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Was wollte uns der Bundespräsident wohl sagen?

Bot Hitler seine Hilfe bei der Durchführung des Holocaust an: der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, hat Christian Wulff gesagt und damit viele Bürger empört. Hat er denn Unrecht? Sehen wir uns mal die Tatsachen an: Zweifellos hat der Islam auch die Geschichte Deutschlands geprägt. Der Islam gehört zu Deutschlands Geschichte, genauso wie Stasi und Gestapo dazugehören.

(Von Daniel J.)

Spätestens aber seit 1941, als der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini (Foto oben), dem „Führer“ seine Hilfe bei der Durchführung des Holocaust anbot und die mit seiner Hilfe aufgestellten bosnisch-muslimischen SS-Einheiten einerseits den Aufstand im Warschauer Ghetto niederschlugen und andererseits auf dem Balkan slawische und griechische Partisanen bekämpften.

Der Islam gehört zu Deutschland seit kasachische, kirgisische und usbekische Truppen zu zigtausenden an der Ostfront für Hitler kämpften unter der Fürsorge islamischer Militär-Imame, die in Dresdner und Göttinger „Mullah-Schulen“ von deutschen Hochschullehrern in Dschihad-Theologie ausgebildet wurden. Insofern ist die aktuelle Forderung nach Imam-Ausbildung an deutschen Universitäten gar nicht so neu, sondern schon seit 1944 versuchsweise erprobt.

Der Islam gehört auch zur deutschen Geschichte der fünfziger Jahre, als CIA und Behörden des Vertriebenministerium in Konkurrenz zueinander um die Gunst der gestrandeten Exilmuslime aus der Sowjetunion buhlten, um sie im kalten Krieg für ihre jeweiligen Zwecke zu instrumentalisieren (z.B. durch „Radio Liberty“ in München und durch das konspirative Büro vom ehemaligen Abteilungsleiter des Ostministeriums, Gerhard von Mende, in Düsseldorf).

Der Islam gehört zur deutschen Geschichte der sechziger Jahre, als ägyptische und syrische Mitglieder der Muslimbruderschaft sich als Studenten in Deutschland niederließen, den damaligen Münchner Moscheebauverein der Exilmoslems aus der Sowjetunion im Handstreich übernahmen und unbeachtet von der Öffentlichkeit zum Brückenkopf der Islamisierung der westlichen Welt ausbauten (siehe: „A Mosque in Munich“ von Ian Johnson).

Der Islam gehört zur deutschen Geschichte der siebziger Jahre, als türkische Gastarbeiter begannen, ihre Großfamilien nachkommen zu lassen und mit ihnen islamistische und turk-chauvinistische Organisationen und Vereine an Einfluss gewinnen konnten. Die moslemische Gegengesellschaft nahm somit hier ihren Anfang. Der Rest ist bekannt.

All das meinte sicherlich der Bundespräsident, wenn er davon sprach, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Oder etwa nicht?

Oder meinte er stattdessen damit die heimliche bis tolerierte Anwendung der Scharia, Geschlechter-Apartheid und Genozid-Leugnung, Antisemitismus und Ehrenmord, Genitalverstümmelung und Zwangsheirat, Kopftuch und Minarett, Verwandtenehe und Schächtung, Terrorfinanzierung und Hasspredigt, Muezzin und Sauerland-Attentäter, die Bedrohung von Ex-Muslimen und Islamkritikern? Wohl kaum.

Was also wollte uns Christian Wulff sagen? Ich weiß es nicht.