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Das Dilemma des Westens

Die deutsche Einheit mag ihre Fehler gehabt haben: sie war handwerklich schecht gestaltet, hat Unmengen finanzieller Ressourcen vernichtet und erscheint rückwirkend wie ein überhasteter Schnellschuss. Wie wichtig und gut diese Einheit jedoch war, zeigt sich spätestens angesichts dessen, was gerade jetzt in Südkorea geschieht. Auch die Südkoreaner gehören zu dem, was man gemeinhin „den Westen“ nennt, und sind gefangen in demselben Dilemma.

(Von Frank Furter)

Über den aktuellen Korea-Konflikt heißt es bei Focus-Online einleitend:

Nach dem Artillerieangriff Nordkoreas auf eine südkoreanische Insel ist der Druck auf China als engstem Verbündeten des kommunistischen Nordens gestiegen. Auch Bundeskanzlerin Merkel verurteilte den Vorfall scharf und zeigte sich solidarisch mit Seoul.

Seoul ist ein Molloch. Und das ist noch freundlich umschrieben. Welcher Deutsche jemals dort gewesen ist, muss eigentlich mit der Erkenntnis nach Hause kommen, dass es uns hierzulande verdammt gut geht. Über 20 Millionen Menschen drängen sich dort in einer Metropolregion und wohnen in uniformen Hochhäusern, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Was jedoch für hiesige Verhältnisse tendenziell nach Ghetto klingt, ist dort nicht mehr und nicht weniger als ein Statussymbol: eine moderne Wohnung im 25. Stock am Stadtrand von Seoul, mit Blick auf den zehn Meter entfernten Nachbarn, der in genau so einem Hochhaus wohnt; das ist der Beweis eines erfolgreichen Lebens.

Denn Südkorea ist kein Entwicklungsland, ganz im Gegenteil! Wer ankommt in Seoul-Incheon, dem Seriensieger in Airport-Rankings, traut seinen Augen nicht. So sauber ist es dort, so klinisch rein, so wohldurchdacht und Service-orientiert, dass es dem deutschen Michel glatt die Sprache verschlägt. Der Anspruch Südkoreas lautet: Weltklasse-Sein. Mit ihren Autos sind sie noch weit davon entfernt. Ihr größter Flughafen jedoch ist eine Referenz, von der man sich in Frankfurt – das sagt der Frank Furter! – ruhig ein Scheibchen abschneiden könnte.

Weiter gehts über eine durchweg vierspurige Autobahn (vier Spuren pro Fahrtrichtung ist hier gemeint!) in ebenjenen Moloch: Seoul, the Soul of Asia, wie man dort selbstbewusst sagt. Überhaupt sind die Südkoreaner sehr selbstbewusst. Sie pflegen ihre Kultur, sind traditionell, und über alle Maße leistungsorientiert. Da wird nicht selten schon in Teenager-Zeiten bis spät in die Nacht gelernt. Im Arbeitsleben ist man nicht weniger fleißig. Ein Sozialsystem gibt es faktisch nicht; wer nicht arbeiten will, kann sich an der Central-Station mit Gleichgesinnten um eine Parkbank prügeln.

Auch Ausländer gibt es kaum. Südkorea hat zwar eine vergleichbar niedrige Geburtenrate wie Deutschland, und vereinzelt gibt es „Import“ von Arbeitskräften, aber dass man sich zum Einwanderungsland verklären würde, ist definitiv nicht der Fall. Warum auch? Südkorea ist zerklüftet und gebirgig. Das Hauptproblem: man hat keinen Platz. Warum also noch mehr Menschen ins Land holen, wenn man sowieso schon genötigt ist, für Einheimische Wohntürme von einer Höhe zu errichten, wie man sie hierzulande allenfalls in Frankfurt findet – dann allerdings repräsentiver gestaltet, mit Banken als Mietern.

In vielerlei Hinsicht liefern Länder wie Südkorea und Japan Einblicke in die deutsche Gesellschaft vor der Kulturrevolution. Da ist viel Uniformität und Zwang, den sich niemand hierzulande zurück wünschen sollte. Da ist aber auch viel Leistungsdruck und Sicherheit, die hierzulande leider abhanden gekommen sind. Wer nach Seoul herein fährt, sieht gigantische Wohnblocks. Aber Graffities oder andere Schmierereien sieht er nicht. Alles ist sauber und gepflegt. Wer in Seoul mit der U-Bahn fährt, fühlt sich sicherer, als in wesentlich kleineren Städten hierzulande. Ghettos gibt es faktisch gar nicht, und das obwohl die dortigen Wohnblocks viel dichter und höher sind als hierzulande.

Und noch eine Parallele zur deutschen Vergangenheit zwängt sich in Südkorea geradezu auf: die ständige Bedrohung durch den kommunistischen Verwandten, der sein Volk hinter einer menschenverachtenden Mauer einpfercht. Wirtschaftlich gesehen sind Südkorea und Nordkorea genauso ein Beweis für die Widersinnigkeit des Kommunismus, wie es Westdeutschland und Ostdeutschland einst waren. Im Süden macht sich Wohlstand breit, im Norden Armut. Im Süden wird Reichtum verteilt, im Norden das wenige an Devisen dazu missbraucht, das Volk zu kontrollieren und die Armee aufzurüsten.

Ein Sommertag in Seoul: Sirenen heulen, Polizei rückt an, ein Hochhaus wird evakuiert. Das ist nichts besonderes, sondern der Normalzustand. Die ständige Bedrohung ist allgegenwärtig im Geiste der Nation. 24 Monate geht man dort zur Armee, egal ob man will oder nicht. Die heulenden Sirenen erinnern an Deutschland vor der Wende. Kampfflugzeuge, die im Tiefflug über Wohngebieten die Schallmauer durchbrechen? Hat man hier lange nicht mehr gehört.

Nun wird Südkorea also wieder einmal von der hässlichen kommunistischen Fratze im Norden bedroht. Es ist nicht lange her, da versenkten Nordkoreaner ein südkoreanisches Kriegsschiff. Dieses mal werden Inseln beschossen. Und der Westen, zu dem auch Südkorea gehört, offenbart dasselbe Dilemma, das auch für andere Konflikte gilt. Eigentlich wäre es Zeit, zurückzuschlagen, einzumarschieren, und damit gleichwohl das Leid der Nordkoreaner zu beenden.

Doch will man das? Nein. Die Südkoreaner haben von uns Deutschen gelernt: eine Einheit würde ein teurer Spaß. Der Norden ist faktisch pleite. Und genau deshalb spielt er sein Spiel. Ab und zu die Messer wetzen, mit Krieg und Leid drohen, dann fließen schnell wieder die Gelder, auf heimlichen Konten, über die Schweiz und die Bahamas. Auch das ist eine Parallele zur deutschen Teilung; da ging es nicht selten genauso zu.

Zeit wieder einmal, Dr. Reinhard K. Sprenger zu zitieren: „Das gutgemeinte ist das Gegenteil des Guten“… und was innenpolitisch gilt, gilt außenpolitisch gleichwohl. Je mehr der demokratische Süden Koreas einknickt, und je öfter er Konflikte mit Geld zu lösen versucht, umso schwächer erscheint er in Augen des kriminellen Nordens. Und umso öfter wird er zur Kasse gebeten.

Nun soll es also an den Chinesen sein, diesen Konflikt zu lösen. Da könnte man auch gleich die Saudis zum Schiedsrichter erklären. In Peking freut man sich wahrscheinlich ob der Konstellation; denn auch dort, Sozialismus hin oder her, ist man doch zuallererst an einem interessiert: den Devisen des Westens – als hätte man nicht schon genug davon.




Adventskalender: Stellungnahme der Firma Lindt

Firmengebäude der Firma Lindt in AachenVor zwei Tagen berichteten wir vom Adventskalender „1001 Weihnachtstraum“ mit „aufsteckbaren Türmen und orientalischen Weisheiten“ der Aachener Schokoladenfirma Lindt. Viele unserer Leser schrieben daraufhin eine Email an Lindt und erhielten heute eine etwas fadenscheinige Antwort zurück.

Sehr geehrter Frau/Herr …,

vielen Dank für Ihre kritische Anmerkung zu unserer Produktlinie „1001 Weihnachtstraum“, zu denen wir gerne Stellung nehmen.

Lindt & Sprüngli möchte immer Freude bereiten und dies nicht nur mit bester Qualitäts-Chocolade und raffinierten Rezepturen, sondern auch mit einer ansprechenden Verpackung, die Lindt Genießer in die sinnliche Welt des Schokoladengenusses eintauchen lassen.

An der Basis jeden Tun und Handelns stehen bei Lindt & Sprüngli hohe ethische Werte, wie Respekt und Toleranz, unabhängig von Geschlecht, Religion, politischer Auffassung und sonstigen persönlichen Überzeugungen. Selbstverständlich respektieren wir daher auch den kulturellen Hintergrund des Weihnachtsfestes. In diesem Sinne ist es nicht unsere Absicht, die individuellen Sensibilitäten unserer Konsumentinnen und Konsumenten in irgendeiner Weise bewusst zu verletzen.

Bisher hat noch kein Verbraucher Anstoß an dieser, in unseren Augen sehr geschmackvollen Verpackung genommen, deren Konzept lediglich eine Visualisierung der damaligen lokalen Lebensumstände darstellt. Auf der Verpackung ist keine Moschee abgebildet, sondern die Architektur und Kultur wie diese in der orientalischen Welt zu Christi Geburt gewesen sein könnte – eine Welt, die im Besonderen auch den Hintergrund der Geschichte der heiligen drei Könige aus dem Morgenland (Persien, Babylon oder Syrien) widerspiegelt.

Die drei Weisen bringen Gaben und Geschenke, und hier schließt sich der Kreis, denn auch die köstlichen und edlen Schokoladen von Lindt können wunderbar verschenkt werden, was sich wiederum vollumfänglich mit dem Brauch des Schenkens als Zeichen der Wertschätzung und der Nächstenliebe jenseits aller Schranken und damit auch mit unserer christlichen Tradition vereinbaren lässt.

Es liegt aus unserer Sicht daher ein interpretatorisches Missverständnis bei Ihrer Produktkritik vor, denn diese orientalisch anmutende Produktlinie bedeutet keinesfalls einen Hinweis auf islamische Traditionen, da diese erst rund 500 Jahre später als das Christentum ihren Niederschlag fanden. Vielmehr ist es als ein Eintauchen in eine kulturelle Umgebung zu verstehen, wie sie zurzeit von Christi Geburt vorstellbar sein könnte.

Wir hoffen sehr, Sie davon überzeugt zu haben, dass unser Adventkalender unter diesen Gesichtspunkten keinesfalls unsere kulturellen und christlichen Traditionen beeinträchtigt oder verletzt.

Mit freundlichen Grüßen

Melanie A.
Konsumentenservice

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH
Süsterfeldstr. 130
D-52072 Aachen
www.lindt.de

Tel 0800-80 88 400 (gebührenfrei)
Fax +49 (0) 241 8889 313

(Foto oben: Firmengebäude der Firma Lindt in Aachen)




Ben Iman: „Jeder Moslem potentieller Terrorist“

Nassim Ben Iman: 'Jeder Moslem ist ein potentieller Terrorist'Nassim Ben Iman (Foto) ist einer der bekanntesten Islam-Aussteiger Deutschlands. Über seine Erfahrungen hat er ein Buch mit dem Titel „Der wahre Feind… warum ich kein Terrorist geworden bin“ geschrieben. Seine Aussagen über die Gefährlichkeit des Islams sind im Moment angesichts der islamischen Terror-Bedrohung für Deutschland aktueller denn je.

Der arabischstämmmige Ex-Moslem hat viel zu erzählen und erlaubt einen tiefen Einblick in die friedlichste aller Weltreligionen. Er hat es als einer der wenigen geschafft, aus der straffen islamischen Indoktrination herauszukommen. Von ihm sind schonungslose Wahrheiten zu hören wie „Jeder Moslem ist ein potentieller Terrorist“. Wir haben die zentralen Aussagen des ausführlichen Interviews, das wir im Mai dieses Jahres mit dem mutigen Mann führten, wegen der aktuellen Terrorgefahr in ein zehnminütiges Video zusammengefasst. Aber Vorsicht: Dieser Film ist für GutBessermenschen nicht geeignet, denn beim Betrachten könnte ein sorgsam zurechtgebasteltes Weltbild zusammenbrechen..

Nachdem die momentane Terror-Bedrohung der Bevölkerung die islamische Bereicherung nun immer drastischer vor Augen führt, nähert sich auch die öffentliche Islamdiskussion langsam dem Kern der Sache an. Vorbei sind die Zeiten, da der offizielle Sprachduktus noch vorgab: „Islam bedeutet Frieden“. Auf Dauer lässt sich eben ein irrationaler Unfug entgegen der täglichen Realitätswahrnehmung nicht aufrechterhalten.

Und so fragte Innenminister Thomas de Maizière am Montag Abend in der ARD-Beckmann-Talksendung doch tatsächlich Peter Scholl-Latour, ob sich islamistische Terroristen auf den Islam berufen könnten. Diese Frage ist zwar ähnlich kurios wie die an einen Alkoholiker, ob sein Problem etwas mit Alkohol zu tun habe. Aber angesichts der bisherigen Mainstream-Verdrängung ist es schon bemerkenswert, dass ein hochrangiger Politiker diese eigentlich strikt verbotene Vermutung überhaupt auszusprechen wagt. Peter Scholl-Latour kennt den Koran und weiß, dass jeder islamische Terrorist seine Mordbefehle aus dutzenden Koranstellen herauszieht. Aber er ist gerade erst aus Afghanistan zurückgekehrt und möchte wohl noch ein paar Mal in islamische Länder reisen, und daher schweifte er in seiner Antwort schwammig ab. Der alte Fuchs weiß natürlich, dass Koran, Moschee, Gewalt und Töten wie auf diesem trefflichen Symbolbild untrennbar zusammengehören:

Außerdem sprach de Maizière, der am Sonntag Abend auch bei Anne Will zu Gast war, im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen auch über die Überwachung von Moscheen. Denn dort fände zum einen immer wieder extremistische Indoktrination statt, und zum anderen würden in diesem Umfeld auch häufig Deutsche zum Konvertieren in den Islam bewegt. Diese Konvertiten seien mittlerweile ein großer Bestandteil der Terrorgefahr, denn sie befänden sich gerade besonders zahlreich zur Terrorausbildung in Pakistan und Afghanistan. Um dann vermutlich zur Ausübung ihrer religiösen Pflicht wieder in ihre Heimat zu kommen.

Es ist schon wirklich kurios, dass ausgerechnet nach dem schlimmsten muslimischen Terroranschlag am 11.9.2001, in der Islam-Einschätzung sozusagen ein Reset-Knopf gedrückt wurde. Als eine Art globale Gehirnwäsche wurde überall verkündet, wie friedlich diese Religion in Wahrheit sei, und wie „Extremisten“ diese „Friedlichkeit“ doch „missbrauchen“ würden. Alle Erkenntnisse über die Gefährlichkeit dieser Ideologie, die seit Jahrhunderten feststanden und von unzählig vielen geschichtlichen Persönlichkeiten bestätigt wurden, waren auf einmal wie von Zauberhand weggefegt.

Wer einen solchen Satz wie den folgenden heutzutage auszusprechen wagt, wird immer noch reflexartig als Rassist, Ausländerfeind, islamophob und Nazi bezeichnet:

„Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“

Bevor jetzt viele Linksgrün_Innen vor lauter Empörung Herzinfarkte bekommen – dieses Zitat stammt von…

…Karl Marx.

(Text: Michael Stürzenberger / Videoschnitt: Markus Schwaller / Kamera: Roland Heinrich – PI-München)




„Martin Schulz ist ein undemokratischer Faschist“

Martin 'Ein Volk, ein Reich, ein Führer' SchulzDer EU-Sozialist Martin Schulz musste im europäischen Parlament schon wieder einen Nazi-Vergleich über sich ergehen lassen. Nachdem der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi ihn 2003 als Idealbesetzung für einen „Capo“ (KZ-Wächter) in einem Film bezeichnet hatte, ist der britische Euro-Skeptiker Godfrey Bloom dem deutschen Parlamentarier während einer Debatte mit dem Nazi-Spruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ ins Wort gefallen.
JETZT mit Video!

Die Krone berichtet:

Bloom hatte den Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, der bei der Debatte über die Zukunft der Eurozone samt jüngster dramatischer Entwicklung in Irland mehr Kohärenz der EU insgesamt einforderte, unterbrochen und den Nazi-Sager von sich gegeben. Schulz reagierte empört und meinte, es könne nicht sein, dass „dieser Kollege durch den Saal läuft und ‚Ein Volk, ein Reich, ein Führer‘ brüllt“.

„Das ist nicht normal“

Daraufhin schaltete sich der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament, Joseph Daul, ein und betonte: „Wir können das nicht akzeptieren. Wir befinden uns in einem demokratischen Zeitalter, mit demokratischen Reformen. Ich fordere eine Entschuldigung, ganz förmlich, sonst werden wir Beschwerde einreichen. Es gibt Leute, die für weniger belangt wurden. Das ist nicht normal. Es fehlt nur noch, dass da gesagt würde, Konzentrationslager, dann ist das Problem geregelt“, so Daul.

Nachdem Parlamentspräsident Jerzy Buzek den britischen Abgeordneten vergeblich um eine Entschuldigung bat – Bloom meinte sogar, der „Standpunkt von Schulz spricht für sich selbst. Er ist ein undemokratischer Faschist“ – forderte Buzek Bloom auf, den Saal zu verlassen. „Wir haben eine etwas andere Entschuldigung erwartet. Ich bestelle Sie zu einer Sitzung zu uns ein, um über die nächsten Schritte zu entscheiden. Es ist unmöglich, die Gespräche in dieser Atmosphäre weiterzuführen. Laut Artikel 152 der Geschäftsordnung lese ich vor, dass bei fortgesetzter Störung der Präsident dem Mitglied das Wort entziehen und es für den Rest der Sitzung aus dem Plenarsaal verweisen kann.“

Bloom kehrt vor Abstimmung in den Saal zurück

Mit dem Saalverweis war der Eklat aber noch nicht zu Ende. Vor der Abstimmung über verschiedene Themen knapp nach Mittag kehrte Godfrey Bloom in den Saal zurück, worauf er neuerlich aufgefordert wurde, wieder zu gehen. Dem kam er nicht nach, es kam zu einigen Wortwechseln und das Parlamentspräsidium beschloss eine Sitzungsunterbrechung, in deren Verlauf sich der Abgeordnete der EDF (Europa der Freiheit und Demokratie, eine Gruppe von Nationalkonservativen und Euroskeptikern) dann doch aus dem Saal entfernte.

Von der Szene liegt inzwischen ein Video vor:

UPDATE: In der hitzigen Debatte kam auch der niederländische EU-Abgeordente Barry Madlener von der Wilders-Partei PVV zu Wort. Er erinnerte daran, dass es Martin Schulz war, der ein paar Tage vorher seinen PVV-Kollegen Daniël van der Stoep einen Faschisten nannte und sich dafür nicht entschuldigte. Schulz wurde daraufhin weder vom Parlamentspräsidenten Jerzy Buzek zur Rede gestellt noch des Saales verwiesen.

VIDEO-UPDATE:

Audio:

» Radio Nederland: PVV ’sloopt‘ Europarlement van binnenuit
» EFD-Group steht geschlossen hinter Godfrey Bloom




Geistig Verwirrter™ verübt Brandanschlag im Dom

Ein 29-jähriger Mann hat am frühen Mittwochmorgen einen Brandsatz auf den Altar des Kölner Doms geworfen. Der geistig Verwirrte™, so der Kölner Express, sei in die Kathedrale gestürmt sein und habe eine Flasche mit brennbarem Inhalt in Richtung des Altars geworfen, woraufhin Holzteile Feuer fingen. Die Aufseher im Dom konnten den Brand allerdings schnell löschen und den Täter festhalten.

Schlusssatz des Express: „Warum er den Brandsatz warf, ist völlig unklar, ein terroristischer Hintergrund gilt aber als ausgeschlossen.“ Uns fiele da schon etwas Plausibles ein…

UPDATE: Laut Medienberichten handelt es sich bei dem Täter um einen Mann aus Irland. Welcher Religion er angehört, wurde nicht bekannt.




Wofür es sich zu kämpfen lohnt!

Wofür es sich zu kämpfen lohnt!Mathias Döpfners Artikel „Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten“ ist von bemerkenswerter Länge – und von beachtlicher Qualität. Dabei benennt er nicht nur eindeutig die Bedrohung durch den Islam, sondern stellt auch die Frage, inwieweit sich der Westen beim Umgang mit dieser Bedrohung selber im Wege steht. Dass dem so ist, kann man nicht zu guter Letzt auch daran erkennen, wie selbst hier bei PI verschiedene Gruppen um die Deutungshoheit streiten. Zeit also, sich zu besinnen: Wofür es sich zu kämpfen lohnt! Und wie. Und wie nicht.

(Ein Appell an die PI-Community von Frank Furter)

Wenn in einem Welt-Online-Artikel der Satz „Wehret den Anfängen“ in Zusammenhang mit dem Islam auftaucht, dann darf man mit Fug und Recht behaupten: PI wird salonfähig, die Ächtung von Islamkritik scheint zunehmend überwunden. Immer mehr Menschen sehen das Unübersehbare und trauen sich, es auszusprechen; Thilo Sarrazin sei Dank, daran besteht kein Zweifel.

Der Islam entwickelt sich zum Nationalsozialismus des 21. Jahrhunderts. Die Zeit, die nun anbricht, wird von größter Bedeutung für die Freiheit der Menschen im Westen sein. Denn entschieden ist der Krieg der Kulturen noch lange nicht. Aber es ist überfällig, dass auch in den Mainstreammedien erkannt wird, dass dieser Krieg schon längst begonnen hat.

Wer jedoch nur gegen etwas kämpft, läuft Gefahr, das Gute aus den Augen zu verlieren, wenn Wut und Hass auf den Gegner die eigene Identität bestimmen. Umso wichtiger also, sich zu besinnen, wofür man kämpft. Mathias Döpfner hat vollkommen recht, wenn er schreibt, dass unsere Gesellschaft eine individualistische ist, eine säkulare, eine moderne, kurzum, eine freie, die von dem gegenteiligen Gesellschaftstyp bedroht wird: einer kollektiven, streng-religiösen, unmodernen, unfreien. Doch absurderweise liegt genau hier das Dilemma des Westens: sein Pluralismus, seine Freiheit, seine Rechtsstaatlichkeit, sein Bestreben nach moralisch korrektem Handeln werden ihm zum strategischen Nachteil; der Gegner sieht darin eine Schwäche, die er auszunutzen versucht.

Eine Lösung für dieses Dilemma ist nicht in Sicht. Opfert der Westen ebenjene Werte, die es zu verteidigen gilt, läuft er Gefahr, selber wieder in jenen Irrsinn zu verfallen, den er im 20. Jahrhundert mit größter Müh und Not überwunden hat, und der nun im orientalischen Gewand zum Angriff auf ihn bläst. Ein Ansatz kann also nur darin bestehen, sich der Werte zu besinnen, die es zu verteidigen gilt, und die Stärken zu nutzen, die sich daraus ergeben.

Um diesen essenziellen Punkt dreht sich auch manche Diskussion im Kommentarbereich bei PI – manchmal sogar dann, wenn es im betreffenden Artikel um ganz andere Dinge geht. Dabei zeichnet sich schon seit langem eine Lagerbildung ab, die tatsächlich weit über PI hinausgeht, und auf das gesamte Spektrum islamkritischer und pro-westlicher Kräfte zuzutreffen scheint.

Da sind auf der einen Seite vornehmlich Atheisten, die meinen, das Problem sei bereits in der Religion an sich begründet. Auch das Christentum habe in seiner Historie manch scheußlich-rechtelose Epoche zu verantworten, und nur die Aufklärung wider die Religiösität habe den Grundstein für die freie westliche Welt gelegt. Dem stehen überzeugte Christen gegenüber, die gerade im Abfall von biblischen Werten den hiesigen Siegeszug der fremden Religion begründet sehen. Die geminderte Religiösität des Westens – so auch Peter Scholl-Latour vor nicht allzulanger Zeit in einer Talkshow – sei der Grund für die mangelnde Identifikation mit dem eigenen Kulturkreis. Fast klingt es so, als müsse das Christentum den Islam um seine gesellschaftliche Allmacht beneiden. Aber das muss es nicht. Im Gegenteil. Denn tatsächlich sind beide Sichtweisen überzeichnet, und haben irrwitzigerweise denselben Denkfehler gemein.

So wäre es einerseits falsch, den Westen nur auf ein säkulares Staatsgebilde zu reduzieren, und das Christentum auf einen Widerstand dagegen. Es ist kein Zufall, dass sich die Aufklärung im Westen ereignete, so wie es umgekehrt kein Zufall ist, dass eine solche in der islamischen Welt bisher nicht stattgefunden hat. Der universelle Herrschaftsanspruch des Islam, seine Dogmen und seine politische Natur haben einen aufklärerischen Prozess unmöglich gemacht. Das Christentum hingegen ist von ganz anderer Gestalt, seine Moral ist nicht im Imperativ verfasst, sondern – von den zehn Geboten abgesehen – komplexer und abstrakter konstruiert: in Bildern und Gleichnissen, die Freiheit lassen für Interpretationen und Relationen. Damit begründet es jene Geisteshaltung, die zum Nutzen des Geistes animiert. Und es gewährte jene Freiheiten, die einen über Jahrhunderte währenden Prozess der Aufklärung überhaupt erst zugelassen haben.

Der Denkfehler liegt also darin, das Christentum in diesem Zusammenhang überhaupt mit dem Islam zu vergleichen, der bekannterweise längst nicht nur eine Religion ist. Und genau diesen Denkfehler begeht auch die Gegenseite, wenn sie meint, mehr Christlichkeit und mehr Religiösität seien die richtige Antwort auf die Bedrohung durch Muslime. Das Christentum kann aber gar nicht zu einem theologischen Konträr zum Islam werden; zumindest nicht, ohne seine grundlegenden Werte zu verraten. Darüber hinaus ist die Bedrohung eben nicht in der Religiösität der Muslime begründet, sondern in der politischen Gestalt des Islam. Dementsprechend ist weniger die mangelnde Religiösität des Westens das Problem, sondern viel mehr sein denaturiertes politisches Selbstbewusstsein.

Und hier muss eine Bewegung ansetzen, die ernsthaft an der Verteidigung westlicher Werte interessiert ist: der Westen ist nicht christlich, er ist nicht atheistisch, nicht jüdisch oder aufklärerisch. Er ist alles auf einmal. Und das ist auch gut so. Er bietet jedem Individuum die Freiheit, selber zu entscheiden, welche Sichtweisen für das eigene Weltbild maßgeblich sind. Diesen Pluralismus gilt es zu verteidigen. Diese Freiheit gilt es zu erhalten. Und dieses Gesellschaftssystem gilt es zu stärken; nicht, weil es von Natur aus schwach wäre, sondern, weil es von den Selbsthassern in unseren Reihen seit Jahrzehnten schlechtgeredet wird. Diese sind die wahren Totengräber unserer Kultur. Denn faktisch ist der Westen der muslimischen Welt seit Jahrhunderten überlegen und hat sich technologisch und wirtschaftlich in Sphären vorgearbeitet, die der Islam alleine in den nächsten 1000 Jahren nicht erreicht hätte.

Wofür es sich zu kämpfen lohnt? Für unsere Art zu leben! Für unser Recht, zu streiten. Darüber zum Beispiel, ob die Religion zu mächtig ist, oder nicht mächtig genug. Denn diese Frage stellt sich gar nicht in der islamischen Welt, weil der Islam nicht nur mächtig ist, sondern allgegenwärtig.

Wofür es sich zu kämpfen lohnt? Für unsere Freiheit! Unsere Freiheit, zu glauben, oder eben nicht. Zu reden, oder zu schweigen. Zu handeln, oder behandelt zu werden, aber all das nach Regeln, die jedem die gleichen Rechte einräumen, die gleichen Pflichten und die gleichen Freiheiten, ganz gleich, was er glaubt oder denkt, ob er redet oder schweigt, so lange er anderen damit nicht schadet.

Wofür es sich zu kämpfen lohnt? Für unsere Art, zu sein, für die in einer islamischen Weltordnung kein Platz wäre. Für Ausgelassenheit und Freude, für Verstand und Vernunft, für Kultur und Literatur, für Individualität und Vielfalt, für Wirtschaft und Wissenschaft, für Forschung und Fortschritt, für Theologie und Philosophie, für Christentum und Atheismus, frei von den barbarischen Regeln eines archaischen Gesellschaftstyps.

Dafür lohnt es sich, zu kämpfen. Und wie? An allen Fronten, wenn es sein muss. Aber vor allem: gemeinsam. Denn nur so hat eine Bewegung, die unsere Gemeinschaft verteidigen will, eine Chance. Diejenigen Christen, die den Atheismus von dieser Bewegung ausschließen wollen, schaden ihr. Und diejenigen Atheisten, die das Christentum ausschließen wollen, schaden ihr gleichwohl.

Gemeinsam jedoch ergänzen sich beide Strömungen und münden mit anderen gleichsam in ein System, das schlicht und ergreifend besser als das islamische ist. Darauf könnten die Menschen im Westen stolz sein. Doch viele sind es nicht. Und hier liegt wohl der wahre Kern des Problems. Wer nicht stolz ist auf das, was er hat, ist auch nicht bereit, dafür zu kämpfen. Die Bewegung, von der hier die Rede ist, muss also zu aller erst dafür sorgen, dass die Menschen im Westen endlich wieder stolz sind auf das Werk ihrer Ahnen. Grund dazu gibt es genug – ganz gleich, ob sie Christen oder Atheisten sind.




Deutschland: Tür an Tür mit Schwerverbrechern

Deutsche Politiker sind wahre Alleskönner. Ehemalige Innenminister werden Finanzminister, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie werden Bundesverteidigungsminister usw. Einen kleinen „Wermutstropfen“ gibt es leider dennoch: Das letzte Dutzend der beschlossenen Sicherheitsgesetze wurde nahezu in Gänze von den obersten Gerichten für verfassungswidrig erklärt. Viele Deutsche wohnen seither „Tür an Tür“ mit Kinderschändern, Doppelmördern und Mehrfachvergewaltigern! Sie auch?

Die Rheinische Post berichtet:

Duisburg – Sexualtäter wohnt in Homberg

Ein als Sexualstraftäter verurteilter Mann, der aus der Sicherungsverwahrung freigekommen ist, ist nach Homberg gezogen. Die Polizei überwacht ihn. Ein zweiter freigelassener Täter will vermutlich nach Rheinhausen ziehen.

Ein nach der neuen Europäischen Rechtsprechung aus der Sicherungsverwahrung entlassener Sexualstraftäter wohnt jetzt in Homberg. Das hat die Polizei gestern auf Anfrage bestätigt. Der Mann ist in der vergangenen Woche auf freien Fuß gesetzt worden.

Er hat die Auflage, sich regelmäßig bei der Polizei zu melden, erklärte deren Sprecher Ramon van der Maat. „Darüber hinaus beobachten wir ihn und sein Umfeld, um im Falle eines Falles schnell einschreiten zu können.“ Über die Straftat oder -taten, für die der Betreffende hinter Gittern gelandet ist, ist nichts bekannt.

„Wir geben darüber keine Auskunft“, so van der Maat. „Es handelt sich um einen freien Mann, er hat seine Strafe abgesessen. Es ist rechtlich ausgeschlossen, zu sagen, was er getan hat.“ Ebenso schwieg er darüber, in welchem Umfang Kontrollen stattfinden – ob die Polizei etwa sporadisch vorbeischaut oder für eine lückenlose Observation rund um die Uhr sorgt. Auch, um den Beobachteten selbst nicht zu informieren, betonte van der Maat.

Richtig ist, dass die von den vielen linken Gutmenschen in unseren Parlamenten beschlossenen Täterschutzgesetze Gesetze zum Schutze unserer persönlichen Daten es nahezu unmöglich machen, die Bevölkerung vor der Entlassung und dem Zuzug derartiger Schwerverbrecher zu informieren. Erwünscht ist es im Hinblick auf das bevorstehende Superwahljahr 2011 von der Politik schon gar nicht!

Die RP berichtet weiter:

Dem Landgericht Duisburg obliegt die „Führungsaufsicht“. Das heißt, es stellt dem ehemaligen Straftäter einen Sozialarbeiter zur Seite. „Der beobachtet, ob bestimmte Weisungen eingehalten werden und generell, wie der Mann sich führt“, erklärt Stefan Ulrich, Sprecher des Landgerichtes.

Die Behörden können nicht sagen, ob es sich bei dem Homberger um den selben Mann handelt, der ersten Informationen zufolge nach Baerl gehen wollte. Aber, so van der Maat: Man wisse, dass zwei Täter nach Duisburg ziehen wollten, „und einen haben wir jetzt da“. Der Zweite plant nach bisherigem Kenntnisstand der Ämter, sich eine Bleibe in Rheinhausen zu suchen. Wann, ist unklar, und bei dem Ziel muss es auch nicht bleiben, betont Erich Rettinghaus, der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft: „Wenn er morgen sagt, er zieht nach Duissern, dann zieht er nach Duissern“, fasst er zusammen. „Die Polizei bekommt nur sehr kurzfristig gesagt, wer wann entlassen wird und wohin.“

Personal fehlt

Auf die Duisburger Polizei komme durch Überwachungsmaßnahmen eine beachtliche Mehrbelastung zu, unterstreicht er. Beamte, „die, wie auch immer, eine Observation stemmen müssen“ fehlten an anderer Stelle; etwa bei der Kriminalitätsbekämpfung. „Wenn man dann auch noch zwei oder drei Fälle für eine Behörde hat, dann fehlt Personal an allen Ecken und Enden.“

Der PI-Redaktion wurde aus gut informierten Kreisen bekannt, dass bis Jahresende eine „Welle“ von ehemals sicherheitsverwahrten Schwerverbrechern auf freien Fuß kommt. Die Politik als oberster Dienstvorgesetzter von Polizei und Justiz lässt diese mit den schwerwiegenden Problemen alleine – eine für nachhaltige Gesetze notwendige Grundgesetzänderung (Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag) gilt im linken Deutschland als ausgeschlossen.

Ein Insider schreibt uns zum Thema:

Die derzeit aus der Sicherheitsverwahrung entlassenen Gewaltverbrecher gelten alle als „schwere Jungs“. Die allerschwersten Fälle sollen rund um die Uhr überwacht werden. Dafür fehlt allerdings an allen Ecken und Enden das Personal. Eine verdeckte Observation über einen längeren Zeitraum kann nur eine Spezialeinheit gewährleisten – und selbst diese stößt nach einiger Zeit an ihre Grenzen. Die Polizei versucht dennoch, die oft als nicht therapierbar geltenden zukünftigen Wiederholungstäter mit eilig zusammengewürfelten Truppen von Beamten mit zumeißt unzureichender Observationserfahrung zu überwachen. Diese geben selbstverständlich ihr BESTES, fallen jedoch oftmals bereits am ersten Tag auf. Einer dem Observierten dann bekannten Überwachung zu entkommen ist ganz einfach.

Der von der Rheinischen Post im Artikel beschriebene Sachverhalt wurde vermutlich nur bekannt, weil ein aufrechter Insider rechtswidrig und unter Inkaufnahme persönlicher Nachteile Details an die Presse weitergegeben hat. Wir bedanken uns ausdrücklich bei diesem couragierten Menschen!

(Herzlichen Dank den vielen Spürnasen)