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WAZ: Deutsche begehen mehr Straftaten


Wir sind ein Volk von Schwarzfahrern und illegalen Downloadern. Gut, dass die WAZ mit dem (rassistischen) Vorurteil aufräumt, Ausländer würden mehr Straftaten begehen. Alleinige Grundlage für die WAZ ist die Aussage des Geschäftsführers der Awo Integrations GmbH, Karl-August Schwarthans. Das gehört sicher auch zum Kampf gegen Rechts™.

So schreibt die WAZ:

Zurück zu Marxloh: Obwohl dort 60 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund haben, war diese Gruppe „nur“ zu 49 Prozent an den Straftaten beteiligt. In Bruckhausen ist das Verhältnis noch krasser: Die dort lebenden Menschen sind zu 85 % Migranten, aber 58 Prozent der auffälligen Jugendlichen seien Deutsche, so Schwarthans und sein Expertenteam.

Vier Fachleute beschäftigt die Awo, um straffällig gewordene Jugendliche vor Gericht zu betreuen: zwei Diplom-Sozialarbeiterinnen und zwei Sozialpädagoginnen. Sie erstellen fürs Gericht die Lebensläufe der Angeklagten mit all ihren Besonderheiten und bewerten die Strafmündigkeit ihrer Schützlinge. Zudem geben sie dem Gericht eine Empfehlung zur Art und Höhe der Strafe. Durchschnittlich benötigen die Fachfrauen viereinhalb Stunden, um einen Fall zu bearbeiten, dazu gehören u. a. Hausbesuche und Gerichtstermine.

Alle Fälle zusammengenommen, ergab sich im vergangenen Jahr folgendes Bild: 63 Prozent der jugendlichen Straftäter waren Deutsche, 37 Prozent Migrantenkinder. Drei Viertel waren männlich.

Die Leiterin der Jugendgerichtshilfe bei der Awo, Gülay Kaya-Smajgert, berichtet, dass der Großteil der Vergehen aus „Schwarzfahrten“ und „Eigentumsdelikten“ besteht. Beide Bereiche machten jeweils rund 20 Prozent aus. Gefolgt von Körperverletzungen (13 Prozent). Jugendliche Räuber indes mussten Kaya-Smajgert und ihre Kolleginnen nur selten vertreten: Vier Prozent waren deswegen angeklagt. Weitere nennenswerte Anklagepunkte: illegales Downloaden von Musik, Filmen und Software sowie Fahren mit frisierten Mopeds.

Was den Expertinnen auffällt: Zwischen Bildung sowie sozialer Stellung und Straffälligkeit gebe es einen deutlich erkennbaren Zusammenhang. 26 Prozent der Täter seien Jugendliche ohne Schulabschluss, die folglich keine Zukunftsperspektive hätten und deshalb buchstäblich auf dumme Gedanken kämen. 33 Prozent indes seien arbeitslos und hätten obendrein keinen Beruf erlernt. So genannte „Eckensteher“, wie Schwarthans sie bezeichnete. Also Jugendliche, die herumlungern, kein Geld haben und erkennen, dass an ihnen das normale Leben verbeiläuft.

Schwarthans und sein Team sehen nur eine Chance, wie man Jugendstraftaten eindämmen kann: Durch sinnvolle Freizeitangebote. Aber der Mann, der selbst lange in der Gerichtshilfe tätig war, weiß auch: „Jungen sind nicht so leicht dafür zu begeistern.“

Zum Beispiel Kickboxen? Die meisten Kommentatoren des Beitrags fühlen sich veräppelt. So schreibt einer, dass es ihm ziemlich wurscht sei, wer einen Film illegal downloaden würde, aber ihn mal die Zahlen für Mord und Totschlag interessieren würden, und einer fragt, wieviele der „Deutschen“ denn überhaupt deutsch könnten:

Das ist reine Verarsche der Bevölkerung! Ich selber war viele Jahre Schöffe am LG Duisburg und habe in diesen 4 Jahren mind.2 Verhandlungen pro Monat zu 95 Straftäter vor mir sitzen, die aus dem arabischen Raum kommen. Der Rest ist auf alle anderen Nationalitäten verteilt. Natürlich, wenn man davon ausgeht, das viele „Deutsche“ kein Wort Deutsch sprechen, sondern nur türkisch,kurdisch oder arabisch… dann erhöht sich die Zahl der „Deutschen“ Straftäter.
Von den von mir genannten „arabischen“ Straftätern die im übrigen auch in einer Verhandlung deutlich zeigen, was Sie von unseren Gesetzen halten! war vielleicht eine Handvoll der deutschen Sprache mächtig. Es ist beschämend zu sehen, wieviel Steuergelder für Dolmetscher ausgegeben werden müssen. Es gibt ja nicht nur eine türkische oder kurdische oder arabische Sprache. Sie glauben ja nicht, wieviele verschiedene Arten es davon gibt.

Und noch einmal: Diese Statistik ist schöngeredet und entspricht nicht der Realität. Hier hat man mal wieder etwas schöngerechnet. Reden Sie mal mit den Polizisten und Richtern, die sich tagtäglich damit rumschlagen müssen.
#22 von Vladislav Vapel , am 21.04.2010 um 15:44

Die meisten lachen enfach nur über die WAZ. Netter Versuch!

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(Spürnase: Mokkafreund)