- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Bayerns Innenminister: Imam Idriz lügt

[1]Auf den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann ist Verlass. Auch wenn andere Spitzenpolitiker wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Kirchenvertreter wie der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich nach Penzberg pilgern und dem dortigen Imam Bajrambejamin Idriz ihre blinde Solidarität versichern, steht Herrmann wie ein Turm in der Schlacht.

Schließlich kennt er den Verfassungsschutzbericht genau und weiß, was der Imam, der in München ein Zentrum für den Islam in Europa (ZIEM) errichten will, hinter den Kulissen so alles treibt. Und so spricht Herrmann in der Münchner Abendzeitung [2] Klartext:

Im Konflikt mit der Islamischen Gemeinde Penzberg verschärft der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Ton. Der CSU-Politiker bezichtigte den örtlichen Imam Benjamin Idriz in der „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht der Lüge: Ein Problem sei, dass Imam Idriz „einfach gelogen“ habe. Dieser habe immer wieder angegeben, dass es keine Kontakte mehr zwischen der Islamischen Gemeinde Penzberg und verfassungsfeindlichen Organisationen gebe.

„Das ist einfach falsch. Die Wahrheit ist, dass nicht irgendwer irgendwelche Kontakte pflegte, sondern dass Herr Idriz persönlich in ständigem telefonischen Kontakt mit Spitzen dieser radikalen Organisationen stand“, kritisierte Herrmann. Deswegen sei „hier große Vorsicht geboten“.

Idriz

Dass es dieser Herr Idriz mit der Wahrheit oft nicht so genau nimmt, konnten Islamkritiker der PI-Gruppe München schon mehrfach erleben. Er bestritt bei einer Veranstaltung der Münchner Grünen [3] auf Nachfragen dreist, dass im Koran in Sure 4 Vers 34 das Schlagen der Frauen bei Widerspenstigkeit gefordert werde. Er behauptete, dass es in der „wahren“ Koran-Übersetzung von Mohammed Asad anders dargestellt sei, was sich bei Überprüfung freilich als falsch erwies, denn auch dort steht „beat them“. Er stritt im weiteren ab, die Murabitun zu kennen, obwohl er ihnen Interviews gibt und er stellt sich bewusst dumm, wenn er auf das ihm äußerst unangenehme Thema „Verzicht auf die Scharia [4]“ angesprochen wird. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass er ein Fernstudium an dem als fundamentalistisch eingestuften französischen Privatinstitut in Château Chinon absolviert hat, an dem laut Spiegel [5] der Vorrang der Scharia vor weltlichem Recht gelehrt werden soll.

Je mehr man den Spuren dieses Imams folgt, desto deutlicher werden seine Verstrickungen in fundamentalistische Milieus. Fatal für Teile der Münchner CSU, die in ihm lange Zeit einen Vertreter des sagenumwobenen „moderaten Euro-Islams“ sahen. Erst kürzlich versuchte der Vorsitzende des CSU-Integrationsausschusses noch, mit Idriz hinter den Kulissen eine fadenscheinige Vereinbarung [6] zu schließen, was das Innenministerium aber Gott sei Dank unterband. Herrmann bleibt seiner Linie laut AZ treu:

Herrmann verteidigte zugleich die Tatsache, dass die Gemeinde im bayerischen Verfassungsschutzbericht genannt wird. „In der Gemeinde wird sehr viel positive Arbeit geleistet. Das ist gar keine Frage“, sagte er. Das Problem aber sei, dass in der Gemeinde auch Menschen unterwegs seien, die Kontakte „zu mehr als problematischen Personen unterhalten“ und führende Positionen bei der Islamischen Gemeinde Deutschland und Milli Görüs hätten, die als radikal gelten.

Die Islamische Gemeinde Penzberg war erst kürzlich vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof mit ihrem Eilantrag gegen die Nennung im Verfassungsschutzbericht 2008 gescheitert. Idriz‘ Rechtsanwalt Hildebrecht Braun strengt jetzt ein Hauptsacheverfahren an und will durch alle Instanzen gehen. „In der mündlichen Verhandlung wird der Imam die Richter überzeugen“, sagte Braun. Wenn nicht, „dann ist der Weg zum Bundesverwaltungsgericht oder dem Bundesverfassungsgericht offen“.

Es kann gut sein, dass der Imam in der mündlichen Verhandlung die Richter überzeugen könnte, aber nur dann, wenn sie von den Fakten über den Islam keine Ahnung haben. Idriz wickelt seit Jahren alle seine Besucher in Penzberg mit wohlfeilen Sprüchen über seine modernen Ansichten ein. Erst dann, wenn er kritische und faktengestützte Nachfragen bekommt, fällt die Maske des Wolfes im Schafspelz. Und so ist zu hoffen, dass die Richter des Hauptsacheverfahrens in Sachen Islam vorbereitet sind. Ein Zentrum für Islam in Europa in München mit ihm als Imam wäre mehr als verhängnisvoll.

(Text: byzanz / Foto. RChandler – PI Gruppe München [7])

Beitrag teilen:
[8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15]
[16] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15]