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Polizeigewerkschaft erwartet Terroranschläge

Konrad Freiberg [1]Nachdem der Nachrichtensender FoxNews von möglichen Terrorzielen in Deutschland berichtet hat, die zu einer Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger führten, warnt [2] der deutsche Innenminister Thomas de Maizière vor einer Terrorhysterie. Zwar ist nicht klar, welche Anzeichen von Hysterie der CDU-Politiker in der stoisch reagierenden Bevölkerung ausgemacht haben will, aber dafür sieht er wiederum keine Anzeichen, dass die Religion des Friedens™ erneut ihren wahren Charakter demonstriert. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg (Foto), hingegen nimmt die aktuellen Warnungen [3] sehr ernst.

Dabei verweist er darauf, dass viele sogenannte Islamisten – also streng gläubige Muslime, die dem Aufruf ihres Terrorherren zum Krieg gegen die Ungläubigen folgen – in letzter Zeit vermehrt in die afghanisch-pakistianische Grenzregion gereist seien, um dort in Ausbildungslagern den letzten Schliff eines wahren Gotteskriegers zu erhalten und sich nun wieder in Deutschland aufhalten. Leider lässt sich dem Welt-Artikel nicht entnehmen, dass die frühere Justizministerin Zypries die Strafbarkeit eines solchen Verhaltens verhinderte. Im Augenblick ist nur strafbewehrt, wenn sich der Gläubige Muslim in einem solchen Terrorcamp mit der Absicht des Terrorismus [4] aufhält. Sollte er sich nur aus purer Langeweile im Ausbildungslager der al Kaida aufhalten, so geht er straffrei aus.

Freiberg macht sich nun Sorgen, dass es in naher Zukunft wohl klar werden dürfte, wer von den Gotteskriegern als Terrorist und wer als Tourist in die Dschihad-Lager reiste und wieder nach Deutschland zurückkehrte. Auch angesichts der Gesetzeslage muss sich die Polizei und die Bevölkerung unter anderem auf ihr Glück verlassen, so die Einschätzung Freibergs.

Da macht der Hinweis de Maizières, die Bevölkerung möge ruhig bleiben, dann schon wieder Sinn. Angesichts dieser Gemengelage sollten die Deutschen in Bezug auf die Terroristen ihre Ruhe bewahren. Es ist die Politik der etablierten Parteien, die Anlass zur Unruhe sein könnte.

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