1

Wieder vier Bundeswehrsoldaten gefallen

Heute mittag sind erneut vier Bundeswehrsoldaten in Afghanistan von mohammedanischen Terroristen ermordet worden. Verteidigungsminister Guttenberg hat daraufhin seinen Besuch im Land verlängert und trifft sich mit verletzten Überlebenden des Anschlags.  Der Verteidigungsminister wird von Parlamentariern aller demokratischen Parteien begleitet. Lediglich die Kommunisten trauen sich nicht, den deutschen Soldaten in die Augen zu blicken, die sie täglich verraten und verleumden.

Der FOCUS berichtet:

In Afghanistan sind vier Soldaten der Bundeswehr bei einem Angriff von Aufständischen getötet worden. Bei dem Gefecht wurden fünf weitere Soldaten zum Teil schwer verletzt. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) verlängerte unterdessen seinen Aufenthalt in Afghanistan.

Zwei Wochen nach dem tödlichen Angriff auf die Bundeswehr in Kundus sind erneut deutsche Soldaten im Norden Afghanistans getötet worden. Wie das Verteidigungsministerium an den Bundestag schrieb, wurden bei Gefechten mit Aufständischen bei Baghlan am Donnerstag vier Soldaten getötet und fünf zum Teil schwer verletzt.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der schon auf dem Rückweg von einem Truppenbesuch nach Deutschland war, verlängerte seinen Aufenthalt in Afghanistan. Nach Auskunft seines Ministeriums flog er ins Feldlager Masar-i-Sharif, wohin die Verletzten zur medizinischen Versorgung gebracht wurden.

Gegen 12.00 Uhr deutscher Zeit wurde sechs Kilometer nördlich der Stadt Baghlan ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ „Eagle“ vermutlich von einer Rakete getroffen, wie es in der Mitteilung an den Bundestag hieß, die der DAPD vorlag.

In der Provinz Baghlan, die sich in den vergangenen Monaten zu einer Hochburg der Taliban entwickelt hat, wurde nach Angaben der afghanischen Behörden heftig gekämpft. Afghanische, deutsche und andere internationale Truppen lieferten sich nach Auskunft des örtlichen Polizeisprechers Habib Rahman Gefechte mit rund 400 Taliban-Kämpfern. Sie setzen dabei schwere Waffen ein. Rahman sagte, drei afghanische Polizisten seien ums Leben gekommen. Nach Auskunft des deutschen Verteidigungsministeriums befanden sich die Bundeswehr-Truppen auch nach dem tödlichen Zwischenfall weiter in dem umkämpften Einsatzraum.

An Karfreitag waren bei Gefechten in der Nähe von Kundus drei Soldaten ums Leben gekommen. Mit den Getöteten vom (heutigen) Donnerstag wären dann 43 Bundeswehr-Angehörige im Einsatz in Afghanistan ums Leben gekommen.

Guttenberg hatte erst am Vortag angekündigt, nun schwere Waffen nach Afghanistan zu schicken. Bei dem überraschenden Besuch in Kundus kündigte der CSU-Politiker am Mittwoch an, umgehend zwei Panzerhaubitzen, zusätzliche „Marder“-Schützenpanzer sowie Panzerabwehrraketen in das Krisengebiet zu verlegen. Guttenberg wurde auf seinem Kurzbesuch von Abgeordneten aller Fraktionen mit Ausnahme der Linken begleitet.

Die Damen und Herren Mauermörder ziehen es anscheinend vor, keine eigenen Eindrücke von der Lage in Afghanistan zu gewinnen, um nicht in Konflikt mit der verordneten Parteimeinung zu kommen.