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Report Mainz: Die „Islamfeindlichkeit“ nimmt zu

Es ist mal wieder so weit! Kaum hat in Deutschland eine längst überfällige Debatte über die statistisch belegte, mangelhafte Integration von Einwanderern aus dem muslimischen Kulturkreis begonnen, da treten auch schon die üblichen Mahner des linken Establishments auf den Plan, und rücken jede überfällige Kritik in die schmuddelige Ecke des Rechtsradikalismus.

(Von Frank Furter)

Die „Islamfeindlichkeit“ nehme zu, befand man gestern Abend bei Report Mainz, und bezieht sich damit auf eine Studie der Friedrich-Ebert Stiftung, die am morgigen Mittwoch veröffentlicht werden soll. Die berühmt-berüchtigten Bertelsmänner haben ihr Arsenal auf die Sarrazin’schen Thesen bereits abgefeuert. Zeit also für die nächste „Stiftung“, nachzulegen, um dem ausufernden deutschen Rechtsextremismus, der sich dieser Tage selbst in manch ein Mainstreammedium geschlichen hat, schleunigst Einhalt zu gebieten. So ist es nun also die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich zu einer Studie hinreißen ließ, die den Anstieg der „Islamfeindlichkeit“ in Deutschland untersucht. Report Mainz gab gestern bereits einen Ausblick auf die Zurechtweisung, mit der das deutsche Volk am morgigen Tag in der gewohnten medialen Breite zu rechnen hat. Auf der Seite des SWR ist dazu nachzulesen:

Die Islamfeindlichkeit in Deutschland nimmt erheblich zu. Das geht aus der Studie „Die Mitte in der Krise“ hervor, die am kommenden Mittwoch von der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wird. Im ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ stellt der wissenschaftliche Leiter der Studie, Dr. Oliver Decker von der Universität Leipzig fest, „dass wir es mit einer deutlichen Zunahme an islamfeindlicher Einstellung der Bevölkerung zu tun haben. Einer sehr deutlichen Zunahme, von bisher 34 Prozent auf über die Hälfte der Bevölkerung, die islamfeindlichen Aussagen zustimmt.“ Das Forscherteam um Dr. Oliver Decker untersucht seit 2002 mit repräsentativen Umfragen und qualitativen Interviews islamfeindliche Ressentiments in der Gesellschaft. Angesichts der aktuellen Debatte um die Integration von Muslimen warnt der Forscher: „Die Menschen äußern sehr viel leichter, was sie an Ressentiments haben. Es besteht die Gefahr, dass dadurch auch ein demokratischer Konsens kippt in der Umgangsweise mit Migrantinnen und Migranten.“

Hier wird deutlich, wie entscheidend es ist, welche Lesart einer solchen Studie zu Grunde liegt. Betrachtet man den Islam als friedliebende Religion, quasi das orientalische Gegenstück zum kuschelig-vertrauten Christentum, dann muss das Ergebnis der Studie fürwahr verschrecken. Sieht man es jedoch durch die aufgeklärten Augen eines Geert Wilders, kommen die Erkenntnisse der Friedrich-Ebert-Stiftung eher wie ein Paradoxon daher. Würde man es denn ernsthaft als Problem auffassen, wenn eine Studie zu dem Schluss käme, dass die Nazi-Feindlichkeit in Deutschland zunimmt oder die Kommunismus-Feindlichkeit?

Wohl kaum. Dies würde eher als Beleg guter politischer Bildung gefeiert. Eine politische Bildung zum Islam und seinem politischen Charakter findet aber schlicht und ergreifend nicht statt. Hunderte Millionen Muslime leben in Unrechtsstaaten organisiert, deren realpolitisches Erscheinungsbild zwischen dem Dritten Reich und der kommunistischen Diktatur in Russland schwankt. Dass es sich folglich beim Islam um eine vergleichbar totalitäre politische Ideologie handeln könnte, kann, darf oder will man in weiten Teilen unserer Bildungselite jedoch nicht erkennen.

Stattdessen wird das Kippen eines „demokratischen Konsens“ gefürchtet, der bestenfalls der Konsens einiger Parteiführer ist, und der wohl – wie so vieles andere auch – hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit vereinbart wurde. Diese Öffentlichkeit wiederum wurde um Zustimmung zu einem solchen „demokratischen Konsens“ nie gebeten und hat das, wenn man aktuellen Umfragen glauben darf, offenbar auch nicht im Sinn. So viel also – wieder einmal – zum Demokratieverständnis der Linken. Das noch zu toppen bleibt Naika Foroutan vorbehalten, deren Beitrag zu dieser Diskussion der SWR wie folgt beschreibt:

Die kontroverse Debatte über Muslime in Deutschland zeige Wirkung, sagt die Migrationsforscherin Dr. Naika Foroutan von der Humboldt-Universität Berlin in REPORT MAINZ: „Wenn man Muslime immer wieder mit den Wörtern von Kriminalität, Integrationsverweigerung und Bildungsrückstand, sogar teilweise mit genetischen Defekten und Unzucht in Verbindung bringt, dann ist das etwas, was gefährlich ist. Menschen, die in dieser Form nie über eine ganze Gruppe nachgedacht haben, werden dadurch diese Wörter in den Mund gelegt. Und wir finden dann, dass es immer weniger Hemmschwellen gibt, diese Wörter zu benutzen.“

Durch die Blume gesagt: Sarrazin ist schuld, dass die Deutschen immer böser werden. Er hat es ihnen „in den Mund gelegt“. Das ist dann spätestens ein Beleg dafür, wes Geistes Kind Frau Foroutan ist.

Schlussendlich entlarvt sich hier der intellektuelle Ursprung des eklatanten Realitätsverlustes, unter dem die überwältigende Mehrheit der linken Meinungsführer leidet: Ihre Weltanschauung ist gefestigt, ihre Moral in Stein gemeißelt und die Realität hat sich gefälligst ihrer Ideologie zu unterwerfen. Nur so ist diese ausgesprochene Ignoranz vor der Wahrheit noch erklärbar. Nun ist also die „kontroverse Debatte“ über Muslime der Grund dafür, dass „man“ Muslime mit „Kriminalität, Integrationsverweigerung und Bildungsrückstand“ in Verbindung bringt, und nicht etwa der Umstand, dass „man“ mit dieser Realität ständig auf der Straße konfrontiert wird, „man“ sie statistisch nachweisen kann, und „man“ sich nun endlich traut, darüber auch zu reden.

„Man“ könnte den Kopf schütteln und laut lachen über Studien wie diese, wären sie nicht der papiergewordene Beweis für die ausgesprochene Realitätsfremde einer grossen Anzahl Menschen, die den Ruf geniessen, bedeutenden Anteil am intellektuellen Leben in dieser Republik zu haben. Das ist dann schon erbärmlich. Zur Studie selber bleibt nur noch zu sagen, dass uns morgen wohl ein Sammelsurium des Trivalen erwartet: natürlich nimmt die Islamfeindlichkeit zu, wenn die Menschen zunehmend mit der unausweichlichen Tatsache konfrontiert werden, dass sich ein Großteil der Muslime nicht integrieren will, und auf Kosten der Gesellschaft lebt, schlimmstenfalls sogar im kriminellen und verfassungsfeindlichen Millieu. Tatsächlich belegt die Studie aber auch, dass der elementare Selbsterhaltungstrieb des deutschen Volkes trotz Jahrzehnten der sozialpädagogischen Indoktrination noch vorhanden ist. Und das ist doch auch mal eine gute Nachricht.

Hier die Report Mainz-Sendung: