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NRW: Sankt Martin ohne Sankt Martin

[1]Am 11. November wurde auch in diesem Jahr wieder in vielen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz der Martinstag mit Umzügen begangen. Dabei ziehen Kinder zum Gedenken an Martin von Tours, einen der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche, mit Laternen durch die Straßen der Dörfer und Städte. Begleitet werden sie von einem auf einem Schimmel sitzenden und als römischer Soldat verkleideten Reiter, der mit einem roten Mantel den Heiligen Martin darstellt und die Schenkung des Mantels an den Bettler nachstellt. Mit diesem schönen Brauch soll jetzt – zumindest in einigen Kindergärten in NRW – Schluss sein.

Im rot-grün geführten Nordrhein-Westfalen dürfen in vielen städtischen Kindergärten und Schulen die St.-Martins-Umzüge nicht mehr nach dem Kirchenpatron genannt werden. Mit Rücksicht auf Kinder mit anderem religösen Hintergrund heißen sie jetzt einfach „Laternenumzug“. In der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“ [2] wurde gestern über einen Kindergarten in Bochum berichtet, der sich dieser Vorgabe vorschriftsmäßig unterwirft, auch wenn die Bochumer Integrationsbeauftragte – selbst Türkin – von „Unsinn“ redet.

Das Video zum WDR-Beitrag:

Kabarettist Willibert Pauels zu der Anti-Sankt Martin-Entscheidung:

(Spürnase: BePe)

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