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Bouffier will Islamunterricht an deutschen Schulen

Bouffier will Islamunterricht an deutschen SchulenNach dem niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann (PI berichtete) fordert nun auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in einem Interview mit der BILD die Einführung von Islamunterricht an deutschen Schulen. Wörtlich sagte Bouffier, er sei „ganz klar für die Einführung von Islam-Unterricht – in deutscher Sprache und von dafür speziell ausgebildeten Lehrern, die die Scharia nicht über unser Grundgesetz stellen!“

Hier das BILD-Interview mit Bouffier:

BILD: Herr Ministerpräsident, haben Sie Angst davor, dass ihre Enkel und Urenkel bald zur Minderheit in Deutschland gehören werden?

Bouffier: Angst ist das falsche Wort. Wir müssen realistisch sehen: Schon in wenigen Jahren werden Zuwanderer und ihre Kinder in Ballungsräumen die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Integration ist neben der demographischen Entwicklung die Zukunftsaufgabe Nr.1 – dafür brauchen wir einen klaren politischen und gesellschaftlichen Kompass!

BILD: Mit anderen Worten: eine Leitkultur!

Bouffier: Ich habe mich immer zur Leitkultur bekannt. Nicht im Sinne einer nationalen Überhöhung, sondern als Ausdruck unserer christlich-abendländischen Werte. Wer bei uns auf Dauer leben will, muss sich zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen. Muss dafür sorgen, dass die Kinder frühestmöglich die deutsche Sprache erlernen. Muss die Prinzipien von Menschenwürde und Toleranz beherzigen. Zwangsheiraten, die von der einheimischen Bevölkerung als inakzeptabel empfunden werden, fördern den Integrationsprozess nicht.

BILD: Und wer sich weiter verweigert?

Bouffier: Was mich besonders ärgert: Hartnäckige Integrationsverweigerung gibt es auch auf der Ebene der Verbandsfunktionäre, gebildeten Menschen, Akademikern. Sie wären besser beraten, wenn sie sich für einen Euro-Islam einsetzen würden. Eins muss aber auch klar sein: Wer ein Kind monatelang nicht zur Schule schickt, der muss letztendlich mit einem Bußgeld bestraft werden.

BILD: Müssen wir den Zuwanderern umgekehrt nicht auch entgegen kommen?

Bouffier: Integration ist keine Einbahnstraße. Kinder aus islamischen Familien müssen raus aus den Hinterhof-Moscheen. Deshalb bin ich ganz klar für die Einführung von Islam-Unterricht – in deutscher Sprache und von dafür speziell ausgebildeten Lehrern, die die Scharia nicht über unser Grundgesetz stellen!

BILD: Sie kandidieren auf dem Karlsruher Bundesparteitag Mitte November als Merkel-Vize. Viele Konservative in der Union hoffen auf Sie!

Bouffier: Ich stehe für alle drei Säulen der CDU: die christlich-liberale, die soziale Marktwirtschaft und die wertkonservative. Ich stehe auch in der Tradition der Hessen-CDU. Die stand bekanntlich nie in dem Ruf, ein linker Kampfverband zu sein.

BILD: Wie findet die Union zu alter Stärke?

Bouffier: Mit einem klaren Profil, einem überzeugenden inhaltlichen und personellen Angebot an unsere Stammwähler, mit Geschlossenheit nach Innen und Außen werden wir aus dem Tief herauskommen. Nur noch 30 Prozent Zustimmung sind eindeutig zu wenig! Die Kanzlerin hat deutlich gemacht, dass sie die Zügel anziehen will. Das stimmt mich zuversichtlich.

BILD: Nationalstolz, traditionsbewusst, ordnungsliebend – so ziemlich Jeder versteht unter„konservativ“ etwas Anderes. Können Sie zur Begriffsklärung beitragen?

Bouffier: Franz Josef Strauß hat einmal gesagt: „Konservativ sein, heißt an der Spitze des Fortschritts stehen.“ So ist es: Offen sein für Neues, ohne Bewährtes aufzugeben. Nicht dem Zeitgeist nachlaufen. Denn der Zeitgeist weht heute hierhin und morgen dahin – und wer sich nach ihm richtet, wird vom Winde verweht.

Wie Sie hoffentlich bald auch, Herr Dhimmi-Ministerpräsident!

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