Mathias DöpfnerWas ist denn heute mit dem Springer-Verlag los? Zuerst werden uns in der BILD die bitteren Wahrheiten über Ausländer und Hartz IV serviert, dann entdeckten unsere Spürnasen einen überaus lesenswerten (aber leider viel zu langen) Artikel des Konzern-Chefs persönlich über die Freiheits-Falle des Westens. Bis auf Döpfners Wunsch nach einer EU-Mitgliedschaft für die Türkei können wir davon vieles unterschreiben.

» Israelnetz.com: Döpfner kritisiert deutsche Iran-Politik

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126 KOMMENTARE

  1. Habe ich eben schon in der WELT gelesen. Wirklich brillant, was er schreibt – bis auf den EU-Beitritt für die Türkei, den es anzustreben gilt.

  2. Es ist ein Kardinalfehler des Westens, seine fundamentalistischen Freiheitsgegner dennoch nach eigenen Kriterien und Mustern auszurechnen. Das sind Erfahrungsschätze wie etwa: wenn man die Hand reicht, wird sie allein schon aus Höflichkeit ergriffen.

    Falsch. Was ist denn mit der Hand Obamas geworden, die er Ahmadinedschad angeboten hat? Die hängt immer noch ziemlich verloren im luftleeren Raum. Eine Geste, die in Teheran auf Gelächter gestoßen ist, und die als Zeichen der Schwäche und Ermutigung zu radikalerem Vorgehen gedeutet wird.

    Ein anderes Beispiel: Keine Regierung wird etwas unternehmen, bei dem sie das Leben Hunderttausender der eigenen Zivilbevölkerung aufs Spiel setzt (beispielsweise: einen Atomerstschlag mit dem Risiko des Gegenschlages).

    Falsch. Wer es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt von Ungläubigen zu befreien und dabei zuerst den Zionistenstaat Israel von der Landkarte tilgen will, der wird den Heldentod seiner Landsleute im Heiligen Krieg nicht als Opfer, sondern als schnelleren Weg ins Paradies sehen und begrüßen. Die Psychologie des Selbstmordattentäters liegt im erlösenden Knall des Sprenggürtels.

  3. ich stimme mit dem herrn döpfner nicht in allen punkten seines artikels überein, aber der artikel an sich ist wirklich brilliant.

    hut ab, herr döpfner für diesen wirklich aussergewöhnlichen aufsatz, der mit das beste ist, was ich jemals in der welt online zu dieser thematik gelesen habe.

  4. Ein letztes besonders folgenschweres Missverständnis ist die weitverbreitete Auffassung, der iranische Präsident drohe zwar immerzu, vor allem mit der Vernichtung Israels und neuerdings auch mit der Entwicklung von Nuklearwaffen, aber das seien nur taktische Drohungen, umsetzen werde er das ja nie. Nach dem Motto: Hunde, die bellen, beißen nicht. Für diese Ansicht gibt es nicht die geringste Evidenz. Diktatoren, die bellen, beißen sehr wohl. Mehr noch: Diktatoren tun in der Regel ziemlich präzise das, was sie öffentlich ankündigen.

  5. WOW,hätte ich Herrn Döpfner in der Form garnicht mehr zugetraut. Aber da sieht man, was für Reserven mobilisiert werden können, wenn man selbst betroffen ist, wie Herr Döpfner in diesem Fall als Chef der beiden im Iran inhaftierten Journalisten. Was muß bei unseren Politikern passieren, damit die aus ihrer beduselten Toleranzromantik aufwachen?

  6. @Volbeat
    Aber da sieht man, was für Reserven mobilisiert werden können, wenn man selbst betroffen ist […]

    Nicht wahr?!?
    Genau das gleiche hab ich mir auch gedacht :/

  7. Natürlich muss die Beitrittsfrage der der Türkei offengehalten werden – zumindest so lange , bis dort der Islam verschwunden ist.

    Dann kann man ja evtl. noch einmal darüber reden. Bis zu diesem Zeitpunkt lohnen nicht einmal Gespräche!

  8. # 5 Vollbeat: Stimme mit Ihnen überein, interessant was für Gedanken der Mann ausspricht wenn es um seine eigenen Leute geht.

    Aber: Immer schön PC, Türkei in die EU, nicht alle Moslems sind Islamisten…

    ….hatte ich da nicht etwas von einem Freiheitsforscher aus Heidelberg gelesen? Sagte der nicht was von Selbstbewusst?

    Ach übrigens: Danke Herr Dr. Sarrazin, ohne Sie hätte Herr Döpfner nie den Mut aufgebracht diesen Artikel zu veröffentlichen.

  9. Unter döpfner sind die springer-blätter verkommen zu msm.
    Die quittung haben sie bekommen, indem die leser davonliefen, ich auch.

    Wenn der döpfner jetzt herumjault, dann nur mit einem ziel: Wieder mehr lügen zu verkaufen.

    Was döpfner schreibt, wissen wir seit vielen jahren, auch aus dem staats-tv.
    Was daran sensationell sein soll, ist mir unerklärlich.

    Allein die führungslohnschreiber, die die Welt beschäftigt hat, sprechen bände.
    Da ist „Tissy“ Bruns, jetzt TS, war Mitarbeiterin beim Parteivorstand der DKP. Nach taz, Stern, Wochenpost und Tagesspiegel leitete sie das Berliner Korrespondentenbüro der Die Welt

    Oder

    Thomas Schmid,
    war Teil der Frankfurter Studentenbewegung und neben Cohn-Bendit, Joschka Fischer und Matthias Beltz Gründer der Gruppe Revolutionärer Kampf. War Lektor beim kommunisten Wagenbach, schrieb danach für Die Zeit, die taz und den linksalternativen Pflasterstrand. Ab 1989 beriet er Cohn-Bendit in multikulturellen Angelegenheiten in FFM.

    Die WELT warb für Kommunistin Pau unter Anzeigen:
    Neues von Petra Pau
    Neuigkeiten bestellen oder Tagesmeldung lesen
    http://www.petrapau.de/

    Seit dem tode von Löwensterns ging es bergab, die kritischen journalisten flogen raus – und nun dieser volksverdummende artikel eines döpfner.

    Und dann die BLÖD:
    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/12/14/bluttat-schockt-bayern/passauer-polizei-chef-mannichl-von-neonazi-niedergestochen.html
    Diese Neonazis wollten Barack Obama töten,
    Linke Hacker knacken Neonazi-Forum,
    Nazi-Flagge aus frischem Grab entfernt,
    Nazi-Übergriff,
    Rechter verletzt Mädchen mit Spaten.

    Absoluter höhepunkt der deutschfeindlichen hetze war 2002 in BLÖD:
    23.11.02: „Neonazis ertränken Kind. Am hellichten Tag im Schwimmbad. Keiner half. Und eine ganze Stadt hat es totgeschwiegen. 50 Neonazis überfielen den kleinen Joseph. Schlugen ihn, folterten ihn mit einem Elektroschocker, dann warfen sie ihn ins Schwimmbecken, ertränkten ihn. Fast 500 Besucher waren an jenem Tag im ‚Spaßbad‘ … Viele hörten seine Hilferufe, keiner half.“

    Und dann heulten alle Medien im gleichen Tenor
    25.11. die SZ: „Ein Kind, ertränkt wie eine Katze“, die FAZ: „’Na, mach’s endlich, schmeiß ihn schon rein‘ – Die ganze Gruppe lachte und guckte zu.“ Am selben Tag setzte Bild noch eins drauf: „Josephs Mutter – Nazis bedrohen sie mit Mord“, Gysis SED-Kampfblatt Neues Deutschland: „Sebnitzer Mörderbande bedroht Mutter des Opfers.“

    Döpfner hätte lieber geschwiegen.

  10. Ich halte den Artikel von Mathias Doepfner für hervorragend. Nur beim Satz “… ist es aus diesem Grund auch strategisch so wichtig, der Türkei den Weg in die Europäische Union offen zu halten” stieß es mir sauer auf. Aber OK, “offen halten” kann ja auch bis zum Sankt Sanktnimmerleinstag gelten. Dass die jemals die Kriterien erfüllen, werde ich mit Sicherheit nicht mehr erleben.

    Übrigens: ich finde, der Artikel ist keineswegs zu lang – außer vielleicht für den typischen Bild-Leser.

  11. Ein Artikel in die richtige Richtung. Vielleicht ist er lernfähig und merkt mit der Zeit, daß Islamismus vielleicht doch was mit dem Islam zu tun hat. Na ja und das mit der Türkei da sollte er mal im Springer Blatt Bild die Aussagen von Helmut Schmidt lesen und drüber nachdenken.

  12. Eine großartige Analyse – enthält alles, was man zu dem Thema wissen muss. Und keineswegs zu lang, denn das Problem ist komplex und es ist wichtig, allen Aspekten mal genauer nachzugehen.

    Ausnahmsweise einmal echter „Qualitätsjournalismus“ …. 😉

    Es steht nur zu hoffen, dass wenigstens ein paar unserer Politiker diese Erkenntnisse beherzigen und danach handeln! Man sollte allen Bundestagsabgeordneten den Artikel schicken!

    Von Ulrike Ackermann übrigens habe ich schon andere Bücher gelesen und fand sie ganz hervorragend. Ein guter Tipp für Weihnachtsgeschenke für alle, die denken können und wollen.

  13. Toleranz gegen Intolerante ist Dummheit. Hat das ein Herr Döpfner auch schon erkannt?

    Immanuel Kant wußte das aber auch schon!

  14. Der Artikel ist sehr gut, bis auf die EWIGE LUEGE dass es zwei Islame gaebe, den guten [islam] und den schlechten [uebernannt islamismus].

    Im Wahrheit gibt es nur einen Islam, nur einen Mohammed, nur einen Koran, und die sogenannten „Islamisten“ [eine erfundene Wortschoepfung] sind diejenigen die den Islam, den Koran und das Beispiel Mohammeds am Besten umsetzen.

    Wie kommt einer dazu diese Leute als die „falschen“ Muslime zu bezeichnen, DAS IST EINE GLATTE LUEGE, EINE SKRUPELLOSE IRREFUEHRUNG DES EINFACHEN GUTGLAEUBIGEN MENSCHEN AUF DER STRASSE.

    LUEGE UND IRREFUEHRUNG SIND VERWERFLICH!

    ———-

    ISLAM im Endstadion seiner Implementation ist staatlicher Totalitarismus bzw Staatsterrorismus vom „Feinsten“ …bzw. vom Gnadenlosesten.

    ISLAMISMUS ist allenfalls das NOCH NICHT verstaatlichte Gesicht des [realen] Islam.
    OGMIOS 12.10.10

  15. Welt Online hat die Kommentarfunktion dieses Artikels geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

    Soviel zur neuen strategie des herrn döpfner.

    Innerhalb kurzer zeit ein viertel der kommentare gelöscht und die funktion geschlossen.

    Auf solche journalisten haben wir gewartet!

  16. @Elisa38

    Man könnte auch ein wenig genauer hinschauen und differenzieren, wenn man nicht voreingenommen wäre:

    Im Kommentarbereich dieses Artikels haben sich mehrere Kommentar-Spammer ausgetobt und vernünftige Kommentare gingen vollkommen unter, ich selbst habe es auch aufgegeben.

    Diesmal also eine berechtigte Schließung, um den ganzen Mist herauszulöschen. Einstweilen ganz ohne inhaltliche Zensierung.

  17. @ Elisa38

    die von ihnen kritisierte politik bzgl. der auswahl des schreibenden personals bei springer kann ich nicht beurteilen, aber bzgl. der folgenden 2 punkte muss ich ihnen widersprechen:

    Was döpfner schreibt, wissen wir seit vielen jahren, auch aus dem staats-tv. Was daran sensationell sein soll, ist mir unerklärlich.

    sie mögen das gewusst haben, und viele andere auch, aber dass ein mitglied der BRD-elite so einen brillianten artikel verfasst, lässt schon aufhorchen. ich stimme den vorkommentatoren zu, dass dies vor dem buch des herrn dr. sarrazin wohl nicht möglich gewesen wäre.

    Döpfner hätte lieber geschwiegen.

    NEIN, ganz im gegenteil, es ist sehr gut, dass sich herr döpfner mit seinem artikel in vielen punkten ganz klar positioniert hat.

    mag sein, dass der springer-verlag in der vergangenheit aus ihrer sicht fehler gemacht. aber deshalb wollen sie den verfasser für diesen ausgezeichneten artikel nicht loben. versteh ich nicht. ich würde sogar den gabriel loben, wenn er so einen artikel verfassen würde, obwohl ich diesen verlogenen fettsack abgrundtief verachte.

  18. IMMER NOCH BLAUÄUGIG ist Döpfner wenn er schreibt:

    „Freiheitsfeindlich ist nicht der Islam, sondern der islamistische Fundamentalismus, der leider von weiten Teilen der muslimischen Welt einfach hingenommen, und von noch weiteren Teilen der nichtmuslimischen Welt verharmlost wird“

    FALSCH. Es ist der Islam selber ! Döpfner erkennt (immer noch) nicht, daß sich der „islamistische Fundamentalismus“ völlig LEGITIM auf Koran und Sunna und Mohamed und Islam und Scharia beruft und berufen kann.

    In gewissen Sinn ist diese Auslegung sogar die „treuere“ im Sinne des Gründers und im Sinne der 1400 Jahre islamischer Expansion per Gewalt.

  19. Ein eindrucksvoller Appell an die Freiheit. Vor fünf Jahren wäre dieser Artikel in den Mainstreammedien nicht denkbar gewesen. Mehr kann man im Jahr 2010 nicht erwarten.

    Aber jetzt muss man deutlich machen, dass die Unterscheidung von Islam und Islamismus nicht mehr als eine Illusion ist, ein Ausdruck menschlichen Wunschdenkens.

    Diese Erkenntnis wird sich in den nächsten drei oder vier Jahren allgemein durchsetzen, und dies wird für viele Gutmenschen ein bitteres Erwachen bedeuten.

  20. Der Springer-Verlag ist aufgewacht, Gott sei Dank. Solange es geht, müssen wir mit den Mainstreammedien an einem Strang ziehen. So kann vielleicht das schlimmste verhindert werden. Nach wie vor haben wir keine Diktatur, sondern leben in einem demokratischen, friedlichen Land.
    Weiter so Axel-Springer-Verlag!
    Die Festnahme der Journalisten im Iran hat ihn wohl wachgerüttelt.

  21. Freiheitsfeindlich ist nicht der Islam, sondern der islamistische Fundamentalismus …

    Ein Ehemann, der seine Frau tötet, wird im Sinne der Verteidigung seiner Ehre vom Gesetz in Schutz genommen. Mädchen können mit 13 verheiratet werden (bis vor kurzem sogar mit 9) – nach unseren Maßstäben ist das sexueller Missbrauch von Kindern. Eine Frau, die in Notwehr ihren Vergewaltiger tötet, ist von der Todesstrafe bedroht.

    Leider kennt sich Mathias Döpfner nicht besonders gut mit dem Islam aus. Dazu muß man wissen, daß das Rechtsverständnis auf dem Koran, den Hadithen und auf zahlreichen Fatwas beruht. Alles Quellen des Islam, und nicht des islamistischen Fundamentalismuses, den es an sich so übrigens gar nicht gibt. Ein islamistischer Fundamentalist eifert dem Propheten in jeder Hinsicht nach, andere, Säkulare befinden sich auf gutem Weg zur Apostasie. Gutes Beispiel dafür sind Aleviten, die in der Türkei als Abtrünnige gesehen werden. Aber Mathias Döpfner wird das auch noch lernen.

  22. Vor wenigen Jahren noch wären solche Artikel unmöglich gewesen.
    Die Mufti-Kulti Luftschlösser werden marode und beginnen zusammenzufallen.

  23. Der Artikel trifft haargenau ins Schwarze, von einigen Detailfragen wie den türkischen Beitritt zur EU oder die israelische Siedlungspolitik mal abgesehen.

    Und obwohl der Vorstandsvorsitzende des Verlags in einer Passage schreibt: „Und wenn dann doch mal jemand gegen die Sprachregelungen der ‚political correctness‘ aufbegehrt, dann wird man schnell in die Zonen der intellektuellen Wüterei verbannt, aus der es im aufgeklärten, feinsinnigen intellektuellen Diskurs kaum noch ein entrinnen gibt“, wird im Kommentarbereich gelöscht wie wild. Kein einziger meiner aus meiner Sicht reichlich harmlosen Kommentare blieb stehen, inzwischen ist der Kommentarbereich ganz geschlossen.

    Die Reaktion ist ähnlich einem Mohammedaner, der auf die Aussage, seine Religion habe ein Gewaltproblem, „gar nicht!“ brüllt und hocherbost wild um sich prügelt.

    Es gibt Lichtblitze, die andeuten, dass man sich doch auf eine freiere Diskussion zubewegt, die aber leider meist gleich wieder verpuffen. Stattdessen wird der Kommentarbereich von Schreibern dominiert, die die Terrorwarnung als Verschwörung der Regierung sehen, einen Polizeistaat durchzusetzen, um den zu verhindern man dann natürlich – die Logik auf den Kopf gestellt – möglichst weit links wählen soll.

    So bleibt der Artikel bittersüß…

  24. Fängt das mit dem Kommentar-Spammen jetzt auch hier schon an??

    Öffentlich schmutzige interne Wäsche zu waschen, macht wahrlich keinen guten Eindruck.

  25. Das freie Modell des Westens ist latent und akut bedroht.

    Aber doch nicht durch die Moslems, sondern durch Journaille und Politik. Fast alle Medien schauten über Jahre, Jahrzehnte weg, auch der Axel Springer Verlag. Diese Selbstverständlichkeit, die Döpfner hier an den Tag legt, ist eine Unverschämtheit. Warum mußten sich denn über Jahre Blogs wie PI gründen, weil die Presse politisch korrekt schwieg. Jetzt will mal wieder keiner Schuld haben, aber so leicht kommt ihr uns nicht davon.

  26. @ #35 kaempfer (23. Nov 2010 11:37)

    Willst du jetzt hier rumspammen?

    Deine Erpressungsversuche kannst gleich wieder einpacken!

    OT ist immer in Gefahr, gelöscht zu werden. Und dein spalterischer Hetzmüll hier ist sicher ebenfalls gegen die Blogbestimmungen.

    Du FORDERST ??
    Und wenn du nix bekommst dann bist du ein beleidigter PI-Hasser?

    Dein Ton gefällt mir nicht! Hier wird sich niemand auf deine Erpressungsversuche einlassen.

  27. Eigenartiger Artikel. Für alle etwas und am Ende fehlt die klare Stellungnahme. Türkei nach Europa, am Besten wäre es, die Moslems würden unsere Probleme mit ihnen selber lösen und wir sollten endlich Entschlossenheit (wozu?) zeigen, DAMIT nichts passiert, ja hilf Himmel, was denn nun?

    Im besten Fall ist der Mann hin- und hergerissen und weiß nicht mehr weiter, musste aber mal loswerden, was ihn bedrückt.

  28. #38 QuoVadisDeutschland

    Wir sollten uns darüber freuen, dass manche von den MSM nach Sarrazin endlich aufwachen und sich trauen, anders zu schreiben – auch wenn es meinetwegen zunächst einmal aus Opportunismus geschieht. (Obwohl man einen so fundierten Artikel wie diesen kaum aus Opportunismus schreiben würde – dazu macht das viel zu viel Arbeit.)

    Die Springer-Zeitungen sind aus meiner Sicht derzeit noch unsere einzigen Verbündeten – wir sollten froh sein, dass sie heute Dinge schreiben, die bisher nur bei PI und anderen zu lesen waren!

  29. #40 Denker

    Ich tippe mal, das ist wieder unser alter Freund Thomas Lachetta mit wieder einem neuen Nick. Einfach nicht beachten. Allerdings hat er in einem Punkt Recht: Der Umgangston wurde schlechter. Und es scheinen sich ein paar U-Boote hier zu tummeln, die speziell die User attackieren, die sich als Atheisten geoutet haben. Christen können die jedenfalls nicht sein.

  30. @ #40 KDL (23. Nov 2010 11:52)

    ach – deshalb kommt mir diese Spam-Attacke so bekannt vor … irgendwann schon mal gelesen;

    Dass sich der Umgangston ändert, ist ganz selbstverständlich.
    Je mehr Leute hier lesen und schreiben, desto vielfältiger die Ausdrucksweise – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne.

    Da es rein statistisch viel weniger Uni-Absolventen als Hauptschulabsolventen gibt, wird der Trend insgesamt eher weg von Bildungseliten und hin zum Volkszorn der Straße gehen.
    Aber das ist nicht schlecht – sondern im Gegenteil: es ist gut.

  31. #26 kaempfer (23. Nov 2010 11:26)

    Du hättest besser daran getan, mit diesem Schreiben zu warten, bis du fähig bist, das, was du mitteilen willst, sachlich und höflich zu formulieren. Außerdem gehört es sich nicht, gleich an alle offenen Threads denselben Text zu schicken, weil damit keine zusätzliche Information verbunden ist.

    Wahrscheinlich geht es hier den meisten so wie mir: Ich kann deinen Beitrag zwar inhaltlich nicht beurteilen, vermute aber, daß er sachlich nicht berechtigt ist, denn in diesem Fall hättest du es ja nicht nötig gehabt, dich so emotional zu äußern.

  32. Nun, die Frage, weshalb sich die Welt auf einmal „öffnet“, liegt ja wohl auf der Hand:
    es sind ihre Journalisten, die da im Iran eingekerkert sind. Da wacht man mit einem Mal auf.
    Was die tolle individualistische Gesellschaft anbelangt, so scheint sie doch ihre Schwachstellen zu haben, wenn sie sich nicht selbst zu verteidigen vermag. Wobei unsere Gesellschaften so individualistisch gar nicht sind, sonst gäbe es nicht so viel Bevormundung seitens Kindersitzvorschriften, Antidiskriminierungsterror und Gutmenschentum.

    Wir leben in einer Orwell’schen Light-Gesellschaft, deren Schlinge sich immer enger zusammenzieht, während der Bürger den echten Gefahren gegenüber (Überfremdung, Kriminalität) allein gelassen wird.

  33. Und der von Döpfner konstruierte Gegensatz islamisch-kollektivistisch/westlich-individuell ist mir auch viel zu platt bzw stimmt mE überhaupt nicht. Was ist das für eine Freiheit, wo der Staat die „Grundbedürfnisse“ wie Wohnen, Wärme, Nahrung und Gesundheitsversorgung für alle und jeden sicherstellt und sich dafür das Geld per Zwang von seinen „freien“ Bürgern holt? Eine Freiheit, die jede Verantwortung ablehnt und die im wesentlichen aus Konsum von Genussmitteln, Drogen, Pornos und pc Gendersexualität besteht, erscheint mir höchst verdächtig. In Wirklichkeit segelt im Westen (zumindest in Europa) unter der Flagge „freiheitlich“ ein absolut kollektivistisches System.

    Kollektivistisch ist der Islam allenfalls in dem Sinne, daß die Sippe/Familie eine große Rolle spielt, aber doch nicht wie in der ehemaligen UdSSR, China oder Mordkorea. Sind Länder, in denen Familienverbände noch eine Rolle spielen kollektivistisch oder freiheitlich?

  34. @ #47 Grant (23. Nov 2010 12:05)

    Kollektivistisch ist der Islam allenfalls in dem Sinne, daß die Sippe/Familie eine große Rolle spielt, aber doch nicht wie in der ehemaligen UdSSR, China oder Mordkorea.

    Der Islam ist sehr wohl kollektivistisch!

    Das Individuum einer Person wird ausgelöscht und jede Person wird als „Teil der Masse“ definiert.
    Genau das ist doch ein Kollektiv! Der Einzelne zählt nichts, nur die Masse ist wichtig!

    Bei Moslems tritt das sogar offen zu Tage:
    frag einen Moslem, was er von der Gleichbereichtigung der Frau hält?
    Antwort: Der Imam hat uns gesagt, …
    deine Erwiderung:
    Sag nicht, was der Imam gesagt hat, sondern sag, was du denkst!
    Antwort: Ich denke wie der Imam, der gesagt hat, …

    usw usw
    Das individuelle Denken wird verboten und durch vorgegebene Meinungen ersetzt.

  35. @#41 KDL

    Zumindest nicht, wenn Christentum etwas mit Nächstenliebe zu tun hat, wie immer behauptet wird.

    Die „Schlaue Eminenz“ vermisst auch keine Gelegenheit, Anti-Atheisten-Minen auszulegen, wohl weil seine Leben ihn so anödet, dass er es mit Nebenkriegsschauplätzen anreichern muss.

  36. #36 QuoVadisDeutschland (23. Nov 2010 11:42), ich gebe dir recht!

    Aber doch nicht durch die Moslems, sondern durch Journaille und Politik. Fast alle Medien schauten über Jahre, Jahrzehnte weg, auch der Axel Springer Verlag. Diese Selbstverständlichkeit, die Döpfner hier an den Tag legt, ist eine Unverschämtheit. Warum mußten sich denn über Jahre Blogs wie PI gründen, weil die Presse politisch korrekt schwieg.

    Das ist wieder mal typisch: ab und zu wird den kritikern ein brocken zugeworfen, damit sich die gemüter beruhigen sollen.

    Nicht, gar nichts, wird sich am schreiben im asv ändern!

    Nicht nur die massenhafte löschung von beiträgen, sondern die schliessung der funktion spricht bände.

    Und das passiert mit jeder kritischen meinung bei Welt-online!

  37. #49 Denker (23. Nov 2010 12:13)

    Das ist gar nicht so einfach.

    Frauen zählen im Islam eher zum Vieh, als zu den Menschen.

    Der Islam ist eine Männer/Krieger-Religion. Männer in Gruppen bilden in der Regel schnell eine Hierarchie aus, die dann recht stabil ist. Die ganzen Familien-, Sippen-, Clan-, Dorf- und sonstwas für Oberhäupter zählen mE sehr wohl. Das ist führerorientiert, aber nicht auf das Kollektiv. Wobei es natürlich immer ein Kollektiv gibt, aber das führt nicht. Es ist Steinzeit, wobei zugegebenermassen alle modernen kollektivistischen Systeme Mogelpackungen waren

    Trotzdem finde ich unser System, das Dir jede relevante Entscheidung abnimmt und Dir noch die Pseudo-„Freiheit“ lässt, ob Du Dir ein Hollister- oder ein C&A-Hemdchen kaufst, mindestens genauso problematisch.

  38. @ Grant:

    Den Gegensatz zu freiheitlichen Systemen gibt es sehr wohl, allerdings ist das Kollektivistische eher eine Folgeerscheinung der diesen Systemen zugrunde liegenden Geisteshaltung: nicht freiheitliche Systeme sind nämlich allesamt geschlossen, d.h. sie sind nicht wandlungsfähig und geben vor, schon alle Antworten mitzubringen – man kann auch sagen, sie sind totalitär. Das trifft auf Sozialismen, egal ob rot oder braun, ebenso zu wie auf den Islam.

    Freiheitliche Systeme sind offen, sie lassen also Einflüsse von außen zu und zeichnen sich daurch aus, dass sie sich ständig korrigieren und anpassen, wie das u.a. bei Demokratien oder der freien Marktwirtschaft der Fall ist.

    Totalitäre Systeme neigen aufgrund ihrer Starrheit dazu, schlecht zu wirtschaften und ihre Bürger verarmen zu lassen. Da Bürger das nicht freiwillig mitmachen, schränken geschlossene Systeme regelmäßig die Freiheit ihrer Bürger drastisch ein – Polizeistaat, soziale Kontrolle, strenge Überwachung und scharfe Strafen gehören zum Standardrepertoire. Diese Systeme unterdrücken ihre Bürger und schreiben ihnen teils bis ins Kleinste Detail vor, wie sie zu leben haben, geben die Lebensplanug vor, rationieren die Versorgungsgüter und/oder bestimmen, wie im Islam, wie oft man betet, wie man seinen Bart trägt und mit welchem Fuß man die Toilette zuerst zu betreten hat.

    Kollektivismus ist nicht das direkte Gegenteil zur Freiheit, wohl aber zum Individualismus, mit dem die Freiheit einhergeht.

  39. #47 Grant (23. Nov 2010 12:05)

    Sind Länder, in denen Familienverbände noch eine Rolle spielen kollektivistisch oder freiheitlich?

    Hmm… mir fallen dazu ausserhalb der islamischen Welt eigentlich keine Länder ein. Was die Frage zu einer akademischen machen würde.

  40. Das Problem ist, dass nicht alle Menschen unter dem Begriff „Freiheit“ dasselbe verstehen.

    Der Pädophile wird seine Freiheit darin sehen, mit Kindern Sex zu haben.
    Die Kinder sehen das sicher anders.

    Der Psychopath wird seine Freiheit darin sehen, an seinen Mitmenschen seine Psychosen auszuleben.
    Dessen Mitmenschen werden auch das anders sehen.
    Der Eine glaubt, Ungläubige zu schächten oder zu vertreiben, falls sie nicht freiwillig zum Islam konvertieren, sei seine Freiheit.

    Der Ungläubige wird das logischerweise ebenfalls anders sehen.
    Dieser will den gewaltbereiten und zugewanderten „Rechtgläubigen“ lieber nicht weiterhin in seinem Land haben.
    In seinem Land nach seinen Vorstellungen und Werten ungestört leben zu können, ist das, was wir unter Freiheit verstehen.

    Es muss, um die Freiheit des Einen zu schützen, die Freiheit des Anderen eingeschränkt werden.

    Leider geht das nicht, wenn alle gleichberechtigt sind.

    Und genau das ist noch das Dilemma unserer Regierungen.
    Es muss, um die Freiheit der Einheimischen, der Zuersthiergewesenen, wirklich zu schützen, Diskriminiert werden.

    Gleiche Rechte für alle zu gewähren geht dann nicht, wenn die Vorstellungen von Freiheit und Recht zu unterschiedlich sind.

  41. #41 KDL (23. Nov 2010 11:52)

    Der Umgangston wurde schlechter. Und es scheinen sich ein paar U-Boote hier zu tummeln, die speziell die User attackieren, die sich als Atheisten geoutet haben.

    Es gibt ein übliches Verfahren in der Statistik, Meßwerte die mehr als zwei oder drei Standardabweichungen vom Mittelwert differieren als Ausreißer zu betrachten und von der Analyse auszuschließen.

    Der Umgangston eines Postings ist zwar zahlenmäßig nicht angebbar, läßt sich aber intuitiv abschätzen. Wenn man die solcherart ermittelten Ausreißer wie beispielsweise „Graue Eminenz“ oder „Surgon“ eliminiert, verbessert sich der mittlere Umgangston erheblich. Er könnte noch weiter verbessert werden, würde man sich die oft genervten Antworten auf diese Leute sparen, indem man darauf verzichtet, auf sie einzugehen.

    Christen können die jedenfalls nicht sein.

    Da bin ich mir nicht so sicher, denn bei denen gibt es auch sehr schräge Vögel. Glücklicherweise aber sind typische Christen heute von anderer Art.

  42. #48 protect (23. Nov 2010 12:11)
    „Meine Zustimmung gilt Hr. Altkanzler Schmidt zwecks des EU-Beitritts der Türkei.“

    Ach, der schmidt!
    Unter seiner regierung erfolgte zwar
    ein allgemeiner anwerbestopp – medienwirksam, aber dafür vollzog sich ein verstärkter familiennachzug.

    Und das waren nicht nur massenhaft mehr menschen, die vermehrten sich dann hier auch noch explosionsartig.

    Da hätte schmidt lieber geschwiegen.

  43. Kaum wird Springer mal gelobt, ist auch schon die Kommentarfunktion wieder abgeschaltet. Daher mein für die Welt vorgesehener Kommentar hier:

    Also das verstehe ich jetzt nicht, der nette Herr Mazyek behauptet doch immer dass der Islam der zu 100% mit dem Grundgestz übereinstimme und unser Bundespräsident hat den Islam doch auch ganz liebgewonnen und der Herr Fischer wollte am liebsten unsere ganze Bevölkerung austauschen, Hauptsache wir Deutschen haben bald nichts mehr hier zu melden.
    Ich bin jetzt ein bisschen verwirrt. Kann mir das jetzt bitte mal jemand richtig erklären, so als wäre ich sechs Jahre alt?

  44. @ Grant:

    Nachtrag:

    Die Anzeichen, dass Deutschland inzwischen auch bei Weitem zu totalitär geworden ist, werden immer deutlicher: prinzipiell sind wir per Grundgesetz beides, nämlich sowohl sozial als auch eine Marktwirtschaft. Wie das gewichtet wird, ist nicht näher festgelegt, beides kann sich theoretisch auf einer Skala von 0-100 im Bereich von 1-99 bewegen. Wenn man allerdings einen Sozialstaat betreibt, der jährlich Milliarden mehr kostet, als man an Einnahmen durch ohnehin schon rekordverdächtig hohe Steuern hat, wenn die quer Politik durch alle Parteien stets linke Meinungen zulässt und rechte bekämpft und wenn die Presse Meinungen nur in einer politischen Richtung veröffentlicht (und bei der ganz seltenen Veröffentlichung einer anderen Meinung löscht was das Zeug hält und den Kommentarbereich schließt), wenn Zuwanderer ins Land geholt werden, ohne dass die Staatsbürger diesbezüglich gefragt werden und man sie, wenn sie sich äußern, mundtot macht und aus dem Beruf mobbt – wenn man so klar vorgibt, was die Menschen zu denken haben und was nicht, bewegt man sich nicht mehr in einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Marktwirtschaft und Sozialem, zwischen individueller Freiheit und kümmern durch den Staat, sondern man hat es mit einer klaren ideologischen Bevormundung zu tun.

    Deutschland ist nicht frei, aber wir sollten es wieder werden, und die Mohammedaner helfen uns wohl eher nicht dabei.

  45. #58 Argutus rerum existimator

    Mit deinen Ausführungen zur Statistik hast du natürlich Recht. Das Problem ist aber, wir Menschen (oder jedenfalls die meisten) haben keinen Riecher für Statistiken. Beispiel: Die Wahrscheinlichkeit, einen 6er mit Zusatzzahl im Lotto zu haben liegt bei 1:130 Millionen – dennoch spielen jede Woche Millionen Menschen Lotto. Aber klar ist, dass ein paar Leute, die hier stänkern (*) eher auffallen, als die vielen anderen, die sachlich diskutieren.

    —————
    (*) Du hast in deiner Aufzählung noch den Kommentator, der ein giftiges chemisches Element (das mit dem Symbol BE) als Nick gewählt hat. Wie ich es mir dachte, war er ein U-Boot. Diese tauchen bekanntlich von Zeit zu Zeit kurz auf, setzen ihre Minen ab und tauchen dann wieder für eine Weile ab.

  46. @ #60 McMurphy (23. Nov 2010 12:43)

    Kann mir das jetzt bitte mal jemand richtig erklären, so als wäre ich sechs Jahre alt?

    mögliche Antwort darauf:
    „Das verstehst du noch nicht – dafür bist du noch zu jung!“
    :mrgreen:

  47. Das heißt: Fast alle Moslems sind potenziell Verbündete im Kampf gegen den Islamismus

    Gerade viele von ihnen pflegen doch Kontakte zu Terroristen. Der türkische Premierminsiter Erdogan tritt den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, Saudi-Arabien unterstützt den Terror indirekt mit Geldern, Moslems in demokratischen Ländern denken nicht einmal im Traum daran, gegen den Terror zu demonstieren.

    Übrigens ist es aus diesem Grund auch strategisch so wichtig, der Türkei den Weg in die Europäische Union offen zu halten. Die Türkei Atatürks steht für moderaten, demokratischen, Religion und Staat trennenden Islam.

    Oh Gott, oh Gott. Das laizistisches Bild der Türkei wird durch Erdogan kontinuierlich demontiert. In einigen Jahren bleibt von der laizistischen Türkei nichts mehr übrig, wenn die Laizisten wehrlos bleiben.

    Mensch Döpfner ist echt eine Lachnummer! Geht Pommes verkaufen, aber verschont uns mit Halbwahrheiten.
    Den Rest dieses Artikel spare ich mir, denn er ist in einigen Teilen extrem schlecht recherchiert, was wohl beim Axel Springer Verlag oft an der Tagesordnung ist.

  48. Islam-Terror:
    10 Verdächtige in Deutschland, Belgien und den Niederlanden festgenommen.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/zehn-terrorverdaechtige-festgenommen/3189114.html

    #30 QuoVadisDeutschland (23. Nov 2010 11:27)
    #36 QuoVadisDeutschland (23. Nov 2010 11:42)
    „Das freie Modell des Westens ist latent und akut bedroht.“

    Aber doch nicht durch die Moslems, sondern durch Journaille und Politik. Fast alle Medien schauten über Jahre, Jahrzehnte weg, auch der Axel Springer Verlag. Diese Selbstverständlichkeit, die Döpfner hier an den Tag legt, ist eine Unverschämtheit. Warum mußten sich denn über Jahre Blogs wie PI gründen, weil die Presse politisch korrekt schwieg. Jetzt will mal wieder keiner Schuld haben, aber so leicht kommt ihr uns nicht davon.

    Danke für die klaren Worte zu dem Artikel! Genau das hätte ich auch an dem sonst ja durchaus erfreulichen Kommentar anfügen wollen.

  49. Hallo Leute,

    bei Springer würde ich mit ALLEN Türkei Aussagen vorsichtig sein.

    Der Axel Springer Verlag ist an der Dogan Holding (ABSOLUT GRÖSSTER türkischer Pressekonzern) beteiligt. Ich meine der Anteil liegt bei 15%. Was einen Gegenwert von mehreren hundert Millionen entsprechen wird.

    Deswegen lassen die „Jungs“ im Springer Verlag nichts auf ihre türkischen Freunde kommen.
    Ganz klarer Fall – sie schützen ihre Investitionen.

    Hier mal ein Ausschnitt aus Wikipedia.
    Zitat:
    Chefredakteur der Hürriyet war bis Ende 2009 Ertu?rul Özkök, einer der schärfsten Kritiker der Regierung Erdogan.
    Zitat Ende
    Gleichzeitig hatte die türkische Regierung einen Steuerstreit mit Dogan (dem Verleger).

    Hat natürlich garantiert NICHTS miteinander zu tun — neiiiheiiinn niemals nicht.

    Bisschen ernster: Die türkische Regierung hat den Steuerstreit entfacht um Dogan zu zähmen und Kritik von dieser Seite (an Erdogan) abzustellen.

    DIESE Botschaft wird auch der Springer Konzern verstanden haben. Ich jedenfalls kaufe kein Presseprodukt (nein auch nicht Computerbild) das den Beitritt der Türkei zur EU nicht deutlich ablehnt.
    Ich bezahle doch nicht meinen eigenen Untergang.

    Was mich an pi stört:
    Warum wird es in der Türkei gehostet? Man vertraut sich nicht seinen Gegnern an.
    Das halte ich für unklug. Der (die) türkische Geheimdienst dürfte alle IP haben.

    Gruß

    Z1

    ps. Da links nicht so gerne gesehen sind findet ihr die Nachweise unter „Dogan“ und „Hürriyet“.

  50. #67 QuoVadisDeutschland (23. Nov 2010 13:05)
    ja, das stimmt schon. Döpfner Kommentar-Analyse wirkt irgendwie völlig unschlüssig. Einerseits weist er auf schlimme und typische Eigenarten des ISLAMS hin, andererseits legt er das ein paar Zeilen später wieder in die Gutmenschen-Abteilung „fast alle Moslems wollen coch nur Frieden“. Wohl auch, um den Schwenk zum Türkei-Beitritt zu bekommen.

  51. #40 Hestia (23. Nov 2010 11:49)

    Ich wollte den Versuch keineswegs schlecht reden, besser so als gar nicht. Aber wenn schon, dann bitte korrekt und nicht nur halb.
    Vom Axel Springer Verlag halte ich rein gar nichts mehr. Obwohl der Spiegel vor Jahrzehnten gar nicht mal so schlecht war. Heute sind FAZ, JF, Blogs, Foren und Sachbücher meine klaren Favoriten. Mein Eindruck ist sogar, daß sich hier und anderswo zahlreiche Journalisten den Frust von der Seele über dortige Zustände schreiben.

    #52 Elisa38 (23. Nov 2010 12:31)

    Solche Blätter müssen eben nicht nur Leser bedienen, sondern genauso Anzeigenkunden, aber auch die Interessen der Inhaber wahren. Freier Journalismus – Fehlanzeige. Die JF ist da eine ganz große Ausnahme.

  52. Zurück zu obigem Artikel…

    Erstmal bin ich verwundert, daß in WO überhaupt ein Problem „erkannt“ wurde.
    Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dieser Artikel jedoch als Etikettenschwindel:

    -„Das Problem ist NICHT der Islam, sondern der Islamismus!“ Ok, dann bin ich als Christ auch kein Problem für Christenhasser, sondern nur der Christianismus. Ein Unterschied kann ich kaum erkennen.
    -„Muslime sind in der Pflicht, den Islamismus zu bekämpfen.“ Mit Verlaub, da soll wohl der Bock zum Gärtner gemacht werden. Die Attentäter des 11.9. haben sich in ihrer unislamistischen islamischen Umgebung auf ihr Werk vorbereiten können, ohne Verrat fürchten zu müssen.
    -„Die Türkei muß in die EU aufgenommen werden“ Da kann ich unter der Voraussetzung zustimmen, daß vorher der nichtmuslimische Bevölkerungsanteil auf 99% gestiegen sein muß.

    Dennoch will ich die Äußerungen Herrn Döpfners nicht ganz verdammen. Seine Thesen bezüglich der „Selbstaufgabe“ unserer Führung, des Erfordernisses zu selbstbewußtem Auftreten und zu Garantien bezüglich des Existenzrechts Israels und dessen Ausstattung mit der Möglichkeit einer militärischen Hilfeleistung hat meine Zustimmung genauso, wie die „Null-Toleranz-Politik“ gegenüber muslimischen Straftätern.

    Übrigens finde ich es bedenklich, wenn auf dieser Seite die Nomenklatura der Linken widerspruchslos übernommen wird.
    Wir haben kein, oder nur marginale Probleme mit Migranten. Wir haben ein Problem mit dem Islam und seinen Anhängern!

  53. „Ein letztes besonders folgenschweres Missverständnis ist die weitverbreitete Auffassung, der iranische Präsident drohe zwar immerzu, vor allem mit der Vernichtung Israels und neuerdings auch mit der Entwicklung von Nuklearwaffen,“

    Hier würde ich gern widersprechen – der Iran ist zwar eine Diktatur, aber der iranische Präsident ist kein Diktator.

    Der Grund hierfür besteht in der eigenartigen politischen Struktur des Iran mit einer gewählten weltlichen Komponente (mit dem Präsidenten an der Spitze, der aber fast nichts zu sagen hat) und einer ernannten geistlichen Komponente mit dem obersten Rechtsgelehrten und ernannten Geistlichen, die wieder um über eine Reihe von Gremien wie den Expertenrat/Wächterrat mit der weltlichen Komponente zusammenarbeiten bzw. kontrollieren.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Ahmadi-Nedjad kann viel reden, aber nichts entscheiden. Die gesamte Entscheidungsgewalt liegt bei Ali Chamenei, der schon seit 1989 im Amt ist und in der Vergangenheit einen ziemlich vernünftigen Eindruck machte (soweit sich dies vom Iran überhaupt sagen läßt).

  54. Angesichts der Tatsache, dass zwei Journalisten des Springerverlags im Iran verhaftet wurden, ist Döpfners Artikel äußerst schwach oder getrieben von der Absicht die Investitionen Springers bei der Dogan Gruppe zu retten. Atatürks Türkei findet nur noch am europäischen Küstenstreifen statt, die Islamisierung schreitet täglich schneller voran.

  55. Deutschland, Insel der Glückseligkeit

    Ist auch klar warum, wir Dhimmis zahlen ja auch genug Dschizya, mit der die Islamisierung Deutschlands finanziert wird. Wenn Deutschland unter den Lasten EU, Islamisierung, Euro, Türkei-Beitritt usw. zusammenbricht, und die Stütze nicht mehr fließt ist Schluß mit lustig in der BRD!

    Derzeit retten die PolitikerInnen ihr sozialistisches Umverteilungssystem durch miese Tricks, z.B. indem sie die Renten massiv kürzen und über Rentensteuer die deutschen Rentner abzocken.

  56. #65 KDL:
    #58 Argutus rerum existimator:

    Der Chirurg scheint ja nicht mehr da zu sein. Dagegen tapst der murrende Kater schon wieder herum, aber mangels Thema verhält er sich ausnahmsweise friedlich.

  57. #39 Grant (23. Nov 2010 11:47)
    „Im besten Fall ist der Mann hin- und hergerissen und weiß nicht mehr weiter, musste aber mal loswerden, was ihn bedrückt.“

    #72 johannwi (23. Nov 2010 13:19)
    „Döpfner Kommentar-Analyse wirkt irgendwie völlig unschlüssig. “

    Sehe ich auch so. Vor allem kommt für mich eine starke persönliche Betroffenheit rüber. Der Springer-Konzern hat ja gute Connections zur islamischen Welt. Von daher hatte Döpfner sicher das Gefühl, dass er und seine Leute in diesen Ländern besser geschützt seien. Jetzt hat er wohl zum ersten Mal in völliger Klarheit schmerzlich zu Kenntnis nehmen müssen, dass er auf die Connections nicht bauen kann. Daß gegenüber Ungläubigen keine Versprechen usw, gelten. Deshalb vielleicht auch die Überschrift „Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten“. Er hat das höhnische Lachen bei seinen Interventionsversuchen für seine Mitarbeiter zu spüren bekommen. Das hatte er so sicher nicht erwartet. Sei es ihm zu wünschen, dass er mit der Türkei, von der er sich wegen der geschäftlichen Verflechtung ja mehr erhofft, nicht dieselbe Erfahrung machen muß.

  58. #75 Prach

    Stimmt, Ahmadinedjad hat nicht viel mehr zu sagen als unser hochgeschätzter Bundespräsident, macht aber dafür verdammt viel Wirbel, wovon ein großer Teil aber nur heiße Luft ist. Oder auf den Punkt formuliert: Ahmadinedjad ist nichts weiter als eine Marionette der Mullahs.

  59. OT

    http://www.n-tv.de/politik/Parlament-sitzt-noch-im-Reichstag-article1985886.html

    Derweil sorgen sich die Berliner Parlamentarier angesichts der Gefährdungslage um ihre Sicherheit. Der Linke-Vizefraktionschef Dietmar Bartsch plädierte dafür, wegen der Terrorsorge manche Bundestagsdebatten zu vertagen.

    MUAHAHAHA – ausgerechnet den Linken, die behaupten, die Terrorwarnungen wären Ablenkungsmanöver von (wahlweise) Bankenkrise, EU-Krise oder HartzIV!
    Ausgerechnet denen geht jetzt als erstes der Arsch auf Grundeis- feiges, verlogenes Pack!

    —-

    und noch einen:

    „Gerade in einer Zeit, in der Muslime vermehrt Übergriffen ausgesetzt und verängstigt sind, brauchen sie deutliche Signale, dass sie zur deutschen Gesellschaft dazugehören, nötiger denn je. Wenn wir das nicht tun, spielen wir den Terroristen in die Hände“, sagte Mazyek am Montag im Gespräch mit der FTD.

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:islamfeindlichkeit-muslime-beklagen-klima-der-angst/50197458.html

  60. Was ich an die Welt schicken wollte, bei PI z.T. banal:

    Herzlichen Glückwunsch, Mathias Döpfner, zu diesem Artikel, Sie formulieren sehr treffend, welchen Geist wir angesichts der islamistischen Bedrohung brauchen. Leider zeigt sich auch, wie sehr dieser Geist unseren Politikern fehlt. Sie stehen fast in einer Reihe mit Geert Wilders- und das ist als Lob gemeint. Zum Kampf, den wir endlich aufnehmen müssen, gehört aber auch ein klares Nein zum EU-Beitritt der Türkei aus kulturellen, historischen und strategischen Gründen, und ein Plan zur Reduzierung der Anzahl der in Deutschland und Europa lebenden Moslems. Denn die Grenze zwischen Islamismus und Islam hat etwas künstliches. Das Problem fängt schon bei Mohammed selbst und seinem Koran an. Der Koran selbst ist mit dem Grundgesetz unvereinbar. Der Kampf darf sich nicht nur in höheren Sphären abspielen, sondern muß aus konkreten, kontrollierbaren Schritten bestehen.

  61. Der Beitrag enthält viele richtige Kernaussagen. Allerdings lässt auch Döpfner nicht die Katze aus dem Sack und trennt politisch korrekt zwischen Islam und Islamismus. Wie man Beispiele für den praktizierenden, freiheitshassenden Islam nennen kann um dann zu behaupten, das seien fundamentalistische Ausprägungen, erschließt sich mir nicht.

  62. Döpfner läßt auch im Hinblick auf die Türkei die Katze aus dem Sack. Er erklärt die Integration der Türkei – wie andere Publizisten, Professoren und Politiker – als strategische Notwendigkeit. Hier soll der Beweis erbracht werden, dass Islam und Demokratie zu vereinbaren seien. Dabei wird vergessen, dass bis jetzt die parlamentarische Regierungsbildung durch das Militär durchgesetzt wird. Ein Ausschluss des Militärs aus dem politischen Mächtespiel läßt vielmehr an ein algerisches Szenario denken.

  63. @ 75 Prach (23. Nov 2010 13:37)

    Die gesamte Entscheidungsgewalt liegt bei Ali Chamenei, der schon seit 1989 im Amt ist und in der Vergangenheit einen ziemlich vernünftigen Eindruck machte

    Naja – hier mal ein Zitat nach den Wahlen Achmadinedschads aber noch VOR dem offiziellen Endergebnis:

    „Dass 24 Millionen Iraner für ihn gestimmt hätten, sei ein Anlass zum Feiern und eine Bestätigung für die Republik. […] Der Wahlausgang sei ein Beweis, dass das Volk dem psychologischen Krieg des Feindes Widerstand leiste und dass es selbständig bleibe. Er dankte dem Innenministerium, der Polizei und allen, die zum Wahlausgang beigetragen hätten.“

  64. Wunder von Marxloh

    Südländer greifen Polizisten an

    Rheinhausen: Unbekannte griffen Polizisten an
    Beleidigung – Gefährliche Körperverletzung – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

    Duisburg – 22.11.2010 – 14:57 – Am Samstag (20. November) beleidigten zwei unbekannte Männer, gegen 22:30 Uhr, eine 18-Jährige in einem Bus der DVG-Linie 921, der die Friedrich-Ebert-Straße befuhr. Im Bus befanden sich zwei Polizisten (46 und 53 Jahre), die privat unterwegs waren. Beide ermahnten die Täter zur Ordnung und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen. Darauf attackierten die Randalierer die Beamten, traten einem ins Gesicht und schlugen den anderen mit Fäusten gegen Kopf und Oberkörper. Nach dem Nothalt des Busses flüchteten die Täter in Höhe der Stormstraße in unbekannte Richtung. Die leicht verletzten Polizisten begaben sich in ärztliche Behandlung. Die beiden Angreifer sollen Südländer gewesen sein und etwa 20-25 Jahre alt. Beide hatten sportliche Figuren und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Einer der Täter trug einen blauen Pullover. Sachdienliche Hinweise zur Identität der Männer nimmt das Kriminalkommissariat 42 unter der Telefonnummer 0203/280-0 entgegen.

  65. #65 KDL (23. Nov 2010 12:57)

    wir Menschen (oder jedenfalls die meisten) haben keinen Riecher für Statistiken.

    Ja, angeboren ist uns der nicht, denn mit Statistik-Intuition hat uns die Evolution nicht ausgestattet. Aber man kann ihn erwerben, wobei ein naturwissenschaftliches Studium oft hilfreich ist.

    dennoch spielen jede Woche Millionen Menschen Lotto.

    Lotto zu spielen ist wegen der den Spieler notwendigerweise benachteiligenden Gewinn-Chancen grundsätzlich unvernünftig. Allerdings gibt es einen einfachen mathematischen Trick, wie man die statistische Gewinnerwartung etwas erhöhen kann (ich nehme an, du kennst ihn), aber auch damit lohnt es sich nicht.

    den Kommentator, der ein giftiges chemisches Element … als Nick gewählt hat

    Der scheint weg zu sein. Ist wohl eine Verbindung mit einem anderen Blog eingegangen … 🙂

  66. @ #88 Argutus rerum existimator (23. Nov 2010 14:41)

    Lotto zu spielen ist wegen der den Spieler notwendigerweise benachteiligenden Gewinn-Chancen grundsätzlich unvernünftig.

    Es lohnt sich zwar nicht, aber man kann dabei auch nur den Einsatz verlieren – im Gegensatz zu so manchen Aktiengeschäften.

    Das Verlustrisiko ist im Verhältnis zum möglichen Gewinn erträglich.

    Da der nötige Einsatz gering ist, ist der Verlust verkraftbar – bei gleichzeitiger Wahrung der Gewinnchance

  67. Dieses Schreiben ging soeben an die viele MSM-, Kirchen-, Frauenrechts-, CDU- und Gesellschaftsforschungs-Vertreter:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    entschuldigen Sie, dass ich sie schon wieder belästige. Aber diesen außerordentlich treffenden Artikel in der Welt von heute möchte ich Ihnen ans Herz legen.

    http://www.welt.de/debatte/article11148187/Der-Westen-und-das-hoehnische-Lachen-der-Islamisten.html

    Und das, was dort steht trifft den Nagel auf den Kopf. Die Bürger wünschen sich eine Regierung, die sich dessen bewusst ist und dementsprechend handelt und sie nicht mit den daraus resultierenden Problemen in den Städten allein lässt. Und sie wünscht sich Institutionen und Medien, die dies in ihrer Arbeit berücksichtigen.

    Bitte setzen Sie sich für Deutschland ein! Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

  68. Ein wirklich klasse Artikel, und keineswegs zu lang. Hier werden Dinge auf den Punkt gebracht, die PI-Leser seit langem wissen. Nur den Unterschied zwischen Islam und Islamismus muss er mir noch erklären. Und ein EU-Mitglied Türkei? Da setzt er nun selber eine gutmenschliche Hoffnung gegen die dort voranschreitende Theokratisierung der Gesellschaft.

  69. Verschiedene Poster hier werfen Döpfner vor, er unterscheide zwischen Islam und Islamismus. Ich halte das für richtig. Ich weiß nicht, ob die Fundamentalisten unter den hier lebenden Muslimen die Mehrheit haben, aber ich sehe, dass die Säkularisierung in Deutschland auch dort eine zerstörerische Kraft entwickelt – so wie viele Jahre lang gegenüber den christlichen Kirchen.
    Wenn meine Tochter im Kindergarten von einem Kind aus muslimischem Elternhaus zum Geburtstag eingeladen wird, dann gibt es da genauso Gummibärchen, Pommes und Fanta wie bei jedem anderen Kindergeburtstag auch. Die Eltern arbeiten, zahlen hier Steuern und achten unsere Gesetze. Da ist es schon wichtig, dass wir diesen Leuten sagen, dass sie uns willkommen sind und darauf zu bauen, dass sie ihren Lebensstil an andere Muslime weitergeben anstatt sie in den Hass gegen uns alle zu treiben.
    Nicht jeder Muslim baut im Keller Bomben oder zwingt seine Kinder zur Heirat. Ein wenig Differenzierung schadet nicht. Und es ist gut, dass Döpfner das auch rausarbeitet.

  70. @ Denker, Harbi, Stefan Cel Mare:

    Demokratie ist, wenn man nach festgelegten Regeln die Regierung und damit die Richtung ändern kann. (Popper oder so)

    Genau daran hapert es bei uns doch mittlerweile gewaltig. Wir haben zwar die Wahl zwischen verschiedenen Parteien, das Wahlergebnis ändert aber nichts an der Politik. Einwanderung, Gender mainstreaming, pc, hohe Steuern, Klimawandel, erneuerbare Energien, Europa, Euro, bei alle diesen Themen gibt es zwischen den Parteien praktisch keine Unterschiede. Selbst bei der verlängerten Laufzeit für AKWs würden die Grünen vermutlich ganz schnell ganz still, wenn sie mit in der Regierung säßen.

  71. #88 Argutus rerum existimator

    Allerdings gibt es einen einfachen mathematischen Trick, wie man die statistische Gewinnerwartung etwas erhöhen kann

    Nee, den Trick kenne ich nicht. Außer natürlich viele Scheine abzugeben. Und zudem kann man die Chancen erhöhen, mehr zu gewinnen – falls man doch mal was richtig hat, indem man nicht häufig gewählte Zahlen (wie Geburtstage) oder „Strickmuster“ ankreuzt. Aber du machst mich neugierig… 😉

  72. @ Bischof
    Sie sind der Auffassung, dass die Säkularisierung unter den hier lebenden Moslems eine zerstörerische (!) Kraft entfaltet. Das mag schon sein, hervorzuheben ist allerdings, dass diese Säkularisierung zu einer allgemeinen Religionsentfremdung führen kann. Der angebliche Gegensatz von Islam und Islamismus ist damit in keiner Weise berührt.

    Außerdem darf man nicht übersehen, dass der Islam – im Gegensatz zum Christentum – in keiner Weise von der Aufklärung berührt wurde.

  73. #93 Bischof (23. Nov 2010 15:26)

    Ich weiß nicht, ob die Fundamentalisten unter den hier lebenden Muslimen die Mehrheit haben

    Wie groß deren Anteil der Fundamentalisten an jenen Menschen ist, die auf die Frage, ob sie Moslems sind, mit „ja“ anworten würden, kann ich auch nicht sagen. Unter denen aber, die tatsächlich Moslems sind, machen sie genau hundert Prozent aus, denn inhaltlich besteht zwischen einem Moslem und einem islamischen Fundamentalisten kein Unterschied.

    Ein Christ kann fundamentalistisch oder liberal sein, je nachdem wie er das Christentum interpretiert. Ein Moslem hingegen hat diese Wahl nicht, denn der Islam läßt ihm keine Interpretationsfreiheit.

    Für einen Moslem, der sich in einer Weise verhält, die uns an liberale Christen erinnert, gibt es folgende Möglichkeiten:

    1. Er praktiziert Taqiyya.

    2. Er ist zu schwach, um die Regeln seiner Religion streng einzuhalten (er sündigt also)

    3. Er ist Häretiker, dessen Religion mit dem Islam zwar noch gewisse Ähnlichkeiten aufweist aber nicht mehr identisch ist.

    4. Er ist ein Ex-Moslem (also Atheist, Christ oder sonst etwas), der das aber verheimlicht um nicht zu Schaden zu kommen.

  74. #96 KDL (23. Nov 2010 15:37)

    Außer natürlich viele Scheine abzugeben.

    Nein, das wäre eine schlechte Strategie, denn der mittlere zu erwartende Verlust steigt mit der Anzahl der Scheine.

    Aber du machst mich neugierig

    Du warst nahe dran. Der Trick besteht darin, echte Zufallszahlen zu nehmen. Jene Zahlen, die von Menschen (und nicht von Zufallsgeneratoren) ausgewählt werden, haben (bewußt oder unbewußt) verschiedene unzufällige Eigenschaften, was zur Folge hat, daß echte Zufallszahlen seltener auftreten als ihr statistischer Erwartungswert wäre. Die Ziehungen hingegen sind echt zufällig. Somit haben Zufallszahlen die gleiche Treffer-Wahrscheinlichkeit, aber eine geringere Wahrscheinlichkeit dafür, daß man den Gewinn mit vielen anderen teilen muß, die die gleiche Kombination getippt haben. Im Schnitt ergibt das dann eine höhere Gewinn-Erwartung.

    Aber wie gesagt – es lohnt sich dennoch nicht.

  75. #98 Argutus:

    Wenn man Deinen Punkt 3 (Taqiyya) einmal aussen vor lässt, kann man die restlichen durchaus zusammenfassen unter dem Begriff „Nicht-praktizierend“.

    So stellt es sich jedenfalls in meinem Umfeld dar. Es handelt sich um mehr oder weniger weite Entfernungen von den Kerninhalten.

    Ich mache dies per Test immer während des Ramadan fest indem ich die (scheinheilige) Frage stelle: „Machst Du Ramadan?“. Die stereotype Antwort im Regelfall: „Ja, natürlich“. Erst auf Nachfrage geben sie zu, dass sie zwar nicht essen, trinken, rauchen (und bumsen), aber der ganze Rest entfällt. So zum Beispiel die erforderliche Meditation, bei den meisten auch die fünf (im Ramadan sechs) Gebete und anderes mehr.

    Wer arbeitet kann auch in der Regel gar nicht anders. Moderne Arbeitswelt und strikte Religionsbefolgung schliessen eben einander aus. Wenn sie das erst einmal kapieren, gehen sie bereits sehr viel freier mit ihrer Religion um und nennen sich eher „Nicht- oder gemässigt-praktizierend“.

    Der erkennbare Aufweichungsprozess beginnt also über regelmässige Arbeit. Hier liegt ein durchaus ernstzunehmender Ansatzpunkt für die Integration zumindest weniger schwerer Fälle von Realitätsverweigerung 😉

  76. #93 Bischof (23. Nov 2010 15:26)

    Wenn Du sagen willst, dass viele Muslime mehr oder weniger ausgeprägt (aber zunehmend weniger) säkulare Einstellungen haben, (aus Bequemlichkeit oder Überzeugung), so ist das natürlich richtig.

    Nur zeichnet diese teilweise Offenheit und Säkularität nicht den Islam aus, sondern nur einen Teil der Muslime.

    Der Islam kann nicht säkular sein, denn damit würde er grundlegende Glaubensprinzipien aufgeben, wie die einzige wahre Religion zu sein und den islamischen Gottesstaat mit Durchsetzung der Scharia anzustreben.

  77. #100 WissenistMacht (23. Nov 2010 16:30)

    Der erkennbare Aufweichungsprozess beginnt also über regelmässige Arbeit.

    Das ist ein interessanter Punkt. Das geregelte Arbeitsleben in einer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft bringt ja gewissen Zwänge mit sich, die sich mit der traditionellen (und vom Urheber der islamischen Religion stillschweigend vorausgesetzten) Lebensweise nur schwer in Einklang bringen lassen.

    Das Dumme (in Deutschland jedenfalls) ist nur, daß der Bezug von Hartz IV diese Zwänge nicht auferlegt.

    Sinnvoller als diese unverdiente Geldausschüttung erschiene mir das Modell, das die Briten im 19. Jahrhundert in Irland anwandten. Als man (leider etwas zu spät) die Notwendigkeit erkannte, die Menschen vor dem Hungertod zu retten, gab es Unterstützungen seitens der britischen Regierung. Die wurden aber aus prinzipiellen Erwägungen nicht verschenkt, sondern waren mit abzuleistender Arbeit verbunden. So ließ man die Iren als Mittel gegen den Müßiggang Steine aufklauben und neben den Straßen und zwischen den Feldern als Mauern auftürmen, was zwar unmittelbar keinen Nutzen brachte aber langfristig die Bebaubarkeit der Ackerflächen verbesserte.

    Auch in Deutschland gäbe es doch genug sinnvolle unqualifizierte Arbeit, deren Ableistung von den Unterstützungs-Beziehern verlangt werden könnte. Daß sie dann regelmäßig beschäftigt wären, weniger Zeit für Kriminalität hätten und auf die Dauer vielleicht sogar weniger islamisch würden, wären noch zusätzliche Vorteile.

  78. #44 eisbaer (23. Nov 2010 12:03)

    Der Springerverlag schwankt ständig hin und her.
    Keine klare Linie erkennbar.

    Beim Volk – ihren Kunden – auch.
    Noch.

  79. Bis auf die etwas naiv wirkende Trennung von Islamismus und Islam – dabei ist das eine ohne das andere undenkbar und ein „Euro-Islam“ ein reines Luftschloss – ein lesenswerer Artikel mit klugen Ansätzen und Erklärungen. Döpfner hat schon etwas begriffen vom Wesen der Freiheit und des Totalitarismus. Ich möchte jedoch, im Gegensatz zu ihm, die Türkei um keinen Preis in der EU sehen und erwarte von einer Aufnahme ganz fatale Folgen für unser Land. Natürlich könnte die Offenhaltung der Frage als politisch-taktisches Duckmittel schon von einem gewissen Wert sein, aber Döpfner plädiert ja selbst für eine entschiedene Sprache und klare Abwehrhaltung gegenüber den Feinden der Freiheit, zu denen der Erdogan-Staat zweifelsohne längst zu zählen ist. Der törichte, unrefektierte, von manchen Protagonisten freilich instrumental zur Schwächung Deutschlands verwendete Multikulturalismus der Grünen und des politischen Mainstream ist jedenfalls längst massiv unter Beschuss geraten. Auch dies bewerte ich als Verdienst Thilo Sarrazins, der als Tabubrecher im besten Sinne etwas Bemerkenswertes – vielleicht doch gerade noch rechtzeitig? – in Gang gesetzt hat.

  80. #93 Bischof (23. Nov 2010 15:26)

    Verschiedene Poster hier werfen Döpfner vor, er unterscheide zwischen Islam und Islamismus. Ich halte das für richtig.

    Ein wenig Differenzierung schadet nicht. Und es ist gut, dass Döpfner das auch rausarbeitet.

    Ich würde sogar sagen, es muss unbedingt differenziert werden (schon, um nicht ungewollt Solidarisierungseffekte von säkularen Muslimen mit Hardcoe-Muslimen zu bewirken!) – aber zwischen den richtigen Dingen.

    Islam/islamismus ist ein sprachliches Notkonstrukt, das in die Irre führt.

    Viel sinnvoller scheint mir, jeden Moslem zu fragen, ob er das Grundgesetz über die Scharia stellt.

    Das ist der eigentliche Knackpunkt.

    Tut er das in Wort und Tat, ist er gerne willkommen, tut er´s nicht – raus bzw. gar nicht erst reinlassen.

  81. hier ist die e-mail adr. vom moslemischen verband, der sich für haftverbesserungen moslemischer inhaftierter einsetzen möchte.

    verstehe ich nicht warum sie das nicht für alle tun?

    ich denke sie wünschen sich ein paar deutsche opfer in ihren zellen!die sie verprügeln und abziehen können.

    ein paar deutsche girls wären auch nicht schlecht, die können sie dann als deutsche hure bezeichnen und vergewaltigen!

    der wie anders sollte es sein,kommentarbereich ist schon geschlossen aber hier ist die e-mail info@islamische-religionsgemeinschaft.de schön gruß

  82. Herr Döpfner: Bravo und Danke.

    Und für Leser und Leserinnen hier: Nach diesen zwei folgenden Zitatsauszügen in Herrn Döpfners Text nicht aufgeben – und weiterlesen.

    Zitatsauszug von Herrn Döpfner: Die Islamisten unter den Moslems sind eine Minderheit. Das heißt: Fast alle Moslems sind potenziell Verbündete im Kampf gegen den Islamismus – und umgekehrt natürlich auch potenziell Gefährdete, um für eine Gefolgschaft im Zeichen des Islamismus gewonnen zu werden.
    Zitatsauszug Ende

    Zitatsauszug von Herrn Döpfner:
    Ein Schritt könnte darin bestehen, dass der kleine harte Kern radikaler Islamisten durch die weltweit überwiegende Schar nichtradikaler Moslems isoliert wird. Es müsste doch möglich sein, sozusagen im innermuslimischen Dialog den Missbrauch der Religion durch Fanatiker so zu diskreditieren, dass die Bewegung der Fundamentalisten zumindest nicht mehr wächst und mittelfristig sogar geschwächt wird.
    Zitatsauszug Ende

  83. #103 Argutus rerum existimator

    Ja, das war seinerzeit eine gute Maßnahme in Irland. Aber auch wenn man die Leute nicht mit mehr oder weniger sinnvollen Arbeitsmaßnahmen beschäftigt, sondern die zum Überleben notwendigen Mittel verschenkt, dann muss man ja nicht zwingend Geld auszahlen. Gutscheine sind durchaus sinnvoll, denn die kann man nicht für Spenden für irgendwelche obskuren Moscheevereine verwenden.

    Aber man kann davon ausgehen, dass unsere Gutmenschen dann Zeter und Mordio schreien. Alleine das Affentheater von Links nach den Entwürfen für die völlig sinnvolle Bildungskarte von Frau von der Leyen („menschenverachtend“, „gegen die Menschenwürde“) spricht Bände. Und es gab früher schon Aktionen der Gutmenschen, wo sie den Asylbewerbern die Gutscheine abkauften, damit diese selbst bestimmen können, was sie damit machen.

  84. Was Döpfner hier unternimmt, ist der ziemlich durchsichtige Versuch, ein bisschen „islamkritisch“ zu sein, zugleich aber das Agitpropmärchen aufzuwärmen, wonach der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun habe, und darüberhinaus das Islamproblem auf „Islamismus“ und Terrorismus zu reduzieren – damit nur ja niemand auf die Idee kommt zu fragen, ob die systematische islamische Unterwanderung Europas für die hiesigen Völker womöglich genauso bedrohlioch sein könnte wie die iranische Bombe für Israel.

    Und damit das auch ganz klar ist, dass die Tüt für islamische Einwanderung gaaaanz weit geöffnet werden muss, wird auch noch der EU-Beitritt der Türkei propagiert.

    Entschuldigt bitte, liebe Freunde, aber wie naiv muss man eigentlich sein, um solche Propaganda als „islamkritisch“ misszuverstehen?

  85. Für mich ist das auch so ein Wolf im Schafspelz Statement. Das Verlangen nach Türkeibeitritt entlarvt ihn!

  86. #108 Cherub Ahaoel (23. Nov 2010 18:39)

    Hallo?

    Genau diese beiden Stellen in der Döpfner-Suada zeigen, daß der Mann keinen Plan hat. Wir fühlen uns bedroht und die Moslems sollen das untereinander ausmachen. Genial! Nur leider nicht wirklich überzeugend.

  87. #108 Cherub Ahaoel (23. Nov 2010 18:39)

    Natürlich wäre viel gewonnen, wenn sich Muslime nicht nur gegen den Islam-Terror aussprechen würden (wobei sogar der bei ihnen auf zu viel Verständnis stößt), sondern sich gegen die Ziele derjenigen wenden würden, die, zunächst über Sondergesetze für Muslime (Schariaforderungen), als Endziel islamische Gottesstaaten in Europa einzuführen wollen.

    Ein gläubiger Muslim stimmt jedoch mit diesen Zielen überein, weil es genau das ist, was der Koran fordert.

  88. Pragmatisch betrachtet hat Cheroub Ahaoel recht. Man muss, wie Döpfner vorschlägt, versuchen, dass die moderat gestimmten Muslime die Fundamentalisten isolieren (wobei sich Döpfner völlig unzutreffende Vorstellungen über deren Zahl macht). Dabei muss einem jedoch klar sein, dass dies nur ein Mittel ist, um den Islam zu bekämpfen. Denn der „Islamismus“ ist nur der schlafende Hund des Islam.

  89. Was Döpfner hier unternimmt, ist der ziemlich durchsichtige Versuch, ein bisschen “islamkritisch” zu sein, zugleich aber das Agitpropmärchen aufzuwärmen, wonach der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun habe, und darüber hinaus [….]

    @ (#110) Manfred-Korrektheiten (23. Nov 2010 20:29)

    Es kommt mir vor, als ob Herr Döpfner die islamkritischen Stimmen „dort abholen will, wo sie sind“, um sie zu sammeln, um sie zu dämpfen, um sie zu neutralisieren und sie dann neu zu formieren …. .

    [….] Das ist genau der springende Punkt: Wer dazugehören will zu den globalen Eliten, muss sich ihre Denkweise und Perspektive aneignen. Und damit auch klar ist, welche Denkweise und Perspektive das ist, sind stets auch hochkarätige Journalisten eingeladen – freilich nicht als Berichterstatter, denn alle Teilnehmer sind zu strengem Stillschweigen verpflichtet, sondern als Mitwirkende, die dann als Taktgeber für die öffentliche Meinung fungieren. Das ein solches Verhalten mit journalistischem Ethos unvereinbar ist, liegt auf der Hand. Wichtig ist nun, wer dort eingeladen ist: Die „Zeit“ ist prominent vertreten, mit dem stellvertretenden Chefredakteur Matthias Nass, der sogar dem Lenkungsausschuss angehört, also jenem Gremium, das entscheidet, wer überhaupt eingeladen wird; außerdem war schon Herausgeber Josef Joffe dort. (Vielleicht erklärt dies, warum der langjährige „Zeit“-Journalist Bernd Greiner der einzige unter den von Grumbach befragten Experten ist, die die Bedeutung der Bilderberg-Konferenzen herunterspielen.)

    „Nicht einmal 2005, als die Konferenz im bayrischen Rottach-Egern stattfand, war dies dem publizistischen Platzhirschen, der Süddeutschen Zeitung, eine Zeile wert. Neben Hubert Burda nehmen Springer-Vorstand Matthias Döpfner, Vertreter der Financial Times und anderer Zeitungs-Mogule an den Bilderberger Konferenzen teil.“

    [….]

    http://korrektheiten.com/2010/06/02/sensation-kritische-analyse-ueber-bilderberger-im-dlf/

    MfGrüßen

  90. #114 Nelson:

    Denn der “Islamismus” ist nur der schlafende Hund des Islam.

    Das ist schön und richtig gesagt. Lass Dich aber bitte nicht von dem Altölengel einwickeln. Der betreibt hier eine viel schlimmere Politik, als sie jemals vom Islam ausgehen könnte.

    Er zerstört den Konsens all derer, die sich zu Recht gegen den Islam richten.

  91. Und mal ein Artikel in der WELT, bei dem die Kommentarfunktion wohl „länger offen bleiben wird, als normalerweise“ … =). Is eben der Chef! – aber, Hammerartikel!

  92. er will den Weg der Türkei „offen halten“ , einen Beitritt will auch er nicht wirklich.
    Genauso wie die meisten intelligenten Türken, die meinen auch, „der Weg ist das Ziel“.
    auf diesem soll die Türkei reformiert werden, aber letztendlich nicht in die EU kommen.

    mal sehen wie die Theorie funktioniert.?

  93. Vor ca. 45 Minuten habe ich Zitate und einen Link zu Manfred-Korrektheiten und zu Manfreds Kommentar gesetzt, natürlich Herrn Döpfner betreffend.
    Liebes PI-Team, ist das ein Grund diese Formulierungen unter Moderation zu stellen?

    MfG

  94. #116 WissenistMacht (23. Nov 2010 22:58)

    Dieser dein Text, der an Dreistigkeit, Untergriff und Gemeinheit kaum überbietbar ist, führt mich zwingend zur Frage welches Glaubensbekenntnis ist im Paß deiner tunesischen Frau eingetragen ?

  95. #112 Grant (23. Nov 2010 21:35)
    #113 Nelson (23. Nov 2010 22:27)

    Hier liegt ein Missverständnis vor: Der Punkt ist, die von mir zitierten Passagen des Döpfner lassen den Eindruck erscheinen als ob Döpfner meinte, dies wäre so und sehr einfach pauschal zu machen: Muslime kontrollieren zum Dschihadterror willige Muslime.

    Zumal an diesem ersten Text könnten viele die den Kern der Botschaft des Islam kennen das Lesen einstellen wollen ……. mir gings etwa so…. ich mußte mich zwingen zum Weiterlesen.

    Ich las also dann doch weiter und Döpfner selbst stellt diesen großpauschalen Ansatz „Muslime kontrollieren Muslime“ nur wenig später ins realistische Verhältnis zurück und stutzt durch die Fakten über Muslime in Deutschland diesbezügliche Hoffnungen stark zurück.

    Sicherlich, vereinzelt kommt vor, dass „Muslime“ informieren über Terrorpläne von Muslimen —— doch setzte ich diese bereits deswegen unter Anführungszeichen, weil diese Personen aus meiner Sicht – da sie sich selbst gegen die Befehle Allah`s sträuben und „dessen Planungen“ zunnichte machen wollen – also aus meiner Sicht, gar nicht mehr Muslime zu nennen sind.

    Diese zwei zitierten Textpassagen in Döpfners Text sind so etwas wie idealistische Ansätze – Angelauswürfe nach dem Guten in Muslimen und wie wenig später deutlich wird ist Döpfner durchaus bewußt gewesen wie wenige er damit ins Menschsein herüberretten können wird, doch ehrt ihn der Ansatz dies zumindest versucht zu haben.

    Döpfner sieht eine kleine Chance so einen Terrorangriff abzuwehren und er schwindelte dabei ein wenig …….
    Wüßte Döpfner wie selten Schäubles diesbezügliche Hotline geklingelt hat, er hätte wohl auch dann den Versuch vom Stapel gelassen…….

    Sein Risiko ist ein geringes: Nämlich nur dies, daß Hardliner wie ich an diesen Textenpassagen zu Lesen endigen und ihn kurzfristig für zu „sentimental“ schwächlich hielten.

  96. #116 WissenistMacht (23. Nov 2010 22:58)
    #114 Nelson

    #114 Nelson:

    Denn der “Islamismus” ist nur der schlafende Hund des Islam.

    Das ist schön und richtig gesagt. Lass Dich aber bitte nicht von dem Altölengel einwickeln. Der betreibt hier eine viel schlimmere Politik, als sie jemals vom Islam ausgehen könnte.

    Er zerstört den Konsens all derer, die sich zu Recht gegen den Islam richten.

    ————————————————

    Ich definiere den Begriff „Islamismus“ als eine Haltung die vom Wunsch getrieben ist Allahitische Vorgaben noch zu übertreffen um Allah dadurch besonders zu „gefallen“.
    Dies bedeutet speziell in den kriegerischen Texten eine noch größere Grausamkeit gegen die „Ungläubigen“ wie im Koran.
    Soviel hiezu. Deine prosaische Umschreibung ist in der Bewertung ähnlich, wenn ich auch Hunde nicht als Symbol verwenden wollen würde.

    ———————————————–

    Zu WIM: Ich machs mal knapp:
    Ich meine du siehst mich als einen der scharfsinnigsten Analytiker und Aufdecker des „Islam“.
    Ich meine deine Frau ist zumindest Paß-Muslima und so einiges mehr als nur der Status im Paß ist an ihr muslimisch.
    Du treibst dich hier herum weil du ihr helfen willst herauszukommen ——– du merkst vermutlich, dass einiges IN DIR selbst koranische Züge trägt – denn dass deine Affinität zu ihr ausschliesslich sexuelle Züge trägt glaub ich nicht —- dafür denkst du zu gern und viel.
    Wegen dieses „IN DIR“ bist du also auch aus Selbsthilfegründen hier unterwegs.

    Und jetzt zu mir: Dich ärgert extrem, dass ich dich bereits wegen deiner falschen Schlüsse hier vorgeführt habe und insbesondere, dass ich dies tue als ein Bekenntniszeuge eines Bekenntnisses welches du erwiesenermaßen noch mehr haßt als den Koranismus……… wo deine Zuordnung jedoch scheitert, da du sehr wohl merkst, dass ich nicht in das Feindbildmuster derer passe die du unter dem Zettelchen „Christen“ eingeordnet hast.

    Was ist also deine Situation. Du suchst Hilfe, willst deiner Frau helfen und mußt realisieren, dass dir die kernechteste Hilfe von einem gewährt wird zu dessen Bekenntnis du schon lange abgeschlossen hast ——- weil du statt etwas zu ergründen wollen etwa eine Lüge in der Bibel als zentral aus diesem Glauben kommenden Bestandteil SEHEN WOLLTEST.

    Und aus dieser deiner Situation – Neid kommt noch dazu – suchst du mir ans Bein zu pinkeln und merkst gar nicht wie sehr du dich dabei selbst besudelt hast.

    Wie wärs also erst Mal mit einer Bitte von dir !

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