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Video: Interviews mit Stadtkewitz und Doll

René Stadtkewitz im InterviewRené Stadtkewitz und Marc Doll ziehen gerade das durch, über das ganz Deutschland seit Wochen spricht: Sie gründen eine neue Partei, die sich keine politische Korrektheit vorschreiben lässt, sondern nur den gesunden Menschenverstand anwendet. Der erste große Coup der beiden war die Einladung von Geert Wilders nach Berlin, der damit zum ersten Mal eine Rede in Deutschland hielt.

René Stadtkewitz und Geert Wilders lauschen den Worten von Marc Doll (r.)

PI hatte die Gelegenheit, im Rahmen dieser Veranstaltung mit den beiden ausführliche Interviews zu führen. Zunächst mit René Stadtkewitz, der sich von den Drohungen des Berliner CDU-Vorsitzenden Frank Henkel nicht einschüchtern ließ und auf seiner Einladung für den mutigsten Politiker Europas bestand. Dafür danken ihm nicht nur die rund 500 begeisterten Besucher im Saal, sondern auch tausende von Islamkritikern in ganz Deutschland.

Marc Doll trat Mitte September ebenfalls aus der Berliner CDU aus (PI berichtete). Die Maulkörbe, mit denen diese Partei das Äußern von Islamkritik unterbindet, waren ihm zuwider. So will er nun zusammen mit René Stadtkewitz und Aaron Koenig frischen Wind in die verstaubte deutsche Parteienlandschaft bringen.

Von dieser neuen Partei „Die Freiheit“ ist in der nächsten Zeit also noch einiges zu erwarten. Die islamkritischen Bürger Deutschlands warten sehnlichst, denn es ist höchste Zeit, die von Appeasement durchweichten Statements zum Thema Islam durch eine klare Sprache zu ersetzten.

(Text & Interviews: Michael Stürzenberger / Kamera & Schnitt: Obambi / Fotos: Roland Heinrich & Antivirus)




Das verdeckte Reizobjekt

Einer der häufigsten Vorwürfe, den religiöse Muslime gegen die westliche Gesellschaft erheben, ist der ihrer „Verkommenheit“ und übertriebenen sexuellen Freizügigkeit. Im westlichen Kapitalismus, z.B. in der Werbung, werde die Frau zum reinen Lustobjekt degradiert. Vor diesen verderblichen Einflüssen – so heißt es – versuchten sich viele Musliminnen durch Tragen des Kopftuches oder noch weiter gehender Bedeckung zu schützen.

(Eine psychoanalytische Deutung des islamischen Geschlechterverhältnisses von L.M. und C.P.)

Viele Kopftuchträgerinnen – so auch die Lehrerin Fereshta Ludin, die in Baden-Württemberg ihr Recht einklagen wollte, mit Kopftuch zu unterrichten – erklären, ohne Kopftuch fühlten sie sich „nackt“. Wie aber kommt es eigentlich, dass sich eine muslimische Frau ohne Kopftuch „nackt“ fühlt, nicht wie Menschen am Nacktbadestrand, die ihre Nacktheit als natürlichen Zustand präsentieren, sondern „nackt“ im sexuellen Sinne?

Die Verlagerung des Schambereiches im Dienste des islamischen Patriarchats

In der christlich geprägten westlichen Gesellschaft ist der natürliche „Körper-Ort“ der weiblichen Sexualität keineswegs öffentlich sichtbar, sondern befindet sich „versteckt“ zwischen den Beinen der Frau. Dieser primäre Intimbereich der Frau ist generell bedeckt, und, anders als beim Mann, bei einer nackten Frau auch nicht direkt zu sehen, es sei denn, sie spreize ihre Beine. Eine solche Überschreitung der Schamgrenze würden wir als pornographisch bezeichnen.

In islamischen Gesellschaften hingegen wird der Schambereich der Frau auf das Kopfhaar (oder – je nach Region – auf ihren gesamten Körper) verlegt und erweitert. Der muslimische Mann sieht mit dem Kopfhaar der Frau zugleich den „Körper-Ort“ ihrer Sexualität. Indem die Frau ihm ihr Haar zeigt, entblößt sie sich sexuell und macht ihm damit ein Angebot.

Das Haar der Frau wird zum symbolischen Ort des Geschlechtsaktes, der männliche Blick zu dessen Vollzieher. „Blickficken“ ist die dafür auf deutschen Großstadtstraßen von muslimischen Jugendlichen zu hörende Vulgärbezeichnung. Davor muss sich die Frau durch ihr Kopftuch z.B. schützen. Tut sie dies nicht, macht sie sich ihm sexuell verfügbar, ist eine „Hure“ oder „Schlampe“ und somit selbst schuld, wenn sie belästigt wird.

Durch dieses Manöver beraubt das islamische Patriarchat die Frau erst ihrer natürlichen sexuellen Privatheit, um sie dann mit dem Kopftuch bzw. weiter gehenden Bedeckungen wie Nijab oder Burka vor einer Gefahr zu „schützen“, die es zuvor selbst erzeugt hat. Es ist wie der Feuerteufel, der zu seiner Befriedigung Brände legt, um sich hinterher eifrig an den Löscharbeiten zu beteiligen.

Schon allein damit sein „Trick“ nicht wahrgenommen und erkannt wird, benötigt das islamische Patriarchat Tabus und Denkverbote. Mit der Verschleierung des Kopfes der Frau gehen begriffliche Verschleierungen einher.

„Tugendhafte“ und „Hure“ – die zwei Seiten der muslimischen Frau

Das islamische Patriarchat behauptet, die Frau müsse Kopftuch tragen, um ihre „Tugendhaftigkeit“ zu schützen. In Wahrheit geht es jedoch nicht um die „Tugend“ der Frau, sondern ganz im Gegenteil, um die Regelung ihrer sexuellen Verfügbarkeit.

Aus Berichten von Frauen, die eine islamische Erziehung genossen haben, geht hervor, dass sie im Zuge ihrer religiösen Unterweisung aufgefordert werden, sich dem Mann verführend hinzugeben, wie seine höchstpersönliche, jederzeit sexuell verfügbare Hure.

Das Kopftuch signalisiert dem muslimischen Mann zwar, dass die betreffende Frau für ihn nicht sexuell verfügbar ist. Doch noch hinter der „tugendhaftesten“ Frau lauert als ihre eigentliche „Natur“ das Grundbild der Hure. „Tugendhaft“ kann sie immer nur vor dem Hintergrund dieser buchstäblich „verschleierten“ zweiten Realität sein. Stets ist sie in Gefahr, dass ihre „eigentliche Natur“ zum Vorschein kommt, wenn sie sich nicht an die religiösen Regeln hält.

Das Gefühl von Kopftuchträgerinnen, „nackt“ zu sein, hat also nichts mit der westlichen Gesellschaft zu tun, sondern mit dem islamischen Frauenbild.

Ständige Geschlechterspannung und sexuelle Verfügbarkeit

Ist der Schambereich der Frau auf ihr Kopfhaar verlegt und damit zum “öffentlichen“ Angebot gemacht, wird dies zur steten Aufforderung an den Mann. Als quasi schuldloses Opfer der Verführungskraft der Frau – so das islamische Patriarchat – kann er ja gar nicht anders, als sich das sexuelle Recht zu nehmen, das ihm mit dem Anblick des Haares der Frau „zusteht“.

Die Verhüllung der Frau, die Trennung der Geschlechter und die systematische, demonstrative Abgrenzung vermindern daher nicht die Spannung zwischen den Geschlechtern, sondern erhöhen sie. Männer und Frauen sind imaginär wie faktisch ständig sexuell aufeinander bezogen. Jede ist Jedermanns potentielles Geschlechtsobjekt, schon allein durch jeden männlichen Blick.

Um durch die von ihm erzeugte Geschlechterspannung Männer und Frauen hinsichtlich ihrer Sexualität „religiös“ zu konditionieren, schiebt das islamische Patriarchat die Behauptung vor, es ginge um die „Tugendhaftigkeit“ der Frau und deren Schutz. In Wirklichkeit geht es um Herrschaftssicherung, um die Aufrechterhaltung eines religiös-sexuellen Machtsystems, einen geheimen sexuellen Totalitarismus, in welchem der Schritt zum Wahn, zum sexuellen Beziehungswahn nicht weit ist. Darauf weisen auch die Wut, der Hass und die Rachegelüste der muslimischen Männer hin, wenn Frauen sich diesem Machtsystem zu entziehen versuchen. Zwangsheiraten und Ehrenmorde sind Ausdruck und logische Folge dieses Systems.

Das islamische Patriarchat begnügt sich jedoch nicht damit, über die Frauen zu herrschen, es will bis in ihre Sexualität hinein herrschen. Es will über die „Triebstruktur“ der Menschen herrschen, sie sich religiös zunutze machen, und dies in einer totaleren Weise, als es etwa die katholische Kirche je vermocht hat.

Das Wächteramt der Brüder als verdeckter Inzest

Was aber bedeutet dieses religiös-sexuelle Machtsystem nun für Familienbeziehungen, etwa die Beziehungen zwischen Brüdern und Schwestern? Bekanntermaßen üben Väter und Brüder ein „Wächteramt“ über die „Tugendhaftigkeit“ ihrer Töchter bzw. Schwestern aus.

Innerhalb der Familie darf sich eine Frau ohne Kopftuch zeigen. Damit sehen aber auch Vater und Brüder ihre Intimität, ihre „Nacktheit“. Durch den Blick auf ihr Haar partizipieren sie an ihrer „Nacktheit“. Insofern sind diese Beziehungen generell inzestuös zu nennen, wenn nicht de facto, so aber doch symbolisch.

Das Wächteramt der Brüder über die Tugend der Schwester wird Teil ihrer eigenen, symbolisch inzestuösen Beziehung zu ihrer Schwester, zum stellvertretenden inzestuösen Akt und damit zum Bestandteil ihrer eigenen Sexualität. Das erklärt die rasende Wut und die rabiate Gewalttätigkeit von Brüdern, wenn sich eine Schwester ihrem „Wächter“ entzieht, denn damit entzieht sie auch den Brüdern einen Teil ihrer symbolischen sexuellen Verfügungsmacht. Macht und Sexualität gehen hier eine unauflösliche Symbiose ein: die Macht wird zum Ausdruck von Sexualität, die Sexualität zum Ausdruck von Macht.

Den christlich-abendländisch gewachsenen Begriff von Liebe, die den unverwechselbaren einen Menschen meint und in der sexuellen Begegnung zweier Individuen zum Ausdruck kommt, kennt das religiös-sexuelle Machtsystem des Islam nicht. Eine Frau ist nicht einfach weiblicher Mensch. Sie ist von Natur aus „Hure“, die sich „tugendhaft“ zu zeigen hat. Eine – freiwillige – Kopftuchträgerin, ob ihr dies bewusst ist oder nicht, übernimmt diese doppelte islamische Zuschreibung, Hure „von Natur aus“ zu sein und dies „hinter ihrer Tugend“, jederzeit abrufbar, auch zu bleiben, weshalb sie ihre „Tugend“ stets „öffentlich“ sichtbar machen und unter Beweis stellen muss.

Die islamische Geschlechterbeziehung basiert auf der Fiktion des auf den Kopf der Frau verlagerten Schambereiches. Dies führt zu einer massiven Realitätsverzerrung mit weitreichenden negativen Folgen für das weibliche Selbstbewusstsein und Körpergefühl. Denn diese Fiktion geht einher mit der Verleugnung der Realität des weiblichen Körpers. Die wirklichen Schamhaare einer Frau wachsen nun einmal nicht auf ihrem Kopf.

Was hat die muslimische Frau davon? Höchstens eine Phantasie, die für andere Frauen einem Alptraum gleichkäme: dass sie, im Dienste Allahs, von jedem frommen Muslim begehrt werden würde. Millionen Männer würden begehrlich, sähen sie nur ihr Haar. Eine enorme „Verführungspotenz“ wird hier aufgebaut, die aber in Wahrheit nur eines ist: die „Machtlust“ der Unterworfenen.

In keiner anderen „Kultur“ sind Sexualität und Religion derart miteinander verzahnt, wirkt die Religion derart in die sexuelle Tiefenstruktur hinein wie im Islam. Keine andere „Kultur“ kennt, weder offen noch „verschleiert“, einen derartigen „sexuellen Totalitarismus“, der die Individuen bis in ihre sexuelle Tiefenstruktur bindet.
Dieses Thema aus Gründen einer falsch verstandenen „politischen Korrektheit“ nicht breiter aufzugreifen, gehört zu den schweren Versäumnissen von Psychologie und Sozialwissenschaften.


(Das im sozialtherapeutischen Bereich tätige Autorenduo (Psychologin und Psychotherapeut) verfügt über reichhaltige Erfahrungen in der Arbeit mit türkischen und arabischen Familien sowie in der Supervision mit Familienhelfern, die mit demselben Personenkreis arbeiten.)




Islamexperte kritisiert Wulffs Islam-Äußerungen

Professor Gerd-Rüdiger PuinAls Islamkritiker und Teilnehmer der Integrationsdebatte ist man gewohnt, von Islamwissenschaftlern Apologetisches über den Islam zu hören. Daher ist es gerade angesichts der unsäglichen Naivität des Christian Wulff wohltuend, auch von Koranwissenschaftlern wie dem Saarbrücker Professor Gerd-Rüdiger Puin (Foto) eine klare Aussage zur wahren Natur der angeblichen Friedensreligion™ zu erhalten.

Er weiß, was eine solche Stellungnahme bedeuten kann. Schließlich weist der Hochschullehrer selbst auf die Gefahr hin, wie Sarrazin in die rechte Ecke gestellt zu werden. Weniger überraschend ist, dass der Spiegel die Ansichten zum Medien-Fall Sarrazin seinen Lesern verschweigt.

Zunächst macht Puin deutlich, dass – wer hätte das geahnt – der Islam ein politisches System ist, das spätestens dann implementiert wird, wenn die Muslime die Mehrheit haben. Doch auch die ungeheuerliche Ansicht für die Integrations- und Dialogindustrie, die muslimischen Verbände würden lügen sozial Erwünschtes von sich geben, diktiert der Koranwissenschaftler dem lesbar geschockten Redakteur in den Notizblock:

„Der Islam gehört zu Deutschland“ – was denken Sie über diesen Satz des Bundespräsidenten?

Puin: Naja, wenn der Bundespräsident das sagt, ist es jetzt eben amtlich. Doch das ist reines Wunschdenken. Vielmehr zeigt sich erneut, dass es heute unmöglich geworden ist, gegen diese Art von religiöser Vereinnahmung zu sein. Man glaubt, dass der Islam eine Religion ist. Doch er ist mehr.

Nämlich?

Puin: Der Islam wehrt sich programmatisch gegen die Trennung von Staat und Religion. Das führt dazu, dass uns Vertreter muslimischer Verbände pausenlos Dinge sagen müssen, die wir gerne von ihnen hören. Natürlich sagen die, wir erkennen eure Gesetze an und hacken keinem die Hand ab. Aber warum sagen sie das, wo es für sie doch „Gottesrecht“ ist? Weil es im Moment nicht praktikabel ist. Für deutsche Muslime gilt sozusagen ein Moratorium – bis Deutschland muslimisch ist.

Für einen gegenüber dem Islam Naiven wie Christian Wulff, der in diesem Sinne ein typischer Vertreter der deutschen Elite, aber keinesfalls der Präsident der Deutschen ist, die seine kenntnisfreie These zur Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland zu zwei Dritteln ablehnen, wäre es daher angebracht, sich Fachkenntnis anzueignen. Dazu reichte als erster Schritt das Lesen des Korans. Daneben dem Volk aufs Maul zu schauen, statt es zu belehren, dürfte ebenfalls nicht schaden.

Übertreiben Sie nicht?

Puin: Keineswegs. Das gibt es schon in Europa. Schauen Sie nach Bradford in England. Der Bürgermeister, ein Moslem, hat dort eine Art Mufti-Rat gebildet. Vor jeder Anordnung, die er rausgibt, fragt er die Gelehrten, ob sie mit islamischem Recht vereinbar ist.

Doch der Koranwissenschaftler meint, dass seine Kenntnisse auf taube Ohren stoßen werden. So verweist er auf die Sarrazin-„Debatte“ und die Gefahr, bei objektiver Darstellung der wahren Verhältnisse in der rechten Ecke zu landen. Trotz Unkenntnis hinsichtlich des im Islam gepredigten Hasses auf die Ungläubigen – euphemistisch und wohl als Schonung für den Leser gedacht als fehlende „nette Worte“ umschrieben – bezeichnet Puin als weltfremd. Aber dafür macht er deutlich, dass nach islamischer Lehre den Kuffar schon im Diesseits Ungemach droht, was der Koranwissenschaftler ganz islamophob als Drohung empfindet.

Ist es also eher gefährlich, den Muslimen offen die Hand zu reichen?

Puin: Die Kritik an Sarrazin hat gezeigt, dass es sinnlos ist, sich mit Argumenten auseinander zu setzen, die gewisse Defizite auf muslimischer Seite aufzeigen. Da ist man schnell in der rechten Ecke. Die ganze Debatte ist weltfremd, weil es keine kritische Haltung gegenüber dem Islam in Deutschland gibt. Der Hauptgrund dafür ist, dass keiner weiß, was überhaupt im Koran steht. Dort gibt es kein einziges nettes Wort über die „Ungläubigen“, aber 300 Verse, die ihnen das Schlimmste auf Erden und im Himmel androhen.

Sie empfinden den Islam als Bedrohung?

Puin: Nicht die Muslime, aber den Islam, ja. Mir kann doch niemand erzählen, dass ein Student wie der Attentäter von Hamburg, jemand aus der intellektuellen Elite, seine Taten aus Armut oder Frustration begeht. Vielmehr schaut er irgendwann in den Koran und denkt: Das ist eine Aufforderung an mich. Diese Leute sind bereit, sich in Hochhäuser zu stürzen – und zwar als Mittel des Kampfes gegen die Feinde Allahs.

Aber wollen Sie allen Moslems Bösartigkeit unterstellen?

Puin: Nein, um Gottes Willen. Es gibt Reformbewegungen, die erkennen nur Teile des islamischen Rechts an. Für diese Gruppen zählt nur der Koran und darin auch nur die Teile, die mit der Demokratie vereinbar sind.

Was erwarten Sie von den Muslimen in Deutschland?

Puin: Es ist Zeit, dass sich die Verbände von jenem Islam verabschieden, der das islamische Recht über das weltliche Gesetz stellt. Ich hoffe auch, dass sie ihre Glaubensbrüder in aller Welt missionarisch von der Friedfertigkeit des Islams überzeugen. Dann ist der Islam ein Teil Deutschlands.

Der Spiegel berichtet hingegen und verschweigt dabei die Aussagen Puins zur Debattenkultur in Deutschland, bei der dank solcher Medien wie dem Spiegel jeder zum Nazi erklärt wird, der kein Multikulti-Jünger ist. Das Hamburger Blatt sieht sich wohl selbst nicht so gerne in der Kritik, ist es doch schöner andere mit Dreck zu werfen. Dann wird Kritik an einem solchen Umgang im Nachrichtenmagazin Spiegel einfach ausgeblendet:

Der Saarbrücker Islamwissenschaftler Gerd-Rüdiger Puin warf Wulff Wunschdenken vor. „Die ganze Debatte ist weltfremd, weil es keine kritische Haltung gegenüber dem Islam in Deutschland gibt“, sagte Puin der „Saarbrücker Zeitung“. Im Koran stehe „kein einziges nettes Wort über die ‚Ungläubigen‘, aber 300 Verse, die ihnen das Schlimmste auf Erden und im Himmel androhen.“ Puin appellierte an die Verbände, sich von jenem Islam zu verabschieden, der das islamische Recht über das weltliche Gesetz stellt: „Dann ist der Islam ein Teil Deutschlands.“

Es bleibt abzuwarten, ob man mit solchen Ansichten nicht bald der Gegenstand der nächsten Jagdsaison von Spiegel, Süddeutsche und Co. wird. Schließlich wittert man bei den MSM immer einen Hauch von Sportpalast, wenn Bürger der Realitätsbeschreibung eines Sarrazin folgen und sich von Hütern der Politischen Korrektheit nicht an der Nase herumführen lassen wollen.




Ukraine verbietet „aufreizende Frauenkleidung“

MinirockKurze Röcke und Kleider mit Blümchen, Tupfern, Zeichnungen oder Texte als Mustern sind Frauen in der ukrainischen Verwaltung künftig streng verboten. Ebenfalls nicht mehr zugelassen sind nach neustem Erlass der pro-russischen Regierung in Kiew Kleidungsstücke aus durchsichtigem Stoff oder mit aufreizendem Dekolleté, Schuhe mit hohen Absätzen und sichtbares Make-up.

Bei der Menge der Vorschriften, die schon beinahe denen von islamischen „Sittenwächtern“ ähneln, empfiehlt sich doch für die Damen ein universal den Gesetzen entsprechendes Rundumkleidungsstück: die Burka. Damit wäre Kiew vermutlich vollkommen einverstanden. Alles Zufall?

(Spürnase: Kokosmakrönchen)




Klimahysteriker lassen es krachen

Man stelle sich vor, wir würden bei PI einen Videospot produzieren, in dem Vertreter politisch korrekter Ansichten in die Luft gesprengt und Umstehende durch deren blutigen Überreste beschmiert würden. Unsere Gegner würden das wohl nicht besonders originell und witzig finden und ihre Proteste wären alles andere als unberechtigt. Selbst strafrechtliche Konsequenzen lägen wohl im Bereich des Möglichen.

(Von Florian Euring, „La Valette“)

Nun ist so etwas natürlich nicht unser Stil. Im Gegensatz zu gewissen Anhängern der friedlichsten und frauenfreundlichsten aller Weltrelegionen tragen wir Differenzen mit Argumenten aus, nicht mit Sprengstoff. Doch der Kampf gegen die “Klimakatastrophe” scheint jedes Mittel zu rechtfertigen. In Großbritannien wurden in einem von der Organisation 10:10 produzierten Video Menschen, die nicht bereit waren durch Einschränken ihrer Lebensqualität (Verzicht auf Flugreisen etc.) zur Senkung des Co2 Ausstoßes beizutragen, von Lehrern, Chefs und Fußballtrainern per Knopfdruck unter lautem Knall in eine blutige Masse verwandelt, die sich auf die Umstehenden und –sitzenden verteilte.

Nun muss man zur Ehre der Öko-Apostel sagen, dass es selbst einigen von ihnen zu viel wurde und die Organisation 10:10 versuchte den Schaden zu begrenzen, indem sie das besagte Video aus dem Verkehr zog. Doch das Web vergisst nichts und so gelang es das Video zu sichern und die ökofaschistische Geschmacksverirrung zu dokumentieren. Die Aussage “No Pressure”, die jedesmal vor Betätigung des Zündknopfes erfolgt, erhöht noch den Zynismus der Videobotschaft. Die unverhüllte Drohung gegenüber Andersdenkenden ist durchaus ernst zu nehmen. Nach Schätzungen des FBI wurden in den USA seit 1996 von den radikalen Umweltschutzorganisationen ELF und ALF 600 Straftaten mit einen Gesamtschaden von über 43 Millionen Dollar begangen und Theodore Kaczynski, besser bekannt als “Una Bomber”, tötete mit seinen Anschlägen drei Menschen und verletzte 23. Auch im Dienste eines vernünftigen Umweltschutzes ist es bitter notwendig, jenen, die Edgar L. Gärtner in seinem Buch völlig zurecht als “Ökonihilisten” bezeichnet, energisch zu widersprechen.

» FBI-Bericht zu Ökoterrorismus

(Quelle: telegraph.co.uk)




Aus dem Tagebuch eines Anti-Wilders-Aktivisten

Mi, 29. Sept. 2010: Heute Abend Treffen des Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“ in der Kneipe. „Southcross“ hat gesagt, wir sollen twittern wie blöd, um den Auftrittsort von Wilders rauszufinden. So ein Mist! Ich kann nicht twittern, denn vorgestern, als ich in XBerg auf Tour war, habe ich mein neues cooles Handy – nun ja – „gespendet“. Wo kriege ich jetzt ein neues her?

Do, 30. Sept. 2010

Vorletztes Vorbereitungstreffen vom Bündnis. Es war total voll, fast alle beteiligten Organisationen hatten einen Vertreter_in geschickt, Jusos, Linkspartei, DGB usw. – über zehn Leute waren da, so viel wie noch nie! „Southcross“ hat alle eingewiesen: Der Veranstaltungsort ist noch unbekannt, aber er kennt ja die Leute von der Tagesspiegel-Redaktion – da kriegt er rechtzeitig seine Infos.

Übermorgen sollen wir den Nazis voll einheizen. „Berlin steht auf gegen Rassisten!“ heißt das Motto und: „Der Islam gehört zu uns!“ Blöd, dass ich immer noch kein neues Handy habe. Meine Spießereltern wollen keine Kohle mehr rausrücken und meckern rum, weil ich drei Handys in vier Monaten spenden musste. Die sind so extrem ungechillt.

Fr, 1. Okt. 2010

Gut, dass mir heute Oma eingefallen ist. Ich habe sie spontan besucht und ein bisschen herumgeflennt – wegen der abgezogenen Handys und so. Sie habe als junges Mädchen die Nazis erlebt, meinte Oma, und dass wir uns wehren müssten gegen menschenfeindliche Banden, die durch die Straßen ziehen, Leute beleidigen, zusammenschlagen und berauben, nur weil die anders aussehen oder nicht dasselbe glauben wie sie. Da hat sie wohl was durcheinander gebracht. Naja, Hauptsache sie hat die Kohle herausgerückt.

Sa, 2. Okt. 2010, 11:00

Boah – 11 Uhr aufstehen, das ist ja echt faschistisch früh, bin kaum hochgekommen. Habe die Birne noch voll von gestern Abend, erstmal von den Bieren in der Kneipe, und dann wurde ich nachts auf dem Nachhauseweg leider schon wieder abgezogen. Zum Glück hatte ich mein neues Handy nicht dabei, deshalb musste ich diesmal bloß meine Zigaretten und 20 Mäuse spenden. Danach gab es noch einen auf die Rübe. „Southcross“ twittert gerade: wir sollen uns beeilen, damit wir vor den Nazispießern am Hotel Berlin sind und ihre Veranstaltung blockieren können. Also, ich mach denn mal los.

12:00

Mist, jetzt bin ich doch zu früh – nur „Southcross“ ist da. Klar, die anderen kommen auch nicht so früh aus der Kiste.

12:15

Geil, jetzt strömt es aber – da strömen noch zwei. Wir sind schon 15! Irre!

12:30

Ali und Hakan haben die Vuvuzelas vergessen. Mist! Aber Hetti von der Gewerkschaft hat ein tolles Plakat mitgebracht: „Blockieren ist unser Recht“.

13:00

„Southcross“ twittert wie ein Verrückter. Wo bleibt unser „breites Bündnis“?

13:15

Das Bündnis wird immer breiter: Thorben-Björn und Lea von den Grünen sind gerade angekommen, und Ernst von der Linken soll auch gleich kommen. Wenigstens haben Hussein, Gülay und Rashid nicht verpennt. Und sie haben Aishe, Cornelia und die anderen Konvertitinnen im Schlepptau, mitsamt Kinderwagen. Da sind wir gleich doppelt so viele.

13:30

Merkwürdig, wo bleiben denn die Nazis? Es gehen bloß ganz normale Hotelgäste ins Hotel. Allerdings scheint das Hotel total überbucht zu sein – dauernd kommen neue Leute…

14:00

„Southcross“ hat mich gerade richtig zusammengefaltet. Warum ich die Nazis nicht blockiert habe? Welche Nazis? habe ich gefragt. Ej, da ist der echt ausgetickt. Ob ich wirklich so blöd bin, nicht zu sehen, dass die sich als normale Leute tarnen? Das ist doch das Gefährliche an den neuen Rechten: die kann man gar nicht mehr erkennen!

14:30

Also echt, hab keinen Bock mehr, mich von „Southcross“ anmachen zu lassen. Angeblich sind die Nazis längst im Hotel, und der Obernazis Wilders redet bereits. Hätte er sich mal lieber um die richtige Uhrzeit gekümmert. Stattdessen twittert er sich die Finger wund.

15:00

Ich hau‘ ab … hier ist tote Hose. Schnell weg, bevor die Bullen sagen, wir sollen noch die Plakate und Flugis aufsammeln. Konnte Aufräumen noch nie ausstehen. „Southcross“ sagt, auch wenn wir den Nazi-Aufmarsch nicht verhindern konnten, haben wir immerhin „Gesicht gezeigt“. Naja, bis auf Aishe, Cornelia und die anderen Konvertitinnen. Hussein hat Aishe übrigens eben ganz schön eine gelangt, wieso weiß ich nicht. Aber das ist halt deren Kultur, das müssen wir respektieren.

(Text: Krille, PI-Gruppe Berlin / Foto und Video: Antivirus)




Polizeigewerkschaft erwartet Terroranschläge

Konrad FreibergNachdem der Nachrichtensender FoxNews von möglichen Terrorzielen in Deutschland berichtet hat, die zu einer Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger führten, warnt der deutsche Innenminister Thomas de Maizière vor einer Terrorhysterie. Zwar ist nicht klar, welche Anzeichen von Hysterie der CDU-Politiker in der stoisch reagierenden Bevölkerung ausgemacht haben will, aber dafür sieht er wiederum keine Anzeichen, dass die Religion des Friedens™ erneut ihren wahren Charakter demonstriert. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg (Foto), hingegen nimmt die aktuellen Warnungen sehr ernst.

Dabei verweist er darauf, dass viele sogenannte Islamisten – also streng gläubige Muslime, die dem Aufruf ihres Terrorherren zum Krieg gegen die Ungläubigen folgen – in letzter Zeit vermehrt in die afghanisch-pakistianische Grenzregion gereist seien, um dort in Ausbildungslagern den letzten Schliff eines wahren Gotteskriegers zu erhalten und sich nun wieder in Deutschland aufhalten. Leider lässt sich dem Welt-Artikel nicht entnehmen, dass die frühere Justizministerin Zypries die Strafbarkeit eines solchen Verhaltens verhinderte. Im Augenblick ist nur strafbewehrt, wenn sich der Gläubige Muslim in einem solchen Terrorcamp mit der Absicht des Terrorismus aufhält. Sollte er sich nur aus purer Langeweile im Ausbildungslager der al Kaida aufhalten, so geht er straffrei aus.

Freiberg macht sich nun Sorgen, dass es in naher Zukunft wohl klar werden dürfte, wer von den Gotteskriegern als Terrorist und wer als Tourist in die Dschihad-Lager reiste und wieder nach Deutschland zurückkehrte. Auch angesichts der Gesetzeslage muss sich die Polizei und die Bevölkerung unter anderem auf ihr Glück verlassen, so die Einschätzung Freibergs.

Da macht der Hinweis de Maizières, die Bevölkerung möge ruhig bleiben, dann schon wieder Sinn. Angesichts dieser Gemengelage sollten die Deutschen in Bezug auf die Terroristen ihre Ruhe bewahren. Es ist die Politik der etablierten Parteien, die Anlass zur Unruhe sein könnte.




Video: Ein historischer Tag in Berlin

Ein historischer Tag: Geert Wilders am 2. Oktober in BerlinDer 2. Oktober 2010 wird in den Geschichtsbüchern möglicherweise als der Startschuss einer Volksbewegung vermerkt sein. Der Tag, an dem der mutigste Politiker Europas zum ersten Mal eine Rede in Deutschland hielt, bei der er schonungslos die Wahrheit über den Islam aussprach und damit die Wulffs und Merkels dieses Landes ad absurdum führte.

Denn das Volk hat es langsam satt, wie es auch die jüngsten Umfragen zur Rede des Staatspräsidenten zeigen, von einer realitätsfernen abgehobenen politischen „Elite“ ein Märchen nach dem anderen über eine „friedliche Religion“ erzählt zu bekommen, die in Wahrheit eine knallharte Machtideologie ist und seit 1400 Jahren die zivilisierte Welt bedroht.

Ein historischer Tag: Geert Wilders am 2. Oktober in Berlin

Geert Wilders wurde von René Stadtkewitz, seiner Partei „Die Freiheit“ und von PI nach Berlin gerufen, und er kam gerne. Denn seine Vision ist die Bildung einer „International Freedom Alliance“, in der sich die neuen Volksbewegungen Europas zusammenschließen werden. In Berlin spürte man den Zündfunken, der vom Rednerpult ins Publikum übersprang. Geert Wilders hat mit seiner ruhigen, überlegten, sympathischen und klaren Art den Nerv der Zeit getroffen. Unaufgeregt, aber eindeutig und unmissverständlich legte er klar, warum die europäischen Völker zusammenstehen müssen, um sich gegen diese fundamentale Bedrohung ihrer Zivilisation zu wehren.

Ein historischer Tag: Geert Wilders am 2. Oktober in Berlin

Stadtkewitz ist von ähnlichem Kaliber wie Wilders. Auch er spricht die Tatsachen deutlich an. Hier ist nun die Videodokumentation eines Tages, den die rund 500 Teilnehmer sicherlich so schnell nicht mehr vergessen werden.

(Text & Kamera: Michael Stürzenberger / Videoschnitt: Obambi / Videobearbeitung: theAnti2005 / Fotos: Roland Heinrich)

Rede von René Stadtkewitz auf livingscoop.com (©WW):

Rede von Geert Wilders auf livingscoop.com (©WW):

Film über die Veranstaltung im Hotel Berlin von Wolfgang Wenzel:

Grußbotschaft von Oskar Freysinger (SVP):

» Video der von Gates of Vienna transkribierten Wilders-Rede mit englischen Untertiteln:




Wulff: „Ich bin auch Ihr Präsident“

» Abstimmung auf Bild.de: Hat Ihnen die Rede Wulffs gefallen?

(Karikatur: Wiedenroth)