enthusiasmus der Beitrittsbefürworter soll wohl kein Abbruch getan werden. Mehr…

(Spürnase: Kooler)




Happening gegen Atomkraft

Oh prima! Wir waren dabei! Ungefähr 120.000 Atomkraftgegener demonstrierten in Hamburg und Schleswig-Holstein ihre geistige Verblödung an der Seite der ehemaligen Umweltclowns „Knut“ Gabriel und Jürgen Trittin. Sie protestierten vor stehenden Windkrafträdern gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg.

Die WELT berichtet:

120.000 Atomkraftgegner haben sich aus Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung zu einer Menschenkette in Hamburg und Schleswig-Holstein aufgestellt. Die 120 Kilometer lange Reihe reichte vom Kernkraftwerk Brunsbüttel bis zum Meiler Krümmel in Geesthacht. Szenen aus dem Marschland.

Die Sonne brennt. Und die Windräder an der Straße nach Altendeich stehen still. Ausgerechnet in diesem symbolischen Moment. SPD-Chef Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin, Fraktionschef der Grünen im Bundestag, reichen sich die Hand zur Menschenkette gegen Atomenergie.

„Wir demonstrieren hier gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg und für den Ausbau der erneuerbaren Energien“, sagt Trittin.

Vom Kernkraftwerk Brunsbüttel an der Unterelbe vorbei am Atommeiler Brunsbüttel über Elmshorn, Pinneberg und Hamburg bis zum Pannenreaktor Krümmel reicht die Menschenkette – eine Strecke von 120 Kilometern. Polizei und Organisatoren sprechen von etwa 120.000 Teilnehmern. „Das ist die größte Anti-Atomkraft-Demonstration seit mehr als 20 Jahren“, sagt Trittin.

Trittin hält ein grünes Banner mit der Aufschrift „Atomkraft? Nein Danke“. Neben ihm steht Gabriel. „Hände weg vom Atomausstieg“ fordert die SPD mit weißer Schrift auf rotem Grund.

So kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nutzen SPD und Grüne die Gelegenheit zum demonstrativen Schulterschluss. Der Atomausstieg ist ein rot-grünes Projekt. Und gemeinsam kämpfen SPD und Grüne nun dafür, dass es dabei bleibt.

Genau. Denn bei uns kommt der Strom aus der Steckdose. Wenn schon nicht von stehenden Windkrafträdern, dann schon aus den sicheren AKWs des ehemaligen Ostblocks…

(Spürnasen: Tilda und Verena)




Domradio erinnert an türkischen Völkermord

Vor 95 Jahren begann in der Türkei der systematische Völkermord an den armenischen Christen. In der deutschen Presse hält man sich mit Erinnerungen an den historischen Vorläufer des Holocaust zurück, könnte doch die Erwähnung des von der EU als Genozid anerkannten Verbrechens hier lebende Angehörige des Tätervolkes provozieren.

Umso mehr ist das Kölner Domradio zu loben, das das mohammedanische Tabu bricht:

Es ist eines der dunkelsten Kapitel des Ersten Weltkriegs: der Völkermord an den Armeniern. Bis heute behauptet die türkische Regierung, es habe ihn nie gegeben. Am 24. April 1915 begann der Völkermord mit der Verhaftung von 235 armenischen Intellektuellen in Istanbul.

Zwischen 1915 und 1917 wurden nach Schätzungen zwischen 600.000 und 1,5 Millionen Armenier ermordet. Auch Zehntausende assyrische und andere Christen wurden während des Ersten Weltkriegs durch die damalige Osmanische Regierung umgebracht.

Im von Krisen geschüttelten Osmanischen Reich bildeten die Armenier um 1900 eine autonome Gemeinde mit eingeschränkten Rechten. Erfolge in Landwirtschaft, Handwerk und Finanzwesen weckten Neid. Für viele Türken waren die unter westlichem Schutz stehenden Christen Schuld am Siechtum und Auseinanderfallen des Reichs. Schon Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu ersten Pogromen. Allein die Massaker von 1894 bis 1896 hinterließen zwischen 50.000 und 300.000 Tote. Als zwischen 1909 und 1912 auch die Balkanvölker auf nationale Unabhängigkeit drängten oder von den Großmächten annektiert wurden, spitzte sich die Situation zu: Die 1908 an die Macht gekommenen Jungtürken zielten auf ein einheitliches türkisches Reich, wollten Türkisch als Einheitssprache und den Islam als alleinige kulturelle und religiöse Basis durchsetzen.

Der Erste Weltkrieg lieferte die Gelegenheit, dieses Konzept durchzusetzen. Auf Befehl des Innenministeriums wurde die politische und gesellschaftliche Elite der Armenier zu Tausenden verhaftet und meist ohne Prozess hingerichtet. Zehntausende starben auf Todesmärschen in der mesopotamischen Wüste.

Nachspiel, das Rechtsgeschichte schrieb

Deutschland, damals Kriegsverbündeter der Türkei, schaute stillschweigend zu, war aber genau informiert. Der deutsche Vizekonsul in Erzurum hielt 1915 fest: „Die armenische Frage soll nun im gegenwärtigen Krieg gelöst werden“, und zwar „in einer Form, die einer absoluten Ausrottung der Armenier“ gleichkomme. Der Widerstand einer kleinen Gruppe wurde weltweit bekannt und ging in die Literaturgeschichte ein: In seinem Erfolgs-Roman „Die vierzig Tage des Musa Dagh“ schilderte Franz Werfel, wie sich im Herbst 1915 mehrere tausend Armenier am 1.700 Meter hohen Berg Musa Dagh verschanzten. Kurz bevor sie aufgeben mussten, wurden sie von einem französischen und einem britischen Kriegsschiff gerettet.

Die Gewalttaten hatten ein Nachspiel, das Rechtsgeschichte schrieb: Nach dem Weltkrieg drängten die westlichen Siegerstaaten erstmals auf Kriegsverbrecherprozesse. Ein türkisch besetztes Kriegsgericht in Istanbul stellte fest, dass die Verbrechen zentral vorbereitet wurden, und verurteilte 17 Angeklagte zum Tode, konnte aber nur drei Hinrichtungen vollziehen. Die Haupttäter flohen, wurden aber zum Teil von armenischen Attentätern ermordet.

Tabu, das langsam aufbricht

Bis heute belasten diese Ereignisse die internationalen Beziehungen. 22 Länder und das Europaparlament haben das Geschehen bislang offiziell als Genozid eingestuft. Die Deportationen seien eine Kriegsnotwendigkeit gewesen, um die Armenier an der Unterstützung der russischen Truppen und an Aufständen zu hindern, behaupten türkische Historiker bis heute. Man solle Beweise für den Völkermord vorlegen, sagt Ministerpräsident Tayyip Erdogan. Auf die jüngst erlassene Genozid-Resolution des schwedischen Parlaments reagierte er beleidigt: Wenn das nicht aufhöre, werde die Regierung die illegal in der Türkei lebenden Armenier deportieren, drohte er.

Allerdings ist das Tabu in der türkischen Gesellschaft längst brüchig geworden. Einer der wichtigsten Wegbereiter für ein Umdenken war der armenisch-türkische Journalist Hrant Dink, der im Januar 2007 von einem Nationalisten ermordet wurde. In Istanbul sollen in diesem Jahr erstmals mehrere große Kundgebungen und Gedenkveranstaltungen an das Geschehen erinnern. Auch in Hamburg wollen armenische, assyrisch-aramäische, türkische und kurdische Vertreter am Samstag an die Verfolgung erinnern.

Die Veranstaltungen fanden offenbar in großer Stille statt, jedenfalls sorgten sie nicht für Schlagzeilen in den großen Zeitungen, wie es dem Anlass angemessen wäre. Auf einen Versuch der Mindener Lokalzeitung, zur Aufarbeitung beizutragen, reagierten die Türken vor kurzem jedenfalls noch wie gewohnt. Die FAZ berichtet:

Keine vier Wochen ist es her, da postierte sich ein Grüppchen türkischstämmiger Demonstranten vor der Redaktion des „Mindener Tageblatts“, um mit türkischer Flagge und Plakaten mit dem Konterfei des türkischen Staatsgründers Atatürk gegen die angeblich einseitige Berichterstattung der Zeitung zu demonstrieren. Der Auslöser: Ein Leserbrief über die Aufarbeitung des Völkermordes an den Armeniern in den Jahren 1915 bis 1917. Offenbar beeindruckt von der Belagerung druckte das „Mindener Tageblatt“ daraufhin einen Artikel, der versöhnlich gemeint war und das gegenüber der Redaktion vorgebrachte Anliegen der Demonstranten, genannt „Mindener Vorschlag“, beschreibt: „Wie in einem Gerichtsprozess“ solle von Türken und Armeniern der Sachverhalt der damaligen Ereignisse geprüft und bewertet werden.

Auch die Europaausgabe der türkischen Zeitung „Hürriyet“ reagierte – die Demonstranten hatten sie gleich mitgebracht -, nämlich mit einem Text, der sich als Aufruf liest, nach dem Beispiel des „Mindener Vorschlags“ eine europaweite Lobby gegen die Aufarbeitung des Völkermords zu gründen. Darin wird einer der Demonstranten zitiert: „Die türkische Geschichte ist rein. Wir müssen in Europa eine Einheit bilden. Der Kampf hat begonnen. Die Archive sind geöffnet. Wenn sie die Wahrheit erfahren wollen, sollen sie kommen und lesen und nicht vor einer Konfrontation weglaufen. Der Türke hat in seiner Geschichte nichts gemacht, wofür er sich schämen müsste.“

Man würde die Geschichte gern als deutsch-türkische Kleinstadtposse abtun, wäre sie nicht exemplarisch für das Vorgehen gewisser türkischer Kreise, die hierzulande versuchen, einen offenen Umgang mit dem Völkermord an den Armeniern zu verhindern – und damit dessen Anerkennung und Aufarbeitung. Es ist die Politik der Einschüchterung von Menschen, Medien und Institutionen. Aus fehlender Kenntnis der Sachlage, aus dem Wunsch, Konflikte mit den türkischstämmigen Mitbürgern zu vermeiden, knicken diese ein.

» KStA: Armenier-Genozid – Giordano nennt Erdogan „Brandstifter“

(Spürnase: Kölschdoc)




Wildwest im Straßenverkehr

Wie sehr eine Unkultur die noch herrschende Zivilisation ablöst, zeigen Beispiel wie diese. Natürlich tut die Nationalität des PKW-Fahrers nichts zur Sache, und es dürfen keinesfalls falsche Schlüsse hieraus gezogen werden. Vielmehr lässt das Verhalten des Busfahrers mangelnde interkulturelle Schulung erkennen.

Die Polizei informiert:

AUGSBURG/INNENSTADT – Gestern Abend gegen 19.00 Uhr parkte ein türkischer Verkehrsteilnehmer verbotswidrig im Halteverbot im Bereich einer Bushaltestelle.

Ein heranfahrender Linienbus wollte in die Bushaltestelle einfahren, um Fahrgäste aussteigen zu lassen. Obwohl der Busfahrer den Falschparker ansprach, zeigte dieser keine Reaktion. Der Geschädigte wollte sich daraufhin dessen Kennzeichen notieren. Der Pkw Fahrer gab plötzlich Gas und fuhr den Omnibusfahrer an, wodurch dieser leicht am Knie verletzt wurde. Der Unfallfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die herbeigerufene Polizeibeamten konnten den 37-jährigen Täter ausfindig machen.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Was für ein Versäumnnis der örtlichen Verkehrbetriebe. Hätte der Busfahrer die erforderliche Sorgfalt walten lassen und sich eine andere Haltemöglichkeit gesucht, hätte er den Herrenmenschen nicht so gereizt. So aber können wir uns für die jämmerliche rassistische Rechthaberei des Busfahrers nur entschuldigen.

(Spürnase: ohLsen)