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Recklinghausen: Widerstand gegen Moscheebau

Immer mehr Menschen in Deutschland stehen auf und setzen sich gegen den Bau weiterer Moscheen und islamischer Kulturzentren zur Wehr. So geschehen auch in Recklinghausen, wo die ortsansässige Bürger-Partei UBP zu einer Veranstaltung mit Dr. Thomas Tartsch geladen hatte. Auch bei dieser Zusammenkunft reichte der Platz im Saal nicht einmal ansatzweise aus.

Auch die Recklinghäuser Zeitung berichtet nicht so ganz neutral:

Die Partei hatte in die Gaststätte Lindenhof zu einem Vortrag mit dem Wissenschaftler Dr. Thomas Tartsch eingeladen. Statt der erwarteten 40 Zuhörer drängelten sich schließlich rund dreimal so viele Leute im viel zu kleinen Raum. Unter den Besuchern auch die beiden Pfarrer Bernhard Lübbering und Dr. Jürgen Schwark, die mit ihrer deutlichen Stellungnahme pro Moschee in der RZ für Aufsehen gesorgt hatten.
UBP-Chef Tobias Köller beschrieb direkt zu Beginn den Kurs seiner Partei. „Wir sind für Religionsfreiheit im Land, aber gegen den Bau von Moscheen.“ Damit stieß er keineswegs nur auf Zustimmung. Etliche Anwohner waren gekommen, um deutlich zu machen, dass sie gegen den Neubau eines Kulturzentrums nichts einzuwenden haben. „Die Moschee gibt es seit 33 Jahren. Konflikte gab es bisher nie. Warum soll sich das durch einen Neubau ändern“, sagte eine Nachbarin. Vielfach wurde auch geäußert, dass gegen eine Moschee nichts einzuwenden sei, ein Wohnheim für Kinder jedoch abgelehnt werde.
Der VIKZ war bereits vor Jahren mehrfach in die Kritik geraten, weil in seinen Heimen Kinder gegen das westliche Wertesystem indoktriniert worden seien (RZ berichtete).Referent Tartsch monierte in seinem Vortrag, dass Anwohner bei Bauprojekten von Kulturvereinen häufig nicht gefragt würden. „Baurecht wird leider von den Verwaltungen häufig hingebogen.“ Er zitierte insbesondere das VIKZ-Gutachten von Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann, die dem Verband Desintegration vorwirft. Tartsch verschwieg aber auch nicht, dass es mittlerweile eine Studie von Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Uni Duisburg) gibt, die die Jugendarbeit des Verbandes überwiegend positiv beurteilt. (…)

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