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Erneute Menschenrechtsverletzungen in Ägypten

[1]Nachdem am Weihnachtstag [2] sieben Kopten während des Gottesdienstes von Moslems erschossen worden sind, sind vor wenigen Tagen sieben evangelische Kopten aus Alexandria inhaftiert und misshandelt [3] worden, nachdem man ihre Bibeln – als Beweisstücke für die Missionsarbeit – beschlagnahmt hat. Ihnen wird vorgeworfen, unter Moslems missioniert zu haben, obwohl sie nur koptische Freunde besuchen wollten.

Als Beweismaterial verfasste der ägyptische Sicherheitsdienst einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass die Kopten mit drei (gekauften, bestochenen) Muslimen über das Christentum gesprochen haben sollen. Ebenso soll sich der koptisch-orthodoxe Priester des Ortsteils, in dem missioniert worden sein soll, über das Vorgehen der evangelischen Kopten beschwert haben. Beides ist jedoch eine Lüge. Vielmehr möchte man Christen einschüchtern und „eliminieren“. Diese sieben Menschen bangen nun um ihr Leben, ihnen droht Folter, denn Missionieren ist im islamischen Staat Ägypten verboten.

Ebenso verboten ist die Konversion. Am 24. April veröffentlichte „Copts United“ die Nachricht über die Verhaftung von sieben Moslems aus dem Dorf Dakouf. Sie waren aktive Mitglieder einer islamischen salafitischen Gruppe und entschieden sich für das Christentum. Der Sicherheitsdienst verhörte sie. Laut Recherchen der Korrespondenten vor Ort wurden vier der sieben Konvertiten freigelassen. Jedoch verschwanden sie, als ob sie sich in Luft aufgelöst hätten. Bei einem der noch inhaftierten Konvertiten handelt es sich um den Bruder des Imams dieses Dorfes. Die Zahl sieben scheint für die Islamisten von besonderer Bedeutung zu sein.

Im Artikel 46 der ägyptischen Verfassung heisst es: „Der Staat sichert jedem Bürger die Religionsfreiheit, abgesehen von Religion, Geschlecht, Sprache oder Rasse“. Und aus dem Artikel 40 geht hervor:„Alle Bürger sind gleich vor dem Gesetz, was Pflichten und Rechte angeht“. Dr. Nagib Gebraiel, der Vorsitzende der EUHRO (Egyptian Union of Human Rights Organization), Rechtsanwalt in Kairo, berichtet indes, dass dieser Artikel nur für Moslems und auch für konvertierte Moslems gilt, nicht aber für die Kopten und zum Christentum konvertierte Moslems, denn es gilt Artikel 2 der ägyptischen Verfassung: „Die offizielle Religion des Staates ist der Islam. Die Grundsätze der islamischen Scharia sind „die hauptsächliche Quelle“ der Gesetzgebung.“ „Abtrünnige“ erhalten also die Todesstrafe oder Islamisten bringen sie schon vorher um. Vor vier Wochen wurde der 37jährige Konvertit Mina in Kairo so oft überfahren, dass seine Leiche regelrecht zerquetscht wurde und eine Identifizierung nur schwer möglich war.

Dr. Gebraiel berichtet von drei Fällen, in denen er Konvertiten verteidigte. Was der Islam, speziell der ägyptische Staat unter Menschenrechten, die doch universal sein sollten, versteht, wie sehr christliche Konvertiten gedemütigt und gequält werden, schildert Dr. Gebraiel anhand von zwei Fällen, in denen er die Verteidigung übernahm:

„Am 17. April 2010 vertrat ich einen jungen Mann, der zum Christentum konvertierte. Vor den drei Richtern im Kairoer Gericht hielt ich ein einstündiges Plädoyer. Ich wies sie auf die diversen Artikel der ägyptischen Verfassung und des internationalen Abkommens hin. Sie hörten mir zu, obwohl ich sagte, dass das ägyptische Regime der wahre Verbrecher und nicht dieser junge Mann im Käfig ist (in den ägyptischen Gerichten gibt es keine Anklagebank, sondern einen Käfig, in dem ein Beschuldigter in Handschellen die Verhandlung verbringt). Nach der Beratung entschied sich das Gericht, die Haft für weitere 15 Tage zu verlängern. Als Menschenrechtler mache ich keinen Unterschied zwischen Moslems und Christen. Deswegen habe ich eine muslimische Dame vor dem Gericht in Giza vertreten. Sie kam von dem Frauen-Gefängnis in Kanater. Während eines Smalltalks vor der Verhandlung schilderte sie mir, welche Qualen die jungen Frauen erleiden, die zum Christentum konvertieren. Ein gewisser Offizier namens Moataz foltert sie und sperrt sie in „Zuchtzellen“. Das sind dunkle Zimmer, die ohne Fenster und deren Türen ohne Öffnungen sind. Man wird durch Essensreste versorgt und darf nicht auf die Toilette. Das alles geschieht, weil sie dem Islam den Rücken drehten.“

In Deutschland aber interessiert das keinen Politiker. Sie sind vielmehr damit beschäftigt, Moscheen bauen zu lassen, die Forderungen der Muslime zu erfüllen, wobei es keine Rolle spielt, ob die Bestrebungen gewisser islamischer „Kulturvereine“ verfassungswidrig sind, und vor allem legen sie Wert darauf, dass die Muslime an allem, was ein demokratischer Wohlfahrtsstaat bietet, partizipieren – auf Kosten der deutschen Steuerzahler, der „Ungläubigen“, die von den Moslems verachtet und gehasst werden, ausgebeutet und fast täglich im eigenen Land zu Tode getreten oder erstochen werden. Eine Gegenleistung wird nicht verlangt, die Manifestierung einer Gegengesellschaft wird durch Steuergelder unter dem Deckmantel der sog. Integrationsbemühungen noch weiterhin finanziert.

Es könnten, wenn unsere „Eliten“ mit ihrer Appeasement-Politik fortfahren und unsere Bürger weiterhin so indifferent und teils auch unaufgeklärt bleiben, in Deutschland gleiche Zustände wie in Ägypten eintreten, denn der Islam strebt nach der Weltherrschaft, er ist keine Erlösungsreligion, sondern eine strenge Gesetzes-„Religion“, eine faschistische Ideologie und umfassende Gesellschaftsordnung. Der Islam ist und bleibt totalitär und gewaltverherrlichend, da das „Paradies“ nur durch den Djihad und den Qital zwecks Islamisierung der Welt erreichbar ist. Der Islam ist nicht reformierbar, er ist – im Gegensatz zur Bibel, die eine Anthologie darstellt – die Offenbarung Allahs, sein ewig gültiges und unveränderbares Wort. Dieser Artikel zeigt ein Beispiel für die Intoleranz und das Machtstreben der Muslime auf. Widerstand ist angesagt, aber anscheinend haben viele Deutsche keine Lehre aus der Zeit von 1933 bis 1945 gezogen.

Ich wünsche allen Ägypten-Urlaubern – der Sommer steht ja vor der Tür – fröhliche und erholsame Tage am Strand des Roten Meeres (sehr empfehlenswert – für weibliche Singles – ist die Bezness-Hochburg Hurghada, alternativ bietet sich eine Nilkreuzfahrt an)!

(Gabriele, PI-Gruppe Ruhr-West)

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