1

Warum man Toten Fragen stellen sollte

An der Schwelle zu meiner Volljährigkeit verfiel ich in eine tiefe Depression (die mehrere Jahre andauern sollte). Zu dieser Zeit hatte ich erstmals in vollem Ausmaß die wahre Natur des Menschen und der Welt in all ihrer Grausamkeit und Brutalität erfasst. Seit Jahren hatte ich mich schon mit harten Themen beschäftigt, die für mein Alter unangemessen – da schwer zu verarbeiten – waren und deprimierend wirkten, weil sie mehr quälende Fragen aufwarfen als beruhigende Antworten boten.

(Gastbeitrag von „Hiob unter Satans Anklage“ zur PI-Serie „Mein Weg zur Islamkritik“)

Ich lief Gefahr einen gewaltigen Hass auf die Menschen zu entwickeln und zu einem egozentrischen Zyniker zu verkommen. Vor meinem Weg zur Islam-Kritik stand also eine lange Sinnsuche und die elementarste aller Fragen: Was hält unsere Gesellschaft eigentlich noch zusammen? Denn auf vieles ist kein Verlass mehr. Soziale Normen gelten als antiquiert, die Jugend akzeptiert keine “Gebrauchsanweisung” für den zwischenmenschlichen Umgang mehr und der Eindruck entsteht: Politiker lassen sich immer weniger von moralischen Prinzipien leiten, in der Wirtschaft dominieren Eigeninteressen und die Gesellschaft verliert ihren sozialen Kitt, der sie zusammenhält. Wir sind auf dem besten Weg in eine wertlose Zukunft. Für einen sensiblen Teenager wie mich war das damals eine äußerst erschütternde Erkenntnis.

Dann kam der Tag, der sich tief ins globale Gedächtnis einbrannte und bis heute als Glockenschlag für eine neue Ära gilt – der 11. September 2001. Ich verfolgte die Terroranschläge live im Fernsehen und lachte noch über den ersten Flugzeugeinschlag ins World Trade Center. Zu absurd erschienen mir damals diese Bilder für die Realität und zu groß der Wunsch der Amerikaner nach hollywoodtauglichen Katastrophen (am Ende wurde es doch noch zu dem Hollywoodfilm, für den ich es anfangs hielt). Dann schlug das zweite Flugzeug ein und ich rief eilig meinen Vater herbei: “Sieh dir diese Bilder an! Dieser Tag wird die Welt für immer verändern!”, sagte ich mit aufgeregter Stimme zu ihm, denn die immense Tragweite dieses Tages wurde mir schlagartig bewusst, und erinnerte mich frappant an den Angriff auf Pearl Harbour. Beide Tage erscheinen mir heute als Inszenierungen, die über Nacht Millionen Männer für den Krieg mobilisieren sollten.

Doch im Cockpit saßen muslimische Terroristen. Auf einmal hatte die westliche Welt ein deutliches Feindbild vor Augen. Ich begann mich also für die Ideologie hinter diesen Männern und den Gott, der ihnen die Kraft zu diesem Massenmord gab, zu interessieren. Im Nachhinein kann ich ohne Übertreibung sagen, dass ich am 11. September 2001 alles über den Islam gelernt habe, was ich wissen muss: Ein obskurer Wüstengott (den ich persönlich für eine der vielen Formen Satans halte), der bedingungslose Unterwerfung und Kontrolle über uns Menschen einfordert, ein triebgesteuerter Beduine namens Mohammed, der Zeit seines Lebens weder lesen noch schreiben konnte, die Stimmen in seinem Kopf aber als göttliche Offenbarungen deutete, die er geschickterweise immer zu seinem Vorteil umzuwandeln wusste (je nach Krieg oder Frieden) und der jeden Widerstand gegen seine erstarkende Diktatur mit grausamer Konsequenz verfolgte – der Prototyp eines Adolf Hitler. Oder vielleicht sogar die “bessere” Version von ihm. Denn jeder gläubige Moslem verehrt ihn als Idealtyp des Menschen und eifert seinem Fanatismus nach. Eine grobe Beleidigung für jeden vernünftigen Menschen.

Die darauf folgenden Jahre opferte ich im Grunde nur noch für den Versuch auf, mich selbst vom Gegenteil zu überzeugen, obwohl die gesamte islamische Welt dagegen opponierte: Terroranschlag um Terroranschlag folgte, Frauen, Kinder und Andersgläubige wurden tausendfach auf unfassbar brutale und verachtenswerte Art und Weise im Namens Allahs verfolgt, erniedrigt, vergewaltigt, verstümmelt, gefoltert oder getötet, ein Genozid übertraf den anderen und wann immer sich die Chance bot, das Herz der Menschen zu gewinnen, präsentierten sich die Moslems in Rücksichtslosigkeit, Arroganz, Dummheit und Hass.

Unvergessen bleiben mir die britischen Muslime, die bereits vor Jahren auf den Straßen Londons den nächsten Holocaust für Großbritannien herbeisehnten und dabei meine vergrabene Wut wieder ans Tageslicht beförderten. Ich war nicht der Einzige, der so fühlte und so gebaren die Muslime jene besonderen Menschen, die eines Tages ihr Verderben sein werden: Geert Wilders trat auf die Weltbühne, die English Defence League begann damit, wehrhafte Briten um sich zu scharren, mutige Bürgerinitiativen entstanden in ganz Europa und immer mehr Menschen äußerten (noch hinter vorgehaltener Hand) ihren Unmut gegen die nun sichtbare Bedrohung.

Es bedurfte also nur zehn Minuten, bis ich das wahre Wesen des Islams begriff, aber über sieben Jahre, bis es auch meine Vernunft besiegte. So lange wehrte sich mein Verstand gegen die Erkenntnis, wie sich über eine Milliarde Menschen dieser Hirnseuche bewusst aussetzen (und dabei auch noch so viele verblendete “ungläubige” Unterstützer finden) konnten.

Mich quälte dabei ständig die bohrende Frage: Wenn sich all die Moslems und ihre linken Kollaborateure für rechtschaffen und edel hielten, wie konnte es dann mit der Goldenen Regel (“Behandle andere so, wie du von anderen behandelt werden willst”) einhergehen, dass sie einen Massenmörder und Kriegsherrn wie Mohammed verehrten (bzw. dessen Verehrer unterstützten)? Wie konnten sie da noch reinen Gewissens irgendetwas Gutes für sich einfordern und glauben im Recht zu sein?

Die Antworten darauf lieferten mir die Toten, denen ich viele Fragen stellte: Gandhi gestand ein, dass es selbst ihm nicht gelang, die Muslime mit den Hindus zu versöhnen (siehe seine “Autobiografie”), die Reden bedeutender Indianerhäuptlinge offenbarten, warum der weiße Mann nun dazu verdammt ist, das gleiche Schicksal zu erleiden, wie sie es damals taten (siehe “Die Rede des Häuptlings Seattle”), Samuel P. Huntington erklärte mir die vielen Phänomene der Gegenwart und wahrscheinlich auch der Zukunft (siehe “Kampf der Kulturen”), Jared Diamond bot mir einen faszinierenden – und gleichwohl erschreckenden – Einblick darauf, warum Gesellschaften überleben oder untergehen (siehe “Kollaps”), Jesus warnte mich, dass man die falschen Propheten an ihren Früchten erkennen würde (siehe “Das Evangelium nach Matthäus”) und der südafrikanische Seher Nicolaas van Rensburg (1864-1926) bot einen düsteren Ausblick auf die Zukunft (wobei er anmerkte, dass man den Leuten nicht all seine Voraussagen zur Kenntnis geben sollte, speziell über die deutsche Macht nach dem dritten Weltkrieg).

Mein Weg zur Islam-Kritik führte mich also von der eigenen Gesellschaftskritik zum Studium der Geschichte, über die Ethik zur Bibel und wieder zurück zur heutigen Gesellschaftskritik (dank PI-News) und ließ mich am Ende erkennen, dass das Problem in Wahrheit in uns selbst liegt – nicht im Islam – genauso wie die Lösung.

Gandhi äußerte es in diesen Worten:

“Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.”

Aus diesem Grund spare ich an dieser Stelle meine Rolle im Kampf gegen den Islam aus. Denn die Veränderung, die ich bewirken will, wird eines Tages allen sichtbar sein. Genauso wie Eure…

Bisher erschienen:

» Mein Verbrechen ist mein armenischer Name
» Schon immer für Menschenrechte eingesetzt
» Islamkritiker nach Gewalttat an meiner Schwester
» Jeden Morgen Weltrevolution