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Offensive auf Gaza – von der Hamas

Hamas in GazaDie angeblich „demokratisch gewählte“ Hamas, für deren Daseinsberechtigung sich die UNO und die halbe Welt zur Wehr setzt und ihr „Recht“ verteidigt, Bomben auf Israel abwerfen zu dürfen, ist dermaßen totalitär, dass nicht einmal mehr eine deutsche Qualitätszeitung wie die FAZ etwas anderes behauptet. Wer sich gegen die Gleichschaltung wehrt, wird von den Sicherheitskräften zum Schweigen gebracht.

Die FAZ berichtet heute:

Die in Gaza herrschenden Islamisten haben offenbar mit dem Sturm auf die letzten Bastionen begonnen, die sich nach der gewaltsamen Machtergreifung der Hamas im Sommer 2007 noch nicht gleichschalten ließen: Säkulare, Unabhängige und vor allem die letzten Reste der einst auch in Gaza regierenden Fatah-Organisation sind der Hamas ein Dorn im Auge.

Damit die Medien auch nichts Regimefeindliches berichten können, werden nicht nur Mitglieder der Konkurrenzpartei Fatah und „Säkulare“ (a.k.a Ungläubige, Andersdenkende, Nicht-Mulime, Kuffar eben) verfolgt, sondern gerne auch Journalisten:

„Die Polizei vernimmt Journalisten oft einen ganzen Tag lang, bedroht sie, und manchmal werden sie auch geschlagen. Aus Angst ziehen es dann manche vor zu schweigen oder sind vorsichtig damit, was sie schreiben“, berichtet Wafa-Redakteur Ajrami. Solche harschen Reaktionen habe es zum Beispiel nach Korruptionsvorwürfen gegen Hamas-Politiker gegeben.

Besonders schwer scheint sich die Hamas mit den Frauen zu tun. Neben den von allen Bildern bekannten regimetreuen Klageweibern, scheint es aufmüpfige Damen zu geben, die kein Kopftuch tragen wollen und die sich nach wie vor erfrechen, Wasserpfeife zu rauchen.

Die Sicherheitskräfte schlossen zeitweise Hotels und Restaurants, auf deren Terrassen rauchende Frauen erwischt worden waren. Auch der neue Vergnügungspark „Crazy Water Park“ durfte aus diesem Grund tagelang nicht öffnen. Im September ging dann der größte Teil der Anlage bei einem Angriff vermummter Militanter in Flammen auf.

Wie, was, Water Park? Ist Gaza nicht dieses sogenannte „Freiluftgefängnis“, in dem die Leute angeblich verdursten müssen, wie Amnesty behauptete?

Bilder vom Crazy Water Park (aufgebaut vermutlich mit europäischen Spendengerldern aus dem Bombemüberschussfonds):

Wer sich denkt, bei der Fatah in den judäischen Bergen, die jetzt politisch korrekt „Westjordanland“ heißen, ginge es weniger extremistisch zu, irrt:

Ähnlich wie in Gaza trifft es im Westjordanland auch Journalisten und Medien, die sie solcher Sympathien verdächtigen. Im Westjordanland darf zum Beispiel der Hamas-Sender Al-Aqsa-TV nicht senden und arbeiten.

„Die Lage in Ramallah ist noch schlimmer als in Gaza. Dort landen Journalisten, die angeblich mit der Hamas in Verbindung stehen, vor den Militärgerichten“, sagt Fathi Sabbah. Er ist Gaza-Korrespondent für die in London erscheinende arabische Zeitung „Al Hayat“ und hatte selbst schon unter dem Hamas-Regime zu leiden. Im September wandte sich gleich ein Dutzend palästinensischer Menschenrechtsorganisationen deshalb besorgt an die EU, ohne deren Unterstützung die Regierung in Ramallah nicht überleben könnte. Die Autonomiebehörde habe damit begonnen, „andere politische Meinungen zu unterdrücken und eine Atmosphäre der Einschüchterung in der palästinensischen Gesellschaft zu schaffen, um sie in eine Art Polizeistaat zu verwandeln“, warnen namhafte Organisationen wie Al Haq und Al Mezan.

Nur in zwei Punkten sind sich die verfeindeten Lager weiterhin einig: 1. Israel ist an allem Schuld und 2. ist Islam die Religion des Friedens.

(Spürnase: Islamischer Mehrtuerer)