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Über Kopftücher, Toleranz und politischen Islam

Das Kopftuch – das ewige, leidige Thema. Es wird immer deutlicher, dass die Frauenverschleierung ein Kernthema in der Integrationsdebatte ist, das man nicht einfach mit der Forderung nach „mehr Toleranz“, die einmal mehr von den Nichtmuslimen zu erbringen ist, abtun kann. Das Kopftuch ist zum politischen Symbol geworden, weil es die Zugehörigkeit zu einer kriegerischen Religion wie eine Flagge nach außen trägt.

(Von Selberdenker)

Verschleierung ist lange kein exotisches Einzelphänomen mehr in Deutschland und Europa, es schickt sich an, das Straßenbild zu dominieren und damit den Alltag von immer mehr Menschen, die diese Entwicklung mit Sorge betrachten. Diese erst mal subtile Sorge, wird inzwischen von einem überwiegenden Teil der Bevölkerung geteilt. Auch deshalb hat sie ihre Berechtigung und kann nicht, wie bisher, einfach mit dem Vorwurf der Intoleranz abgetan werden.

Die massiv zunehmende Frauenverschleierung wird als Problem wahrgenommen und sollte deshalb auch thematisiert werden dürfen. Es wird zuerst immer mit Religionsfreiheit argumentiert. Dazu sollte folgende Frage erlaubt sein: Ist die Verhüllung von Frauenköpfen im Islam eigentlich zwingend vorgeschrieben?

Sie ist es nicht. Es ist kein eingeforderter oder unumgänglicher Bestandteil des Islam, wie das Bekenntnis zu Allah und seinem Verkünder, das Gebet, Geldspende, Fasten und Pilgerfahrt. Warum nimmt dann die Verschleierung der Moslems in eigentlich freiheitlichen westlichen Ländern in den letzten Jahren so eminent zu, wo man zu früheren Zeiten auf den Schleier in den freien Ländern doch leicht verzichten konnte? Es liegt nahe, dass Frauenverhüllung auch und in erster Linie ein politisches Machtsymbol der nach noch mehr Einfluss strebenden Islamvereine ist – ein Symbol der Abgrenzung gegenüber unseren europäischen Gesellschaften. Das Kopftuch ist heute auch das eindeutigste, von den politischen Verbänden bewusst geförderte Zeichen der Desintegration, einer sich weiter verfestigenden islamischen Neben- oder echten Gegengesellschaft.

Wegen ihrer Misserfolge in unseren europäischen Gesellschaften klammern sich die oft einfach strukturierten Leute mit schwachem Selbstwertgefühl an die Islamvereine und ihre Vorschriften, die ihnen künstliches Selbstbewusstsein durch Islam garantieren. Das führt dann zu noch mehr Abschottung, Verschleierung und Überheblichkeit gegenüber den „Ungläubigen“, in deren Gesellschaft sie dann noch stärker anecken. Ein Teufelskreis, von dem letztlich nur die Islamverbände profitieren.

Verschleierung wird vom politischen Islam verlangt, weil er damit seinen wachsenden Einfluss und auch seinen Machtanspruch jeden Tag auf der Straße für alle „Ungläubigen“ der Mehrheitsgesellschaft deutlich machen kann. Mit den begehbaren Minaretten an den jetzt überall in Europa entstehenden neuen Moscheen ist das ähnlich. Warum baut man begehbare Minarette, wenn nicht zu gegebener Zeit der Ruf des Muezzin politisch durchgedrückt werden soll?

Ja, auch die Glaubensgemeinschaft der Aleviten hat einen Sprecher und eine Vertretung. Die Mehrheit dieser Glaubensgemeinschaft kommt auch aus der Türkei. Sie legen aber keinen Wert auf Abgrenzung, tragen keinen Schleier, praktizieren Gleichberechtigung, stellen nicht ständig Forderungen nach Sonderrechten und fügen sich viel eher in unsere deutsche Gesellschaft ein, ohne ihre kulturellen Eigenheiten dabei aufgeben zu müssen. Sie kommen aus dem gleichen Erdteil, wie die „richtigen“ Moslems mit der Staatsreligion Erdogans, haben aber in der Türkei unter Diskriminierungen und Übergriffen leiden müssen. Sie sind ein Beleg, dass es nicht die Ethnie, oder eine einfach nur irgendwie „fremde“ Weltanschauung ist, die verstärkt und dauerhaft der Integration im Wege steht. Es ist der Charakter der Weltanschauung und seine politische Instrumentalisierung, der unintegrierbar ist.

Was der in diesem Sinne nichtmuslimischen Bevölkerung in Deutschland wirklich Unwohlsein bereitet, ist die stark wachsende Zahl der islamverhüllten Frauen im Straßenbild. Die zunehmende Verwendung der türkischen Sprache, die uns überall umgibt. Es sind lange nicht mehr nur Reisebüros, Fernsehsender, Zeitungen, Moscheen oder „türkische Kulturvereine“, die in Deutschland auf die deutsche Sprache verzichten. Es sind Banken, die auf rein türkische Werbung setzen, Artikel in Supermärkten, große Plakate an den Wänden unserer Städte, bis hin zu Müllbehältern, wo man es Türken offensichtlich nicht zumuten möchte, das deutsche Wort „Restmüll“ zu erlernen. Es sind Fast-Food-Filialen und Niederlassungen von großen deutschen Discountern, wo fast vollständig oder eben doch vollständig Türken von Türken beschäftigt werden und die türkische Sprache dienstlich Umgangssprache ist. Das ist eine Art Landnahme, keine Multikultur – und schon gar nicht Integration. Es wäre schön, wenn aus den Reihen der eingewanderten Neudeutschen mehr Kulturdeutsche hervorgehen würden.

Immer mehr Menschen sorgen sich um unsere freiheitliche Kultur und Lebensweise, wenn es schon als „rassistisch“ diffamiert wird, wenn man solche groben Fehlentwicklungen kritisiert. Immer mehr Menschen fühlen sich im eigenen Land zunehmend fremd. Alte Kamellen? Genau! Und das ist auch gleichzeitig das Problem, was einer ebenfalls zunehmenden Mehrheit Sorgen bereitet. Medien und Politik kennen seit Jahren den Unmut und die Sorgen der Bevölkerung – und versuchen immer noch um Verständnis für die scheinbar unabwendbaren Veränderungen zu werben. Merkel bestätigte ihre Hilflosigkeit, auf ungewollte Veränderungen zu reagieren, auf beängstigende Weise („Moscheen etwa werden stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein“) erst kürzlich in einem Interview mit der FAZ. Solche Argumentation, solche Politik lässt das Volk im Stich, als dessen oberste Dienerin Frau Merkel eigentlich gewählt wurde.

Nein, diese Art Veränderung auf Kosten der Mehrheit erzeugt Unmut – nicht nur in Deutschland und nicht nur bei autochthonen Deutschen. Es ist erste Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass sich unser Land so entwickelt, wie es zum Vorteil und im Sinne der Mehrheit ist.

Die türkischen Islamverbände tragen große Verantwortung für die Abschottung eines großen Teils der türkischen Diaspora in Deutschland. Es ist bestimmt sinnvoll, dass man bei Sendungen wie „Hart aber Fair“ mit Leuten wie Özlem Nas Vertreter des für viele Probleme der Abgrenzung verantwortliche Politikislams einlädt. Schlimm ist es aber, wenn man sie unwidersprochen Verdrehungen von Tatsachen verkünden lässt und sich dann auf das eigene Unwissen über den Islam zurückzieht. Auf diese Weise drücken sich etablierte Politiker und Journalisten vor der lange überfälligen harten Auseinandersetzung. Innenminister Thomas de Maizière hat bei seinem letzten Auftritt die Paraderolle eines Mannes gespielt, dem die Diskussion der letzten Wochen in seiner fast kindlichen Traumwelt fast nichts anhaben konnte. Auch wenn Özlem gut Deutsch spricht und unter ihrem Kopftuch permanent lächelt, vertritt sie doch das genaue Gegenteil von Integration – sie vertritt den politischen Islam. Das zu verstehen, ist für viele Menschen vielleicht hart – aber für die Zukunft unumgänglich. Es gibt inzwischen genügend kritische Moslems oder Islamkenner, die auf die heiklen Inhalte islamischer Lehre hinweisen könnten und dringend hinweisen sollten – man muss sie nur einladen.

Es ist höchste Zeit, dass der politische Islam als das behandelt wird, was er ist: Ein politischer Gegner, der unsere Gesellschaft gegen den Mehrheitswillen und auch – für Freiheitsliebende nicht weniger schlimm – gegen die Werte des Grundgesetzes seinen Vorstellungen entsprechend umformen möchte. Gegen diese Erkenntnis wehren sich die etablierten Politiker noch vehement, aus Feigheit, aus Trägheit, aus Unwissenheit oder aus reiner Hilflosigkeit. Daran muss sich sehr bald dringend etwas ändern, denn der politische Islam gewinnt ständig an Einfluss in unserer Demokratie, einfach nur durch die steigende Zahl der Menschen, die er an sich bindet. Oft wird das Beispiel von Teilen der russischen Einwanderer genannt, die neben Türken und Arabern in Kriminalitätsstatistiken besonders negativ auffallen. Das ist auch ein Problem, das natürlich nichts mit Islam zu tun hat. Hier haben wir es aber nicht mit einem politischen und kulturellen Gegenmodell zu tun, die Leute vermischen sich selbstverständlicher mit autochthonen Deutschen und die Abgrenzung wird nicht permanent künstlich von politischen Organisationen forciert. Dieses Problem wird sich wahrscheinlich irgendwann von selbst lösen – das Problem mit dem politischen Islam in Deutschland sicher nicht.




Berlin: 1800 Teilnehmer beim ‘Marsch fürs Leben’

Berlin: 1800 Teilnehmer beim 'Marsch fürs Leben'Heute fand in Berlin wie im letzten Jahr wieder ein „Marsch für das Leben“ statt. Die Einladung des Bundesverbands Lebensrecht richtete sich an alle, die von der Unantastbarkeit des Lebens für jeden Menschen überzeugt sind.

(Von Aimée)

Nach Polizeiangaben folgten dem Aufruf rund 1.800 Teilnehmer – die WELT spricht wahrheitswidrig von nur 200 – und nahmen an der Kundgebung um 13 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte teil. Anschließend zogen sie in einem Schweigemarsch bis zur Hedwigskathedrale, wo um 15 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst stattfand.

Die Teilnehmer waren vom Alter her sehr gemischt – Jugendliche, Familien und Senioren. Erfreulicherweise haben sich in diesem Jahr wesentlich mehr Menschen aufgemacht, um für das Lebensrecht der Ungeborenen einzutreten. Ein ganz besonderer Dank gilt der Berliner Polizei, die es verstand, die Meinungsfreiheit zu schützen und dem Demonstrationszug einen ruhigen Marsch zu gewährleisten, vorbei an vielen gröhlenden jungen Menschen, die ihrem Gebahren nach keine Freunde der Meinungsfreiheit sind.

Mit der Meinungsfreiheit in Deutschland und ihrer freizügigen Möglichkeit der Äußerung ist es derzeit in Deutschland nicht gut bestellt, wie Sie als PI-Leser wissen. Von den Teilnehmern der Gegenkundgebung fühlten sich viele berufen, auch an der Kundgebung der Lebensrechtler und am Schweigemarsch teilzunehmen.

Einer der Sprüche der Gegendemonstranten war „Die Deutschen sterben aus – wir klatschen laut Applaus“, wie in diesem Kurz-Video zu sehen:

Als ein Lebensrechtler von einem Mann angegriffen wurde und sich eine Teilnehmerin dazwischen stellte, wurde sie mit Schimpfworten tituliert und bespuckt. Es ist erstaunlich und spricht für die Teilnehmer der Kundgebung, dass sie bei den Attacken der Abteibungsbefürworter ruhig und gelassen geblieben sind – ein deutliches Zeichen für ihr friedvolles Verhalten.

Fotos:

(Fotocredits: hgrberlin)




Die Mär vom “Bürger”aufstand bei Stuttgart 21

Karl-Michael Merkle protestiert inmitten von Gegnern allein für den neuen Superbahnhof.Jetzt ist es raus: Wer nicht gegen Stuttgart 21 ist, ist entweder „krank im Kopf“ …oder ein „Nazi“. Dies waren die weitaus meisten Kommentare, die sich auch bei der letzten Montagsdemo am 13.09.2010 der Heilbronner Karl-Michael Merkle (Foto) anhören musste, als er seinen mutigen Auftritt in der Woche davor wiederholte und sein Plakat mit der Aufschrift: „Ich bin die schweigende Mehrheit. Für Stuttgart 21 und die Zukunft unseres Landes“ allein und ohne jede Unterstützung den tausenden Stuttgart 21-Gegnern vorhielt. BILD Stuttgart berichtete darüber unter der Überschrift: „Der mutigste S21-Befürworter“.

Einer der Demonstranten machte gar den Nazigruß und rief, auf Merkle zielend, „Heil Hitler!“. Nun, man kann diese Reaktionen der überwiegend linken Stuttgart 21-Gegner auch dahingehend deuten: jeder, der anderer Meinung ist als die linken S21-Gegner, kann nur ein Nazi sein. Einen Zwischenwert gibt es nicht. Entweder links – oder Nazi. Seit spätestens 1968 geben Linke die Werte vor, definieren, was links (= gut = politisch korrekt) oder nicht-links (= böse = Nazi) ist. Obwohl ohne Ausnahme in der Minderheit, hat es die Linke geschafft, die „Meinungsführerschaft“ (Jürgen Trittin) an sich zu reißen und sie bis zum heutigen Tag nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten europäischen Ländern zu verteidigen. So sind es auch überwiegend Lehrer, Sozialpädagogen, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger, Alt-68er und ein ganzes Sammelsurium von sonstigen, längst totgeglaubten kommunistischen Parteien, die sich am nördlichen Stuttgarter Bahnhofsflügel tagein, tagaus zum Protest gegen das „Establishment“ sammeln. (s. Fotos am Ende dieses Berichts).

Die zweithäufigste Reaktion, so Merkle, war die Frage an ihn, wer ihn dafür bezahlt habe. Auch hier verdeutlicht sich linkes Gedankengut (oder treffender: linker Wahn), demgemäß nur Linke die richtige Meinung und Gesinnung haben können und damit jede andere Gesinnung abwegig und unlauter sein muss – oder eben bezahlt. Doch der Heilbronner Publizist Merkle ist weder rechts noch ein Nazi. Unter Einsatz seines Lebens recherchiert er in Kambodscha die Gräuel der Roten Khmer und schrieb darüber zahlreiche Artikel. Er schrieb auch über ein Kapitel der Judenverfolgung, das weder in Deutschland noch in Israel bekannt war: das Schicksal von 800 deutschen Juden, die sich auf der Flucht vor Hitler in die Arme eines anderen Rassisten, den dominikanischen Diktator Trujillo, retteten. Sein Artikel wurde nicht nur in Israel mit großem Interesse aufgenommen.

Merkle bezeichnet sich als aufgeklärter Werte-Konservativer, wobei er sich für die Bewahrung und Verteidigung der europäischen Menschenrechte, wie sie in der Charta der UN formuliert sind, einsetzt.

Missbrauch geschichtlicher Symbole durch S21-Gegner

Besonders widere es ihn, Merkle an, dass sich die Demonstranten „erdreisten“ (O-Ton Merkle), eines der mutigsten Kapitel der deutschen Geschichte, die Montagsdemonstrationen von Leipzig und anderen Städten der ehemaligen DDR, schamlos für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Denn verglichen mit dem Risiko, das jeder einzelne Demonstrant damals für Leib und Leben eingegangen ist, seien die S21-Demos ein Happening von Alt-68ern, Berufsrevoluzzern und Wählern der Grünen/Linkspartei im Stil von Woodstock, die zwar das Fällen zu einem „Akt gegen die göttliche Schöpfung“ verklären (so eine Pfarrerin in Stuttgart), aber nicht im Traum daran denken, etwa ihre Vorstadtvillen, die meist auf ehemals bewaldetem Grundstücken errichtet wurden, abzureißen und wiederaufzuforsten. Dass mit der Tieferlegung von S21 ein riesiges Areal inmitten der besten Innenstadtlage im Herzen frei wird, auf dem ein Vielfaches des Baumbestandes, der notwendigen Bauarbeiten weichen muss, gepflanzt werden wird, wird von den S21-Gegnern ebenso gerne verschwiegen wie die Tatsache, dass der Großteil des Stuttgarter Bahnhofs vom Abriss nicht betroffen ist. Es geht nur und ausschließlich um den Nordflügel, der etwa 20 Prozent des gesamten Bahnhofsareals ausmacht. Auch die in ihrer überwiegenden Mehrzahl die S21-Gegner unterstützenden Medien verschweigen politisch korrekt die Chancen, die sich aus dem S21-Projekt für die Zukunft Stuttgarts und Baden-Württembergs ergeben. Dafür gehen sie umso ausführlicher auf die Argumente der S21-Gegner ein.

Es geht nicht um den Bahnhof

Es gehe den Demonstranten, so Merkle, mitnichten um den Bahnhof. Dieser erfülle allein ein Symbol, um das sich dann eine linke, bestens organisierte Minderheit scharen ließe. Er wies auf ein riesiges Plakat hin, das vor wenigen Tagen anlässlich der Eröffnung des Heilbronner Weindorfs die dortige Kilianskirche bedeckte mit der Aufschrift „Atomkraft Nein danke. S21 nein danke“, womit zum ersten klar würde, dass es sich nicht, wie in der Presse kolportiert, um einen Bürgeraufstand handelt, sondern um eine durch die Grünen und andere linke Parteien organisierte Politkampagne mit dem Ziel, die bürgerliche Koalition in Stuttgart zu stürzen. Also Wahlkampf pur. Zum zweiten wird der Bahnhof inhaltlich auf fragwürdigste Art in die Nähe von Atomkraftwerken gestellt, womit deutlich wird, dass die S21-Gegner subtile Ängste ihrer Anhänger schamlos mobilisieren und bedienen. Was bei den Antikernkraftkampagnen und den Friedensdemos der 70er- und 80er-Jahre so trefflich gelang, soll nun mit S21 fortgesetzt werden. Soweit es den Umgang mit Symbolen zur Mobilisierung ihrer Anhänger betrifft, gibt es in der deutschen Geschichte wohl nur eine einzige Partei, die sich darin noch besser verstand als Grüne und Linke: die NSDAP.

Die folgenden aktuellen Aufnahmen (© PI-Gruppe Stuttgart) von der S21 Demo vom 13.09.2010 verdeutlichen, wer sich alles auf dieser Demo getummelt hat:


Die Flagge der DKP


Aha… darum geht’s also!


Anders als in den Medien und von S-21-Offiziellen kolportiert, kommen mittlerweile Demonstranten aus halb Deutschland nach Stuttgart. Hier ein Ulmer Demonstrant mit dem Plakat: „Stellt Euch vor, in Ulm würde das Münster für ein Bahnprojekt abgerissen!“

Anlässlich der Eröffnung des Heilbronner Weindorfs letzte Woche entrollten Anhänger der Grünen dieses Riesenplakat an der Heilbronner Kilianskirche (Höhe: 62 Meter): „Atomkraft nein danke! Mit Vernunft in die Zukunft. Nein zu Stuttgart 21“

Das Lokalblatt Heilbronner Stimme (Kontakt zur Redaktion: redaktion@stimme.de) zeigte diese Aktion in großformatiger Aufmachung und entsprechendem redaktionellen Text. Auf die mutige Einzelaktion des Heilbronner Publizisten Merkle ging sie jedoch mit keinem Wort ein.

(Foto oben: Karl-Michael Merkle protestiert inmitten von Gegnern allein für den neuen Superbahnhof)




Erfindung: Papp-Moschee für die gute Stube

Der französisch-tunesische Imam Hassmem Bounamcha (Foto) hat die ideale Lösung für alle Muslime entwickelt, die Mühe haben von einer Spielkonsole wie der Wii, einem Spielfilm oder Büroarbeiten direkt zum Gebet zu wechseln: Die Moschee aus Pappe „Mosque in a Box“, die sich ganz leicht zu Hause im Wohnzimmer aufstellen lässt. Die Karton-Konstruktion ist zwei Meter groß und kostet je nach Ausführung zwischen 70 und 450 Euro.

Statt Groß-Moscheen also Fast-Food-Allahdienst zuhause – oder eben die echte Moschee für den Mann die Pappe für die Frau. Schon etwas länger bekannt ist Alu-Moschee Modell Hundehüttenlook und die Papier-Moschee zum Selberbasteln, die dann aber fürs Gebet vermutlich weniger taugt.

(Spürnase: Humphrey)




Süddeutsche Verschwörungstheorien

In der Print-Ausgabe vom Dienstag titelt die für Antisemitismus und Islamophilie bekannte Süddeutsche auf ihrer Seite 1: „Internationale des Hasses – Islamgegner aus Europa und den USA agieren jetzt gemeinsam“ und berichtet unter anderem von Geert Wilders‘ Auftritt in New York (PI berichtete).

SZ-Autor Thomas Kirchner schreibt dazu hämisch:

Der Tag der Trauer in New York war ein Tag der Freude für Geert Wilders. Der Auftritt des niederländischen Islamkritikers bei den Protesten gegen den Bau eines muslimischen Gemeindezentrums nahe Ground Zero ist Teil eines Plans, an dem er seit längerem arbeitet: Eine „internationale Freiheits-Allianz“ gegen den Islam auf die Beine zu stellen. Und so symbolisierte seine Präsenz in den USA den geglückten Zusammenschluss von Anti-Islamisten dies- und jenseits des Atlantiks.

Es hat lange gedauert, bis der rabiate Islamhass europäischer Prägung auch in den USA Fuß gefasst hat. Die ständigen Konflikte mit muslimischen Bürgern in der Alten Welt, die hysterischen Warnungen, dass bald überall die Scharia regiere, all das rief im klassischen Einwandererland Amerika über Jahre hinweg nur Schulterzucken hervor. Auf die Anschläge vom 11. September 2001 hatten die Bürger vergleichsweise besonnen gegenüber muslimischen Amerikanern reagiert. Weder gab es in den USA Massenproteste gegen Muslime, noch gingen Moscheen in Flammen auf.

Die SZ übertrifft sich mal wieder selbst. Da wird von „rabiatem Islamhass“ geschrieben, als sei eine kritische Einstellung zu einer Ideologie, die permanent apokalyptischen Horror im Auftrag ihres Gottes abliefert, verwerflich. Darauf habe man „besonnen“ zu reagieren. Und die schrittweise Einführung der Scharia, die in Großbritannien bereits in einigen Stadtteilen Realität ist, wird von den Münchner Schreibtischtätern beharrlich ignoriert. Wer davor warnt, wird als „hysterisch“ abqualifiziert. Im linken Rotweingürtel an der Isar scheint die Welt noch rosarot in Ordnung zu sein. Als nächstes gehen die SZ-ler auf die US-Bloggerin Pamela Geller los:

[…] Pamela Geller, die besonders viele und besonders hasserfüllte Kommentare schrieb und später ihren eigenen Blog „Atlas Shrugs“ aufzog. Sie und der bärtige Intellektuelle Robert Spencer (er bloggt auf „Jihad Watch“) leiten die Organisation „Stop Islamization of America“ (SIOA) und gelten nun als die Schlüsselfiguren der Anti-Islamisten in den USA. Sie sind Dauergäste in rechtslastigen Fernseh- und Radioshows, haben sich in dem Millionär David Horowitz einen Geldgeber geangelt und den Republikaner Newt Gingrich sowie den neokonservativen früheren UN-Botschafter John Bolton ins Boot geholt.

Die SZ verwechselt wohl die Seiten, wenn sie von „hasserfüllt“ schreibt. Robert Spencer (Jihad Watch) und Daniel Pipes (Middle East Forum) gehören übrigens schon lange zum David Horowitz Freedom Center, dessen Gründer sich nicht als Geldgeber angeln ließ, sondern vielmehr als bewusster Jude und Islamkritiker die Internet-Zeitung „Frontpage“ herausgibt.

Dabei radikalisieren sie sich. Sie stecken auch hinter den New Yorker Protesten vom Wochenende. Mit Wilders, dessen Radikalität sie bewundern, sind sie gut befreundet. Seine These, dass der Islam keine Religion sei, sondern eine Verschwörung zur Eroberung der Welt, ist auch ihre.

Daneben betreiben Geller und Spencer den Schulterschluss mit Gesinnungsgenossen in Europa. Auf einem ihrer Treffen in Washington trat im Februar Elisabeth Sabaditsch-Wolff auf, die in Österreich wegen Volksverhetzung angeklagt wurde. Auch Anders Gravers trug vor, ein Metzger aus Dänemark, der 2005 die Organisation Stop Islamisation of Europe (SIOE) gründete. Ihr Slogan: „Islamophobie ist die höchste Form des gesunden Menschenverstands.“ Die amerikanische SIOA ist einer ihrer zahlreichen Ableger.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist Mitglied von BPE, unerschrockene Islamkritikerin und in keiner Weise volksverhetzend aufgetreten. Dass Anders Gravers Metzger ist, dürfte ihm nur deswegen zur Last gelegt worden sein, weil er nicht halal schlachtet. Seine Aussage über Islamophobie ist wohl mehr als zutreffend und bedarf keines weiteren Kommentars.

Auch nach Israel hat die neue Internationale der Islamfeinde enge Beziehungen. Sie globalisiert sich, so wie der Islamismus. Die deutschen Islam-Hasser tummeln sich im Internet, auf „PI-news“ und ähnlichen Seiten. Es sind viele, den Klickzahlen nach zu schließen. Der politischen Bühne halten sie sich noch fern, nun hat der Berliner Ex-CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz eine Partei für sie gegründet. „Die Freiheit“ hat er sie genannt, fast genauso wie die Partei von Wilders. Der kommt am 2. Oktober nach Berlin.

Warum die Israelis etwas gegen den Islam haben könnten, bleibt Autor Thomas Kirchner augenscheinlich verborgen. Vielleicht, weil der selbsternannte Prophet in Yathrib 600 – 800 gefangene Juden köpfen ließ und die Juden in der Khaybar-Oase wegen ihres Goldes und ihrer Frauen überfallen hat. Im Koran werden sie zudem mit „Affen und Schweinen“ gleichgesetzt. Auch als Tierfreund kann ich diesen Vergleich nicht unbedingt als schmeichelhaft empfinden.

Ja, es sind glücklicherweise viele, die sich bei PI informieren, und es werden hoffentlich noch mehr. Aber wer in Bezug auf den Islam die Wahrheit sagt, gehört eben immer noch zu den Bösen. Und schon stimmt das Weltbild der Islamverharmloser und Multikulti-Traumtänzer wieder. Wichtig ist, dass PI immer stärker wahrgenommen wird, und die SZ als Führungsross der islamophilen Mainstream-Medien kommt nicht mehr um uns herum. Der Wind hat sich in Deutschland seit Sarrazin entscheidend gedreht, und jetzt kann man PI nicht mehr länger totschweigen. Seite eins, das ist ein Ritterschlag, auch wenn er vom Gegner kommt.

Und Geert Wilders werden wir mit aller Herzlichkeit begrüßen. Venceremos! Das war die Parole der Widerstandskämpfer in Spanien gegen Franco und natürlich auch gegen Hitler. Der Kampf geht weiter.

No Sharia – Never surrender!

» thomas.kirchner@sueddeutsche.de

(Text: epistemology)




Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Kaum in Deutschland angekommen, gibt es den ersten Streit um zwei von der Bundesregierung nach Deutschland geholte Terroristen aus Guantanamo: Bundesinnenminister de Maizière, der die beiden für ungefährlich erklärt hatte, wollte ihre Aktivitäten immerhin noch vom Verfassungsschutz überwachen lassen. Das geht den Gutmenschen in den Ländern zu weit. Wenn schon Vertrauen, dann blind.

NEWS 25 berichtet:

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist mit seinem Vorstoß gescheitert, die beiden ehemaligen Guantanamo-Gefangenen in Deutschland durch den Verfassungsschutz überwachen zu lassen. Die Länder Hamburg und Rheinland-Pfalz verweigerten sich dem Ansinnen mit der Begründung, de Maizière habe die Männer schließlich als ungefährlich eingestuft, berichtet „Der Spiegel“. Eine Delegation von Beamten des Bundesinnenministeriums und des Bundeskriminalamts hatte den Syrer und den Palästinenser Mitte vergangener Woche in Ramstein in Empfang genommen.

Der Bund und die Länder gehen davon aus, dass die Eingliederung der beiden Ex-Häftlinge bis zu einem Jahr dauern wird. Den Männern steht ein umfangreiches Integrationsprogramm mit jeweils 600 Trainingseinheiten bevor. Dazu zählt Unterricht über das demokratische System Deutschlands, ein Sprachkurs und mittelfristig die Suche nach Arbeit.

Das mit der Arbeit sollte die Talente aber nicht beunruhigen. In der Moschee werden sich erfahrene Immigranten finden, die den Beiden erklären können, wie man in Deutschland seine Zeit mit wichtigeren Dingen zubringen kann. Wie schon die Linken immer zu sagen pflegten: „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat“.




Zehn Euro für moderates Schächten

Zehn Euro sollen Moslems pro Schaf bekommen, wenn sie den Tierschutz beachten und ihre Schafe vor dem Schlachten betäuben. So will es die belgische Stadt Antwerpen. Was in der Schweiz selbstverständlich geht, zumindest die Kurzzeitbetäubung, will die EU-Stadt extra belohnen.

Unsere Spürnase Günther W. hat uns freundlicherweise diesen Artikel aus der Gazet van Antwerpen übersetzt:

Wer sein Schaf vor dem Schlachten betäubt, bekommt 10 € Rabatt.

Moslems die in Antwerpen währen des Ofperfestes ihr Schaf vor dem Schlachten betäuben bezahlen 10 € weniger. Das Opferfest fällt auf den 15. und 16. November. Die Stadt Antwerpen richtet für diesen islamistischen Feiertag einen provisorischen Schlachthof ein.

Auf Wunsch des Städtischen Rats für Tierschutz will die Stadt Moslems dazu ermutigen Schafe vor dem Schlachten zu betäuben. Zum ersten mal haben Moslems die Wahl zwischen einer Schlachtbank mit und ohne Betäubungsmöglichkeit. Sie bezahlen für die Benutzung der Schlachtbank ohne Betäubung 25 €, mit Betäubung 15 € per Schaf.

Schon früher hatte die Stadt vergeblich versucht, Moslems davon zu überzeugen, keine Schafe während des Opferfestes zu schlachten, sondern stattdessen für einen guten Zweck zu spenden. Das hatte aber wenig Erfolg.

(Spürnase und Übersetzung: Günther W.)




Guidos Gatte bei Moslems nicht willkommen

Gestern gaben sich unser Außenminister Guido Westerwelle (48, FDP) und sein langjähriger Lebensgefährte Michael Mronz (43, Foto rechts) in Bonn das Ja-Wort. Das tolerante Deutschland freut sich. Auch wir wünschen viel Glück! Auf Auslandsreisen, die ein Außenminister ab und an mal machen muss, darf die neue „First Lady“ allerdings oftmals nicht mit. In mindestens 75 Ländern drohen Gefängnis, Peitschenhiebe oder der Baukran.

Die BILD berichtet:

Es war 18 Uhr gestern Abend, als zwei Männer das Standesamt an der Poppelsdorfer Allee in Bonn betraten. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (48) und sein Lebensgefährte Michael Mronz (43) nahmen Platz auf den blauen Stühlen im modernen Trauzimmer des Gebäudes.

Wenig später gaben sie sich das Ja-Wort!

Westerwelle und Mronz sind seit gestern offiziell ein Ehepaar. Beide trugen bei der Trauung dunkle Anzüge. Westerwelle eine hellblaue Krawatte, Mronz eine gelb-grüne.

BILD war aufgefallen, dass der Außenminister seinen goldenen Ring schon seit einigen Tagen an der rechten Hand trägt und recherchierte…

Die Trauung in Bonn nahm Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch vor. Anwesend waren nur die engsten Familienangehörigen, rund 20 Personen.

Es war eine Zeremonie in aller Stille, aber sie war gleichzeitig auch der Höhepunkt einer großen Liebe.

Kritik gab es seit Amtsantritt für einen homosexuellen Außenminister in diesen außenpolitisch schwierigen Zeiten reichlich. Weder in Afghanistan, noch im Nahostkonflikt wird Guido Westerwelle als Verhandlungspartner ernst genommen. Seinen Ehemann darf er in die meisten moslemischen Länder auch nicht mitnehmen. Die Berliner Morgenpost berichtete zum Thema:

Westerwelle meidet schwulenfeindliche Staaten

Der Außenminister nimmt seinen Partner nicht mit in Staaten, die Homosexualität bestrafen. In sieben Ländern droht sogar die Todesstrafe.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will bei Reisen in Staaten, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird, auf die Begleitung seines Lebensgefährten Michael Mronz verzichten. „Wir wollen den Gedanken der Toleranz in der Welt befördern.

Aber wir wollen auch nicht das Gegenteil erreichen, indem wir uns unüberlegt verhalten“, sagte Westerwelle der Zeitschrift „Bunte“ mit Blick auf die weltweit mindestens 75 Länder, in denen Homosexualität eine Straftat ist. Dennoch halte er es für „wichtig, dass wir unsere eigenen Maßstäbe von Toleranz leben und uns nicht die manchmal weniger toleranten Maßstäbe anderer zu eigen machen“.

Der Außenminister erinnerte daran, dass in sieben Staaten auf homosexuelle Handlungen sogar die Todesstrafe stehe. Das sind Iran, Sudan, Jemen, Mauretanien, Somalia, Nigeria und Saudi-Arabien. Dennoch fühle er sich durch seine sexuelle Neigung nicht in seinem Wirkungskreis eingeschränkt. „Das hat sich als unbegründete Sorge herausgestellt“, sagte Westerwelle der Zeitschrift. Seine Auffassung sei: „Erlaubt ist, was gefällt und keinem anderen schadet.“

Politisch sinnvoller wäre vielleicht gewesen, die Hochzeit noch etwas nach hinten zu schieben, bis die FDP aus allen Parlamenten geflogen ist, was nach den Umfragewerten nicht mehr allzu lange dauern dürfte.

(Herzlichen Dank den vielen Spürnasen)