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DIE FREIHEIT ist mehr als die Summe ihrer Teile

René StadtkewitzVorab: Ich bin weder Mitglied noch habe ich mich an der Gründung der Partei DIE FREIHEIT beteiligt. Ich schreibe diesen Text nur mit den wenigen mir zur Verfügung stehenden Informationen, also als Außenstehender.

(Von Polytheist)

Es ist klar, dass es DIE FREIHEIT ohne René Stadtkewitz jetzt nicht geben würde. René hat den Stein ins Rollen gebracht. Es ist ebenso klar, dass Marc Doll und Aaron Koenig durch ihr Engagement der Partei zum Leben verholfen haben, ebenso wie zahlreiche ungenannte bzw. mir unbekannte Unterstützter, aber auch Geert Wilders und PI. Jetzt wurde ihre offizielle Gründung verkündet und das Grundsatzprogramm ist für jeden Online einsehbar.

Erstmals wurde ein Bundesvorstand gewählt, der nun das neue Gesicht der Partei ist. Damit beginnen die Auseinandersetzungen, der typisch-deutsche Streit. Die reale Gefahr ist, dass sich die Protagonisten der Partei, aber auch ihre Mitglieder, mit Machtspielchen, Besserwissereien und schlechtem Stil selbst zerfleischen, noch ehe sich die Medien auf sie stürzen. Außerdem kann das Grundsatzprogramm oder das Vorwort dazu bei einigen auf Ablehnung stoßen. Bei einem Projekt, welches bei professioneller, geschickter Handhabung tatsächlich die nächsten Jahrzehnte zwischen fünf und 20 Prozent der Wählerstimmen für sich gewinnen kann, ist aber der Stil unbedingt zu wahren, zumindest in der Öffentlichkeit!

DIE FREIHEIT ist mehr als ihr Programm und ihre zeitweiligen Vorstände. Sie ist in erster Linie ein Potential. Sie ist das von vielen im Lande herbeigesehnte Korrektiv zu den etablierten, politisch korrekten Altparteien. Natürlich soll sie keine Ein-Thema-Partei sein, doch eine wirkliche Alternative ist sie nur wegen ihres entschlossenen Umgangs mit der Islamisierung, der Zuwanderung, der EU. Anders als die Altparteien stellt sie die nationale Integrität und Identität sowie den gesellschaftlichen Nutzen in den Vordergrund, welcher sich immer am Grundgesetz orientiert.

Die Protagonisten der FREIHEIT haben die verantwortungsvolle und ehrenvolle Aufgabe, sie zu einem langfristigen Projekt zu machen, sie in der Gesellschaft zu verankern. Sie sollten sich nicht in kleinlichen Streitereien verheddern, sondern auf die Kraft der Fakten vertrauen!

Vertrauen ist ganz wichtig, denn dadurch entsteht Entspannung. Thilo Sarrazin macht es vor. Einfach immer ganz ruhig die Fakten aussprechen. Es sollte klar sein, dass die Medien und die übrigen Politiker die Freiheit so oder so zerfleischen werden (oder dies zumindest versuchen werden).

Dies sagt jedoch nichts über ihren Charakter aus. Ihr Charakter hängt davon ab, inwieweit die Aktiven bereit und fähig sind, stetig nicht nur an sich zu denken, sondern an die Sache, für die sie die Partei eigentlich gründeten. Ihr Charakter wird sich auch daran zeigen, inwiefern die Aktiven offen für neue Personalien sind, welche der Sache nützen wollen, und inwiefern sie sich gegen Unterwanderungsversuche von der PRO-Bewegung und anderen gescheiterten Bewegungen behaupten können.

Es wäre gut, wenn die FREIHEIT die Themen Islamisierung, EU-Beitritt der Türkei, Einwanderung in die Sozialsysteme, Kriminalität und Souveränitätsverlust durch die EU nach oben stellen würden, denn darüber herrscht ein breiter Konsens in der Bevölkerung. Alles andere ist zweitrangig.

DIE FREIHEIT sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass es keine zweite PRO-Partei in Deutschland braucht, ebenso wenig braucht es eine weitere „christliche“ Partei, noch eine neue ÖKO-Partei oder eine neue FDP. Tut sie all dies, wird sie erfolgreich sein!

(Foto oben: René Stadtkewitz bei seiner Rede am 2. Oktober 2010 im Rahmen des Wilders-Besuchs in Berlin)