Präsident Obama hat in einer Ansprache vor hispanischen Wählern (Amerikaner mit mittel- oder südamerikanischen Migrationshintergrund) dazu aufgerufen, nicht für ihre „Feinde“ (Republikaner), sondern für ihre Freunde (Demokraten) zu wählen. Der 44. Präsident der USA hat somit einmal mehr deutlich gemacht, dass er entlang ethnischer Grenzen denkt.

Sein Versprechen, der erste Präsident zu sein, der in eine Ära der überwundenen Rassenspannung führt, (post racial era) ist damit einmal mehr gebrochen worden. Man kann es – auch aufgrund seiner von ihm gewählten – Weggefährten nicht mehr als einen „Ausrutscher“ betrachten.

Diese von Obama offenbarte und augenscheinlich auch geteilte Sichtweise hat dazu geführt, dass schwarze Konservative von der Linken als „Onkel Tom“ und Verräter bezeichnet und auch betrachtet werden. Wie immer bei der Linken ist ihr eigenes Fehlverhalten durch die gute Absicht entschuldigt.

Doch es ist nicht nur diese Sichtweise alleine, die offenlegt, dass Obama die Menschen entlang rassischer Grenzen beurteilt. Anders wäre seine Entscheidung nicht zu verstehen, schwarze Straftäter im Hinblick auf ungesetzliche Wahlbeeinflussung nicht zu verfolgen, weiße dagegen schon (PI berichtete ).

Barack Hussein Obama gibt an, 20 Jahre lang sei Jeremiah Wright sein Prediger gewesen. Ein Pastor, der predigte, der 11. September sei ein Weckruf für alle weißen Amerikaner gewesen. Wright stand bis 2008 und damit 36 Jahre einer Kirche vor, die sich „afrozentristisch“ nennt, bei der wohl das Gegenstück dann „arisch“ heißen müsste. Diese Kirche steht somit für eine Rassentrennung der anderen Art. Aber wie immer, wenn Rassismus nicht von Weißen ausgeht, wird er heruntergespielt oder nicht ernst genommen.

Wright, für seine Ausfälle bekannt, hat angeblich nie in Anwesenheit von Obama seine rassistischen oder antiamerikanischen Äußerungen getroffen. Obama behauptet, in den 20 Jahren nie eine antiamerikanische oder antiweiße Aussage gehört zu haben, was bei anderen wiederum Zweifel hervorruft, inwieweit der tatsächlich 20 Jahre in die(se) Kirche gegangen sei. Möglicherweise ist Obama zunächst auch entgangen, dass seine Gemeinde im Jahr 2007 Louis Farrakhan auszeichnete und damit einen Mann, der den jüdischen Glauben einen schmutzigen nannte und behauptete, „Juden hätten Hitler geholfen, das Dritte Reich“ zu errichten. Obama macht, nachdem es ihm bekannt wurde, geltend, mit dem Priester Wright in der Frage der Auszeichnung für den Rassisten Farrakhan wie auch in manch anderer Frage nicht einer Meinung zu sein. Aber Obama, anscheinend mit der Kirche und ihrer Sicht als afrozentrisch einverstanden, weigerte sich gegen die Auszeichnung Stellung zu beziehen, da es nicht seine Gemeinde direkt war, sondern ein letztlich von dieser Kirche herausgegebenes Magazin.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus einer Predigt des Pastors, in der er betont, Gott möge Amerika nicht segnen, sondern verdammen. Man beachte die positive Resonanz des Publikums auf diese Hassrede und schließe selbst auf die Geisteshaltung innerhalb dieser „christlichen“ Gemeinde:

Obama, so macht er immer wieder selbst klar, ist nicht der Präsident, der Amerika in die post racial era führen könnte. Auch sein Anspruch, er würde die alte Lagerpolitik hinter sich lassen, ist damit wohl endgültig als gebrochen anzusehen. Wer das andere politische Lager zu Feinden erklärt, der hat sich (auch!) für diese Aufgabe disqualifiziert.

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55 KOMMENTARE

  1. WEr sich auf eine Wählerschaft konzentriert (hier Hispanics) vergrault die andere ( in diesem Fall Schwarze) die die Hispanics als konkurenten sieht!
    Das kann und wird nach hinten losgehen!
    Es´zeigt aber auch das er mit dem Rücken zur Wand steht !

    Frisch von einem unserer Teamer!
    Er war Dabei!
    Erlebnisbericht aus Amsterdam

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proisrae lisch

  2. Ist es überhaupt noch nötig, von Barrack Obama zu berichten? Interessant noch: Auf eurem Bild sieht er aus wie ein wütender ET, bei SPIEGEL-ONLINE zum Beispiel waren die Fotos immer sorgfältig so ausgewählt, dass man sich fühlte, wie jemand, der zu ihm aufsehen musste.

    Wenn sich nichts Entscheidendes mehr tut, wird das zu einem der peinlichsten Witze des 21. Jahrhunderts werden: „Yes we can! – Change!“ Und der Friedensnobelpreis einer der peinlichsten, die je vergeben wurden. Bye Barri!

  3. #7 Niketas von Byzanz (31. Okt 2010 21:34)

    Gibt es doch so einen Spruch, daß das Herrchen mit den Jahren immer mehr dem Hund ähnelt. 😆

  4. @ #2 Indianer Jones

    „Er sieht ja aus wie Boris Karlof.“

    Ich stelle mir das Antlitz Satans so vor.

  5. D.h. Obama sinkt auf das Niveau der Teabagger herab? Haben Deutschland und PI sonst keine Probleme?

  6. Ohne Partei für Obama ergreifen zu wollen, aber auch in Deutschland redet man vom politischen Gegner.
    Wäre es Sommer würde ich davon sprechen, dass PI im Sommerloch ist.

  7. Heute werden einem anscheinend nur Verlierer präsentiert: Der Integrationsversager in NRW hat es nicht geschafft !!!! GOTT SEI DANK!

  8. ot: Mainz – Unbekannte werfen Brandsatz auf Synagoge

    http://www.sueddeutsche.de/politik/mainz-unbekannte-werfen-brandsatz-auf-synagoge-1.1018145

    …Der Polizeisprecher versicherte: „Wir sind bei allem, was mit dieser Synagoge zu tun hat, sehr sensibel.“ Daher werde der Vorfall auch mit „Hochdruck“ behandelt.

    sicher, keine Frage!… und falls sich herausstellt das es Bereicherer aus Mohammedanistan waren, sogar besonders sehr kultursensibel!

    Dann wird bekanntlich mit Hochdruck™ der Ball wieder besonders flach gehalten… man möchte ja keinen Mohammedaner-Führer zu der Erklärung „Das-hat-nix-mit-dem-Islam-zu-tun“ nötigen!

    Wir wissen ja, nichts nervt Mohammedaner_INNEN mehr, als in die Verlegenheit gebracht zu werden, Taten zu kommentieren, die schon rein theoretisch rein garnix mit der reinen RdF™ zu tun haben können!

  9. #2 Indianer Jones
    „Das Bild oben von Obama gibt schon zum denken. ❗
    Er sieht ja aus wie Boris Karlof. :mrgreen:

    Er hat seine Gummimaske, die er sonst immer trägt, wegen Halloween ausgezogen. 😈

  10. das ist natürlich ein schwerer Fehler, zumal Obama so umstritten ist, dass er kaum noch eine Chance hat,

  11. Ich habe diesen Hype um diesen „Nobelpreisträger“ sic! noch nie nachvollziehen können.

    Jeder, der etwas von Körpersprache versteht durchschaut sofort, daß der Typ lügt wie gedruckt.

  12. #14 r2d2
    Ja, wir reden vom politischen Gegner (engl.:opponent), bezeichnen diesen aber nicht als Feind (enemy).

  13. Ich möcht doch bitten, es sich nicht soooo einfach zu machen. Seit Beginn seiner Amtszeit darf sich Obama seitens der Republikaner mit Häme, Lügen und Hohn überschütten lassen.
    Abgesehen davon, wird derzeit in den US ein Wahlkampf auf einem derart niedrigen Niveau geführt wie es noch nie der Fall war.
    Endlich hat Obama dem Mumm, zurückzuschlagen.
    Zusätzlich ist es durchaus verständlich, dass ein demokratischer Präsident die Herrschaft in Senat und Repräsentantenhaus verliert. Den republikanischen Präsidenten erging es genauso. Das ist des Amerikaners Gefühl für „check and balance“, also die gute alte Gewaltenteilung: Die Volksvertretung kontrolliert die Regierung.

  14. Ich hab den schon in seinem Wahlkampf als Luftpumpe bezeichnet, dem durchaus begnadeten Promter-Ableser gehen langsam die Texte aus oder die Bediener dieser Pumpe, haben keine Lust mehr.
    Jetzt kommt Obama zum Vorschein, hoffe und gehe davon aus, die Amis schnallen das.

  15. Die Äußerungen Obamas sind nicht nur ärmlich-erbärmlich, sie sind gefährlich.
    Kann jemand in diesem Kreis die Adresse … e-mail o.a. … der Nobelpreiskommission herausfinden ..? Obama gehört der Friedensnobelpreis sofort aberkannt. Dieser Mann entpuppt sich als typischer Moslem und ist eine große Gefahr für die Zukunft der westlichen Welt.

  16. #29 provernunft

    Und hier die offizielle Adresse des Norwegian Nobel committees::

    General inquiries: postmaster@nobel.no

    In Ergänzung ( 😆 ) Eine der persönlich schönsten Adressen (4 (!) Doppelbuchstaben)findet sich in Aachen: Nizzaallee.

  17. # 21 baden44

    Sie haben nicht „Nigger“ geschrieben – das glaube ich nicht! Ich verabscheue Gutmenschen, aber jetzt muss ich mich mal benehmen wie einer. „Nigger“ geht nicht, bei niemand, nicht mal bei einem Präsidenten der Vereinigten Staaten.

    Seine Politik ist verachtenswert, aber er ist ein Mensch.

  18. Sehr interessant wie langsam seine wahre Gesinnung zum Vorschein kommt.Da dürften sich die „Weissen“noch auf einiges gefasst machen.

  19. Will der Mann in seiner Verzweiflung jetzt einen zweiten Civil War starten?

    Selten wurde ein hochgejubelter „Messias“ so schnell auf Normalmaß zurechtgestutzt wie dieser Weltverbesserer und Friedensnobelpreisträger.

    Als ich die Bilder von ihm auf Eurpatournee in Berlin und der fanatisierten, jubelnden und verzückten (Gut-)Menschenmasse sah, mußte ich unwillkürlich daran denken, wie die Massen – unkritisch und ohne zu denken – vor 70 Jahren schon einmal ein Idol in den Himmel gehoben haben, das sich dann später als Götzenbild erwies.

    Während seines Wahlkampfes und unmittelbar nach seinem Sieg war es bei uns in der Firma gar nicht mehr auszuhalten. Alle kleinen dummen Tippsen und jeder halbwissende Links-Grüne Wichtigtuer kamen aus dem „Yes-we-can“-Gestammel und Wunschtraum-von-der-besseren-Welt-Gesabbel gar nicht mehr heraus.

    Jetzt, wo sich das klägliche Scheitern der Lichtgestalt kaum noch leugnen läßt schweigen die Mitläufer sehr vielsagend.

  20. #35 Gourmet

    Sehr schön gesagt, ich habe gleiche Erfahrungen.

    Die wären alle am liebsten, egal ob Mann oder Frau, mit ihm ins Bett gesprungen.
    Erbärmlich -, überhaupt keine rationale Distanz; die Hochjubler und Gutmenshen sind da irgendwie deutlich instinktgesteuert.

  21. Der 44. Präsident der USA hat somit einmal mehr deutlich gemacht, dass er entlang ethnischer Grenzen denkt.

    Was fuer ein Unsinn! Die Latinos sind in Amerika schon laenger eine umkaempfte Gruppe von Waehlern, weil sie die am schnellsten wachsende Minderheit darstellen, die natuerlich beiden grossen Parteien en bloc fuer sich gewinnen wollen. Obama deshalb einen Strick zu drehen ist idiotisch. Bush hat sich damals im Wahlkampf wiederholt dazu erniedrigt, sich bei den Latinos mit fuerchtlich gebrochenem Spanisch anzubiedern. Es heisst nicht umsonst, „All is fair is love, war and politics.“

  22. #27 alex1955 (31. Okt 2010 22:22)

    Ich möcht doch bitten, es sich nicht soooo einfach zu machen. Seit Beginn seiner Amtszeit darf sich Obama seitens der Republikaner mit Häme, Lügen und Hohn überschütten lassen.
    Abgesehen davon, wird derzeit in den US ein Wahlkampf auf einem derart niedrigen Niveau geführt wie es noch nie der Fall war.
    Endlich hat Obama dem Mumm, zurückzuschlagen.

    Richtig erkannt, Alex. Gut zu wissen, dass sich hier nicht nur dumpfe, reaktionaere (G)eiferer rumtrieben, die irrational ihren ideologischen Hass auf Obama projezieren, egal was er tut oder sagt. Und vieles was er sagt und tut ist intelligenter als das, was in den 8 Jahren unter Bush passiert ist, der Amerika in das groesste Loch in der modernen Geschichte dieses Landes geritten hat.

  23. auch eine intelligente Marionette bleibt eine Marionette.

    die Macht in den USA hat das Finanzsystem.

  24. #43 Kafir4Life (01. Nov 2010 01:31)

    „…Und vieles was er sagt und tut ist intelligenter als das, was in den 8 Jahren unter Bush passiert ist, der Amerika in das groesste Loch in der modernen Geschichte dieses Landes geritten hat…“

    ———————————————

    Dumm nur, daß die 8 Jahre zu kurz waren, um die von Blinky Bill (Clinton) gerissenen großen Löcher stopfen zu können.
    Und hätte Hussein Barak seinen „intelligenten“ Teleprompter nicht, dann wäre er auch ziemlich sprachlos. 🙂

  25. #45 7berjer (01. Nov 2010 03:02)

    Dumm nur, daß die 8 Jahre zu kurz waren, um die von Blinky Bill (Clinton) gerissenen großen Löcher stopfen zu können.
    Und hätte Hussein Barak seinen “intelligenten” Teleprompter nicht, dann wäre er auch ziemlich sprachlos. 🙂

    Du bist ein lustiges Kerlchen. Schlag mal nach, wann die USA leztes Mal einen balancerten Haushalt hatten. Tipp: Es waren zwischen George Bush I und George Bush II.

    Ob Obama nun einen Teleprompter benutzt oder nicht – in Sachen Intelligenz und politischem Sach-Verstaendnis ist er dem Elephanten im Prozelanladen GWB turmhoch ueberlegen.

  26. Die USA haben eine ganz andere demokratische Tradition als die Deutschen und sind für sozialistische Ideen weit weniger empfänglich. Es ist davon auszugehen, dass Mr Obama bei diesen Wahlen die Flügel einmal gebührend zurückgestutzt werden und seine Wiederwahl in 2 Jahren ist noch keinesfalls gesichert. Wenn die Republikaner mit einem guten Kandidaten aufwarten können, dürfte es um Obama geschehen sein.

  27. Obama ist fertig, den Wechsel hat er nicht geschafft – und das trotz eines Friedensnobelpreises, der ihm viel zu früh verliehen wurde, und der ihm auch nicht helfen konnte!
    Die Konservativen werden in Zukunft die USA dominieren, und das ist so auch OK!

  28. Ich sehe das eigentlich relativ locker.

    Beim Wählerfang ist hier wie andererorts scheinbar alles erlaubt und nichts mehr heilig.

    Nur meine ich das die Menschen in den U.S.A eine viel gefestigtere Meinung haben ( wie immer die auch sein mag…) als in unserem schönen Lande.
    Da gibts genug Farmer die ihrem Präsidenten eher ganz ehrlich eine verpassen würden anstatt- so wie hier den Politikern den Hof zu machen, wenn sie mal vorbeischauen…

    Hier wirds doch genauso gemacht:
    Alterssenkung für Wahlen, Politik FÜR Zuwanderer, Vergünstigungen etc.
    Alles darauf ausgerichtet den vermutlich nicht zu stoppenden Zustrom von Zuwanderern auf die eigene Seite zu ziehen.
    Ist ja nun echt nichts neues.

    Da ist es mir egal ob sich Obama beim Prediger die schwarze Haut vergolden lässt, ganz ehrlich, mir ist eh schon schlecht wenn ich unseren Scheiss hier jedesmal ertragen muss.

  29. Unter normalen Umständen wäre das Anstachelung zum Rassenhass, für Linke gelten Gesetze natürlich nicht, für linke Götter wie Barry Soetoro natürlich zweimal nicht.

    Auch klassisch rassistische Demokraten wie Joe Biden (Barack Obama is „the first mainstream African-American [presidential candidate] who is articulate and bright and clean and a nice-looking guy. I mean, that’s a storybook, man.“, Harry Reid („Obama was elected because he doesn´t have a Negro dialect, unless he wanted to have one and because he is just light skinned.“) oder die linksextremistischen Demagogen des Propaganda-Kanals MSNBC („MSDNC – The Place For Politburo“) wie Chris Matthews („I forgot he (Obama) was black tonight for an hour.“) müssen sich in den linken MSM in keinster Weise für ihre Standpunkte rechtfertigen.

  30. @ #14 Henry the 9th

    D.h. Obama sinkt auf das Niveau der Teabagger herab? Haben Deutschland und PI sonst keine Probleme?

    Es ist doch sehr lehrreich, dorthin zu sehen, wo der linke Messias die Politik bestimmt. Sehr lehrreich.

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