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Ausgetrickst: Wie man Österreicher verschaukelt


Um die Österreicher „in Sicherheit“ zu wiegen, wendet man bei der Statistik für beliebteste Vornamen einen üblen Trick an: Während beispielsweise „Anne“, „Annie“ und „Anna“ zu „Anna“ aufaddiert werden, wird dies bei ausländischen Namen, insbesondere bei den mindestens 18 Schreibweisen und Varianten des Namens „Mohammed“, nicht getan. Der Name „Mohammed“ taucht in der Liste der zehn beliebtesten Vornamen daher nicht auf.

Außerdem werden von der Statistik mal eben nur die Namern derer erfasst, welche die österreichische Staatsbürgerschaft haben.

Während auf dieser Seite die Zeit mehr als siebzig Jahre lang stehen geblieben zu sein scheint, ist auf der anderen viel in Bewegung geraten. Mohammed ist in vielen Teilen Westeuropas inzwischen der am häufigsten gewählte Vorname geworden. 2002 schreckte die Londoner Times ihre Leser mit der Botschaft, Mohammed sei bereits der fünfthäufigste Vorname für Neugeborene. Bis heute dürfte er auf den ersten Platz vorgerückt sein. Überall in Westeuropa, in Brüssel, in Marseille, in Amsterdam, in Mailand oder in Oslo, gilt derselbe Trend: Mohammed ist zum häufigsten Namen der Neugeborenen geworden, wohl nicht nur als Resultat der Zuwanderung, sondern auch als Folge eines sich verstärkenden islamischen Fundamentalismus. Kristian ist in Oslo hinter Mohammed gerutscht.

Auch in Österreich ist Heinz „Christian“ Strache längst vom Thron gestoßen, auch wenn laut Statistik Austria die Welt hierzulande „noch in Ordnung zu sein“ scheint. Die für Österreich jährlich veröffentlichte Hitliste der Vornamen birgt nur Vertrautes (von Lukas bis Florian und Leonie bis Lara auf den ersten zehn Plätzen), was nicht nur Massenmedien, sondern auch Politiker zum Aufatmen verführt.

Doch die Statistik täuscht. Die Statistik Austria bedient sich zweier Manipulationen. Während die heimischen Vornamen normalisiert werden, also z.B. Anne, Annie und Anna zu Anna aufaddiert sind, wird dies bei ausländischen Namen, insbesondere bei den mindestens 18 Schreibweisen und Varianten des Namens Mohammed (von Mohamed, Muhammad bis Mehmed, Achmed, Hamid und Mustapha) „wegen Arbeitsüberlastung“ nicht getan. Dazu kommt ein Zweites: Erfasst werden nur die Vornamen der Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, das sind fast 15 Prozent weniger als die Geborenen insgesamt. Wären auch die Nichtstaatsbürger dabei und würden alle Schreibvarianten zusammengezählt, wäre auch bei uns Mohammed ganz vorne.

So wird das Volk weiter über das Ausmaß der mohammedanischen Einwanderung im Unklaren gelassen… bis es vor vollendeten Tatsachen steht.

(Spürnase: Ludwig St.)