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Düsseldorf gedenkt der Opfer des 9/11-Terrors

Ein Bekannter und ich hatten uns vor ein paar Tagen dazu entschlossen, zu der Düsseldorfer 9/11-Mahnwache zu fahren, um uns nebenbei gemeinsam ein paar Gedanken über Aktionen der PI-Gruppe in Wuppertal zu machen. Unterwegs zum Kundgebungsplatz liefen wir an etwas für mich völlig unerwartetem vorbei. Einige Aktivisten einer mir unbekannten Gruppierung hatten den Weg zum Veranstaltungsort mit Kreide bemalt.

(Bericht von Grindcore zur 9/11 Mahnwache der BPE in Düsseldorf)

Ich empfand es als äußerst unsensibel, am 11. September nur über angebliche Verschwörungtheorien „aufklären“ zu wollen, ohne der Opfer zu gedenken. Inwiefern das moralisch in Ordnung ist, werden die Urheber der Graffitis selbst für sich entscheiden müssen. Ich habe mir dann das erste Mal die Frage gestellt, ob diese Kritzeleien überhaupt eine Reaktion auf die Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa sein sollte, oder ob die Leute wahllos in der Stadt ihren Zweifel mit Kreide artikulieren.

Hier ein paar Fotos (weitere s.u.):

Einige Minuten später erreichten wir den Johannes-Rau-Platz, wo die Leute von Pax Europa schon alles aufgebaut hatten. Ich empfand die Plakate als durchweg gelungen und ansprechend, so dass bereits vor dem Beginn der Kundgebung viele Leute stehengeblieben sind, um sich zu informieren.

Die Leute von der BPE haben während der Vorbereitung überraschend routiniert Flugblätter und Aufklärungsmaterial verteilt, Gespräche gesucht und Passanten aufgeklärt, so dass die Menschenmenge langsam anwuchs. Für mich war es sehr überraschend und auch äußerst angenehm, auf Menschen zu treffen, die genauso fundiert ihre Kritik an der Religion des Friedens™ artikulieren wie ich selbst. Ich dachte sehr häufig, dass ich niemals wirklich auf Gleichgesinnte treffen würde, die mit Niveau und Anstand das Thema Islamkritik behandeln würden – hier waren es ca. 60. Ich kann es kaum beschreiben, wie erleichternd das gewesen ist.

Die Kundgebung eröffnete der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerbewegung Pax Europa, Andrej Petkov, der einen Vortrag über die Anschläge vom 9/11 und die Hintergründe hielt. Es war ein ausführlicher und sachlicher Beitrag, der explizit nicht antiamerikanisch gewesen ist – und damit wahrscheinlich gegen die Common Sense der veröffentlichten Meinung in Deutschland ist. Es war faszinierend, jemandem bei einer Kundgebung zuzuhören, der nicht nach spätestens drei Sätzen US-Amerikanern unterstellt, sie wären Kriegstreiber und Aggressoren.

Andrej Petkov, stellvertretender NRW-Landesvorsitzender der Bürgerbewegung Pax Europa

Dann sprach ein junger Aramäer über seine Erfahrungen mit dem Islam und der Türkei. Er setzt sich dafür ein, dass die Aramäer in der Türkei als eine ethnische Minderheit anerkannt werden, prangert die Schikane und die Gewalt gegen seine Volksgruppe an und wünscht sich, dass die aramäische Sprache wieder frei in der Türkei gesprochen werden darf. Nach seiner Rede konnte ich ein paar Sätze mit diesem interessanten jungen Mann wechseln (der auch bereits „wunderbare“ Erfahrungen mit der türkisch-nationalistischen Zeitung „Hürriyet“ gemacht hat) und mich über einige sehr interessante Details über den Propheten Mohammed erfahren, von denen ich tatsächlich noch nichts wußte. Danach war mir der Kriegesherr, Kinderschänder, Massenmörder und Vorzeigewahnsinniger Mohammed sogar noch unsympathischer als jetzt schon.

Zu guter letzt sprach jemand, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte, Michael Höhne-Pattberg aus Krefeld, der sich sofort am Anfang als ehemaliges Mitglied der Grünen vor stellte. Normalerweise sind die Grünen eine Partei, die die aggressive und unnachgiebige Islamisierung der Gesellschaft mit aller Gewalt durchdrückt, unabhängig davon, was die Bürger davon halten. So war Höhne-Pattberg zwar für eine multikulturelle Gesellschaft, aber eindeutig gegen die Islamisierung. Die nötige Konsequenz, nämlich den Austritt, hat er auch bereits vollzogen. Leider wird es wohl nicht so viele Grüne oder Ex-Grüne geben, die begreifen, dass es eine multikulturelle Gesellschaft mit dem fortschreitenden Islam nicht geben wird, sondern nur eine Monokultur.

Michael Höhne-Pattberg

Nach der Kundgebung gab es einige Diskussionen mit Bürgern, Migranten und auch Moslems. Faszinierend fand ich ein islamisches Ehepaar – der Mann Araber, die Frau eine deutsche Konvertitin mit Kopftuch. Die Beiden haben nicht begriffen, worum es bei der Islamkritik geht und führten eine interessante Diskussion mit einer Teilnehmerin, die systematisch und präzise das testosterongeladene Gesellschaftsbild des Mannes seziert hatte. Am Ende hatten wir Islamkritiker – mal wieder – einen wunderbaren Einblick in eine fremde und intolerante Welt.

Anschließend haben wir es uns nach Kundgebunsschluss in der Altstadt Düsseldorfs gemütlich gemacht und miteinander diskutiert und Informationen ausgetauscht. Ich fand es sehr anregend, mit Gleichgesinnten zu diskutieren und sie näher kennenzulernen, da sich Islamkritiker normalerweise anonym im Internet austauschen, weil man gesellschaftliche Ächtung fürchtet. Interessant war, dass die Teilnehmer aus allen Schichten kamen, wobei der Anteil an Akademikern überproportional hoch gewesen ist. Es haben Leute aus ca. fünf verschiedenen Nationen teilgenommen und ich hatte die Möglichkeit, ein paar Mitglieder der sich in Gründung befindenden Partei „Die Freiheit“ persönlich kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Sehr sympathische Leute, komplett ideologiefrei und kreativ.

Ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Und ich komme zur Erkenntnis, dass wir definitiv VIEL mehr von solchen Treffen brauchen. Der 11. September ist nun vorbei, aber die Islamkritik und die Festigung der Demokratie und Meinungsfreiheit muss weitergehen. Deshalb mein Appell:

Vernetzt Euch. Schreibt Eure lokalen PI-Gruppen an und organisiert Treffen. Fall es keine lokale PI-Gruppe in Eurer Nähe gibt – gründet sie. Die Diskussion darüber, wie Deutschland in Zukunft aussehen soll, ist in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Lasst uns zusammen dafür sorgen, dass sie nicht von Feinden der Meinungsfreiheit erstickt wird.

Weitere Fotos:

Videos der Ansprachen:

» Rheinische Post: Hubschrauber kreist über der Innenstadt




Seehofer will neuer Partei keine Chance geben

Eine neue Partei rechts von der Union soll nach dem Willen Horst Seehofers (Foto mit Annette Schavan) keine Chance bekommen. Es ist erstaunlich, was der CSU-Vorsitzende dabei für ein Demokratieverständnis entwickelt. Während Bildungsministerin Schavan den Prozess, die SPD links überholen zu wollen, für unumkehrbar hält, will Seehofer verhindern, dass die Wähler, die sich in der Union nicht mehr heimisch fühlen, eine neue Partei gründen.

Die BILD schreibt:

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Annette Schavan verteidigte den Kurs ihrer Partei. „Wir erleben im Augenblick einen Modernisierungsprozess bei vielen Themen.” Dieser Prozess sei nicht umkehrbar, stellte sie klar. Dies erzeuge jedoch bei vielen Mitgliedern und Anhängern eine Art „Abschiedsschmerz” von Positionen früherer Zeiten. Solche Verlusterfahrungen seien zwar normal, müssten aber dazu führen, dass „wir viel Diskussionskultur zulassen”, mahnte die Vizevorsitzende.

Wenn Schavan so stolz auf den unumkehrbaren Prozess ist, der in der Partei läuft, dann versteht man das nicht:

CSU-Chef Horst Seehofer glaubt nicht an eine Protestpartei rechts von der Union. „Da wird keine Partei entstehen“, sagte er am Samstag in Berlin. „Wir haben sie in der Nachkriegsgeschichte verhindert und werden sie auch weiterhin verhindern.“

Das ist das Demokratieverständnis der neuen Union unter Angela Merkel! Wer sich mit dem neuen Faschismus in der Mitte der Gesellschaft nicht abfinden will, ist selbst verdächtig.

(Spürnase: freak)




Kopenhagen: Anschlag galt Jyllands Posten

Die Explosion in einem Kopenhagener Hotel (PI berichtete) war vermutlich ein Unfall bei der Vorbereitung eines Bombenanschlages. Nach den bisher gesicherten Beweisen war das eigentliche Ziel des Terrorangriffes die Zeitung Jyllands Posten, die seinerzeit die Mohammed-Karikaturen in Auftrag gegeben hatte. Damit engt sich der Hintergrund des bisher unidentifizierten Festgenommenen auf einen Personenkreis von etwas über einer Milliarde ein.

Der FOCUS berichtet:

Wie das Boulevard-Blatt „Ekstra Bladet“ am Sonntag unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, wurde bei einem Festgenommenen eine Karte mit der angekreuzten Zentrale der Zeitung gefunden. Der Mann hatte am Freitag wahrscheinlich versehentlich eine relativ kleine Sprengladung in einer Toilette des „Hotel Jørgensen“ ausgelöst. Er konnte bei der Flucht festgenommen werden.

„Jyllands-Posten“ hatte 2005 zwölf Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht. Wenige Monate später brachen massive Proteste in islamischen Ländern aus, bei denen mehr als 150 Menschen starben. Der Chef des dänischen Geheimdienstes PET, Jakob Scharf, sagte am Samstag, nach ersten Ermittlungen spreche „einiges für einen missglückten Terroranschlag“, der hier vorbereitet werden sollte. Er wollte keinen Einzelheiten nennen. Die Behörden erhöhten die Alarmbereitschaft für Terrorgefahr.

Der mutmaßlicher Täter machte gegenüber der Polizei keine Angaben. Er wurde im Kopenhagener Zentrum blutend in einem Park gestellt. Der Mann im Alter um die 40 sei von „europäischem oder nordafrikanischen Aussehen“ und spreche Englisch, teilte die Polizei mit. Seine Identität sei nicht geklärt.

Die Festnahme des verletzten Täters in einem Park gestaltete sich schwierig, da man befürchten musste, dass er weiteren Sprengstoff in einer Bauchtasche bei sich tragen könnte. Die Redaktion der Jyllands Posten wird aufgrund des Vorfalls jetzt noch schärfer bewacht, als ohnehin schon – mittlerweile auch mit Hubschraubern aus der Luft.




Audio: Sarrazin-Lesung in der Berliner Urania

Eigentlich wollte ich gar nicht hin. Irgendwann reicht es einem auch einmal mit Sarrazin. Aber die Veranstaltung war einfach zu verlockend. Immerhin passen in den großen Saal der Urania 800 Leute. Hier konnte es ganz schön abgehen. Und zudem war Sarrazin gerade seinen Job bei der Bundesbank losgeworden und konnte deshalb frei drauflos reden. Und so fand ich mich um 19:30 Uhr in einem völlig ausverkauften Auditorium gut bewacht von zahlreichen zivilen Polizisten (erkennbar an der schlecht sitzenden schutzsicheren Weste unter dem weißen Hemd) in der Berliner Urania wieder.

(„hgrberlin“ von seinem Besuch der Sarrazin-Lesung in der Urania am 10.9.2010)

Das Publikum war überraschend bunt gemischt. Eigentlich ist die Urania ja eine Art Luxusvolkshochschule, die eher mittlere und höhere Semester mit Bildungsaffinität anzieht. Diesmal war’s aber der Berliner Durchschnittsbürger, der sich für Sarrazin interessierte. Auf dem Podium ein fairer und fähiger Moderator (Christhard Läpple), der sehr gut vorbereitet war. Sarrazin selbst am Anfang in stoischer Ruhe. Matthias Matussek vom Spiegel war so aufgeregt, dass er kaum ruhig sitzen konnte. Ein iranischer Regisseur (Ali Samadi Ahadi) war kurzfristig als Sarrazin-Kritiker auf das Podium eingeladen worden, weil der ursprüngliche Gast (Walid Nakschbandi) wohl keine Lust mehr hatte. Einen weiteren kritischen Akzent sollte ein Molekularbiologe (Jürgen Neffe) setzen, der sich durch ein Buch zum Thema Darwin hervorgetan hatte.

Und dann ging es auch bald richtig zur Sache. Sarrazin zeigte, dass er auch bissige Ironie im Repertoire hat (»in fünf Jahren überreicht mir wahrscheinlich Frau Merkel, wenn sie dann noch im Amt ist, statt Kurt Westergaard  den Ehrenpreis für Zivilcourage«). Der Mann hat etwas von einem Latein- oder Mathematiklehrer, der einfach genau weiß, dass er Recht hat und deshalb keinen Zentimeter von seinem Standpunkt weicht.

Besonders schwach dagegen war der iranische Filmemacher. Schon nach den ersten drei Sätzen war er beim Publikum unten durch (»Herr Sarrazin, warum wollen Sie die Bevölkerung spalten?«). Wie aus dem Lehrbuch kamen die typischen linken Sprechblasen (»Deutsch, ich weiß nicht, was das sein soll?«). Doch hier war er offenbar vor dem falschen Publikum. Seine Argumentation lief völlig ins Leere, was ihn sichtlich irritierte. Genauso ging es dem Molekularbiologen, der versuchte, Sarrazin in die Eugenik-Ecke zu interpretieren. Hier platzte Sarrazin dann auch ein paarmal der Kragen und er wurde überraschend lebhaft. Letztendlich gingen die beiden Kritiker argumentativ k.o., denn das Publikum hatte wohl zum überwiegenden Teil Sarrazins Buch schon gelesen und reagierte auf unsachliche Argumente mit massiven Buhrufen. Matussek war in der Diskussion eine Überraschung. Voll auf Sarrazinlinie. Mit massiver, sehr sprachgewandter Kritik an der politischen und medialen Reaktion auf das Buch. Er ließ kein gutes Haar an seinen Medien-Kollegen.

Doch die eigentliche Überraschung des Abends war für mich das Publikum. Man konnte es richtig körperlich spüren, wie die Leute sich über die teilweise niveaulosen Argumente gegen Sarrazin aufregten und im Saal entstand ein Gefühl von Gemeinsamkeit, weil fast alle (bis auf ein paar merkwürdige Zwischenrufer) wohl begriffen hatten, wer recht hat. Matussek ging es wohl ähnlich. Nicht umsonst meinte er, dass wir hier gerade eine historische Situation, vielleicht sogar einen Umbruch erleben. An diesem Abend konnte man es irgendwie spüren. Gott sei Dank, dass ich doch noch hingegangen bin. Jetzt weiß ich, dass es offenbar doch mehr vernünftige Menschen gibt, als man am Anfang der Causa Sarrazin dachte.

Aber hören Sie sich das Ganze doch selbst an. Hier ist der Tonbandmitschnitt in Stereo-Qualität:

» Mitschnitt als mp3 zum Download (44mb, 1:33 Std.)




Bericht von der 9/11-Mahnwache in Hamburg

Gestern fanden in vier deutschen Städten – Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Koblenz – Mahnwachen der Bürgerbewegung Pax Europa zum Gedenken an die Opfer des islamischen Terroranschlags in New York vor neun Jahren statt. Wir berichten heute und an den folgenden Tagen über die Veranstaltungen. Den Anfang macht Hamburg.

PI-Leserin Alster schreibt von der Mahnwache am Mönckebergbrunnen:


Wir bekamen einen gut frequentierten Platz mitten in der Stadt zugeteilt, wo wir sieben Plakate um unseren Infotisch aufstellten.

Von 14 bis 16 Uhr konnten wir sehr viele BPE-Flyer und -Flugblätter, die sich direkt auf die Opfer und Täter der Terrorzelle Hamburg bezogen, verteilen, außerdem ein Flugblatt, das auf die Terrorziele in Deutschland hinwies (danke Stuttgart).

Ein Polizeiwagen, zeitweilig auch zwei, parkten auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Polizei hatte zwei ruhige Stunden. Die Antifa bereitet wohl ihre Demo am 3. Oktober vor, und ihre Freunde feierten das Ende des Ramadan.

In der Nähe gab es einen Infostand von Attac, etwas weiter weg, zwar nicht zu sehen, aber zu hören, verkündeten „Truthers“ ihre Weisheiten, und schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite gab es einen Infostand, der gegen die Steinigung im Iran protestierte.

Besonders gut konnte man Gespräche führen, wenn Passanten vor den Plakaten halt machten. Die kürzeste „Diskussion“: Ein Passant, augenscheinlich wohlsituierter Moslem, zeigte auf die Plakate und meinte: „Die Terroristen, das waren keine Muslime!“ Ich antwortete: „Und die Erde ist eine Scheibe.“ Schon war er weg.

Um 15.00 Uhr wurde mit einem Plakat und Glockenschlägen eine Schweigeminute eingeläutet.

Es war sichtbar, was Susanne Zeller-Hirzel in ihrem Video-Interview ausgeführt hat, denn es gab nicht nur Infostände, sondern auch viele „Sättigungsmöglichkeiten“ über den Hunger hinaus. Auf beiden Straßenseiten wurden Currywurst-Buden dicht umlagert. Hinter uns war ein Café u.a.m. Außerdem waren viele Passanten shoppend und flitzend unterwegs – sie wollen sich nicht mit drohenden Gefahren beschäftigen.

Susanne Zeller-Hirzel im Video-Interview: „Ich bin erstaunt, wie wenig Angst die Leute haben… die Menschen haben es zu gut bei uns… es ist die Bequemlichkeit, wer liest schon den Koran? Die Leute sitzen lieber vor dem Fernseher und sehen einen Schwarzwaldfilm.“ Über die Aufgabe der Bürgerbewegung Pax Europa sagte sie: „Sie ist schon sehr wichtig, aber schwieriger Zugang.“

Da arbeiten wir dran. Unsere Mahnwache war ein guter Anfang für eine erste Aktion von BPE-Nord und PI-lern aus Hamburg.

Presse war auch vor Ort, aber nicht der Mahnwache wegen. Auf der großen Demonstration gegen die Mega-Moschee bei Ground Zero (40.000!) war auch viel Presse, aber es wird in den Medien verschwiegen oder gar gelogen. So führt z.B. der Spiegel seine Leser hinters Licht, indem er von nur 2000 Teilnehmern schreibt.

Die Presse muss eben noch lernen, dass wir PI haben!


» Demnächst folgt ein Video von der Hamburg-Mahnwache.




Obama ruft zur Toleranz gegenüber Islam auf

Ausgerechnet auf einer Gedenkfeier am 11. September hat der amtierende amerikanische Präsident Obama Toleranz gegenüber dem Islam eingefordert. Schließlich habe keine Religion, deren selbsternannte Vertreter sich allerdings mit einer deutlichen Distanzierung von dem im Namen Allahs verübten Terrorakt schwertun, Amerika angegriffen. Warum man eine faschistische Idiologie jetzt tolerieren soll, erschließt sich uns allerdings nicht. Niemand mit klarem Verstand würde Gleiches gegenüber der Nazi-Idiologie verlangen. Radikale Moslems in Afghanistan dankten es ihm, indem sie Obamas Tod forderten.




Rede von Geert Wilders in New York Ground Zero

Liebe Freunde, darf ich Sie für zehn Sekunden um Ruhe bitten? Seien Sie bitte still und lauschen Sie. Zehn Sekunden. Lauschen Sie … Was wir hören, sind die Klänge des Lebens in der größten Stadt der Erde. Kein Ort auf der Welt, kein Ort in der menschlichen Geschichte ist so unterschiedlich und lebendig und dynamisch wie New York City. Sie hören die Autos, Sie hören die Menschen, Sie hören, wie Sie zu ihren unterschiedlichen Zielen eilen, Sie hören die Töne von Geschäft und Vergnügen, Sie hören den Jubel, sie hören die Rufe, die geschäftigen Klänge menschlicher Aktivität. Und so soll es sein.

(Rede von Geert Wilders vor 40.000 Amerikanern am neunten Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York City*)

Immer. Nun schließen Sie Ihre Augen – ich weiß, es ist ein schöner Tag, aber schließen Sie Ihre Augen. Ich habe gehört, dass dieser Tag vor neun Jahren ebenso schön war – und nun erinnern Sie sich, oder versuchen Sie sich zu erinnern an die Töne, die wir an diesem Platz gehört haben unter denselben blauen Himmel exakt vor neun Jahren. Die Geräusche des Schocks, die Geräusche der Zerstörung, die Geräusche der Panik, der Schmerzen, den Sound of Terror.

Hat New York das verdient? Hat Amerika das verdient? Hat der Westen das verdient? Was, meine Freunde, würden Sie zu Leuten sagen, welche erklären, dass New York, dass Amerika, dass der Westen sich für diese schrecklichen Geräusche selbst die Schuld zuzuschreiben hat?

Es gibt Leute in dieser Stadt, die so argumentieren. Und die sind wütend darüber, weil wir uns hier am heutigen Tag zur gemeinsamen Erinnerung versammelt haben, um Widerstand zu leisten, um eine Grenze zu ziehen. Meine Freunde, ich bin von der anderen Seite des Atlantiks gekommen, um mit Ihnen die Trauer zu teilen für jene, welche hier vor neun Jahren gestorben sind. Ich habe nicht vergessen, wie ich mich an dem Tag gefühlt habe.

Die Szenen sind in meiner Seele eingebrannt, wie in den Ihren.

Aber unsere Herzen wurden nicht in der gleichen Weise gebrochen wie die Herzen der Angehörigen und Freunde von denjenigen, die hier ihr Leben ließen. Viele der Angehörigen der Opfer sind heute in unserer Mitte.

Ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um Ihnen mein tiefstes und herzlichstes Beileid auszusprechen, ebenso wie den Menschen in New York und Amerika. Demütig stehe ich hier vor Ihnen als ein Niederländer und als ein Europäer.

Ich kann auch nicht vergessen. Wie kann irgendjemand vergessen?

Lassen Sie mich in Erinnerung rufen die Worte aus Darryl Worleys Lied zu 9/11:

“Hast Du jemals vergessen, wie sich dieser Tag anfühlte?
Dein Heimatland unter Feuer und Dein Volk verweht.
Hast du vergessen als die Türme fielen?
Wir hatten Nachbarn da drinnen, die durch die Hölle gingen.”

Worleys Antwort ist unsere Antwort: Nein, wir werden NIEMALS vergessen. Wir sind heute hier, weil wir all die geliebten Menschen, die umgekommen sind und die, welche zurückblieben und weiterleben müssen, nicht vergessen haben.

Und auch die Welt hat nicht vergessen. Als die Kräfte des Dschihad New York angriffen, griffen sie die Welt an. Zwischen den Umgekommenen waren Menschen aus 55 Nationen, Menschen jeder Religion und jeder Weltanschauung.

Kein Ort auf der Welt hatte mehr multiethnische, multirassische und vielsprachige Arbeitskräfte als New Yorks stolze Türme.

Das ist genau der Grund, warum sie angegriffen wurden. Sie waren eine Beleidigung für die, welche meinen, dass es keine friedliche Kooperation zwischen Menschen und Nationen ohne die Unterwerfung unter die Scharia gibt; die welche wünschen, das rechtliche System des Islam bei uns zu installieren.

Aber New York und die Scharia sind inkompatibel. New York steht für Freiheit, Offenheit und Toleranz. New Yorks Bürgermeister sagte kürzlich, dass New York “in holländischer Toleranz wurzelt.”

Dies sind wahre Worte. New York ist nicht intolerant. Wie könnte es nur? New York ist offen für alle Welt. Unterstellt, New York wäre intolerant, unterstellt es würde nur Menschen einer Weltanschauung in seinen Mauern dulden. Dann wäre es wie Mekka, eine Stadt ohne Freiheit. Welcher Religion, Weltanschauung oder Geschlecht man ist, in New York wird man eine Heimat finden.

In Mekka, sind Sie nicht willkommen, wenn Sie nicht dem Islam angehören. Imam Feisal Abdul Rauf fordert das Recht eine Moschee zu bauen, ein Haus der Scharia, hier – auf diesen geheiligten Boden.

Aber, Freunde, ich habe nicht vergessen und Sie auch nicht.

Deshalb sind wir heute hier. Um eine Grenze zu ziehen.

Hier an dieser heiligen Stelle. Wir sind hier im Geiste von Amerikas Gründervätern. Wir sind hier im Geiste der Freiheit. Wir sind hier im Geiste von Abraham Lincoln, dem Präsidenten, der die Sklaven befreite. Präsident Lincoln sagte: ” Die, welche die Freiheit anderen verweigern, verdienen sie selbst nicht.”

Dies sind die Schlüsselwörter für unser Überleben. Die Toleranz, die essenziell für unsere Freiheit ist, erfordert eine Verteidigungslinie. Bürgermeister Bloomberg erlaubt im Namen der Toleranz Imam Rauf und seinen Sponsoren ihre sogenannte Cordoba Moschee zu bauen.

Bürgermeister Bloomberg vergisst allerdings, dass Offenheit nicht unendlich sein kann. Eine tolerante Gesellschaft ist keine Selbstmordgesellschaft.

Sie muss sich verteidigen gegen die Kräfte der Dunkelheit, des Hasses und den zerstörenden Einfluss der Ignoranz. Sie kann nicht die Intoleranten tolerieren – und überleben.

Das bedeutet, dass wir denen nicht freie Hand lassen können, welche uns unterdrücken wollen. Eine überwältigende Mehrheit von Amerikanern ist gegen den Bau dieser Moschee, ebenso wie eine überwältigende Mehrheit überall in der nichtislamischen Welt.

Weil wir alle wissen, was auf dem Spiel steht. Wir wissen, was die sogenannte Cordoba Moschee wirklich bedeutet. Imam Rauf behauptet, dass Amerikas säkulares Gesetz und das Gesetz der Scharia auf denselben Prinzipien beruhen würden.

Er weigert sich die Terroristen zu verurteilen, indem er sagt, Terrorismus sei “eine sehr komplexe Frage.” Er sagt Amerika sei “mitschuldig am Verbrechen von 9/11?.

Tatsächlich sagte er wörtlich, ” im wahrsten Sinne, Osama bin Laden wurde in den USA gemacht”.

Ebenso sagt er, “Terrorismus wird nur dann ändern, wenn der Westen das Leid anerkennt, dass er Muslimen zugefügt hat.”

Deshalb sollte dieser Mann nicht das Spiel spielen, was er hier in Manhattan beabsichtigt. Seine Schuldzuweisung an den Westen und Amerika ist eine Beleidigung. Amerikaner – und im weiteren Sinne alle von, uns deren Zivilisation an 9/11 angegriffen wurde – sind nicht schuldig für das, was hier neun Jahre zuvor passierte. Osama bin Laden wurde nicht in den USA gemacht.

Der Westen hat niemals dem Islam ein Leid zugefügt, bevor er uns Leid antat.

Die meisten Amerikaner wünschen nicht, dass diese so genannte Cordoba-Moschee hier gebaut wird. Sie verstehen das als Provokation und als Erniedrigung. Sie verstehen die siegestrunkene Geschichte von der großen Moschee in Cordoba, die dort erbaut wurde, wo vorher eine christliche Kathedrale stand, bevor das Land vom Islam erobert wurde.

Die überwältigende Mehrheit der Amerikaner ist gegen den Bau eines islamischen Kulturzentrums so nahe am Ground Zero. Es gibt nicht zu wenig Moscheen in New York. Es gibt Dutzende von Gebäuden, in denen Muslime bieten können. Es fehlt kein Platz zum Beten.

Es geht um die Symbolik. Wir, die wir heute unsere Meinung aussprechen, sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil seine Unterstützer und wohlhabenden Sponsoren niemals vorgeschlagen haben, ein Zentrum für Toleranz und interreligiöse Verständigung zu unterstützen, wo es wirklich gebraucht wird: in Mekka – einer Stadt, wo Nichtmuslime nicht mal hineingehen dürfen, geschweige denn Kirchen, Synagogen, Tempel oder Begegnungszentren bauen dürfen.

Amerikaner sind gegen dieses Moscheeprojekt, weil gegenwärtig nicht weniger als zehn große Multi-Millionen-Dollar-Moschee-Projekte in den USA geplant sind, ebenso wie Dutzende in Europa, währenddessen nicht eine einzige Kirche im Königreich Saudi-Arabien erlaubt ist, während den Juden nicht mal erlaubt ist, ihre Lippen im Gebet im Felsendom von Jerusalem zu bewegen, während der ältesten christlichen Gemeinschaft in der Welt, den Kopten, nicht erlaubt ist, ihre Kirchen zu renovieren, geschweige denn eine in Ägypten zu bauen.

Meine Freunde, darum sind wir heute hier. Was in New York passiert, muss in weltweiter Perspektive gesehen werden.

Die Ereignisse von neun Jahren hatten enorme Auswirkungen überall. Die meisten Leute teilten Ihren Schmerz, aber unglücklicherweise einige nicht.

Vor neun Jahren, als die Nachrichten der schrecklichen Gräueltat in New York Europa erreichten, standen Muslime tanzend in den Straßen. In einer Umfrage erklärten 2/3 der muslimischen Migranten in den Niederlanden teilweise oder vollständiges Verständnis für die 9/11-Terroristen.

Wenn eine Moschee hier am Ground Zero gebaut würde, würden diese Leute triumphieren. Aber wir, wir werden nicht die betrügen, die an 9/11 gestorben sind.

Ihretwegen können wir keine Moschee am oder in der Nähe von Ground Zero dulden. Ihretwegen sagen wir klar und deutlich: Keine Moschee hier! Ihretwegen müssen wir eine Grenze ziehen. So dass New York, welches in holländischer Toleranz wurzelt, niemals New Mekka werden wird.

Aber lasst uns ebenso unsere Dankbarkeit für die Helden von 9/11 ausdrücken, für die, welche in Pennsylvania abstürzten, für die, welche im Pentagon die Freiheit schützten und die, welche hier in New York vor neun Jahren ihr Leben riskierten und verloren, um die Opfer zu retten.

Freunde, in Ehrung dieser Opfer, dieser Helden und ihrer Familien, glaube ich, dass die Worte von Ronald Reagon, die am 40. Tag der Wiederkehr des D-Day in der Normandie gesprochen wurden, mit einer neuen Bedeutung an diesem heiligen Ort wiederklingen sollen:

Präsident Reagan sagte: ” Wir werden uns immer erinnern. Wir werden immer stolz sein. Wir werden immer bereit sein, so dass wir immer frei sein dürfen.”

Und wir auch, wir werden uns immer an die Opfer von 9/11 erinnern und an ihre Hinterbliebenen; auch wir werden immer stolz auf diese Helden sein; wir werden immer die Freiheit, Demokratie und Menschenwürde verteidigen; im Namen der Freiheit: keine Moschee hier!

» Atlas Shrugs: America speaks! Historic 911 rally draws 40.000

(Übersetzung: Nelson / Fotocredits: Looking at the Left)




WamS: Erika Steinbach rechnet ab

Streng nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert“ hat die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach (Foto) nach ihrem Rückzug aus dem Bundesvorstand der CDU jetzt der Welt am Sonntag ein Interview gegeben, in dem sie Klartext redet. Spätestens jetzt sollten auch auf ihre fortwährende Parteizugehörigkeit keine Wetten mehr angenommen werden.

Die Welt am Sonntag berichtet:

Lange schon hat es im konservativen Flügel der Union gegrummelt – nun probt die Vertriebenen-Präsidentin den Aufstand gegen Angela Merkel

Welt am Sonntag: Frau Steinbach, wollen Sie eine neue konservative Partei gründen?

Erika Steinbach: Ich bin Mitglied der CDU. Und ich versuche, meine Parteifreunde davon zu überzeugen, dass ein politischer Kurswechsel nicht verkehrt wäre.

Welt am Sonntag: Sie wollen sich aus dem CDU-Vorstand zurückziehen, weil Sie sich dort nur noch als „Alibi-Konservative“ fühlen. Das klingt nicht, als sähen Sie in der Union noch eine große Zukunft für sich.

Steinbach: Tatsächlich bin ich sehr enttäuscht. Bestimmte konservative Werte und Lebensmodelle werden von der CDU nicht mehr deutlich genug nach außen getragen. Dabei fordern die Wähler genau das: In meinem Wahlkreis in Frankfurt erlebe ich ständig, wie sehr man sich wünscht, wir würden unsere Wertvorstellungen stärker artikulieren. Ich will niemandem in der Union absprechen, dass er konservative Werte in sich trägt. Im Gegenteil: Viele Abgeordnete leben konservative Werte. Aber nach außen werden sie verschleiert, verbrämt, nicht ausgesprochen. Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung in meiner Partei.

Welt am Sonntag: Was fehlt Ihnen denn konkret?
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Steinbach: Die Union hat jahrelang gefordert, dass die Beherrschung der deutschen Sprache eine entscheidende Voraussetzung für Einwanderung ist. Dafür wurden wir beschimpft und verächtlich gemacht. Roland Koch hat das im Wahlkampf thematisiert und wurde von den Medien fast an die Wand genagelt. Dennoch haben wir das durchgestanden und auch durchgesetzt.

Welt am Sonntag: Sind Sie dann nicht zufrieden?

Steinbach: Nein, denn die Parteiführung hat im Umgang mit Thilo Sarrazin die elementare strategische Fehlentscheidung getroffen, gemeinsam mit der Linken auf den Mann einzudreschen. Dabei hat doch die Union genau wie Sarrazin die Probleme der Integration immer thematisiert! Wir hätten also signalisieren müssen: Was Sarrazin anspricht, ist unser Thema. Die Grünen und die Sozialdemokraten wollen das nicht hören, wir schon.

Welt am Sonntag: Stattdessen wurde Sarrazin von vielen wichtigen Unionspolitikern attackiert. Lagen die alle falsch?

Steinbach: Er ist von Politikern aller Parteien, einschließlich der Union, zur Schnecke gemacht worden. Viele unserer Wähler haben daraus geschlossen: Die Unionspolitiker wollen gar nicht mehr, dass die Missstände behoben werden. Wir können uns als Konservative doch nicht den Ton der linken Schickeria zu eigen machen.

Welt am Sonntag: Wie klingt der denn?

Steinbach: Die Linken sagen, dass man über diese Probleme nicht reden darf, weil das ausländerfeindlich sei. Und dass bestimmte Probleme, wenn überhaupt, nur mit Samthandschuhen angefasst werden dürfen. Aber in einer Demokratie sollten Denk- und Sprechverbote nicht möglich sein. Ich finde es bedenklich, dass man inzwischen sogar angegriffen wird, wenn man simple Fakten benennt.

Welt am Sonntag: Auch in der Union?

Steinbach: Wissen Sie, wie ich in den vergangenen Jahren politisch überlebt habe? Wenn ich zum Beispiel in der Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Vertreibung ein Argument vorgebracht habe, dann habe ich es mit Zitaten des SPD-Politikers Peter Glotz oder von anderen linken Politikern untermauert, damit ich in meiner Partei überhaupt noch gehört werde. Wenn ich manches, was Glotz vertreten hat, als Erika Steinbach gesagt hätte, wäre ich in der Republik gesteinigt worden.

Welt am Sonntag: Müssen sich Konservative in der CDU verbiegen, um noch Gehör zu finden?

Steinbach: In Deutschland herrscht in der politischen Klasse insgesamt ein Klima, das latent Zensur ausübt. Auch wenn es um Fakten geht. Meine Partei schließe ich da mit ein.

Bitte hier weiterlesen.

» BILD: Die Angst vor einer neuen Rechtspartei