Moishe: Mit Bier zur Weisheit

Moishe: Mit Bier zur Weisheit

Moishe: Mit Bier zur Weisheit

© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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20 KOMMENTARE

  1. #1 Karl Friedrich der letzte (02. Jul 2010 08:37)

    Wie jetzt? ich dachte, sie wurde tot aufgefunden und es deutete auf einen Suizid hin? Und nun wurde sie doch nicht gefunden? Kann mich mal jemand aufklären?

  2. Eben wurde ich telefonisch informiert, dass heute in den Badischen Neuesten Nachrichten ein Bericht über eine mögliche Eingliederung BW in die Schweiz steht.
    Wer weiß mehr darüber ?
    Erhalte später eine Kopie.

  3. #3 Linkenklatscher

    Wir wollten nicht mehr darüber schreiben, solange keine offiziellen Infos vorliegen. Umstände, Beweggründe und Spekulationen gibt es endlos.
    Laßt uns abwarten, bitte.

  4. Dazu möchte ich hier mal ein bischen „Insiderwissen“ aus einer wissenschaftlichen Arbeit zitieren:

    […] Auch die Lüge, die Peter von Polenz als die …brutalste, unmenschlichste Art von
    Sprechen… (v. Polenz 1978, 168) bezeichnet, ist Bestandteil eines politisch extremen
    Systems: ‘Deshalb ist das Leben in diesem System von…Heuchelei und Lüge durchsetzt…Die Macht muß fälschen, weil sie in eigenen Lügen gefangen ist. Sie fälscht die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Sie täuscht vor…Der Mensch muß nicht an alle diese Mystifikationen glauben. Er muß sich aber so benehmen, als ob er an sie glaubt (…). Schon deshalb muß er aber in Lüge leben. Er muß die Lüge nicht akzeptieren. Es reicht, daß er das Leben mit ihr und in ihr akzeptiert. Schon damit nämlich bestätigt er das System, erfüllt es, macht es – er ist das System’…(Patzlaff 1994, 51 f.).

    Die Voraussetzung der Lüge ist nach Havel auch im sozialistischen System die Veränderung
    der Wortinhalte.
    Dabei handelt es sich um einen semantischen Eingriff, ähnlich dem der Nationalsozialisten, bei dem man das Wort so weit um seine eigentliche Bedeutung bringt, bis man es mit einem neuen Inhalt versehen kann. Die Parallele zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus im Bereich der sprachlichen Manipulation ist unübersehbar (Patzlaff 1994, 51).

    Die Menschen richten sich aus Angst vor Repressalien mit der Lüge ein, denn der Staat “hat seine Ohren überall”, zumeist in der Form eines ausgeprägten Denunziantentums
    (Patzlaff 1994, 52). Mit der Erkenntnis der ihn umgebenden Wirklichkeit, die ihn zu ganz bestimmten Handlungsweisen zwingt, könnte ein Mensch …nicht leben, denn er müßte das als eine Erniedrigung empfinden, die ihn in seiner menschlichen Würde beeinträchtigt (Patzlaff, 1994, 53) und als eine persönliche Schuld.

    Der Schutz des Systems vor der Selbsterkenntnis ist die Ideologie, da sie sowohl das Handeln als auch die Unterlassung legitimiert: So wird die ideologische Phrase zum Leim, der das gesamte System zusammenhält;

    sie erlaubt jedem Beteiligten, moralisch gut zu erscheinen, ohne es zu sein, und jeder ist darauf angewiesen, den Schein
    zu wahren, damit nicht das Sein zum Vorschein kommt. Dadurch aber entwickelt das System allmählich die Neigung, sich immer mehr von der Wirklichkeit zu entfernen.

    Denn es duldet keinen Widerspruch und folglich auch keine Opposition, und somit entfällt jegliches Korrektiv, das Anspruch und Wirklichkeit zur Deckung bringen könnte. Die Phrasendiktatur verwandelt sich ‘in eine Welt des ‘Scheins’, in ein bloßes Ritual, in eine formalisierte Sprache, die sich von dem semantischen Kontakt mit der Wirklichkeit löst und in ein System ritueller Zeichen verwandelt, die die Wirklichkeit durch eine Pseudowirklichkeit ersetzen’.. (Patzlaff 1994, 54).

    Sorry, wenns bischen lang geworden ist …

  5. Anmerkungen zu einer seltsamen und bezeichnenden politisch-korrekten „Korrektur“ einer Meldung in den Westfälischen Nachriten (WN) Münster von gestern:
    Die offizielle Polizei-Pressemeldung wurde bis 22.25 h korrekt wiedergegeben:

    Die Geschädigten beschreiben die Personen wie folgt:
    1. Täter: ca. 16jährig, 1,80 m groß, afrikanisches Erscheinung, kurze Haare, schwarze Lederjacke, schwarze Hose, Snicker
    2. Täter: ca. 16jährig, 1,85 m groß, durchtrainierte Figur, etwas muskulös, türkische oder albanische Erscheinung, auffälliges neongrünes T-Shirt, evtl. helle – vielleicht blaue Jeanshose
    3. Täter: ca. 16jährig, 1,65 m groß, Lederjacke, dkl. gekleidet, dunkler Teint al2
    4. Täter: ca. 16jährig, türkische Erscheinung
    Die Fahndung nach den Tätern verlief in beiden Fällen bisher erfolglos.
    Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Münster; Tel. 0251-275-0

    Nachdem aber der Leser „Karl83“, ein offensichtlich engagierter Blockwart der in Münster sehr aktiven Antifa, mehrfach gegen die Täterbeschreibung der Polizei protestiert hat, entschließt sich die Redaktion der Westfälischen Nachrichten zu einer politisch-korrekten Änderung. Natürlich mit dem Hinweis auf Pressekodex etc…

    Die Merkmale „türkische Erscheinung“, „afrikanische Erscheinung“ u.a. verschwinden, obwohl gerade dies doch wesentliche Hinweise bei der Tätersuche sein dürften.

    Ich bitte alle interessierten Leser, in den WN einen Kommentar zu dieser absurden und lügenhaften Vorgehensweise zu verfassen.

    http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1345923_Ey_was_guckst_Du_mich_schon_wieder_an_Poebelnde_Jugendliche_am_Aasee.html

  6. 33° werden hier heute erwartet. Es kann eigentlich nicht anders sein, als dass einige der älteren, übergewichtigen, weiblichen Mitbürger unter ihren Kopftüchern und knöchellangen Mänteln kollabieren, um dann medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

  7. Hier noch ein Zitat zum Thema „Lüge“ – geschrieben von einem echten Profi:

    „In der primitiven Einfalt ihres Gemütes fallen die Menschen einer großen Lüge leichter zum Opfer als einer kleinen, da sie selber ja wohl manchmal im kleinen lügen, jedoch vor zu großen Lügen sich doch zu sehr schämen würden.
    Eine solche Unwahrheit wird ihnen gar nicht in den Kopf kommen, und sie würden an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit der infamsten Verdrehung auch bei anderen nicht glauben können, ja selbst bei Aufklärung darüber noch lange zweifeln und schwanken und wenigstens irgendwelche Ursache doch noch als wahr annehmen.“

    (aus: „Mein Kampf“, A. Hitler, 1942)

    Vielleicht sollte man dieses Buch näher analysieren – es könnte uns die Techniken und die Schwachstellen des Sozialismus verraten, der heutzutage immer noch von SPD, NPD, Grünen und den Linken sowie von 78% aller Journalisten unterstützt wird …

  8. Die Wahrheit springt hier einem täglich ins Gesicht. Aber der Rabbi hat schon recht man mauss auch differenzieren.
    Zum Beispiel zwischen Abschiebung bei Gewalt und Eigentumsdelikten und elektrischen Stuhl bei Tötungsdelikten.
    Auch die Stammtischhetze gegen Grüne und Linke muss aufhören. Man muss Kompromisbereitschaft signalisieren denn irgentwio sind wir ja ein Volk auch wenn die Linken das abstreiten. Zum Beispiel überteuerten Ökostrom zum betreiben des Stuhls verwenden. Auch ein späteres ökologisches Kompostieren der Delinquenten wäre vorstellbar, so ein Baumwollleichentuch kommt dem Gedanken ja sehr entgegen.

    Ich hoffe doch sehr das ich hier die eine oder andere gesellschaftliche Brücke bauen konnte.

  9. @ #14 Abmahner (02. Jul 2010 15:26)
    Dass bei PI von ziemlich klugen Köpfen bis zum Stammtisch ziemlich alles vertreten ist, finde ich eigentlich ganz gut.
    Denn das heisst, dass Leute aus allen Schichten hinter dem stehen was PI vertritt und das kann doch wohl kaum verkehrt sein.

  10. Dani scheint ja jetzt anscheinen in mehreren Folgen auf witzige Weise die Psychologie der Politisch Korrekten zu schildern. Im ersten Teil konnten wir erfahren, wie die Politisch Korrekten die Andersdenkenden für psychisch gestört erklären und in dieser Folge lesen wir wie sie aus Andersdenkenden grenzdebile Untemenschen machen. Mit dabei die Stereotype vom Stammtisch, dem Differenzieren und Hinterfragen.

  11. Am Anfang war ich sehr skeptisch – ein Comic mit einer Ente ??
    Inzwischen genieße ich jede Folge von Moishe 🙂

  12. Hey, Moishe!

    Es gibt keine „linken Stammtische“!
    Das nennt man dann Widerstandsgruppen!

  13. Mit Bier zur Weisheit

    Zur letzten Weisheit vielleicht nicht, es erleichtert den Schritt, die Dinge mit gutem Humor zu nehmen – ok, wahrscheinlich auch eine Form von Weisheit. 😉

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