Norman FinkelsteinDer amerikanische „Gelehrte“ Norman G. Finkelstein, dessen Familie den Holocaust überlebte, ist ein beliebter Vorzeigejude und Gast bei modernen Antizionisten und klassischen Antisemiten, die sich auf seine Bücher beziehen. Die Inhalte seiner selbsthasserischen Verschwörungstheorien verlagern sowohl die Tragödie des Holocaust wie die aktuelle Gaza-Politik Israels ins Märchenreich der „Weisen von Zion„.

Im Buch „Die Holocaust-Industrie“ wirft er durch eine polemische Abrechnung mit dem „jüdischen Establishment“ den großen jüdischen Organisationen in den USA vor, den Holocaust für ökonomische, politische und ideologische Zwecke zu missbrauchen. Er behauptet, die „jüdischen Eliten“ würden ihren „Opferstatus“ dazu nutzen, die „verwerfliche Politik des israelischen Staates und die amerikanische Unterstützung für diese Politik zu rechtfertigen“. Wasser auf die Mühlen der Judenhasser, die sich sonst hinter „Israelkritik“ verstecken müssen, um ihren Ressentiments freien Lauf zu lassen.

Finkelsteins jüngstes „Werk“: „Dieses Mal sind wir zu weit gegangen: Wahrheit & Konsequenzen der Gaza-Invasion“ zeigt wiederum deutlich, wohin bei ihm die Reise geht. Weitere warme Semmeln auf des Judenhassers Frühstücksteller finden sich auf Finkelsteins Website.

Ob Pro Deutschland sich trotz der früher gern gezeigten Israelfahnen nach den jüngsten Entwicklungen lieber in die Reihen der modernen Antizionisten oder der klassischen Antisemiten einreihen möchte, muss die Partei für sich selbst entscheiden. Jedenfalls hat man zum Besuch eines Vortrags mit anschließender Diskussion von Norman G. Finkelstein eingeladen:

Am Samstag, 27. November 2010, 19.00 Uhr im Hotel „Maritim“, Stauffenbergstr. 26 in Berlin.

Auch Pro-Kommentatoren haben den Vortrag als Pro-eigene Veranstaltung gedeutet und waren durch den Aufruf sichtlich irritiert:

Jörg sagt:
13. Oktober 2010 um 00:06

Manfred Rouhs, diese Empfehlung “hingehen und kritische Fragen stellen” kommt oben nicht rüber – allein die Größe des Fotos und die Aufmachung sieht so aus wie eine Positiv-Empfehlung!

Es wäre gut, wenn dann Headline und Bild nicht so nett und sachlich wären, sondern mit Infos zu dem Mann Klarheit über dessen Geist geschaffen würde…

in jedem Fall denkt man, ProBerlin hätte Finkelstein eingeladen..!!!

Dabei soll es sich angeblich um ein Missverständnis handeln, dennoch wurde die Einladung nicht entsprechend korrigiert.

Finkelstein drückt der Hisbollah seine Unterstützung aus und stellt Israel als blutrünstiges Monster dar:

Ob das Hotel „Maritim“ nach dem Auftritt Finkelsteins die selben Repressalien zu befürchten hat, wie das Hotel „Berlin, Berlin“ nach dem Auftritt von Geert Wilders, ist äußerst fraglich, obwohl in diesem Fall tatsächlich Anlass zur Sorge bestünde.

(Mit Dank an alle Spürnasen)

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53 KOMMENTARE

  1. Zu Finkelsteins Hintergrund ist auch zu sagen:

    Er hat eine Privatfehde mit der JJC, weil angeblich seine Mutter nicht genügend Entschädigung bekommen hat, um also so zu schreiben liegen schon persönliche Gründe vor.

    Finkelstein gilt zudem in den USA nicht als Holocaustexperte. Mehrere große US-Tageszeitungen lehnten einen Vorabdruck des Buches ab, da es sich um einen unwissenschaftlichen Essay handle. Omer Bartov kritisierte das Buch in der New York Times sofort nach seinem Erscheinen scharf:

    Er bezeichnete es als eine verschwörungstheoretische Abhandlung, die typischerweise einige wenige wahre Elemente enthalte, aber im Rahmen einer fanatischen Gesamtschau keinerlei Wert besäße. Weitere Reaktionen zu dem Buch blieben in den USA aus.

    Nur in Deutschland bekommen diese Leute komischerweise immer ein Plattform.

    Ich hatte mich sofort nach Erhalt der Ankündigung durch die PRO Bewegung bei Herrn Rouhs beschwert, worauf mir geantwortet wurde, sie hätten es nur wegen der KRITISCHEN Fragen bekannt gegeben, was soll man bei Findelstein noch kritisch fragen, das ist ein Fanatiker, mehr nicht.

    Gut, daß es die Freiheit gibt…..

  2. Norman Finkelstein ????
    noch nie gehört

    @ #1 Zahal (14. Okt 2010 15:59)

    Nur in Deutschland bekommen diese Leute komischerweise immer ein Plattform.

    Er kommt vielleicht deshalb nach Deutschland, weil sich hier JEDER als Experte aufspielen darf.

  3. ich finde es eigentlich schade das herr finkelstein derartig radikale positionen vertritt,weil er eigentlich potential hat.Er hat aber eine niesche gefunden , die des jüdischen israelhassers.ich denke jede regierung der welt sollte kritisiert werden dürfen , aber indem man sich auf die seite der hisbollah oder der hamas stellt , mimmt man sich eigentlich selbst das recht andere anzuschwärzen.
    meine meinung ist , das israel ganz klar ein existenzrecht hat und ich bin im zweifelsfall zu 100 prozent hinter israel,aber wer leugnet das auch AIPAC bspw. dreck am stecken hat is ein propagandist und lügner.
    Finkelstein hat schon lange den bereich der wissenschaft verlassen , was er macht ist ein persönlichher rachekampf.

  4. Der amerikanische ‚Gelehrte‘ … ist ein beleibter Vorzeigejude, – auf dem Bild sieht er schlank aus, wie das?

  5. Wenn man ständig Meinungsfreiheit fordert wie das hier bei PI-NEWS und seinen Kommentatoren getan wird, dann muss man es eben auch ertragen, wenn mal Leute sprechen, die etwas sagen was einem nicht passt!

    Aus meiner Lebenserfahrung kann ich eines sagen: Man sollte sich auch mal Sachen anhören, die sich verrückt anhören, die von angeblichen „Verschwörungstheoretikern“ und sonstigen Geächteten stammen.

    Nur weil jmd an Juden oder der Politik Israels Kritik übt, muss er noch lange kein Antisemit sein.

    Ich kenne den Herren nicht genau aber Leute werden schnell und leicht in eine Ecke gestellt, das sollten hier alle wissen.

    Deswegen für Meinungsfreiheit! Auch wenns vlt Mist ist, dass muss man erst noch sehen.

  6. es gibt auch viele Deutsche, die das eigene Land bzw. Volk hassen und es von der Landkarte fetzen wollen.

    #2 Denker hast Recht, das ist aber in Schland leider so. Die gehört werden müssten, kommen leider oftmals nicht zu Wort.

    Jemand war hier nachstehend zu schnell, aber abwarten, was dann passiert wenn es soweit ist…

    Frankreich: Pensionierte Lehrerin riss Muslimin den Schleier ab
    http://iphone.space-times.de/brennpunkte/84621-frankreich-pensionierte-lehrerin-riss-muslimin-den-schleier-ab.html

  7. also ich weiß nicht, wie es um seine neuen bücher bestellt ist, aber „die holocaust industrie“ habe ich gelesen und das hatte absolut hand und fuß. naja, was den holocau$t angeht, habe ich zuallererst paul rassinier gelesen, dann noch zig andere auroren usw. mehr sag ich jetzt nicht dazu, aber eines ist sicher – wenn PI gegen heuchlerei und für die meinungsfreiheit ist, sollte es auch erlaubt sein, in jeder richtung kritisch zu hinterfragen, vor allem, wenn sich da märchen auftun, die eigentlich selbst noch claudia fatima roth die schamesröte ins gesicht steigen lassen müßte…..forschung muß erlaubt sein und die wahrheit sollte diese dann auch nicht fürchten müssen – es sei denn…

    „Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln,
    forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses
    Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen
    verlangen, dass an sie geglaubt werden muss, wird ein
    gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt.
    Wenn nun jene, deren Thesen Sie anzweifeln, die Wahrheit
    auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen
    und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise
    und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene
    aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran
    wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge
    aber schreit nach irdischem Gericht.“

    also – lassen wir doch mal die kirche im dorf und die moschee in istanbul !

    im augenblick ist allerdings nur eines wichtig: das juden und christen gemeinsam gegen die islamisierung europas zusammenhalten – danach können wir evt. immer noch einmal die gelehrte geschichte unter die lupe nehmen – sofern dieses irgendwann einmal straffrei sein sollte…..übrigens einmalig in der geschichte der menschheit: „offenkundige wahrheit“ darf unter strafandrohung und verfolgung nicht angezweifelt, schon gar nicht hinterfragt werden…..

  8. Was für ein widerwärtiges Schwein. Die eigenen Eltern sind dem Holocaust entkommen und er leugnet selbigen jetzt.
    Möglicherweise hat Herr Finkelstein, dessen Name mir wohl aus gutem Grunde bisher kein Begriff war, in den USA zu häufig mit Mohammedanern verkehrt.

    Aber mit den Juden tut sich eben auch die Neue Rechte immer noch etwas schwer. Das zeigt die Partei Pro Deutschland.
    Auch bei der Jungen Freiheit liest man häufig Kommentare, bei denen sich mir der Magen umdreht.

  9. also ich weiß nicht, wie es um seine neuen bücher bestellt ist, aber „die holocaust industrie“ habe ich gelesen und das hatte absolut hand und fuß. naja, was den holocau$t angeht, habe ich zuallererst paul rassinier gelesen, dann noch zig andere autoren usw. mehr sag ich jetzt nicht dazu, aber eines ist sicher – wenn PI gegen heuchlerei und für die meinungsfreiheit ist, sollte es auch erlaubt sein, in jeder richtung kritisch zu hinterfragen, vor allem, wenn sich da märchen auftun, die eigentlich selbst noch claudia fatima roth die schamesröte ins gesicht steigen lassen müßte…..forschung muß erlaubt sein und die wahrheit sollte diese dann auch nicht fürchten müssen – es sei denn…

    „Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln,
    forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses
    Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen
    verlangen, dass an sie geglaubt werden muss, wird ein
    gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt.
    Wenn nun jene, deren Thesen Sie anzweifeln, die Wahrheit
    auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen
    und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise
    und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene
    aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran
    wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge
    aber schreit nach irdischem Gericht.“

    also – lassen wir doch mal die kirche im dorf und die moschee in istanbul !

    im augenblick ist allerdings nur eines wichtig: das juden und christen gemeinsam gegen die islamisierung europas zusammenhalten – danach können wir evt. immer noch einmal die gelehrte geschichte unter die lupe nehmen – sofern dieses irgendwann einmal straffrei sein sollte…..übrigens einmalig in der geschichte der menschheit: „offenkundige wahrheit“ darf unter strafandrohung und verfolgung nicht angezweifelt, schon gar nicht hinterfragt werden…..

  10. @ Fender
    Und genau zu der Meinungsfreiheit gehört es auch Leute zu kritisieren deren Meinung man nicht teilt, insofern ist ihr erster Absatz Humbug.
    Es gehört auch zur Meinungsfreiheit Informationen über „Andersdenkende“ zu geben damit an nicht wie die Antifa Schafherde nur nach blöckt was andere einem vorgeben.
    Interessant wäre es wenn sie Informationen über Herrn Finkelstein hätten die sich mit dem hier geschriebenen beißen und den Lesern ermöglichen ihre Meinung zu bilden, aber so……

  11. http://newstime.co.nz/stakelbeck-on-terror-fighting-the-blame-israel-first-crowd.html
    Video: Stakelbeck on Terror: Fighting the ‘Blame Israel First’ Crowd

    If Israel goes down, we ALL go down!

    03:30 Jose Maria Aznar: “If Israel is a part of the Western world.

    If the Western world is eliminated from this part part of the world,
    it is a problem for all of us. Not only for Israel.

    It would be a great victory for the enemies of democracy,
    for the enemies of freedom.”

    18:00 Mulim brotherhood quote: “…want destroy Western civilization from within”

    Zitat von Muslim Brotherhood (USA) „…wollen die westliche Zivilisation von innen heraus zerstören“

  12. Noch heute präsentiert Rouhs auf seiner Netzseite eine Aufnahme, die ihn in im Kreis der Jungen Nationaldemokraten zeigt. Ist es angesichts dieser Chuzpe nicht zu viel verlangt, eine glasklare Distanzierung von Israelhassern zu erwarten? Im Übrigen verfügt Finkelstein soweit ich weiß nicht über den von Pro Deutschland angeführten Doktortitel …

    Kleines Ratespiel: Wer war laut Impressum für folgenden Text verantwortlich?

    Noch immer führt Israel Krieg gegen das palästinensische Volk. Seit Wochen sterben auf beiden Seiten in den Autonomiegebieten Menschen, einerseits durch die Angriffe des israelischen Militärs, andererseits durch die Selbstmordattentate verzweifelter Palästinenser. (…) Ursache der Eskalation ist ein Rachefeldzug Ariel Scharons gegen die Bevölkerung Palästinas. (…)

    a) Hans-Christian Ströbele

    b) Udo Voigt

    c) Judith Wolter

    Genau!

  13. Der ABENDLANDbegriff ist überholt und irreführend. Wenn an meiner Tür morgens um halb sieben der Milchmann klopft und nicht die StaSi oder GeStaPo, dann ist das keine Frage des Kulturkreises, sondern eine der Rechtsstaatlichkeit.

    Nicht das „Morgenland“ gilt es in Köln oder Brüssel abzuwehren, sondern die Scharia.

    Irakische Christen oder Kairoer Kopten sind schließlich auch Orientalen, und Japan oder Vietnam liegen nicht gerade im Okzident.

    Wer den „Westen“ verteidigt und nicht die universellen Menschenrechte, arbeitet, gezielt oder versehentlich, der Muslimbruderschaft zu.

    Den Islamisten ist es daran gelegen, in unseren Innenstädten „befreite morgenländische Zonen“ zu schaffen. Was wir gegen das Mehrstufenrecht der Scharia tun müssen, ist, die Rechtseinheitlichkeit durchzusetzen.

    Was wir dazu brauchen, ist das ONE LAW FOR ALL, nicht das ABENDLAND.

  14. Interessant. Wieder mal Pro. Langsam zweifel ich, ob die Wissen was sie machen, oder aber ob Pro nicht eine weitere Partei unter Regie des Verfassungsschutzes ist. Denn so viel Dillentatismus kann nicht normal sein.

  15. Der Israelhasser Finkelstein passt zu seinem Präsidenten, den Israelhasser Hussein Obama.
    Interessant, da passend zu den aktuellen Ergüssen des Finkelstein, eine Analyse, was hinter den „Friedens“plänen Obamas zur Endlösung der Israelfrage steckt:

    Erpressung statt Dialog:
    Pax Obama – der „Frieden“ der keiner ist

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=3258

  16. Pinkelstein, das ist doch der, der bei DePaul University in Chicago keine Festanstellung bekommen hat weil das was er da abgeliefert hat als „nicht wissenschaftlich“ abgelehnt wurde. Im Klartext: er hat gelogen.

    Dieser Finkelstein ist ein Jude der Israel zutiefst hasst und erzählt den gleichen Müll wie Amira Hass, Udo Steinbach, B’Tselem, Peace Now. Michael Lerner, Uri Avnery, Ilan Pappe, Felicia Langer usw/usf.

    Nicht diskutieren mit solchen Leuten. Einfach ignorieren und das tun was gut und richtig ist.

    Gut schwätzen zu können ist kein Beweis für Anstand, Moral und Wahrheit.

  17. #11 ahx99 (14. Okt 2010 17:37)
    also ich weiß nicht, wie es um seine neuen bücher bestellt ist, aber “die holocaust industrie” habe ich gelesen und das hatte absolut hand und fuß. naja, was den holocau$t angeht, habe ich zuallererst paul rassinier gelesen, dann noch zig andere autoren usw. mehr sag ich jetzt nicht dazu,

    Und den Lenni Brenner, den haste doch auch gelesen…..richtig ?

    Schon klar warum du jetzt nichts mehr dazu sagst.

    Gell ?

  18. Was Finkelstein sagt, ist durchdacht, folgerichtig und schlüssig.
    Es ist auch folgerichtig und konsequent, was die Vergangenheit seiner Familie betrifft.
    So sehr es auch notwendig ist, daß der Islam in seine Schranken gewiesen wird, so sehr der Islam es auch verdient, daß vor ihm gewarnt wird, so haben doch die Menschen selbst, die im System des Islam leben, auch ihre unveräußerlichen Rechte.
    Auf nichts anderes macht Finkelstein aufmerksam.
    PI macht sich unglaubwürdig, wenn es so tut, als wenn das israelische Vorgehen in Palestina nicht auch kritisch betrachtet und hinterfragt werden dürfte und müßte.
    Weiter stellt PI seinen freiheitlich-liberalen und auf die aufgeklärten Menschenrechtsprinzipien basierenden Anspruch, auf dessen Basis PI schließlich den Islam zu Recht kritisiert, in Frage, wenn es die Problematik der Palestinenserpolitik Israels leugnet. Auch PI entkommt dem unausweichlichen Paradoxon des Liberalismus nicht, indem es seinen freiheitlichen Anspruch aufgibt und sich, aus pragmatisch-machtpolitischen Gründen, dem Dogma des Zionismus unterwirft, um seine freiheitliche Identität zu behaupten.
    Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine Tragödie.

  19. Finkelstein kann man mit Sicherheit kritisieren aber wie er hier dargestellt wird ist blanke Hetze und Demagogie!

    Ihn als Verschwörungstheoretiker abzustempeln und die „die Weisen von Zion“ als Niveauvergleich anzustellen ist so lächerlich und unseriös wie nur irgendwas.

    Und Finkelstein ist definitiv kein Israelhasser nur weil er es kritisiert.

  20. @ PI:Guter Beitrag, der mir zeigt, dass PI differenziert. Aber dass ihr manche Kommentare nicht löscht! Ich bin ja für Meinungsfreiheit, sollen die den Holocaust auf anderen Seiten leugnen, aber ich habe schon öfte Freunden und Kollegen PI empfohlen, die dann sagten, ja, interessante Beiträge, aber da tummeln sich ja lauter Neonazis. #9 und # ahx99 deutet z.B. ganz unmissverständlich an, dass er ein sogenannter Revisionist ist, der den Holocaust leugnet. Sollen sich der und andere hier, die etwas weniger radikal sind, in Ahmadinedjas Blog äussern, da passen sie hin, nicht in eine in westlichen Werten verwurzelte Islamkritik!!

  21. Finkelstein ist kein jüdischer Judenhasser. Er ist das, was unsere Gesellschaft ausmacht:

    Ein verklemmter heuchlerischer Gutmensch, der seine scheinbar „edle Gesinnung“ nach außen trägt, aber innerlich immer davon überzeugt ist, dass die „Idioten“, die er nach außen ablehnt, dafür sorgen, dass das System, das ihm seine Profilierung ermöglicht, auch weiterhin bestehen bleibt!

    Mehr sollte man dazu wirklich nicht sagen.

    Der Mann könnte auch Wulff, Westerwelle oder Bouffier heißen. Unterschiedliche Entitäten, gleiche -schädliche- Attribute.

  22. @26 Logiker

    Ein Revisionist muss noch lange kein Neonazi sein oder Judenhasser!

    Doch, muss er!
    Welchen anderen Grund kann jemand haben, den grössten und sehr gut dokumentieren Massenmord des 20. Jahrhunderts zu leugnen?

    Mann, mann, mann …

  23. #28 Thomas A.

    Ein Revisionist ist noch lange kein Leugner.

    Die Motivation kann auch ganz einfach historische Korrektheit sein.

    In Auschwitz gibt es z.B. ganz offizielle Reduzierung der Opfer.

    Revisionismus gibt es auch in anderen historischen Bereichen nur der Holocaust/3.Reich ist der einzige Bereich wo hinterfragen eineriger Fakten unter Strafe gestellt ist und sogar mit Freiheitsstrafe geahndet wird.

    Das ist Wasser auf die Mühlen derer die glauben das die Geschichte vorsätzlich nicht richtig wiedergegeben wurde.

  24. @30 Unlogiker Ich diskutiere nicht mit Revisionisten weil das sinnlos ist. Genauso wie es sinnlos ist mit einem Spinner zu diskutieren der mir weissmachen will dass die Erde eine Scheibe ist. Aber für die anderen Leser eine kleine Info dazu: die Zahl der Opfer von Auschwitz wurde nach 1990 reduziert, weil vorher eine Zahl von vier Mio. genannt wurde, die abstruseste kommunistische Propaganda war. Dazu wurden, was Fakt ist, ca. 1 Mio. Juden von Einsatzgruppen und Polizeibataillonen erschossen, mind. 750000 in Treblinka vergast, 250000 in Sobibor etc. Trotzdem nannte Polen weiter die auch annähernd richtige Zahl von sechs Mi. Toten, absurd also, jeder der rechnen konnte sehen dass das bullshit ist. Seit 1990 darf man in Polen auch frei und wissenschaftlich forschen,und ja, genau das macht die Geschichtswissenschaft,und die Forschung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ich Auschwitz „nur“ ca. 1. Mio. Menschen ermordet wurden, darunter mind. 900000 Juden. Aber Logiker und ahy99 wissen es sicher besser, da sie ihre Zeit nicht in den historischen Archiven verbracht haben, wo die Dokumente der Täter über ihre Taten liegen, sondern auf gewissen Konferenzen in Teheran, wo sie sich mit Islamisten und selbsthassenden ultraorthodoxen Juden getroffen haben.
    Und ich würde 1000 Euro jedem Revisionisten schenken der nachweist, dass er kein Nazi und Antisemit ist, aber das geht ja bei deren Denkstruktur leider nicht, da jeder natürlich nichts gegen Juden hat, und nach dem Komma kommt das aber.
    Ich leugne dafür den Herbst, es war heute ganz warm in Berlin, sonnig, der Wannsee wärmer als im Juli, ein Traum!

  25. Ich bin noch sehr neu hier im Portal und finde die übrigen Artikel und Themen aktuell, informativ und sachlich.
    Jedoch die Diktion dieses Artikels finde ich schlecht. Denn sie wird üblicherweise von Leuten verwendet, die nur ihre eigenen Ansichten gelten lassen, unausgeglichen und ziemlich einseitig gebildet sind.
    Mit dem Inhalt werde ich mich deswegen gar nicht erst befassen.

  26. #22 Arno Nühm (14. Okt 2010 21:18)

    Sorry, ich bin klein und dumm! Könnten Sie mir bitte mal geschichtlich erklären, was bitte Palästina ist?

    Könnten Sie mir bitte einmal erklären, was ein Palästinenser ist -ich meine geschichtlich und ethnologisch?

    Vielleicht können Sie mir auch einmal erklären, wieso es „Palästinenserlager“ gibt, seit wann und warum?

    Über eine kleine Erläuterung zum „Schwarzen September“ der Befreiung von Jordanien (oder Palästina?) von den Palästinensern (grins) wäre ich auch erfreut.

    Ich warte, um endlich das Schicksal der Palis aus erster Hand zu erfahren.

    Vielleicht zwinge ich Sie damit auch, endlich mal etwas darüber zu lesen, was nicht im SPIEGEL oder dem NEUEN DEUTSCHLAND steht.

  27. #23 Arno Nühm (14. Okt 2010 21:29)

    Was sollen das für orthodoxe Juden sein, die gegen die Thora sprechen?

    Jeder Normalbürger, der das Alte Testament gelesen hat, weiß, dass Israel das von Gott verheißene Land ist, auf dem sich die Stämme Israels niederlassen sollen.

    Dazu muss man kein Jude sein. Und schon gar nicht orthodox. Eine durchschnittliche Allgemeinbildung ist geeignet, das „Problem“ zu lösen.

  28. wenn ich das gesicht von pinkelstein und die komments seiner fans lese beweist es mir das die
    israelis gar nicht schlimm sind und alle kritick unberechtigt ist. wäre israel voller lupenreiner demokraten wie putin hätte man sich um pinkelstein und konsorten gekümmert.
    (POLONIUM). :mrgreen:

  29. #31 baruch
    „Und ich würde 1000 Euro jedem Revisionisten schenken der nachweist, dass er kein Nazi und Antisemit ist, aber das geht ja bei deren Denkstruktur leider nicht,“

    Wie soll man eine Gesinnung beweisen oder widerlegen. Sowas einzfordern kann nur von einem Denkschwachem kommen.
    Genauso schwachsinnig ist es jemanden pauschal sowas zu unterstellen.

    Die Welt könnte so einfach sein.

    Ganz abgesehen davon ist die Gesinnung bei wirklich rein wissenschaftlicher Arbeit auch unerheblich.

  30. # ARNO NÜHM
    ORTODOXE JUDEN FORDERN?
    lis mal das erste gebot gottes an einen juden
    und dann winde dich herum. ihr seit mosrim und betreibt sinat chinam, euer gebet ist awodat elilim und euer weg ist der weg von amalek.

  31. Nachhilfestunden

    Wer um Himmels willen kann der CDU Baden-Württemberg (und nicht nur der) einmal nahebringen, wie freie Medien und Demokratie funktionieren und einander bedingen? Aus aktuellem Anlaß geben wir hier eine kurze Nachhilfestunde.

    Lektion 1: Medien sind, der Name sagt es schon, Vermittler. Sie vermitteln zwischen staatlichen Instanzen und den verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Interessengruppen auf der einen Seite und den Bürgern auf der anderen Seite, damit möglichst viele unterschiedliche Positionen in den Wettbewerb um die Herausbildung einer öffentlichen Meinung eintreten können, über die, im Idealfall, der Bürger als Souverän sein Recht auf politische Teilhabe und Kontrolle wahrnimmt.

    Lektion 2: Ein Politiker – nehmen wir als Beispiel den innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Hans Heinz –, der einer bestimmten Zeitung – sagen wir der JUNGEN FREIHEIT – auf Anfrage seine Meinung zu einem bestimmten Thema mitteilt, tut also nicht etwa der betreffenden Zeitung, sondern vor allem sich selbst und seiner Partei einen Gefallen.

    Er sorgt nämlich dafür, daß derjenige Teil der Öffentlichkeit, der sich aus dieser Zeitung informiert, davon erfährt, welche Linie er namens der CDU gegenüber einem linksextremen Aktionsbündnis gegen ein Bundeswehr-Gelöbnis oder angesichts der radikallinken Unterwanderung der Proteste gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ vertritt.

    Absolutistisch-vordemokratisches Verständnis von der Funktion der Medien

    Lektion 3: Der Landtagsabgeordnete Hans Heinz, bleiben wir bei unserem Beispiel, nimmt auch deshalb die Gelegenheit gerne wahr, sich in einer konservativen Zeitung zu äußern, weil er in deren Leserschaft trotz aller Merkelschen Vergraulungsfeldzüge gegen die eigene Stammwählerschaft immer noch mit einigem Recht potentielle Sympathien für seine Partei, die CDU, und für seine eigenen Ansichten vermutet, die er innerhalb der CDU vertritt. So wie sein SPD-Kollege Stephan Braun umgekehrt gerne mal der Linksaußen-Postille taz ein Interview gibt: Nicht um der taz etwas Gutes zu tun, sondern weil er bei deren Lesern für seine Politik werben will.

    So weit, so normal. Natürlich gibt es auch Politiker, die ein absolutistisch-vordemokratisches Verständnis von der Funktion der Medien haben. Die glauben dann, die Presse wäre nur dazu da, um wohlwollend über die Herrschenden und die Obrigkeit zu berichten und deren Sicht der Dinge zu verbreiten. Die Bundeskanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder haben deshalb zeitweise dem Stern und dem Spiegel beziehungsweise der Bild-Zeitung keine Interviews gegeben, weil diese über ihre jeweilige Regierungsarbeit ihrer Meinung nach zu kritisch berichteten.

    Die Selbstüberheblichkeit, ohne ihren Senf wäre eine Zeitung weniger interessant, mag bei diesen beiden Herren ja, anders als bei den Stephan Brauns dieser Republik, wenigstens zu einem gewissen Grade noch vom Amt getragen gewesen sein. Dennoch war ihr Boykott weder besonders demokratisch noch besonders schlau, denn durch Ignorieren bringt man Kritiker im allgemeinen nicht zum Verstummen.

    Potentiell totalitär wird es allerdings, wenn einzelne Akteure nicht nur für sich selbst die Entscheidung treffen, mit bestimmten Teilen der Öffentlichkeit nicht mehr zu reden und dafür die Vermittlerdienste bestimmter Medien nicht annehmen zu wollen, sondern ihre Haltung unter Berufung auf nicht zu hinterfragende ideologische Prämissen – nennen wir sie „Politische Korrektheit“ oder „Antifaschismus“ – auch allen anderen aufzwingen wollen.

    Zensurversuch mit der Extremismuskeule

    Womit wir wieder beim SPD-Abgeordneten Stephan Braun wären, der mit Hinweis auf seine eigenen Denunziationsschriften und einen, man höre, Bundesparteitagsbeschluß der SPD, der allen Genossen „empfiehlt“, der JF keine Interviews zu geben, auch seinem CDU-Kollegen Hans Heinz verwehren will, mit der JUNGEN FREIHEIT und ihren Lesern und den möglichen CDU-Wählern unter ihnen zu kommunizieren.

    Dessen Diskursbereitschaft, die er hartnäckig mit „Zusammenarbeit“ verwechselt, sei „nicht hilfreich“, begründet der linksextremistisch gut vernetzte Braun im besten Kanzlerinnensprech seinen Zensurversuch mit der Extremismuskeule, der auch dadurch nicht besser wird, daß die an sich seriöse Stuttgarter Zeitung seiner Kampagne eine reichlich einseitige Plattform bietet. Da trifft dann wohl der schöne Klonovsky-Aphorismus: „In Diktaturen wird die Presse zensiert. In Demokratien zensiert sie gern selber.“

    „Nicht hilfreich“? – Schon klar, für den Braun-Traum von der „antifaschistisch“ gleichgeschalteten Republik ist es „kontraproduktiv“, wenn es andere als linke oder wenigstens angelinkste Meinungen und Medien überhaupt gibt und diese an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen. Mit einer konservativen Zeitung nicht zu reden, kalkulieren die Braun-Genossen, schadet der Union mehr als der SPD, und auf dem anderen Flügel läßt man sich selbst sowieso keine Beschränkungen auferlegen, da pfeift man doch schweinchenschlau auf den Kollateralschaden für die Meinungsfreiheit.

    Ist’s Feigheit, Dummheit, Blindheit, Lust am Untergang?

    Wie aber soll man es nennen, wenn der Vorsitzende der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Peter Hauk den von links aufgenötigten Boykott zum Nachteil der eigenen Truppe auch noch gehorsamst selbst exekutiert? Treudoof meldet Hauk gegenüber der Stuttgarter Zeitung, daß „Anfragen nach Interviews oder O-Tönen“, wenn sie von der JF kämen, „von der Pressestelle freundlich, aber bestimmt abgewimmelt“ würden – was er auch „seinen Abgeordneten“ empfehle, „wenn sie von der JF kontaktiert werden“.

    Ist’s Feigheit, Dummheit, Blindheit, Lust am Untergang? Sei’s drum. Wenn Stefan Mappus im nächsten Frühjahr als der baden-württembergische CDU-Ministerpräsident mit der kürzesten Regierungszeit in die Annalen eingehen sollte, lag es jedenfalls nicht nur am dreisten grünen Ausschlachten des „Stuttgart 21“-Desasters.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5665ee7450c.0.html

  32. #logiker?
    ja heute kann man gesinnung nachprüfen und ein geheimnis







    du bist weder logiker noch hast du ne ahnung von wissenschaft. jezt geh schlafen damit du morgen kraft für das was ihr linksantisemiten als arbeit und wir anderen als betteln kennen hast.
    morgen solls kalt werden.

  33. @36 Unlogiker Ach, da will dieser kleine Revisionist doch eine Diskussion mit mir anfangen. Nein, die sind ja wirklich niedlich, vielleicht schaffe ich mir auch mal einen an, wenn mein Vermieter das erlaubt!
    Dabei hat er bei seinem letzten Satz wörtlich natürlich recht. Nun habe ich die Akten gelesen,das ist mein job. Wenn mir jemand erzählt es hätte Cäsar oder Napoleon nicht gegeben könnte er mich vielleicht überzeugen, aber was mit den Juden 1941-45 passiert ist weiss ich. Aber wie gesagt, ich verweigere eine Diskussion, weil sie sinnlos ist. Auf diesem blog sollte man das verstehen. Moslems sehen Mohammed als grösstes moralisches Vorbild, die Quellen sagen dass er ein Kinderschänder, Völkermörder und Kriegstreiber war. Da gibts bei beiden nichts zu diskutieren, glaub deinen Schwachsinn, ich lese die Quellen.

  34. #33 David08

    Es tut mir leid, daß Sie klein und dumm sind (Ich hoffe, daß das nur so eine kleine retorisch-polemische Floskel war).
    Aus dem Zusammenhang zum Thema heraus, über das wir hier diskutieren, sollte aber wohl, so oder so, auch Ihnen klar sein, was mit Palästina gemeint ist. Möchten Sie eine kleingeistig-kleinkarierte Auseinandersetzung über Begriffsdefinitionen beginnen ?
    Im Übrigen wird aus Ihrer Fragestellungen nicht klar (mir zumindest nicht wirklich), was Sie damit, bzgl. der Aussagen meines Kommentars, eigentlich wissen bzw. aussagen wollen.

    #34 David08

    Sie müssen auch zwischen einem Zitat und einer eigenen Aussage differenzieren, deren Inhalt man sich zu eigen macht.
    Ich habe eine mehr oder weniger interessante Aussage zitiert und die Quelle angegeben. Diskutieren Sie doch darüber mit den entsprechenden orthodoxen Juden.
    Wie auch immer: Ich bin kein jüdischer Theologe, doch meiner bescheidenen Algemeinbildung nach, gibt es zumindest die theologisch anscheinend nicht ganz unbegründete Meinung bei vielen Juden, daß denselben ihr heiliges Land erst nach Ankunft des Messias vergönnt sein soll. Soweit ich gebildet bin, ist der noch nicht erschienen. Wissen Sie mehr ?

    ,,The Talmud in Tractate Kesubos (p. 111a), teaches that Jews shall not use human force to bring about the establishment of a Jewish state before the coming of the universally accepted Moshiach (Messiah from the House of David). Furthermore it states that we are forbidden to rebel against the nations and that we should remain loyal citizens and we shall not attempt to leave the exile which G-d sent us into, ahead of time.‘‘

    http://www.nkusa.org/aboutus/index.cfm

    #37 Mike Hammer

    siehe oben.

    sinat chinam hier, sinat chinam dort, sinat chinam immerfort …

  35. So, so, die Amerikaner versklaven also wieder Völker und Israel sollte endlich mal eine Niederlage einstecken. Wie es den Israelis dann aber ergehen würde, soweit denkt Finkelstein nicht.
    Unterwerfe ich mich als Deutscher mit diesem Einwand jetzt aus pragmatischen Gründen dem zionistischen Dogma? Blödsinn! Aber mit Menschen aus bestimmten minoritären, besonders orthodoxen Strömungen würde ich eher schlecht auskommen. Mit realistischen Israelis, die ich kennengelernt habe, komme ich gut aus.

  36. Stimmt, Blödsinn. Diesen Blödsinn, hat hier, entgegen dem was Ihr Beitrag offenbar suggerieren soll, aber auch niemand behauptet.
    Sie versuchen also anhand ihres Beispiels etwas zu widerlegen, was keiner gesagt hat.
    Natürlich unterwirft sich niemand alleine dadurch dem ,,zionistischen Dogma‘‘, daß er sich sich um die israelische Bevölkerung sorgt und den Konflikt aus dieser Perspektive betrachtet.
    Jedoch unterwirft sich jemand diesem Dogma , der jemand anderen, der sich, warum auch immer, um eine Perspektive aus palästinensischer Sicht bemüht, derart undifferenziert verunglimpft, wie das hier geschieht.

  37. # Arno Nühm
    ja ihr habt ja mit eurem talmudlernen ganz und gar die tora vergessen und seit ausserdem eine verschwindende, zum aussterben verurteilte gruppe, armer wirrköpfe, die denen die das jüdische volk ausrotten wollen den allerwertesten küsst. für wen sprecht ihr für welche juden? ihr cartis und alle israelablehner solltet mal wissen das der, der
    mit den sonney israel unterwegs ist zu den soney israel gehört. keiner erkennt euch an, jeder jude ist von eurer seckte angewiedert,
    ihr traut euch in keine gemeinde die was auf sich hällt, noch bekommt ihr ne alia. da jede tora durch eure hände psula we mesujemet ist. ihr sagt man soll keine körperliche gewalt zur errichtung eines staates nützen.das nüzte auch keiner, der staat wurde von der UN
    gegründet und was die idf macht ist selbstverteidigung. schon moses wusste was man mit denen macht die anstrengung ablehnen und sich nach ägypten zurücksehnen, so wie ihr euch nach eurem getto, spielt die uhrjuden und rennt wie der durchschnittliche
    steteljude des 19 jh. herrum.
    ich kann verstehen warum sephradim euch ihre töchter nicht zur frau geben ihr cartys. ich würde auch wie die söhne jakobs reagiren wenn einer von euch meine tochter zur frau wollte.
    ihr neidet nur den erfolg den herzel und ben gurion RABENU hatten, die bewiesen haben das ihr infrareligiösen nuttyrey cartys nichts wert seit, noch eure rabunim noch ihre leren, noch ihr angedenken.

    mit größtmöglicher abscheu MIKE HAMMER!

  38. Hier „merkeln“ aber einige Kommentatoren ganz schön rum 🙁
    Mal ehrlich, wer von den Leuten, die sich hier eine Meinung über Finkelstein erlauben, haben denn das Buch „Die Holocaust-Industrie“ überhaupt gelesen?

    Wenn da ein Kommentator z.B. schreibt, dass Finkelstein den Holocaust leugnen würde, so ist das schlichtweg falsch.
    Und dass sein Name als Pinkelstein verunglimpft wird, finde ich kindisch.
    Das ist ANTIFA-Niveau (oder ist da ein UBoot am Start?).

    Ich kann mich damals noch sehr gut an die Kampagne seitens z.B. des JCC erinnern, die u.a. gegen die deutsche Industrie in Bezug auf eingeforderte Entschädigungszahlungen gefahren wurde (nichts anderes als Erpressung war das).
    Von daher kann ich einiges, was Finkelstein in seinem Buch beschreibt, sehr gut nachempfinden.

    Ich fände es sehr enttäuschend, wenn die Leser von pi-news den gleichen „Diskussionsstil“ pflegen, den wir alle so berechtigt bei den z.B. Antifanten kritisieren.

  39. # Ullr
    nö mann, wir sind alle nichtleser und drehen nur durch. der pinkel ist nu mal n judenhasser und etwas bescheuert. also wenns dich anspricht
    was der schreibt is ja ok, dann bist du entteuscht und so….. sicher sind die nazis auch entteuscht gewesen das sie bei den juden unbeliebt waren. shit happens.

  40. Finkelstein ist ein Film- und Theaterjude, der auf den Mond geschossen gehört, aber ohne Rückfahrkarte!

    Zu Pro Deutschland: Als Deutsche, die Israel liebt, gehe ich auf Distanz zu diesem Laden, da in ihm der Verrat an unserer Kultur, Werten beginnt. Denn wer Israel verrät, verrät unsere Werte, Kultur. Die Einladung von Pro Deutschland an Herrn Finkelstein ist so ein Verrat. Auch aus diesem Grund gehe ich zu keiner Demo von Pro Deutschland.

    Da im Zeitfenster der Kommentarmöglichkeit zum Bericht über Ahmadinedschads Aufruf zur „Befreiung Palästinas“ die PI-Seite nicht anwählbar war, kommen paar Worte dazu. Ahmadinedschad kann noch so viel krähen, wie er will, er macht die Rechnung ohne Israel und G^TT! Auch in der Zeit, in der er und seine Dschihadkumpels im „Himmel“ bei den besagten 72 Jungfrauen sind, lebt Israel, ist es gesund und stark, vermittelt es der ganzen Welt so viele wertvolle Impulse 🙂
    AM ISRAEL CHAI!
    VIVA ISRAEL!
    LANG LEBE ISRAEL!
    LONG LIVE ISRAEL!

  41. #44 mike hammer

    Vielen Dank für den Hassprediger-Kommentar. Hier zeigt sich offenbar wieder, daß Zionisten und Moslems nicht selten vom gleichen Geist sind …
    Übrigens: Eliten sind immer eine Minderheit.

  42. #48 Arno Nühm (15. Okt 2010 09:43)

    #44 mike hammer

    Vielen Dank für den Hassprediger-Kommentar.
    ———
    ach ja? wessen anhänger rennen an jom hasikaron dem israelischen gefallenen gedenktag und zerstört die verzierung der grabsteine,verbrennen fähnchen von weisen an den gräbern ihrer eltern gesteckt, die lezte ehre die fammilien ihren lieben erweisen können vernichtet ihr und werft manch grabstein um. ich habe einige von euch an dem grab eines cousins erwischt, mann haben die gejammert hat ihnen nix genuzt ihr grabschänder ihr.
    ———
    Hier zeigt sich offenbar wieder, daß Zionisten und Moslems nicht selten vom gleichen Geist sind …
    ———
    ihr rennt doch und küsst achmadinearsch für seine aufrufe für morde an juden oder gebt beim judenfresser arafat den minister für judenfragen ihr KAPOS ihr.
    ———
    Übrigens: Eliten sind immer eine Minderheit.
    ———
    ja aber ihr seit keine elite sondern eine schande. verräter sind nämlich immer eine minderheit. und der tag wird kommen wo man euch die quittung präsentitrt und ihr oj wej smir gewoijlt brüllt wie eure feigen grabschänder die ich erwähnte.
    wäre mein cousin lebendig hättet ihr euch das nicht getraut.

  43. #23 Arno Nühm (14. Okt 2010 21:29)
    Orthodoxe Juden fordern zur Auflösung israels auf:

    ,,Das jüdische Volk ist dazu berufen, sich der Torah und dem Dienst Gottes zu widmen. Uns wurde von unserem Schöpfer auferlegt, in den Ländern unseres Exils als loyale Bürger zu leben und allen Menschen gegenüber Aufrichtigkeit zu wahren.‘‘

    http://www.nkusa.org/foreign_language/german/feb0602german

    Ja klar, die Neturei Karta wird von vielen „kritischen Geistern“ herangezogen, dieser wirre Haufen präsentiert sich auf der Holocaustkonferenz in Teheran, bei der Durban Witzveranstaltung und auf dem Al Quds Tag – noch Fragen?

    Wer die als Beweis heranzieht, steht schon auf einer ganz anderen Seite, Finkelstein hat in den USA so gut wie keine Aufmerksamkeit bekommen, seltsam, daß für manche Deutsche zur Entlastung gerade Finkelstein und Chomsky herangezogen werden.

    Natürlich sollen sie sprechen können, aber man sollte auch wissen, mit welcher Agenda sie unterwegs sind.

    Furchtbar hier auf PI manche Beiträge lesen zu müssen.

  44. i#22 Arno Nühm (14. Okt 2010 21:18)
    Was Finkelstein sagt, ist durchdacht, folgerichtig und schlüssig.
    Es ist auch folgerichtig und konsequent, was die Vergangenheit seiner Familie betrifft.

    Für Sie vielleicht durchdacht….. wer weiss warum.

    “ Peter Novick , Professor an der University of Chicago, warnte: ‚keine von Finkelstein behauptete Fakten sollten als bewiesene Fakten angenommen werden, kein Zitat in seinem Buch sollte als echtes Zitat angesehen werden, ohne es sorgfältig mit den Quellen zu vergleichen, die er anführt. . . .Solch eine Prüfung ergibt, dass viele seiner Behauptungen reine Erfindung sind.‘

    New York Times-Kritiker Prof. Omer Bartov , eine Autorität auf dem Gebiet der Völkermordforschung, charakterisierte Finkelsteins Buch als ‚ eine neuartige Variation der antisemitischen Fälschungen, der Protokolle der Ältesten von Zion‘. .. seine Ausführungen strotzen vor Gleichgültigkeit gegenüber historischen Fakten, inneren Widersprüchen, einer schrillen Politik…. ‚ “

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    >i>So sehr es auch notwendig ist, daß der Islam in seine Schranken gewiesen wird, so sehr der Islam es auch verdient, daß vor ihm gewarnt wird, so haben doch die Menschen selbst, die im System des Islam leben, auch ihre unveräußerlichen Rechte.
    Auf nichts anderes macht Finkelstein aufmerksam.

    Huch, macht er das? Oder geht es ihm nur einseitig darum, Israel und die Juden zu diskreditieren?

    Obwohl sich seine Schriften auf Israel (das er mit Nazideutschland vergleicht) und den Holocaust konzentrieren, hat er Israel nie besucht und kann Deutsch weder lesen noch sprechen, was die Möglichkeit von Originalstudien ausschliesst. . . .

    Prof. Bartov charakterisierte seine Arbeit als eine irrationale jüdische ‚Verschwörungstheorie‘. . . .

    Finkelstein behauptet, der Film „Schindlers Liste“, sei geplant worden, um die Aufmerksamkeit von unserer Nahostpolitik abzulenken. . . .

    Er behauptet, dass Leon Uris, der Autor von ‚Exodus‘, seine Hauptperson ‚ Ari‘ nannte, um Israels Naziideologie zu unterstützen…

    Er sagt, dass die meisten angeblichen Holocaustüberlebenden- incl. Elie Wiesel – ihre Vergangenheit manipuliert haben“.

    Er sagt, dass ‚die hauptsächlichen Vertreter des Antisemitismus die amerikanischen jüdischen Eliten‘ sind, die man stoppen müsse.‘ Normalerweise würde niemand solche Behauptungen ernst nehmen, aber Finkelstein rühmt sich: “ …er kann mit Dingen daherkommen, die niemand anderes sagen würde, ‚ weil seine Eltern Überlebende des Holocaust waren.

    Finkelsteins Artikel werden häufig auf vielen politischen NGO Websites wie Miftah und Alternatives (Kanada) verbreitet.

    Außerdem ist Finkelstein ein häufiger Sprecher bei den von antiisraelischen NGO’s
    gesponsorten Ereignissen wie der „israelischen Apartheidswoche“ und Sabeel-Konferenzen.

    Finkelstein bezieht sich zudem häufig auf nicht nachprüfbare Behauptungen solcher NGOs wie HRW (Human Rights Watch) und Amnesty International.

    Klar es geht ihm um die Rechte Der Palaraber.

    PI macht sich unglaubwürdig, wenn es so tut, als wenn das israelische Vorgehen in Palestina nicht auch kritisch betrachtet und hinterfragt werden dürfte und müßte.

    Nein, im Gegenteil, PI räumt endlich mit der palarabischen Propaganda auf, natürlich werden auch Fehler gemacht, aber das ist umso verständlicher, weil Israel ja nun wirklich von Feinden umgeben ist, eine fünfte Kolonne im eigenen Staat hat, und von Antisemtien weltweit diskrediert, deleggimiert und dämonisert wird.

    Weiter stellt PI seinen freiheitlich-liberalen und auf die aufgeklärten Menschenrechtsprinzipien basierenden Anspruch, auf dessen Basis PI schließlich den Islam zu Recht kritisiert, in Frage, wenn es die Problematik der Palestinenserpolitik Israels leugnet.

    Welche Palästinerserpolitik? Gerade weil PI freiheitlich-liberal und auf aufgeklärte Menschenrechtsprinzipien beruht, soll endlich mit den Lügen aufgeräumt werden, die seit fast vierzig Jahren der westlichen Welt vorgestellt werden. Sie kennen nichts von Geschichte, sie wissen nicht, welch riesige Propagandamaschine zu Lasten Israels in Gang gesetzt wurde, die armen Pallis, natürlich, die haben nun gar keine Schuld, wenn ich solche Dinge lesen muss, wird mir einfach schlecht.

    hier einmal die täglichen ‚Vorkommnisse‘ – die in keinem deutschen Medium erscheint:

    Mit Nachträgen zu Montag, 11.10.2010:
    – Die Fatah lehnte Netanyahus Vorschlag der Wiedereinrichtung des Baustopps für eine Anerkennung Israels als jüdischem Staat ab. Damit mache Israel Verhandlungen unmöglich.

    Humanitäres:
    – 181 LKW-Ladungen Lebensmittel, Gas und Treibstoff wurden über den Kerem-Schalom-Übergang in den Gazastreifen geliefert.

    Die Terror-Mullahs wollen den nächsten großen Beweis antreten: Die USA beliefern Israel mit Atomwaffen. Ja klar. Der letzte große Beweis der Terroristen bestand im Versagen der Herstellung jeglicher Verbindungen Israels zur Ermordung von Rafik Hariri 2005, die natürlich bei den Arabern im Libanon trotzdem reichlich Verbreitung genießt.

    Dienstag, 12.10.2010:
    – Soldaten verhafteten in Samaria 2 wegen Verdacht auf Terroraktivitäten gesuchte Araber.
    – Am Vormittag schlug das Raketen-Alarmsystem an. Es war wohl falscher Alarm.
    – Eine Gruppe Knesset-Abgeordente wurden in einem Kleinbus durch Silwan gefahren; der Bus wurde durch Steine werfende Araber beschädigt. Die Täter wurden festgenommen.
    – Bei einer Kontrolle bei Nablus Soldaten fanden bei einem Araber ein Messer.
    – Nach eigener Darstellung ist Mahmud Ahmadinedschad im Libanon, um „den Widerstand der Nationen in der Region zu stärken“.
    – Araber warfen am Zugang zum Kibbutz Migdal Ozi in Gush Etzhion zwei Brandsätze auf ein israelisches Fahrzeuge.

    Humanitäres:
    – 210 LKW-Ladungen Lebensmittel, Gas und Treibstoff wurden über den Kerem-Shalom-Übergang in den Gazastreifen geliefert.

    Eine hochrangige pal-arabische Quelle behauptet in Washington habe man mit Hohn und Spott auf Netanyahus Vorschlag reagiert, den Baustopp wieder einzusetzen, wenn die PA Israel als jüdischen Staat anerkennt. Dieselbe Quelle glaubt, dass es erst wieder direkte Gespräche geben wird, wenn in den USA die Kongresswahlen vorbei sind. (Ja warum denn wohl? Weil dann die Republikaner die Mehrheit haben werden und es sein könnte, dass man andere Seiten aufzieht? Oder glaubt der Knallsack, Obama würde dann Mehrheiten haben, um größeren Druck auf Israel auszuüben? Klar ist, dass der Superpräsi das sicherlich versuchen wird und sich vor den Wahlen zurückhält, um dem Volk keinen Anlass zu geben sich gegen die Obamanisten zu entscheiden.)
    Wie glaubwürdig die Quelle ist, zeigt das US-Außenministerium: Die PA wird aufgefordert Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

    Die Lage in Silwan wird von einigen „rechten“ Politikern als „Aufgabe der Souveränität“ betrachtet. Es könne nicht angehen, das Knessetmitglieder dort nur in gepanzerten Fahrzeugen hinfahren könnten. Aber nicht nur „rechte“ sind besorgt. Ein Kadima-Abgeordneter warnt, dass Steine nur der Anfang sind und die Gewalt eingedämmt werden muss, damit nicht Schlimmeres passiert (geschossen wird) und sich das nicht in andere Gebiete ausbreitet.

    Die EU meldet sich wieder zu Wort: Auf Netanyahus „Baustopp für Anerkennung“-Angebot hatte die Sprecherin für den hohen EU-Repräsentanten (also der „EU-Präsident“) vor allem eines, dass sie feststellen wollte: Israel müsse die Rechte aller seiner Einwohner sicherstellen. Dann kam das Übliche: Die EU unterstütze eine Lösung zweier Staaten, Seite and Seite, in Frieden und Sicherheit; und diese beiden Staaten müssten volle Gleichheit aller ihrer Bürger sicherstellen. (Einfach für einen Palli-Staat, denn wer per Definition schon judenrein sein wird, braucht Juden keine Rechte einzuräumen.) Was die EU hier tut, ist implizit das Konzept eines „jüdischen Staates“ abzulehnen.

    Mittwoch, 13.10.2010:
    – Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria 13 wegen Verdacht auf Terroraktivitäten gesuchte Araber.
    – Die israelischen Behörden ließen in drei illegale Außenposten in Judäa und Samaria abreißen.
    – In Silwan wurden zwei Grenzpolizisten durch Steine werfende, maskierte Randalierer verletzt.

    Ob das nur eine weitere Luftblase ist, darf vermutet werden: Die PA verlangt von den USA, sie sollten die Verhandlungen um die Grenzen voran treiben und damit an der pal-arabischen Bereitschaft arbeiten Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. (Gleichzeitig war wieder Getöse zu hören, dass sie das nie tun werden.) Die Siedlungen seien nur ein winziger Teil der Grenzfrage und Verhandlungen würden eine zusätzliche Krise verhindern, wenn die zwei Monate des angeblichen Baustopps um wären.
    Und schon ist die Fata Morgana wieder weggepustet: Yassir Abed Rabbo stritt ab, jemals etwas gesagt zu haben, mit dem er anbot Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

    Bashar Assad findet natürlich weiter, die Israelis würden daran arbeiten den Frieden zu verhindern, an dem die arabische Seite sehr interessiert ist. (Hm, das Interesse der Araber – sieht das nicht so aus, dass es für die Juden einen Friedhofsfrieden gibt?)

    Jüdische Geschichte in Jericho? Nicht, wenn man der PA glauben wollte. Die ließ gerade das 10.000-jährige Bestehen der Stadt feiern, ohne auch nur mit einem einzigen Buchstaben zu erwähnen, dass Juden dort auch lange lebten.

    Donnerstag, 14.10.2010:
    – Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria sowie dem Jordantal 3 Araber wegen Verdacht auf Terroraktivitäten.
    – Die IDF und die Polizei verhinderten Drogenschmuggel aus dem Libanon. Zwei Einwohner von Gajar wurden bei der Aktion verhaftet, 1kg Heroin beschlagnahmt.
    – Sirenen heulten in Aschkelon, es ist aber nicht klar, ob es tatsächlich einen Raketenangriff gab.
    – Am Morgen beschädigten Steine werfende Araber bei Tekoa israelische Fahrzeuge.
    – An der Tapuach-Kreuzung wurde ein Araber verhaftet, der ein großes Messer mit sich führte.
    – In Um el-Fahm wurde bei einer Hausdurchsuchung ein Waffenlager entdeckt; Araber hatten mehrere M16, Pistolen und Munition gehortet.
    – Ein Grenzpolizist wurde verletzt, als Araber in Silwan mit Steinen warfen.

    Und das jeden Tag, wenn Sie verhältnismässig in Deutschland diese Vorkommnisse hätten, würden Sie gewiss anders reden, aber Israel ist weit fort und kritisieren kann man natürlich aus dem Sessel heraus nicht wahr?

    Auch PI entkommt dem unausweichlichen Paradoxon des Liberalismus nicht, indem es seinen freiheitlichen Anspruch aufgibt und sich, aus pragmatisch-machtpolitischen Gründen, dem Dogma des Zionismus unterwirft, um seine freiheitliche Identität zu behaupten.
    Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine Tragödie.

    Wow, das Dogma des Zionismus, toll gesagt, wie lautet das denn? Das die Juden dort leben dürfen? Und zwar in Ruhe und Frieden, in einer Demokratie, von der sich Deutschland eine große Scheibe abschneiden kann?

    Ich denke, Sie wissen nicht wovon Sie reden, gut daß es doch noch Menschen gibt, Politiker, die das erkannt haben, worum es in Wirklichkeit geht.

    Wilders:
    „Israel ist der Einzige, der Jerusalem auch in unserem Namen verteidigt. Sobald Jerusalem in die Hände der Islamisten fällt, werden auch Athen und Rom von den Islamisten niedergeschlagen. Jerusalem ist die zentrale Front zur Verteidigung des Westens. Das ist kein territorialer, sondern ein ideologischer Konflikt zwischen der westlichen freien Mentalität und der barbarischen Ideologie der Islamisten“.

    Spaniens Ex-Premier Aznar die Quintessenz des Verhältnisses Israels zum Abendland und dem Westen zusammen:

    “Israel ist nicht einfach ein Land im Nahen Osten, sondern ein westliches Land im Nahen Osten. Jedes Problem Israels – ist unser Problem”. Aznar scheint der europäische Politiker der Gegenwart zu sein, der bislang am tiefsten über Europa nachgedacht hat.

    Diesen Politikern traue ich mehr Weitsicht zu, als das, was Sie uns hier präsentieren.

    Shalom

  45. #48 Arno Nühm (15. Okt 2010 09:43)
    Vielen Dank für den Hassprediger-Kommentar. Hier zeigt sich offenbar wieder, daß Zionisten und Moslems nicht selten vom gleichen Geist sind …
    Übrigens: Eliten sind immer eine Minderheit.

    Jawoll, die Zionisten wollen alle Araber vernichten, die Zionisten hetzen, was das Zeug hält, sie sprechen den Moslems das Lebensrecht ab, ganz klar.

    Deshalb hetzt jetzt im Libanon auch der „Führer“ des iranischen Menschenunrechtsystems und plädiert für die Auslöschung Israels.

    Mann, wo leben Sie eigentlich, in welcher Paralellwelt, bekommen sie geschichtliche Entwicklungen einfach nicht mit oder wollen sie diese nicht wahrnehmen?

    Selten bekommt man in unserer Zeit noch grosse faschistische Theaterstücke mit Massenbeteiligung und in aller Öffentlichkeit und Ernsthaftigkeit zu sehen. Unsere einmalige Chance, das jetzt nachzuholen, hat uns “der Führer (Rais) Doktor Machmud Achmadinedschad” (wie er überall immer und immer wieder in den letzten Tagen im Libanon angesprochen wurde – manchmal dreimal, bevor man den Satz anfängt) jetzt im Libanon in Glanzleistung vorgelegt. Die Massen jubelten, die Fahnen waren schoen geometrisch gesteckt etc. – ein visuelles Fest der Macht.

    Auf Al-Manar wurden immer wieder kleine Kinder, aggressiv und kontrollos brüllende Männer und hysterische alte Frauen interviewt, und man braucht nicht viel Arabisch zu können, um zu verstehen worum es da ging:

    Um unsere Vernichtung. Schwülstig säuselnde Tiraden, wie auswendiggelernte Gedichte, die melodisch, klingend und vor Hass geiferndend auf uns niederprasselelten. Aus jeder dieser Redewendung über den ‘Abschaum der Ziunim’, dem ‘Al Maut’ (Tot) für Israel, dem ‘Makauama’ (Widerstand), ‘Dschihad’, ‘Mujahadin’ etc. – schon toll, was man mit der Zeit so für einen interessanten arabischen Wortschatz sich gezwungendermassen aneignet – konnte man Jahrelange Gehirnwäsche und brutalen Primitivismus heraushören. Immer wieder Israel, Israel, Ziunim, Ziunim, den ganzen Tag. Das war für mich noch bedrohlicher als der Besuch an sich, denn man hört das hassschäumende Volk, wie es sich in Israelvernichtungs-Trance lallt. Es ist eine Art antisemitisches High-sein, ein Ausleben eines tiefen antijüdischen Bedürfnisses.

    Auch die Musik und Chorgesänge rund um den Besuch können eins zu eins aus Nazipropaganda übernommen werden.

    Mann, werden Sie endlich wach, ausserdem stört es die Israelis wenig, was so ein Kommentator hier auf PI loslässt, die haben nämlich andere Sorgen – NEWER AGAIN, sollte ihnen bekannt sein, und den Vorsprung an Barbarei trägt bis heute immer noch jemand anderes.

    http://aro1.com/anschluss-des-libanons-faschistisches-spektakel/#more-8999

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