„Töten ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.“ (Der Quran, Sure 2:216). Seine Vergangenheit nicht zu kennen, bedeutet, sie wiederholen zu müssen. Wer weiterhin das Märchen von der islamisch-türkisch-arabischen Toleranz verbreitet, beraubt Muslime der Chance, eine Religion und ihre Vergangenheit zu überwinden, die zur abscheulichen Gegenwart zu werden droht. Hegel nannte den Islam die „Religion der Erhabenheit“. Er hatte sich wohl nie mit islamischer Geschichte und Religion auseinandergesetzt.

(Von Amirkabir / Im Original erschienen auf Tangsir 2569)

Zur Geschichte der Toleranz des ISLAM

„Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoss des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“

Diese Sätze stammen nicht etwa von Al Qaida; sondern sie finden sich im Programm, das der Gründer der Muslim-Bruderschaft Hassan Al Banna, wie er es in einer Rede formulierte. Die Bruderschaft zählt heute Millionen und hat sich weit über Ägypten hinaus verbreitet. Ihre Intellektuellen agieren in Europa und in den Vereinigten Staaten; sie gelten als „moderat“ und werden von den Medien entsprechend bedient. Planmäßige Rückgewinnung „verlorener“ Gebiete gehört in die Programme von Staaten, welche um territoriale Machtausübung kämpfen, also von politischen Gemeinschaften. Wie kann sie ins Programm einer Religion gehören?

Dar as-Salam und Dar al-Harb

Seit Beginn der klassischen Zeit zwischen dem neunten und dem elften Jahrhundert teilen islamische Juristen die Welt in zwei Teile, nämlich in das „Haus des Islam“ und das „Haus des Krieges“. Diese Zweiteilung hängt nicht davon ab, wo Muslime in großer Anzahl leben oder gar die Mehrheit darstellen, sondern davon, wo der Islam herrscht – in Gestalt der Sharia – oder wo er nicht herrscht. Diese Dichotomie ist also keine religiöse, sondern eine politische. Zwischen diesen beiden Teilen der Welt herrscht naturgemäß so lange Krieg, bis das Haus des Krieges vernichtet und der Islam über die Welt herrscht (Sure 8, 39 und 9, 41). Daher besteht nach klassischer Lehre für die muslimische Weltgemeinschaft die Pflicht, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen, bis diese sich bekehren oder sich unterwerfen.

Dschihad

Dieser Krieg heißt Dschihad. Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker mit seiner Lehre zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind. Der allgemeine Befehl Gottes zum Dschihad wird entnommen aus Sure 9, 29. Gewiss, winzige pazifistische Strömungen im Islam haben diese Interpretation nicht akzeptiert. Die Schiiten akzeptieren sie zwar, verlangen aber, dass ein echter Imam die muslimische Gemeinschaft anführt und auf einen solchen warten sie schon mehr als dreizehn Jahrhunderte, daher gilt für sie vorläufig nur der defensive Dschihad, also falls die muslimische Gemeinschaft angegriffen wird. Dagegen haben die anderen Strömungen, etwa die sogenannten charidschitischen, die Aussage von Sure 9, 29 radikalisiert: Sie sehen im Dschihad eine individuelle Pflicht jedes tauglichen Muslim, welche als sechste Säule neben den anderen fünf kardinalen Pflichten steht. Konsequenz dieser Lehre: Wenn jeder entweder an der kollektiven Kriegführung gegen die Ungläubigen teilnehmen muss oder – falls die muslimische Gemeinschaft dafür momentan zu schwach ist – allein, gruppenweise auf eigene Faust kriegerisch agieren muss, dann sind Attentate und Terroranschläge, also asymmetrische Kriegsführung das Richtige. Was die Charidschiten für den offensiven Dschihad verlangen, gilt bei den meisten Vertretern der orthodoxen Lehre der Sunna für den defensiven: Wird der Islam angegriffen oder islamisches Territorium von Ungläubigen besetzt, dann wird der Dschihad zur individuellen Pflicht; eine Fatwa des Großmuftis der wohl bedeutendsten Lehrstätte des Islam, der Al-Azhar-Universität in Kairo von 1948 – gerichtet gegen Israel – lässt daran keinen Zweifel. Jedwede feindliche Macht, welche sich an die Haager Landkriegsordnung hält und streng unterscheidet zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, gerät hierbei in größte Schwierigkeiten.

Permanenter Kriegszustand

Der Kriegszustand dauert so lange an, bis das Haus des Krieges vernichtet und die Welt erobert ist. Darum nennt Majid Khadduri den Islam eine „göttliche Monokratie auf imperialistischer Basis“. Friedensverträge, welche islamische Herrscher mit nicht islamischen abschlossen, galten nur als Waffenstillstände; deshalb wurden sie in der Regel für höchstens zehn Jahre abgeschlossen; zwei Rechtsschulen erlaubten nur drei bis vier Jahre Frieden. Die kurzen Fristen ermöglichten es den militärisch überlegenen Muslimen, die Gegenseite unentwegt zu erpressen; auf diese Weise sind im Laufe der Jahrhunderte riesige Mengen an Geldern und Menschen an die muslimische Seite geflossen. Als sich die Kräfteverhältnisse verschoben, mussten muslimische Herrscher die Praxis ändern. So schloss 1535 Suleiman „der Prächtige“ mit dem französischen König einen Frieden, der so lange gelten sollte, wie der Sultan lebte – ein Bruch mit der Tradition. Christliche Theologen versuchten – angesichts einer Pluralität von Staaten – zu definieren, was ein „gerechter“ Krieg war und was nicht; Kriege einzig um des Glaubens willen galten überwiegend nicht als gerecht. Für muslimische Gelehrte ist hingegen das „Haus des Islam“ eine politische Einheit, welche keinen inneren Krieg duldet; darum ist allein der Krieg zur Unterwerfung der Ungläubigen legitim und obendrein Pflicht, wie der berühmte Gelehrte Ibn Khaldun im vierzehnten Jahrhundert kategorisch sagte:“Im Islam ist der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder unfreiwillig zur Religion des Islam zu bekehren.“ Die Kriegsregeln des Dschihad sind flexibel. Von der Schonung über Massenversklavung bis zur massenhaften Tötung ist nach Chaudhuri alles möglich, genau wie bei Griechen und Römern. Das unterscheidet die heiligen Kriege des Islam fundamental von denjenigen des alttestamentarischen Israel, welche vorsahen, dass außerhalb Israels alles Männliche zu töten, auf israelischem Boden hingegen alles Lebendige zu vernichten war (Deuteronomium. 20, 10-20). Wir pflegen uns darüber zu empören, was die Kreuzfahrer 1099 in Jerusalem anrichteten. Indes, die Kreuzfahrer handelten nach gängigem Kriegsrecht; muslimische Eroberer taten derlei unentwegt und überall: 651 traf es den Iran – Alleine bei der Eroberung von Istakhr wurden mehr als 40.000 iranische Zivilisten getötet und hunderttausende in die Sklaverei verkauft, 698 traf es Karthago, 838 Syrakus; der berühmt berüchtigte Wesir des Kalifats von Córdoba, Al Mansur, führte in nur siebenundzwanzig Jahren fünfundzwanzig Feldzüge gegen die christlichen Reiche Nordspaniens, – versklavend, verwüstend, vernichtend,; es traf Zamora (981), Coimbra (987), León, zweimal Barcelona (985 und 1008), dann Santiago de Compostela (997). Am furchtbarsten verwüsteten die Dschihads das damals noch so städtereiche byzantinische Anatolien; das Massaker von Amrum (838) ist lange ein Fanal geblieben; die städtische Kultur Anatoliens hat sich davon nie wieder erholt. Der türkische Seldschuke Alp Arslan ließ ganze armenische Städte massakrieren, am furchtbarsten 1064 die Hauptstadt Ani. Mehr als berechtigt darum das Urteil der Islamkritikerin Bat Ye’or: „Die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der von islamischen Theologen zur Norm erhobenen Verwüstungen unterscheiden den Dschihad von anderen Eroberungskriegen.“ Gewiss, die Massenversklavung blieb das beliebteste Kriegsziel. So entstand schon im achten Jahrhundert die größte Sklavenhaltergesellschaft der Weltgeschichte; sie benötigte eine ständige Zufuhr immer neuer Sklaven; sie transformierte den afrikanischen Kontinent zum größten Sklavenlieferanten, ein Schicksal, welches Europa nur knapp entkam. Die Sklavenhaltung legitimiert sich aus der islamischen Lehre und entspricht damit islamischem Rechtsverständnis. Singulär ist die enorme Geschwindigkeit mit der binnen neunzig Jahren ein arabisches Großreich zwischen Südfrankreich und Indien entstand, ohne dass ein einzelner Eroberer die Expansion gelenkt hätte. Der erfolgreichste Imperialismus der Weltgeschichte erregte nicht zuletzt die Bewunderung Hegels: „Niemals zuvor hat die Begeisterung als solche größere Taten vollbracht.“

Märtyrertum

Wenn „Begeisterung“ solches vermochte, worauf beruhte sie? Die Antwort ist einfach: auf dem Märtyrertum. Ein Ereignis des Jahres 963 in Konstantinopel illustriert das: Kaiser Nikephoros Phokas hatte soeben die arabischen Besatzer aus Kreta vertrieben; nun plante er einen großen Krieg, um Ostanatolien und Nordsyrien von der muslimischen Herrschaft zu befreien. Ein Konzil sollte ihm helfen; eindringlich bat er die versammelten Bischöfe, sie sollten Soldaten, die im bevorstehenden Kampf fielen, zu Märtyrern erheben. Diesen Soldaten wäre also das Paradies sicher gewesen. Doch der Patriarch stellte sich gegen den Kaiser: „Kein kirchliches Konzil sei imstande, Gottes Ratschluss zu antizipieren; allein Gott entscheide über das Heil.“ Eine welthistorische Schlüsselszene. Der Kaiser wusste damals was auf dem Spiel stand. Immer wieder hatten die Byzantiner erleben müssen wie die muslimischen Truppen mit einer Tapferkeit kämpften, zu der die Christen nicht imstande waren. Gefallene Muslime gelten als Märtyrer für den Glauben und marschieren als Gefallene geradewegs ins Paradies. In den beiden Religionen unterscheidet sich der Begriff des Märtyrers fundamental. Christliche Märtyrer imitieren das Leiden Jesu, erleiden passiv Folter und Tod; muslimische Märtyrer sind aktive Kämpfer, nach dem Vorbild des Propheten, unerschrocken, dem Tode begegnend. Wie Hassan Nasrallah, der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon in einer Rede sagte: „Ihr liebt das Leben, aber wir lieben den Tod“ Maßgeblich für die Todesbereitschaft der Krieger ist das unverbrüchliche Versprechen, dass, wer für seinen Glauben stirbt, das ewige Heil erhalte (Sure 4, 74-76). Muslime sollten einer zehnfachen Übermacht standhalten (Sure 8, 66-67); spätere Rechtsgelehrte erlaubten, wie Chaudhuri schreibt, den Rückzug, falls man einer mindestens doppelten Übermacht des Feindes gegenüberstand. Da die entscheidende Ressource eines jeden Krieges der kämpfende Mensch und seine Opferbereitschaft ist, half es den Byzantinern nichts, technisch den Arabern und türkischen Seldschuken gleichwertig zu sein; langfristig mussten sie unterliegen, falls ihre Kampfmoral nicht dieselbe Höhe erreichte. Höhere Todesbereitschaft bringt enorme Vorteile in der Gefechtssituation: so lassen sich waghalsige Operationen angehen und kühne Manöver starten, die den Feind überraschen und verwirren; so lassen sich Siege erzwingen, die technisch und materiell fast nicht möglich erscheinen, und Schlachten gewinnen, die unter üblichen Bedingungen verloren sind. Nikephoros wusste um die militärischen Konsequenzen von Sure 4, 74-76; er war der erste, der die prinzipielle kriegerische Unterlegenheit der christlichen Religion zu korrigieren suchte. Doch die Bischöfe der Ostkirche sahen sich ausserstande ihre Theologie so zu manipulieren, dass ein kriegerisches Märtyrertum hätte entstehen können. Dabei blieb es. Die byzantinischen Kaiser mussten ihre schweren Abwehrkriege gegen die ständigen sarazenischen und seldschukischen Aggressionen führen, ohne dass ihnen die Religion dort half, wo Hilfe am nötigsten war.

Der Kreuzzug

Erst die Westkirche veränderte die theologisch-politische Situation: als Papst Urban II 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, versprach er den christlichen Kriegern den Erlass der Sünden. Gefallene Kreuzeskrieger umgingen demnach das göttliche Gericht; sie wurden insofern den Märtyrern gleichgestellt, obschon ihnen dieser Name verwehrt blieb. Der Papst als Oberhaupt einer monarchisch organisierten Kirche tat genau das, was ein Konzil östlicher Bischöfe nicht vermochte: Er verfügte über das Heil. Die Papstkirche konnte nun ebensolche „Heiligen Kriege“ führen, wie der Islam es seit Jahrhunderten zu tun pflegte. Worin unterscheiden sich dann Kreuzzüge und der Dschihad? Kreuzzüge konnte allein der Papst ausrufen; daher blieben sie sehr selten – verglichen mit den unzähligen, unaufhörlichen und ubiquitären Dschihads der islamischen Welt. Und die Ziele von Kreuzzügen blieben genau begrenzt; im November 1095 nannte Papst Urban II in Clermont Grund und Ziel des Kreuzzuges:

„Es ist unabweislich, unseren Brüdern im Orient eiligst Hilfe zu bringen. Die Türken und die Araber haben sie angegriffen und sind in das Gebiet von Romanien (Konstantinopel) vorgestoßen; und indem sie immer tiefer eindrangen in das Land dieser Christen, haben sie diese siebenmal in der Schlacht besiegt, haben eine große Anzahl von ihnen getötet und gefangen genommen. Wenn ihr ihnen jetzt keinen Widerstand entgegensetzt, so werden die treuen Diener Gottes im Orient ihrem Ansturm nicht länger gewachsen sein.“

Die ersten Kreuzzüge bezweckten, entweder bedrängten Christen zu Hilfe zu kommen oder die Heiligen Stätten in Palästina oder von den Muslimen unterworfene Christen zu befreien. Dagegen hielten die muslimischen Rechtsgelehrten immer am Endziel fest, das „Haus des Krieges“ zu erobern und alle Ungläubigen zu unterwerfen. Papst Urban II sah richtig. Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen, dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher heimgesucht. Dann wäre die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, keine Demokratie, kein Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie – griechische und das tolerante – persische – Denken eben in jenen Epochen. Jacob Burckhardts Urteil – „Ein Glück, dass Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ – heißt eben auch, dass wir den Kreuzzügen heute in Europa viel verdanken. Indes, wurden Kreuzzüge nicht häufig missbraucht? Gewiss. Kreuzzüge „entgleisten“ und wurden „zweckentfremdet“, wie etwa jener, der 1204 zur Eroberung des christlichen Konstantinopel führte.

Die Sklavenhaltergesellschaft

Wenn die Sklaven in der islamischen Welt knapp wurden, führten Emire nicht nur Dschihads gegen nichtmuslimische Völker, welche zu versklaven geboten war, sondern immer häufiger auch gegen islamisierte Völker, unter dem Vorwand, es seien keine wahren Muslime. Das geschah vorwiegend in Afrika und gegen Schwarzafrikaner, so, als zuerst Songhay 1468, dann die Marokkaner 1552 Mali überfielen, so auch, als seit dem achtzehnten Jahrhundert religiöse Reformer im Sahel ihre Dschihads gegen die islamisierten Haussa-Städte führten, woraus das Kalifat Sokoto entstand – mit der drittgrößten Sklavenmenge nach Brasilien und den amerikanischen Südstaaten. An den Folgen dieser immer weiter gehenden Dschihads mit ihren Genoziden und Massenversklavungen leidet Afrika bis heute. Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Sharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Sharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen – Christen, Juden, Parsen, Buddhisten – Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas und einst die Zoroastrier im Iran. Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mussten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferde reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mussten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden.

Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten. Sogar jene Diskriminierung der Juden, zu der sechshundert Jahre nach dem Islam die Westkirche auf dem IV. Laterankonzil von 1215 schritt und die uns so barbarisch anmutet, bezweckte und erreichte keine Erniedrigung dieses Ausmaßes. Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt. Diese Sklavenmenge dürfte im Laufe von sechs Jahrhunderten in die Millionen gegangen sein; davon wurden Hunderttausende ausgewählter Knaben zu fanatischen Muslimen und zu Elitekämpfern erzogen, zu den berüchtigten Janitscharen: eine Politik zur systematischen Vermehrung der muslimischen Bevölkerung und zur allmählichen Auslöschung der Christen. Sie hatte Erfolg. Die „Dhimmitude“ versetzte die Nichtmuslime in eine radikale Andersheit: Die Menschen in diesem Zustand nur als „Bürger zweiter Klasse“ zu bezeichnen, wie es manche Islamwissenschaftler tun, ist Schönrednerei. Wie der Nationalsozialismus die Menschen in Herren- und Untermenschen auf rassischer Basis spaltete, so hat es die Sharia auf religiöser Basis getan. Als erste Weltreligion schuf der Islam eine Apartheid, bei der die Gebiete der mit christlichen oder auch parsisch-zoroastrischen Bevölkerungsehrheiten kolonisiert und allmählich zwangsislamisiert wurden. Islamische Toleranz hieß lediglich: Duldung der Unterworfenen als Gedemütigte und Erniedrigte.

Dhimmitude

All das ist durch Studien zur „Dhimmitude“ bekannt. Aber wer will von den millionenfachen Opfern hören? Der Islam hat riesige Territorien religiös „gesäubert“: der zweite Kalif machte den Hidjaz, also Arabien außer dem Jemen, „christen-“ und „judenrein“; die Alternative hieß Konversion oder Vertreibung. Hunderttausende von Zoroastriern flohen aus dem Iran nach Indien, dort wo ihre Nachkommen auch heute noch unter dem Namen Parsen leben. Das hat – von alttestamentarischen Fällen abgesehen – niemals zuvor eine Religion getan. Ebenso „reinigten“ die Almohaden und Almoraviden ihr Spanien nach dem Zusammenbruch des Kalifats 1031: Zehntausende Juden wie Christen mussten entweder konvertieren oder ins christliche Nordspanien oder in die Levante fliehen. Gewiss, englische und französische Könige und dann die Könige Spaniens selbst taten später das gleiche; sie wandten dabei aber ein altes bekanntes muslimisches Rezept an. Und die Pogrome? Seit dem Kalifen Al-Mutawakkil schwappten immer wieder Verfolgungen über den Orient und Nordafrika, wobei Juden und Christen zwangsbekehrt, vertrieben oder massakriert wurden. Die ständige Zerstörung von Kirchen ging bis ins vorletzte Jahrhundert weiter (In der Türkei werden noch heute Kirchen angezündet und zerstört). Allmählich zerlaufen auf dem verklärten Bild des muslimischen Spanien, welches der europäische Antiimperialismus im neunzehnten Jahrhundert geschaffen hat, die blumigen Farben. Sorgfältige Aufarbeitung der Dokumente bringen darunter ein anderes Bild zum Vorschein. Dort kam es 889 in Elvira und 891 in Sevilla zu umfassenden Pogromen gegen Christen. Im marokkanischen Fez wurden 1033 über 6000 Juden massakriert. 1058 wurde das christliche Antiochia unter Folter und Todesdrohungen muslimisch gemacht.

Das erste große Pogrom gegen Juden auf europäischem Boden fand 1066 im muslimischen Granada statt; dabei kamen 1500 jüdische Familien um. 1135 wurde das Judenviertel Córdobas niedergebrannt, die Zahl der Massakrierten nicht zu wissen, mag heilsam sein. 1159 standen sämtliche Christen von Tunis vor der Wahl, zu konvertieren oder zu sterben. Um diese Zeit wurde das ehemals so vitale Christentum Nordafrikas vollends vernichtet. Die Pogrome im christlichen Herrschaftsgebiet sind sicher kein Ruhmesblatt der europäischen Kultur; aber ihre Ausmaße bleiben zweifelsohne weit zurück hinter jenen der islamischen Welt. Wir brauchen dringend eine vergleichende Geschichte religiöser Unterjochung, deren sich die Historiker vehement verwehren. Reden wir doch von Integration der Juden? Nirgendwo unter der Herrschaft des Islam, und auch nicht im spanischen Kalifat, waren Juden Bürger ihrer Stadt; sie blieben stets Unterworfene. In vielen deutschen Städten, wie Worms, Augsburg und andere Städte des Hochmittelalters, waren Juden Stadtbürger besonderen Rechtes, sie hatten das Recht, Waffen zu tragen, und waren besser gestellt als viele ärmere christliche Einwohner. Sie waren bis ins vierzehnte Jahrhundert, als sich ihre Situation verschlechterte, weit besser integriert, als die Juden im muslimischen Spanien es jemals sein konnten. Wer die politische Integration für das wichtigste hält, kann nicht umhin, Augsburg über Córdoba zu stellen. All das ist seit über fünfzehn Jahren wissenschaftlich bekannt. Aber wer will es hören? Jedes Jahrhundert der islamischen Geschichte, hat seine eigene Fülle von Horrorgeschichten. Kommen wir an dieser Stelle noch zum ersten großen Holocaust in der Weltgeschichte, der fand im Iran statt: Seit dem 10 Jhd. begannen Türken und Mongolen Iran zu invadieren. Bis zum 15. Jhd. hatten sie schätzungsweise 10 Mio. Iraner ermordet, mehr als 50 % der damaligen Bevölkerung.

Ganz Ostiran, d.h. Grosskhorasan liquidiert, Neyshapour einfach weggefegt, Hamadan, Rey und Ardabil sind lange ein Fanal geblieben. Kein Jahrhundert verging, von den Ufern Al Maqrebs über Cordoba bis Indien, wo nicht Juden, Christen, Zoroastrier, Hindus, Buddhisten und Heiden Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzt waren oder zur Konversion gezwungen wurden. Erdrückende Steuerlasten, Ungleichheit vor dem Gesetz und Willkür verschiedener türkischer, arabischer und mongolischer Herrscher im gesamten islamischen Machtbereich, sorgten über die Jahrhunderte hinweg dafür, dass alle nicht-islamischen Religionen dort weitgehend ausgerottet wurden.

Seine Vergangenheit nicht zu kennen bedeutet sie wiederholen zu müssen. Wer weiterhin das Märchen von der islamischen Toleranz verbreitet, beraubt die Muslime der Chance, eine Religion und ihre Vergangenheit zu überwinden, die zur abscheulichen Gegenwart zu werden droht.

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60 KOMMENTARE

  1. Guter, interessanter Artikel.

    Leider in der Print-Version ungeniessbar.

    Wann verschwinden endlich die „Massen-Links“ in der Print-Fassung, bitte????

  2. Danke für den aufschlussreichen Beitrag.
    Doch den muss ich mir ausgedruckt nochmals vornehmen.

    Dennoch DANKESCHÖN!

    Habe ja mal gelernt: „Lesen gefährdet die Dummheit.“ Seitdem lebe ich gefährlich …..

  3. OT: Jetzt im TV (bis 23:30 Uhr) auf Phoenix TACHELES zum Thema Islam in Deutschland mit Sülzman Mazyek, Prof. Pfeiffer, Wolfgang Bosbach und Präses Schneider

  4. Sehr guter Artikel, den ich ausgedruckt in Ruhe ein zweites Mal lesen werde.

    DANKE.

    zu #2 kann nicht anders
    „Lesen gefährdet die Dummheit. Seitdem lebe ich gefährlich.“
    Teufel auch, Sie Draufgänger! 😉

  5. Bei Kommisarin Lund auf ZDF wurde eben ein dänischer Soldat geschächtet. Das passt doch auch wieder zu dem Thema. Korrupte Politiker, Islam…

  6. OT : jetzt auf phoenix : „Islam ist schon wieder Frieden“…..ich kann es nicht mehr hören!

    (Sendung Tacheles)

  7. Leider ist das Märchen vom toleranten Islam, der im Gegensatz zu den Christen, Andersgläubige gut behandelte, in vielen Köpfen fest verankert. Ich weiß nicht wie oft ich mir diesen Unsinn in den letzten Jahren schon anhören mußte. Leider wird hier ein mehr als tausend Jahre währender Teil der Menschheitsgeschichte einfach ausgeblendet. Kein Wort im TV oder Printmedien über eines der Dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte über den Expansionsdrang des Islam, der heute wieder auflebt und wie schon vor Jahrhunderten zur größten Gefahr für Freiheit und Frieden dieser Welt wird.

  8. In der Tat ein guter Text, allerdings im Original nicht von Tangsir 2569, sondern von Prof. Egon Flaig in der FAZ: Der Islam will die Welteroberung 😉
    Die islamische „Toleranz“ zählt zu den modernen Mythen des „Dialogs“ der Kulturen – hält aber keiner Prüfung stand und ist völlig unseriös. Der Islam ist in Theorie und Praxis weder besonders tolerant, noch besonders friedlich. Wer dies behauptet, disqualifiziert sich selbst als ernstzunehmender Diskutant.

  9. Zur Ergänzung ließe sich vielleicht noch einer der ersten großen Raubzüge des Propheten Mohammed erwähnen, der einmal mehr die Wurzeln des Judenhasses im Islam deutlich macht.

    Kurz nach seiner Niederlassung in Medina rottete der Prophet gleich drei (!) jüdische Stämme fast vollständig aus. Die Männer wurden geschächtet, Frauen und Kinder als Diener gehalten oder verkauft.
    Als besonders grausam gilt der Massenmord am Stamm der Banu Quraiza:

    „Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Achtab und das Stammesoberhaupt Ka’b ibn Asad.“

    (aus Ibn Ishaq: „Das Leben des Propheten“

    Dazu findet sich sogar ein eigener Wikipedia-Artikel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

    Zur islamischen Expansion gehört auch ein in Europa kaum bekannter Völkermord:
    der „Hindu-Holocaust“, auch „indischer Holocaust“.
    Beim indischen Holocaust sollen mehrere Millionen Hinduisten von Moslems ermordert worden sein.

    Die Hindus haben diesem unfassbaren Massaker eine Homepage gewidmet:

    http://www.hinduholocaust.com/HinduHolocaustMuseum.htm

  10. Dazu auch ergänzend und vertiefend das Buch von Bat Ye´or, Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam.
    Ein Muß.

  11. Liebe Freunde, vergesst nicht die Sendung “ Welt der Wunder“ und “ das geheime Wissen des Islams“. Die größten Feinde sitzen immer noch in den Medien. Die Islamisten wie Pierre Vogel sind eher das kleinere Übel!

  12. Maethor

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich finde es bedauerlich dass die Quelle vom Originaltext nicht mitangegeben wurde und werde dies nun in dem Artikel im Blog nachholen. Ich werde in Zukunft darauf achten dass so etwas nicht mehr geschieht. Nochmals Danke für den Hinweis.

    Gruß

    Tangsir

  13. Auch nochmal von mir ein Dankeschön an den Artikelreinsteller 🙂
    Hatte den Text schon bei dir gelesen, und finde es schön wie kompakt Fakten zusammengedrückt werden können und dabei ein so klares Bild Zeichnen das jeder Kritiker der Kritiker 🙂 nicht umhin kann als zuzugeben das der Islam eben keine Religion des Friedens ist.
    Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck als wenn die Diskussion um Sarrazin zwar das Thema angestossen hat, aber die Medien (und die Politik) dieses Thema nun (wohl leider erfolgreich) in die Richtung lenkt „Integration ja, aber Diskussion bzw Kritik am Islam nein“.
    Solange die Medien nicht endlich mal den Islam demaskieren wird es weiterhin heißen „Islam ist Frieden“. Wohin das führt ist denke ich klar. Wie von Ulfkotte beschrieben. Ich sehe da ähnlich schwarz. Der einzige Hoffnungsschimmer der mir bleibt ist das Celente recht behält und die Moslems die Koffer packen (egal ob freiwillig oder nicht ist mir egal). Hoffen wir nur das es nicht zu häßlich wird …

  14. #5 Jens T.T (24. Okt 2010 22:50)
    Ot!! Was haltet ihr von Wikileaks?

    Hatte ich gestern schon im Diplomatenthread eingesetzt.

    Mal etwas anderes, heute las ich in den News: „WikiLeaks“ über angebliche Enthüllungen von Grausamkeiten ím Irak…

    Wikileaks-Dokumente belegen Folter im Irak

    Im Irak sind geheimen US-Militärdokumenten zufolge zwischen 2004 und 2009 zahlreiche Häftlinge gefoltert und hunderte Zivilisten an US-Checkpoints getötet worden…

    http://de.news.yahoo.com/2/20101023/tts-wikileaks-dokumente-belegen-folter-i-c1b2fc3.html

    Und durch Zufall sehe ich jetzt, WER wikilaeks ist…..

    Erneut hat die Al Quida Seite „WikiLeaks“ zahlreiche Dokumente veröffentlicht, die ausschließlich dazu dienen, den globalen islamischen Terror zu befeuern. Verantwortlich für die Seite ist der australische Julian Assange. Selbiger versucht zur Zeit seinen ersten Wohnsitz in Schweden zu beantragen, da mal wieder wegen Vergewaltigung gegen ihn ermittelt wird und er im Falle einer Verurteilung hofft, dort eine mildere Strafe zu bekommen. Darüber hinaus, trennen sich bereits erste Verbündete von dem vermutlichen Triebtäter..

    http://prozionnrw.wordpress.com/2010/10/23/support-our-troops/

    Also genau hinschauen lohnt sich immer.

  15. Übrigens ergänzend zu diesem Artikel auch die Bücher von Egon Flaig: Die Weltgeschichte der Sklaverei und von Tidiane N’Diaye: Der verschleierte Völkermord….

    Es rundet das Bild besser ab.

  16. Ein sehr wichtiger Text.
    Mehr davon.
    Treffe selbst immer wieder auf Leute die behaupten, islamische Länder hätten niemals Angriffskriege geführt. Höchstens Präventiv.
    Auch Untereinander seien Kriege nur durch Druck der USA möglich gewesen.
    Sklavenhandel sei eine Erfindung Europas der Kolonialzeit und der Amerikaner.

    Es ist kaum zu glauben wie verbohrt Menschen sind wenn ihr Verständnis von Geschichte sich beschränkt auf 12 Jahre Deutsche Geschichte und kleine Fragmente betreffend der Kreuzzüge. Meist aufgeschnappt beim Durchzappen von RTL2 zu Comedykanal.

  17. 17 Mason (25. Okt 2010 01:15
    Ich habe auch den Eindruck, dass sich in den letzten Monaten erheblich mehr Bürger erstmals (!) etwas genauer mit dem Islam beschäftigt haben, und sei es auch nur die ebenfalls gewachsene Zahl von islamkritischen Artikeln im weitesten Sinne.
    Wenn jetzt ein Politiker noch öffentlich und stolz grinsend darauf besteht, den Koran nicht zu „kennen“, dann wirkt das anachronistisch. So weit waren wir noch vor kurzem noch nicht.
    Und jetzt muß dieser Politiker bzw. der gemeinte Typ islamophile Gutmensch damit rechnen, dass man ihm ein paar Gewalt-Suren um die Ohren haut……

  18. Ich geh jetzt mal davon aus, dass solche Gedankenverbrechen aufklärerischen Glanzstücke nicht im schulischen Islamkunde- oder Geschichtsunterricht und wahrscheinlich auch nicht in Fernsehsendungen thematisiert werden.
    😈

    „Aber…aber…das muss man doch alles in einem zeitlichen Kontext sehen…Islam ist doch Frieden.“
    *Gutmenschmodus aus*

    Blöd, dass der Islam keinen „zeitlichen Kontext“ kennt.

    Grundlage des Islam und der Scharia ist Koran und Sunnah.
    Und Beides ist die ewiggültige, unveränderbare Wahrheit Allahs.
    Oder anders ausgedrückt: Was damals im Koran stand, steht auch heute noch drin und es ist immernoch zu befolgen.
    Wörtlich zu befolgen.

    Solche Artikel sind das Salz in der Suppe.
    Bitte mehr davon.

    Danke an Tangsir fürs Ausgraben.

  19. #17 Mason (25. Okt 2010 01:15)
    das „auch“ bitte durch „aber“ ersetzen, sonst wirkt es sinnentstellend.

  20. Wieder ganz toller Beitrag, den man sich ausdrucken und an Kollegen verteilen kann, die den Islam nur aus den deutschen Goebbels-Medien kennen.

    Ganz große Klasse!

  21. #22 nicht die mama (25. Okt 2010 01:46)

    Ups…Die Sunnah ist natürlich nicht das Wort Allahs.
    Sie spiegelt das absolut vorbildliche Leben Mohammeds wieder.
    Desselben Mohammed übrigens, der eine Sechsjährige zur Frau nahm, Kriege anzettelte, Sklaven hielt und handelte und Gefangene vor die Wahl über Konversion oder Tod stellte.

    So gesehen entsprach die geschilderte Ausbreitung des Islam ganz genau dem Vorbild Mohammeds.

  22. Dank an Tangsir fuer die gut zusammengefasste Darstellung. @Gegendemonstrant: Du hast recht, der „indische Holocaust“ ist in Europa fast voellig unbekannt. Es klingt immer so, als wenn der Islam sich durch „friedliche Missionsarbeit“ in Indien/Asien ausgebreitet hat. Wenn man sich das aber mal naeher ansieht, ist das ein sehr sehr dunkles Kapitel Menschheitsgeschichte. Allein Indonesien ware bis ins 14 Jhr Hindu/Buddhistisches Koenigreich … und jetzt hat man den Salat. Afghanistan, Pakistan, Bangladesh…dieselbe Geschichte. Aber in DE muesste man ja eigentlich wissen welcher Wahnsinn aus einer verrueckten Ideologie entspringen kann 🙁

  23. SEHR GUTER ARTIKEL!
    Ich gebe zu, ich habe noch nicht alle Kapitel gründlich gelesen.
    Aber diesen Artikel werde ich wie auch schon einige anderen Kommentatoren ausdrucken, um ihn nochmal gründlich zu studieren.
    VIELEN DANK!
    Aber langer Rede kurzer Sinn ist, wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, daß alles auf einen Krieg der Kulturen hinausläuft, den wir nicht abwenden nur hinauszögern können.
    Wir haben unzählige trojanische Pferde und fünfte Kolonnen in unserer Mitte.
    Aber viel schlimmer ist, daß wir eine ganze Armee von von Vaterlandsverrätern an der Macht haben.
    Daran können wir zuerst etwas ändern.
    Wir müssen nur den Mut aufbringen und unsere Kreuze mal an Stellen machen, die von unseren Politiker und Medien einhellig als „gefährlich und böse“ eingestuft werden.
    Bürger in Wut, PRO NRW, Republikaner, die Freiheit, etc.
    Dann müssen sich die vielen Splittergruppen solidarisieren und ein paar redegewandte, charismatische Hauptpersonen finden, die im Rampenlicht nicht zu stottern anfangen.
    Und schwupps haben wir eine politische Kraft, die Deutschland und Europa auf die bevorstehende Konfrontation vorbereiten können, anstatt unseren Feinden das Feld zu bereiten und uns alle Sicherheit zu wiegen.
    ABER WIR MÜSSEN AN DER WAHLURNE UNSEREN KAMPFGEIST BEWEISEN!
    So wie es uns die Holländer, Österreicher, Schweizer, Schweden, Finnen, Briten und viele andere Europäer vormachen.
    GEHT WÄHLEN UND HABT DEN MUT AUFZUBEGEHREN!

  24. Und wieder mal eine „Haßsure“,die wohl schlecht übersetzt ist. Die richtige Übersetzung laute laut Islamische Gemeinschaft Milli Görrus:

    Sure 2: Bakara Vers: 216
    ?????? ?????????? ?????????? ?????? ?????? ??????? ??????? ??? ??????????? ??????? ?????? ?????? ??????? ??????? ??? ?????????? ??????? ?????? ????? ??????? ???????? ???????? ????????? ??? ???????????
    Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch er ist euch ein Greuel. Aber vielleicht verabscheut ihr etwas, das gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, das schlecht für euch ist. Allah weiß, ihr aber wißt (es) nicht.
    216. Ho?unuza gitmedi?i halde sava? size farz k?l?nd?.Sizin için daha hay?rl? oldu?u halde bir ?eyi sevmemeniz mümkündür.Sizin için daha kötü oldu?u halde bir ?eyi sevmeniz de mümkündür.Allah bilir, siz bilmezsiniz.

    So. Das klingt doch gleich viel netter. Oder?

  25. Na, das ist ja jetzt kraß! Wort für Wort abgeschrieben von Egon Flaig, erschienen in der FAZ v. 16.09.2006, S. 35:

    Der Islam will die Welteroberung

    Die Kriegsregeln sind flexibel, das Kriegsziel bleibt: Mohammeds kämperische Religion Von Egon Flaig

    Braucht man dafür PI?

  26. OT

    Andreas Hoffmann (CDU Landtagsabgeordneter in BaWü) hat kürzlich Türkisch als zweite Fremdsprache an Schulen gefordert. Die Raktionen der Südkurier-Leser waren eindeutig:

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/CDU-Politiker-schlaegt-Tuerkisch-als-Schulfach-vor;art372448,4541739

    Nun legt die Integrationsbeauftragte der Stadt Konstanz nach und fordert:

    Damit hätten es Einwandererkinder leichter, einen hohen Bildungsabschluss zu erreichen.

    Zudem würde es ihre Kultur und ihre Sprache aufwerten und das Selbstbewusstsein bei den Kindern stärken, deren Familien aus der Türkei kommen. „Wer selbstbewusst zu seiner Kultur stehen darf, integriert sich viel leichter“

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Tuerkisch-nicht-nur-an-einer-Schule;art372448,4544743

    Außerdem jammert der Südkurier, daß so viele Kommentatoren türkischen Sprachunterricht ablehnen. Sowas aber auch …

  27. Daß der Islam entpolitisiert werden könne, ist ein abendländisch geprägter Traum. Es ist kein orientalischer Traum. Denn dagegen steht die Botschaft des Propheten. Unverrückbar.

    Und — eine Dominanzmanifestation der Religionen kann das zweifelsfrei in der Geschichte belegen. Hegel hat da was verpasst.

    „An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln ?“ (Galater 5,19; Jakobus 3,12)

    Abraham Lincoln: „The place on Knob Creek I remember very well. My earliest recollection is of the Knob Creek place.“

    Guten Morgen. Schnell noch ein Kipferl und einen kleinen Braunen (wienerisch für ein besonderes Tasserl Kaffee). Das muß sein.

    Und dann schnell zum Training im Schützenverein auf einem herrlichen Fleckchen Erde in Kentucky, wo schon Präsidenten weilten.

    http://tinyurl.com/363fvvx

    http://www.machinegunshoot.com/machine_gun_shoot.html

  28. Die Unterdrückung und Ausplünderung der nichtmuslimischen Bevölkerungsmehrheit im Orient, Norafrika und Spanien ermöglichte das „Goldene Zeitalter“ des Islam.

    Der Niedergang der Christen und Juden im „Haus des Friedens“ korreliert auffällig mit dem materiellen Niedergang der Herrschenden; kulturell hatten die eh nichts auf der Pfanne, zuletzt fehlten die Dhimmis, von denen sie materiell abhängig waren. Es ist absurd, zu glauben, dass die kurzen Phasen relativer Toleranz ein anderes Motiv gehabt hätten, als dieses.

    Nur die ölreichen Staaten sind seit wenigen Jahrzehnten wieder in der Lage, das „Haus des Krieges“ auszuplündern und ihre Macht durch geradezu aberwitzige Bauprojekte, die mit dem geraubten Kapital finanziert sind, zu demonstrieren.

  29. Ohne jetzt Hegel mit unseren heutigen Politkern vergleichen zu wollen, so geging er wohl den gleichen Fehler, wie die meisten MSM und Politiker von heute. Er schließt von einer(igen) persönlichen Erfahrungen auf den gesamten Islam, ohne auch nur einen Bruchteil verstanden zu haben. Hegel wird vermutlich einen, zwei Moslems kennengerlent haben. Vermutlich gebildete Araber. Und die haben eine sehr positven Eindruck hinterlassen, worauf er Rückschlüsse auf den Islam gezogen hat.

    So wie es die Politiker heute auch tun. Sie wohnen nicht in Marxloh oder Neukölln, fahren nicht mit der S-Bahn und müssen Ihre Kinder auch nicht in einer Rütli-Schule unterbringen. Ihre unmittelbaren Berührhungspunkte sind gebildete Moslems, die den Islam selbst auch nicht kennen geschweide denn den Koran befolgen (und damit ebenfalls zu tötende sind).

  30. Gestern Abend lief auf Phoenix „Tacheles“, ein Desaster an GEZ-Propaganda:

    „Prof.“ Pfeiffer (SPD), ein unterworfener EKD-Präses, Staatsoberhaupt Aiman Mazyek (FDP) und Wolfgang Bosbach (C*DU).

    Es ging um „Prof.“ Pfeiffers Studie wonach gläubige MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen eine hohe Gewaltaffinität hätten. „Prof.“ Pfeiffer distanzierte sich bisweilen von sich selbst und stellte fest, dass gläubige MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen auch den geringsten Alkoholkonsum hätten und Freikirchler ihre Kinder am häufigsten schlagen würden.

    Der EKD-Präses war weichgespült wie die prostentantischen WürdenträgerInnen in der DDR und im Dritten Reich.

    Berufsopfer Aiman Mazyek leugnete, meinte, dass die gewaltbereiten MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen wegen ihrer Ausgrenzung und Diskriminierung gar nicht anders könnten, worauf es unter dem Dhimmi-Publikum lauten Beifall gab.

    Bosbach war nur bedingt angriffslustig, wahrscheinlich wurde er von der FDJ vorher „gebrieft“.

    Im Publikum ein befragtes Kopftuch, dass MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen überhaupt nicht gewalttätig fand, ein seniler deutscher Rentner, der Gewalt in allen Religionen erkannte und ein blondes Mädchen (noch) ohne Kopftuch, dass für die Gewalt von MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen „soziale“ Ursachen erkannte, ähnlich die drei vorgestellten GästebucheinträgInnen.

    Dann noch der früher gewaltkrmininelle „Quartiersmanager“ aus Neukölln, der meinte, je mehr sich die Neuköllner MohammedanerInnen und Mohammedaner_innen auf den Koran vertieften, desto „friedlicher“ würden sie werden.

    Resumee der Sendung: Islam ist Frieden.

    Selbst das „DDR“-Fernsehen hatte Propagandasendungen nicht so plump produziert!

  31. Islamische Toleranz ???

    sieht man hier ganz aktuell:

    Sorge um Religion
    Iran beschneidet „westliche“ Studiengänge

    Teheran – Was haben Studiengänge wie Menschenrechte, Jura, Philosophie, Management, Frauenstudien und Politikwissenschaft gemeinsam? Sie sind nach Ansicht der iranischen Führung „westlich“ geprägt und stehen deshalb nun auf dem Index im Gottesstaat. Ein Vertreter des Bildungsministeriums erläuterte am Sonntag im Rundfunk, warum insgesamt zwölf Studiengänge beschränkt werden: Die Staatsführung hält sie für unvereinbar mit islamischen Lehren.

    Der Schritt gilt als Reaktion auf Sorgen des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei, wonach diese Studien zu Zweifeln an der Religion führen könnten.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,725038,00.html

  32. #33 Eurabier

    UAARG. Bitte. Da bekome ich doch sofort wieder Hirnpickel! Welche Idioten fallen denn z.B. nach Alkoholkonsum auf?

    Auf der anderen Seite kann eben nicht jeder ein Sarrazin oder Danke-Tihlo Mann sein und ruhig und gelassen zu dem stehen, was Sie denken. Oder auf hysterisch gekeifte Fragen wie „Islam oder Islamistisch?“ mit einem Lächeln antworten.

    Das ist die Günther Jauch Frage. Wenn man live auf einer Fernsehbühne steht, mit hellen Scheinwerfern und dann noch diversen Witzen / Provokationen ausgesetzt sieht, wer kann da noch klar denken? Soll keine Entschuldigung sein, aber wer bleibt schon so fest wie Sarrazin im Sturm der linksfaschistischen Meinungsbildung unserer MSM?

  33. @ 33 Eurabier

    Absolut richtig.

    Spätestens, als das junge Kopftuch aus der ersten Reihe im Publikum „unter sich“ ließ, mußte ich abschalten. Vor lauter Ekel.

    Die scheint einen Vertrag zu haben mit den Medien. Die taucht immer wieder mal auf als „Publikum“.

    LOL.

  34. #33 Eurabier (25. Okt 2010 08:41)

    haste das hier auch schon gelesen? Achtung, LRG-Hardcore total! 😉 …nur für echt Hartgesottene (ich nehme eine beliebige Stelle aus dem Chat-Protokoll):

    Guest5860: Das eigentliche Problem sind doch gar nicht die „Ausländer“ an sich sind, sondern der muslimisch abstammende Teil (wobei ich hier auch nicht alle über einen Kamm scheren will, es gibt auch gut integrierte, leider ein kleiner Teil). Ich denke, wenn wir über die Ausländer reden, die Probleme bereiten, reden wir in erster Linie über Türken, Araber etc. Ich denke, dass wir Ausländer aus Amerika, England, Skandinavien, Japan, Frankreich, China etc. willkommen in unserem Land heißen.

    Prof. Dr. Pfeiffer: Wir sollten auch die Muslime in unserem Land willkommen heißen. So haben wir beispielsweise herausgefunden, dass die Gewaltrate türkischstämmiger Jugendlicher um so mehr sinkt, je häufiger sie von Deutschen zum Geburtstag eingeladen werden, je häufiger sie bei der freiwilligen Feuerwehr dabei sind und je mehr sie von deutschen Bürgern dabei unterstützt werden, in der Schule gut klar zu kommen. Integration kann nicht vom Staat verordnet werden, wir, die Deutschen, müssen von uns aus mehr tun, damit die Integration der anderen gelinkt und wir ein Volk von guten Nachbarn werden.

    SarrazinFreund: Sehr geehrter Herr Professor, das ist doch sicher eine Frage der Kausalität. Ob nicht die friedlichen Moslems eher zur Feuerwehr gehen und sich engagieren und auch auf Geburtstage eingeladen werden. Gerade in politisch motivierten Studien werden oft Ursache und Wirkung verbogen. Einen Schläger lade ich nicht auf den Geburtstag ein. Ein destruktiver Zerstörer meldet sich nicht bei der Feuerwehr oder den Sanitätern.

    Prof. Dr. Pfeiffer: Unsere Geburtstags-Einladungsfrage richtete sich an zehnjährige Viertklässler, die eben noch keine ausgeprägten Schläger sind. Aber sie werden es eher im Zuge des Aufwachsens, wenn wir sie sozial ausgrenzen.

    http://www.tacheles.tv/pfeiffer-im-chat.php

  35. #39 unrein (25. Okt 2010 09:09)

    Da muss ich gleich mal reinschauen!

    #36 hypnosebegleiter (25. Okt 2010 08:50)

    Ich wollte bis zum bitteren Ende die Sache verfolgen aber ich hätte auch lieber abschalten sollen!

  36. Das ist ein hervorragender, überaus informativer Artikel (egal, wer ihn auch immer verfasst hat).

    Ganz nebenbei:

    Die Bruderschaft (…) sie gelten als „moderat“ und werden von den Medien entsprechend bedient. Planmäßige Rückgewinnung „verlorener“ Gebiete gehört in die Programme …

    Soso, die gelten also als moderat. Aber was würden die gleichen Leute über Deutsche sagen, die sagen wir mal Schlesien oder Ostpreußen nach Deutschland holen wollen. Ich male es mir gerade mal aus …

    #33 Eurabier

    Was bin ich froh, dass ich mir die Sendung nicht angetan habe, denn mir wird schon beim Lesen deines Resümees schlecht. Und ich dachte, die Beckmann-Sendung mit Sarrazin wäre ein Tiefpunkt des deutschen Fernsehens gewesen.

  37. @Eurabier

    unbedingt, die ganze Seite ist der absolute LRG-Hammer! 😉

    Soll die Türkei Mitglied der Europäischen Union werden?

    JA, die Türkei aufzunehmen wäre eine große Chance. 71,77 %

    NEIN, die Türkei gehört auch auf lange Sicht nicht dazu. 21,97 %

    Erst wenn die Türkei sich weiter wandelt. 6,26 %

    http://www.tacheles.tv/index.php

    71,77 % JA! wow, so nen Ergebnis wäre selbst in einer antolischen Teestube in Duisburg-Marxloh nicht zu erwarten…

  38. #41 KDL (25. Okt 2010 09:38)

    Und ich dachte, die Beckmann-Sendung mit Sarrazin wäre ein Tiefpunkt des deutschen Fernsehens gewesen.

    Da wird noch Einiges auf uns zu kommen, die Pro-Islam-Propaganda läuft doch erst richtig an….

  39. Ja, mir war auch gleich nach Sarrazin klar, dass bald von Seiten der Islamapologeten der Film „Das Imperium schlägt zurück“ abgespielt wird.

  40. „Toleranz“, was ist das? – Dem Begriff liegt der lateinische Begriff fuer „erdulden“ zugrunde. So versteht man unter Toleranz heute „Duldsamkeit, Nachsichtigkeit, Großzügigkeit“ sowie „Weitherzigkeit“.

    Wo tauchen solche Verben oder Abjektive in den den Islam begruendenden Werken auf? Ich weiss nicht wie selten im Koran oder den Hadithen, aber wenn doch, so stets nur gemuenzt auf Angehoerige der Sunna und Umma.
    Der Begriff „Toleranz“ ist dem Islam also, epressis verbis, unbekannt.
    Bekannt, fuer diejendigen, die sich als Demokraten auch nur rudimentaer mit dem Islam befasst haben, ist die klare Ansage von ‚Intoleranz‘ gegenueber Nichtangehoerigen des Islam oder sich weigernde Sunna-u. Umma-Individuen, bis hin zu vielen, mehr als deutlichen Stellen dieser, den Islam ausmachenden Werke, hin zur physischen Vernichtung.

    Der obige Artikel geht hierauf -in erneut erschreckender, aber zu begruessender Klarheit- ein.

    Wer dahingehend und sodann dem Islam gegenueber „tolerant“ sein moechte, oder dieser Ideologie gegenueber zu Toleranz aufruft, der will Tyranei, Totalitarimus den Hof machen, der will absolute Individualitaetsentleibung und Freiheitsaufgabe.

    Fuer Menschen, die die globalen Menschenrechte sowie Grundrechte der D.&EU Verfassungen als kostbare Rechte und Werte achten, die Freiheit, Selbstbestimmung, Demokratie und Pluralismus, wie aber eben auch ‚Toleranz‘ erhalten wollen, ist ‚Intoleranz‘ gegenueber der Ideologie des Islam Pflicht!

    Die Intoleranz, der Widerstand gegenueber dem -wortwoertlichen- Islam, in seiner heutigen Form, bedarf der gleichen Willens- und Tatkraft, wie der Unduldsamkeit gegen jedwede Faschismen von Links und Rechts.

    Nie wieder Faschismus, auch wenn der nunmehr als sog. „Islam-Religion“ vermummt, und faelschlich unter Art.4, Abs.II GG sowie Art.140GG, Art. 136-140 WeimVerf. subsumiert, daher kommt.

    Dazu mag ich nur hoffen, dass der Rechtsstaat, und hier insb. die Staats- und Verfassungsrechtsexperten, nicht selbst den Rechtsstaat durch Unterlassen aufgeben. Noch haben diese die Freiheit, aber auch die Pflicht, die Ideologie „Islam“, wegen des immanenten Ziels der Abschaffung der FDGO, zu untersagen.

  41. Griechenland wird mit dem wachsenden Strom illegaler Flüchtlinge (vor allem aus afrikanischen Laendern, sowie Afghanistan) über die türkische Grenze nicht mehr fertig und hat die EU um Hilfe gebeten.

    http://www.focus.de/politik/ausland/eu-illegale-fluechtlinge-griechenland-bittet-eu-um-hilfe_aid_565343.html

    Eine der grossen Ueberlebensfragen der EU in heutiger Zeit. Die illegalen Einwanderungswellen, zunehmenden Elends- und Wirtschaftsfluechtlingstsunamis gleich, drohen die EU, insb. die Grenzlaender im Sueden und Suedosten Europas, zu zermalmen.
    Das Thema ‚Islam‘ ist dazu nur eines der Themen, wenngleich das wohl explosivste.

    Was sagt die PI-Gemeinde zu dem zunehmend brisanten Thema?

    O-Ton unserer hoechstbezahlten Tagtraeumer i.d. EU-Demokratieabschaffungs- und Abgabenverschwendungsoberzentrale:

    EU-Kommissarin Malmström …:. „Ich vertraue darauf, dass allen Flüchtlingen, die über die Grenze kommen, angemessen geholfen wird und dass die Bitte um internationalen Schutz in voller Übereinstimmung mit internationalen und europäischen Standards berücksichtigt wird“.

    Wie stellt sich Frau Malmstroem DAS wohl vor?
    Vorausgesetzt, sie hat ueberhaupt eine Vorstellung davon, was „alle Fluechtlinge, die ueber die Grenze kommen“ ueberhaupt quantitativ sowie monetaer sowie logistisch fuer Gr. sowie alle anderen Laender (Spanien, Portugal, Frankr., insb. Malta, Italien, Griechenland und alle osteurop. EU-Laender) bedeutete.

    Und was ProAsyl dazu denkt und sagt, lasse ich hier und dazu dahingestellt.

    Was aber die Malteser dazu denken und sagen, habe ich beim Besuch im vorletzten Jahr vernehmen muessen. Das war so PI, dass ich mich nicht traue, dass hier wiederzugeben.
    Soviel aber: Bruessel, und die -ach so- aufrichtigen Demokraten der EU-Mitgliedsstaaten, lassen die vorg. Anrainerlaender bei dem -invasionsaehnlichen- Massenimmigrationsproblem voellig allein. Nur bei den Massnahmekritiken haelt man sich nicht zurueck. Da sind die Sesselpupser an vorderster Front aufrechte Kaempferrecken f.d. Menschenrechte. DAS koennen sie, aus dem FF.

    Aber, die Nachricht ist sicher ein dringender Grund mehr, das Schleuserland Tuerkei endlich in die EU zu holen.

  42. Unsere „Führereliten“ hoffen immer noch auf eine Toleranz, die es nicht gibt.

    Deutsche, Spanier, Franzosen, Briten, Niederländer, Italiener und andere in Europa möchten nicht umgevolkt werden!

    Warum wollen das die „waschechten Demokraten“ nicht verstehen?
    Wer Russen und Chinesen ständig kritisiert darf selbst nicht im Glashaus sitzen bleiben!

  43. Frau Roth sollte jede Menge Post von uns bekommen!

    Grünen-Chefin Claudia Roth fordert ein Umdenken im Umgang mit Iran. „Wir dürfen die Beziehungen nicht auf das Nuklearprogramm reduzieren“, sagte sie der Süddeutschen Zeitung nach der Rückkehr von einer Reise mehrerer Bundestagsabgeordneter nach Iran.
    Wir wollen, dass das Goethe-Institut in Teheran wieder aufmacht“, sagte Roth. Wünschenswert sei auch, dass das Informationszentrum des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) wieder besetzt werde. “

    „Iran restricts social sciences in its universities, saying they’re based on Western principles and „un-Islamic“

    Iran schränkt Geisteswissenschaften an seinen Universitäten ein weil sie auf westlichen Prinzipien beruhen und „ unislamisch“ sind

    AP,24. Oktober: „ Teheran: Iran hat neue Beschränkungen gegen 12 Fächer der Geisteswissenschaften erlassen die auf westlichen Lehren und Denkweisen aufbauen und damit mit der islamischen Lehre unvereinbar sind….

    Die Liste umfasst Rechtswissenschaften, Philosophie, Management, Psychologie, Politikwissenschaften sowie Frauenforschung und Menschenrechte.
    Der Inhalt der derzeitigen Vorlesungen sei nicht im Einklang mit den religiösen Grundwerten… sagte ein Offizieller des Bildungswesens, Abolfazl Hassani, dem Staatlichen Radiosender.
    Diese Einschränkungen werden für ca. 2 Millionen Studenten wirksam, die im Iran Geisteswissenschaften studieren.
    Die lange zuvor angekündigte angekündigte “Neuregelung” geht auf die Einschätzung Ayatolla Ali Khamenis im letzten Jahr zurück, der erkärte oben genannte Studiengänge könnten zu “ Religiösem Zweifel” führen.”

    Dazu jihad watch:„ Das Recht auf freie Forschung und Widerspruch waren fundamental für die intellektuelle Freiheit und erlaubten westlichen Universitäten aufzublühen und die islamische Welt zu überrunden. Das muss uns eindringlich daran erinnern, dass das „goldene Zeitalter ( des Islam) vor fast einem Jahrtausend endete, also lange bevor sie Israel dafür verantwortlich machen konnten …Auf lange Sicht wird dies eine Studie zum Jihad, seinem Drang islamisches Gesetz mit allen Mitteln durchzusetzen, und damit Ursache für geistige und letztlich materielle Armut durch ein Klima der Angst verursacht wenn Denken außerhalb der ideologischen Grenzen die eigene Sicherheit gefährdet.“ Jihad Watch

    http://www.jihadwatch.org/2010/10/iran-restricts-social-sciences-in-its-universities-saying-theyre-based-on-western-principles-and-un-.html

  44. #52 HarryM „Umvolkung“, nette Wortkreation.
    Von Ihnen?

    Wobei, es geht ja gar nicht um „Volk“ als Ethnie. Bei dem ganzen Geschichts- und Volkskuddelmuddel der vergangenen germanischen Geschichte, wuesste wohl keiner zu sagen, wer denn mal dessen Ur-Vorgaengerstamm war. Und wenn man dann das „von wo“ noch weiter zurueckverfolgen wollte ….

    Und, Muslime oder Mosleme, oder wie auch immer, sind ja kein ethnisches Volk. Diese definieren sich als „Umma“ ideologisch.

    Mir ist es persoenlich wurscht, welcher Ethnie jemand in Deutschland, als Deutscher, ganz oder zu x-Prozent- oder Promilleteilen, ethnisch angehoeren mag.
    Aber, sie oder er sollen dann auch Deutsch sein wollen, Deutsch sprechen koennen, und das GG sowie die deutschen Gesetze und gesellschaftlichen Umgangszielformen achten wollen.

    Andererseits kann jemand ethnisch-optisch und sonstwie als „Deutscher“ durchgehen. Gleichwohl, wenn sie oder er Faschist sein moechte oder dem Faschimus Vorschub leistete, dann ist sie oder er fuer mich „undeutsch“.

    Eine Deutsche, einen Deutschen definiere ich daher ueber ihr/sein „deutsch-sein-wollen“ (voluntativ-kulturelles Momentum) und zuvorderst an der Messlatte die uns unsere Verfassung (FDGO), das GG (voluntativ-legislatives Momentum), dazu an die Hand gegeben hat.

    Und, wenn ich dazu -lediglich- in die Runde des Deutschen Bundestages schaue, nehme ich persoenlich immer weniger „Deutsche“ wahr, gleichwohl die Ethnisch ganz ueberwiegend „Deutsch“ seien.

    Aber vielleicht meinten Sie ja auch jenes mit „Umvolkung“!?

  45. hervorragender artikel:

    nur zwei kritikpunkte: buddhisten zählen nicht zu den buchreligionen, bei parsen bin ich unsicher.

    und die romantisierung von al andalus haben wir nicht dem antiimperialismus zu verdanken, sondern der verklärten sicht des 19. jahrhunderts mit wurzeln bereits im 17. jhdt auf der suche nach dem „edlen wilden“.

  46. Unsere Gutmenschdiktatoren mahnen uns mit einem erhobenen Zeigefinger, dass Integration keine Einbahnstrasse sei. Machen wir sie darauf aufmerksam, dass auch Respekt keine Einbahnstrasse ist. Wir könnten unseren Respekt gegenüber dem Islam danach ausgestalten, inwieweit der Islam seinerseits Respekt für die „Ungläubigen“ fordert.

  47. Ich meine auch unbedingt daß alle ehemals christliche Gebiete wieder Christlich werden sollten. Aber ohnehin ist die ganze Erde meines Gottes.

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