Moishe Hundesohn: Kinogeld

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Moishe Hundesohn: Kinogeld

Moishe Hundesohn: Kinogeld

© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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(Moishe verabschiedet sich in den wohlverdienten Sommerurlaub und meldet sich am 19. August wieder zurück)

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41 KOMMENTARE

  1. Ich schließe mich Nassauer an: Ganz tolle, ja böse Satire – aber für einen Comic zu textlastig. OK, lassen wir’s als Graphic Novel durchgehen.

    Spaßig, dass der Rabbi mit seiner völlig daneben liegenden Meinung von Wilders sogar noch den C*DU-Mann Frank Henkel toppt. Aber ich fürchte, es gibt sogar noch schlimmere Ansichten über den Politiker. Sicher auch Leute, die mit Wilders den Bannertext am Flieger assozieren: „SS-Wilders Marsch auf Berlin“.

  2. Eins steht schon mal fest: wenn Wilders wirklich nach Berlin kommt, dann wird es eine Menge Unruhe geben…. Schon Ankündigung versetzt einige ja in Panik.

    OT
    Köln: Jordanier wegen Mord an seiner Ehefrau zu lebenslang verurteilt worden.

    Interessant sind einige Hintergrundinfos dazu:
    So war der Jordanier von seinen deutsch-jordanischen Schwiegereltern vor dem Leben in Deutschland „gewarnt“ worden; die Stellung der Frau sei „anders“ hier und könnte ihm Schwierigkeiten bereiten.. ….

    http://www.ksta.de/html/artikel/1278663545650.shtml

    .-…Hanna A. als deutsche Staatsbürgerin war mit den drei Kindern 2008 aus Jordanien nach Deutschland gekommen; sie folgte ihren deutsch-jordanischen Eltern und hoffte auf einen Neuanfang ihrer bereits schwierigen Ehe. Feras A. hatte Probleme mit der neuen Kultur. Er forderte ständig die Sozialhilfe-Gelder von seiner Frau, verjubelte sie, manchmal mit Prostituierten. Als sich Hanna A. immer stärker dagegen zur Wehr setzte, bedrohte er sie mit dem Tod. Nachdem er seine Frau gewürgt und sie in einer gefüllten Badewanne untergetaucht hatte, um seinen Besitzerwillen durchzusetzen, leitete die Polizei Ermittlungen gegen ihn ein.

    Feras A. war sowohl von seinem Schwiegervater als auch von einem jordanischen Freund eindringlich darauf hingewiesen worden, dass die Stellung der Frau in Deutschland eine andere ist. Er hätte sein Verhalten ändern können, so der Richter. Aber Feras A. wich nicht von seiner Linie ab…….

  3. RechtspopulistInnen auch bei der Essener SPD, Sigmar Gabriel wird entstzt sein über soviel faschistischen Rassismus:

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/Gesundbeten-hilft-beim-Thema-Integration-nicht-id3273965.html

    „Alles, was der Film gezeigt hat, stimmt. Das ist leider die Realität“, sagt Guido Reil, SPD-Ratsherr, Karnaper und seit vielen Jahren integrationspolitisch engagiert. Der Sozialdemokrat räumt ein, manchmal das Gefühl zu haben „gegen Windmühlenflügel zu kämpfen“. An Programmen und Projekten, Sozialarbeitern und Kontaktbeamten mangelt es gerade in Essen nicht und dennoch scheint das Ergebnis bescheiden. „Es ist schlechter geworden, nicht besser“, sagt Reil. Gründe? „Der Islamismus, die berufliche Perspektivlosigkeit – da kommt einiges zusammen.“

    Es mangelt nach Reils Beobachtung im Gegensatz zu früher bei allzu vielen Migranten an der Bereitschaft, sich ganz konkret auf die deutsche Gesellschaft einzulassen. „Als ich jünger war, war es normal, dass man als Deutscher von muslimischen Familien eingeladen wurde.“ Heute habe dies Seltenheitswert. Bei allen Anflügen von Resignation – eine andere Chance als die Probleme weiter zu bearbeiten gebe es nicht. Reil:

  4. Noch müde heute morgen?

    Nach der Lektüre werden Sie hellwach sein:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/Styleislam-Mode-im-Auftrag-des-Herrn-id3272440.html

    Witten. Melih Kesmen und sein siebenköpfiges Team haben ein poppiges Mode-Label. Der Name: Styleislam. Er bedruckt T-Shirsts mit Sprüchen wie „Kopftuch – mein Recht, meine Wahl, mein Leben“.

    Als Melih Kesmen vor einigen Tagen auf den roten Knopf des Telefons drückt, ist er erstaunt und erfreut. Dietrich Schwarze, ein evangelischer Pfarrer der Stadt, hat ihn gebeten, zu einem Kirchenfest im Oktober zu kommen – und seine T-Shirts mitzubringen: die mit Sprüchen wie „Kopftuch – mein Recht, meine Wahl, mein Leben“ oder „Jesus und Mohammed – Brüder im Glauben“.

    Jene T-Shirts, die Kesmen, 34-jähriger Muslim aus Witten, mehr als 1000-mal im Monat verkauft. An Muslime und längst auch an Kunden, die in Gottesdienste von Dietrich Schwarze gehen.

  5. Eurabier (23. Jul 2010 09:30)

    Diesen Absatz ist viel dramatischer:

    Während Reil den Realismus des Films lobt, gibt es etwa im Schulverwaltungsamt auch andere Meinungen. „Der Film ist wegen seiner direkten Art kontraproduktiv“, sagt Schulamtsdirektor Klaus Leman­czyk. So sei fraglich, ob die Lehrerin Brigitta Holford, die im Film breit zu Wort kommt, gut beraten war, mit der Klasse das Thema Sexualität und Frauenfeindlichkeit zu diskutieren. „Damit erreicht man doch keine Akzeptanz.“ Und wenn ein muslimischer Schüler in der Hauswirtschaftsstunde während der Ramadan-Zeit ins Essen spuckt, müsse sich die Lehrkraft fragen, „ob sie mit genügend Fingerspitzengefühl an das Thema herangegangen ist“, denn: „Man kann ja während des Ramadan auch mal Theorie machen.“

    Kuschen Kneifen Ducken Totschweigen, was das Zeug hält.

  6. #9 Eurabier

    Da muss der geschäftstüchtige Türke aber aufpassen, dass ihn nicht die volle Härte einer Fatwa trifft. Jesus und Mohammed als „Brüder“ zu bezeichnen ist sicher eine Todsünde – für Moslems. Manche christlichen Gutmenschinnen liegen ihm dagegen ob solcher Aussagen zu Füßen.

  7. Wenn ihr ein „dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf“ sehen wollt…

    Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.

    http://djane.momocat.de/

    Geht auf deren Startseite runter zu den Kommentaren.

    Kommentare im Pi Artikel unter
    Shopping Paradies, armes ausgehungertes Gaza
    20 juli 2010

  8. „Jesus und Mohammed – Brüder im Glauben“

    Der evangelische Pfaffe hat da irgendwas in seiner Bibel nicht ganz begriffen..

  9. #10 Crisp (23. Jul 2010 09:37)

    an solchen Tagen kommt es dann ganz dicke –
    im ksta wird gemeldet, dass der Laschet-nachfolger und Sozialminister Guntram Schneider anonyme Bewerbungen fordert, um die Quote von Migranten im öffentlichen Dienst zu erhöhen.
    Das ist mehr oder weniger genau auf solche typen aus Essen-karnap gemünzt.

  10. johannwi (23. Jul 2010 10:02)

    Guntram Schneider ist, soweit ich weiss, Gewerkschaftsbonze. NRW kriegt das, was es gewählt hat.

  11. Das erste Bild wäre für sich allein genommen schon witzig: „Gibt uns Rabbi Birnbaum Geld fürs Kino? Nicht wenn wir Wilders in Berlin begrüßen“
    xD

  12. Tja, wie ich das so sehe, werde ich auch kein Kinogeld vom Rebbe Birnbaum für´s Strandkino bekommen, Ich werde nämlich am 02. Oktober in Berlin sein.

    Für mich sind das 2.500 km – und ich hoffe viele zu sehen, die weniger haben.

    Hasta pronto

  13. Klasse, der rote „BILD“-Flieger mit roter SA-Werbung! Soweit ist es schon gekommen im Hause Springer!

  14. #18 Karl Friedrich der letzte
    „Ermordete Ägypterin: Unbekannte zerstören Denkmal von Marwa al-Schirbini“

    Nach dem Motto „cui bono?“ tippe ich auf „Die Linke“ 🙂

  15. #9 Eurabier

    Ich mach mir jetzt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Adolf und Mohammed, Brüder im Geiste“.

    (Meine Zahnbürste und Wäsche ist schon gepackt, wenn das BKA zweimal klingelt.) 🙁

  16. #13 Tassilofrankfurt (23. Jul 2010 09:46)
    Wenn ihr ein “dümmlich faschistoides entenvieh mit holzkopf” sehen wollt…

    Schaut euch bitte die Reakion von Jane alias Margot H. usw. (Blog Art und Wiese) auf Kommentare von Pi Lesern an.

    Besser ist es, diese psychopatische Chaotin gar nicht zu beachten, dann bekommt sie auch keine Klicks, denn nur darum geht es ihr…… non feet the Troll.

  17. @ 14 Crisp
    „Jesus und Mohammed – Brüder im Glauben“

    Der evangelische Pfaffe hat da irgendwas in seiner Bibel nicht ganz begriffen.
    ——————————————-

    Und den Islam hat er auch nicht verstanden.
    Nach islamischer Überzeugung war Jesus nämlich Moslem und nicht der Messias.

    Der Ausspruch
    „Jesus und Mohammed – Brüder im Glauben“
    bringt genau das zum Ausdruck.

    Der Islam hat Jesus für sich vereinnahmt, okkupiert und zu einem Propheten erniedrigt, der Mohammed als Sigel der Prophetie angekündigt haben soll.
    Moslems werden nicht müde, zu betonen, was sie doch für einen Respekt vor Jesus hätten.
    Und harmoniesüchtige Christen kaufen ihnen das ab und verbreiten diese ganz andere „frohe Botschaft“.

    „Jesus sei nicht der Messias, er soll auch nicht am Kreuz gestorben sein und er soll Prophet des Islam sein, der Mohammeds Ankunft verkündet habe. Diese Ankündigung sollen die Affen und Schweine aus der Bibel getilgt haben.“
    So sieht der islamische Respekt vor Jesus aus und Christen freut´s auch noch.

    Diesen islamisch vereinnahmten Jesus (islamisch korrekt Isa, nicht Jesus) kenne ich nicht. Es hat ihn auch nie gegeben.

  18. ..nix zu textlastig, das ist genau richtig…
    Bei den Hansrudi Wäscher-Lenin-Heften wie „Sigurd“, „Tibor“, „Nick im Weltall“ usw. und so gab es auch mitunter (relativ) viel Text. Das macht gar nichts.

    „DOS“ hab ich zum letzten mal bei
    „2 Banditen – Butch Cassidy & Sundance Kid“
    gehort.
    „Dos …?“
    „Dos Muchachos ?“
    DOS ! 😀

  19. #24 Abu Sheitan

    Du müsstest sogar froh sein, wenn es nur das BKA ist, das an der Tür klingelt. Ein Panikraum wäre vielleicht sinnvoller.

  20. #25 Karl Friedrich der letzte (23. Jul 2010 11:22)

    #23 Abu Sheitan

    wobei sich mir nicht erschließt, “Wem zum Vorteil?” es was bringt. :mrgreen:

    Na es werden wieder Mittel gebraucht im Kampf gegen Rechts ™

  21. Ist auch nur ein OT, aber ich weiss nicht, wo ich es einsetzen soll.

    Kennt ihr eigentlichdas aktuelle Parteiprogramm der Linken?

    http://die-linke.de/fileadmin/download/programmdebatte/100320_programmentwurf_final.pdf

    Kein Aufschrei über den klaren Angriff auf die demokratische Grundordnung und das offene Bekenntnis eine Räterepublik reinstallieren zu wollen hier…nix, null, niente, nada.

    http://liberalesinstitut.wordpress.com/2010/03/26/zum-entwurf-des-programms-der-partei-die-linke/

    Die Deutschen hungern wohl förmlich nach einem starken Führer, so scheint’s mir. Denn sonst würde man schon gegen das Programm protestieren.

  22. Die Linke mit einer neuen antiisraelischen Forderung im Bundestag.

    Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/025/1702553

    Die LINKE im Kampf für universale Menschenrechte ist jetzt nach all den vielen ähnlich besorgten Briefen an den Bundestag zum Thema Nordkorea, Kuba, Russland, China, Türkei, Iran, Syrien, Aegypten und Libyen jetzt zufällig auch mal auf Israel gekommen.
    Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

  23. Daniel Haw ROCKT!!!!!!!!!!

    Einfach mal das Archiv durchstöbern. Witzig, intelligent, frech, ehrlich, und immer PI!

    Bekennender Moishe FAN, ja lacht nur ich bin auf den Hund gekommen. 🙂

  24. Ich frage mich tatsächlich, wann Rabbi Birnbaum ein Einsehen hat mit dem armen Moishe!
    Irgendwann muß doch auch bei unserem guten Rebbe der Apfel vom Birnbaum fallen 🙂

  25. #3 eye-catcher (23. Jul 2010 09:25)

    der cartooon kam ja echt schnell..aktuell wie immer

    Früher kam Moishe immer Donnerstags, jetzt kommt er offenbar unregelmäßig zu aktuellen Themen. Was auch nicht schlecht ist.

    Die Haw-Cartoons haben zwar wirklich ziemlich viel Text, aber so funktionieren sie nun mal, und die Texte sind gut. Um die Augen zu schonen, lassen die Bilder sich ja per Klick vergrößern.

  26. @#34 Zahal (23. Jul 2010 13:11)
    Lasst uns Faustkeile für die LINKE sammeln.
    Denn die allermeisten Mitglieder der LINKE sind Steinzeitfans, weil sie sich gegen Israel stemmen.
    Alle Herrschaften, die gegen Israel hetzen, stehen auf Steinzeit.

  27. Jetzt bin ich mal gemein:
    Warum nicht diesem speziellen Rabbi eine Urlaubsreise in die USA versprechen?
    Man könnte ihn dann geschickt in einen Flieger setzen, der ihn in seiner gewohnten jüdischen Geistlichentracht in irgendeinem besonders islamischen Land absetzt.
    Ok, eine Dose Pfefferspray könnte man ihm noch in die Tasche packen…
    Ob er dann, nach dieser Erfahrung und nach seiner Genesung, durch seinen verträumten ideologischen Birnbaum hindurch den Himmel sehen könnte?

  28. #38 elcat (23. Jul 2010 15:00)
    @#34 Zahal (23. Jul 2010 13:11)
    Lasst uns Faustkeile für die LINKE sammeln.
    Denn die allermeisten Mitglieder der LINKE sind Steinzeitfans, weil sie sich gegen Israel stemmen.
    Alle Herrschaften, die gegen Israel hetzen, stehen auf Steinzeit.

    Ich werde versuchen bei Abgeordnetenswatch die Linke zu fragen, ob sie sich auch so vehement für Menschenrechte einsetzen im:

    Und wenn nein, warum nicht?

    Nordkorea

    Kuba

    Russland

    China

    Iran

    Syrien

    Aegypten

    Tuerkei

    Venezuela

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