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NRW-Regierung: Erpressbar und kaum vorbildlich

Sie hat es also wirklich getan. Hannelore Kraft wurde am Mittwoch unter Duldung der Linken/SED zur neuen Ministerpräsidentin von NRW, dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland, gewählt.

(Von Thorsten)

Zum Vergleich: 1992 entschied sich Erwin Teufel (CDU) in einer ähnlichen politischen Situation, als 10,9% der Wähler in Baden-Württemberg für die vergleichsweise harmlosen REPUBLIKANER stimmten und es für schwarz-gelb nicht reichte, für den unbequemen Weg einer großen Koalition mit Dieter Spöris Südwest-SPD. Dabei wäre in Sachfragen bei einer Minderheitsregierung von den REP damals sicher weit weniger Fundamentalopposition zu erwarten gewesen, als heute von den linken Kader-Kommunisten in NRW.

Aber leider bleibt dies nicht das einzige Trauerspiel, wenn man sich das heute frisch vorgestellte Kabinett der neuen NRW-Ministerpräsidentin anschaut.

Es ist ja Mode geworden, die Güte eines Gremiums oder einer Regierung an Statistiken fest zu machen. So wurde im Vorfeld dieser Regierungsbildung bereits geunkt, dass Rot-Grün in NRW erstmals eine paritätisch mit Männern und Frauen besetztes Kabinett vorstellen könnte. – Nun, dazu hat es jetzt mit vier von zehn weiblichen Ministern (also Quote 40%) nicht ganz gereicht. Aber inklusive der nicht mitgezählten Ministerpräsidentin – und bei einer ebenfalls weiblichen Stellvertreterin – gilt dies in der „Gleichstellungs-Szene“ sicher als „Meilenstein“ oder zumindest als „richtungsweisend“.

Weit weniger Beachtung finden in den Medien dagegen wesentlich relevantere Fakten, als die Geschlechtszugehörigkeit: Wer einmal die Lebensläufe der Herren Jäger, Schneider, Voigtsberger, Kutschaty, Remmel, und Walter-Borjans, sowie der Damen Löhrmann, Schäfer, Steffens und Schulze näher betrachtet, findet dort durchaus interessantes.

Immerhin 50% der neuen Minister haben keine relevante andere Berufserfahrung, als die des Staatsdienstes, darunter auch der grüne Umweltminister Johannes Remmel. (Darüber wird sich die Wirtschaft sicher freuen!)

Des weiteren sind 40% der Minister unverheiratet oder geschieden. Erschreckende 50% dieser Gruppe, die maßgeblich über unsere Zukunft entscheiden wird, sind außerdem offenbar kinderlos, womit ihnen eine (wenn nicht die) wesentliche Lebenserfahrung fehlt. Dazu gehört auch die in „wilder Ehe“ lebende Schulministerin Sylvia Löhrmann (sicher qualifiziert sie dies für Experimente mit anderer Leute Kindern, wie z.B. durch die bereits angekündigte sechsjährige Grundschule).

Insgesamt bringt es dieses Kabinett im Schnitt auf gerade einmal 1,1 Kinder. Ein Durchschnitt, der – laut common sense der Bevölkerungswissenschaftler – jede Gesellschaft innerhalb von zwei Generationen völlig zusammenbrechen lässt.

Übrigens darf man auch im Justizressort mit Spannung die Amtsführung von Minister Thomas Kutschaty erwarten. Er nennt in seinem Netzauftritt das dem Islam huldigende Werk „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, sein Lieblingsbuch. Sicher eine gute Ausgangsposition, um auch die Ausbreitung des Rechts der Scharia in NRW weiter tatenlos bis wohlwollend zu begleiten.

Kurz: Eine jederzeit erpressbare Regierung mit vielfach sehr überschaubarer Lebenserfahrung und privater Vorbild-Tauglichkeit. Aber sagte nicht schon Joseph Marie Graf von Maistre (1753-1821), dass „jedes Volk die Regierung hat, die es verdient“?!