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Opposition fordert Gleichstellung des Islam

[1]Es dürfte keinen Wert der Verfassung und des Humanismus geben, dem die Religion des Friedens™ nicht fundamental widerspricht. Doch weil diese durch Ausländer in unser Land kam, die die SPD zuerst als Opfer der Deutschen betrachtet, denen wiederum die Parteiführung ohnehin zutiefst misstraut, eröffnet sich für die einstige Kleine-Leute-Partei ein Zielkonflikt. Reflexhaft entscheidet sich die SPD für den Islam und gegen die Verfassung, indem sie den innenpolitischen Sprecher ihrer Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, nun die Gleichstellung mit den Religionen des Abendlandes [2] fordern lässt.

Denn lieber votiert die SPD zusammen mit den Grünen für Geschlechterapartheid und für die Einordnung der gesamten Menschheit nach der durch den Islam vorgegebenen Wertigkeit, als sich vom Opferstatus der Muslime zu verabschieden.

Während nun wieder Juden aus den ersten europäischen Städten aufgrund des islamischen Hasses auf sie, die laut Koran Affen und Schweine sind, vertrieben werden, macht die SPD aus einem „nie wieder“ ein „jetzt erst recht“. Unfähig, den nichtmuslimischen Kindern, die wegen ihres Kuffar (Ungläubigen)-Status und ihres Deutschseins gemäß den Regularien des Koran in der Schule gemobbt, verprügelt und ausgeraubt werden, beizustehen, stellt sich die SPD auf die Seite des Scheinopfers Islam. Einer Ideologie der nach Worten des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Ayyub Axel Köhler, die Demokratie fremd ist [3].

In der Debatte um die Rolle des Islam in Deutschland sprechen sich SPD und Grüne für eine staatliche Anerkennung des Islam staatlich als Religionsgemeinschaft aus. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, sagte „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Es wäre ein wichtiges Signal an die vier Millionen Muslime in Deutschland, wenn der Staat den Islam als Religionsgemeinschaft anerkennt.“
Es gelte jetzt den Dialog mit den muslimischen Dachverbänden zu forcieren, um die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. „Der Islam braucht eine faire Chance in Deutschland“, sagte Wiefelspütz.

Doch nicht ein Gesellschaftsbild aus dem 7. Jahrhundert, das den immerwährenden Religionskrieg fordert, ist für Wiefelspütz veraltet und abstoßend, sondern für ihn ist es eine Debatte, in der manche doch tatsächlich den Islam nicht unwiderruflich und unbestreitbar als einen Teil Deutschlands sehen, zutiefst peinlich und von vorgestern. So scheint also für Wiefelspütz im Stammeskrieg Arabiens des 7. Jahrhunderts die Moderne zu liegen, wenn er mit dieser Geisteshaltung nicht Muslime vor den Kopf stößt.

Er (Wiefelspütz, Anmerkung PI) attestierte CDU und CSU, beim Thema Integration die Debatten von vorgestern zu führen. Der Islam sei unwiderruflich und unbestreitbar ein Teil Deutschlands. „Dass diese Realität immer noch nicht anerkannt wird, ist tief peinlich für die Union und stößt die Muslime vor den Kopf“, kritisierte der SPD-Politiker.

Die einzigen, denen die Union vor den Kopf stößt, sind – ganz anders als Wiefelspütz vermutet – die potentiellen Wähler der Union, die ihnen viel zu verzagt erscheint und die einen Christian Wulff in das Amt des Bundespräsidenten gehievt hat, der den Islam schon als Teil Deutschlands betrachtet. Die Deutschen jedweder Herkunft und Hintergrund sind nicht so blöd, dass sie nicht erkennen könnten, dass sich die Parteien gerade einen Wettlauf um die muslimischen Stimmen liefern, bei denen die Interessen der Nichtmuslime ausverkauft werden. Die einzigen, die ein Erkenntnisproblem haben, sind die Mitglieder der Elite. Diese drücken sich davor, den wahren Charakter der Hass-Ideologie Islam wahrzunehmen.

Wiefelspütz selbst vermag nicht zwischen Islam, Islamverbänden und Muslimen zu unterscheiden. Muslimen übrigens, denen er jederzeit in Deutschland ein Asylrecht zugestehen würde, wenn sie nicht in eine Gesellschaftsform zurückkehren wollten, die Wiefelspütz andererseits als mit unserer vereinbar betrachtet. Der Staat, der für die Gleichheit aller steht, soll nun eine Gesellschaft anerkennen, in der nach dem muslimischen Mann alle andere nur minderwertig sind und vor der er Schutz zu gewähren bereit ist?

Natürlich sind die Grünen – immer schon am Untergang der deutschen Bürgergesellschaft interessiert, selbst wenn man selbst sich sehr bürgerlich eingerichtet hat – für die Idee der Gleichstellung des Islam Feuer und Flamme.

Der integrationspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Memet Kilic, sagte dem Blatt: „Die Anerkennung des Islam als gleichberechtigte Religionsgemeinschaft würde den Muslimen das Gefühl vermitteln, in Deutschland willkommen und angekommen zu sein.“ Für die Integration könne das nur förderlich sein. Die aktuelle Debatte in der Union um die Rolle des Islam in Deutschland bewirke leider das Gegenteil. „Die Union muss ihre neurotische Selbstbeschäftigung schleunigst beenden“, forderte er.

Nicht die Debatte in Deutschland bewirkt das Gegenteil von Integration, sondern die Tatsache, dass einzig die Zuwanderungsgruppe der Muslime es im großen Maße nicht vermag, die Gesellschaft und ihre Menschen und deren Anderssein anzuerkennen. Dies ist, was den Nichtmuslimen das Gefühl vermittelt, verachtet – und zudem ausgebeutet – und von der Politik verraten zu werden. Wer willkommen sein will, der muss beweisen, dass er dazugehören möchte. Der Islam, den es bei Kritik an ihm üblicherweise angeblich nicht gibt, bei allen günstigen Zuschreibungen anscheinend dann allerdings doch, ist und wird kein Teil Deutschlands. Nicht eines Deutschlands jedenfalls, das seine Wurzeln in der Humanität und in der Aufklärung hat. Einer Geisteshaltung, die von jedem die Courage abverlangt, den eigenen Verstand zu gebrauchen. Ein Mut, den SPD und Grüne auch einmal aufbringen sollten, um sich entscheiden zu können, welches Weltbild ihnen näher steht.

» dieter.wiefelspuetz@bundestag.de [4]


Anmerkung:

Die WELT veröffentlicht in ihrem Artikel [5] erneut die Grafik „Ausländer in Deutschland – Deutsche im Ausland“. Darin wird erstmals die Zuwanderung aus der Türkei mit einem unterbrochenen Balken aufgelistet:

[6]

Bislang hatte die WELT den Türkei-Balken stets weggelassen:

(Spürnasen: Denker, John A.)

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