Die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT bietet seit gestern allen Interessenten die Möglichkeit an, Fördermitglied zu werden. Der Grund für diesen Schritt war die große Nachfrage aus dem ganzen Bundesgebiet, sich in der neuen Partei politisch zu engagieren. Ursprünglich hatte die FREIHEIT geplant, mit der Gründung von Landesverbänden erst nach der Berlin-Wahl im nächsten Jahr zu beginnen. Mehr Infos hier…

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177 KOMMENTARE

  1. Ich habe bereits die Unterlagen angefordert. Die brauchen jetzt ganz dringend jede nur denkbare Unterstützung!

  2. Die Partei wird genau so jämmerlich dastehen wie die Pro-Parteien.
    Warum?
    Weil es dasselbe hohle und inhaltslose Gebrabbel ist, wie in jeder anderen Partei auch.
    Und so sind dann wohl auch die Mitglieder und Wähler zu definieren.

    Ich gebe mal ein paar Beispiele, warum diese Partei immer am Boden bleiben wird:
    -Grundsatzprogramm-

    Integration: Hier ist viel die Rede von Rückführung, Ausweisung, etc…
    Das kennen wir doch alles schon.
    Wer sich etwas besser auskennt, weiß, dass das aufgrund der Gesetze vollkommen unmöglich ist.
    Wie soll man jemanden in ein Land abschieben, wenn er Staatenlos ist, oder wenn sein Land keine Abschiebeabkommen eingeht, wenn er politischer Flüchtling ist, etc…
    Anstatt also diese grundlegenden Themen zu klären, werden dieselben oberflächlichen Forderungen gestellt, die es auch in anderen Parteien schon lange gibt.

    Zum Thema Strafen:
    Es werden Mindeststrafen, etc. gefordert. Schön und gut. Wer sich auch hier besser auskennt, das Problem ist nicht, eine Strafe zu verhängen, das Problem sind die hohen Kosten der Gefangenenunterbringung.

    So zieht es sich durch das ganze Programm, nur hohle Phrasen – keine wirklichen Analysen, überhaupt keine Lösungsansätze – genau wie in jeder anderen Partei auch.
    Da kann man genausogut in irgendeinen Flügel der SPD oder CDU eintreten und Forderungen stellen.

    Wer das wählen möchte, bitte.
    Nach den Wahlen lache ich alle Mitglieder „Der Freiheit“ ordentlich aus – darauf geben ich mein Wort.

  3. #5 Multikumulti:

    Nach den Wahlen lache ich alle Mitglieder “Der Freiheit” ordentlich aus – darauf geben ich mein Wort.

    Das steht Ihnen in einer Demokratie durchaus zu. Aber sollten wir nicht erst einmal abwarten, was an Inhalten aus den „hohlen Phrasen“ herauskristallisiert?

    Die eigentliche Programmdebatte hat doch noch gar nicht stattgefunden.

  4. @MultiKumulti

    Gesetze kann man ändern, das tun unsere Volksverhetzer doch ständig. Ich unterstütze Die Freiheit und werde für diese Partei werben. Es ist an der Zeit sich den Herrschaften welche unser Land mit ihrem Bildungsunwillen und ihrem Hass auf deutsche annimmt und sie dahin schickt wo ihre Ahnen herkommen, nämlich dahin wo der Pfeffer wächst.

    Wenn ich mir vor einem Schuss so sicher bin das ich nicht treffe kann ich mir den Schuss sparen……Hier ist das nicht so, zumindest nicht bei mir.

  5. Bin heute Mitglied geworden… für eine neue Politik für Deutschland und Europa ! Innovativ, humanistisch und liberal.

    Wir sind in NRW schon eine ganze Bande und arbeiten an einem NRW-weiten Netzwerk sowie der evt. Gründung eines Landesverbandes…

  6. nicht ganz so billig, dieses Vergnügen;
    ist jedenfalls mehr als doppelt so teuer, wie eine CSU-Mitgliedschaft

  7. @ Multikumulti: warum so pessimistisch…?

    Ich halt’s mit dem alten Hesse: am Ende gewinnt in Diskussionen immer der Optimist !

    Nörgeln ist einfach, etwas tun braucht Engagement und etwas wirklich klug und ernst meinen richtigen Einsatz.

    Wenn wir’s nicht versuchen werden wir’s nie wissen… 😉 let’s rock !

  8. @ Multikumulti
    Und was ist deine Alternative? Meckern? Meckern interessiert die Politik nicht.
    Nichtwählen interessiert die nicht, solange ihre Prozente stimmen.
    Pro hat sich für viele ins Abseits manövriert durch unkritische Nähe zu ex-NDPlern und aktiven Rechtsextremen.
    Ich denke alles was in die richtige Richtung geht verdient Unterstützung. Was geht hat z.B. Schill gezeigt – wenn das nicht so ein eitler, arbeitsscheuer Selbstdarsteller gewesen wäre hätte sich daraus was entwickeln können.

    Workfare z.B. ist ein gutes Konzept, wenn die Arab-boys ihr Hartz-4 nur noch gegen Strassenfegen erhalten, das wär schon mal was.

  9. #8 OttoDd:

    Bin heute Mitglied geworden… für eine neue Politik für Deutschland und Europa ! Innovativ, humanistisch und liberal.

    Hoffentlich wird DIE FREIHEIT auch humanistisch und liberal. Das Schlimmste wäre ein überzogener Nationalismus (dafür haben wir REP und NPD) oder gar ein Klerikalismus (dafür haben wir PRO und PBC).

    Ihr vom Netzwerk müsst Euch unbedingt zusammen mit Aaron durchsetzen. Meine Möglichkeiten als Auslandsdeutscher sind leider zu begrenzt, um wirkungsvoll eingreifen zu können.

  10. Ich habe die Fördermitgliedschaft gerade beantragt und freue mich darauf politisch
    aktiv werden zu können !
    Ich bin der Meinung, dass dieses Programm richtig potential hat und braucht nun Menschen die bereit sind es mitzugestalten.
    Es lebe DIE FREIHEIT !

  11. #4 ranger (18. Nov 2010 12:30)

    Counter ❓
    Ist das eine deutsche Vokabel ❓

    Was heist das ❓

    Übersetz mal bitte, danke. 😉

  12. @ #6 WissenistMacht

    Falscher Weg.
    Diese Form von Debatten haben wir seit 20 Jahren.

    Eine Partei, die mir sagen kann, wie man einen ausgewiesenen Staatenlosen abschiebt, wie man ggfs. mehr Menschen zu notwendigen Haftstrafen verurteilt bei gleichtzeitiger Kosteneinsparung
    und mit welchen Maßnahmen man Integrationsverweigerer zu Kursen verpflichtet, ohne dass diese aufgrund der Sanktionen in Armut und Kriminalität verfallen (und uns dann nur auf andere Weise auf der Tasche liegen)
    – die wähle ich sofort!

    Nur das macht keine Partei. Frage Dich mal warum das so ist.
    Weil sie es alle nicht wissen – sie reden nur viel.
    Ich kann auch selbst viel reden – merkst Du ja,
    dazu brauche ich keine Partei.

  13. #5 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:34)

    Gesetze kann man an die Gegebenheiten anpassen.
    Wenn es jetzt nicht möglich ist, dann wegen den grünen *zensiert*.
    Wer wirklich was für sein Volk tun will, macht es eben möglich.

  14. #15 MMB:

    Das mit dem Counter hatten wir doch schon einmal in den letzten Wochen. „Schalter“, „Zähler“ oder „Gegen-“ (wie in Counter-Jihad).

    Bitte notieren, damit die Frage nicht noch einmal kommt 😉

  15. @ #18 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:50)

    Bring dich ein und mach mit…wenn die Lösungen noch nicht da sind müssen wir sie finden.
    Da es noch keine Partei gibt die die richtigen Fragen stellt und gute, menschliche Antworten findet machen wir’s selber !

    Don’t complain, do it !

    Für Mohamettbröchen: das war Englisch und heißt: Beschwer dich nicht sondern tu es ! 😉

  16. #5 MultiKumulti

    Sorry, das ist Voreingenommenheit pur !

    Das Programm hat super Ansätze und das was heute
    unmöglich erscheint, kann in einiger selbstverständlich sein.

    Das braucht allerdings Courage und Vertrauen auf die eigenen Kräfte.

  17. Find leider nichts wo es reingehört:
    „Holtby bekreuzigt sich bei Länderspiel!“ Darauf Reporter Mehmet(!) Scholl: „Das kann er sich schenken!“…. War sogar eine Bild-Online Seite wert!

  18. #23 Rapfen (18. Nov 2010 12:56)
    „Wenn alle PI-Gruppen an ihrem Ort einen Kreisverband gründen würden, hätte man davon über Nacht schonmal 50 Stück …“
    _______

    Na denn ma los 😉 !!!

  19. #12 Zazaz

    Ja, von mir aus verschwende Deine Energie.
    Genau das was Du mir erzählst haben vorher auch Tausende über Schill, Pro und sonst was gesagt.
    Meinst Du ich höre da noch eine Minute zu?

    Ich habe das Programm gelesen und weiß wo die Partei endet. Jeder weiß das, der mal ehrlich auf seine innere Stimme hört.
    Zudem hat die Freiheit bereits mit einer Rechtsextremen Musikerin kooperiert.

    Sorry, das Klügste was die machen können ist die Partei sofort wieder schließen.

    Es ist in rechten kreisen nun mal so üblich, dass man den Mob von der Straße zieht – so ist es ja hier, wenn ich mir die Kommentare durchlese.
    Alles was Naiv ist rennt mit – unter dem Motto „Dieses mal klappt es aber wirklich – und wer es nicht glaubt ist ein Staatsfeind.“

    So dumm muss man mal sein, ehrlich, die ganze Partei macht sich jetzt schon lächerlich und die werden sobald sie ein paar Prozente bekommen sowieso (zu Recht) in der Luft zerrissen.

  20. zu 5 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:34)

    Frage mich grad ob Sie hier in dem Ihnen zustehenden Blog sind.

    Gehen Sie doch bitte mal auf Rechtspopulismusstoppen oder ähnliche Anti-Deutschland-Seiten.
    Da sind sie, glaub ich, richtig, und da kommen Sie wahrscheinlich auch her.

    Trotzdem,schönen Tag noch.

  21. @ #28 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:58)

    Liebeskummer ? Schlechten Sex gehabt ?
    Mann, mann, mit dir möchte ich nicht tauschen…

    Aber das wird schon…das geht vorbei – versprochen !

  22. @#9 Denker

    Das mit dem Beitrag habe ich noch nicht so ganz verstanden! Kann mir das einer erklären?! Darf ich den Mitgliedsbeitrag frei wählen oder MUSS er mit meinem Einkommen einhergehen. Soll das eine Empfehlung sein, und wenn ja wie wird denn so etwas berechnet?

  23. #13 WissenistMacht (18. Nov 2010 12:47)

    Pro, NPD, REP sind keine ernst zunehmenden Alternativen.

    Aber was ist bei Pro und REP übertriebener Nationalismus, was ist das überhaupt, wo taucht diese Fatamorgana auf?

    Hier wird wieder im vorauseilenden Gehorsam der PC Rechnung getragen.

    Die Freiheit muss ganz klar patriotisch – deutsch – national ausgerichtet sein.

  24. @ #5 MultiKumulti

    Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
    Rein rechtlich wäre es auch kaum möglich, ein souveränes Land ohne Volksentscheid zu einem Befehlsempfänger einer undemokratischen Bürokratie zu entwickeln.

    Heute müssen wir trotzdem auf die EU hören.
    Und man darf ein paar Sachen auch nicht vergessen: Die Länder, die uns derzeit auf der Nase herumtanzen sind fast ausschließlich Geldempfänger von uns. Der Grund, warum deutsche Politiker den Geldhahn nicht zudrehen ist einfach der, dass sie keine Eier haben.

    Und auch das Argument, man könne Flüchtlinge nicht zurückschicken bzw eine Mauer um Deutschland bauen und verschärft gegen Migranten vorgehen, ist völliger Blödsinn! Wir reden vom japanischen Modell: Die lassen einfach keine Migranten rein. Punkt. Und wenn einer sich doch dort aufhält, dann wird er abgeschoben oder eingesperrt.

    Genau deswegen segeln die tamilischen Flüchtlinge an Japan vorbei nach Kanada. Weil sie wissen, dass in Kanada viele Linke sind, in Japan aber die Menschen zu ihrer Identität stehen.

  25. @ #18 MultiKumulti:

    Einen „Staatelosen“, also jemanden, der vor der „Einreise“ seinen Pass weggeworfen hat, abzuschieben ist möglich und auch gängige Praxis. Vor kurzem kam ein Bericht einer in D lebenden vermeintlich palästinensischen Familie (Alle ohne Pass hierher gekommen), deren Vater nach Jordanien abgeschoben wurde.
    Es ist also möglich und Gesetze lassen sich auch ändern bzw. Aufnahmekriterien anderer Länder verhandeln… Die Erde ist gross 😉

  26. #28 Multikumulti:

    Sorry, das Klügste was die machen können ist die Partei sofort wieder schließen.

    Es zwingt Sie ja niemand der freundlichen Aufforderung von OttoDd Folge zu leisten.

    Wir können vielleicht auch nicht jeden in der FREIHEIT wirklich brauchen. Sarrazin hat ja auch davor gewarnt, dass sich zunächst auch Spinner einfinden werden, bis sich die Spreu vom Weizen trennt 😉

  27. #30 Cyrus
    Ich bin deutscher, patriotischer und manchmal auch nationaler (wenn notwendig) als alles was Sie je gesehen haben. Dazu preußischer Abstammung, blond und blauäugig.

    Genau deswegen falle ich nicht auf jeden herein, der mir in der Not einen Ausweg anbietet.

  28. Ich habe gestern die Fördermitgliedschaft beantragt und werde, sobald möglich, Vollmitglied werden.

    Allerdings habe ich mich über die „Preisgestaltung“ gewundert. Die sehr stark differenzierte Abstufung der Mitgliedsbeiträge nach Höhe des Einkommens finde ich zwar gut und fair – aber „Besserverdienende“ werden doch übertrieben zur Kasse gebeten. 50,00 EUR/Monat bei einem Einkommen ab 5.000,00 brutto/Monat kommt mir sehr viel vor. Selbst die Mitgliedschaft in der eigentlichen Partei der Besserverdienenden (FDP) kostet nur die Hälfte davon.
    Das klingt ja fast nach dem Wahlslogan der Linkspartei: „Reichtum besteuern.“

  29. #33 Altsachse:

    Die Freiheit muss ganz klar patriotisch – deutsch – national ausgerichtet sein.

    Um dann mit Glanz und Gloria bei 0.5% zu landen 🙂

    Das hatten wir doch alles schon. Lasst uns endlich etwas Neues beginnen, das Deine Splitter nicht zu Stande gebracht haben!

  30. @ #35 kaffee?
    Super – Du denkst zumindest schon einen Schritt weiter.
    Du hättest in meinen Augen damit schon mehr Berechtigung eine Partei zu gründen als viele andere.
    Natürlich gibt es immer einen Weg – aber ich würde gerne eine Partei wählen, die mir diesen Weg bereits klar vorzeigt und er nicht erst jahrelang mit offenem Ergebnis diskutiert werden muss.
    Verstehst Du was ich meine?
    Ich meine das ist ein ganz wichtiger Unterschied – und das würde sich wirklich von allen anderen Parteien abgrenzen.

  31. #18 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:50)

    Eine Partei, die mir sagen kann, wie man einen ausgewiesenen Staatenlosen abschiebt

    Alle kriminellen Ausländer sind also staatenlos? Außerdem kann man Staatenlose gegen Bezahlung sicher irgendwo loswerden.

    wie man ggfs. mehr Menschen zu notwendigen Haftstrafen verurteilt bei gleichtzeitiger Kosteneinsparung

    Kosten kann man durch Beseitigung des Umverteilungsapparates namens „Sozialstaat“ senken, das ist sowieso der größte Posten im Bundeshaushalt.

    und mit welchen Maßnahmen man Integrationsverweigerer zu Kursen verpflichtet, ohne dass diese aufgrund der Sanktionen in Armut und Kriminalität verfallen

    Es gibt in Deutschland keine Armut und sogenannte „Integrationskurse“ gehören abgeschafft, da sie nur Geld kosten.

  32. Wenn nur halb soviele Punkte der politischen Leitsätze der Freiheit durchgesetzt werden können, sind wir schon ein großes Stück weiter.
    Ihre Ansätze gefallen mir, sobald sie hier wählbar ist, bekommt sie meine Stimme.

  33. #28 MultiKumulti
    Oh ja, du weißt es natürlich besser, bist was besseres und kannst auch alles besser. Man kann wohlwollend und skeptisch zugleich sein, und die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Von der Rapperin hat man sich früh genug verabschiedet, das hat mich dann wieder etwas weniger skeptisch gemacht.

  34. #17 wegmitEUch (18. Nov 2010 12:50)

    „zu multiKumulti:
    Dein Bremsen ist zwecklos. Eure Zeit ist vorbei. Das Spiel ist aus.“

    Das sehe ich ein wenig anders. Der größte Teil von uns besteht aus politischen Laien und das erste was man sich fragen muss ist: Was kann ich leisten und was genau nicht?

    Unsinn reden, angesichts dessen sich jeder, der aufgrund seiner Fachkenntnisse in Sachen Wirtschaft und/oder Jura bestenfalls an den Kopf fassen kann, ist alles andere als ein erfolgversprechender Anfang.

    Was #5 MultiKumulti hier in den (virtuellen) Raum stellt, sind sehr konkrete Fragestellungen, denen man nicht mit ein paar flotten Sprüchen ausweichen kann.
    Ähnliche Verhaltensweisen erlebe ich hier ja ständig in Sachen Religion, wo man dann einfach lospöbelt, aber damit die bestehende Widersprüchlichkeit nicht kaschieren kann.

    Die Fragen lauten ja z.B. tatsächlich:

    Was tun, da die Gefängnisse bersten und der Strafvollzug Unsummen kostet?

    Wie soll mit Staatenlosen verfahren werden?

    Wie soll die Abgrenzung gegenüber den Nationalisten a lá NPD und den Religiösen konkret aussehen?

    Es gibt ja immerhin schon eine liberale Partei, nämlich die FDP. Wie will man sich von der abgrenzen und womit?

    Man wird irgendwann Journalisten, die einem nicht freundlich gesonnen sein werden, eben das alles zu erklären haben. Allein angesichts dieser Aufgabe sollte sorgfältig darauf geachtet werden, dass alles, was man von sich gibt, hieb- und stichfest ist.
    Meiner Auffassung nach braucht eine solche Partei, die neu anfängt, unbedingt Experten in Sachen Volkswirtschaft und Jura in der Reihe ihrer führenden Köpfe.

    Andererseits stellt sich in der Tat ebenfalls die Frage, ob man sich nicht auch mit den Auffassungen die man so hat, in just den Parteien engagieren sollte, die sich etabliert haben.
    Das wäre in meinem Falle allerdings weit eher die FDP als irgendeine CDU/CSU.

    Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass es zweifelsohne eine interessante Perspektive wäre, an der Entstehung einer neuen liberalen Partei mitzuarbeiten…
    Ich werde in den nächsten Tagen erstmal das jetzige Grundsatzprogramm sorgfältig studieren. 🙂

    Kurzum: Kritische Bemerkungen sollten ernst genommen werden…

  35. #43 Columbin
    Ohne den Sozialstaat hätte es Deutschland niemals soweit gebracht.
    Die Schwächeren zu schützen ist nicht nur eine Frage der Wirtschaftseffizienz, es ist auch eine Frage der Moral.
    Stell Dir vor, was passiert wenn jeder Facharbeiter oder Ingenieur der mal arbeitslos wird sofort fallengelassen wird.
    Jeder moderne Staat braucht auch Sozialstaat – ansonsten zerstört er sich selbst.
    Würden wir nur Straßenfeger und Maler brauchen wäre es etwas anderes – aber die sind nicht das was ein modernes Land effizient macht.

    Sicherlich kann man hier oder da etwas einsparen
    – insbesondere kann man Betrügereien strikter verfolgen.
    Den Sozialstaat als solches solltest Du aber nicht anzweifeln – es sei denn Du möchtest Dich in 20-30 Jahren in chinesischen oder indischen Verhältnissen wiederfinden.

  36. #22 WissenistMacht (18. Nov 2010 12:54)

    Ergebensten Dank.
    Im April habe ich vor mich mal wieder mit PI.Nbg zu treffen. 😉

  37. #46 Rechtspopulist

    Sehr guter Kommentar.
    Auch Du denkst schon ein paar Schritte voraus.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg, egal wie Du Dich entscheidest.

  38. Mit illegalen Migranten kann man fertig werden, ohne unmenschlich zu sein. Man muss noch nichtmal so hart wie Japan oder Thailand sein (und dass sind keine Diktaturen!).

    Es reicht einfach, Unterkünfte z.B. in der Mecklenburgischen Pampa, 100 km von jeder grösseren Stadt weg auf dem Acker zu errichten.

    Wer hierher kam weil er wirklich um Leib und Leben fürchtete wird dafür dankbar sein. Wer herkommt, um krumme Geschäfte zu machen wird sich irgendwann langweilen und -oh Überraschung- seinen Ausweis wieder finden.

  39. #20 WissenistMacht (18. Nov 2010 12:51)

    Es sind sooooo viele neue Fremdwörter, ich habe schon soooooo viele Zettel, ich weis gar nicht mehr wo was steht.
    Bleiben wir einfach bei Deustch, das versteht Jeder, sogar ich und man braucht dafür auch keine Zettel. 🙂

  40. #56 Rechtspopulist:

    Kurzum: Kritische Bemerkungen sollten ernst genommen werden…

    Aber natürlich ist das Gerechtfertigt – wenn es nicht gleich in diesen typisch deutschen Pessimismus ausartet nach dem Motto; „Ach, das kann ja gar nichts werden!“

    Also, nicht nur abwarten, mitmachen und formen.

    Gruss WiM (ex-FDP)

  41. #13 WissenistMacht (18. Nov 2010 12:47)
    #8 OttoDd:

    Bin heute Mitglied geworden… für eine neue Politik für Deutschland und Europa ! Innovativ, humanistisch und liberal.

    Hoffentlich wird DIE FREIHEIT auch humanistisch und liberal. Das Schlimmste wäre ein überzogener Nationalismus (dafür haben wir REP und NPD) oder gar ein Klerikalismus (dafür haben wir PRO und PBC).

    1. Die NPD ist eine verfassungsfeindliche Partei und steht im Verfassungsschutzbericht, die Republikaner nicht.

    2. Wieso sollte die „Pro“-Bewegung „klerikal“ sein?

    Zudem ist dein ständiges Religionsbashing kontraproduktiv. „Humanismus“ ist einer der am häufigsten missbrauchten Begriffe …

  42. #20 WissenistMacht (18. Nov 2010 12:51)

    Nachtrag, (oder Neusprech: aftercarrying)

    Außerdem war „ranger“ gefragt, er verwendet dieses Wort. 😉
    Aber trotzdem danke.

  43. Jetzt hatte ich „Die Freiheit“ schon an anderer Stelle gelobt, dass man beitreten kann. Das stimmt aber nicht ganz, sodass ich es relativieren muss.
    Ich kann nur Fördermitglied und nicht Mitglied der Partei werden. D.h. ich kann zahlen,habe aber nichts zu sagen oder gar mitzubestimmen.Ich werde bei „Der Freiheit“ aber nicht ein Triumvirat unterstützen, das dann macht was es will. Eine Partei kommt nur voran, wenn sie auch viele engagierte Mitglieder hat. Aber, ich muss zugeben, dass das Grundsatzprogramm schon sehr gut ist. (Einzige Ausnahme: Ich würde die Frage der Kernennergie nicht zum Thema eines Volksentscheides machen.)

    Dann überlege ich eher, ob ich der CDU beitreten soll. Als vollberechtigtes Mitglied könnte ich dann versuchen bei der CDU von unten, beginnend beim Ortsverein, etwas zu bewegen.

  44. So, und wer, warum auch immer, kein Mitglied bei DIE FREIHEIT werden will, der sollte zumindest spendablerweise ein paar Euros dahinschicken!

    OT zum Volk-verrückt-machen-Namibia-Fluzeug-in-die-Luft-Spreng-Alarm. (SPON, WON, FAZ etc.)

    BBC, CNN etc. sagen dazu:

    However, Namibian journalist John Grobler told CNN he learned „it was no more than a carton full of old dirty clothes, possibly belonging to some tourists who didn’t want to pack it in their suitcase.“ He said, „it was a false alarm.“

    Wir werden alle störben – erschlagen von einem Wäschepaket !

  45. @ #42 MultiKumulti:

    Im Moment haben wir leider nur die Wahl der vorhandenen Parteien (sofern man wählen geht). Aber was nicht ist, kann ja noch werden in Sachen konkreter Maßnahmen z.B. bei der Abschiebungsfrage (was übrigens auch für die vorhandenen Parteien gilt). Ich habe mir das Programm 1.0 der Freiheit nur zum Teil durchgelesen und bin deswegen noch relativ meinungslos selbiger gegenüber.

    Aber wo findet man schon eine Partei in der heutigen Zeit (!) die sich solch polarisierenden bzw. schwierigen Fragen vom Start weg konkret annimmt und dann mit einem hohen Prozentsatz bei der nächsten Wahl rechnet? Natürlich sollte die Freiheit (hoffentlich) nicht in der sog. Mitte (à la CDU) versinken, aber ein zu „radikaler“ (also konkreter) Start kann sie gleich zu Beginn abwürgen, wie wir bei anderen erleben durften.

    Ich beantrage die Mitgliedschaft jedenfalls vorerst nicht (war noch nie in einer Partei) aber ich wähle sie, wenn mir ihr Programm größtenteils zusagt (muss es noch zuende lesen).

  46. #23 Rapfen (18. Nov 2010 12:56)

    Da dürften „Wissen ist Macht“ und ich einige Probleme bekommen. 😆

    Aber die Idee ist natürlich prima ❗

  47. #50 Zazaz

    Siehst Du!
    Genau das ist es was ich meine. Du hast eine Lösungsidee und verkündest diese.
    Was Jeder davon hält ist eine andere Sache, aber Du bietest wenigstens eine Option an und stehst dazu.
    Das ist es was ich meine, so müsste es eine Partei tun, der ich beitreten wollte.

  48. #53 Columbin:

    2. Wieso sollte die “Pro”Bewegung “klerikal” sein?

    Kennen Sie nicht deren Slogan „Abendland in Christenhand“?

    Wer dabei nicht automatisch an Mittelalter denkt hat wohl irgendetwas verpasst.

    Das Mittelalter haben wir zum Glück mit dem Humanismus überwunden. Da gibt es auch keine sich widersprechenden Definitionen, ausser dem zu beobachtenden Missbrauch durch die Kirchen, die sich selbst ja durchaus nicht human verhalten.

  49. @#39 Israel_Hands

    Habe auch gerade die Beitragsordnung gefunden :-).

    Ich halte das auch für ein wenig viel. Für jemand der sein Haus, Auto und Familie „abzahlt“ sind 50 Euro eine Menge Heu.

    Auch komme ich nicht mit, wieso sich die Mitgliedschaft bei einer Partei am eigenem Einkommen ermessen soll. Es ist etwas anderes, wenn man für Harz IV Bezieher eine Preisermässigung geben tut. Aber andersum? Habe ich dann in der Partei auch mehr zu sagen, als jemand der nur 10 Euro zahlt? 🙂

    Es geht hier nicht um einen Solidaritätsbeitrag, sondern um die Mitgliedschaft in einer Partei (die da nicht die Linke ist)

    Das liest sich beinahe so die Berechnung der Höhe der Hartz IV Sätze.

    Ich war noch nie Mitglied in einer Partei und hätte jetzt ohne zu zögern meine Mitgliedschaft beantragt. Aber jeden Monat ein fuffi, da bin ich dann doch am zögern.

    Wer überzeugt mich?

  50. So, ich habe ein paar kritische Anmerkungen gemacht und überlasse das ‚Feld‘ jetzt Euch.

    Wir sehen uns bei einem anderen Thema wieder –
    und das sollte keine Drohung sein 🙂

  51. #47 MultiKumulti (18. Nov 2010 13:18)
    #43 Columbin
    Ohne den Sozialstaat hätte es Deutschland niemals soweit gebracht.

    Was meinst du damit? Die durch den „Sozialstaat“ verursachten Rekordschulden und den dadurch drohenden Staatsbankrott? Die deutsche Vollkaskomentalität ist unser Untergang!

  52. #33 Altsachse (18. Nov 2010 13:02)

    Die Freiheit muss ganz klar patriotisch – deutsch – national ausgerichtet sein.

    Patriotisch – europäisch – NICHT national.

    Patriotismus verhält sich Nationalismus wie Idealismus zu Fanatismus.

  53. So sollte es aussehen:

    #47 MultiKumulti (18. Nov 2010 13:18)
    #43 Columbin
    Ohne den Sozialstaat hätte es Deutschland niemals soweit gebracht.

    Was meinst du damit? Die durch den “Sozialstaat” verursachten Rekordschulden und den dadurch drohenden Staatsbankrott? Die deutsche Vollkaskomentalität ist unser Untergang!

  54. @ Rechtspopulist:

    Guter Text. Die FDP ist aber für rechtsliberale wie mich eine Riesenenttäuschung, da die guten Ansätze -Steuersenkungen, Abbau der staatlichen Verschwendung- in der Schublade geblieben sind, während Westerwelle Taliban besticht, für die Türkei in der EU ist und Schnarri will, das alle kriminellen Clans bleiben dürfen solange die Kiddies die Grundschule bestehen.

    Es besteht eine Marktlücke für eine seriöse, rechtskonservativ (d.h. law-and-order, zero tolerance und islamkritische) und gemäßigt liberale (nicht libertäre, dass ist in D nicht mehrheitsgähig) Partei die sich klar von den Spinnern am rechten Rand abgrenzt.

    Schau mal warum die FDP von 15 auf 5 % fällt. Weil denen die rechtsliberalen und konservativen Leihwähler wegbrechen. Ich hab mir auch geschworen, nie wieder FDP, meine Stimme vorerst nur noch konservativen Kleinparteien.

  55. Es gibt ja immerhin schon eine liberale Partei, nämlich die FDP. Wie will man sich von der abgrenzen und womit?

    Das ist eine SEHR SEHR gute Frage, die sich stellt, wenn man einigen hier so zuhört.
    Eine FDP II brauchen wir nicht.
    Die FDP krankt daran, dass sie keine Werte hat, was ihren Opportunismus ausmacht.
    Die CDU krankt daran, dass sie ihre Werte nach und nach aufgibt.
    Die Linken Blockparteien haben Werte, aber leider eben die falschen.
    So weit finde ich die Werte, die ich in dem Programm der FREIHEIT erkenne gut. So weit gehe ich da mit.
    Die Programmdiskussion 2.0 wird auch noch einmal spannend. Denn dann soll er ja wieder liberaler werden. Ok. Aber es gibt gewisse Grenzen. Lebensrecht beispielsweise.
    Aber der Kern der Marke ist und bleibt die Vertretung der Interessen unseres Volkes in der Politik mit Volksentscheiden und gegen den Islamismus. Feinde sind die Politische Korrektheit, das MultiKulti, der Sozialismus. Das sehe ich als gemeinsame Basis an.

  56. #64 Israel_Hands (18. Nov 2010 13:30)

    Patriotisch – europäisch – NICHT national.

    Patriotismus verhält sich Nationalismus wie Idealismus zu Fanatismus.

    Du fällst der linken Begriffsumdeutung zum Opfer. Jeder, der nicht einen kommunistischen Weltstaat befürwortet, ist ein Nationalist! Nationalismus ist das befürworten der Existenz von unterschiedlichen Staaten und die Vertretung der Interessen des Eigenen. Mit fanatischem Ultranationalismus à la NPD hat das nicht die Bohne zu tun!

  57. zu 46 Rechtspopulist (18. Nov 2010 13:16)

    „…Die Fragen lauten ja z.B. tatsächlich:

    Was tun, da die Gefängnisse bersten und der Strafvollzug Unsummen kostet?…“

    Da gebe ich Dir recht.
    Unsere Strafvollzüge haben ja auch ehr was von einem Ferienlager.
    Ich wäre dafür das Gefangene für ihren Unterhalt, und dazu gehört natürlich auch der Zimmerservice (Schließer) und all die Annehmlichkeiten die ein Hotel in der unteren Kategorie so bietet, selber aufkommen muß.
    Zum Beispiel durch arbeit.
    Was meinst Du?

    Cyrus

  58. Multikumulti
    Wir müssen dafür sorgen, dass nicht noch
    mehr reinkommen.
    Ein guter Rat an Sie. In einer normalen Partei
    werden sie bei einer Erwähnung von solcher
    Problematik ausgeschlossen.
    Siehe Herr Sarrazin. Diese Diskussion in den
    etablierten Parteien ist nutzlos.
    Wir müssen dafür sorgen, daß diese Bewegung
    „Freiheit“ eben nicht nur Partei ist, sondern
    auch bewegung bleibt.
    Darum trete ich bei. Änderen und diskutieren
    kann man immer noch. Hauptsache es wird mal
    was getan.

  59. #67 Theo:

    Die FDP krankt daran, dass sie keine Werte hat, was ihren Opportunismus ausmacht.

    Sie hatte einmal Werte! Sie hat sie nur weitgehend aufgegeben. Ein Theodor Heuss lebte seine Liberalität noch unter weitgehender Berücksichtigung der Ideale von 1848 (Paulskirche). leider wir die heutige FDP wohl nie dahin zurückfinden.

    Übrigens: gegen Lebensrecht ist hier wohl niemand!

  60. @ MultiKumulti

    Deutschland ist das Land der Bedenkenträger, die alles aber auch wirklich alles zerreden. Und von dieser Spezies bist du ein Musterexemplar. Zerreden ist einfach, aber selbst was auf die Beine zu stellen ist verdammt schwierig. Aber bitte, du kannst gerne beweisen, dass du deine Vorstellungen in einer eigenen Partei realisieren kannst.

  61. Ich hoffe das wird was.
    @#8 ottoDd Ich würde auch mitarbeiten an einen Aufbau eines NRW-Landesverbandes und Jugendverband.
    An wen muss ich mich da wenden?

  62. #61 Platow (18. Nov 2010 13:29)

    @#39 Israel_Hands

    Habe auch gerade die Beitragsordnung gefunden .

    Ich halte das auch für ein wenig viel. Für jemand der sein Haus, Auto und Familie “abzahlt” sind 50 Euro eine Menge Heu.

    Und die 50 Öcken ab einem Monatseinkommen von brutto 5.000,00 gelten EUR nur für die Fördermitgliedschaft. Wer weiß, wie viel später die Vollmitgliedschaft kostet.

    Für Menschen mit höherem Einkommen könnte das abschreckend wirken. Bei denen würde ich lieber auf zusätzliche freiwillige Spenden setzen.

    Auch komme ich nicht mit, wieso sich die Mitgliedschaft bei einer Partei am eigenem Einkommen ermessen soll. Es ist etwas anderes, wenn man für Harz IV Bezieher eine Preisermässigung geben tut. Aber andersum?

    Die Staffelung finde ich, wie gesagt, fair. Die gibt’s auch (beispielsweise) bei der FDP:

    „Es ist ein monatlicher Mindestbeitrag nach folgender Staffel zu entrichten:

    A bis 2.600 EURO 8,00 EURO
    B 2.601 bis 3.600 EURO 12,00 EURO
    C 3.601 bis 4.600 EURO 18,00 EURO
    D über 4.600 EURO 24,00 EURO“

    Aber es ist seltsam – oder gerade nicht seltsam (?) –, dass Die Freiheit von Gutverdienenden einen zweimal höheren Mitgliedsbeitrag erhebt als die FDP, die Gutverdienende als Stammwähler anspricht.

    Habe ich dann in der Partei auch mehr zu sagen, als jemand der nur 10 Euro zahlt?

    Das wäre undemokratisch. Der Einfluss in der Partei dürfte sich ebenso wenig nach der Höhe des Mitgliedsbeitrages bemessen wie das Stimmrecht bei Wahlen nach der Steuerklasse.

    Ich war noch nie Mitglied in einer Partei und hätte jetzt ohne zu zögern meine Mitgliedschaft beantragt. Aber jeden Monat ein fuffi, da bin ich dann doch am zögern.

    Wer überzeugt mich?

    Ich bin weit entfernt von 5.000,00 EUR Monatseinkommen und muss nicht 50,00 EUR zahlen, aber meine Mitgliedsbeiträge und regelmäßigen monatlichen Spenden für die BPE, PI und jetzt auch Die Freiheit belasten mich finanziell mehr als es 50,00 EUR pro Monat bei 5000,00 EUR Monatseinkommen täten. Und wenn wir politische Kräfte wie Die Freiheit nicht unterstützen, werden wir das in absehbarer Zeit sehr viel teuer zu bezahlen haben.

  63. zu 38 MultiKumulti (18. Nov 2010 13:06)

    Du hast Dich grade noch mehr geoutet.

    Wenn ihr uns hier schon unterwandert dann macht es ein bisschen geschickter.

  64. @ #61 Platow (18. Nov 2010 13:29)

    Ist mir auch schon aufgefallen:
    der Förderbeitrag ist mehr als doppelt so hoch wie bei anderen Parteien;

    _________

    @ #64 Israel_Hands (18. Nov 2010 13:30)

    ist Deutschland ein Nationalstaat oder ein Patriotstaat?

    national heißt doch: „einer Nation zugehörig“
    und damit ist es doch richtig!

    JEDE Partei muss national sein!
    Nur die Kommunisten waren und sind international;

  65. #18 MultiKumulti

    wie man z.b. kosten im knast spart, kann ich dir sagen. kein deutscher knast mit angeschlossenem spielsalon /freizeitvergnügen und ausbildung zur hochschulreife für die nicht ganz blöden intensivtäter. sonder knast wie in der türkei mit 30 mann auf zelle.
    also, da wäre wohl nicht das problem, alles einhe frage der souveränen gesetzgebung von deutschen für ihr land. und schon hat man die kosten auf ein zehntel gdrückt und kann 10x so harte strafen verhängen 🙂 bin sicher, das wirkt, wäre bei mir jedenfalls so.

  66. #68 Columbin (18. Nov 2010 13:37)

    #64 Israel_Hands (18. Nov 2010 13:30)

    >>Patriotisch – europäisch – NICHT national.

    Patriotismus verhält sich Nationalismus wie Idealismus zu Fanatismus.<<

    Du fällst der linken Begriffsumdeutung zum Opfer. Jeder, der nicht einen kommunistischen Weltstaat befürwortet, ist ein Nationalist! Nationalismus ist das befürworten der Existenz von unterschiedlichen Staaten und die Vertretung der Interessen des Eigenen. Mit fanatischem Ultranationalismus à la NPD hat das nicht die Bohne zu tun!

    Zugegeben, die Semantik ist voller Fallstricke.

    Ich befürworte eigenständige Nationalstaaten, aber wenn ich den Begriff „Nationalismus“ höre oder lese, denke ich an Erdogan und die Türkei.

  67. Bis zur Gründung der Landesverbände kann es noch mehrere Monate dauern. Ich hoffe, es geht in Bayern etwas schneller.
    Fördermitglied ohne Stimme und Einfluß ist schon etwas wenig.
    Der Mitgliedsbeitrag bei der FDP bis 3600 Euro Brutto liegt bei 12 Euro. Aber man sollte auch bedenken, dass man den Betrag von der Steuer absetzen kann und dass das Parteivermögen der Freiheit zur Zeit ca. 0 Euro beträgt.

  68. #46 Rechtspopulist (18. Nov 2010 13:16)

    Wie soll die Abgrenzung gegenüber den Nationalisten a lá NPD und den Religiösen konkret aussehen?

    Abgrenzung zu Ultranationalisten bitte! Oder noch besser: Abgrenzung zu Nationalsozialisten! Denn Nationalist bin ich auch! Und außerdem: Warum sollte man sich von „Religiösen“ abgrenzen?

    Andererseits stellt sich in der Tat ebenfalls die Frage, ob man sich nicht auch mit den Auffassungen die man so hat, in just den Parteien engagieren sollte, die sich etabliert haben. Das wäre in meinem Falle allerdings weit eher die FDP als irgendeine CDU/CSU.

    Die „C“DU ist irreparabel sozialdemokratisiert. Da kriegen mich keine zehn Pferde mehr rein. Und die FDP ist eine Abtreibungslobby.

  69. Ich werde auch nur soviel zahlen wie ich als Fördermitglied zahlen möchte. Wer sagt denn das ich meine tatsächlichen Einkünfte angeben muss bzw. dementsprechend zahle!

  70. Interessant ,wer sich dort bei der Freiheit ins Gästebuch eingetragen hat:
    http://www.guelay.de
    Die Türken sind sehr klug: Sie reklamieren Deutschland als IHR Vaterland. Die Deutschen auf dem Weg zum Indianer-dasein oder zum „Armenierdasein“? ..auf alle Fälle wird es sehr blutig und wird die Greul des 30jährigen Krieges in den Schatten stellen.
    Ich frage mich immer wieder, warum die Mitteleuropäer die Türken im 15. – 18. Jahrhundert abgewehrt haben. Unsere Vorfahren hätten doch die türkische Hochkultur schon damals genießen können. So kommen nur unsere Kindeskinder in den „Genuß“.

    Wie geistig degeneriert sind wir Deutschen nur! Man muß sich schämen diesem Volk von Angsthasen und Volltrotteln anzugehören.

  71. #52 WissenistMacht (18. Nov 2010 13:23)

    Ich habe noch heute diese schräge Szene vor Augen, als die Republikaner damals recht ordentlich Stimmen bekamen, in Berlin mitreden durften und irgendein dort gewählter Polizei-Wachtmeister bei einem Interview Rede und Antwort stehen sollte, von nix ’ne Ahnung hatte und Schönhuber dann das Reden für ihn übernahm.

    Das war eine Peinlichkeit sondergleichen!

    Wenn ich lese, was hier auf PI so an Leuten unterwegs ist und mir diese in einer Partei vorstelle, dann möchte ich am liebsten in Deckung gehen…

    Wäre ich am Aufbau einer neuen politischen Bewegung beteiligt, so hätte ich als Nicht-Volkswirt und Nicht-Jurist zunächst zweierlei Anliegen:

    1) wer für die Partei in irgendeiner Weise öffentlich wirksam wird, muss unter allen Umständen ein spezielles Trianing durchlaufen, wie mit öffentliche auftritte, Reden etc. auszusehen haben. (Sowas haben zig Politiker hinter sich.)

    2) Ich würde mir fähige Leute holen, die mir sofort mittels gesicherter Daten gut überschaubare Akten über die Spitzenpolitiker aller anderen Parteien erstellen, aus denen all deren Fehlentscheidungen, Vorstrafen – kurzum alles, was man ihnen vorwerfen kann, unverzüglich ersehen kann.
    Sowas sollte man am besten auswendig lernen.

    Ferner sollte alles, was man selbst als politischen Lösungsansatz sieht, von entsprechenden Fachleuten abgesichert und insofern anhand von Daten, Zahlen, Fakten belegbar und durchführbar sein.

    Gute Ideen klaut man den anderen, deren schlechte macht man ihnen zum Vorwurf! 😉

    Ich denke, hier würde so manch einer schnellstens ziemlich unsanft landen, wenn ihn die Faktenlage auf den harten Boden politisch relevanter Tatsachen zurückwerfen täte.

    Um einmal die Ebene zu wechseln:
    Philosophisch betratet hat unsere Zivilisation ja ein fundamentales Problem.
    Einerseits haben wir die Epoche des Christentums, des christlichen Familienbildes etc. hinter uns. Wir reden ständig von „Fortschritt“, aber niemand kann prognostizieren, wohin denn die Reise gehen soll. Das gilt in religiös-spiritueller Hinsicht nicht weniger als es für den Bereich der technologischen Innovationen oder der Weltwirtschaft zutrifft.

    Man wage doch nur mal 1 Minute lang die gedankliche Frage, wie unsere Welt denn in 1000 Jahren aussehen soll…

    Hätte man diese Frage im Jahre 2000 v.u.z. gestellt, dann hätte man in einer solchen Spanne kaum große Veränderungen aufzigen können.

    Man überlege sich aber mal, was für Technologien wir noch 1980 hatten und mit was wir jetzt unterwegs sind.

    Ich glaube übrigens – ungeachtet irgendwelcher Parteien – nicht, dass der Islam die nächsten 100 Jahre überstehen wird.

  72. Die Mitgliedsbeiträge für Besserverdienende sind in der Freiheitspartei definitiv zu hoch. Ich werde mit meinem Minieinkommen als Arbeitslose (I) eintreten, mein Mann mit seinem Gehalt nicht, und nicht, weil wir geizig sind, sondern weil’s nicht geht. Schade!

  73. #84 friedrich.august (18. Nov 2010 14:01)

    Erzähl sowas mal als Vertreter der „Freiheit“ öffentlich in irgendeiner Talk-Runde.
    Dann kannste deine Partei aber eintüten.

  74. P.S.:

    #61 Platow (18. Nov 2010 13:29)

    Ich war noch nie Mitglied in einer Partei und hätte jetzt ohne zu zögern meine Mitgliedschaft beantragt. Aber jeden Monat ein fuffi, da bin ich dann doch am zögern.

    Wer überzeugt mich?

    … Sie könnten natürlich auch bei der Einschätzung des eigenen Einkommens schummeln und sich in eine niedrigere Beitragsklasse mogeln; dies aber würde konservativen Werten widersprechen 🙂 .

  75. #80 Columbin (18. Nov 2010 13:59)

    „Und außerdem: Warum sollte man sich von “Religiösen” abgrenzen?“

    Weil sonst Leute wie ich daher kommen und dir deine religiöse Splitter-Partei argumentativ so zerpflücken, dass du mit Rückenwind und Segeln bei 0,8% der Stimmen landest. Darum!

  76. @ #84 friedrich.august (18. Nov 2010 14:01)

    Ich frage mich immer wieder, warum die Mitteleuropäer die Türken im 15. – 18. Jahrhundert abgewehrt haben. Unsere Vorfahren hätten doch die türkische Hochkultur schon damals genießen können. So kommen nur unsere Kindeskinder in den “Genuß”.

    Wer keine Geschichte hat, ist dazu verdammt, die Fehler der Vergangenheit immer und immer wieder zu wiederholen.

    Wir haben keine Geschichte mehr – die 68er haben alle „alten Zöpfe“ gründlich abgeschnitten.
    Die Deutsche Geschichte beginnt im Jahr 1968.

  77. Fördermitgliedschaft? Was ist denn das?

    Man kann bei pro Deutschland ganz einfach Mitglied werden und braucht vorher keine Fördermitgliedschaft (was immer das auch sein mag).

    Und spenden kann man für pro Deutschland sogar, ohne Fördermitglied oder Vollmitglied zu sein.

    Übrigens beträgt der Mindestmitgliedsbeitrag bei pro Deutschland 5 Euro. Das kann sich fast jeder leisten und nach dem Einkommen wird selbstverständlich nicht gefragt.

  78. Eine Partei, die Erfolg haben will sollte selbstverständlich auch Migranten offen sein, auch den integrierten, nichtmuslimischen Türken, Iranern und wasweisichnoch.

    Das ist das beste Mittel, den Rassismusvorwürfen (die so sicher kommen werden wie das Amen in der Kirche) den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Jeden der aktives Mitglied werden will schaun die sich erstmal persönlich an, sehr sinnvoll wie ich finde.

  79. #82 Freyja (18. Nov 2010 14:00)

    Ich werde auch nur soviel zahlen wie ich als Fördermitglied zahlen möchte. Wer sagt denn das ich meine tatsächlichen Einkünfte angeben muss bzw. dementsprechend zahle!

    Es wäre überhaupt das Vernünftigste seitens Der Freiheit, einen Mindestbeitrag festzulegen und es darüber hinaus den Mitgliedern zu überlassen, wie viel sie nach ihren Möglichkeiten zahlen wollen. Da Die Freiheit eine Hoffnungspartei ist, würden viele Menschen freiwillig deutlich mehr als den Grundbeitrag zahlen. Und kein potentielles Mitglied würde durch die Kosten abgeschreckt.

  80. #39 Israel_Hands (18. Nov 2010 13:07)

    Allerdings habe ich mich über die “Preisgestaltung” gewundert. Die sehr stark differenzierte Abstufung der Mitgliedsbeiträge nach Höhe des Einkommens finde ich zwar gut und fair – aber “Besserverdienende” werden doch übertrieben zur Kasse gebeten. 50,00 EUR/Monat bei einem Einkommen ab 5.000,00 brutto/Monat kommt mir sehr viel vor.

    5.000 BRUTTO! Macht 3.000 netto. Haste zwei Kinder wird’s auch ohne Parteimitgliedschaft schon knapp.

  81. #90 Rechtspopulist (18. Nov 2010 14:08)
    #80 Columbin (18. Nov 2010 13:59)

    “Und außerdem: Warum sollte man sich von “Religiösen” abgrenzen?”

    Weil sonst Leute wie ich daher kommen und dir deine religiöse Splitter-Partei argumentativ so zerpflücken, dass du mit Rückenwind und Segeln bei 0,8% der Stimmen landest. Darum!

    Willst du die gläubigen Christen, die bereits Mitglied sind, alle rauswerfen? Und auf Christen als Wähler verzichten? Scheinst ja ein großer Stratege zu sein …

  82. Kein Mensch will gläubige Christen rauswerfen!

    Aber es braucht auch keine neue Partei bibeltreuer Christen.

  83. #53 Columbin:

    Zudem ist dein ständiges Religionsbashing kontraproduktiv.

    Könnten Sie bitte belegen, an welcher Stelle ich „Religionsbashing“ betreibe?

    Bevor Sie händeringend nach (unauffindbaren) Beispielen suchen, hier noch einmal eine Klarstellung.

    1) Ich habe nichts gegen Christen. Dass ich anderer Auffassung bin und kein transzendentes Wesen für mich anerkenne, stört nicht meinen friedlichen Umgang mit ihnen.

    2) Mein Respekt gilt allen Christen, die ihre Religion von innen her mit Leben füllen, aber nicht versuchen, andere von ihren „Werten“ als alleinseligmachend zu überzeugen.

    3) Ich bin sehr dafür, dass die Kirchen sich um die Seelen (falls es so etwas gibt) ihrer Schäfchen kümmern. Allerdings bin ich strikt dagegen, dass Kirchen sich anmassen, in der allgemeinen Politik eine Rolle spielen zu wollen und andere damit zu dominieren.

    Das sollte eigentlich reichen, um Sie von Ihrer irrigen Meinung zu befreien.

  84. Mag ja sein, dass die die Beiträge etwas zu hoch angesetzt sind, aber wir befinden uns im Stadium 1.0. Soll heißen, dass wir vollen Dokumenten erst die Grundfassung haben und die in der nächsten Zeit überarbeitet wird.

    Sûrement et lentement – das ist z. Zt. das bestimmende Motto und wir wissen, dass das politische Kartell der 68er nicht nur der politische Gegner ist sondern auch der Feind von Mensch und Gesellschaft.

    Die Befreiung Deutschlands hat eine Analogie mit dem DDR Aufstand in 1989. Auch dort kämpften die Menschen die SED/Stasi nieder.

    Heute, in der BRD, ist der SED/Stasi Komplex angereichert um die 68er, die sich in den Parteien und den Funktionstellen des Staates breitgemacht haben.

    Das ist die Kampflinie für den Freiheitskampf der nächsten Jahre.

  85. #69 Cyrus (18. Nov 2010 13:37)

    „Ich wäre dafür das Gefangene für ihren Unterhalt, und dazu gehört natürlich auch der Zimmerservice (Schließer) und all die Annehmlichkeiten die ein Hotel in der unteren Kategorie so bietet, selber aufkommen muß.
    Zum Beispiel durch arbeit.
    Was meinst Du?“

    Das Problem ist, dass deise arbeit irgendwie organisiert werden muss und dass dieser Vorgang als solcher Geld kostet…
    Wir haben hier Gefängnisse und ich war auch schon drin (allerdings nicht als Gefangener).
    In der Realität sieht vieles deutlich problematischer aus, als man es sich als Laie vorstellt.
    Du hast da irgendeinen Drogen-Idioten, der zugedröhnt einen Bäcker überfallen hat, um dort 18,90 EURO zu erbeuten, worauf der geschnappt wurde und nun einsitzt…
    Der nächste Junkie ist schon so kaputt, dass er überhaupt erstmal monate braucht um auch nur ansatzweise wieder einen halbwegs normalen Alltag hinzubekommen.
    Irgendwann klappt sowas dann auch.
    Es gibt gefängniswerkstätten, wo solche Leute dann noch eine ausbildung machen können und wo sie es zu enormer handwerklicher geschicklichkeit bringen können.
    sowas habe ich mir auch schon angeschaut.

    Andere sind asoziale Schwerstkriminelle, bei denen man sich fragt, ob man denen nicht besser gleich einen Kopfschuss verpassen sollte….

    die methode zu sagen: grundsätzlich härtere Strafen ist nicht grundsätzlich das Erfolgsrezept, wobei ich selbst vieles deutlich verschärfen würde. Der Punkt aber ist, dass du auch an Resozialisierung denken musst.
    Einfach nur irgendeinen Idioten 5 Jahre lang platt zu machen, um ihn dan auf die Straße zu schicken, das wird nicht funktionieren.

    Es gibt Leute, die kommen nach 12 Jahren raus und wiollen da gar nicht mehr weg, weil sie dort ihr umfeld haben und draußen das Gefühl bekommen, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein.

    Das alles ist schon sehr komplex. allerdings muss ich sagen, dass es bei mir keine „Intensivtäter“ gäbe, die wären ganz fix draußen.

  86. #99 WissenistMacht (18. Nov 2010 14:16)

    2) Mein Respekt gilt allen Christen, die ihre Religion von innen her mit Leben füllen, aber nicht versuchen, andere von ihren “Werten” als alleinseligmachend zu überzeugen.

    Sie werben doch auch für Atheismus? Wieso sollten Christen dann nicht für ihren Glauben werben dürfen?

  87. #92 Leserin (18. Nov 2010 14:09)

    Fördermitgliedschaft? Was ist denn das?

    Weil Die Freiheit noch nicht in allen Bundesländern konstituiert ist, kann man noch nicht in jedem Bundesland Vollmitglied werden. Bis das möglich ist, kann man aber Fördermitglied sein. Aus ähnlichen Gründen war ich Fördermitglied in Ulfkottes Parteiprojekt Pax Europa, das dann aber im Gegensatz zu Die Freiheit nie zustande kam.
    Außerdem will Die Freiheit in der Gründungsphase jeden Anwärter auf Vollmitgliedschaft prüfen, was ich auch vernünftig finde.

    … spenden kann man für pro Deutschland sogar, ohne Fördermitglied oder Vollmitglied zu sein.

    Auch an Die Freiheit kann man als Nichtmitglied spenden. Logo!

    Übrigens beträgt der Mindestmitgliedsbeitrag bei pro Deutschland 5 Euro.

    Ebenso bei Die Freiheit. Bei einem Monatseinkommen bis zu 1.000 EUR brutto kostet die Fördermitgliedschaft EUR 5,00.

  88. Ja du hast Recht, es ist nahezu unmöglich, sich die Welt in sagen wir 50 Jahren vorzustellen. Betrachte man die Entwicklung aus einer technischen Perspektive, dann fällt auf, dass diese immer schneller verläuft. Vom Jahre 0 bis zum Jahr 1000 hat sich kaum was getan, da waren Prognosen noch leicht. Ähnlich von 1000 bis 1500. Aber von 1500 bis jetzt lief es exponentiell.

    Dummerweise ist der Mensch der gleiche geblieben. Und viele Menschen sind mit der Entwicklung überfordert. Da kann ich verstehen, dass diese sich wieder in alte „Werte“ wie Religionen flüchten. Mit dem Erstarken der Religionen, namentlich mit dem Islam ist wieder ein technischer (und zivilisatorischer) Rückschritt in Sicht. Aber genau wie in der Evolution (ich traue mich kaum dieses Wort zu nennen, weil ich befürchte, damit wieder die Kreationisten auf den Plan zu rufen) geht die Entwicklung nicht zielstrebig zum Besseren sondern es gibt immer wieder Rückschläge: Auf Hochkulturen kamen „Barbaren“. Und so geht es wohl weiter.

  89. Im Grundsatzprogramm dieser Partei unter dem Punkt Wirtschaft und Finanzen, Soziale Marktswirtschaft lese ich ein hochproblematisches sozialistisches Geschwafel, das mit Freiheit nichts zu tun hat. Noch ne, diesmal islamkritische, Linkspartei… nein danke.

  90. @ #99 WissenistMacht (18. Nov 2010 14:16)

    3) Ich bin sehr dafür, dass die Kirchen sich um die Seelen (falls es so etwas gibt) ihrer Schäfchen kümmern.

    Anmerkung dazu:

    Ja – so etwas wie eine „Seele“ gibt es tatsächlich und auch du zeigst jede Menge davon.
    Allerdings ist der Begriff „Seele“ total veraltet! Heute nennt man das Ding „EQ“ (also quasi die Emotionalität)

    Und den sogenannten „Geist“ gibts auch – und auch das ist wieder ein total veralteter Begriff!
    heute heißt der Geist „IQ“ (also quasi die Intelligenz)

    Such dir die Begriffe aus, die dir am besten gefallen. Die Sache war ist und bleibt die gleiche.

  91. Sorry

    Soll heißen, dass wir die vorliegenden Dokumente erst in ihrer Grundfassung kennen, welche in der nächsten Zeit überarbeitet werden.
    ….

  92. #5 MultiKumulti

    Ja, ich glaube auch, dass die bald so als Splitterpartei dastehen, wenn sie sich nicht für und mit den Bürgern bewegen.

    Wie ist die SVP in der Schweiz zur stärksten Kraft geworden? Durch Zuhören in erster Linie und durch das, was die Linken Basisdemokratie nennen. Wir haben in jedem Kanton eine Sektion und in fast jeder Gemeinde eine Ortspartei. Die Strukturen sind transparent und vor allem durchlässig. Die ParteipräsidentInnen;-) sind an dutzenden kleinen Anlässen im ganzen Land, auch die Parlamentarier und Regierungsräte (das sind die Executivpolitiker in den Kantonen, ja sogar der Bundesrat (einer von sieben Ministern) ist viel auf Achse. Die meisten sind per Du miteinander und man sagt sich offen aber freundlich, was man zu sagen hat.

    Am 04. Dezember findet in Lausanne der Parteiprogrammtag statt. Jeder der etwa tausend Delegierten hat einen Entwurf erhalten und kann seine Meinung sagen oder gar Anträge stellen – und über JEDEN Antrag wird abgestimmt, bis das Programm von der Versammlung angenommen ist. Und die Delegierten sind keine Ja-Sager und Kopfnicker für den Vorstand, das sind Mannen und Frauen aus allen Schichten und allen Berufen, die gutschweizerisch tacheles reden, wenn es ernst gilt.

    So, das sind einige wenige der vielen Gründe, warum wir so gut sind.

  93. #97 Columbin (18. Nov 2010 14:13)

    „Willst du die gläubigen Christen, die bereits Mitglied sind, alle rauswerfen? Und auf Christen als Wähler verzichten? Scheinst ja ein großer Stratege zu sein …“

    Genau – und darum bin ich für eine strikte Trennung zwischen deinem widerlegten und unhaltbaren Glauben und der Politik.

    Und wenn dir das nicht passt: Für dich gibt’s die Partei Bibeltreuer Christen“ oder die „Christliche Mitte – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten“.

  94. #102 Columbin:

    Sie werben doch auch für Atheismus? Wieso sollten Christen dann nicht für ihren Glauben werben dürfen?

    Erstens werbe ich nicht für Atheismus, da ich Humanist bin.

    Zweitens ist zwischen werben und dominieren ein gewaltiger Unterschied.

    Also: bitte immer korrekt bleiben 😉

  95. #102 Columbin (18. Nov 2010 14:21)

    „Wieso sollten Christen dann nicht für ihren Glauben werben dürfen?“

    Na, dann werbe doch mal. Ich werd dir Stück für Stück deines Unsinns widerlegen.

  96. #93 Denker (18. Nov 2010 14:09)

    „uiuiui – da nimmt aber einer den Mund ganz schön voll ….“

    Nach 2500 Jahren Philosophie hat eine Zivilisation nun wirklich genug an Argumenten beieinander. Da brauche ich nur noch abzuschreiben.

  97. #106 Denker:

    Ich werde mich jetzt sicher nicht mit Ihnen darüber streiten, ob es eine Seele gibt, und schon gar nicht über die von Ihnen gegebene Definition, die der Kirche kaum gefallen dürfte 😉

    Meine Meinung zur Existenz oder Nichtexistenz von Seele (mit allen Hintergründen) dürfen Sie aber gern nachlesen in meinem Artikel:

    http://www.wissenrockt.de/2010/05/15/mayday-save-our-souls/

  98. # 112 Rechtspopulist

    Ich glaube, Du hast immer noch nicht begriffen, was Glaube heisst und was Wissen.

    Wenn wir beide den Weg allen Irdischen gegangen sein werden, finden wir heraus, wer von uns recht hatte – Du mit Deinem Wissen oder ich mit meinem Glauben.

    Aber: Wenn ich unrecht habe, habe ich wohl nichts verloren. Und wenn Du unrecht hast?

    Schau: Das ist auch der Unterschied zwischen einem wahren Christen und einem Mohammedaner, dass der erste glaubt oder einfach überzeugt ist von seiner Ansicht, während der Muselman ganz sicher weiss, dass sein Allah der Grössere ist. Wenn Du nun als Vernunftmensch Wissen über etwas hast, dass sich dem Wissen entzieht, so stellst Du Dich auf eine Stufe mit dem Muselman: Beide Wissen etwas, das es nicht zu wissen gibt.

    Und ja: so einfach ist es wirklich……

  99. @ #113 Rechtspopulist (18. Nov 2010 14:32)

    Wir wissen doch alle, dass du ein großartiger Selbstdarsteller bist 😉

    @ #114 WissenistMacht (18. Nov 2010 14:33)

    Diese Seelen-Definiton gefällt dir nicht? Sie ist aber korrekt!

    Aber das würde dein atheistisches Weltbild zerstören – also leugne es lieber.

    In der altertümlichen Sprache wird der Mensch bechrieben als ein Wesen aus:
    Leib – Geist – Seele

    In der modernen Sprache sind das:
    Körper – Geist – Emotion

    Die Sprachveränderungen musst du schon berücksichtigen. Begriffe werden geschaffen, werden benutzt und irgendwann haben sie ausgedient und sind veraltet.

    früher gabs mal Automobile
    heute sind es Autos
    Ist es jetzt eine falsche Definition ein Automobil als Auto zu bezeichnen?

  100. Weltanschauungen und Politik.
    Wenn man zusammen Politik machen will, dann muss man damit umgehen können, dies zuweilen mit Menschen zusammen zu tun, mit denen man nicht die gleiche Weltanschauung teilt.
    Wenn das gemeinsame politische Interesse groß genug ist, muss man darauf verzichten, den politischen Freund ständig zu versuchen zu überzeugen, die eigene Weltanschauung anzunehmen.
    Es ist für einen Christen absolut legitim, mit Atheisten zusammen Politik zu machen, soweit die politischen Ziele das Gewissen des Christen nicht überstrapazieren. Es gibt vieles, was Christen und Atheisten politisch eint – vor allem der Kampf gegen religiöse und politische Gängelung und Unterdrückung. Nicht zufällig treffen sich diese darum in einem islamkritischen Forum. Und wenn man den Kampf gegen religiöse und politische Unterdrückung so allgemein fasst, dann sollte es kein Problem sein, sich dazu auch innerhalb der eigenen Weltanschauung zu bekennen – was für einen Christen kein Problem darstellen sollte.
    Und abends, beim Rotwein, kann man sich dann immernoch über Nietsche und Jesus zoffen.
    Also Freunde, das gemeinsame Ziel im Auge behalten!

  101. korrektur:

    In der modernen Sprache sind das:
    Körper – Intelligenz– Emotion

    Ich brauch jetzt noch nen Kaffee –

  102. #116 Denker (18. Nov 2010 14:42)

    „Wir wissen doch alle, dass du ein großartiger Selbstdarsteller bist“

    Immerhin trete ich hier nicht als „Denker“ auf. 😉

    Abgesehen ist der Selbstdarstellungsvorwurf billige Rhetorik die davon ablenkt, dass die Glaubensinhalte unhaltbar / widersprüchlich sind.

  103. Danke Theo für diesen Beitrag, das sehe ich ganz genauso. Dieses ständige gezoffe über Glaubensfragen macht nur noch den Weg schneller frei für unseren gemeinsamen Feind den Islam. Wie sollten uns auf das konzentrieren was uns eint, nicht was uns trennt!

  104. @ #119 Rechtspopulist (18. Nov 2010 14:45)

    Der Glaubensinhalt von Atheisten sind genauso unhaltbar und widersprüchlich.

    Es gibt also keinen Gott?
    Beweise es!

  105. Die Debatten zwischen selbsterklärten Christen und Humanisten sind völlig kontraproduktiv. Es werden unnötige Trennlinien gezogen, wo eigentlich die Suche nach dem gemeinsamen Nenner gefragt wäre. Ich nenne solche Debatten – wenn sie so unversöhnlich geführten wie biszuweilen hier – schlicht spalterisch.

    Zur abendländischen Geschichte gehören die humanistischen Traditionen ebenso dazu wie die christlichen, aus denen der ganze Humanismus ideengeschichtlich ja erwachsen ist.

    Ich selbst bin auch aus der Kirche ausgetreten, habe aber mit Christen keine Probleme, bezeichne ich mich doch selbst als Kulturchristen.

    Allen fundamentalistischen Humanisten sei Oriana Fallaci ans Herz gelegt: Als bekennende Atheistin machte sie es zu ihrem Anliegen, die schönen katholischen Kirchen vor der islamischen Barbarei zu bewahren. Auch als Atheist oder Humanist kann man sich vorbehaltlos zum christlich geprägten, kulturellen Umfeld bekennen. Man kann den christlichen Glauben für sich selbst ablehnen, ohne zum antichristlichen Eiferer werden zu müssen. Letzteres will ich niemandem unterstellen, aber manchmal kommt es mir so vor, als solle hier der Kulturkampf des 19. Jahrhunderts ein zweites Mal ausgefochten werden.

    Zu den Mitgliedsbeiträgen: 50 Euro bei einem Monatseinkommen von 5000 € sind in der Tat happig.

  106. #114 WissenistMacht (18. Nov 2010 14:33)

    Hab ich gerade gelesen. Da hältst du dich aber mit eigenen Positionen sehr vornehm zurück… 😉

    Ich möchte nur eines zu denken geben: Hinsichtlich der materiellen Erscheinnug eines Menschen erleben wir eine Kompelxität, die uns geradezu erstaunen läßt. Aber sobald wir uns die Fragen nach der Metaphysik stellen, führt die Religion uns zurück in den Kindergarten.

    Was aber, wenn der Gedanke, dass die Kompexität der Natur auch in den uns üblicherweise verborgenen Bereichen keineswegs eine geringere wäre, zuträfe?

  107. #121 Denker (18. Nov 2010 14:48)

    „Es gibt also keinen Gott?
    Beweise es!“

    Dazu musst du mir erstmal sagen, wer oder was „Gott“ ist. Dann können wir über dessen Existenz oder Nicht-Existenz reden.

    Meinst du mit „Gott“ den Allah? Oder den Shiva? Oder das Brahman? Oder den Jahwe? Wotan? Das Sein? Die Liebe?

    Da musst du mir schon sagen, was du nun meinst wenn du „Gott“ sagst.

    Beispiel: die Kirche sagt: „Gott ist die Liebe“.
    Dass es die Liebe gibt, wissen wir alle.
    Aber dass nun die Liebe Moses vor den ägyptischen Pharao geschickt hat, auf dass sie den Pharao „hartherzig“ werden lässt, um dann zig Ägypter verrecken zu lassen, auf dass die Welt eine kleine Machtdemonstration sieht, ist nun mal nicht die „Liebe“.

    Folglich ist „Jahwe“ nicht die Liebe. Also lügt entweder die Kirche oder der Jahwe ist kein Gott.

    Der Glaube sagt, der „Gott“ sei allmächtig und vorsehend. Nun gibt es aber das Böse, Nazis, KZs, Folterkeller, Krankheiten, Atomwaffen usw. usw.

    Entweder der Gott ist nicht allmächtig und vorsehend, dann mag er ja lieb, gütig, gnädig usw. sein aber er hat keine Allmacht, keine Kontrolle über das Böse und dessen Auswirkung.

    Oder aber der „Gott“ ist allmächtig und vorsehend, dann kann er aber weder gütig noch gnädig sein, da er das Böse nicht nur zulässt, sondern es in seiner Allmacht überhaupt erst kreiert haben muss…

    Usw. usw. usw.

    Also sag mir erst einmal was du mit „Gott“ meinst…

  108. #123 Rechtspopulist:

    Hab ich gerade gelesen. Da hältst du dich aber mit eigenen Positionen sehr vornehm zurück…

    Das ist gute wissenschaftliche Manier. Hab ich mal irgendwo gelernt, wo war das doch gleich…?

    Danke, dass Du wenigstens liest. Andere, die es nötiger hätten, tun es offensichtlich nicht und machen mit ihrem ewigen spalterischen Quark weiter.

    Sic transit gloria mundi

  109. #117 Theo:

    Gut zusammengestellt! Aber dieser Satz

    soweit die politischen Ziele das Gewissen des Christen nicht überstrapazieren

    muss doch wohl auch umgekehrt gelten, wenn er Sinn machen soll. Es sei denn, Sie wollten unterstellen, dass Humanisten kein Gewissen haben. Ich nehme nicht an, dass Sie dies tun wollten 😉

  110. #106 Denker:

    Ich empfehle dringend die Lektüre der Septuaginta – oder schlicht den angegeben Artikel. Das ist dann weniger mühsam – vor allem wenn es an Griechisch-Kenntnissen mangeln sollte.

    Sollten Sie suchen, dann am besten nach „Psyche“, dann finden Sie alles über die Seele.

    Ausserdem habe ich noch nie etwas von einem EQ-Sorger, einem EQ-Amt oder einer EQ-Messe gehört.

    Vielleicht war ich in jüngster Zeit zu selten in der katholischen Kirche während einer Messe. Hat sich das seit letztem Heiligabend so gravierend geändert? 😉

  111. @ #125 Rechtspopulist (18. Nov 2010 15:04)

    Dazu musst du mir erstmal sagen, wer oder was “Gott” ist. Dann können wir über dessen Existenz oder Nicht-Existenz reden.

    Ich muss gar nichts.

    Atheismus ist nicht meine Definition. Da müssen sich die Atheisten schon selber erklären und nicht auf die Initiativen ihrer Gegner warten.

    Wobei: zumindest ich als Christ bin KEIN Gegner von Atheisten,
    denn Atheisten sind ja schließlich unsere Kinder …

    (für heute genug – falls eine Antwort darauf erfolgt, werd ich sie erst morgen lesen)

  112. #40 WissenistMacht (18. Nov 2010 13:08)

    Die Fragen wurden leider nicht beantwortet.

    Die Begriffe „Glanz und Gloria“ weisen auf ein mit Vorurteilen beladendes und rückständiges Verständnis von Patriotismus.

    Die Etablierten und dessen Medienvertreter haben noch nicht mit der üblichen Diskriminierung und Hetze begonnen aber wir machen schon mal einen Kniefall.

    Möchte man für die politischen Realitäten und Ziele neue Begriffe entwerfen, in der Hoffnung, dass die Beschimpfungen an der Freiheit vorübergehen?

    Aber wir wissen doch, in jedem Deutschen steckt ein Nazi, da hilft auch kein Verstecken.

    Was hat das Bekenntnis zu einem deutschen Nationalstaat mit irgendwelchen Splitterparteien und deren Wahlergebnissen zu tun? Man kann sich auch solange in Richtung PC verbiegen bis ein Unterschied zu den Linksgrünen, Gelben und „Schwarzen“ nicht mehr auszumachen ist.

    Am besten, man macht eine Begriffs- Personen- und Splittergruppen – Abgrenzungsliste auf und beteiligt sich im Kampf gegen Rechts, dann kann nichts mehr schiefgehen.

    Wenn die FREIHEIT keinen Multikulti- und deutschen Nationalstaat will, was dann?

  113. #46 Rechtspopulist (18. Nov 2010 13:16)

    Die Fragen lauten ja z.B. tatsächlich:

    Was tun, da die Gefängnisse bersten und der Strafvollzug Unsummen kostet?

    Wie soll mit Staatenlosen verfahren werden?

    Wie soll die Abgrenzung gegenüber den Nationalisten a lá NPD und den Religiösen konkret aussehen?

    Es gibt ja immerhin schon eine liberale Partei, nämlich die FDP. Wie will man sich von der abgrenzen und womit?

    Ich werde in den nächsten Tagen erstmal das jetzige Grundsatzprogramm sorgfältig studieren.

    Kurzum: Kritische Bemerkungen sollten ernst genommen werden…

    Lieber Rechtspopulist, zwischen nörgeln und ernshaftes Fragen, besteht schon ein enormer Unterschied. Wobei die Beantwortung Ihrer Fragen, so inteligent sie sein mögen, wohl nicht in einem Grundsatzprogramm gelöst werden können. Im Grundsatzprogramm kann es nur um die allgemeine Ausrichtung gehen, sozusagen den Weg aufzeigen. Die Frage nach den Kosten für Gefangenenunterbringung gehören wohl nicht in ein solches Programm, die Forderung nach härterer und konsequenter Bestrafung wohl schon.

    Wollen Sie ernsthaft ein härteres Vorgehen gegen Straftäter aus dem Programm nehmen, weil sie meinen, das dies zu teuer ist? Egal wie teuer, jede Straftat kostet unserer Gesellschaft mehr. Darüber hinaus ist eine harte Strafe die beste Prävention für die Zukunft. Schauen Sie sich New-Yorck an. Die Null-Toleranz-Strategie hat für kurze Zeit die Gefängnisse bersten lassen, nun ist es ruhiger geworden und die JVA´s haben wieder Platz. Aber wie gesagt, dass alle gehört meiner Meinung nach nicht ins Grundsatzprogramm.

    Das Gleiche gilt für die Abschiebung krimineller Ausländer. Übrigends gibt es solche Gesetze ja, falls nicht, erwarte ich von einer Partei, dass sie diese Forderung in den Parlamenten durchsetzt und entsprechende Gesetze erläßt. Staatenlose – wie Sie sagen – gibt es therotisch nicht, irgendwo müssen sie ja herkommen. Es ist die Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass der Praxis von Ausländern, die ihre Identität verstecken um staatenlos zu gelten, entgegenzutreten. Also auch hier wieder – ein Umsetzungsproblem und kein Grundsatzproblem.

    Wenn die FREIHEI im Programm fordert, bei schweren Straftaten mit dem Urteil auch die Aufenthaltserlaubnis zu entziehen, dann ist dies genau die richtige Forderung. Wie sie dies umsetzen wollen, interessiert mich nur zweitrangig.

    Ich habe das Programm genau gelesen. In vielen Punkten spricht es mir aus dem Herzen. Die Forderungen sind schlüssig. Es gibt Teile, die ich für überflüssig halte. Aber es gibt auch Parteien, da halte ich das gesamte Programm für überflüssig.

    Wenn sie also eine Partei erwarten, die für alle Probleme unserer Zeit die richtigen Antworten nach Ihrer Auffassung gibt, dann werden Sie wohl niemals fündig und Ihre politische Inteligenz wird darin enden, dass Sie lediglich kluge Kommentare in Blogs abgeben, die deutlich machen, dass es eigentlich egal ist, ob jemand etwas tut, Hauptsache wir dürfen skeptisch bleiben.

    Deshalb meine Einschätzung zur neuen Partei:

    – sie haben offenbar erfahrene Leute an Bord, wenn auch noch nicht so bekannte Gesichter

    – die politischen Ansätze zeigen, dass sie differenzieren können und umsatzbare Vorschläge machen, die bei entsprechender Bereitschaft oder Mehrheitsverhältnisse tatsächlich die Negativspirale aufhalten können.

    – ca. 80% der programmatischen Forderungen scheinen mir in die richtige Richtung zu zeigen und wirken schlüssig. Dennoch ist dieses Programm wohl erst ein Angebot, dass noch weiter entwickelt werden kann.

    – sie haben Intrumente eingebaut, um dem Ansehen schadende Menschen gar nicht erst zu Mitgliedern zu machen, oder sie schnell wieder los werden zu können (Satzung)

    – Sie bauen die Partei offenbar systematisch und völlig logisch auf.

    – Sie kommen zur richtigen Zeit. Denn diese ist auch in Deutschland endlich reif.

    Ich bleibe erst einmal optimistisch und freue mich auf Möglichkeiten, mich einzubringen.

  114. #114 WissenistMacht (18. Nov 2010 14:33)

    Aha, das gefällt mir. Dann bin ich also ein Anhänger der naturalistischen Ethik! Ich habs ja gleich gewusst, konnte es nur nicht so schön wissenschaftlich in Worte fassen. Und wenn diese Ethik in der „Freiheit“ ihren Platz fände, dann könnte ich diese Partei auch unterstützen.

  115. #133 contra-islam:

    Ich bleibe erst einmal optimistisch und freue mich auf Möglichkeiten, mich einzubringen

    So sehe ich das auch. Perfektion (vor allem zu Beginn) wird man nicht erwarten dürfen. Wenn aber die Transparenz der Partei so sein wird wie angekündigt, hat jeder die Chance, seine Ideen einzubringen, über die dann demokratisch abgestimmt wird.

    In diesem Sinne: packen wir es an!

  116. #134 sapsusi:

    Und wenn diese Ethik in der “Freiheit” ihren Platz fände, dann könnte ich diese Partei auch unterstützen.

    Ich freue mich schon darauf, Sie an meiner Seite zu sehen. 😉

  117. #134 sapsusi:

    Ich spreche übrigens lieber von „evolutionärer“ Ethik gegenüber dogmatischer Ethik, um damit zu zeigen, dass diese etwas Gewordenes und immer weiter Werdendes beinhaltet.

    Die ist nun einmal in unseren Genen (und Memen) und entwickelt sich immer weiter je nach dem Umfeld, in dem sie sich befindet. Und an dem kann man ja arbeiten 😉

  118. #137 WissenistMacht (18. Nov 2010 16:14)

    Die ist nun einmal in unseren Genen (und Memen) und entwickelt sich immer weiter je nach dem Umfeld, in dem sie sich befindet. Und an dem kann man ja arbeiten 😉

    ————-

    Ja, darüber habe ich in Susan Blackmore gelesen. Mihaly Csikszentmihalyi beschäftigt sich doch auch mit dem Thema in seinem Buch „Flow“, wenn ich mich richtig erinnere. Könnte ich mal wieder aus dem Bürcherregal holen!

  119. Das Grundsatzprogramm auf http://www.diefreiheit.org/ klingt schon mal sehr gut.
    Demnächst soll es zur Diskussion gestellt werden. Damit kann dann jeder, der sich angemeldet hat, seine Meinung dazu abgeben, was DieFreiheit schon mal von allen anderen Parteien abhebt. Aber auch so stimme ich bereits mit dem Programm zu 98% überein.

  120. Heute morgen erst habe ich das Parteiprogramm heruntergeladen und sorgfältig studiert. Die Bereiche, in denen ich Fragen habe, habe ich markiert. Ich werde mich im Forum anmelden und nach Antworten für meine Fragen suchen.

    Wenn mir gefällt, was ich höre, und davon gehe ich aus, werde ich dieser Partei beitreten.

  121. #105 KDL (18. Nov 2010 14:22)

    Vom Jahre 0 bis zum Jahr 1000

    Das Jahr 0 gab es nie. In der Jahreszählung der Historiker folgt auf das Jahr 1 v. Chr. unmittelbar das Jahr 1 n. Chr.

    SCNR

  122. #141 Argutus:

    In der Jahreszählung der Historiker folgt auf das Jahr 1 v. Chr. unmittelbar das Jahr 1 n. Chr.

    Wobei Chr. ja wohl erst 7 n. Chr. geboren sein soll 🙂

  123. Die Mitgliedsbeiträge sind ja ganz schön gepfeffert, 35 Euro im Monat für einen Durchschnittsverdiener, die ham wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.

  124. #142 WissenistMacht (18. Nov 2010 17:36)

    Wobei Chr. ja wohl erst 7 n. Chr. geboren sein soll

    Heute nimmt man zumeist das Jahr 4 v. Chr. als Geburtsjahr an, aber für die Epoche (Fachterminus für den Beginn) der christlichen Ära ist das unerheblich. Der Fixpunkt ist das Jahr 525 mit eben dieser Jahreszahl.

    Wenn ich schon dabei bin, OT-Zeug zu schreiben, das vielleicht jemanden interessieren könnte, erwähne ich auch gleich, daß es den 5. bis 14. Oktober 1582 ebenfalls nie gegeben hat.

    So, jetzt aber Schluß damit 🙂

  125. Oh mann hier wird ja übelst zensiert merk ich gerade. Ich dachte hier kann man seine Meinung frei äussern…

    Nicht gut Herr Moderator…… nicht gut….

  126. #69 Cyrus (18. Nov 2010 13:37)
    Bzgl. Ferienlagerknast:
    Ich erinnere mich noch gut an die von einem Oberlandesgerichtspräsidenten a.D. gehaltene Vorlesung über Rechtsgeschichte, in der er aus langjähriger Erfahrung immer wieder darauf verwies, daß eine Gefängnisstrafe ohne entsprechenden begleitenden Arbeitsdienst für die Gefangenen nur als Ferienaufenthalt gewertet würde und damit zu vergessen sei.

    #15 mohamettbrötchen, #22 WiM;
    Zum Thema Netzsicherheit hätte ich auch noch eine gute Empfehlung: „Unerkannt im Netz“ von Peter Berger (Journalist)

    #142 WissenistMacht
    Nach Prof. H. Lesch (Astrophysiker) beträgt die Zeitspanne für Jesu Geburt – je nachdem wie man den „Bethlehemstern“ deuten will – weit mehr als insgesamt 15 Jahre von vor bis nach u.Z. Schon allein deshalb bleibe ich auch immer bei der einzig wissenschaftlich haltbaren Angabe n.u.Z.

    #144 Argutus rerum existimator
    Mit den abgängigen Tagen verwirre ich beizeiten auch gern penetrante Gegenüber.

    #46, #87 Rechtspopulist
    Eine derart aufgebaute Partei würde ich auch wählen, sonst muß ich wie #66 zazaz verfahren.

    Und zum Tag der Philosophie einen besonders herzlichen Glückwunsch an Sie mit einem virtuellen Verdienstorden dazu.

  127. Deutschland kaputt: Über die dramatischen Folgen einer katastrophalen Einwanderungs- und Sozialpolitik

    I.

    Eine Person gerät in Not und bittet die Nachbarn um Hilfe. Die Mitbürger legen zusammen und zahlen. Nach einem Jahr fragen sie an, wie es ihr gehe und wann sie mit der Rückzahlung beginnen könne. Die Hilfsbedürftige hält ihnen einen Säugling entgegen und erklärt, dass sie jetzt noch mehr Geld brauche. Auf die Frage, wie das passieren konnte, kommt die knappe Antwort, sie sei halt schwanger geworden. Einige Nachbarinnen werden ungehalten. Schließlich hätten sie ja auch verhütet, während man für sie das Geld aufbrachte. Die junge Mutter wirkt ein wenig betreten. Aber da tritt aus der Wohnung ein Helfer nach vorne und herrscht die Nachbarn an. Hat diese Frau vielleicht kein Recht auf Kinder? Sind Sie etwa für Zwangsabtreibung? Sie wissen wohl nicht, dass sie damit Genozid befürworten. Denn nach dem UNO-Völkermordgesetz werden alle Maßnahmen bestraft, „die auf die Geburtenverhinderung innerhalb einer Gruppe gerichtet sind“.

    Die Nachbarn werden unsicher. Einer bringt noch vor, dass man der Frau guten Glaubens geholfen habe und sich hereingelegt fühle, wenn man jetzt noch mehr Hilfe geben müsse. Ob denn auch er Völkermord begehe, wenn er nur so viele Kinder habe, wie er sich leisten könne? Aber seine Gattin bringt ihn zum Schweigen: Um Himmels Willen, flüstert sie, lass uns zahlen, sonst sind wir Nazis.

    Die Nachbarn kehren heim. Diesmal geben sie mehr Zeit. Sie wissen, dass ein kleines Kind erst einmal aus dem Gröbsten heraus sein muss. Aber nach drei Jahren wollen sie wissen, ob die Mutter wieder auf eigenen Füßen stehen könne. Wie das denn gehen solle, gibt diese empört zurück. Sie sei doch noch einmal schwanger geworden und habe nun zwei Kinder zu versorgen. Sie brauche weit höhere Beträge und das auf unabsehbare Zeit.

    Bevor die Nachbarn etwas erwidern können, treten zwei Helfer nach vorne. Sie haben Fernsehteams dabei. Es geht nicht nur um diese Frau, ruft der eine. Wir werden immer mehr. Viele von uns sind Ausländer und Migranten. Wenn Sie für die nicht zahlen wollen, sind Sie ausländerfeindlich! Wir werden Sie wegen Rassismus belangen. Ein anderer stößt nach: Wir sind die jüngste und am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe. Wenn Sie auch nur ein Wort gegen unsere Versorgung aus Ihren Steuern sagen, kommen Sie wegen Volksverhetzung vor Gericht.

    Den Nachbarn ist jetzt richtig bange. Sie bleiben stumm. Wenn aber doch mal einer die Stimme erhebt, sehen sie mit Entsetzen, wie er gejagt wird. Denn die drohenden Helfer haben recht. Ihre Schützlinge werden tatsächlich immer mehr. Deutschland hat 1965 erst 130.000 Kinder unter fünfzehn Jahren auf Sozialhilfe. 1991 sind es 630.000. Im Frühjahr 2010 leben – einschließlich der Aufstocker – zwei Millionen Kinder von Hartz IV.

    1965 ist Deutschland pro Kopf viel ärmer als 2010. Verhütungsmittel sind nicht leicht zu bekommen und Schwangerschaftsabbrüche strafbar. Eine verliebte Begegnung endet da leicht in einer Mutterschaft. Und doch geraten von 1.000 Neugeborenen nur sechs in Sozialhilfe. Auch in Großstädten hält sich das Problem in Grenzen. In Kassel lebt 1965 nur eins von 75 Kindern von Steuergeld. 2010 aber zahlen die Bürger bereits für eins von fünf Kindern – fünfzehn mal mehr.

    2010 leben in Deutschland von 1.000 Neugeborenen rund 200 in Hartz-IV-Haushalten. In Bremerhaven sind es 450 von 1.000 der 0-3-Jährigen. Wie ist das möglich, wenn die Geburtenkontrolle doch erlaubt ist und Liebesnächte ohne Folgen genossen werden können?

    II.

    Andere Länder haben Deutschlands Sozialhilfe-Konflikte längst hinter sich gebracht: „Rassist!“ hallt es am 22. August 1996 quer durch Amerika. Die Verfluchung gilt dem mächtigsten Mann der Welt. US-Präsident Bill Clinton unterschreibt an diesem Tag ein Gesetz, das die überkommene Sozialhilfe abschafft. Die nämlich zeigt widersinnige Auswirkungen. Immer reicher wird das Land und immer höhere Summen gehen an seine Armen. Und dennoch werden die immer zahlreicher.

    Clinton beseitigt ein Gesetz von 1935. Schützen soll es Witwen und Waisen, die ihren Ernährer verloren haben. Auffällig wird dieses Gesetz erst in den 1960er Jahren, als junge Frauen vor den Staat treten und für sich und ihren Nachwuchs Geld fordern, obwohl bei ihnen kein Versorger verstorben ist. Allerdings behaupten sie, die Namen der Kindsväter nicht zu kennen. Nun seien auch sie hilflose Frauen, die der Staat versorgen müsse.

    Das gute Gesetz von 1935 wird für die Steuerzahler plötzlich zur Falle. Sie durchschauen die Mütter, können aber doch die Neugeborenen nicht im Stich lassen. Grimmig überweisen sie das geforderte Geld. Die Frauen hören aber dann mit dem Gebären nicht auf, um alle Kraft dem vorhandenen Kind zu widmen. Obwohl es für den Steuerzahler teurer wird, verschlechtern sich die Entwicklungschancen des von ihm finanzierten Nachwuchses. Während es 1964 erst vier Millionen Mütter und Kinder auf Sozialhilfe gibt, explodiert ihre Zahl bis 1994 auf vierzehn Millionen.

    Die Amerikaner sind alarmiert, denn viele der Kinder versagen in der Schule. Schnell wird dieses Scheitern als Schuld der Gesellschaft gebrandmarkt. Sie gebe immer noch nicht genügend Geld und sei grausam, wenn sie gerade die Ärmsten zurücklasse. Pädagogische Programme in Milliardenhöhe sollen die Kinder ausbildungsreif machen.

    Doch nicht nur das Schulversagen beunruhigt die Amerikaner. Kriminalität kommt hinzu. Die Söhne der Sozialhilfemütter stellen zwar nur zehn Prozent aller Jungen, aber sie begehen 50 Prozent der jugendlichen Gewaltverbrechen. Angesichts dieser Lage formuliert Charles Murray in seinem 1984 erschienenen Buch Losing Ground („Den Boden unter den Füßen verlieren“) sein Gesetz: „Mehr Geld erzeugt mehr Armut“. Mit vier Befunden erläutert er diesen paradoxen Satz: Erstens: Die Bezahlung der Mutterschaft durch den Steuerzahler vermehrt die Zahl der Sozialhilfemütter und ihrer Kinder. Zweitens: Das Verstecken des Schulversagens durch Senkung der Leistungsanforderungen höhlt die Lernbereitschaft weiter aus. Drittens: Die Verharmlosung der Kriminalität als „Schuld der Gesellschaft“ treibt die Täterzahl weiter nach oben. Viertens: Eine zeitliche Begrenzung der Sozialhilfe ist die einzige Chance, sie für die wirklich Bedürftigen zu erhalten und sogar zu verbessern. Die „Schuld der Gesellschaft“ besteht darin, diese Wende immer wieder aufgeschoben zu haben.

    In den besonders großzügig zahlenden Bundesländern Kalifornien und New York starten auf dem Höhepunkt der Entwicklung nahezu 25 von hundert Babys direkt in ein Leben auf Sozialhilfe. Aus New York fliehen daraufhin viele tausend Steuerbürger in andere Bundesstaaten. In der Stadt gibt es immer mehr Anspruchsberechtigte, aber immer weniger Versorger. Die stolze Metropole der Ersten Welt verkommt.

    Clinton – bis dahin das Idol der amerikanischen Linken – will diesen Zustand beenden und bekommt zu hören, dass Armut kindlich, weiblich und farbig sei, er also die Schwächsten angreife. Gleichwohl lebt nur jede vierte schwarze Bürgerin vom Steuerzahler. Die übrigen drei Viertel gehen ohne Staatshilfe durchs Leben. Die Frauen auf Sozialhilfe sind jünger, unqualifizierter und kinderreicher als ihre Schwestern. Gegen ihre beamtenähnliche Versorgung empören sich deshalb farbige Steuerzahlerinnen genauso wie hispanische, weiße oder ostasiatische.

    Amerika fürchtet um seine Zukunft. Denn viele Töchter der Hilfemütter bereiten sich mit eigenen Schwangerschaften ebenfalls auf die Sozialhilfe vor. Die Söhne dagegen sind oft noch schlechter gebildet als die Mädchen. Sie werden die Steuergelder für ihre Mütter und Schwestern nicht verdienen können. Die Sozialhilfe eröffnet Karrieren also nur für Mädchen, die mit eigenen Babys Ansprüche aufbauen können. Die Jungen hingegen erlangen durch mehrfache Vaterschaften keinen dauerhaften Unterhalt.

    Gegen diese brisante Situation wendet sich Bill Clinton erstmals in einer Wahlkampfrede von 1992: „Wir machen Schluss mit der Sozialhilfe, wie wir sie kennen. Soweit ihr dazu fähig seid, müsst ihr arbeiten. Denn Sozialhilfe dient als zweite Chance. Sie darf niemals zu einem Lebensstil werden.“

    Was ändert Clintons Gesetz? Ab 1. Januar 1997 kürzt es körperlich gesunden Amerikanern den bis dahin lebenslangen Rechtsanspruch auf Sozialhilfe auf einen Anspruch von nur noch fünf Jahren. Diese Entscheidung wird flankiert durch Trainingsprogramme für Mütter und Tagesstätten für ihren Nachwuchs. Entscheidend aber wirkt die Obergrenze von fünf Jahren. Die sind am Stück oder in Raten abrufbar, damit selbst mehrere echte Notlagen abgewettert werden können. Die Menschen können mit ihnen regelrecht geizen, also entscheiden, ob nicht doch erstmal Ersparnisse angegriffen oder Verwandte gebeten werden sollen.

    Wieder passiert etwas scheinbar Widersinniges. Obwohl die Ausgaben gegen Armut jetzt fallen, geht die Zahl der Armen zurück. Erhalten 1994 noch mehr als vierzehn Millionen Bürger Sozialhilfe, so sind es 2005 weniger als fünf Millionen. Auf sechzig Amerikaner kommt gerade noch ein Mensch, der heute – und wohl auch in Zukunft – auf Dauer von den Mitbürgern versorgt werden muss. Das aber ist zu schaffen.

    Die Clinton-Gegner dagegen prophezeien eine massive Zunahme der Fälle. Doch sie täuschen sich. Werden die finanziellen Anreize wieder abgeschafft, wird die Lebensplanung geändert. Am meisten überraschen die Kleinsten. Für sie hatte man das Schlimmste angekündigt – vom Schlafen im Straßengraben bis zum Verhungern. Das unterbleibt schon deshalb, weil ja alle vor dem neuen Gesetz geborenen Kinder weiter versorgt werden. Innerhalb einer Generation aber geht die Zahl der direkt in die Sozialhilfe geborenen Kinder um 80 Prozent zurück. Schon die bloße Ankündigung des Gesetzes bewirkt, dass sich zwischen 1994 und 1996 über 500.000 amerikanische Familien aus der Sozialhilfe verabschieden. Die Verwandten machen Druck. Vom Steuerzahler kannst du’s nehmen, sagen sie. Glaub’ aber nicht, dass jetzt wir für dich aufkommen.

    Das amerikanische Prinzip der Eigenverantwortung ist wieder in sein Recht gesetzt. Die Kriminalität geht zurück. Nicht ausbildungsreife Jungen, die über Gewalt nach oben streben, werden kaum noch in die Welt gesetzt. Eine bedauernswerte, weil hoffnungslose und dann zornige Jugend wächst schlicht nicht mehr heran. Ungeborene können niemanden verletzen, aber auch von niemandem beschämt werden. Die Ghettos werden nicht mehr angezündet und Sozialhilfemütter von gestern gewinnen ein Stück Selbstachtung zurück.

    Auch die wirklichen Rassisten werden jetzt für jedermann erkennbar. Die politisch rechts Stehenden halten die Sozialhilfemütter für sexuell verkommene Schmarotzer. Dabei handeln diese Frauen genauso rational wie viel reichere Subventionsempfänger auch. Wenn der Staat Geld hinlegt, dann wird es genommen. Clinton versteht das. Deshalb führt er keinen moralischen Kreuzzug und verfällt auch nicht auf Schikanen. Er weiß, dass man die Menschen nicht ändern kann, Gesetze aber schon.

    Bei den linken Rassisten geht die Geringschätzung der Frauen noch tiefer. Das seien Personen, denen man gar nichts zutrauen könne. Sie seien unfähig, rational zu entscheiden oder auch nur einfachste menschliche Handlungen zu verrichten. Deshalb müssten immer mehr Helfer bezahlt werden. Doch die Rassisten von rechts bis links werden von den Frauen Lügen gestraft. Gleich nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes betreiben auch sie Geburtenkontrolle. So liegen im einst besonders hart betroffenen Kalifornien die Afroamerikanerinnen heute bei nur noch 1,7 Kindern pro Frauenleben.

    Der mit Kritik, aber auch Hass überschüttete Charles Murray hat einen solchen Rückgang vorausgesagt. Sein Buch wird in die Liste der zehn Werke aufgenommen, die Amerika zum Besseren gewendet haben. Wo zu viele Bürger die Lasten für ihre Kinder den Nachbarn aufbürden dürfen, zerfällt selbst die stärkste Republik. Diese Lektion ist jetzt gelernt.

    III.

    Bill Clinton bringt Amerika auf neuen Kurs, als das Land im Vergleich zum heutigen Deutschland viel besser dasteht. Nicht um den Faktor 15 wie hier, sondern nur um den Faktor 3,5 schnellt seinerzeit die Zahl der Sozialhilfekinder nach oben. In Amerika finanziert das eine stetig wachsende Bevölkerung mit einem Durchschnittsalter von damals 34 Jahren. In Deutschland muss das eine sinkende Bevölkerung mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren leisten. Denn die Frauen hier haben nur 1,4 Kinder, ihre amerikanischen Schwestern aber 2,1.

    Deshalb werden in der Bundesrepublik von 100 Nachwuchskräften, die das Land benötigt, um nicht weiter zu schrumpfen und zu vergreisen, 35 gar nicht erst geboren. Von den 65 Kindern, die zur Welt kommen, gelten fünfzehn als nicht ausbildungsreif. Das ist nach dem Berufsbildungsbericht der Bundesregierung fast jeder zweite Lehrling. Also gibt es von den erforderlichen 100 nur 50. Von diesen aber wandern 10 aus, weil sie in Deutschland keine Zukunft sehen. So bleiben am Ende nur 40 Aufrechte. Das ist der Grund dafür, dass die Demographen der Bundesrepublik keine Chance mehr geben.

    Die Parallelen zu Amerika vor Clintons Reform sind unverkennbar. So begehen 2006 in Bremerhaven die Jungen aus Hartz-IV-Familien 90 Prozent der Gewaltkriminalität, obwohl sie nur 40 Prozent der Jugendlichen stellen. In Berlin, wo bei weniger als 100.000 Industriearbeitern über 600.000 Menschen von Hartz IV leben, steigt die Zahl der Autoverbrennungen von 152 im Jahre 2007 auf 216 im Jahre 2009. Hartz IV eröffnet Karrieren eben nur für Mädchen, während die Jungen über Vaterschaften nicht an Unterhalt gelangen können, aber verständlicherweise doch auch alles haben wollen.

    In Deutschland wächst die Zahl alleinerziehender Frauen auf Sozialhilfe viermal schneller als in anderen hoch entwickelten Nationen. Vom Minister bis runter zum Stammtisch wird ihnen Faulheit und Parasitentum vorgeworfen. Aber nicht die Frauen sind hier anders, sondern die Gesetze. Eine nicht Vermittelbare bekommt bei zwei Kindern bis zum 50. Lebensjahr 415.000 Euro auf Hartz IV. Wer so einen Betrag erst anbietet und die damit verführten Frauen dann als durchtrieben hinstellt, redet infam. Schuld sind nicht die Frauen, sondern die staatliche Verlockung.

    Gleichwohl nehmen die Probleme überhand. Denn für jede Hartz-IV-Mutter benötigt man die Steuern von zwei voll erwerbstätigen Bürgern. Jedes Jahr wandern von ihnen 160.000 aus. Damit verlieren jährlich 80.000 Hartz-IVFamilien ihre Versorger. Die Zahl dieser Familien selbst geht jedoch nicht zurück. So hat Bremerhaven im März 2009 bei den Kindern von sieben bis fünfzehn Jahren „nur“ 33 Prozent auf Hartz IV. Bei den 0-3-Jährigen jedoch sind es bereits 45 Prozent.

    Die hanseatische Landesregierung will die Mütter nun an Verhütungsmittel gewöhnen. Auch das gehört zu den Methoden einer Umerziehung, die bei den Betroffenen die Schuld sucht, die in Wirklichkeit auf der Angebotsseite liegt. Verhüten können diese Frauen so gut wie damals Clintons Sozialhilfemütter. Sonst hätten sie ja zehn oder fünfzehn Sprösslinge und nicht zwei oder vier.

    2004 gilt in Deutschland erst jedes fünfte Kind als nicht ausbildungsfähig. Damals wird der Industrie absichtliche Übertreibung vorgeworfen, um Lehrlinge nicht einstellen zu müssen. 2010 prüft die Regierung selbst und findet, dass sogar jeder vierte Jugendliche nicht ausbildungsreif ist. Die
    Kultusministerkonferenz klagt, dass der Anteil migrantischer Leistungsversager „in den Schulklassen jährlich“ ansteigt. Wie geht es weiter, wenn alsbald womöglich jeder dritte junge Mensch nicht arbeiten kann und für den Rest des Lebens versorgt werden muss?

    Wer soll das System Bundesrepublik dann am Leben erhalten? Jene 40 von den benötigten 100 Tüchtigen schaffen es nicht. Denn sie können nicht einmal die ausscheidenden Fachkräfte ersetzen. Auf 100 Ingenieure, die in Rente gehen, folgen nur noch 90, die ins Erwerbsleben eintreten. Doch nur mit diesem Pfund der technischen Intelligenz kann Deutschland global punkten. Auf dem Höhepunkt steht es 1980, als Deutschland unter den größeren Ländern beim Pro-Kopf-Einkommen global auf Platz eins steht. Heute müht es sich um den Erhalt des siebzehnten Rangs. Ehemalige Spitzenbranchen etwa für Kameras, Computer und Telefone sind ausgelöscht. 2010 hat das Land zwei Millionen Studenten. 2015 werden es noch 1,6 Millionen sein. Viele müssen Sozial- und Altenpfleger werden. Wer erhält den Industriestandort?

    Deutschlands Formel schien genial. Frauen, die wegen ihres Erfolges in der Arbeitsmarktkonkurrenz Kinder kaum haben können, zahlen extrem hohe Steuern. Andere Frauen, die in der Konkurrenz kaum mithalten können, finanzieren mit diesem Geld ihre Kinder. Die Hälfte von ihnen aber wird wegen fehlender Qualifikation die Leisterinnen gar nicht ersetzen und auch die Mittel für ihre Renten nicht verdienen können. Wenn man Deutschland als einen einzigen Menschen fasst, dann wird er älter, kleiner, unqualifizierter und schuldenreicher. Für 2060 erwartet das Statistische Bundesamt statt 82 nur noch 65 Millionen Einwohner mit einem Durchschnittalter von 54 statt jetzt 44 Jahren. Aber auch das wird nur gelingen, wenn jährlich – statt jetzt gerade mal 700 – mindestens 100.000 Hochqualifizierte kommen und nicht weiter jährlich 150.000 Hochqualifizierte auswandern statt hierzubleiben. Für diesen Idealfall kommen auf 100 Arbeitsfähige zwischen 25 und 65 Jahren 180 zu Versorgende – die Alten, die Jungen und die Gleichaltrigen in Hartz IV. Aber selbst diese Prognose ist noch geschönt. Denn jene 100 Aktiven werden sich die Versorgung von 180 Bedürftigen nicht zutrauen und aus dem Lande so fliehen wie damals die New Yorker aus ihrer geliebten Stadt. Dann machen sich pro Jahr vielleicht nicht „nur“ 150.000, sondern gleich eine halbe Million davon.

    IV.

    Vor unseren 40 Tüchtigen der 100 eigentlich Benötigten lässt sich die deutsche Abwärtsspirale also nicht verstecken. Schon 2007 träumen 87 Prozent der deutschen Hochschulabsolventen von Auswanderung. Und dafür stehen ihre Chancen bestens. Längst werden sie nicht nur in den deutschen Statistiken gezählt, sondern auch in den Prognosen der klassischen Einwanderungsländer. Allein die fünf Anglo-Nationen Australien, England, Kanada, Neuseeland und USA benötigen jedes Jahr 1,7 Millionen qualifizierte Einwanderer, um ihre eigene Alterung wenigstens zu verlangsamen. Deutschland hat pro Jahr weniger als 700.000 Neugeborene. Die Anglo-Länder müssen jedes Jahr mehr als das Doppelte davon gewinnen, um nicht selber in deutsche Verhältnisse zu rutschen.

    Gleichwohl würden sie aus Deutschland nicht jeden nehmen. Ihre Einwanderungspolitik folgt nämlich Prinzipien. Sie wollen, dass ihre eigenen Kinder einmal mehr können als die Eltern. Deshalb müssen auch die Zuwanderer tüchtiger sein als die Einheimischen. Nur wer für die Aufnehmenden etwas leisten kann und ihnen nicht gleich in die Taschen greifen muss, darf hoffen, von ihnen auch angenommen zu werden. Wer sich aber einbringen kann, darf in jeder Farbe schillern. Wer jedoch schon daheim zu den schlechten Schülern gehörte, darf auch mit empörtem Verweis auf Haut- und Haarfarbe nicht herein.

    Australien will „hoch qualifizierte Menschen, die bestens ausgebildet sind. Sie müssen Englisch auf hohem Niveau beherrschen und sehr schnell einen Beitrag zur australischen Wirtschaft leisten können.“ Kanada schlägt denselben Ton an. Wir wollen „als Einwanderer erfolgreiche Unternehmer, die mit ihren Fähigkeiten und ihrem Know-how einen Beitrag zum wirtschaftlichen und kulturellen Wohl Kanadas sowie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze leisten.“

    Kanada erreicht unter allen Nationen das Traumziel der Einwanderungspolitik: Bei den Kindern seiner Zuwanderer wird mehr Intelligenz gemessen als beim einheimischen Nachwuchs. Deutschland bildet dazu den Gegenpol. Von mehr als zehn Millionen Zuwanderern seit 1987 sind nur 5 bis 10 Prozent qualifiziert. Die lebenslange Versorgung vieler dieser Menschen, die weder daheim noch hier eine Chance haben, wird selten gepriesen. Doch wann hätte Deutschland schon mal jemanden beschützt oder gar befreit? Jetzt aber ist jeder der 25 Millionen Nettosteuerzahler mit 40.000 Euro für Migranten verschuldet. Wer sonst könnte eine Billion Euro Hilfsgelder für Fremde vorweisen? Das ändert allerdings nichts daran, dass Migrantenkinder nirgendwo tiefer unter den einheimischen Schulleistungen liegen als zwischen Rhein und Oder.

    Ausländer – das zeigt der Blick auf Kanada – können das Problem nicht sein. Sie sind die Lösung. Das belegen in Deutschland muslimische Iraner, russische Juden und Ostasiaten, die bessere Abiturnoten hinlegen als Kinder der deutschen Mittelschicht. Schlechte Schulnoten jedoch bleiben auch nach dem Überschreiten einer Grenze schlechte Schulnoten. Sie verwandeln sich nicht plötzlich in ein Ausländerproblem. Hinter diesem Schummelwort versteckt sich eine gescheiterte Einwanderungspolitik. Dasselbe gilt für den Wunderbegriff Integration. Aber Exzellenzstudenten integrieren sich mit Schulabbrechern selbst dann nicht, wenn sie Sprache, Religion und Hautfarbe teilen. So etwas gelingt weder in Istanbul noch in Berlin.

    http://www.parteidervernunft.de/node/1455#comment-11067

  128. #5 MultiKumulti

    Diese Partei sieht die Einführung des Bundesweiten Volkentscheides vor- allein deshalb verdient die FREIHEIT all unsere Unterstützung! Gesetze werden von Menschen gemacht und Menschen können diese auch wieder ändern, va. wenn Änderungen unabdingbar sind und über Gedeih oder Verderb unserer Kultur entscheiden! Nihilismus ist hier fehl am Platze!

  129. Was hat das Bekenntnis zu einem deutschen Nationalstaat mit irgendwelchen Splitterparteien und deren Wahlergebnissen zu tun? Man kann sich auch solange in Richtung …verbiegen bis ein Unterschied zu den Linksgrünen, Gelben und “Schwarzen” nicht mehr auszumachen ist.

    Am besten, man macht eine Begriffs- Personen- und Splittergruppen – Abgrenzungsliste auf und beteiligt sich im Kampf gegen Rechts, dann kann nichts mehr schiefgehen.

    Wenn die FREIHEIT keinen Multikulti- und deutschen Nationalstaat will, was dann?… Zitat Ende.
    _________________________

    Wie wäre es mit einem modernen, gesunden Land, indem vernünftige Politik von den Bürgern bewusst unterstützt wird und in dem es Spaß macht zu leben ?

    Ich brauche dafür kein „national“, „Patriot“ und was sonst noch…

    Ich kann die Nibelungensage und die ollen Germanen und Kelten und Bach und Beethoven und Goethe und Schiller und Rilke (den besonders!) und Einstürzende Neubauten und die Toten Hosen und Albert Mangelsdorf und viel andere mehr auch lieben und schätzen ohne da ein Ding draus zu machen…

  130. #149 Gottfried von Bouillon (18. Nov 2010 18:56) Diese Partei sieht die Einführung des Bundesweiten Volkentscheides vor- allein deshalb verdient die FREIHEIT all unsere Unterstützung! ….
    …Nihilismus ist hier fehl am Platze!
    ____________________________________

    Danke, genau !!! 😉

  131. @ottoDd
    Sowohl hier als auch auf der facebook Seite der Freiheit höre ich immer wieder von Ihnen und Ihrem netzwerk21. Ihre -aus meiner Sicht- radikal libertäre Positionierung steht allerdings dem Grundsatzprogramm der Freiheit entgegen! Wie können Sie dann von der Gründung eines Landesverbandes reden? Oder planen Sie schon die „Revolution“ beim ersten Bundesparteitag? Das wäre dann die „Partei der Vernunft“, garniert mit ein bisschen Islamkritik.
    Mir gefällt das Programm so wie es ist und ich werde keiner Partei beitreten, in welcher sich beizeiten radikallibertäre Kräfte durchsetzen. Die Freiheit soll doch die 5% Hürde knacken, oder ???

  132. #5 MultiKumulti (18. Nov 2010 12:34)
    Nein, Du liegst mitunter richtig falsch!!! Ausweisunegen sind definitiv möglich. Ein neuerliches Urteil hat dies bekräftigt und hier ging es sogar um einen „Deutschen“, der jedoch falsche Angaben über seine Person gemacht hatte – er war also schon kriminell. Und da kann man ihm sogar die Staatsbürgerschft entziehen. Man kann insbesondere auch einen Quote festlegen, um Multi-Kuti einzudämmen, ausweisen etc. Die Möglichkeiten sind da, nur die Verfassung wird noch nicht voll ausgereitzt.

  133. Der Mitgliedsbeitrag ist schon ziemlich heftig,
    aber wenn man bedenkt,wofür man sonst so alles Geld ausgibt, dann ist’s doch für unsere Zukunft gut investiert.

  134. Finde ihn eigentlich gar nicht hoch. Wenn man mal bedenkt, wie mein Vorposter bereits sagte, wofür man so alles sein Geld rauswirft, dann ist für diese gute Sache das Geld mehr als wert

  135. Ich warte erstmal ab, wer dieser Partei noch beitreten wird. Dee-Ex ist ja weg und Ehssan Khazaeli (Beispiel) ist jetzt da. Mal schauen, wer da noch kommen wird. Zudem muss erstmal ein Programm erstellt werden. Ich möchte nix Überstürzen. Gruss

  136. mir gefällt das Programm soweit ganz gut, die Forderungen sind richtig.

    Ich bin dabei, unsere Freiheit sollte es einem schon wert sein.

  137. #5 MultiKumulti & #28 MultiKumulti

    Abschieben geht nicht und sollte nicht gefordert werden, weil es ja „unmöglich“ ist…
    Erhöhung der Strafen kann das Leben und die Zukunft unserer „Talente“ ruinieren, ahso…

    Natürlich… wir als Volk dürfen gar nichts!

    Wie dumm muss man eigentlich sein, um nicht dafür zu sein Ausländer abzuschieben und höhere Strafen zu fordern???!
    Sry solche Idioten wie du gehören hier einfach nicht hin genauso wenig wie jeder andere hier der mir gleich erklären will, dass man solche Deppen wie dich zu überzeugen braucht.
    Wähl am liebsten nichts und kritisiere jede Veränderung, die dir helfen will GUT!

    Tu uns allen einen Gefallen und springt aus einem möglichst hohem Stockwerk.

  138. #5 MultiKumulti & #28 MultiKumulti

    Ich meine was sind den deine Wünsche und Ziele? Jedem Migranten erklären, dass er wertvoll ist und ihn mit Geld überhäufen, da er dann natürlich kein soziales Bedürfnis mehr hat kriminell zu werden und in deiner linken Welt mit dem Geld natürlich seine Intelligenz und Bildung steigt?!

    WOZU postet du überhaupt hier, wie krank ist das denn solltest du wirklich islamkritisch sein, du verschwendest deine Lebenszeit, NUR um uns hier zu demoralisieren und unsere einzige Hoffnung schelchtzureden?
    Wozu setzt du dich dann an den PC und tippst diese Zeilen??!

    Du bist das letzte Stück Scheiße

  139. #159 Zahal:

    Ich bin dabei, unsere Freiheit sollte es einem schon wert sein.

    Zum Glück sind wir da ja nicht allein. Und das mit einem weltoffenen Programm kriegen wir schon hin 😉

    Und die Kosten? Einmal mit Weibi in der Fressgass – und schon ist man ärmer!

  140. Ich nehme an das Die Freiheit den anderen Parteien das fürchten lernt. Wie man bei WELT Online schon jetzt sieht, werden dort fast alle Kommentare gelöscht, in denen das Wort Freiheit auftaucht.

    Ich hoffe, dass Die Freiheit in Berlin die 5% Hürde schon beim ersten Anlauf überspringt. Wenn die jetzige politische Stimmung zu dem Zeitpunkt der Wahl noch besteht, rechne ich mit einem Wahlergebnis, das zwischen 10% und 20% liegt.

    Dieses Wahlergebnis hängt jedoch zu einem großen Teil von unserem Verhalten ab. Wenn wir hier schon wieder damit anfangen alles schlecht zu reden und alles in Zweifel zu ziehen, werden wir den in Deutschland notwendigen Politikwechsel nie schaffen. Aus diesem Grund sollten wir alle mit ganzer Kraft Die Freiheit unterstützen. Dies ist vielleicht eine der letzten Möglichkeiten die wir haben, um uns für den Erhalt unserer Wertvorstellungen einzusetzen.

  141. #162 WissenistMacht (18. Nov 2010 21:24)
    Zum Glück sind wir da ja nicht allein. Und das mit einem weltoffenen Programm kriegen wir schon hin

    Und die Kosten? Einmal mit Weibi in der Fressgass – und schon ist man ärmer!

    Vollkommen richtig, man verschwendet soviel Geld – unsere Freiheit sollte das Wichtigste sein.

    Ich finde das Programm jetzt schon ausgewogen, die wichtigsten Faktoren stehen, sei es in der Rentensache, Gesundheit, Immigration und natürlich in der Aussenpolitik 😉

    Ich freue mich auf die Freiheit.

  142. Bin wirklich begeistert, aber nicht über die „Preisgestaltung“.

    Es kann doch wohl nicht sein, dass ich nur Fördermitglied ohne jedes Recht werden kann, aber den gleichen Beitrag zahlen soll wie ein Vollmitglied!

    Schade, aber so mache ich nicht mit.

  143. #165 Hein Schiffer (18. Nov 2010 22:15)
    Bin wirklich begeistert, aber nicht über die “Preisgestaltung”.

    Es kann doch wohl nicht sein, dass ich nur Fördermitglied ohne jedes Recht werden kann, aber den gleichen Beitrag zahlen soll wie ein Vollmitglied!

    Fördermitglied doch nur solange, bis sich Landes-und Kreisverbände gebildet haben, ausserdem wollen sie ihre Leute persönlich kennenlernen und das finde ich richtig.

  144. Das wird sowieso nix mit dieser PArtei: Zu groß ist die Konkurrenz an Kleinstparteien im „Marktsegment“ der Rechts-Konservativen! Das ist schlicht und einfach eine Frage der Mathematik…

  145. #166 Zahal
    „Fördermitglied doch nur solange, bis sich Landes-und Kreisverbände gebildet haben, ausserdem wollen sie ihre Leute persönlich kennenlernen und das finde ich richtig.“

    Ich auch, aber bis dahin Beitrag der Förderung nach eigenem Ermessen.
    Wenn ich Mitglied bin, kann ich auch voll zahlen.
    Volle Rechte – voller Beitrag.
    Ganz einfach.
    Aber nicht: Voller Beitrag – keine Rechte.

    Ist doch wohl ne einfache Rechnung, oder?

  146. Ich freue mich über die vielen positiven und optimistischen Kommentare. Jetzt ist es Zeit sich zu sammeln und gemeinsam unsere Werte und unsere Zukunft zu verteiligen. Die FREIHEIT hat diesen Schritt getan und dies verdient unsere Anerkennung und Unterstützung!

    Die Zukunft wird zeigen ob die FREIHEIT den Irrsinn hierzulande aufzuhalten vermag oder nicht.

    Zumindest schulden wir Ihr unsere Unterstützung um die notwendige Stärke für den beschwerlichen Weg, welcher vor uns liegt zu erreichen.

  147. Ich habe heute meine Mitgliedschaft beantragt und auch meinen Wunsch nach Vollmitgliedschaft durch Klick des entsprechenden Kästchens zum Ausdruck gebracht.

    meine Motivation:
    1. Ich muß später auch bei unserem Scheitern noch vor meinen Töchtern nachweisen können, daß ich nicht untätig blieb, daß ich wenigstens versucht habe, etwas zu tun und nicht nur gemeckert habe
    2. Ich glaube, nicht mehr warten zu können auf die ideale, perfekte und alles in meinem Sinne denkende Partei. Ich sehe einfach nichts besseres.
    3. Die Partei ist strikt und offensichtlich ohne Bezug zum antidemokratischen Rand und versucht aus meiner Sicht zu den „Kräften der Wahrheit“ zu gehören

    Ich kann einfach nicht anders.
    Ich glaube, falls ich mich doch irre und die Partei verschwindet, daß eine Mitarbeit bei dieser dennoch ehrenwert gewesen sein wird.

    Der Versuch ist auf jeden Fall ehrenwert und die 50 € sind zwar viel aber die Partei braucht Geld – soviel wie irgendwie geht.

  148. #169 hquer

    Ich sehe einfach nichts besseres.

    wow, das hab ich damals zu PRO auch gesagt, aber DIE FREIHEIT ist doch Sahne!
    Auf was wartet du? Das wird nix „Besseres“ nachkommen…

  149. Religion ist Privatsache. 🙂

    Das gilt auch für Wüstensöhne und die , die es werden wollen. 😯

    Gruß

  150. UPDATE: Die Höhe Ihres Mitgliedsbeitrages richtet sich nach Ihrem Einkommen. Die Angaben dazu sind aber völlig freiwillig. Wir freuen uns, wenn Sie DIE FREIHEIT mit dem Betrag untersützen, den Sie für richtig erachten.

  151. wozu eine sozen-partei unterstützen.

    nur weil sie gegen den unkontrollierten zuzug aus dem
    islamischen kulturkeis wettert und
    ansonsten nur unfreiheit im gepäckt trägt?

    nein danke!

    freiheit, eigentum, der rest ergibt sich daraus.

  152. Bei Pro Deutschland kostet der Monatsbeitrag – bei egal welchem Einkommen – immer 5 € 😉

    Günstiger sind sie auf jeden Fall – ob sie auch „billiger“ sind liegt im eigenen Ermessen!

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