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“Es wird sowieso rausgeschnitten, was Sie sagen”

Es findet in Deutschland gerade ein ungeheuerliches Kesseltreiben statt, das Henryk M. Broder zurecht als „die erste Hexenjagd seit dem 17. Jahrhundert“ bezeichnet. Um so wichtiger ist es jetzt, zu Sarrazin zu stehen und ihn zu unterstützen. Ein einziger tat dies am gestrigen Montag bei der Buchvorstellung vor dem Haus der Bundespressekonferenz in Berlin.

Der Sarrazin-Sympathisant hielt ein schlichtes Schild hoch mit der Aufschrift „Danke Thilo“, zusammen mit der Adresse des größten politischen Blogs Europas – und schon warf sich das Rudel der heuchlerischen Journalisten und linksgrünverdrehten Realitätsverweigerer auf ihn. Nur die Polizei konnte verhindern, dass ihm an die Gurgel gegangen wurde.

Hier der Bericht des Augenzeugen Bärchen:


Schon vorher hatte ich mich geärgert: erst akute Zahnschmerzen am frühen Montagmorgen, dann im Wartezimmer die „Berliner Zeitung“ mit etlichen Beiträgen zum Thema Sarrazin, aber alle gleichgeschaltet wie in alten DDR-Zeiten. Sie nennen ihn einen „Hetzer“ und hetzen selbst in unerträglicher Weise:

[…] der sitzt als Vorstand bei der Bundesbank und beleidigt friedliche Mitbürger, Nachbarn, tritt auf ihnen herum, als seien sie Weintrauben, aus denen man Saft machen kann. Migranten sind dumm. Dumm fickt gut. Wer gut fickt, vermehrt sich wie die Karnickel. Karnickel machen Deutschland dumm. Das ist doch unterste Schublade. Hat der keine Ehre im Leib? Wo lag seine Kinderstube?

Wahrlich, ein unrühmlicher Höhepunkt der tagelangen, immer schriller werdenden Hexenjagd – quer durch alle Medien und Politiker-Statements – gegen Thilo Sarrazin, der es gewagt hat, eine andere Meinung zu vertreten als diejenigen, die die desaströs fehlgeschlagene Zuwanderungs- und Integrationspolitik in Deutschland zu verantworten haben. Soviel Demagogie tat weh, mehr noch als mein Zahn.

Als dieser plombiert war, sah ich auf die Uhr und bemerkte, dass ich es noch schaffen konnte zum Haus der Bundespressekonferenz, wo anlässlich der Vorstellung von Sarrazins Buch ein „Bündnis gegen Rechtspopulismus“ gegen den „Rassisten“ demonstrieren wollte, das sich aus den üblichen Verdächtigen von LINKE, SPD, Grüne und Antifa zusammensetzte.

Am Ort des Geschehens war eine Menge von etwa 100 Personen versammelt, die zahlreiche rote Fahnen und Transparente hochhielt. „Die LINKE“ identifizierte ich und „MLPD“ sowie diverse Antifa-Wimpel, dann aber wurde meine Aufmerksamkeit von etwas anderem abgelenkt: Ein paar Meter daneben stand an ein Geländer zur Spree gelehnt ein einsamer Gegendemonstrant: auf sein selbstgemaltes Pappschild hatte er mit Edding „Danke Thilo!“ geschrieben und darunter tatsächlich „blue-wonder.org“. Ich war aber nicht der einzige, der den Mann erspäht hatte. Zwei Frauen gingen auf ihn zu, versuchten ihm das Schild zu entreißen und zeterten dabei: „Das sind ja rechte Positionen!“ Sofort sammelte sich ein ganzer Pulk um ihn, ein Reporter hielt ihm ein Mikro unter die Nase, und es entspann sich das folgende inquisitorische Gespräch, an dem man wieder einmal exemplarisch besichtigen kann, was „Linke“ so unter „Diskussion“ und „Meinungsfreiheit“ verstehen.

Reporter: „Warum stehen Sie hier? Sind Sie gegen Muslime?“

Sarrazin-Sympathisant: „Natürlich nicht. Die sind ja in ihre Religion hineingeboren und dürfen nicht einmal austreten.“

Zwischenrufer: „Du hast zuviel „Mein Kampf“ gelesen, ich glaube, das ist das größte Problem, das du hast!“

Sarrazin-Sympathisant: „Ich finde „Mein Kampf“ und den Koran sehr ähnlich, das ist ja das Problem, das wir haben.“

Reporter: „Und die Bibel?“

Sarrazin-Sympathisant: „Ich bin kein Christ.“

Reporter: „Aber heißt das dann, alle, die die Bibel lesen, das sind dann auch alles Leute, die „Mein Kampf“ nahestehen, ja?“

Sarrazin-Sympathisant: „Nein, das ist ja Quatsch… Ich bin ein Mitglied der Gesellschaft, das seine Meinung äußern will, und es ist unzweifelhaft, dass wir große Probleme haben, nicht mit Ausländern, denn Deutschland hat kein Ausländerproblem, sondern Deutschland hat, genau wie ganz Europa, zunehmend ein Islamproblem.“

Reporter: „Ein Islam- oder ein Islamismusproblem?“

Sarrazin-Sympathisant: „Es geht nicht gegen die einzelnen Muslime…“

Reporter: „Die Frage ist: ein Islam- oder ein Islamismusproblem?“

Sarrazin-Sympathisant: „Nein, ich…“

Reporter: „Beantworten Sie die Frage: Islam- oder Islamismusproblem?“

Sarrazin-Sympathisant: „Ich sage…“

Reporter: „Hallo! Islam oder Islamismus?“

Sarrazin-Sympathisant: „Es geht nicht gegen die Muslime…“

Reporter: „Islam- oder Islamismusproblem? Es wird sowieso rausgeschnitten, was Sie jetzt sagen.“

Sarrazin-Sympathisant: „Dann habe ich kein Interesse mehr an diesem Interview.“

Reporter: „Ja, dann lassen wirs. Islam- oder Islamismusproblem?“

Über den weiteren, zunehmend hitziger werdenden Verlauf der „Diskussion“ möge sich jeder im Video selbst ein Urteil bilden. Bemerkenswert die Sachlichkeit und Ruhe, in der der einsame Sarrazin-Sympathisant seine Argumente vortrug, umringt und bedrängt von Gegnern, die sich einen „Nazi“ wohl ganz anders vorgestellt hatten und denen irgendwann abrupt der Geduldsfaden riss.

„Das ist doch unglaublich, dass ihr dieser Nazisau hier ein Forum bietet!“, brüllte ein schwarzgewandeter Antifa-Kämpfer los, ein zweiter rief: „Schmeißt ihn über die Brücke!“ Eine Frau begann mit hysterisch sich überschlagender Stimme „Nazis raus!“ zu schreien, andere fielen ein, die Lage wurde bedrohlich, bis die glücklicherweise zahlreich vorhandene Polizei den Mutigen abschirmte und freundlich nahelegte, das Gelände jetzt besser zu verlassen.

Ich stellte mich dem jungen Mann vor, äußerte meine Bewunderung für seinen Mut und fragte ihn, wieso er sich so exponiert habe. Seine Antwort: „Hinter Sarrazins Thesen steht der Großteil der Bevölkerung. Er macht sich berechtigte Sorgen um die Zukunft unseres Landes. Wir dürfen aber nicht erwarten, dass ein Sarrazin alle Probleme für uns benennt oder gar löst, deshalb müssen wir selbst Verantwortung übernehmen, wir müssen alle ein Thilo Sarrazin, ein Geert Wilders, ein Allen West sein – oder werden, natürlich jeder auf seine Art.“

Mittlerweile standen wir in sicherer Entfernung zur Protestkundgebung. Eine junge Frau lief hinter uns her und sagte, auch sie sei aus Sympathie für Sarrazin zu der Kundgebung gegangen und habe gehofft, Gleichgesinnte zu finden. Einen weiteren Mann, der abseits stand, habe sie auf Sarrazin angesprochen, und der habe erwidert: „Das mit dem jüdischen Gen hätte er sich sparen können, ansonsten teile ich seine Meinung.“ Ein Polizist, der dies mit angehört habe, habe zustimmend den Daumen in die Höhe gereckt.

Der PI-Symphatisant bedankte sich ausdrücklich für den kooperativen und kompetenten Schutz durch die Polizei, bei denen er sich später per Handschlag bedankte. YouTube-Videos erweckten den Eindruck, er sei abgeführt worden. Das ist nicht zutreffend. Sobald die Meute auf dem „Nazi“-Trip war (selbstverständlich Schwachsinn), war nichts mehr zu retten, und zu seiner Sicherheit hat ihn die Polizei rausgeleitet. Immerhin konnte er sich ja erstmal auf der anderen Straßenseite hinstellen und weitermachen! Erst als dies auch bedrohlich wurde, war Ende – aber das war mir auch selbst sofort klar.


Auch Phoenix berichtete:

Das Bild mit dem wackeren Unterstützer Sarrazins rauscht mittlerweile durch den Blätterwald. Die Schweizer Zeitung “Blick am Abend” beispielsweise brachte ihren 339.000 Lesern gestern diesen Artikel (siehe Aufmacher oben). Dieser eine mutige Mann zeigte die Zivilcourage, die immer wieder von den Bürgern dieses Landes gefordert wird. Er stand mit Rückgrat vor einer Meute von Journalisten, die ihn mit beinahe inquisitorischen Fragestellungen in die Mangel nehmen wollten. Dazu die hasserfüllten hysterischen Schreie der Antifanten, die in ihm die Inkarnation des Vierten Reiches sahen. Der Mann hielt trotzdem stand. Er ließ sich nicht einschüchtern und setzte ein unmissverständliches Zeichen: Die Islamkritik muss sichtbarer werden – nicht nur im Internet, sondern auch auf der Straße!

(Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: TheAnti2005)




ZDF-Dokumentation über 9/11

Heute Abend bringt das ZDF zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr den zweiten Teil der 9/11-Dokumentation „Die wahre Geschichte“. Schon der erste Teil vor einer Woche überraschte mit einer klaren Darstellung der Vorgeschichte in Hamburg, der keiner Verschwörungstheorie Vorschub leistete. Wie sich die Terroristen dort in der Moschee mit Gleichgesinnten trafen und immer mehr radikalisierten, sich aber nach außen perfekt als liebenswerte und bestens integrierte Nachbarn tarnten.

Zur Einstimmung auf heute Abend hier der erste Teil: „Es begann in Hamburg“.

Hier Teil 2:

(Text: Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: theAnti2005)




Sitten des Landes akzeptieren


Das ist interessant: Die Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe, die ehemalige Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann reist derzeit durch Pakistan. Dabei verhüllt sie sich zünftig (Foto). Schließlich will sie sich den „Sitten des Landes“ anpassen. Hierzulande gilt das nicht!

Denn wer sich hier gegen Burka und Niquab ausspricht, ist ein Nazi. Er zwingt Zuwanderer zur Assimilation und nimmt ihnen ihre kulturellen Eigenheiten. Hier bei uns, nicht woanders.

Die Augsburger Allgemeine schreibt:

Sie sind Präsidentin einer der größten Hilfsorganisationen Deutschlands mit 374 Mitarbeitern und weiteren 2500 Angestellten im Ausland. Hier in Dörfern des streng muslimischen Landes haben die Männer das Sagen, Sie müssen sich mit einem Tuch verhüllen …

Dieckmann: Es fällt mir extrem schwer, die Rolle der Frau in Pakistan zu akzeptieren. Und auch wenn ich es nicht gerne tue, passe ich mich den Sitten des Landes an und ziehe mir ein Tuch über die Haare. Denn es ist jetzt nicht die Situation, dieses Thema zu diskutieren.

Frau Dieckmann hat allerdings nie Zeit, solche „Nebensächlichkeiten“ zu diskutieren. Oder hat sie einfach nur Angst vor den vielen Angehörigen der Religion des Friedens, die den Koran falsch verstanden haben

» PI: Buch-Tipp: “Allah & Eva” von Betsy Udink




Aufruf zum Protest gegen Stadtkewitz-Ausschluss

René StadtkewitzAm 7. September stimmt die Berliner CDU-Fraktion im Abgeordentenhaus über den Fraktionsausschluss von René Stadtkewitz ab, weil dieser Geert Wilders zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Integration“ eingeladen hat. Ich denke, den meisten Bürgern ist die Dimension dessen, was hier mit einem demokratisch gewählten Abgeordneten passiert, der einfach nur über ein bestimmtes Thema reden will, wohl bewusst. Weniger bewusst ist den meisten, was man gegen diese Machenschaften tun kann. Hiervon handelt dieser Aufruf.

(Von Marc Doll)

Unabhängig davon was man über den niederländischen Politiker denken mag, so ist Geert Wilders ein regulär gewählter Parlamentarier eines EU-Landes, drittstärkste Kraft; in den Umfragen und regional gar führend. Wilders zur persona non grata zu erklären, bedeutet, dass man gleiches im selben Atemzug mit einem Großteil des niederländischen Volkes tut. Es bedeutet, dass man demokratische Entscheidungen nicht respektiert; dass Demokratie offenbar nur solange gut ist, wie das Volk sein Kreuz an der von oben gewünschten Stelle macht. Diese Entwicklung halte ich für bedenklich und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin.

Ich kenne René Stadtkewitz persönlich und zähle ihn zu den größten Demokraten, die unser Land im Moment zu bieten hat. Er ist ein Mann, der trotz Drohungen und einem Anschlag weiterhin fest zu seinen Überzeugungen steht, der sich nicht dem Fraktionszwang unterwirft, der sein Fähnchen nicht dreht, wie der politische Wind des Opportunismus gerade bläst und vor allem jemand, der die Sorgen vieler Bürger hört und diese in die öffentliche Diskussion bringt. René Stadtkewitz ist genau der Schlag Politiker, den sich ein Volk wünscht und der in diesen Zeiten so dringend benötigt wird.

Es brodelt im Volk. Das Thema Integration ist das brennendste Problemfeld, aber paradoxerweise auch das am meisten unterdrückte und am unehrlichsten geführte. Nirgendwo ist die Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung so groß wie hier. Nirgendwo ist das, was als Realität ausgegeben wird weiter von der Realität entfernt. Händeringend wird versucht, das Thema zu deckeln: Statistiken werden verzerrt wiedergegeben, Studien gefälscht; die immer lächerlicher werdenden Artikel über Erfolgsmeldungen in der Integration erinnern zunehmend an den irakischen Pressesprecher, der im Irakkrieg noch pausenlos vom Sieg redete, als im Hintergrund schon amerikanische Bomben auf Bagdad fielen, und werden selbst von unkritischen oder uninformierten Bürgern nicht mehr geglaubt. Der Bedarf und das Verlangen nach einer ehrlichen, offenen Debatte über die Integration ist immens.

René Stadtkewitz möchte nichts weiter, als diesem Verlangen der Bürger zu folgen und eine ehrliche Debatte über die Integrationsprobleme, die wir insbesondere mit Zuwanderern aus islamisch geprägten Ländern haben, öffentlich führen und in die Politik tragen. Dies muss in einer Demokratie möglich sein; ja, die Demokratie lebt gerade von transparenten Debatten. Demokratie bedeutet, dass gewählte Vertreter den Willen des Volkes hören und im Parlament vertreten.

Nicht jedoch, wenn es nach dem Landesvorsitzenden der Berliner CDU, Frank Henkel, geht, der eine Abstimmung über den Fraktionsausschluss von René Stadtkewitz angesetzt hat. Es ist immer das gleiche: die Debatte wird erstickt, indem der Debattenstifter diskreditiert und ausgeschlossen, ja politisch erschlagen wird. Damit begibt sich Henkel auf einen Weg, der nicht nur an düstere Zeiten erinnert, sondern uns diesen einen Schritt näher bringt. Frei nach Mao „Erschlage einen, erziehe Hundert“ werden sich nach dem Ausschluss von Stadtkewitz durch Henkel wieder weniger Politiker und Bürger trauen, den Mund aufzumachen, um zu verhindern, dass ihnen gleiches widerfährt. Wir sollten uns hierbei auch darüber im Klaren sein, dass Stadtkewitz stellvertretend für eine breite Masse der Bevölkerung und deren Verlangen nach offener Diskussion steht, welche hier wieder einmal gezeigt bekommt, dass es gesünder ist, sich nicht gegen die Sprachzensur namens Politische Korrektheit zu stellen und weiterhin zu schweigen. So wird Demokratie zerstört.

Diese Zensur einer offenen, ehrlichen Diskussion ist nicht neu in der Berliner CDU. Schon im Oktober 2009 ließ Henkel die Sabotage einer Veranstaltung mit dem Titel „Islam und Integration“ zu, mit der Stadtkewitz das Thema in die Öffentlichkeit tragen wollte. Als Referenten hatten u.a. Serap Cileli und Kirsten Heisig zugesagt, also Personen, denen man neben einem sehr fundierten Wissen sicherlich auch einen seriösen Umgang mit der Thematik attestieren kann. Als Fraktions- und Landesvorsitzender vermied Henkel es, deutlich zu machen, wie wichtig der CDU die wirkliche Beschäftigung mit den Integrationsproblemen ist. Warum ist klar: es ging Henkel nicht darum, dass das Thema differenziert betrachtet wird, wie er vorgab, sondern dass es gar nicht oder nur beschönigt betrachtet wird.

Als Konsequenz trat René Stadtkewitz aus der CDU aus. Um seinen Platz im Berliner Abgeordnetenhaus nicht zu gefährden, hätte er es einfach runterschlucken können. Aber er entschied sich für sein Gewissen und begrub wegen einer abgesagten Veranstaltung seine politische Karriere in der CDU.

Liebe Mitbürger und politischen Mitstreiter. Egal ob Ihr rechts, links, liberal, grün oder sonstwas seid, egal ob Ihr die Ansichten dieses Mannes teilt oder nicht… ist dies nicht die Art von Rückgrat, welches wir so kläglich in der Politik vermissen? Ist es nicht verteidigungswürdig, wenn jemand dermaßen auf eigene Kosten zu seinen Überzeugungen steht?

Und es ist nicht nur Rückgrat. Es ist gelebte Demokratie! Wer René Stadtkewitz gewählt hat, weiß, dass dieser Politiker auch das vertritt, was er während des Wahlkampfes kommuniziert hat und er weiß auch, dass dieser Politiker seine Überzeugungen, für die er gewählt wurde, sogar auch dann verteidigt, wenn er sich selbst damit schadet. René Stadtkewitz ist einer der wahren Demokraten in einer Branche, die kontinuierlich und sicherlich nicht zu Unrecht auf den untersten Rängen der Glaubwürdigkeitsskala rangiert. Henkel dagegen sendet ein Zeichen an seine Fraktion aus: beugt Euch oder erleidet dasselbe Schicksal! Was dies noch mit der Freiheit des Gewissens zu tun hat, die einem Abgeordneten verbürgt ist, erschließt sich wohl niemandem mehr.
Was alle nichtextremen politischen Richtungen vereint ist die Demokratie. Wir können uns gerne täglich über Atomausstieg, Gentechnik, Integration oder Wirtschaft streiten, Kompromisse finden oder auch nicht. Aber wenn es um das Wesen der Demokratie geht, dann müssen wir Seite an Seite vereint stehen!

Ich mag nicht immer mit Euren politischen Ansichten übereinstimmen. Aber ich respektiere jeden (verfassungstreuen) von Euch, egal ob links, rechts, grün oder gelb, der auf diese Art Glaubwürdigkeit beweist; der seinen Auftrag als Volksvertreter ernst nimmt und das Wohl des Volkes über sein eigenes stellt. Ich bitte Euch, selbigen Respekt auch René Stadtkewitz entgegen zu bringen, denn es ist der Respekt vor der Demokratie und der Freiheit.

Aus diesem Grund rufe ich alle verfassungstreuen, demokratischen Bürger und Politiker auf, am Dienstag, den 7. September um 14:30 Uhr zum Berliner Abgeordnetenhaus (Niederkirchnerstr. 5 – vor dem Raum 311) zu kommen, um ein Zeichen zu setzen!

Lasst an diesem Tag unsere Stimme erheben und vereint deutlich machen, dass hier die Grenze überschritten ist! Lasst uns lautstark artikulieren, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie jemand bestraft wird, weil er seinem Gewissen folgt und nicht dem Fraktionszwang. Lasst uns an diesem Tag zeigen, dass wir es zu schätzen wissen, wenn ein Politiker dem Verlangen der Bürger nach Transparenz und Diskussion nachgeht und lasst uns ebenso zeigen, was wir davon halten, wenn solch ein Mann dafür an den Pranger gestellt werden soll. Lasst uns zeigen, wer der Souverän im Land ist!

Verbreitet diesen Aufruf!
Schickt ihn an Eure Freunde und Bekannten.
Kopiert ihn in die Foren und Blogs.

Frank Henkel hat René Stadtkewitz ein Ultimatum gestellt.
Am 7. September wird ihm die Antwort überbracht werden!
Für die Freiheit!




Beckmanns Schauprozess

Beckmanns SchauprozessThilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist gestern erschienen. Um der Gefahr, der Leser könne sich nach der Lektüre seine eigene Meinung bilden, entgegenzutreten, musste das GEZ-Fernsehen noch am selben Tag seiner wichtigsten Aufgabe nachkommen, nämlich die Bürger informieren, sprich: deren Meinung in eine einheitliche Form bringen.

(TV-Kritik von Linda Landauer zum ARD-Talk „Beckmann“)

Dr. Thilo Sarrazin, 65, promovierter Volkswirt, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, ehemaliger Finanzsenator Berlins und seit 1973 SPD-Mitglied, hat seine Befürchtungen und Sorgen um Deutschlands Zukunft in einem Buch verarbeitet. Darin wirft Sarrazin u.a. die These auf, dass die Masseneinwanderung moslemischer Unterschicht langfristig negative Folgen für Deutschland haben wird.

Diese Thesen sind weder neu noch originell. Außerhalb der Theaterbühne von Politik und „Qualitätsmedien“ ist dem Mann auf der Straße diese Entwicklung seit Jahrzehnten bewusst. Kein Wunder, dass in Umfragen die große Mehrheit der Befragten Sarrazin beipflichten.

Neu ist hingegen, dass mit Sarrazin ein hochrangiges Mitglied des Parteien- und Medienkartells ausschert und sich auf die Seite des Stammtischs, des Stimmviehs und der GEZ-Gebührenzahler schlägt. Denn die bisherigen kritischen Autoren konnte man – wie die taz es 2007 vormachte – als „aggressive Frauenrechtlerinnen“ verspotten oder ihnen gleich das Label „rechts“ anhaften und sie auf diese Weise für „unrein“ erklären. Doch auf jene kritischen Zeitgenossen, die dem Fernsehzuschauer – und die bilden die einzige relevante Gruppe heutzutage – bekannt sind, wartet ein anderes Schicksal. Sie sind aus dem Kreis der intellektuellen, säkularen Priesterkaste zu exkommunizieren. Und zwar öffentlich.

2007 hieß die Delinquentin Eva Herman. Gestern war es Thilo Sarrazin. Und da es bis zur nächsten Anne Will-Sendung noch fast eine Woche dauerte und die Gefahr bestand, der „rechte Stammtisch“ könne Sarrazins Buch bis dahin gar gelesen haben, musste eben Beckmann ran. Genau der Richtige für den Job: katzbuckelnd, telegen und inkompetent. Und für den Fall, dass der populäre Fußballkommentator nicht jedem als seriös genug für dieses politische Thema gelten könne, trat er mit einem Team von Spezialisten an.

Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator. Seine Rolle: Der weise Inder, der geduldig lächelnd den begriffsstutzigen Teutonen aufklärt. Renate Künast, kinderlose Grünen-Politikerin: die keifende und geifernde Harpyie, die Sarrazin verspottet. Olaf Scholz, SPD: der Politiker neuen Typs, der roboterhaft die Parteilinien nachspricht und alles vertritt außer einer eigenen Meinung und gesundem Menschenverstand. Aygül Özkan, CDU-Ministerin: die integrierte türkische Karrierefrau, die das obligatorische Märchen aufwärmt von den Türken, die Deutschland aufgebaut haben. Und da die ARD offenbar selbst dieser Truppe nicht zutraute, Sarrazin in Grund und Boden zu stampfen, wurden weitere Fachleute und Meinungshaber eingeblendet, die sich allesamt „betroffen“ zeigten.

Die öffentliche Geißelung konnte beginnen. Was bot sich besser an als Sarrazins These, alle Juden würden das gleiche Gen besitzen? Juden und Gene, das wirkt immer – auch wenn in Israel selbst die Aufregung um das Thema überhaupt nicht verstanden wird. Alles, was die Volksbelehrer nun tun mussten, war, einen Satz mit dem Wort „Geschichte“ zu bilden und dabei bestürzt aus der Wäsche zu schauen. Doch die Realität sieht wieder einmal anders aus als die Meinung der immer rechthabenden Partei: So bietet beispielsweise die Zürcher Firma iGENEA an, anhand der DNA ihrer Kunden herauszufinden, ob diese jüdischer Abstammung sind. Politisch inkorrekt, aber sehr beliebt.

Im bewährten Muster ging es weiter. Beckmann prügelte gemeinsam mit den anderen Volksbelehrern verbal auf Sarrazin ein. Hatte der sich am Anfang noch mit Argumenten zur Wehr setzen wollen – er dachte wohl, es solle eine ernsthafte Diskussion stattfinden! – zog er sich im Verlauf der Sendung zurück und versuchte vergeblich, die unsachlichen und teils persönlichen Angriffe mit trockenen Zahlen zu parieren. Hier hätte Sarrazin zumindest versuchen müssen, das Heft an sich zu reißen und die Debatte in seinem Sinne zu lenken.

Doch wer kann ihn dafür kritisieren? Sarrazin ist ein ehrlicher Mensch, der seine Sorgen zu Papier brachte und eine seriöse Diskussion entfachen wollte. Der medialen Hinrichtung durch Polit- und Medienprofis, denen es eben nicht um Inhalte geht, sondern um das Durchsetzen und Eintrichtern von Dogmen, hatte er nichts entgegenzusetzen. Wenn man bedenkt, wie viele Politiker und Journalisten aus linken und linksextremistischen Kreisen kommen, ist es kein Zufall, dass solche Fernsehauftritte an die Schauprozesse im maoistischen China erinnern. Wem man dort „reaktionäre“ Sichtweisen vorwarf, der wurde einer wütenden Menge vorgeführt, die ihn lauthals beschimpfte („kritisierte“). Dann musste der Verurteilte öffentlich seine Meinung widerrufen und um Vergebung bitten.

Wenig erinnerte in der gestrigen Sendung an eine sachliche und seriöse Debatte. Daher ist folgendes Fazit zu ziehen: In Deutschland arbeiten Polit- und Medienleute daran, Demokratie, Meinungsfreiheit und eine gesunde Diskussionskultur abzuschaffen. Die „etablierten“ Parteien vertreten in allen wichtigen Fragen dieselbe Meinung. Argumente sucht man vergeblich. Stattdessen spulen karrieresüchtige Politiker und Intellektuelle die aktuell gültigen, aalglatten Politstatements ab. Wer sich nicht an diese hält, für den kann dies das Ende seiner Karriere bedeuten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte den unbequemen Buchautor von allen wichtigen Posten entfernen. Sarrazin „loswerden“, heißt das dann bei Journalisten.

Vor wenigen Jahrzehnten hatten Staatsoberhäupter mehr Schneid. In einem Artikel der ZEIT von 1982, der vom Blog „Fakten – Fiktionen“ hier online gestellt wurde, wird der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt mit den folgenden Worten zitiert: „Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.“ Solche Sätze darf heute nicht einmal mehr sagen, wer im Kreistag sitzt.

Wer sich kritisch zu Wort meldet, wird als „umstritten“ vorgeführt, als handelte es sich um ein exotisches und gefährliches wildes Tier. Wird einer wie Sarrazin dann tatsächlich zu einer öffentliche Debatte eingeladen, dann tritt die Gegenseite im zahlenmäßigen Verhältnis einer kurdischen Jugendgang auf: Fünf gegen einen.

Thilo Sarrazin ist ein mutiger Mann. Er hätte sich seinen Ruhestand im wahrsten Sinne des Wortes ruhig gestalten können. Stattdessen ist er seinem Gewissen gefolgt und hat Missstände angesprochen. Daraufhin wurde er aufs Schärfste angegriffen und öffentlich vorgeführt. Die Botschaft an den Bürger ist klar: Wer nicht die von der Priesterkaste der Politiker und Intellektuellen vorgegebene Meinung vertritt, der wird ausgeschaltet, indem man seine berufliche Existenz angreift und versucht, seinen Ruf zu zerstören.

Wir sind nun als Bürger gefordert, uns Demokratie und Meinungsfreiheit erneut zu erkämpfen!

Wer die Sendung verpasst hat:

» Kontakt zur Autorin: linda.landauer@yahoo.de

(Videobearbeitung: Antivirus)




Die Erfindung des “moderaten Islam”

Der folgende Artikel ist am 24.08.2010 in der Online-Ausgabe der National Review erschienen. Der Autor, Andrew C. McCarthy, ist ein Islamkritiker mit einer interessanten Biographie. Er war einer der Bundesanwälte, die den „Blinden Scheich“, Omar Abdel Rahman (Foto), nach dem ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahre 1993 anzuklagen hatten. Damals war McCarthy der Ansicht, es mit einem Verrückten (kook) zu tun zu haben. Dessen Aussagen waren so voller Hass und beinhalteten derartige Aufrufe zu Gewalt, dass McCarthy zunächst der Ansicht war, es müsste ein Leichtes sein, den Scheich als jemanden zu entlarven, der missbräuchlich behauptet, gemäß seiner Religion zu handeln. Das jedoch sollte sich – man ahnt es – als Trugschluss erweisen.

McCarthy, den man somit als (anfänglich) gutwilligen Betrachter des Islam sehen muss, sollte schon bald feststellen, dass, was immer der Scheich sagte oder gesagt hatte, von der islamischen Lehre gedeckt ist. Er vermochte es einfach nicht, ihm einen „Irrtum“ oder eine „falsche Interpretation“ nachzuweisen. Doch das war erst der Beginn McCarthys Reise in die Gedankenwelt der Religion des Friedens™. Im Laufe der Jahre wurde McCarthy zu einem Kenner des Islam und veröffentlichte zuletzt das Buch „The Grand Jihad: How Islam and the Left Sabotage America“.

Anlässlich der Debatte um die Ground Zero-Moschee hat sich McCarthy nun erneut in die Debatte eingemischt und verdeutlicht in einem lesenswerten Beitrag, dass es zwar moderate Muslime gibt, aber keinen moderaten Islam:

Den moderaten Islam erfinden – dies kann nicht geschehen, ohne dem etablierten Islam und seiner Scharia-Agenda entgegen zu treten.

„Der Säkularismus kann in einer islamischen Gesellschaft niemals allgemeine Anerkennung finden.“ Dies schrieb keiner dieser hitzigen Islamophoben, die von CAIR (Anmerkung PI: amerikanischer Islamverband ) und der Professionellen Linken angeprangert werden. Ganz im Gegenteil: Es war Scheich Yusuf al-Qaradawi, spiritueller Führer der Moslembruderschaft, und ein Günstling der saudischen königlichen Familie. Er stellt diese Behauptung in seinem Buch How the Imported Solutions Disastrously Affected Our Ummah (Wie die importierten Lösungen unsere Ummah auf verheerenden Weise beeinflussen), von dem ein Auszug vor nur wenigen Monaten in der Saudi Gazette veröffentlicht wurde. Dies war Quaradawi, der „progressive“ Moslemintellektuelle, dem vom aufkeimenden Islamic-Studies Programm der Georgetown Universität vielgeliebten. Wie bei Harvard wurde bei Georgetown mit zweistelligen Millionenbeträgen saudischer Petrodollars Unterwerfung erkauft. In dem daraus resultierenden Feuereifer, Amerikaner über den Islam zu beruhigen, schafft es die Universität irgendwie, über Qaradawis Fatwas hinweg zu sehen, die zum Töten amerikanischer Truppen im Irak und Selbstmordattentaten in Israel aufrufen. Qaradawi, so sagen sie uns, ist ein „gemäßigter“. Tatsächlich ist es so – wie Robert Spencer stichelt – wenn Sie sagen würden, Islam und Säkularismus könnten nicht koexistieren, würde Sie John Esposito, Georgetowns Haupt-Apologet, als Islamophoben bezeichnen. Doch wenn es Qaradawi sagt, kein Problem – laut Esposito ist er ein „Reformer“.

Und er ist nicht nur irgendein Reformer. Ein anderer Qaradrawifan, Feisal Rauf, der ähnlich „gemäßigte“ Imam hinter dem Ground Zero Moscheeprojekt, erzählt uns, Qaradawi sei auch die „bekannteste Autorität in Rechtsfragen der gesamten heutigen moslemischen Welt.“

Hier liegt Rauf zweifellos richtig. Man sollte sich bewusst sein, dass diese einflussreichste aller islamischen Stimmen, dieser Förderer der islamischen Enklaven, die die Bruderschaft im ganzen Westen formt, davon überzeugt ist, dass islamische Gesellschaften niemals den Säkularismus akzeptieren können. Immerhin ist der Säkularismus nicht weniger, als die Rahmenbedingung, durch die der Westen die religiöse Freiheit verteidigt, aber den Glaubensgemeinschaften politische und rechtliche Autorität verweigert.

Es lohnt sich auch zu begreifen, warum Qaradawi sagt, dass Islam und Säkularismus nicht koexistieren können. Der Auszug aus seinem Buch fährt fort:

Da der Islam ein umfassendes System von Gottesdienst (Ibadah) und Gesetzgebung (Scharia) ist, bedeutet die Akzeptanz des Säkularismus die Aufgabe der Scharia, eine Leugnung der göttlichen Anleitung und ein Zurückweisen von Allahs Vorschriften. Es ist in der Tat eine falsche Behauptung, dass die Scharia den Anforderungen der Gegenwart nicht genügt. Die Akzeptanz eine Rechtsprechung, die von Menschen entworfen wurde, bedeutet einen Vorrang des begrenzten Wissens und der begrenzten menschlichen Erfahrung gegenüber der göttlichen Führung. „Sagt! Wisst Ihr es besser, als Allah?“ (Koran 2:140) Aus diesem Grund ist der Ruf nach Säkularisierung unter den Moslems Atheismus und eine Zurückweisung des Islam. Ihre Akzeptanz als Grundlage für Herrschaft anstelle der Scharia ist geradezu Apostasie.

Apostasie ist ein explosiver Vorwurf. Bei einer anderen Gelegenheit erklärte Scheich Qaradawi, dass „moslemische Juristen einer Meinung darüber sind, dass Apostaten bestraft werden müssen.“ Er räumte weiterhin ein, dass unter diesen Juristen, inklusive der wichtigsten sunnitischen wie schiitischen Schulen ein Konsens besteht, dass „Apostaten hingerichtet werden müssen.“

Qaradawis eigene Ansicht ist nuancierter, wie er der ägyptischen Presse 2005 erklärte. Dies ist es, so vermute ich, wo seine viel gepriesene reformistische Ader ins Spiel kommt. Für private Apostasie, bei der ein Moslem die geheime, persönliche Entscheidung trifft, die Grundsätze des Islam aufzugeben und ruhig seiner eigen Wege geht, ohne Aufregung zu verursachen, hält der Scheich die Verbannung aus der islamischen Gemeinschaft für ein ausreichende Strafe, mit der Einsicht, dass Allah den Apostaten zu einer Zeit seiner Wahl mit der ewigen Verdammnis bestrafen wird. Für öffentliche Apostasie jedoch, da steht Qaradawi mit dem überwältigenden Gewicht islamischer Autorität, „Ist die Strafe. . . Hinrichtung.“

Die traurige Tatsache, die Tatsache, mit der sich niemand befassen will, doch die die Debatte um die Ground Zero Moschee an die Front zwingt, ist, dass Qaradawi ein gemäßigter ist. Genau wie Feisal Rauf, der die Position Qaradawis befürwortet – die etablierte islamische Position – dass die Scharia eine nicht verhandelbare Forderung ist. Rauf gewinnt die begehrte Bezeichnung als „gemäßigt“, da er sich bemüht, zumindest, wenn er für westliche Zuhörer spricht, die Inkompatibilität zwischen Scharia Gesellschaften und westlichen Gesellschaften zu verkleistern.

Qaradawi und Rauf sind gemäßigt, weil wir uns von der Vernunft verabschiedet haben. Unsere meinungsführenden Eliten sind glücklich damit, den Abgrund zwischen „reformerischem“ Islam und „reformerischer“ Zustimmung zu Massenmord zu verkleistern. Das ist es, warum es sie nicht im geringsten stört, dass sich Imam Rauf weigert, sich von der Hamas loszusagen. Wenn Sie Qaradawi, dem Typ, der die Hamasterroristen aktiv unterstützt, einen Ball zuspielen, wie können sie sich dann über einen Typen beschweren, der sich lediglich weigert, diese Terroristen zu verurteilen?

Wenn wir vernünftig sind, haben wir Vertrauen zu unserem eigenen Bezugsrahmen. Wir beurteilen, was gemäßigt ist auf der Grundlage eines abgeklärten, vom gesunden Menschenverstand geleiteten Verständnisses dessen, was „gemäßigt“ bedeutet. Wir manipulieren nicht das Ergebnis, wir wollen nur wissen, wo wir stehen.

Befänden wir uns in diesem objektiven Bezugsrahmen, würden wir leicht sehen, dass eine Kultur der Freiheit die Trennung des Spirituellen vom Säkularen erfordert. Wir würden ebenfalls sehen, dass die Scharia – mit Geboten, die Freiheit und Gleichheit widersprechen, während sie grausame Strafen und den heiligen Krieg billigt – nicht gemäßigt ist. Folglich kann niemand, der die Scharia befürwortet, ein Gemäßigter sein, egal wie wohlmeinend und egal wie innig seine Überzeugung sein mag, dass dies Gottes Wille ist und egal wie hoch er in der Nahrungskette über Osama bin Laden stehen mag.

Stattdessen haben wir, unter Aufgabe der Vernunft, unseren eigenen Bezugsrahmen versenkt und durch den des durchschnittlichen Islam ersetzt. Wenn dieser rückwärts gerichtete Kompass unsere Richtschnur sein soll, dann sind Qaradawi und Rauf gemäßigt. Aber seien Sie sich im Klaren: Wenn Sie vor der Autorität und dem Einfluss Qaradawis und Raufs kapitulieren, dann versetzen Sie einer sinnvollen Islamische Reform den Todesstoß.

Es gibt keinen moderaten Islam im durchschnittlichen moslemischen Leben, nicht im Sinne der Glaubenslehre. Es gibt Millionen moderater Moslems, die eine Reform begehren. Doch die Tatsache, dass sie eher wirkliche eine Reform suchen, als das, was Georgetown als Reform zu bezeichnen geruht, bedeutet, dass sie versuchen, etwas zu erfinden, was gegenwärtig nicht existiert.

Wirkliche Reform kann auch in einigen moslemischen Sekten gefunden werden. Die Ahmadi, zum Beispiel, haben einige unorthodoxe Ansichten und lehnen den gewaltsamen Dschihad ab. Sehen Sie was geschieht: Sie werden von Moslems in Pakistan, in Indonesien und anderen angeblichen Zentren der Mäßigung brutal verfolgt.

Unterdessen werden einzelne Moslemreformer als Apostaten gebrandmarkt, was nicht nur bedeutet, dass sie diskreditiert werden, sondern auch, dass ihr Leben bedroht ist. Das Signal an andere Moslems ist klar: Folgt dem Reformer und ihr werdet dieselbe Raserei erfahren. Wie es Qaradawi in dem Interview von 2005 darlegte, sind öffentliche Apostaten „die gravierendste Gefahr“ für die islamische Gesellschaft; deshalb müssen Moslems sie auslöschen, damit sich ihre Reformen nicht „wie ein Lauffeuer in einem Dornenfeld“ verbreiten.

Heute ist der „moderate Islam“ eine Illusion. Es gibt kaum einen Funken, noch weniger ein Lauffeuer. Um die Mäßigung Realität werden zu lassen, wird mehr von Nöten sein, als fromme Wünsche. Es verlangt nach einer Prüfung unseres Mutes, einer Bereitschaft, nicht nur al-Kaida zu trotzen, sondern auch den Qaradawis und ihrer Scharia-Kampagne. Es heißt zu sagen: Nicht hier.

(Übersetzung: La Valette)




Richter: Sarrazins Rauswurf verfassungswidrig

Der Bundesverband der Arbeitsrichter hat klargemacht, dass ein Rauswurf Sarrazins aus dem Bundesbankvorstand klar verfassungswidrig wäre. Sarrazin habe sich keines „gravierenden dienstlichen Fehlverhaltens“ schuldig gemacht. Bloße Verstöße gegen den internen Verhaltenskodex reichten für eine Kündigung nicht aus.

So ein Pech aber auch! Seine Kritiker, die sich immer zahlreicher zu Wort melden, wollen keine Meinungsfreiheit für Andersdenkende. Es ist überhaupt erstaunlich, wer da alles das Buch wohl schon gelesen hat! Und das ist wirklich keine leichte Kost. Man muss sich schon Zeit nehmen, um es richtig zu verstehen. Aber um die Sache geht es ja nicht, nur um die Person Sarrazins! An ihm soll ein Exempel statuiert werden, das anderen deutlich sagt, dass unbequeme Wahrheiten nicht angesprochen werden dürfen. Das Ganze erinnert sehr an die tragische Geschichte des Galileo Galilei (Bild oben), die von denselben Menschen als Negativbeispiel für das Wirken der Kirche angegeben wird. Auch damals weigerten sich die Inquisitoren, durchs Fernrohr zu schauen, um die Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen.

Inzwischen sprach sich auch der Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky gegen einen Rausschmiss Sarrazins aus der SPD aus:

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, sprach sich dagegen im ARD-Nachtmagazin dagegen aus, Sarrazin auszuschließen. Die Partei müsse unbequeme Themen aushalten. „Zur Not muss man sich fetzen.“

Aber die SPD will sich nicht fetzen, denn „mehr Demokratie wagen“ war gestern. Die SPD will in bester sozialistischer Manier Andersdenkende mundtot machen und Probleme verschweigen. Und wenn es nicht legal geht, dann eben anders. In Hildesheim sagte inzwischen eine Buchhandlung unter dem Druck des kriminellen Linkspöbels eine geplante Lesung mir Sarrazin wegen Sicherheitsbedenken ab.

(Spürnase: aufmerksam)




Judenhatz in Berlin angekündigt

Wie jedes Jahr findet der muslimische Fress- und Fastenmonat Ramadan auch dieses Jahr seinen traurigen Höhepunkt und Abschluss im weltweit begangenen Al-Quds Tag. Die vom iranischen Menschenschlächter Khomeini erfundene Hassdemonstration unterstreicht die Forderung der Mohammedaner nach Zerschlagung Israels und Tötung aller Juden – nach schiitischem Glauben die Voraussetzung für die Rückkehr des entrückten Imam, des dem jüdischen Messias nachgeahmten Mahdi. Auch in Berlin gehört der antisemitische Hassmarsch seit Jahren zu den Höhepunkten des multikulturellen Jahreszirkus.

Dieses Jahr findet des Hassmarsch der Mohammedaner unter traditioneller Teilnahme von Linkspartei und NPD-Anhängern am 4. September statt. Wie immer wird eine kleine Schar antifaschistischer Mitbürger am Wegesrand mit Israelfahnen den Restanstand des deutschen Volkes repräsentieren. Dazu berichtet Israelnetz:

Seit 1979 folgen jährlich zum Ende des Fastenmonats Ramadan islamistische Organisationen weltweit dem Aufruf zum ‚Al-Quds-Tag‘ als Kampftag des politischen Islam“, heißt es in der Ankündigung. Ajatollah Chomeini habe nach der islamistischen Machtergreifung im Iran seine Anhänger zur weltweiten Ausbreitung der islamischen Revolution, zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufgefordert. „Al-Quds“ ist die arabische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem – es bedeutet „die Heilige“.

„In dieser Tradition verbreitet der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinedschad, seit Jahren Hasspropaganda gegen die USA und Israel“, schreiben die Initiatoren weiter. „Gleichzeitig unterstützt das Mullah-Regime mit Geld und Waffen antisemitisch ausgerichtete Terror-Organisationen wie Hisbollah und Hamas gegen Israel und seine Verbündeten, es leugnet den Holocaust, arbeitet an seiner atomaren Bewaffnung, ignoriert Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates und übt im Iran eine blutige Terrorherrschaft gegen die eigene Bevölkerung aus.“ Deshalb riefen sie zu einer Kundgebung gegen den antisemitischen und antidemokratischen „Al-Quds-Tag“ auf.

Die Demonstration steht unter dem Motto: „Protest gegen den Al-Quds-Tag: Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen – für die iranische Freiheitsbewegung“. Sie beginnt am 4. September um 14 Uhr an der Ecke Kurfürstendamm/Joachimstaler Straße. Zum Initiativkreis gehören unter anderen die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Berlin/Potsdam und der Bund der Verfolgten des Naziregimes Berlin e.V.

Ein Protest, der Mohammedanern wie den ihnen zuarbeitenden Multikulturalisten seit langem ein Dorn im Auge ist, lässt er doch den befohlenen Respekt vor der uns bereichernden Hasskultur des Islam vermissen. Mit Gewaltdrohungen versucht man daher, die Beleidigung der Rechtgläubigen durch den Anblick des Davidsterns zu unterbinden.

Im immer lesenswerten islamkritischen Blog des iranischen Regimekritikers Tangsir droht ein Ramadankrakeeler jetzt öffentlich mit einer gewalttätigen Judenhatz in Berlin – zum stilvollen Ausklang des mohammedanischen Hassmonats:

Solfikar mit der IP-Adresse 94.170.135.211 schreibt am 30. August 2010 um 17:39:
„als zeichen unserer zuneigung werden wir am qods tag in berlin, einigen von ihnen auflauern aus angemessener entfernung folgen und dannzuschlagen wenn der richtig moment gekommen ist, wir werden das auch in youtube dokummentieren. es wird blutig aber so professionell, das es lange zeit keine zionistenproteste geben wird. es wird keine polizei um euch geben also keine hilfe kommen um eure seelen zu retten.

Die Antwort auf diese Drohung kann nur sein, die pro-israelischen Gegendemonstranten nach Kräften zu unterstützen – trotz der Tatsache, dass darunter auch kommunistische Gruppen vertreten sind, die üblicherweise nicht zum Umgang bürgerlich-demokratischer PI-Leser gehören.

(Fotos: „Al Quds Tag“, Berlin 2009)




Am Rande der Sarrazin-Hatz

Die bundesdeutsche Öffentlichkeit ist fest im Griff des Sarrazin-Fiebers. Die kollektive Hysterie hat Medien und Politiker, Profis und Amateure, Dilettanten und Scharlatane, mit anderen Worten die Gesamtheit der Gutmenschen erfaßt, plus die Trittbrettfahrerr aller Couleur. Von der Bundeskanzlerin abwärts, quer durch das Parteienspektrum heult ein Rudel von Ignoranten und fordert den Kopf eines Autors, ohne dessen Buch gelesen zu haben. Die intellektuelle Vulgarität dieser Welle unqualifizierbarer Besserwisserei ist wahrlich erschreckend, zumal die Lautstärksten beanspruchen, die Führungselite dieses schönen Landes zu sein.

(Von Ivan Denes)

Thilo Sarrazins Buch ist noch gar nicht auf dem Markt, folgerichtig konnte ich es ebenso wenig lesen wie seine Kritiker. Aber über eine seiner Aussagen (im Rahmen eines Interviews) und den darauffolgenden verleumderischen Anwerfungen weiß ich Bescheid, nämlich dass Thilo Sarrazin ein Rassist sei, da er von einem jüdischen Erbgut, bzw. von jüdischen Genen (durchaus positiv) gesprochen hat.

In Deutschland herrscht ein Tabu in Bezug auf den Rassenbegriff. Nicht als ob es keine Rassen gäbe, sondern weil Adolf Hitler den Rassenbegriff mit einem haluzinatorischem Werturteil verknüpfte und aufgrund dieses totalen Fehlurteils eine gezielte, diskriminierende Vernichtungspolitik durchsetzte. Das wiederum veranlasste die Träger der amtlichen, importierten Antifaideologie den Rassebegriff aus dem politischen Vokabular samt und sonders zu verbannen.

Unbemerkt bleibt bei den ideologischen Eiferern, dass die negativen Schlussfolgerungen, zu denen Thilo Sarrazin aufgrund nüchterner Zahlen in Bezug auf die Integrationsfähigkeit und Integrationswille gewisser Zuwandererschichten gelangt, nicht auf Rassenzugehörigkeit gründen, sondern auf deren Glauben, d.h. auf den Islam. Wenn der auf dem Niveau des letzten Dorflehrers geifernde Sigmar Gabriel Sarrazin in die Nähe von „Rassenhygiene“ zu positionieren sucht, ist das lupenreine Demagogie. Die Unvereinbarkeit des Koran mit den Grundprinzipien der abendländischen Gesellschaft hat wenig mit Erbgut und mit Genen zu tun. Die Scharfsinnigkeit des „Weltökonomen“ (so Gabriels ironische Bezeichnung durch seinen politischen Ziehvater Gerhard Schröder) ist offenkundig in umgekehrtem Verhältnis zu seinem Umfang.

Zwischen dem Sturz der hitleristischen Ideologie und dem Erscheinen des Sarrazin-Buches (und seiner Interviews) fand jedoch ein überaus bedeutendes Ereignis statt, nämlich die Entdeckung des Doppelhelix, bzw. der Rolle des Desoxyribonuleinsäure-Moleküls (DNA) durch Watson und Crick und in dessen Folge die Entzifferung des DNA-Kodex.

Außer dem geistig vernebelten deutschen Sprachbereich sind die aufgrund der modernen Molekularbiologie erworbenen Erkenntnisse seit Jahrzehnten jedem Studiosus zugänglich, daher ist eine Festellung rechtfertigt: im Namen der Antifamoral die Existenz von bestimmenden Erbgut schlechthin und von Rassen im Besonderen abzustreiten, kommt einer Ablehnung der handfesten Realität gleich. Wer aber in der Wechselwirkung von Bewusstsein und Realität den Vorrang dem (in diesem Fall: falschem) Bewusstein einräumt, ist geisteskrank – und dumm zugleich. Und gegen Dummheit ist bekanntlich noch kein Medikament erfunden worden.

Der Sturm wurde u.a. entfacht, weil Sarrazin sich getraut hat, von einem spezifischen jüdischen Erbgut zu sprechen (und zwar in einem durchaus positiven Kontext). Nun wohl, israelische und amerikanische Genetiker sind aufgrund minutiöser Genforschung noch viel weiter gegangen als die Bestimmung von Rassendifferenzen, sie haben sogar die Erblinie der Cohaniten – der Tempeldiener aus biblischen Zeiten, der Priesterkaste – identifiziert.

Von Hitlers Rassenwahn wurden in erster Reihe die Juden betroffen, jedoch im Judenstaat ist Genetikforschung ein hoch subventionierter Bereich der Biowissenschaften. Es war daher auch kein Zufall, dass die in Deutschland so heftig umstrittene Stammzellenforschung – umstritten als Teil der „Vergangenheitsbewältigung“ – zum Teil auf Stammzellenlinie gründete, die aus Israel importiert wurden.

Es gab bis zur Stunde nur wenige Stimmen die sich erhoben, um dem Chor der jämmerlichen Ignoranten zu widersprechen: Hans-Olaf Henkel, Ralf Giordano, Necla Kelek sind hier zu nennen. Besonders dämlich erscheinen mir die Stellungnahmen einiger Vertreter des Zentralrates der Juden, angesichts ihrer Ignoranz der wissenschaftlichen Tätigkeiten an den israelischen Universitäten. Und ganz besonders abwägig äußerte sich der allwissende, allgegenwärtige Philosoph Stephan Kramer, seines Zeichens Sekretär des Zentralrates, der sofort versucht hat, Thilo Sarrazin als Rassist in die Nachbarschaft der NPD anzusiedeln. Kramer hätte eigentlich an dieser Debatte überhaupt nicht teilnehmen sollen, zumal er nicht betroffen werden könnte. Er ist kein Träger jüdischen Erbguts, er kann kein Träger eines jüdischen Gens sein, denn er ist Konvertit.

» PI: Deutsches Empörungs-Gen entdeckt

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.




CDU-Vorstand empfiehlt Stadtkewitz-Ausschluss

Der Vorstand der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus / Landtag hat sich jetzt – einstimmig – dafür ausgesprochen, der Fraktion zu empfehlen, das ehemalige CDU-Mitglied René Stadtkewitz (45, Foto) aus der CDU-Fraktion auszuschließen. Die nötige Abstimmung über den endgültigen „Rauswurf“ von Stadtkewitz wurde auf den 7. September terminiert.

Das Newsportal BerlinOnline berichtet:

Der Vorstand der CDU-Fraktion hat sich für den Ausschluss des islamkritischen parteilosen Abgeordneten René Stadtkewitz aus der Fraktion ausgesprochen. Das Gremium beschloss am Montagabend nach eingehender Diskussion einstimmig, der Fraktion eine entsprechende Empfehlung zu geben, wie der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Goetze der Nachrichtenagentur ddp sagte. Die Entscheidung soll am 7. September fallen.

Fraktionschef Frank Henkel hatte bereits vor Wochen einen Ausschlussantrag vorgelegt. Hintergrund ist, dass Stadtkewitz sich weigerte, eine Einladung des islamfeindlichen niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders zu einer Veranstaltung nach Berlin zurückzuziehen. Zudem sollte sich der Abgeordnete wieder zu den Werten der Union bekennen. Stadtkewitz lehnte die Ausladung und einen «Gesinnungstest» ab und ließ ein von Henkel gestelltes Ultimatum verstreichen.

In der Sache habe sich seither nichts geändert, sagte Goetze. Stadtkewitz sollte in der Vorstandssitzung angehört werden, habe seine Teilnahme aber aus Termingründen abgesagt.

Um einen Ausschluss zu erreichen, müssen in der Fraktionssitzung laut Satzung 24 der 36 Abgeordneten anwesend sein und für den Antrag stimmen. Stadtkewitz war bereits im Herbst 2009 aus der CDU ausgetreten, weil er sich ungenügend unterstützt fühlte. Er hatte sich wiederholt kritisch gegen islamische Einflüsse ausgesprochen. Aufsehen erregte der 45-Jährige, der auch Vorstandsmitglied der islamkritischen Bürgerbewegung «Pax Europa» ist, durch seinen Einsatz gegen den Bau einer Moschee in Heinersdorf.

Eine andere Entscheidung hat auch wirklich niemand erwartet!




TV-Tipp: Thilo gegen den Rest der Welt

Heute bei Beckmann: Thilo gegen den Rest der WeltDer Sarrazin-Tag im deutschen Fernsehen, der heute Vormittag mit der Buchvorstellung begann (hier das Video dazu), geht heute Abend in der ARD unvermindert weiter. Um 21.45 Uhr berichtet Report-Mainz über Thilo Sarrazin, dann ab 22.30 Uhr befasst sich Reinhold Beckmann mit dem Bundesbankvorstand.
UPDATE: JETZT mit den Videos zur Sendung: Report und Beckmann!

Die Vorankündigung von Report Mainz lässt wenig Gutes erahnen. Das linksgerichtete politische Fernsehmagazin kündigt zu Sarrazins Thesen an:

Rechtsextreme feiern den SPD-Mann als neue Ikone

Am Freitag-Morgen hatte ein Fernsehteam für „Report“ im Hauptstadtbüro der Bürgerbewegung pro Deutschland Interviews aufgenommen, die wahrscheinlich für die Sendung verwendet werden.

Um 22.30 Uhr stellt sich Thilo Sarrazin dann in der ARD-Sendung „Beckmann“ der Heiligen Inquisition, bestehend aus der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, dem Wissenschaftsjournalisten und Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar sowie dem Sozialpädagogen Thomas Sonnenburg. Natürlich darf auch Aygül Özkan (Sozial- und Integrationsministerin von Niedersachsen, CDU) nicht fehlen. Sie erklärt uns, warum Thilo Sarrazins Thesen zu Herkunft, Intelligenz und Integration immensen gesellschaftlichen Schaden anrichten.

Spannend wird es aber trotzdem. Denn wir werden wieder Zeuge von Ausdrücken wie „Einzelfälle“, „Rassismus“, „völkisches Gedankengut“, „rechtsextrem“ und anderen Worten zur Meinungsunterdrückung und Realitätsverweigerung. Die Sachlage ist eigentlich unstrittig. Und wer Sarrazins Buch gelesen hat, dessen erste Auflage schon vor Veröffentlichung vergriffen war, weiß, das seine Thesen fundiert unterlegt und kaum zu wiederlegen sind.

Video des Report-Beitrags:

Video der Beckmann-Sendung:

» Aktuelle Umfragewerte zu Thilo Sarrazin

(Spürnasen: RabeK, Hanna, J.M., John A. / Videobearbeitung: Antivirus)




Video: “Klein-Istanbul ganz tief im Westen”

Klein-Istanbul ganz tief im WestenSpiegel TV hat am Sonntag Abend mit seiner Reportage über das vermeintliche Wunder von Marxloh indirekt die Thesen von Dr. Thilo Sarrazin untermauert. Es ist mehr ein Klein-Istanbul, das sich dort präsentiert, und es halten immer weniger Bio-Deutsche dort noch die Stellung. Nicht wenige haben das Gefühl, dort „türkisiert“ zu werden.

Hochinteressant der deutsche Arzt, der offen zugibt, in Marxloh eher das Gefühl zu haben, in der Türkei zu leben. Er behandelt Kopftuchfrauen, die während des Ramadans über schlimme Kopfschmerzen klagen. Mit dabei immer eine Assistentin, die türkisch spricht.

Oder der boomende Geschäftszweig in Marxloh: In dem Stadtteil gibt es 46(!) Geschäfte für Brautmoden. So haben Türken dort also nicht nur für den Obst-, Gemüse- und Dönermarkt eine produktive Funktion. Die deutsche Blumenverkäuferin fühlt sich „einsam und verlassen“, denn Blumen sind bei den neuen Bewohnern nicht so sehr gefragt. Ein anderer „Ureinwohner“ sagt: „Ich sehe Marxloh schon als kleines Ghetto, in dem ich mir wie ein Ausländer vorkomme und mich als Deutscher diskriminiert fühle“. Ein anderer wird oft beim Einkaufen „angemacht“. Ein weiterer meint: „Bald sind wir hier in türkischer Hand“. Wer als Deutscher falsch guckt, der darf sich darauf gefasst machen, dass die Knochen knacken, wie es der migrantische Mitbürger bei Minute 8:23 eindrucksvoll vorführt. Und andere Statements der neuen Marxloh-Bewohner sprechen ebenfalls für sich:

„Marxloh ist ne kleine türkische Stadt“

„Diejeinigen, die ich kenne, haben alle ein Messer dabei“

Deutschland schafft sich eben ab…

Hier das Spiegel TV-Video:

Teil 1:

Teil 2:

Als Einteiler auf livingscoop.com:

» Nürnberger Nachrichten: Rechtsanwalt rät zu offenem Umgang

(Text: Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: Michael S. & Antivirus)