1

Eine Märtyrer-Mission unter humanitärer Flagge

Immer noch kursiert Weltweit der Mythos, die Gaza-Flottille wäre eine „humanitäre Mission“ gewesen. Dagegen sprechen folgende Fakten: Israel und Ägypten haben die Einfuhr von Waffen und multifunktional einsetzbaren Gegenständen in den Gazastreifen verboten. Gleichzeitig hat Israel reguläre Konvois an humanitärer Hilfe für Gaza zugelassen, den Palästinensern Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt, die Stromversorgung für Gaza aufrecht erhalten, die Gelder der internationalen Organisationen für Gaza weitergeleitet und die Angestellten der Palästinensergebiete bezahlt. Fotos, die in einer palästinensischen Zeitung veröffentlicht wurden, zeigen überfüllte Marktplätze voller Waren, Früchte und Gemüse.

Die Hamas hat sich nichtsdestotrotz mit einigen „Israelkritikern“ verbündet, um die Idee einer „humanitären Krise“ in Gaza zu verbreiten, was dazu dienen sollte, Israel bloßzustellen und internationalen Druck auf Jerusalem anzuregen, die Blockade zu beenden. Die letzte Provokation beinhaltete die Mobilisierung einer kleine Flotte von Schiffen, die als „Hilfsmission“ angepriesen wurde, aber sich auf eine Weise verhielt, die zeigte, dass ihre wahre Absicht darin bestand, eine Propagandasieg durch eine öffentliche Konfrontation mit den israelischen Streitkräften zu erringen.

In den Tagen bevor die Schiffe aus der Türkei ausliefen, informierte die israelische Regierung die Organisatoren der Mission, dass ihnen nicht gestattet würde, Gaza zu erreichen, weil es sich um eine geschlossene Militärzone handelt. Ihnen wurde mitgeteilt, sie wären willkommen, im israelischen Hafen von Ashdod anzulegen, wo – nach einer Untersuchung, um sicherzugehen, dass keine Waffen oder verbotenen Gegenstände in der Fracht enthalten sind – die Güter der UNO zum Ausliefern nach Gaza übergeben würden. Die Organisatoren der Mission weigerten sich, darauf einzugehen. Sie machten deutlich, dass es in dieser Mission nicht um die Übermittlung von Hilfsgütern ging, sondern um eine politische Demonstration, „die Belagerung von Gaza zu durchbrechen“.

Eine der Organisationen, die diese „humanitäre Mission“ organisiert hat, ist eine radikal-islamische türkische IHH. Diese Organisation hat sich öffentlich zur Unterstützung für Al-Kaida bekannt und unterhält enge Bindungen zur Hamas, der Terrororganisation, die die Kontrolle im Gazastreifen übernommen hat, die Zerstörung Israels fordert und tausende Raketen und Mörser-Granaten auf israelische Zivilisten abgefeuert hat.

Als die sechs Schiffe sich in den frühen Morgenstunden des 31. Mai 2010 den israelischen Gewässern vor der Küste Gazas näherten, trafen sie in internationalen Gewässern auf die israelische Marine. Den Schiffen wurde erneut mitgeteilt, dass es ihnen nicht erlaubt wäre, nach Gaza zu fahren. Wenn sie ihren Kurs fortsetzen würden, würde man an Bord kommen und die Schiffe nach Ashdod führen.

Bei der Konfrontation mit der israelischen Marine-Blockade fügten sich fünf der sechs Schiffe und fuhren nach Ashdod, nachdem die israelische Marine an Bord gekommen war. Als aber die israelische Marine an Bord der Mavi Marmara kam, wurde sie von Passagieren auf dem Deck überfallen, wie ein israelischer Journalist beobachtete hat und Videos bezeugen.

Sie hantierten mit Schlägern, Stöcken, Rohren und Messern. Die Marine-Streitkräfte, die an Bord des Schiffes gekommen waren und nicht-tödliche Paintball-Pistolen als Hauptwaffen bei sich trugen, wurden grausam verprügelt. Obwohl sie tödliche Handfeuerpistolen als zweite Waffe trugen, hatten sie den Befehl, diese nicht zu benutzen, außer sie würden mit dem Tod bedroht. Die Passagiere rangen ein Mitglied des Marine-Kommandos zu Boden, nahmen ihm seine Handfeuerwaffe weg und warfen ihn über die Seite, wobei er auf einem unteren Deck 30 Fuß (gut 9 Meter) tiefer landete und ein schweres Schädeltrauma erlitt. Zu diesem Zeitpunkt erbittet das Marine-Kommando um Erlaubnis, feuern zu dürfen, wenn sie angegriffen würden. Sie feuerten auf Passagiere, die sie angriffen. Einige von ihnen hatten Handfeierwaffen, die sie den Soldaten weggenommen hatten. Ein Passagier eröffnete das Feuer mit einem Gewehr. Erst nach 30 Minuten Tumult und Geschützfeuer konnten die Israelis auf die Brücke gelangen und die Kontrolle über das Schiff übernehmen. Neun Passagiere wurden im Kampf getötet und sieben israelische Soldaten verwundet.

Es ist eindeutig, dass die Absicht dieser Mission nicht darin bestand, Hilfsgüter nach Gaza zu bringen, sondern eine gewaltsame Konfrontation mit Israel zu provozieren. Als die Flottille die Türkei verließ, sangen die Passagiere Lieder über das Erlangen des Martyriums und den Mord an Juden. Am 27. Mai erklärte Greta Berlin, eine Sprecherin der Flottille, dass es „bei dieser Mission nicht um das Übermitteln von Hilfsgütern geht, sondern darum, die israelische Belagerung zu durchbrechen“. Die israelischen Soldaten fanden Kisten voller Waffen an Bord des Schiffes, aus denen die Passagiere sich bewaffneten, um den an Bord kommenden Soldaten zu begegnen.

Die israelischen Soldaten versuchten, eine Konfrontation von Vornherein zu verhindern, indem sie anboten, die Hilfsgüter von den Schiffen zu übernehmen und sicherzustellen, dass sie die Palästinenser erreichen. Sie unternahmen auch jede Vorsichtsmaßnahme, um Gewalt zu verhindern zu suchen – auf fünf der sechs Schiffe ist auch keine ausgebrochen. Nur weil sie angegriffen wurden und ihr eigenes Leben in Gefahr stand, schossen die Soldaten mit scharfen Waffen zurück. Tragischerweise gab es Todesfälle, doch wäre dies zu verhindern gewesen, hätten die Passagiere nicht versucht, die israelischen Soldaten zu lynchen. Ob Israel die Situation nicht anders hätte handhaben können, oder auf den Hinterhalt besser hätte vorbereitet sein müssen, sind Fragen, die sofort nach dem Zwischenfall von Israelis gestellt wurden. Es besteht dennoch kein Zweifel über die Notwendigkeit zu verhindern, dass die Hamas durch uneingeschränkten Zugang zum Gazastreifen an Waffen gelangt.

Wenn eine Flottille von Schiffen einer fremden Nation vor der amerikanischen Küste mit humanitärer Hilfe für verarmte Amerikaner aufgetaucht wäre, hätte man ihr auch nicht erlaubt, anzulegen und zu entladen, wo sie will. Die Schiffe wären vermutlich von der US-Navy angehalten und ihre Ladung wäre untersucht worden. Israels See-Embargo hat sogar noch mehr Berechtigung, da sich Israel und die Hamas in einem andauernden Konflikt befinden. Internationales Recht erlaubt ein Embargo zu erheben und zu verteidigen, wenn es nötig sein sollte, auch von internationalen Gewässern aus. Schmuggler haben schon öfters versucht, der Hamas über den Seeweg Waffen zu liefern und Israel hat das Recht, dies zu verhindern. Das Embargo ist wörtlich eine Sache auf Leben und Tod für Israel, dessen Bürger drei Jahre Raketen- und Granatenbeschuss erduldeten, der von Gaza ausging, verübt durch die Hamas.

(Text aus „Mythen & Fakten“ online von Mitchell Bard, Übersetzung: PI)

» Aktuelle Meldung: Die Hamas will die Hilfsgüter in Gaza gar nicht haben:

Unglücklicherweise will die Hamas-Terrororganisation die Ladung nicht in Empfang nehmen und die LKWs voller humanitärer Hilfe durften nicht in den Gazastreifen fahren. Es scheint, als würde die Hamas, den Transfer der humanitären Hilfe tatsächlich stoppen.


Quellen:

Palestine Today, (November 26, 2009).
– „Behind The Headlines: The Seizure of the Gaza Flotilla,“ Israel Ministry of Foreign Affairs, (May 31, 2010).
– „The Gaza Flotilla Incident,“ Jewish Virtual Library.
– Ron Ben Yishai, „A Brutal Ambush At Sea,“ Ynet News, (May 31, 2010).
– „MEMRI TV Clips on the Gaza Flotilla: Activists On Board Chant Songs of Martyrdom at Departure,“ MEMRI, (May 31, 2010).
– „Law Expert Dr Robbie Sabel IDF Action in International Waters Legal,“ IMRA, (May 31, 2010).




Moslemischer Betrieb unter christlicher Führung

Eine der größten Dönerproduzenten in Franken ist in der Hand der deutschen Familie Bärlein-Denterlein. Nach dem Motto „Geld stinkt nicht“, wird dort streng nach den Vorgaben Allahs geschlachtet, also gen Mekka und ohne Schwein. Anschließend werden die Dönerbuden im Land beliefert. Zum Islam konvertieren will man (noch) nicht, aber man freut sich, einen „moslemischen Betrieb unter christlicher Führung“ zu leiten, mit dem sogar Islamisten zufrieden sind.

Der Spiegel berichtet:

Trotz aller Sorgfalt sind die Bärlein-Denterleins schon öfter zwischen die kulturellen Fronten geraten. Da waren die Türken, die plötzlich vor der Tür standen und kontrollieren wollten, ob in dem Betrieb auch tatsächlich kein Schwein verarbeitet wird. Wenig später zogen sie zufrieden wieder ab. Da waren aber auch die deutschen Tierschützer, die sie, die angeblichen Tierquäler, am Telefon beschimpften. „Als sie sich davon überzeugt haben, dass die Tiere betäubt sind, wenn sie getötet werden, hat sich die Entrüstung schnell gelegt.“

Braver Dhimmi! Immer schön den Moslems zu Willen sein! Schließlich sind sie die neuen Herren.

Kontakt:

Bärlein-Denterlein
Schlachtbetrieb & Fleischgroßhandel
Werner-von-Siemens Straße 3
91413 Neustadt an der Aisch
Telefon: 09161-7699
Telefax: 09161-7618
info@baerlein-denterlein.de

(Spürnasen: Biker, Werner F. und Henk B.)




Flagge gezeigt – für Israel!

Daniel zeigt FlaggeNicht nur in deutschen Städten zieht in diesen Tagen ein aufgehetzter antisemitischer Lynchmob durch die Straßen, auch in Los Angeles gab es Proteste von Palästinensern und Linken gegen Israel. Daniel (Foto), ein junger LA-Highschool-Student, wollte das Feld nicht den israel-verachtenden Demonstranten überlassen und zeigte im wahrsten Sinne des Wortes Flagge.

Sehen Sie, was dann passierte:

(Quelle: israeltruthtimes.blogspot.com)




Türkische Liebesbringer

(Karikatur: Wiedenroth)




Kabul: Dialog mit Knalleffekt

Dialogexpertin Margot Käßmann hatte es auf dem Münchener Kirchentag noch genau erklärt: Es ist zweifellos intelligenter, sich mit den Taliban bei Kerzenschein zum Friedensdialog ins Zelt zu setzen, als unschuldige Tanklastzüge zu bombardieren. Der afghanische Präsident Karsai hat den Rat befolgt, aber offenbar die Kerzen vergessen. So sorgten die Gäste selber für die Illumination.

Der SPIEGEL berichtet:

Die Konferenz sollte Frieden für Afghanistan bringen, doch schon der Auftakt der „Dschirga“ in Kabul geriet zum Desaster. Kurz nach der Ansprache von Präsident Hamid Karzai sprengten sich zwei Selbstmordattentäter in die Luft, ein dritter wurde festgenommen. In anderen Berichten war von Raketen sowie Gefechten zwischen Extremisten und der Polizei die Rede.

Die erste von insgesamt drei Raketen landete auf einem benachbarten Feld, was bei einigen Delegierten Panik auslöste. „Setzen Sie sich wieder hin, es wird nichts passieren“, forderte Karzai die Versammelten auf, von denen einige aus Angst vor einem Angriff aufgesprungen waren. „Ich habe mich daran gewöhnt“, sagte der Präsident, der mindestens drei Attentatsversuche überlebt hat. „Jeder ist daran gewöhnt.“ Nach seiner Rede verließ Karzai den Versammlungsort. Die Delegierten der Dschirga hatten sich in einem riesigen Zelt auf dem Gelände der Polytechnischen Universität Kabul versammelt.

Hubschrauber kreisten über dem Ort der Gefechte. Über Opfer des Anschlags ist noch nichts bekannt. Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahed sagte, vier Selbstmordattentäter hätten sich in der Nähe des Veranstaltunsorts im Osten Kabuls verschanzt. Sie lieferten sich Gefechte mit den Sicherheitskräften. Die Behörden teilten mit, die Polizei habe „Terroristen“ eingekesselt.

Die „Friedens-Dschirga“ findet unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Nach Angaben des Innenministeriums sind 12.000 zusätzliche Sicherheitskräfte in Kabul eingesetzt, um Anschläge zu verhindern. Afghanische Soldaten und Polizisten werden von der Internationalen Schutztruppe Isaf unterstützt.

Die rund 1600 Delegierten wollen bei der Sitzung den Grundstein für eine Aussöhnung mit den Taliban legen. Die Versammlung ist auf drei Tage angesetzt. Karzai hat die Aussöhnung mit den Taliban zur wichtigsten Aufgabe seiner zweiten Amtszeit erklärt und die Versammlung einberufen.

Die Taliban lehnen die Stammesversammlung jedoch ab und nehmen deshalb auch nicht an ihr teil. In der vergangenen Woche hatten sie in einer Botschaft allen Teilnehmern mit dem Tod gedroht. Sie kritisieren, das Treffen diene lediglich dazu, unrealistische Pläne abzusegnen. Die Teilnehmer der Konferenz stünden im Sold der Invasoren und dienten ihren eigenen Interessen, hieß es in einer Erklärung.

Karzai hatte in seiner Eröffnungsrede an die Taliban appelliert, die Waffen niederzulegen. „Ich rufe Dich wieder dazu auf, mein Bruder, mein lieber Talib, kehre zurück. Dies ist Dein Land.“ Er betonte, dem Terrornetz al-Qaida könne nicht vergeben werden. An die Adresse der Delegierten sagte der Präsident, er hoffe, dass sie nach den drei Tagungstagen eine hoffnungsvolle Nachricht an das Volk hätten. Doch dann kam alles anders.

Der liebe Bruder Talib möchte aber offenbar lieber mit der lieben Schwester Margot Käßmann ins Zelt, als zum Stammespalaver mit alten vollbärtigen Männern. Da kann man den lieben Bruder sogar ein Stück weit verstehen. Jetzt warten wir auf die wegen Suff ausgeschiedene ehemalige Bischöfin. Wann geht es endlich nach Afghanistan, um das Blutvergießen zu beenden? Einen Versuch wäre es doch wert. Nur der Flachmann sollte ausnahmsweise besser zuhause bleiben.

(Vielen Dank allen Spürnasen)




Nationalspieler wollen die Hymne nicht singen

Das Singen der deutschen Nationalhymne hat Franz Beckenbauer als Teamchef bereits im Jahre 1984 eingeführt, weil aus seiner Sicht der Gesangsakt die Einstellung der Spieler verstärkt. Nun ist Deutschland im Jahre 2010 leider etwas anders. Einige der passdeutschen Nationalspieler weigern sich jetzt kategorisch, die deutsche Nationalhymne mitzusingen. Teilweise betet man währenddessen lieber Koranverse. Dem derzeitigen Cheftrainer Joachim Löw macht das nichts: „Sie fühlen mit dem Herzen auch für ein anderes Land – und verzichten auf das Singen der Hymne.“

Die BILD berichtet:

Morgen beim letzten WM-Test gegen Bosnien (20.30 Uhr, live ARD und im BILD.de-Ticker) schauen Millionen TV-Zuschauer unseren Nationalspielern wieder auf die Lippen. Wer singt die Nationalhymne mit? Beim letzten Länderspiel waren es gerade sechs Mann.

Franz Beckenbauer forderte am BILD-WM-Telefon: „Alle sollten die Hymne singen, man hat dann eine ganz andere Einstellung. Ich habe das Mitsingen 1984 als Teamchef eingeführt. “

Jetzt gibt’s einen Sänger-Streit. Bundestrainer Joachim Löw („Ich singe die Hymne gerne mit“) verweigert einen Hymnen-Zwang für seine Spieler.

Löw gestern zu BILD: „Ich habe vor einiger Zeit mit einigen Spielern über das Thema gesprochen. Eins ist klar: Wir freuen uns, wenn möglichst viele Spieler mitsingen, aber wir zwingen niemanden dazu. Unsere Jungs identifizieren sich total mit der Nationalmannschaft und Deutschland. Aber man muss auch an ihre Herkunft denken.“

Was Löw meint: Viele Spieler sind zwar in Deutschland geboren, doch ihre Familien haben Wurzeln in anderen Ländern. Wie Lukas Podolski, dessen Familie aus Polen kommt. Oder Mesut Özil und Serdar Tasci, deren Familien türkisch sind. Oder Sami Khedira (Tunesien), Jerome Boateng (Vater kommt aus Ghana) oder Dennis Aogo (Vater kommt aus Nigeria). Sie fühlen mit dem Herzen auch für ein anderes Land – und verzichten auf das Singen der Hymne.

Aogo begründete seinen Hymnen-Verzicht so: „Das ist eine persönliche Sache. Ich bin stolz, für mein Land zu spielen, auch wenn ich die Hymne nicht singe.“

Khedira: „Das muss jeder für sich selbst entscheiden.“

Löw zeigt Verständnis. „Viele sind in Deutschland geboren, aber ihre ganze Familie eben nicht. Das kann dann schwierig sein für sie bei der Hymne.“

Diese Spieler sollten wohl besser für das Land in der Nationalmannschaft spielen, wo sie das Mitsingen der Nationalhymne vertreten können – und nicht dort, wo man am meisten Geld verdient!

» info@dfb.de
» Multikulturelle Zwangsverordnung beim DFB




Für einen toten Juden ein Umschlag voll Geld

Für viele ist nur ein toter Jude ein guter JudeNachdem klar wurde, dass eine große Anzahl Passagiere auf dem „Hilfs-Flaggschiff“ Marmara als Lynchmob angeheuert worden war, um israelische Soldaten gezielt zu töten (PI berichtete), sind mittlerweile weitere Informationen über die Aktivisten bekannt. 682 Terrorhelfer sollen außer Landes gebracht werden, 45 weitere sind am Dienstag bereits ausgereist. Die zum Soldatenmord angeheuerten Terroristen befinden sich noch in israelischer Haft.

Die Anzahl und Herkunft der auszuweisenden „Friedensaktivisten“ – mit Ausnahme der neun am Montag getöteten und dem schwer verwundeten Terroristen – werden in einer offiziellen Liste des israelischen Innenministeriums genannt.

An Bord befanden sich:

3 Australier, 2 Aserbaidschaner, 6 Italiener, 12 Indonesier, 9 Iren, 28 Algerier, 11 US-Ameikaner, 2 Bulgaren, 1 Bosnier, 4 Bahrainer, 5 Belgier, 11 Deutsche, 1 Südafrikaner, 2 Holländer, 31 Briten, 38 Griechen, 30 Jordanier, 15 Kuwaitis, 3 Libanesen, 3 Mauretanier, 11 Malaysier, 3 Ägypter, 3 Mazedonier, 7 Marokkaner, 3 Norweger, 1 Neuseeländer, 3 Syrer, 1 Serbe, 1 Omaner, 3 Pakistaner, 4 Tschechen, 9 Franzosen, 1 Kosovare, 1 Kanadier, 11 Schweden, 380 Türken und 4 Jemeniten.

Die Gruppe von über 50 Passagieren, die mögliche Terror-Verbindungen haben, verweigerten die Identifizierung und trugen keine Ausweispapiere bei sich. Viele von ihnen hatten Umschläge auf sich, die mit tausenden Dollars Bargeld vollgestopft waren.

Gemäß arabischen Medienberichten waren die angeheuerten Killer darauf vorbereitet, entweder Gaza zu erreichen oder noch lieber den „Märtyrertod“ zu sterben. Sie hatten bereits ihr Testament verfasst. In Vorfreude auf das bevorstehende Juden-Gemetzel sangen sie auf der Fahrt Märtyrerlieder an Bord: „Khaybar, Khaybar, oh ihr Juden, die Armee Mohammends wird zurückkehren.“

„Nur ein Opfer-Jude ist ein guter Jude“, darin sind sich die islamischen Terroristen, ihre links-kommunistischen Helfer und die westlichen Medien als Helfershelfer offensichtlich einig.

» Böses Israel




Sensationelle ZEIT-Recherche!

Michael ThumannVereinzelt begegnet man auch in den Mainstream-Medien noch investigativem Journalismus. So machte sich Michael Thumann (Foto) für die ZEIT auf den Weg in Istanbuls islamischsten Stadtteil Fatih, um selbst herauszufinden, was es mit Israels Unterstellung auf sich hat, die türkische Hilfsorganisation IHH (Insani Yardim Vakfi) bestehe aus „radikalen Islamisten“.

(Von Frieda)

Bunt und spannend, was Thumann in Fatih so erlebt: Frühlingsblüten, Kopftuchfrauen, bärtige Männer, Nussverkäufer, Gebetsteppiche. Aber damit nicht genug: Thumann sucht den Verein auf, „der das mächtige Israel herausgefordert hat“, und konfrontiert einen Verantwortlichen namens Murat Uyar mit unbequemen Fragen – das ist nun wirklich mutig. Wie gut, dass Uyar den Journalisten aus dem Westen beruhigen kann: Man habe zwar schon eine Hamas-Delegation empfangen, aber das sei keineswegs konspirativ gewesen. Man distanziert sich vom Terror al-Qaidas, und Uyars Haltung zum Terror der Hamas entspricht auch nur dem türkisch-muslimischen Durchschnitt: Die Hamas leiste legitimen Widerstand. Natürlich müsse sie dabei versuchen, Zivilisten zu schonen. Waffen habe es nicht an Bord der „Mavi Marmara“ gegeben – auch wenn Thumann dem Vorstand bei Gelegenheit (nach Verstreichen einer Schonzeit, da man ja um die verstorbenen Märtyrer trauere) zumindest den Rat auf den Weg mitgeben möchte, dass „Gewaltlosigkeit die beste Antwort auf das Erscheinen von Soldaten“ sei. Speziell wohl, wenn es sich um unberechenbare und schießwütige Soldaten vom Schlag der IDF handelt, die es sich herausnehmen, einfach so zu „erscheinen“.

Das Ergebnis von Thumanns engagierter Recherche, für die er sich gut und gerne ein bis zwei Stunden lang aus den europäisch-urbanen Quartieren Istanbuls herausgewagt haben mag:

Nimmt man die Bilder und die Eindrücke aus dem IHH-Hauptquartier in Fatih zusammen, ist hier beileibe kein radikalislamischer Verein als Subunternehmer von Hamas zu besichtigen. Es ist ein Hilfsverein und, ja, er wird von konservativen, gläubigen Muslimen getragen. Aber er ist offensichtlich unabhängig.

Da darf uns nun aber ein großer Stein vom Herzen fallen. Es berührt mich ein Stück weit, dass Michael Thumann den Einsatz nicht gescheut hat, einem gläubigen Muslim die Chance zu geben, uns von unseren Vorurteilen zu befreien.

» michael.thumann@zeit.de
» Milli Görrüs – die Mutterorganisation der IHH (Folie von Claudia Dantschke, ZDK, gezeigt auf einem Vortrag der Friedrich-Naumann-Stiftung am 27.5.2010 in Rendsburg)