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TV-Tipp: Thema Islam bei Illner und Kerner

Auch heute wird im deutschen Fernsehen wieder eifrig über das Thema Integration und Islam diskutiert. Unter dem Titel „Kreuzzug 2010 – Gehört der Islam wirklich zu Deutschland?“ debattieren bei Maybrit Illner um 22.15 im ZDF: Markus Söder (CSU), Michael Schmidt-Salomon (Religionskritiker), Wolfgang Huber (ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender), Cem Özdemir (Die Grünen) und Aiman Mazyek (ZMD). Fast zeitgleich empfängt Johannes B. Kerner den Salafisten-Prediger Pierre Vogel. Wer es sich antun möchte: ab 22.50 Uhr auf SAT.1. JETZT mit Videos!

Maybrit Illner:

Serap Cileli und Pierre Vogel bei „Kerner“:

(Videobearbeitung: Antivirus)




Die Hartz IV-Falle

Linke und Grüne finden, dass fünf Euro Hartz IV-Erhöhung nicht reichen. Die, die arbeiten und Steuern zahlen, sollen mehr für die tun, die nichts tun. Dabei geht es uns nicht um die, die wollen, aber nicht dürfen oder können, vielleicht ihr Leben lang eingezahlt haben, sondern um die, die nie etwas dafür getan haben, dass sie fürs Nichtstun Geld kassieren.

Schon heute lohnen sich Tätigkeiten im Niedriglohnbereich vor allem für Familienväter nicht mehr. Denn sie bekommen für ihre Arbeit weniger als eine Hartz IV-Familie. Und dafür müssen sie früh raus, zur Arbeit kommen, ackern und Einnahmen und Ausgaben eigenständig überwachen. Nicht so der Hartz IV-Empfänger. Für ihn zahlt der Steuerzahler Miete und Heizkosten, so dass er – um bei Sarrazin zu bleiben – die Temperatur mit dem Fenster regeln kann.

Die WELT berichtet:

„Perversion des Sozialstaatsgedankens“ – so nannte es der CDU-Politiker Roland Koch, wenn hart arbeitende Bürger erkennen müssten, dass sie annähernd das gleiche Einkommen erhalten wie diejenigen, die das System ausnutzen. Vornehmer drückt es die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus. Aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenbelastung im unteren Einkommensbereich lohne es sich für viele Langzeitarbeitslose in Deutschland nicht, eine reguläre Beschäftigung anzunehmen. Das gelte besonders für Alleinerziehende und arbeitslose Paare mit mehreren Kindern.

Ökonomen sprechen von einer „Hartz-IV-Falle“ und rechnen vor: Neben dem Regelsatz von derzeit 359 Euro erhalten Empfänger von Arbeitslosengeld II noch weitere Leistungen. So übernimmt der Staat Miete und Heizkosten. Außerdem trägt er die Sozialversicherungsbeiträge. Alleinstehende kommen so auf mehr als 800 Euro, Alleinerziehende mit einem Kind auf gut 1100 Euro und Familien mit zwei Kindern auf mehr als 1800 Euro. In diesen Beträgen sind Vergünstigungen für Hartz-IV-Empfänger, die Geringverdiener nicht bekommen, wie etwa im öffentlichen Nahverkehr, bei Fernsehgebühren oder Museen noch gar nicht enthalten. Wollte man die finanziellen Zuweisungen allein durch das Einkommen aus eigener Arbeit erzielen, müsste die Alleinerziehende rund sieben Euro in der Stunde verdienen, ein verheirateter Familienvater rund zehn Euro die Stunde, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft vor. Genau diese Löhne werden aber im Niedriglohnsektor bezahlt: Ein Briefzusteller bekommt etwa zehn Euro; in Ostdeutschland muss ein Wachmann oder Florist aber auch schon mit Tariflöhnen von unter sieben Euro auskommen.

Die SPD, ehemalige Partei der Arbeiter, ist schon längst zu einer Partei der Almosenempfänger verkommen. Und eine Regierung, die es nicht schafft, ihre ständige Defensive gegen das linke Bollwerk aufzugeben und sich schützend vor den Steuerzahler zu stellen, hat es nicht verdient zu regieren.




Bouffier: „Keine Massenzuwanderung aus Türkei“

Volker Bouffier nimmt in einem ausführlichen FAZ-Interview Stellung zu den Fragen unserer Zeit, und kommt dabei zu dem Schluss, dass es ziemlich absurd sei, den demografischen Wandel mit Einwanderung bewältigen zu wollen. „Ich möchte keine Massenzuwanderung, etwa aus der Türkei, die diese Gesellschaft nicht verträgt“, so Bouffier. Nebst unerwartet aufgeklärten Positionen zum Islam äußert der hessische Ministerpräsident auch Kritik am grünen Volksaufstand in Stuttgart. Schwerer verdaulich ist hingegen seine Ansicht, dass es an Islamuntericht an deutschen Schulen fehlt. Das ganze Interview bei FAZ.net.




Linker Meinungsterror

In der Sendung “Kontrovers” des Bayerischen Rundfunks vom 6. Oktober 2010 kamen unter dem Titel „Wir sind die Guten – Null Toleranz für Andersdenkende“ auch einmal Vertreter politisch unkorrekter Ansichten in einem Öffentlich-Rechtlichen Medium zu Wort. In dem Beitrag erfährt der arrogante Moralismus unserer lieben Gut-/Bessermenschen endlich einmal die seit Langem überfällige Kritik.

Auf den Punkt bringt es Johannes Bräuchle, ein evangelischer Pfarrer aus Stuttgart, der sich seit Jahren für Stuttgart 21 engagiert:

“Dafür wurde ich zum Bösen gestempelt und das darf man mit einem Menschen nicht tun. Man darf vieles mit einem Menschen tun, aber man darf ihn nicht zum Bösen machen.”

Hier die eindrucksvolle TV-Reportage, in der sich auch Henryk M. Broder zu Wort meldet:

Selbstverständlich gibt es nachvollziehbare Gründe, gegen ein Projekt wie Stuttgart 21 zu sein. So ist die Frage, ob Kosten und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen, durchaus gerechtfertigt. Es ist jedoch völlig inakzeptabel, den Andersdenkenden als unmoralisch zu diffamieren, selbst wenn er sich irren sollte. Da uns die Vollkommenheit hier auf Erden nicht beschieden ist, werden wir immer mit Fehlern und Irrtümern rechnen müssen, sei es im Staat, sei es in der Wirtschaft.

Es ist ein Merkmal totalitärer Ideologien, sich frei von Irrtümern zu wähnen und aus diesem Vollkommenheitswahn heraus, jedes Mittel zur Durchsetzung der eigenen Ziele zu rechtfertigen. Aus diesem Grunde ist es auch kein Zufall, dass hier bei PI neben der totalitären Ideologie Islam immer wieder auch der ökologische Rigorismus thematisiert wird. Denn der Fanatismus, mit dem rabiate “Umweltschützer” ihr Gedankengut, wie die vermeintliche Klimakatastrophe, vertreten, nimmt bisweilen Züge an, die religiösem Fundamentalismus in nichts nachstehen.

Dass es von der Verleumdung des Gegners bis hin zur physischen Bedrohung kein weiter Weg ist, zeigt der Fernsehbeitrag auch am Beispiel des Allershausener SPD- Gemeinderates Sepp Lerchl, der am 23. Dezember eine Morddrohung als “Weihnachtsgeschenk” erhielt, weil er es wagte, eine dritte Startbahn für den Münchner Flughafen zu befürworten.

Es wird höchste Zeit, dass der physische und psychische Terror, der im Schafspelz der Moral daherkommt, auch in den GEZ-finanzierten Medien zur Sprache kommt.

(Text: Florian Euring “La Valette”)




Israelhasser Finkelstein hält Vortrag in Berlin

Norman FinkelsteinDer amerikanische „Gelehrte“ Norman G. Finkelstein, dessen Familie den Holocaust überlebte, ist ein beliebter Vorzeigejude und Gast bei modernen Antizionisten und klassischen Antisemiten, die sich auf seine Bücher beziehen. Die Inhalte seiner selbsthasserischen Verschwörungstheorien verlagern sowohl die Tragödie des Holocaust wie die aktuelle Gaza-Politik Israels ins Märchenreich der „Weisen von Zion„.

Im Buch „Die Holocaust-Industrie“ wirft er durch eine polemische Abrechnung mit dem „jüdischen Establishment“ den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er behauptet, die „jüdischen Eliten“ würden ihren „Opferstatus“ dazu nutzen, die „verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen“. Wasser auf die Mühlen der Judenhasser, die sich sonst hinter „Israelkritik“ verstecken müssen, um ihren Ressentiments freien Lauf zu lassen.

Finkelsteins jüngstes „Werk“: „Dieses Mal sind wir zu weit gegangen: Wahrheit & Konsequenzen der Gaza-Invasion“ zeigt wiederum deutlich, wohin bei ihm die Reise geht. Weitere warme Semmeln auf des Judenhassers Frühstücksteller finden sich auf Finkelsteins Website.

Ob Pro Deutschland sich trotz der früher gern gezeigten Israelfahnen nach den jüngsten Entwicklungen lieber in die Reihen der modernen Antizionisten oder der klassischen Antisemiten einreihen möchte, muss die Partei für sich selbst entscheiden. Jedenfalls hat man zum Besuch eines Vortrags mit anschließender Diskussion von Norman G. Finkelstein eingeladen:

Am Samstag, 27. November 2010, 19.00 Uhr im Hotel „Maritim“, Stauffenbergstr. 26 in Berlin.

Auch Pro-Kommentatoren haben den Vortrag als Pro-eigene Veranstaltung gedeutet und waren durch den Aufruf sichtlich irritiert:

Jörg sagt:
13. Oktober 2010 um 00:06

Manfred Rouhs, diese Empfehlung “hingehen und kritische Fragen stellen” kommt oben nicht rüber – allein die Größe des Fotos und die Aufmachung sieht so aus wie eine Positiv-Empfehlung!

Es wäre gut, wenn dann Headline und Bild nicht so nett und sachlich wären, sondern mit Infos zu dem Mann Klarheit über dessen Geist geschaffen würde…

in jedem Fall denkt man, ProBerlin hätte Finkelstein eingeladen..!!!

Dabei soll es sich angeblich um ein Missverständnis handeln, dennoch wurde die Einladung nicht entsprechend korrigiert.

Finkelstein drückt der Hisbollah seine Unterstützung aus und stellt Israel als blutrünstiges Monster dar:

Ob das Hotel „Maritim“ nach dem Auftritt Finkelsteins die selben Repressalien zu befürchten hat, wie das Hotel „Berlin, Berlin“ nach dem Auftritt von Geert Wilders, ist äußerst fraglich, obwohl in diesem Fall tatsächlich Anlass zur Sorge bestünde.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Offener Brief von BPE an zu Guttenberg

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird momentan in der Union ganz hoch gehandelt. In Bayern wartet das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten, und in konservativen Unionskreisen sieht ihn mancher offensichtlich schon als nächsten Bundeskanzler.

Zu Guttenberg hat eine unvergleichliche Karriere hingelegt. Noch vor zwei Jahren war er eher ein politischer Hinterbänkler, bis er dann im November 2008 überraschend CSU-Generalsekretär wurde. Von da an ging es in bisher nicht gekannter Weise Schlag auf Schlag. Drei Monate später wurde er bekanntlich Bundeswirtschaftsminister und ein halbes Jahr danach Bundesverteidigungsminister.

Vor wenigen Tagen folgte aber aus Sicht aller Islamkritiker eine unverantwortliche verbale Entgleisung: Er bezeichnete Geert Wilders, den mutigsten Politiker Europas, der in Bezug auf den Islam nicht mehr und nicht weniger als die Wahrheit spricht, als „Scharlatan“. Dies war Grund genug für die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA, diesbezüglich einen Offenen Brief an ihn zu richten. Denn die öffentliche Debatte um den Islam steckt noch in den Kinderschuhen. Und als Bundesverteidigungsminister, dessen Soldaten in mehreren islamischen Ländern ihren Dienst verrichten, sollte man eine klare Sicht auf diese Religion haben.

Hier der Offene Brief:

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

nachdem Sie jetzt kürzlich den niederländischen Politiker und Islamkritiker Geert Wilders als „Scharlatan“ bezeichnet und ihn mit Le Pen und Haider („diese Typen sind alle gleich“) verglichen haben, sieht es die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA als unerlässlich an, auch mit Ihnen eine öffentliche Diskussion über den Islam zu führen. Denn wir sind uns nicht mehr sicher, ob Sie angesichts dieser aus unserer Sicht absolut nicht nachvollziehbaren Äußerungen ausreichend über diese totalitäre Ideologie informiert sind, die sich mit dem Deckmantel einer Religion tarnt.

Da Sie als Verteidigungsminister für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verantwortlich sind, interessieren wir uns hierbei insbesondere dafür, inwieweit unseren Soldaten zur Vorbereitung auf diesen Einsatz auch Kenntnisse über den Koran und andere Grundlagen des Islams vermittelt werden, der schließlich Staatsreligion in Afghanistan ist.

Aus unserer Sicht ist der Dienstherr auch in diesem Sinne zur Fürsorge gegenüber den Soldaten verpflichtet, insoweit als er diesen die Gedankenwelt ihres Gegners vermittelt. Es dürfte unstrittig sein, dass es für die Soldaten in vielen Situationen überlebenswichtig ist, Handlungsweisen anderer richtig einzuschätzen oder zu antizipieren. Dazu sollten die Soldaten in die Lage versetzt werden, in die Gedankenwelt ihres Gegenübers einzudringen, um so Situationen kompetent bewältigen zu können.

In der von Ihrem Ministerium herausgegebenen Broschüre „Arbeitgeber Bundeswehr“ wird auf Seite 24 aufgezeigt, wie die gegnerischen Streitkräfte, Konfliktparteien oder Zielgruppen in ihrem Verhalten und ihrer Einstellung durch operative Informationen beeinflusst werden sollen. Das dazu abgedruckte Bild zeigt Soldaten bei der Verbreitung von solchen Informationen in einem offensichtlich islamischen Land – sehr wahrscheinlich Afghanistan – an die Bevölkerung.

Nun setzt eine Beeinflussung der Einstellung anderer voraus, dass man die Gedankenwelt derjenigen kennt, die man positiv zu beeinflussen gedenkt. Die Kenntnisse der Einstellung und der daraus resultierenden Handlungsweisen der Bevölkerung und der – soweit sie sich von diesen unterscheiden – feindlichen Kräfte ist aus unserer Sicht insbesondere angesichts der Auftragstaktik von zentraler Bedeutung.

Dies alles macht es aus unserer Sicht hochnotwendig, den Soldaten das dem Islam innewohnende Welt- und Menschenbild zu vermitteln. Auch und gerade in Afghanistan, wo ein fundamentaler Islam vorherrscht. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass sich die aus dem arabischen Raum und Europa zu den Taliban stoßenden „Gotteskrieger“ sehr an der militärisch-gewalttätigen Seite ihres Propheten Mohammed orientieren. Ihre Weltanschauung, die unsere Soldaten zu ungläubigen Feinden ihres Gottes Allah abstempelt, sollte aus unserer Sicht den Soldaten bekannt sein. Auch wenn es dahingestellt bleiben kann, ob es noch eine Interpretation des Islams gibt, die weniger kriegerisch ist, sollte man in der Lage sein zu erkennen, dass das Wertesystem, wie es im afghanischen Islam vermittelt wird, die kriegerischen und machtorientierten Aspekte betont.

Ob zu Recht oder nicht, ist nach unserer Beobachtung im Falle von Afghanistan eine müßige Diskussion. Wir sollten aus Fürsorge für unsere Soldaten keine Debatte führen, ob es jemals eine Modernisierung des Islams oder eine Aufklärung geben kann. So akademisch interessant ein solcher Diskurs in Deutschland auch sein mag, so bekommt er im Zusammenhang mit Afghanistan regelrecht absurde Züge. Eine mögliche Entwicklung des Islams ist für unsere Soldaten in der afghanischen Realität momentan keine Hilfe. Eine solche kann nur die genaue Kenntnis der tatsächlich gegebenen Umstände sein.

Hierzu nun unsere Fragen, die wir auch gerne in der öffentlichen Diskussion sehen wollen, und so haben wir sie in diesem Offenen Brief formuliert.

1. Erhalten unsere Soldaten die Information, dass das religiös-politische Recht des Islams, die Scharia, die Welt in das Haus des Islams (Dar al-Islam), den islamisch beherrschten Teil, und das „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb), in dem (noch) die „Ungläubigen“ herrschen, einteilt?

2. Wird unseren Soldaten vermittelt, dass der Koran im Islam als das direkte Wort des Gottes Allah gilt, das zeitlos sowie überall gültig ist und nicht verändert werden darf?

3. Wissen unsere Soldaten, dass sie laut Koran als „Ungläubige“ eingestuft werden und die koranorientierten Afghanen sie daher als Eindringlinge in die islamische Welt ansehen, die gemäß ihrer „Heiligen Schrift“ folgerichtig bekämpft und bei Gegenwehr getötet werden sollen?

Siehe Sure 5, Vers 33: „Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden.“

4. Ist unseren Soldaten bewusst, dass Muslimen laut Koran beim Tod im Kampf das Paradies inklusive williger Jungfrauen versprochen ist, diese ihnen deshalb also furchtlos und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben entgegentreten?

Siehe Sure 4, Vers 74: „Laßt also für Allahs Sache diejenigen kämpfen, die das irdische Leben um den Preis des jenseitigen Lebens verkaufen. Und wer für Allahs Sache kämpft, alsdann getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen gewaltigen Lohn geben.“

5. Ist unseren Soldaten bekannt, dass Allah sie laut Koran als „Verfluchte“ bezeichnet, „die falschen Göttern dienen“ (Sure 5 Vers 60) und dass sie als Ungläubige „die schlimmsten Tiere“ sind? (Sure 8 Vers 55)

6. Wissen unsere Soldaten, dass die Übersetzung von Taliban „Koranschüler“ heißt, diese daher den Koran wohl intensiv studiert haben dürften und jetzt regelrecht darauf brennen, ihre totalitäre Glaubensüberzeugung in die Tat umzusetzen?

7. Wird unseren Soldaten vermittelt, dass der Prophet Mohammed, der den Koran verkündet hat, ein Kriegsherr war, der nicht nur töten ließ sondern auch mit eigener Hand tötete, und der Allahs Tötungsanweisungen im Koran an 27 Stellen im Imperativ sowie an weiteren 189 Stellen in der beschreibenden Form festgehalten hat?

8. Haben unsere Soldaten die Information erhalten, dass Scheich Yusuf Al Qaradawi, ein hochrangiger islamischer Rechtsgelehrter, der als eine der obersten zeitgenössischen Autoritäten im sunnitischen Islam betrachtet wird und in der islamischen Welt als wichtige moralische Instanz gilt, mittlerweile auch den Frauen Selbstmordattentate erlaubt hat? Und dass sie zur Täuschung des Gegners dabei auch ihr Haar offen tragen dürfen?

9. Wissen unsere Soldaten, dass dieser Prophet Mohammed im Islam als der perfekte und vollkommene Mensch sowie als absolutes Vorbild für alle Muslime gilt, das nicht im Geringsten in Zweifel zu ziehen ist?

10. Wird unseren Soldaten vermittelt, dass im Koran den Abweichlern, die nicht für Allahs Sache kämpfen, mit den schlimmsten Höllenqualen gedroht wird?

Siehe Sure 18, Vers 29: „Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, das sie wie eine Zeltdecke umschließen wird. Und wenn sie um Hilfe schreien, so wird ihnen mit Wasser gleich geschmolzenem Metall, das die Gesichter verbrennt, geholfen werden.“

11. Wissen unsere Soldaten, dass es sich beim Islam um ein totalitäres System handelt, das noch dazu zutiefst antijüdisch ist und globale Hegemonie anstrebt?

Siehe Sure 48, Vers 28: „Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse.“

12. Ist unseren Soldaten bekannt, dass in Afghanistan der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung über 99% beträgt?

13. Geht man im Verteidigungsministerium davon aus, dass der Islam in Afghanistan Staatsreligion ist und vermittelt man das den Soldaten auch so?

14. Falls unseren Soldaten diesbezügliche Informationen bereits vermittelt werden, von welcher Stelle in der Bundeswehr geschieht dies?

Sehr geehrter Herr zu Guttenberg, wir würden uns im Interesse der Sicherheit unserer Soldaten sowohl über eine Antwort als auch um eine Intensivierung des Informationsflusses zu den Bundeswehreinheiten freuen, die schon in Afghanistan stationiert sind und denen, die dort noch hingeschickt werden.

Am vergangenen Donnerstag, dem 7. Oktober, sind bei dem bislang letzten Attentat in Afghanistan bekanntlich ein deutscher Sanitäts-Oberfeldwebel getötet und 14 weitere seiner Kameraden verletzt worden. Wie so oft in islamischen Krisengebieten war es ein Selbstmordattentäter, der sich als Zivilist tarnte und sich mitten im Ziel seines Hasses in die Luft sprengte. Ist es nun, angesichts all der Kenntnisse über die Inhalte des Islam, aus Ihrer Sicht weiterhin zielführend, einen Politiker wie Geert Wilders zu kritisieren, der den Mut hat, über die Gefährlichkeit dieser Ideologie aufzuklären?

Glauben Sie nicht länger an das gebetsmühlenartig wiederholte Märchen von den „Islamisten“, die die „friedlichen Botschaften“ des Islam „falsch interpretieren“. Die Taliban, al-Qaida, Hamas, Hizbollah und alle weiteren islamischen Terror-Bewegungen führen nur das aus, was im Koran steht. Und was eben im Islam als das zeitlos gültige Wort des Gottes Allah gilt, das niemals verändert werden darf. Es gibt keinen „moderaten Islam“, es gibt nur moderate Muslime, dessen müssen wir uns bewusst werden.

Wie stark der Islam auch die Rechtsprechung in Afghanistan bestimmt, zeigte sich erst kürzlich, als Staatspräsident Karzai der Forderung islamischer Theologen zustimmte, dass Muslime zu töten seien, die ihre Religion verlassen. Werden Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Kabul dieses Zeichen von Intoleranz und Religionsrassismus ansprechen? Werden Sie sich in diesem Zusammenhang intensiv darauf vorbereiten, mit Ihren Soldaten über das Gesetz Allahs, der Scharia, und den real existierenden Islam in Afghanistan zu diskutieren? Und werden Sie den Mut haben, dies auch den Journalisten mitzuteilen?

Man wundert sich auch nicht mehr, dass Karzai jetzt zugab, schon länger inoffizielle persönliche Kontakte zu den Taliban zu pflegen. „Von Landsmann zu Landsmann“. Dass er diese eiskalten Mörder, die nicht vor dem Töten von unschuldigen Zivilisten und brutalen Hinrichten von wehrlosen Geiseln zurückschrecken, als „Kinder“ bezeichnet, „die von ihrer Familie davongelaufen sind“, ist mehr als entlarvend.

Die Geschichte lehrt uns, dass totalitäre Ideologien nur durch konsequenten Einsatz und kompromisslose Haltung überwunden werden können. Appeasement dagegen führt zu deren Stärkung, wie es auch die Alliierten im Umgang mit dem Nationalsozialismus leidvoll erfahren mussten. Es ist der unbeirrten Vorgehensweise von Ronald Reagan zu verdanken, dass die Welt weitestgehend vom Kommunismus befreit werden konnte. Der politische Islam ist nun die letzte totalitäre Ideologie, mit der die Menschheit konfrontiert wird. Diese Tatsache wurde schon vor tausend Jahren erkannt. Papst Benedikt nahm in seiner Regensburger Rede ausdrücklich Bezug darauf.

Als letzter hochrangiger Politiker hat dies Winston Churchill überdeutlich formuliert, als er den Koran mit Hitlers Hass- und Hetzbuch verglich: „Mein Kampf ist der neue Koran des Glaubens und des Krieges“.

Die seit der geistig-moralischen Infiltration durch die 68er-Bewegung vorgeschriebene „Political Correctness“, unkritisch-naives „Multi-Kulti“-Denken und der sehnliche Wunsch nach Frieden sorgten dafür, dass der politische Islam in den vergangenen Jahrzehnten beispiellos verharmlost wurde. Wir sollten aber nicht länger den Fehler begehen, an der Wurzel der Probleme vorbeizuschauen. Als einziger namhafter Politiker Europas spricht Geert Wilders die eigentlich längst bekannten Tatsachen wieder an. Es wird ein Treppenwitz der Geschichte bleiben, dass er nun deswegen attackiert wird, und nicht etwa jene Ideologie, deren Intoleranz bekannt ist und weltweit durch Mobbing, Bedrohungen, Verfolgungen sowie Ermordungen ihr hässliches Gesicht zeigt.

Das Prinzip, den Überbringer der schlechten Botschaft zu bestrafen, gilt offensichtlich auch heutzutage noch. Die hierzulande höchst aufgeregte, geradezu hysterisch und völlig unsachlich geführte öffentliche Diskussion um die faktisch belegten Aussagen von Dr. Thilo Sarrazin spricht ebenfalls Bände. An den deutlichen Umfrageergebnissen sieht man aber, dass das Volk anders denkt und nicht die von weiten Teilen von Politik und Medien verordnete „politisch korrekte“ Sichtweise übernimmt.

Wir fragen Sie ganz ernsthaft, Herr Bundesminister: Sollen wir einmal von unseren Enkelkindern den Vorwurf hören, die Grundlagen des Islams nicht erkannt oder dazu geschwiegen und dadurch verhängnisvolle Entwicklungen verantwortet zu haben?

Mit freundlichen Grüßen, BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA

Dieser Brief ging parallel auch an die Militärbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche.




Einbürgern für die Ausreise

Die Süddeutsche Zeitung berichtete gestern von einer afghanischen Familie, bei der bis auf die Mutter bereits alle deutsche Staatsbürger sind. Letztere ist nun schon das sechste Mal durch die Deutschprüfung gefallen.

Nachdem ihre Testergebnisse von Mal zu Mal schlechter wurden, will die zuständige Münchner Behörde den seit drei Jahren offenen Antrag auf Einbürgerung ablehnen. Die Familie und die SZ sind geschockt. Der Deutschen in spe ist indessen nach drei Jahren des angeblichen Bemühens eingefallen, dass sie zu krank ist, um Deutsch zu lernen. Ein Anwalt soll das der Behörde nun nahebringen. Die Familie und die Süddeutsche hoffen, wobei die SZ ihre Leser einfach schlichtweg irre leitet, um die Dramatik der Geschichte zu erhöhen.

Zunächst wird von der SZ wortreich geschildert, wie die Afghanin sich angeblich um den Erwerb der deutschen Sprache bemüht und wie wunderbar die Familie zu diesem Deutschland passt. Doch dann geht der Journalist Thomas Kronewiter dazu über, zu beschreiben, wie überrascht die Familie ist, dass in Deutschland ein Antrag nach drei Jahren des vergeblichen Versuchens abgelehnt werden könnte.

Das tut die Behörde nicht aus Willkür. Die Afghanin ist durch die Prüfung gefallen, in der sie ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen hat – nun schon zum sechsten Mal. Doch als das Amt den Sediqiis deshalb im August einen Brief schickte und die Rücknahme des Einbürgerungsantrags „mangels Erfolgsaussichten“ empfahl, andernfalls dessen kostenpflichtige Ablehnung ankündigte, war die ganze Familie wie vom Donner gerührt.

Zwar hat sich Frau Sediqi, so das Opfer der migrationsfeindlichen Umstände, um den Deutschtest bemüht, um sich einbürgern zu lassen, aber ihr war nicht klar, dass man den Test bei der deutschen Behörde ernst nimmt. Möglicherweise entspricht dies auch nicht den Erfahrungswerten, die die Familie Sediqi im Umgang mit deutschen Behörden bislang gewinnen konnte.

Niemals sei ihren Eltern diese Konsequenz angedroht worden, sagt die 19-jährige Fatima ein bisschen verzweifelt. Sie bemüht sich auf Bitte ihrer Eltern um den Behörden-Schriftwechsel. Und sie kümmert sich intensiv um ihre Mutter. „Wir lernen jeden Tag, mindestens eine halbe Stunde.“

Frau Sediqi, von der die Familie stolz berichtet, sie würde schon alleine zum Arzt gehen, wobei auch nach dem langen SZ –Artikel unklar bleibt, ob Können oder Dürfen der Mutter die Familie so stolz macht und ebensowenig, in welcher Sprache sie sich dem Arzt mitteilt, sieht sich nicht in der Lage, dem männlichen Journalisten die Hand zu reichen.

Einen Händedruck zur Begrüßung vermeiden die beiden Frauen – „aus religiösen Gründen“, wie Fatima unter Berufung auf den Koran erklärt und zugleich um Verständnis bittet. Im Wohnzimmer sitzen die Frauen mit leichten Mänteln, die sie nicht angezogen hätten, würden sie nicht händeringend Verbündete suchen beim Versuch, der Mutter zur deutschen Staatsbürgerschaft zu verhelfen.

Das scheint den SZ-Schreiber auch nicht weiter zu stören, fließt er doch in dem gesamten Text vor sozialpädagogischem Verständnis förmlich dahin. Ihn ihm scheint auch nicht die Frage aufzusteigen, ob jemand in dieser Gesellschaft angekommen ist, der seinem Gegenüber aus Gründen einer religiösen Geschlechterapartheid heraus die Hand nicht reichen mag. Bietet so jemand die Gewähr, sich in die deutschen Lebensverhältnisse einzuordnen, wie es das Gesetz wörtlich zur Staatsangehörigkeit verlangt? Oder sollte die SZ dies als die deutschen Lebensverhältnisse verstehen, wenn jemand schon daran scheitert, jemand anderem die Hand zu reichen? Diese Frage stellt sich allerdings weder der SZ noch der Behörde.

Aber ein zu strenges Vorgehen will sich die Behörde ohnehin nicht nachsagen lassen und so wird sie denn nach drei Jahren, die der Antrag offen ist, von der SZ geschont.

Die böse Behörde – dieses Klischee greift nicht im Fall der Neu-Freimanner. Daniela Schlegel, Sprecherin des Kreisverwaltungsreferats, zeigt viel Verständnis für die afghanische Familie. Doch seien ihrem Haus die Hände gebunden. Üblich sei, dass man den verbindlich vorgeschriebenen Deutschtest einmal wiederholen dürfe. Marzia Sediqii hat man es fünf Mal erlaubt. Jetzt sieht Schlegel keinen Ermessensspielraum mehr. Einen weiteren Versuch mag man nicht zulassen – zumal, wie die Sprecherin sagt, die Sprachprüfung von Mal zu Mal schlechter ausgefallen sei.

Warum will Frau Sediqi überhaupt Deutsche werden, wo doch ihr Aufenthalt in Deutschland gesichert ist? Darauf gibt der lange Text der SZ sogar mal eine Antwort, wobei sie – für manche – überraschend ausfällt:

Zwar hat die Muslimin eine Niederlassungserlaubnis. Doch die erlischt, wenn sie länger als sechs Monate ins Ausland verreist. Was aber geschieht, wenn die wirtschaftlich von ihrem Mann Abhängige irgendwann ihren Gatten nach Kabul begleiten sollte – vielleicht weil dieser noch einmal einen Neuanfang in Afghanistan versuchen will? „Schwierig“ nennt Daniela Schlegel diese Konstellation. Dann müsse die Afghanin auf jeden Fall vor der Ausreise im Kreisverwaltungsreferat vorsprechen. Eine Garantie ist das nicht.

Das ist natürlich erschütternd, dass eine Afghanin, die Deutsch nicht beherrscht und eventuell ihren Mann für einen Neuanfang nach Afghanistan begleiten möchte, doch tatsächlich kein lebenslanges Rückkehrrecht nach Deutschland haben sollte. Zwar mag der ein oder andere darin eine unverantwortliche Härte des Einwanderungslandes Deutschland gegenüber seinen Migranten sehen, doch da würde man verfrüht an der Ablehnung dieser Menschen durch Deutschland verzweifeln. Denn die von der SZ aufgezeigte Folge ist schlicht falsch. Wenn Frau Sediqi, die laut SZ über eine Niederlassungserlaubnis verfügt, um – wie von der SZ beschrieben – mit ihrem Mann länger in Afghanistan zu bleiben, dann bleibt ihre Aufenthaltsstatus unberührt (vgl. im Link Abs. 2 Satz 2). Und das ist eine Garantie.

Der SZ wäre natürlich lieber, die Afghanin könnte mit einem deutschen Pass ausreisen und in Zentralasien zum Wachstum der auslandsdeutschen Gemeinde beitragen, über die PI schon berichtete und für die das Auswärtige Amt dringend Mitarbeiter sucht – die die dort üblichen Sprachen sprechen. Wer allerdings sechs Mal die Sprachprüfung nicht bestanden hat, dem raten wir von einer Bewerbung ab.

(Danke allen Spürnasen)




Neukölln: Frau wegen Trennung fast erstochen


Die Trennung von ihrem Freund musste Gülay K. (34) fast mit ihrem Leben bezahlen. Resul A. (33) erstach die Frau in Berlin-Neukölln beinahe auf offener Straße. Natürlich hat die Tat ebenso wie die 44 täglichen (!) Fälle häuslicher Gewalt in Berlin – bei weit höherer Dunkelziffer – nichts mit dem Islam oder der Türkei zu tun. Deshalb schweigt die Lobby der Islamvertreter auch gellend.

BILD berichtet:

Einer von Tausenden Fällen häuslicher Gewalt (siehe Info) pro Jahr in der Hauptstadt. Statistisch gesehen geschehen jeden Tag 44 Gewalttaten in Berliner Familien – die bekannt werden! Die Dunkelziffer ist ungleich höher…

Gülay K. lebte bis vor einem Jahr mit Resul A. (33) zusammen – bis er in den Knast ging. Ihr Bekannter Birkan I. (34) zu BILD: „Gülay trennte sich. Als er wieder rauskam, wollte er sie wiederhaben, bedrängte sie. Doch sie sagte Nein!“

Als ihr Ex nicht aufgab, soll sie bei Gericht erwirkt haben, dass er sich ihr bis auf 500 Meter nicht mehr nähern darf.

Am Dienstagabend stand er plötzlich vor ihrer Tür, hämmerte mit der Faust dagegen. In Panik rief sie zwei Freunde an. Man vereinbarte, sich auf der Straße zu treffen. „Eine Stunde wurde geredet“, so Birkan I.

Als Gülay in ein Auto steigen wollte, rannte Resul A. hinterher. Ein Nachbar sah, was dann passierte: „Resul stach ihr mit einem Küchenmesser dreimal in den Rücken. Sie fiel hin, schrie, blutete. Es war furchtbar.“

BILD verrät:

Gewalt in Familien

Im vergangenen Jahr registrierte die Berliner Polizei 16 285 Fälle häuslicher Gewalt (2008: 16 382). Darunter waren vier Tötungsdelikte und 12 Versuche (2008: 3 versuchte Morde).
8858 Fälle zählten als Körperverletzung, 140-mal wurden sexuelle Übergriffe registriert. Die Beamten ermittelten 10 502 Tatverdächtige, davon waren 8049 Männer. 3622 Tatverdächtige waren Ausländer – darunter 1142 Türken, 253 Polen und 153 Libanesen. Seit 2004 erhebt die Polizei häusliche Gewalt gesondert in ihrem Computersystem „Poliks“.

„Diese Menschen mit ihrer vielfältigen KUltur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle“. (Maria Böhmer, CDU)

(Spürnasen: Oldie, Hajuwampel, David A. und Sabra)




Renaissance des Abendlandes

Ein Schweizer glaubt, dass sich seine muslimischen Schüler beleidigt fühlen, wenn die Schweizer Schüler auf ihrem T-Shirt ein Kreuz tragen: das Schweizer-Kreuz. Eine englische Fluggesellschaft verbietet ihren Angestellten, im Dienst Halskettchen mit einem kreuzförmigen Anhänger zu tragen, um muslimische Fluggäste nicht zu irritieren, dafür dürfen indische Bedienstete ihren Turban weiter tragen. Die größte islamische Organisation Schwedens verlangt die Einführung eigener, staatlicher Gesetze für Muslime. In Belgien werden im Gegensatz zu Nichtmuslimen die Anhänger des Islam bereits nach drei Jahren eingebürgert.

(Von Peter Stiegnitz)

Das waren jetzt einige wenige, doch durchaus für die europäische Unterwerfungsmentalität charakteristischen Beispiele. Alle diese und viele andere Beispiele entsprechen unserer Gesinnung aus einer Welt ohne Selbstrespekt und Selbstachtung. Die Antworten auf die Bedrohung durch einen immer radikaleren Islamismus münden entweder in der Aufgabe der eigenen Kultur des Abendlandes oder in rassistischen Hassausbrüche über den Umweg eines „Kampfes des Kulturen“.

Da diese beiden Extremvarianten falsch und nutzlos sind, fällt unseren geistlichen und weltlichen Repräsentanten nichts anderes ein als der Vorschlag zum „Dialog“. Sie vergessen dabei, dass nur gleich berechtigte und gleichwertige Partner einen zielgerichteten Dialog führen können. „Dialoge“ sind Gespräche, die zwischen zwei Gruppierungen geführt werden, um die eigenen und die gegenseitigen Standpunkte kennen zu lernen. Unser Standpunkt sollte die abendländische Tradition und Gegenwart widerspiegeln.

Der geo-politische Begriff „Abendland“ beschränkte sich ursprünglich nur auf Europa, das im Westen, in Richtung untergehender Sonne liegt. Um jedweden Eurozentrismus zu vermeiden, gilt der „Westen“ als Okzident, als Abendland, im Gegensatz zum Morgenland, zum Orient.

Nach dem deutschen Alt-Bundespräsidenten Theodor Heuss ruht das Abendland auf drei Hügeln: Akropolis, Kapitol und Golgotha. Nach moderner Auffassung kommen noch dazu der Berg Zion und die Leichenberge der Französischen Revolution. Somit ergänzen Judentum und Aufklärung die anderen Quellen des Abendlandes.

Auch das Abendland ist nichts Monolithisches; es speist sich wie alle Kulturen der Welt aus zahlreichen Quellen, wie beispielsweise die mesopotamischen und die ägyptischen Hochkulturen. Hier zeigt sich der erste wesentliche Unterschied zum islamischen Orient, der sämtliche asiatischen Kulturen wie Buddhismus, Hinduismus, außer Acht ließ; deshalb auch die scharfe Abgrenzung des Islams zu allen „ungläubigen“ Kulturen.

Die erste große Gestalt des vereinten Abendlandes war Kaiser Karl der Große, der sich im Jahre 800 zum „römischen“ und nicht mehr nur zum fränkischen Kaiser krönte. Das zweite große Symbol des Abendlandes ist ohne Zweifel das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ (1474-1806). Dieses erste große multiethnische Reich war genau genommen weder „römisch“, noch „heilig“ und keineswegs „deutsch“. Diese lebendige und erfolgreiche Verkörperung unserer Tradition war ein eher seltsames Gebilde; es hatte keine Hauptstadt, sein Oberhaupt wurde von sieben Kurfürsten gewählt und vom Reichstag in Regensburg bestätigt. – Zwar versank das Reich unter Napoleons aufklärerischem Imperialismus, doch blieb der Gedanke des europäischen Abendlandes weiterhin ungebrochen bestehen. So manche Dichter und Denker, wie Novalis und die Brüder Schlegel bekannten sich offen zum hellenistisch-romanisch-germanischen und christlichen Erbe des Abendlandes.

Im Gegensatz zur bürgerlichen Bewegung der Aufklärung, welche die Entstehung der Nationalstaaten und der Diktaturen begünstigte, bevorzugte die abendländische Tradition die judeo-christliche Reichsidee einer Überstaatlichkeit, die wir heute als Europäische Union mehr erleben als feiern. Dass die liberal-laizistischen Politiker unserer Zeit „Gott“ und „Religion“ – geschweige denn das „Christentum“ – in der EU-Verfassung nicht sehen wollen, ist ein dummer, dumpfer und ungerechter Bruch mit unserer Tradition. Daher stehen wir wie Kinder, die ihre Eltern verleugnen, in Folge dieser inneren Aushöhlung unserer Tradition dem Islam gegenüber mit leeren Händen da.

Emanzipation gegen Tradition

Im Schatten des immer wieder aufflammenden „Krieges des Kulturen“ entdecken wir die entscheidende Formel des Unterschiedes zwischen Orient und Okzident: Während unser Okzident die Emanzipation ohne Tradition pflegt, frönt der Orient einer Tradition ohne Emanzipation. Auch die Kehrseite beider Eigenschaften ist bedrohlich: Das Wissen ohne Glauben im Okzident ist töricht und der Glaube ohne Wissen im Orient ist gefährlich.

Jetzt haben wir Adam und Eva gerächt: Gott hat die beiden Apfelesser aus dem Paradies gejagt, wir vertreiben Gott aus unserer armseligen Welt und erklären die Europäische Union abendland- und religionsfrei. Das Rezept gegen diese seelische Leere heißt die Wiederentdeckung der abendländischen Tradition.

Bekannt sind die fünf Quellen des Abendlandes: die griechische Philosophie, die römische Politik, die jüdische Religion, die christliche Religionsverbreitung und schließlich die Aufklärung:

• Die griechische Philosophie schuf unter anderem die Idee des Dualismus (Sokrates, Platon, Aristoteles und Plotin) und die des Absoluten (Platons Arechetyp), die Öffnung zum Humanismus des Protagoras („Der Mensch ist das Maß aller Dinge“) und die Lehre des Aristoteles (Vernunft als Tugend) schufen die Grundsteine unserer Kultur.

• Ohne Roms Politik zwischen dem 6. Jahrhundert vor und dem 6. Jahrhundert nach Christi könnten wir kaum vom Abendland sprechen. Und wenn, dann eher von einem Schließ-, als von einem Wachdienst der westlichen Kultur. Das römische Jahrtausend kann mit der Kurzformel „Gewalt-und-Politik“ am besten charakterisiert werden. Rom schuf nicht nur das erste europäische Reich, sondern auch die Basis für Kunst und Wirtschaft.

• Die jüdische Religion, diese Instrumentalisierung des ägyptischen Ein-Gott-Glaubens Echnatons, vereint drei Begriffe in sich: Gott, Glaube und Geschichte. Über alle drei stülpt sich das Gesetz des Moses, des Jesus und des Paulus. Erst in der jüdischen Diaspora – und davor im babylonischen Exil – wurde die Religion zum Bindeglied dieses Volkes. Auch das, was heute in unserem westlichen Leben selbstverständlich und für die gesamte Entwicklung unverzichtbar ist – Wissen, Forschung und Publikation -, ist jüdischen Ursprungs. Das Wissen erwuchs aus dem verpflichtenden Studium der Thora, die Forschung aus den Kommentaren im Talmud und die Publikation aus dem Niederschreiben dieser Kommentare.

• Warum nur die christliche „Religionsverbreitung“? Weil das Christentum keine originelle abendländische Religion ist, sondern die Fortsetzung, die universelle Öffnung der jüdischen Religion ist. Der wirkliche Begründer des Christentums war nicht der jüdische Rabbiner Jeschua, sondern der römisch assimilierte Jude Saulus von Tarsus, der sich ab nun Paulus nannte und als „Völkerapostel“ und grandioser Umetikettierer die Lehre Jesu in die Welt brachte. Ohne das paulinische Christentum könnten wir heute von keinem Abendland sprechen.

• Die Zivilisation der Aufklärung, dieses Kind des evangelischen Ungehorsams gegen Papst und Klerus, diese niedliche Tochter der humanistischen Emanzipation, hatte einen wirklichen Vater: Immanuel Kant, an dessen Händen, im Gegensatz zu den französischen Revolutionären, höchstens Nasenblut klebte, der die Marschroute für die aufklärerische Epoche des Abendlandes ausgegeben hatte. Der Mensch solle „seinen eigenen Verstand bedienen“ und sich von „seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ befreien. Während sich in Frankreich die Henker anschickten, Überstunden zu verrechnen, mussten Fixangestellte auch in deutschen Landen Mehrarbeit leisten; allerdings waren es nicht die Henker, sondern die Schreiber und Drucker von Büchern und Zeitschriften. Diese Kindeskinder des Martin Luther setzten die jüdische Tradition fort: sie dachten frei, ohne kirchlichen Zwang nach, kommentierten Gott und die Welt und bereiteten unsere heutige Demokratie samt Säkularismus und Wohlstand vor. Auf den Schultern der französischen „Leidtragenden“ und der deutschen „Leittragenden“ erblühte die große Zivilisation der Aufklärung.

„Lernen Sie … Sicherheit“

Die mittlerweile klassisch gewordene Mahnung Bruno Kreiskys („Herr Redakteur, lernen Sie Geschichte!“) ist heute aktueller denn je. Wenn wir einerseits den Dialog mit dem Islam auf Augenhöhe führen und andererseits die Integration („Einbindung in ein Ganzes“) mit den muslimischen Migranten vorantreiben wollen, ist es notwendig, die eigene kulturelle Position zu kennen, die Wurzeln, die Sicherheit vermitteln.

An die Kreiskysche Mahnung erinnerte mich eine Frage – „Wie sollen wir Eure Religion, Eure Kultur ernst nehmen, wenn ihr sie überhaupt nicht mehr kennt …?“ – meines muslimischen Freundes. Und Recht hat er. Wie sollen wir von den Migranten dieses Glaubens eine äußere Anpassung, eine gewisse Annahme unserer abendländischen Kultur erwarten, wenn wir unsere Kultur selber nicht kennen? „Schau“, so mein muslimischer Freund und Gesprächspartner, wir bemühen uns, die Gesetze des Korans zu befolgen. Das solltet ihr akzeptieren und nicht kopfschüttelnd missdeuten. Wir verlangen von euch Respekt. Doch ,Respekt` ist keine Einbahnstrasse; auch wir wollen eure Kultur respektieren, doch wir sehen sie nicht, sie scheint nicht mehr vorhanden zu sein – und eure soziale und sexuelle Freiheit, sicherlich auch Folgen der Aufklärung, sind für uns zu wenig.“

Alle Menschen dieser Welt haben Sehnsucht nicht nur nach Freiheit, sondern auch nach Ordnung, Halt und Tradition. Auch der Satz Wittgensteins („alles, was passiert ist, die Wiederholung von etwas zuvor Geschehenem ist“) bezieht sich auf das Kennen des bereits Geschehenem das wir erlernen müssen um in unserer Zeit besser dastehen zu können.

Unser gängiger Fehler, die „Aufklärung“ zur alleinigen Quelle unserer Tradition zu erheben, störte bereits die Lehre Freuds: „Die Psychoanalyse warnt uns vor dem Autonomieideal der Aufklärung, die zu einer psychologischen ,Kultur des Narzissmus` degeneriert.“ (Eli Zaretsky in „Freuds Jahrhundert“).

Der notwendige Dialog zwischen Orient und Okzident bedingt nicht nur die jeweilige Stärke (aus der Tradition) der Gesprächspartner, sondern auch das Kennen des Anderen. So auch in unserem konkreten Fall. Im Gegensatz zur jüdischen Traditionsliebe, zum katholischen Universalismus und zur protestantischen Weltlichkeit ist die islamische Tradition kontraversiell. Da Mohammed das Gotteswort nicht auf alle Lebensbereiche ausdehnte, verlief die Sunna (Tradition) mehrschichtig. Auch damit muss man im Dialog rechnen. Gleichzeitig sollten wir nicht vergessen, dass Tradition unser aller Leben beeinflusst. Wird sie entleert oder gar aus dem historischen Bewusstsein gedrängt, so muss man mit einer allgemeinen Verunsicherung rechnen und Verunsicherung ist die denkbar schlechteste Position in jedem Dialog.

Wir werden nur dann mit den Problemen der Gegenwart fertig, wenn sich das Abendland auf seine Geschichte besinnt. sich das Abendland auf seine Geschichte besinnt. – Heute ist die politische Weltsituation zwischen Orient und Okzident noch anders: Menschen (des Abendlandes) ohne Geschichte verstehen die Gegenwart nicht und haben keine Zukunft; Menschen (des Morgenlandes) ohne Zukunft verharren in der Geschichte und halten diese für die Gegenwart.

» Zum Autor: Prof. Dr. Peter Stiegnitz (* 30. September 1936 in Budapest) ist Soziologe, emer. Prof. der Budapester Universität und Publizist.




Aufruf zur „Befreiung Palästinas“

Mehr oder weniger unbeachtet von der hiesigen Presse hat der „Irre von Teheran“, Irans Präsident Ahmadinedschad, bei einem vielumjubelten Staatsbesuch im Libanon die arabische Welt wieder einmal zur „Befreiung Palästinas“ aufgerufen. In Israel begibt sich manch einer angesichts dieser eindeutigen Bedrohung auf die Spuren des Grafen von Stauffenberg – verständlicherweise.

(Von Frank Furter)

Während sich das Hauptinteresse der großen deutschen Medienportale um andere Dinge dreht – Kopfbahnhöfe, Fußballtrainer, Stinkewindeln – hat Irans Präsident Ahmadinedschad bei einem Staatsbesuch im Libanon indirekt seine Forderung nach der Auslöschung Israel erneuert. Wie sonst wäre der Wunsch nach der „Befreiung Palästinas“ aus seinem Munde wohl zu verstehen? Doch wer einen Aufschrei deutscher Kommentatoren und Berichterstatter erwartet, wird enttäuscht. Tatsächlich haben dieselben Schreiberlinge, die uns vor der Zunahme rechtsradikaler Gesinnungen in unserem Lande warnen, offensichtlich kein Bedürfnis, umfassender darüber zu berichten, dass jenes Volk, das zum Ziel der abartigsten Verbrechen auf deutschem Boden wurde, wieder einmal von einem kranken Diktator bedroht wird – und das sogar unter dem Beifall einer jubelnden Meute.

Der Begriff des „Rechtsradikalen“ wird zunehmend mit einer kritischen Haltung gegenüber dem Islam gleichgesetzt. Da passt es natürlich nicht gut ins Konzept, wenn just am selben Tag ein muslimischer Führer einmal mehr beweist, dass die klassischen Säulen des Rechtsradikalismus, faschistisches und antisemitisches Gedankengut, in ebenjenem islamischen Kulturkreis weit stärker ausgeprägt sind, als hierzulande. So erklärt sich vielleicht, dass über Ahmadinedschads Staatsbesuch in Medien wie Focus-Online nur eher beiläufig berichtet wird:

Mit Begeisterung wurde Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei seinem ersten Besuch in Beirut empfangen. Vor allem die pro-iranischen Schiiten der Hisbollah jubelten, als er durch die libanesische Hauptstadt fuhr.

Nach einem Gespräch mit Präsident Michel Suleiman rief Ahmadinedschad die arabischen Völker zur „Befreiung Palästinas“ auf. Ein ultra-rechter Abgeordneter in Israel schlug derweil vor, man solle den Aufenthalt des iranischen Präsidenten im Nachbarland nutzen, um ihn zu töten. „Wenn es am Vorabend des Zweiten Weltkrieges einen Mann gegeben hätte, der Hitler umgebracht hätte, dann hätte sich der Lauf der Geschichte geändert und mit Sicherheit der des jüdischen Volkes“, sagte Arieh Eldad von der ultra-rechten Partei Nationale Union dem israelischen Rundfunk.

Mit „was-wäre-wenn“-Fragen auf einen hypothetischen Verlauf der Geschichte zu schließen, mag in den meisten Fällen widersinnig sein. Angesichts der schrecklichen Verbrechen, die am jüdischen Volk begangen wurden, erscheint die Fragestellung in diesem speziellen Kontext aber durchaus gerechtfertigt, insbesondere dann, wenn die Juden nun erneut von derselben, abartigen, faschistischen Fratze bedroht werden, die heuer nur im Gewand einer anderen Ideologie daher kommt.

Ultra-Rechte – das gilt nicht nur hierzulande – liefern sicherlich auch in Israel nicht die richtige Lösung für die Probleme unserer Zeit. Und die Wertegemeinschaft des Westens wäre schlecht daran beraten, wenn sie auf die zunehmende Radikalisierung des Orients mit eigener Radikalisierung antworten würde. Denn wer meint, die Werte und Freiheiten, für die in der westlichen Welt so lange und so hart gekämpft werden musste, verteidigen zu können, indem er sie aussetzt, läuft Gefahr, eines Tages zu einem Abbild dessen zu werden, was er bekämpft. So weit darf es nicht kommen.

Doch die Überlegung, den Tod eines einzelnen in Kauf zu nehmen, dessen offensichtliches Lebensziel der Tod eines ganzen Volkes ist, erscheint selbst bei moderater Sichtweise nicht radikal, sondern logisch. Traurig nur, dass es kein hypothetisches Szenario ist, sondern das wahre Gesicht dieser Welt, wegen dem man sich genötigt fühlt, solche Überlegungen überhaupt anzustellen.

» Jerusalem Post: Ahmadinejad: Lebanon is a university for Jihad