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Bremer Justiz: Skandalurteil gegen kriminelle Miris

Erst gestern haben wir über die unhaltbaren Zustände bezüglich der Kurden-Clans in Bremen ausführlich berichtet. Nahezu zeitgleich fällt eine Bremer Richterin ein weiteres Skandalurteil gegen zwei Mitglieder der türkisch-arabische Großfamilie Miri, welche wegen des Boutique-Einbruchs und anschließender Körperverletzung auf der Anklagebank saßen (PI berichtete hier, hier und hier). Mit unserem Titelbild betreiben wir allerdings nicht wie die BILD, Schelte gegen die Vorsitzende Richterin auf Probe Jana M., sondern zuvörderst gegen den verantwortlichen Justizsenator Martin Günthner (34, SPD), einen Kommunistenfan ohne Ausbildung.

Die BILD berichtet:

Das Gaunerstück um die gestohlenen Abendroben aus einer Edel-Boutique. Gestern der Prozess. Er warf wieder einmal ein schräges Licht auf die Bremer Justiz.

Auf der Anklagebank ein mehrfach vorbestraftes Ganoven-Pärchen (37, 32) aus dem berüchtigten Miri-Clan. Ibrahim M. mit 19 Vorstrafen, seine Lebensgefährtin Hiyam O. mit sechs Vorstrafen. Diesmal lautete die Anklage auf Hehlerei und vorsätzliche Körperverletzung.

Zur Erinnerung: Aus der Boutique „Ledi fashion“ wurden bei einem Einbruch mehrere Abendkleider und Colliers gestohlen. Inhaberin Diana B. (38) entdeckte ihr Eigentum auf einer türkischen Verlobungsfeier in der Baumstraße (Walle) wieder, forderte es zurück. Der Staatsanwalt: „Dabei wurde sie von den beiden Angeklagten geschlagen.“

Der Staatsanwalt forderte für beide Täter je sechs Monate Haft. „Von Bewährungsstrafen haben sich beide bisher nicht beeindrucken lassen. Sie hat aktuell noch zwei laufen. Da erscheinen mir Freiheitsstrafen sinnvoll!“

Richterin Jana M. aber ließ Milde walten. Sie verurteilte Ibrahim M. zu 1200 Euro, Hiyam O. zu 320 Euro Geldstrafe. In ihrer Begründung sagte die Richterin: „Ich habe lange darüber nachgedacht, Freiheitsstrafen zu verhängen. Herr Miri ist wegen gefährlicher Körperverletzung, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung, Drogen-Handels und erpresserischem Menschenraub vorbestraft.

Hatte mit 14 bereits drei Verurteilungen und dann einige Bewährungsstrafen. Aber aus Gründen, die in seiner Person liegen, halte ich eine Freiheitsstrafe nicht für zwingend erforderlich.“

Die Angeklagten quittieren das Urteil mit siegessicherem Lachen. Warum kuschen Sie vor den Miris, Frau Richterin?

Die BILD-Redakteurin Astrid Sievert betreibt in ihrem Artikel lediglich eine Richter-Schelte. Warum die Redakteurin ihre Kritik nicht auch an den verantwortlichen Bremer Justizsenator Martin Günthner, einen absoluten Kommunistenfan ohne Ausbildung richtet, der in letzter Konsequenz als oberster Dienstvorgesetzter der Justiz dafür verantwortlich zeichnet, dass eine junge Richterin auf Probe den Vorsitz bei diesem Prozeß hat, erschließt sich uns nicht. Ein derartiges Verfahren gehört vor das Landgericht mit erfahrenen Richtern!

» Mail an die BILD-Redakteurin Astrid Sievert

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(Spürnase muezzina)