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Zweite Kundgebung für die gefallenen Soldaten

Gestern fand in Würzburg die zweite Kundgebung in Erinnerung an die in Afghanistan gefallenen deutschen Soldaten statt. Den Termin hatten wir erst im letzten Moment auf PI erfahren und sind dann aber kurzentschlossen dorthin gefahren.

Ein Militärsender hatte auch von der Kundgebung erfahren und war vor Ort, um den deutschen Soldaten hier und in Afghanistan zu berichten, dass es in diesem Lande noch ein paar Bürger gibt, die es noch zu schätzen wissen, wie Soldaten tagtäglich ihr Leben im Einsatz für Deutschland einsetzen. Eine Burschenschaft kam ebenfalls hinzu, die, wie sie mir erklärten, auf Facebook davon erfuhren.

Wir hatten einen feierlichen Umzug vom Bahnhof bis zum Endpunkt. Ein paar japanische Touristen hatten sich am Anfang für eine kurze Zeit uns angeschlossen und wollten wissen, worum es sich handelte. Sie waren sehr beeindruckt und machten die obligatorischen Fotos. Ich nahm sie meinerseits auch auf. Entlang der Strecke blieben viele Passanten stehen und sahen uns neugierig hinterher. Die Polizei sicherte die Strecke bewundernswert ab und man konnte ihre Anteilnahme im Gesicht sehen.

Der Veranstalter war eine Privatperson, ein Bürger Deutschlands, Torsten Heinrich. Seine Beweggründe könnt ihr auf seiner Webseite soldatengedenken.de sehen, aber auch in der Rede, mit der die Kundgebung dann abgeschlossen wurde. Torsten grüßt alle PI-Leser im Besonderen. Diese Kundgebung wird an jedem ersten eines Monats wiederholt, so lange wie der Krieg andauert. Bei der nächsten Kundgebung solltet ihr dabei sein. Ihr werdet auf Gleichgesinnte stoßen, die noch ein aufrichtiges Gefühl im Herzen haben.

Hier die Rede von Torsten Heinrich (sorry für die schlechte Tonqualität):

(Text und Fotos: Ilona)