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Stuttgart 21 – Linker Sturm auf den Landtag

Gegen 19 Uhr versammelten sich gestern Abend mehrere tausend Protestierer unter zahlreichen Flaggen linker Parteien und Organisationen, um gegen das Vorhaben der Stadt Stuttgart, den Bahnhof unter die Erde zu legen, zu demonstrieren.

(Vom Stuttgarter Hutzelmännlein)

Wie man auf dem Video sieht, wird dieses Anliegen “Gegen Stuttgart 21” von den Grünen, der DKP (Deutsche Kommunistische Partei, die Nachfolge-Organisation der KPD), den Jungsozialisten, der Antifa-Deutschland, der Piratenpartei, sowie der Marxistisch-Lenistischen Partei Deutschlands getragen. Auch eine kleine Gruppe politisierter Schwuler hielten ihre Regenbogenfahne aufrecht in die Höh‘.

Tausende – zum größten Teil zugereiste Linke, denen es in Wirklichkeit nur am Rande um den Bahnhof selber ging, ließen sich durch diesen Vorwand zunächst scharfmachen, um das von den Grünen und Linken eigentlich angepeilte Ziel, der “Diktatur des Proletariats“, einen weiteren Schritt näher zu kommen. (siehe hierzu unteres Video mit den Einpeitschungsreden)

Der Redner überzeugte die Protestler durch seine Agitationen, nicht nur den Bahnhofsneubau zu verhindern, sondern die komplette Zukunft an sich zu reißen und umzugestalten. Hier wurde jedem aufmerksamen Beobachter klar, dass es hierbei nicht um den Bahnhof an sich handelt, sondern um machtpolitische Veränderungen. Es sollen die Gedanken und ideologischen Grundsätze einer neuen Regierungsform durchgesetzt werden, wenn nicht freiwillig, dann mit gegebenen Mitteln.

Abseits dieser offen erkennbaren Propagandaveranstaltung standen zahlreiche echte Stuttgarter sowie andere Zuschauer am Rande des Hotels Zeppelin und schienen sich wohl nicht mehr sicher zu sein, ob sie sich auf einer Faschingsveranstaltung oder einer Kundgebung kommunistischer Parteien befanden. Eins war aber deutlich, diese Bürger der Stadt wollten nicht dazugehören!

Nach einer Stunde etwa, es war gegen 20 Uhr, setzte sich der Troß langsam in Richtung Landtag in Bewegung. Voran das Banner mit dem Slogan: “Stuttgart steht auf!” Auf Höhe des Stadtparks hatte sich der Troß in zwei Kolonnen aufgespalten und hierdurch entstand der Eindruck, dass es sich um wesentlich mehr Teilnehmer handeln müsse. Gleichzeitig hatte dies den Effekt, dass zahlreiche Passanten den Marschierern neugierig hinterher folgten.

Inzwischen wurde es langsam dunkel, Ordner waren nicht mehr zu sehen. Nur das laut aufpeitschende Stakkato der Trommler wies den Protestlern den Weg. Der Wunsch der linken Veranstalter wurde langsam immer erkennbarer: Unter dem Schutz der Dunkelheit sollte die Antifa (der Sturmtrupp der Linken) den Stuttgarter Landtag stürmen und niemand sollte dafür sichtbar die Verantwortung tragen. Sie durchbrachen die Bannmeile, trampelten die Grünfläche nieder, zogen einen engen Belagerungsgürtel um das Gebäude und trommelten mit den Fäusten gegen die Glasscheibe. Jeden Moment rechneten wir damit, dass die Glaswände durchbrechen würden.

Immer wieder schrie die Menge “Lügenpack” den Polizisten entgegen, die weiterhin die Stellung halten mussten, um diese kaum noch kontrollierbare Menschenmasse von der Erstürmung des Hausinneren abzuhalten. Wie auf den Bildern bei Spiegel-Online zu sehen ist, hatten die Chaoten sich auf gewalttätige Ausschreitungen vorbereitet, indem sie sich mit Sonnenbrillen und Schals in dieser warmen Sommernacht vermummten.

Der eine oder andere mag dieses Gebahren als weniger schlimm abtun, was ist schon ein bisschen Lärmen gegen die Politiker. Aber diese Leute sind sich nicht bewusst, dass es sich hier um gezielt gesteuerte Provokationen linker Strippenzieher im Hintergrund handelt, um den Aufstand gegen die etablierten Politiker voranzutreiben, mit dem sichtbaren Ziel, die bürgerliche Demokratie vollends abzuschaffen und einen bereits in ihrem Grundwesen eingelebten Sozialismus auszubauen.

Auf dem Weg zu unserem Wagen zurück, liefen wir noch einmal am Bahnhof vorbei. Dort sahen wir große Menschenmassen. Es waren die zugereisten Protesttouristen, auf dem Weg zu den Zügen nach Hause.

Hier die Videos: