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BIW kritisieren Imagekampagne in der Türkei

Es ist mal wieder soweit. Die von den Deutschen selbst gewählte Bundesregierung vertritt wieder die Interessen des eigenen Volkes: Auf Kosten des Steuermichel startet die Bundesregierung die Imagekampagne „Biz Birlikteyiz – Wir gehören zusammen“ in der Türkei – die von den BIW scharf kritisiert wird.

Die BIW-Kampagnenseite „NEIN zum EU-Beitritt der Türkei“ berichtet:

Deutsche Imagekampagne in der Türkei

Regierungsoffizielle Anbiederei auf Kosten der Steuerzahler

Unter dem Motto „Biz Birlikteyiz – Wir gehören zusammen“ hat die Bundesregierung eine Werbekampagne in der Türkei gestartet. Ziel der Initiative ist es, das Image Deutschlands am Bosporus aufzupolieren und die „enge Verbundenheit“ zwischen beiden Ländern zu zelebrieren. Dazu werden in den nächsten drei Monaten Spots im türkischen Fernsehen sowie im Kino ausgestrahlt, in denen u.a. deutsch-türkische Prominente auftreten sollen.

Die Anbiederei der Europäer und allen voran Deutschlands beim islamisch-nationalistischen Regime in Ankara nimmt immer groteskere Züge an. Anstatt die türkische Regierung Erdogan wegen ihrer zahlreichen außenpolitischen Fehlleistungen der jüngsten Zeit und des mangelnden Reformwillens endlich in die Schranken zu weisen, macht man einmal mehr den öffentlichen Kotau vor der Türkei. Und das auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

Offiziell dient die Imagekampagne dem Zweck, die Beziehungen zwischen beiden Staaten zu vertiefen. Doch es dürfte noch andere Motive geben: Meinungsumfragen in der Türkei signalisieren nämlich schon seit einiger Zeit ein abnehmendes Interesse der Bevölkerung an einer EU-Mitgliedschaft ihres Landes. Das aber stellt den Lieblingsplan der Eurokraten in Frage, die Europäische Union durch die Aufnahme der Türkei nach Kleinasien auszudehnen und damit den eigenen Machtbereich zu erweitern. Deshalb wird jetzt gegengesteuert. Daß dabei ausgerechnet die Bundesregierung an der Spitze der Kolonne marschiert, obwohl Deutschland im Falle eines türkischen EU-Beitritts unter allen Mitgliedsstaaten die größten Lasten zu tragen hätte, ist für keinen vernunftbegabten Bürger mehr nachvollziehbar.

Die aktuelle Imagekampagne zeigt, daß sich die amtierende schwarz-gelbe Regierung in ihrer Türkei-Politik trotz gegenteiliger Rhetorik im Kern kaum von den Positionen der linken Opposition unterscheidet. Die etablierten Parteien sind sich offenbar einig: Die Türkei soll Mitglied der Europäischen Union werden, koste es Deutschland, was es wolle!

Für diese „Imagekampagne“ war auch ein Werbespot mit Fußballtrainer Christoph Daum produziert worden. Da dieser aber kürzlich beim Istanbuler Fußballverein „Fenerbahce“ entlassen wurde und scharfe Kritik übte, wird auf die Ausstrahlung des Spots natürlich verzichtet…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)