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TV-Tipp: „Phoenix Runde“ und „Reitz-Thema“

[1]Gleich zwei interessante, wenn auch größtenteils mit Islamlobbyisten besetzte Diskussionssendungen kann man heute Abend (leider fast zeitgleich) im deutschen Fernsehen mitverfolgen. In der Phoenix-Runde um 22.15 Uhr diskutieren zum Thema „Weg mit der Burka – Zwang zur Integration?“ neben anderen die Autorin Serap Cileli und der berüchtigte Islamverharmloser Prof. Mathias Rohe. Beim „Reitz-Thema“ [2] auf NRWTV, einem privaten regionalen Fernsehsender für Nordrhein-Westfalen, heißt es ab 22 Uhr u.a. mit Armin El Laschet: „Ist der Islam integrierbar“?

Hier die Vorankündigung zur Phoenix-Sendung [3]:

Die Debatte um Burkas erhitzt die Gemüter. In Frankreich ist die verbale Aufrüstung schon soweit, dass vom „Burka-Krieg“ gesprochen wird. Präsident Sarkozy will im Mai einen Gesetzentwurf vorlegen, der das Tragen von Ganzkörperschleiern in der Öffentlichkeit verbieten soll. Für ihn und viele andere Europäer sind Burkas ein Angriff auf die Würde der Frau.

Vollverschleierte Frauen sind zwar eine Herausforderung an die Toleranz, aber darüber hinaus werden in Deutschland junge Mädchen auch zwangsverheiratet und Frauen im Namen der Ehre ermordet. Verstößt die Burka gegen europäische Werte? Wie weit darf der Staat in die Persönlichkeitsrechte eingreifen? Wo sind die Grenzen der Toleranz?

Da die NRWTV-Diskussion eine Aufzeichnung ist, gibt es zum Verlauf der Sendung bereits Zeitungsmeldungen. Die WAZ [4] zum Beispiel berichtet:

[…] In bester Absicht und in der Analyse vereint, aber verschieden in der Wahrnehmung des Zusammenlebens draußen in den Städten stellten sich den Fragen von WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz: Gülsen Celebi, die Kämpferin; Armin Laschet, der Pragmatiker: Prof. Klaus Bade, der Forscher und Sören Link, der Mann vor Ort. Und mehr und mehr fokussierte sich die Expertenrunde auf den Punkt: Sind die teils massiv zu erlebenden Integrationshemmnisse religiös-kulturell begründet oder handelt es sich vielmehr um ein soziales, um ein (Unter-) Schichtenproblem?

Gülsen Celebi, ist kurdischstämmig, Rechtsanwältin, Buchautorin und eine mutige Frau. Sie betreut Frauen, die Opfer von Zwangsheirat und häuslicher Gewalt geworden sind. Celebi kennt die physische und psychische Pein von geschlagenen Frauen, doch will sie der verbreiteten Ansicht entgegentreten, diese Art von Brutalität sei besonders in muslimischen Kreisen ausgeprägt. „Das ist keine Frage des Islams”, sagt sie, und nennt es ein grundsätzliches Übel von patriarchalisch geführten Gesellschaften in aller Welt. Im Publikum aber sieht mancher es anders: „Die Zukunft wird uns zeigen, dass der Islam, diese archaische Religion, nicht zu der christlich-abendländischen Kultur passt und sie sich auf Dauer zu einer Parallelgesellschaft entwickeln wird mit brisanten Folgen für Europa”, wendet ein Duisburger Zuschauer ein. […]

» Livestream [5] zu NRWTV

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