Vor der nächtlich beleuchteten Silhouette der Dresdner Altstadt feierte die Bundeswehr am Montagabend am Elbufer einen Großen Zapfenstreich zum Jubiläum '20 Jahre Armee der Einheit'.Staatsbürger in Uniform – das war und ist der Soldat in den Streitkräften Deutschlands seit 1955. Doch wie bei so vielen Institutionen hierzulande klaffen Realität und Wirklichkeit auch bei der Bundeswehr auseinander. Die aktuellen Reformen und die Tagung in Dresden will ich als Anlass nehmen, dem geneigten Leser mal einen Einblick in die Welt des pflichtbewussten Soldaten zu geben. In eine Welt, in der öffentliche Auftritte polizeilich abgesichert werden müssen.

(Von J.S.)

Ich bin Truppenoffizier mit Leib und Seele. Nie wollte ich etwas anderes werden. Woran das liegt, kann ich nicht beurteilen, eine elterliche Indoktrination fand jedenfalls nie statt (eine staatliche auch nicht, da kurz nach meinem fünften Geburtstag die DDR ihr Ende fand) – ganz im Gegenteil, väterlicherseits wurde der Wehrdienst bei der damaligen NVA als notwendiges Übel mehr oder weniger in Kauf genommen, um studieren zu können. Er selbst war in seiner alten Einheit bekannt als der „UA-König“, wobei „UA“ hier für „unerlaubt abwesend“ stand. Die Disziplinarbescheide über mehrere Tage Arrest hat er noch.

Wie dem auch sei, als ich vor einigen Jahren meinen Dienst antrat, war ich voller Motivation und gespannt, was mich erwarten würde. Das ist nun sieben Jahre her, und die Realität ist jetzt da. Dabei soll dies keine Abrechnung sein, denn der Dienst macht immer noch Spaß und es war die richtige Berufswahl. Doch selbst beim bewaffneten, verlängerten Arm des Grundgesetzes ist man weder vor Idiotie, noch vor dem Gutmenschentum sicher. Dabei bleibt es nicht aus, dass der Großteil des Artikels subjektiv gefärbt ist. Die „Sahnestücke“ waren jedoch alle auch in den Medien.

Was ist nun das größte Problem? Ist es das Ansehen in der Öffentlichkeit? Mitnichten. Meine Laufbahn bringt es mit sich, dass ich sehr viel im schönen Deutschland unterwegs war und bin. Geographisch gesehen war ich tatsächlich schon „in jeder Ecke“. Und offene Aversion gegen die Bundeswehr habe ich nirgends in besonderem Maße erlebt – ganz im Gegenteil. Der normale Bürger ist mehr als aufgeschlossen. Darum ist man auch sehr bemüht. Öffentlichkeitsarbeit wird, besonders beim Heer, groß geschrieben. Fast jede Kompanie hat eine Patengemeinde oder -stadt. Gerade in der besinnlichen Jahreszeit ist man quasi jedes Wochenende auf einer Patenschaftsveranstaltung – in Uniform (grau) versteht sich –, wird dort fürstlich bewirtet und pflegt das Gespräch. Umgekehrt funktioniert das auch. Üblicherweise würden mindestens einmal pro Quartal Schulklassen aus den Patengemeinden in unsere Kaserne kommen. Je nach Altersstufe entweder zur Berufsorientierung oder im Rahmen des Sozialkundeunterrichts.

So weit, so gut. So geschah es auch eines schönen Tages im Oktober letzten Jahres. Die Schulklasse kam und sollte das Standardprogramm bekommen – Kasernenführung, Vorstellung der Grundausbildungskompanie, Vorstellung der Fahrzeuge etcpp. Zur damaligen Zeit bekleidete ich meinen Dienstposten in der Grundausbildungskompanie. Immer wenn dann die Schulklassen zu uns kamen, habe ich ihnen gezeigt, wie Rekruten wohnen, wie der Tagesablauf ist und was sich alles so in der Waffenkammer versteckt. Der geneigte Leser kann hier schon ungefähr erahnen, wo sich langsam aber sicher die Angriffsflächen bilden.

Bemerkenswert hierbei: unabhängig vom Alter der Schüler, waren die gestellten Fragen immer gleich. Und es ging keineswegs darum, ob man denn in der Grundausbildung „ordentlich ballern“ kann. Nein: selbst Neuntklässler fragten in erster Linie: „Warum sind Sie Soldat geworden?“ „Wie ist es denn im Einsatz?“ „Ist es gefährlich?“. Auch den Lehrern konnte ich vermitteln, dass es ohne weiteres möglich ist, ca. 100 Rekruten innerhalb von rund zehn Wochen auf den gleichen Leistungsstand zu bringen. Man muss es nur wollen und vernünftige Erwachsenenpädagogik anwenden – der Ansatz, alles auszudiskutieren, hilft da nicht. Wir reden hier immerhin über rund 700 Ausbildungsstunden, obwohl nur ca. 590 gefordert sind.

Doch das Vorstellen der Handwaffen war nicht der Punkt, der für Aufregung sorgen sollte. Im weiteren Verlauf des Tages präsentierte dann eine andere Kompanie den sogenannten AGSHP – das Ausbildungsgerät, Schießsimulator für Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen. Hier durfte die anwesende Schulklasse natürlich nicht selber schießen – das darf man erst ab 18. Aber sie durften zuschauen, wie normale Grundwehrdienstleistende einige Übungen schossen. Dazu muss man sagen, dass der AGSHP ein ausgezeichnetes Ausbildungsmittel ist – denn er spart richtig Geld und funktioniert immer, egal welches Wetter, egal welche Tageszeit. Doch hier passierte es dann: Im Vorfeld fiel eine Aussage, die durchschlagende Wirkung haben sollte. Um den Schülern zu verdeutlichen, was nun auf sie zukommt, sagte der Durchführende sinngemäß: „Jeder von euch hat zu Hause eine Playstation. Das hier ist tausendmal besser!“.

Eigentlich hätte sich in diesem Moment der Himmel verdunkeln müssen, als schlechtes Omen. Als nämlich in den nächsten Tagen vom Truppenbesuch in den lokalen Nachrichten berichtet wurde, dauerte es nur wenige Stunden, bis die Empörungsmaschinerie auf Hochtouren lief. Linke, Grüne, der örtliche Friedenskreis und „empörte Eltern“ überschlugen sich förmlich. Man würde hier die Kinder „indoktrinieren“, „desensibilisieren“ und „Bauernfängerei“ betreiben. Das dürfe nicht sein. Sogar Anfragen ans Verteidigungsministerium wurden gestellt. Wohlgemerkt war 2009 schon eine zweistellige Anzahl von Schulklassen bei uns unterwegs gewesen – bis dahin hatte sich niemand daran gestört. Als „Vergeltung“ sollte es nun eine öffentliche Gesprächsrunde mit Vertretern aller Betroffenen geben. Dies wurde von der Bundeswehrseite aus ziemlich schnell bejaht. Mag daran liegen, dass man hier sowohl rhetorisch als auch argumentativ auf der sicheren Seite ist. Überraschenderweise dauerte es aber dann mehrere Wochen, bis man von Seiten des Friedenskreises zustimmte (!) und sich auf einen gemeinsamen Termin einigte.

Im Vorfeld wurde dann noch einmal die Richtung festgelegt: sachlich bleiben, zu nichts hinreißen lassen und abwarten, ob sich die Melange aus Gutmenschen nicht irgendwann gegenseitig zerfleischt. Ich selbst war als Zuschauer in zivil anwesend. Das Klientel der Gegenseite überraschte mich dann doch – fast ausnahmslos Damen und Herren fortgeschrittenen Alters, die sich nur noch mittels Gehhilfe fortbewegen konnten. Auch zugegen war der Schulleiter der betroffenen Schule, ein gewisser Matthias Isecke-Vogelsang (Foto l.), Matthias Isecke-Vogelsangder dem aufmerksamen PI-Leser durchaus bekannt sein sollte. Ich war entsetzt. Doch sollte sich hier mal wieder bewahrheiten, dass Äußerlichkeiten trügerisch sein können. Unabhängig davon, ob ein derartiger Kleidungsstil einem öffentlichen Amt würdig ist oder nicht, sprach aus ihm überraschenderweise die Stimme der Wahrheit und Vernunft. Doch dazu gleich mehr.

Den kompletten Verlauf der Diskussion wiederzugeben sprengt mein Gedächtnis, jedoch waren Argumentationsketten und -grundlagen von Gutmenschenseite die Üblichen. Allein die Grundzüge der anständigen Diskussion waren unbekannt. Es ist auch schwierig, jemanden mal ausreden zu lassen, der eine abweichende Meinung hat. Traumtänzer-Konsens: Kein Schüler dürfe jemals irgendwie mit den Streitkräften in Verbindung kommen! Das schüre Militarismus. Hier konterte Herr Isecke-Vogelsang ausgezeichnet: Auf der einen Seite werden die Schüler im Geschichtsunterricht von den Weltkriegen erschlagen und mit Gräueltaten der SS konfrontiert – auf der anderen Seite soll ihnen aber verwehrt werden, die modernen Streitkräfte kennenzulernen, die damit rein gar nichts zu tun haben. Darauf folgte dann der Vorschlag des Abends: Es werde ja ohnehin zu viel Geschichte unterrichtet. Da könnte man doch bestimmt pro Woche locker zwei Stunden streichen und stattdessen das Fach „Glück“ unterrichten, wo die Schüler dann das Glücklichsein üben könnten.

Das ist kein Witz. Die ca. 40-jährige Frau, die diesen Vorschlag brachte, meinte das aus voller Überzeugung. Dieser bodenlosen Absurdität ist es auch geschuldet, dass sich der Wortlaut in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Bezeichnend war weiterhin, dass den Schülern jegliche Fähigkeit zur Reflexion abgesprochen wurde. Dies wusste ich dann durch einen Beitrag zu entkräften, auf Grund meiner Erfahrung mit den oben erwähnten Schulklassen. Und so versuchte man eben weiter, allerlei Lügen zu verbreiten. Die Schüler seien gezwungen worden, an diesem Ausflug teilzunehmen und es hätte in der Schule weder Vor- noch Nachbereitung diesbezüglich gegeben. Auch hier sprang der mit coloriertem Haupt ausgerüstete Schulleiter wieder dazwischen – er sagte dazu sinngemäß: „Sowas ist grundsätzlich freiwillig und ohne schlüssiges Konzept geht mir niemand vom Hof! Dazu gehört Vorbereitung und Auswertung. Sie können das Konzept gerne einsehen!“ Also auch Granit. Letztlich versuchte man dann noch, den Simulator (der Begriff „Schießkino“ ist übrigens politisch inkorrekt, weil gewaltverherrlichend!) als Werkzeug hinzustellen, das seelenlose Tötungsmaschinen produziere. Ob denn auch Bauchschüsse beim Schützen Müller simuliert würden? Und abgetrennte Gliedmaßen? Dass Tod und Verwundung ein eigener Ausbildungsabschnitt ist, und die Grundwehrdienstleistenden im Rahmen der Sanitätsausbildung mit recht realistischen Wundbildern konfrontiert werden, wurde ignoriert.

Alles in Allem machte der Abend mal wieder überdeutlich, womit man es zu tun bekommt, wenn man die Schablone der linksgrünen Meinungsdiktatur verlässt: entweder verbieten oder mit Gewalt eindämmen. Aber erreicht haben sie nichts, ausser dass die Maske wiedermal fiel. Denn Schulklassen kommen noch immer, und Tage der offenen Tür sind gut besucht. Auch der Simulator.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ansehen der Bundeswehr in der Öffentlichkeit ist besser, als man gemeinhin annimmt. Nur eine kleine radikale Randgruppe sieht in ihr die Nachfolgeorganisation der Wehrmacht. Dass man dabei auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, wurde gerade in den letzten Jahren besonders deutlich.

Ich selbst war an diesem Morgen auch an der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Das ist schon eine ganz andere Qualität, als Sprechchöre bei öffentlichen Gelöbnissen. Hier wird der Tod von Menschen billigend in Kauf genommen. Gott sei dank sind Liegenschaftsgebäude in der Regel recht massiv gebaut, so dass Feuer nur schwer übergreifen kann. Apropos Gott: die ehemalige A-Klasse ganz links auf dem Foto war der Dienstwagen vom Standortpfarrer. In Dresden gab es 2009 ja einen ganz ähnlichen Anschlag.

Und genau hier ist das Problem: die Personen mit der radikalsten Meinung haben oft auch die größten Mäuler. Das wirkt einschüchternd. Auch auf die militärische Führung. Das ist auch der Grund, warum Soldaten selten in Uniform die Kaserne verlassen. Zwar sagt die Vorschrift, dass der Feldanzug („grün“) auf den Fahrten vom oder zum Dienst getragen werden darf, was bedeutet: Freitagmittag, sonst nicht. Aber kaum jemand tut das. Nicht, weil man nicht stolz auf die Uniform ist, sondern weil man keine Lust hat, von irgendwelchen Idioten bespuckt zu werden. Und man darf, bis auf Ausnahmen, leider nur im Dienst Schusswaffen führen.

Ziel muss es also sein, die Bundeswehr im Bewusstsein der Bevölkerung zu halten. Die Wehrpflicht ist dafür ein adäquates Mittel. Ich habe lange Zeit Rekruten ausgebildet, in verschiedenen Funktionen. Genauso habe ich einige öffentliche Gelöbnisse geplant und durchgeführt. Wir waren immer gern gesehen. Was die Abschaffung der Wehrpflicht (was in den Streitkräften übrigens schon seit gut sechs Monaten bekannt war) angeht, so kann niemand ahnen, wie sich das zukünftig auswirken wird. Ich kann nur sagen: ein wichtiges Erziehungselement fällt dann komplett weg. Ich selbst hatte schon Rekruten, die nicht wussten, wie eine Dusche funktioniert. Viele virtuelle Krieger bekommen hier erstmalig Kontakt mit der „Welt“ und lernen die wichtigen Dinge des Lebens kennen und schätzen: Dach über dem Kopf und täglich eine warme Mahlzeit sowie Rückhalt im Kameradenkreis. Und etwas Sport hat noch niemandem geschadet. Noch dazu die Zeit bei der Bundeswehr immer ein super „Ice-Breaker“ ist, wenn man irgendwo neue Leute trifft. Irgendjemand hat immer gedient, und schon kommt man ins Gespräch. Wenn man ganz genau hinsieht, hat man als Rekrut eigentlich ein super Leben – ich sage immer: Wenig Verantwortung, drei Monate Vollpension und danach ist man ein besserer Mensch. Zumindest der Großteil.

Nun ist mir bewusst, dass es keine Wehrgerechtigkeit gibt und dass in vielen Einheiten nach der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) nur Gammeldienst stattfindet. Das ist aber ein Verschulden der Kompanien und keineswegs typisch. Aber das soll jetzt kein Plädoyer für die Wehrpflicht werden. Das Ende ist beschlossen und damit erstmal bindend.

Es ist allerdings typisch für viele Dinge, die, zumindest im Heer falsch laufen. Oben wird entschieden, unten wird gebuckelt. Der Sparzwang hat nämlich auch vor den Streitkräften nicht halt gemacht. So sollte man annehmen, dass so grundsätzliche Dinge wie Munition immer in ausreichender Menge vorhanden sind. Dafür als Richtwert: Ende Juni 2009 hatte mein Bataillon schon fast das gesamte Jahreskontingent an Manövermunition verbraucht. Und das bei regulärem Dienstbetrieb. Im Jahr 2010 hatten wir für rund 1000 Soldaten im Standort gerade mal 12 scharfe Patronen für die Panzerfaust. Und das, obwohl jeder Soldat im Heer damit zumindest einmal im Halbjahr scharf schießen sollte. Und es geht weiter. Bei Leistungsmärschen (12 bis 30 km) ist es neuerdings verboten, Trinkwasser und Obst als Marschverpflegung auszugeben, weil es zu teuer sei. Da kommt Freude auf, gerade im Sommer. Sicherlich geht es auch ohne, aber Fürsorge sollte eigentlich an erster Stelle stehen.

Jetzt könnte man meinen, dafür gebe es sonst nichts zu meckern. Weit gefehlt. Allein in der Grundausbildungskompanie werden täglich so um die 200 bis 500 Din A4-Seiten bedruckt mit Dienstplänen, Anträgen, Stellungnahmen, etc.. Dass da so ein Druckertoner schnell aufgibt, dürfte klar sein. Deshalb gibt es in der Regel auch mehrere dienstliche Drucker in der Einheit. Doch auch da muss man sparen – so dürfen Druckertoner nur noch im Tausch angefordert werden und es ist nur noch ein Drucker pro Etage zulässig. „Aber J.S.! Man könnte doch einfach weniger drucken!“. Ja, könnte man. Aber da schiebt die Bürokratie einen Riegel vor. Beispiel: Überstunden. Angenommen ich mache an einem Tag der Woche über 16 Stunden Dienst (in der Grundausbildung ist das die Regel – so um die 40 Überstunden pro Woche sind da drin), dann steht mir dafür natürlich ein Ausgleich zu. Nach Abzug von Steuer kommen da am Ende rund 35€ raus. Will ich diese 35€ haben, muss ich sie beantragen. Und dafür allein muss ich zehn Seiten Papier schwarz machen. Zehn! Das Formblatt „Dienst zu ungünstigen Zeiten“ (3-fach), Das Formblatt „Dienstausgleich“ (beidseitig, 3-fach) und einen Erfassungsbogen für die Kompanie. Und ich bin nicht der einzige, der sein Geld haben möchte. Oder Dienstpläne. Die sind in der Regel 3-seitig und werden mindestens sechsfach ausgefertigt. Pro Woche.

An anderer Stelle wirft man Geld aber zum Fenster raus. Wie beim Tiger-Hubschrauber, der als reiner Panzerabwehrhubschrauber gekauft, nun in „Unterstützungshubschrauber“ umgetauft wurde und dessen Kernaufgabe sich gerade in Wohlgefallen auflöst, wenn man dem Verteidigungsminister glauben darf. Für seine Hauptbewaffnung, die sog. PARS 3 LR, hat die Bundesregierung mal schlanke 380 Millionen Euro, für das gesamte Projekt „Tiger“ so um die 3 Milliarden Euro ausgegeben. Für ein Waffensystem, wohlgemerkt, das in der deutschen Version unfähig ist, moderne Aufgaben im Einsatz zufriedenstellend zu erfüllen und dessen Konzeption zu Zeiten des kalten Krieges stattfand. 3 Milliarden Euro. Und der normale Soldat hat nicht einmal Anspruch auf einen Apfel oder eine Banane beim Marschieren.

Ich möchte noch einmal betonen: das hier ist keine Abrechnung. Ich habe immer gern gedient und bin zu 100% loyal, und der Großteil der Soldaten ist das auch. Denn nur des Geldes wegen geht niemand zur Bundeswehr. Dafür sind die Einschnitte im Privatleben einfach zu groß, und die finanziellen Belastungen ebenfalls erheblich. Denn einfach so die Woche über in der Kaserne wohnen geht nicht mehr. Jeder, der älter ist als 25, darf sich am Standort eine Wohnung suchen. Es gibt hierfür zwar Beihilfe, doch diese umfasst keine Nebenkosten wie Strom oder Internetanschluss.

Ich denke, es ist einfach nur den Wenigsten klar, welche Belastungen Soldaten (wie Polizisten übrigens auch) tagtäglich und wöchentlich auf sich nehmen. Und das aus völlig altruistischen Motiven. Das Argument „Ihr habt es euch ausgesucht!“ läuft dabei auch völlig ins Leere. Denn man darf nicht vergessen: es waren Soldaten, die es uns heute ermöglichen, so etwas zu sagen, und die es linken Spinnern ermöglichen, auf Uniform und Flagge zu spucken, ohne Angst haben zu müssen, in einem dunklen, feuchten Keller zu versauern. Dafür sollte man zumindest etwas Respekt erwarten. Denn Soldaten sind eben auch Staatsbürger. Nur eben in Uniform.

Video:

Vor der nächtlich beleuchteten Silhouette der Dresdner Altstadt feierte die Bundeswehr am Montagabend am Elbufer einen Großen Zapfenstreich zum Jubiläum „20 Jahre Armee der Einheit“.

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

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113 KOMMENTARE

  1. je demokratischer unsere Armee ist, desto größer der Haß der Anti-Demokraten auf die Soldaten.
    Je länger Hitler tot ist, desto heroischer wird der gefühlte Antifaschismus. Das es die Waffen der Allierten waren, die die braune Pest vernichteten, dürfte unseren Pazifisten zu schwierig zu verstehen sein.
    Pazifisten und Antifa sind in Deutschland einfach infantil und realitätsfremd. Zumal dann, wenn sie – wie die Apeaser der 30er-Jahre – denen die Hand reichen, die heute Juden vernichten wollen.
    Unsere Soldaten dürfen stolz darauf sein, ein Land zu verteidigen, in dem links-infantilen Spinner das Recht haben, ohne Gefahr für Leib und Leben die Armee zu kritisieren. Auswüchse müssen mit den Mitteln des Rechtsstaates bekämpft werden.

  2. Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, bei der BW (Heer) zu dienen.
    Ich habe die Uniform stets mit Stolz getragen.
    Ich habe bei der Oderflut 97 Sandsäcke geschleppt und ich kann mich an die Dankbarkeit der dortigen Bevölkerung noch gut erinnern.
    Die meisten normalen Menschen haben auch nichts gegen die BW oder gegen Soldaten, das habe ich am eigenen Leib erfahren. Mitfahrangebote per Anhalter in Richtung Heimat gab es Freitags auf jeder Autobahn-Raststätte. Aus allen Schichten, ob LKW Fahrer, Familie, Rentnerehepaar oder sonst wer. Jemand der ich mal mitgenommen hat sagte mir, das Soldaten in Uniform die einzigen seien, die er per Anhalter mitnehmen würde, denn diese wüßten sich zu benehmen…..

    Mir hat die Erfahrung Bundeswehr jedenfalls eine ganze Menge gebracht, viel mehr als nur Ordnung, Disziplin und den LKW Führerschein.

    Ich bin ganz klar für die Wehrpflicht, denn so altbacken es klingt, die Armee bietet nach wie vor die Chance, die Schule der Nation sein zu können und zwar zur Abwechslung mal im positiven Sinne……

  3. zu dem Punkt bzgl nicht in Uniform die Kaserne verlassen.
    Ich weiß nicht wo du dienst und mir ist klar dass es sicher nicht überall gleich ist.
    Hier nur kurz meine eigene Erfahrungen.

    Ich habe die letzten 4 Monate in einem Batallion im bayr Wald gedient bei uns war es selbstverständlich in Uniform die Kaserne zu verlassen volkommen egal ob Freitag oder nicht. Wir sind nach Ende der AGA fast ausschließlich in Uniform zum Einkaufen und was halt sonst noch ausserhalb der Kaserne anfiel die selbige verlassen. Wir wurden nie beleidigt bespuckt oder sonst was. Mittlerweile bin ich seit einigen Wochen in Ingolstadt stationiert und da schaut das ganze wieder etwas anders aus.
    Hier verlassen relativ wenige Leute die Kaserne in Uniform ich persönlich hab bis jetzt auch kaum jmd in Uniform in der Stadt gesehen was aber keinesfalls an irgendwelchen repressalien liegt sondern einfach dass die Kameraden nicht wollen. Die Einstellung ist einfach anders als im bayr Wald.
    Ich bin am ersten Tag nach hause gefahren und hab mich „leicht“ verirrt und bin im endeffekt 2h abends durch Ingolstadt geirrt mich hat ebenfalls niemand beleidigt bespuckt oder sonstwas.

    Es liegt nicht an der Zivilbevölkerung Ausnahmen ausgenommen, aber lt sollte einfach mal genau das gesagt werden was du geschrieben hast…das man den Soldaten sagt sie sollen doch ihre Uniformen auch beim verlassen tragen, dass dies auch gewünscht ist.
    Wir wussten nie so genau dürfen wir jetzt oder nicht im Endeffekt haben wirs dann einfach immer gemacht.

    Es sollte vlt einfach mal den Soldaten gesagt werden sie sollen in Uniform rausgehn, das das gewünscht wird sonst ändert sich da gar nichts.

  4. Dank für den Bericht! Für mich sind genau solche Berichte die Würze von PI! Auch mal ganz persönliche Einblicke!

    „Jeder von euch hat zu Hause eine Playstation. Das hier ist tausendmal besser!“.

    Na ja, ein wenig unsensibel war das schon! 😉

    Da könnte man doch bestimmt pro Woche locker zwei Stunden streichen und stattdessen das Fach „Glück“ unterrichten, wo die Schüler dann das Glücklichsein üben könnten.

    Wie wäre es mit Marihuana-Rauchen im Geschichtsunterricht, da wären dann alle glücklich! 😆

    Als ich meinen Wehrdienst erledigte fuhr ich mal in zivil mal in grün nach Hause, der kleine Dienstanzug war mir verhasst! Gedanken machte ich mir weniger darum, hing einfach von der Laune ab oder vom Zeitplan! Aber vor 22 Jahren! Da war noch ne andere Stimmung, obwohl in meinem Freundeskreis gehörte ich zur Minderheit als Wehrdienstleistender!

    Später, Golfkrieg 1 habe ich dann nachträglich verweigert. Vor 1 Monat habe ich dem Kreiswehrersatzamt wieder meine Einsatzbereitschaft bekundet und warte nun auf die Antwort!

    Nur wer seine Meinung ändert, bleibt sich treu!

    „Er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er ist ein Panzerpionier!“ 😉

    Trave-Kaserne Lübeck, Panzerpionierkompanie 170

  5. Danke J.S.!
    Mit Abschaffung der Wehrpflicht wird die Jugend noch „weichgespülter“.
    Ich habe noch meine Wehrpflicht in der NVA ausgeübt und tat das damals nicht gerne. Im Nachhinein betrachtet, hat es mich jedoch positiver geprägt als es jede noch so lange Schule es konnte.
    Mein Sohn war bei der Bundeswehr als Fallschirmjäger und ist jetzt bei der Polizei. Ähnlich motiviert wie J.S.
    Aber mit was für Gesindel er so konfrontiert wird, ist ein einziger Jammer. Die Schlimmsten sind die Gutmenschen, die das Glück hatten, keinen Krieg erleben zu müssen und denken, alle auf der Welt sind automatisch Pazifisten. Wehe, wenn wir einmal angegriffen werden!
    Zu DDR-Zeiten haben wir im Scherz gesagt, dass wir, wenn der Ernstfall eintritt und wir die BRD angreifen müssen, das am Wochenende tun, dann sind die Soldaten alle zu Hause. Heute, noch schlimmer in ein paar Jahren, sind wir auch in der Woche wehrlos, weil keiner mehr gelernt hat, sinnvoll auf einen Befehl zu reagieren. Von der körperlichen Tüchtigkeit will ich gar nicht reden.
    Was ich mich immer frage ist, dass das Land in den 50ern und 60ern bei weitem nicht reicher war, als heute. Trotzdem hatten wir eine funktionierende Infrastruktur, eine gut aufgestellte Armee, Bahn, Post und anderes wurde noch von Menschen geregelt und funktionierten, während heute alles von Maschinen und Automaten übernommen wird, aber Geld ist keines mehr da. Irgend was läuft gewaltig schief!

  6. Mal abgesehen von den erkennbaren Mängeln im Aufbau dieses Artikels (was die Lesefreude etwas schmälert) gibt er ein eindruckvolles Bild vom „Befinden“ unserer Bundeswehrangehörigen.

    Ich habe zwar leider selbst nicht dienen dürfen (trotz freiwilliger Meldung für zwei Jahre), aber ich habe viele Freunde dort (vor allem Luftwaffe) und kann daher ein wenig nachvollziehen, wie unser junger Offizier sich fühlt.

    Respekt für diese Offenheit.

  7. Leider hat der Verfasser durchaus recht mit seinen Bebachtungen. Nur Diskussionen mit dieser Klientel bringen gar nichts.

    Verblödte Weltfremdheit gehört einfach schlicht ausgelacht und radikale Utopisten bei Rechtsverstößen konsequent eingebuchtet.

    Demos bei Gelöbissen, entweder weit weg vom Verstaltungsort oder auf einen ganz anderen Tag gelegt, fertig!

    Demokratie lebt auch falschen Meinungen!

  8. Sehr guter Artikel!

    ———–

    WahrerSozialDemokrat (23. Nov 2010 17:15)

    „Jeder von euch hat zu Hause eine Playstation. Das hier ist tausendmal besser!“.

    Na ja, ein wenig unsensibel war das schon!

    Wieso? Stimmt doch. Müssen sie ja auch sein. Nur weil linke Luschen ein Herzinfarkt kriegen, muss man mit der Wahrheit ja nicht hinter’m Berg halten. Solche weltfremden Leute gehen einen doch nichts an 🙂

  9. #8 WissenistMacht (23. Nov 2010 17:17)

    Mal abgesehen von den erkennbaren Mängeln im Aufbau dieses Artikels (was die Lesefreude etwas schmälert) gibt er ein eindruckvolles Bild vom “Befinden” unserer Bundeswehrangehörigen.

    Kann ja nicht jeder so „gebildet“ sein wie du!

    Genau so was schmälert meine Lesefreude gegenüber dir… 🙁

    Sorry, musste jetzt einfach mal sein, das war so ein typischer nichtssagender Satz zur Selbstherrlichkeit! Als T4 hättest du mit solchen Sprüchen nicht viel Spaß beim Bund gehabt! 😉

  10. #7 Tolkewitzer

    Ich denke es liegt weniger an den Maschinen und den Automaten, als an der heute fehlenden Motivation und der schlechten Ausbildung der Menschen.

  11. Politisch gesehen muss die Bundeswehr verkleinert damit weiter die Sozialhaushalte, Gendermaintreaming Beauftragte und Lehrstuhle sowie die Immigrations- und Streetworkerklientel bezahlt werden können.

    Merke Leute die beim Bund waren, wählen nicht Rot-Grün!!!!

  12. #12 prinz eisenherz (23. Nov 2010 17:32) Your comment is awaiting moderation.

    weis zwar nicht warum ..kann aber damit leben

  13. #7 Tolkewitzer

    nein in den 60er haben Frauen angefangen das Szepter in die Hand zu nehmen und jetzt merkt man halt wohin das führt…..nichts funktioniert mehr und alles is weichgespühlt oder kastriert …linke sind doch nur die schoßhündchen der emanzen…….schafft die frauenrechte ab und alles wird besser, kein scheiß!

  14. Ich kann J.S. nur auf ganzer Linie zustimmen. Meine eigenen Erfahrungen sind ziemlich Deckungsgleich… 🙂

  15. #12 prinz eisenherz (23. Nov 2010 17:32) Your comment is awaiting moderation.

    ddr 2.0

    http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=222

    halte schon mal raum 600 in nürnberg frei
    ———————————————-

    wenn die hirsels hier wenigsten sagen würden was falsch gemacht wurde könnte man ja eine unterlassungabsicht unterschreiben

  16. Ich bin stolz auf die Jungs, die da jeden Tag ihren Dienst für Deutschland versehen!

    Lasst euch von diesen diesen linken Taugenichtsen nicht verunsichern. Ihr macht gute Arbeit und daran können diese kommunistischen Hyänen auch nichts ändern…

  17. Wir, die Bundespolizisten und die Bundeswehr garantieren den Bürgern hier die Freiheit. Beim Gelöbnis haben wir die Nationahymne gesungen und waren stolz darauf, für dieses Land, diesem demokratischen Staat unseren Mann zu stehen. Während linke Meinungsmacher, Grüne, die diesen Staat verraten, Demos abhalten, Polizisten mit Steinen bewerfen, mit Molotow Cocktails zündeln wurden wir bei Wind und Wetter ausgebildet. Wir hatten Bereitschaft, Kasernenstreife, Flughafenwache, Paßkontrolle und durften in stinkenden Abteilen die Pässe der Ostanatolier kontrollieren. Wie gerne wären wir Weihnachten oder Sylvester bei der Familie. Nee, wir hatten Dienst und haben uns bei der Flughafenwache den Arsch abgefroren.Wir machten Gepäckmärsche bei Nacht u. Nebel von 25 km bis uns teilweise das Blut aus den Socken lief. Den Kameraden schleppte man noch das MG 42 hinterher weil sie einfach zu fertig waren. Beim GSOD (Großer Sicherheits u.Ordnungsdienst) wurde uns dann eingebleut: Deeskalationsstrategie, erst darf der Demonstrant auf uns eindreschen, dann erst, auf Kommando darf sich gewehrt werden. Tja, liebe Linke und Grüne. So sieht die Wirklichkeit aus. Dürfte ich Entscheidungen treffen, sehe es anders aus. Dann würde ich sobald die Situation eskaliert den Schlagstock freigeben und so lange auf die Schlüsselbeine der gewaltbereiten Demonstranten schlagen, bis sie alle unten liegen und betteln aufzuhören. Mußte einfach mal raus.

  18. Ich gestehe mich vor der BW gedrückt zu haben. Das war Anfang der 80er. Damals erlebte man Wehrpflichtige vor allem als besoffene Vollpfosten die für `nen Appel und `n Ei 18 Monate in der Kaserne eingesperrt waren. Ich wollte lieber arbeiten und Geld verdienen und wurde dank geschönter Atteste ausgemustert. Seitdem sind 30 J. vergangen und ich habe mittlerweile eine große Achtung vor den Soldaten. Man trifft viele in Zügen und lernt Leute kennen die Soldaten sind oder waren und siehe da, alles überaus freundliche, höfliche und hilfsbereite Leute, die mein vollstes Vertrauen haben. Nochmal sorry, dass ich mich gedrückt habe, vielleicht wäre ich dort ein besserer Mensch geworden, aber jetzt stehe ich voll hinter euch.

  19. Realitätsgetreuer Bericht eines Offiziers, hat mir gefallen.

    Von einer schlagkräftigen, leistungsfähigen Armee scheinen wir weiter entfernt als je zuvor. Dies liegt nur zum Teil an Finanzen und Politik, auch intern haben es die Soldaten zu oft mit aalglatten Apparatschiks zu tun, denen die eigene (reibungsfreie) Karriere so wichtig ist, dass selbst einfachste Gebote der Menschenführung missachtet werden.

    Geht es bei der Bundeswehr um den militärischen Auslandseinsatz schauen ja alle meist nur nach Afghanistan. Es gibt derzeit aber auch noch weitere Bundeswehrkontingente zum Beispiel im Kosovo (KFOR) und in Bosnien Herzegowina (EUFOR).

    Nun ist vor Wochen auf einer Truppenstellerkonferenz in Potsdam entschieden worden, dass z.B. von den geplanten 120 deutschen Soldaten, die sich im Halbjahresturnus in Bosnien ablösen, ab März nur noch 30 Soldaten eingesetzt werden.
    So weit so gut…dann sagen wir den anderen 90 Soldaten mal schnell, dass ihr Einsatz ausfällt??? Nein nein, das wäre zu einfach.

    Es scheint niemand an die von dieser Reduzierung betroffenen, für das nächste Kontingent (Beginn März 2011) eingeplanten Soldaten zu denken, denn diese wurden bis heute nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihr Einstz garnicht mehr stattfindet.

    Soldaten haben auch Familien, die sich derzeit noch auf eine lange Trennung einstellen, Heimatdienststellen, die entsprechende Massnahmen vorbereiten, um deren Abwesenheit zu kompensieren … die Jungs wurden umfangreich für den Einsatz ausgebildet und eingeplant, ärztlich noch extra geimpft, aber dafür, ihnen zu sagen, dass sie letztlich nun doch zu Hause bleiben, findet sich offenbar keiner zuständig.
    Die hängen alle in der Luft und wissen offiziell von nichts, die Gerüchteküche brodelt und kein Vorgesetzter der Führungskommandos macht eine klare Ansage.

    Wenn schon die Basics der militärischen Menschenführung, die Information der Soldaten, verschlumpft wird, dann kann man abschätzen mit welchen Fähigkeiten und Köpfen die Führungsetagen unserer Landesverteidigung derzeit ausgestattet ist.

    So betrachtet sehe ich der Reform unserer Armee gelassen entgegen … es kann ja nur besser werden 🙂

  20. Was in den Medien überhaupt nicht diskutiert wird, und weil die Bundeswehr immer noch eine Armee ist die sich zum großen Teil aus Wehrpflichtigen zusammensetzt:
    Wie viele in den letzten fünf oder zehn Jahren, somit die zweite, sogar die dritte Generation derer, deren Eltern aus der Türkei nach Deutschland eingewandert sind und die deutsche Staatsbürger sind, wie viele von denen werden eigentlich jedes Jahr gemustert und auch zur Bundeswehr eingezogen?

    Und wenn die den Wehrdienst verweigern, die Moslems in Deutschland:
    Wie viele von denen werden dann zum Zivildienst in Krankenhäuser und Altenheime abgeordnet, um dort den Menschen das Essen zu reichen und den Hintern abzuwischen, moslemischen und christlichen kranken Menschen?

    Und wie viele mit türkisch/ moslemischen Hintergrund sind in Afghanistan eingesetzt? Das die Moslems sind zählt dabei nicht, wie es die Schnarrenberger sagt, damit sie nicht auf ihre Glaubensbrüder und -schwestern zu schießen brauchen. Das Moslems aus verschieden Ländern in der Historue sehr brutale und immer wieder, gegeneinander Kriege geführt haben, das ist ein Fakt. Zuletzt der äußerst blutige Krieg, der mit allen Arten konventioneller Waffen geführt wurde die überhaupt nur denkbar sind, der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran. Da haben nur Moslems auf Moslems geschossen und sich massenweise gegenseitig umgebracht.

    Oder beruht die Planung die Wehrpflicht abzuschaffen genau darauf, diesem Problem „Moslems bei der deutschen Armee“, dem aus dem Weg zu gehen?

    fragt
    h2so4

  21. Verstehe ich das richtig? Der Haderlump mit den gefärbten Haaren ist Schulleiter? Himmel Herrgott!

  22. Als Mutter zweier Söhne möchte ich mich hier auch einmal zu äußern.
    Unser jüngerer Sohn war auch bei der Bundeswehr,
    aus Überzeugung!
    Was habe ich als Mutter nicht alles an Ängsten ausgestanden. Da war mein „Kleiner“ über 250 km von mir entfernt in Hermeskeil im Hunsrück.
    Jedes Wochenende kam er mit der Bahn todmüde und erschöpft nach Hause. „Mutti“ hat dann alle Klamotten gewaschen,gebügelt und exakt zusammengelegt! Dafür hätte ich eigentlich auch einen Orden bekommen müßen!
    Und schon hieß es wieder Abschied nehmen.

    Selbstverständlich waren wir zur Gelöbnisfeier nach Hermeskeil gekommen. Die werde ich nie vergessen, wir waren so stolz auf unseren Sohn, auch sein großer Bruder!
    Es war sehr feierlich!
    Natürlich hat man als Mutter immer Angst um seinen Sohn, allein der Gedanke daran,daß er den Raketenwerfer „Mars“ fuhr!

    Übrigens, sein großer Bruder hat Zivildienst geleistet,welches mich nicht minder stolz gemacht hat! Es ist nicht einfach in einem Seniorenheim seinen Dienst zu machen, da braucht man schon sehr viel Einfühlungsvermögen und Freude am Helfen!

    Ich kann nicht sagen, auf wen von Beiden ich stolzer bin!

  23. Allen Kamerad(inn)en, die zeitlich vor und auch nach mir gedient haben und/oder heute noch aktiv sind, sei folgendes gesagt:

    DER FEIND STEHT HINTER DEN EIGENEN LINIEN –
    MILLIONENFACH!

    PASST GUT AUF UNSERE HEIMAT AUF!

    WIR SIND STOLZ AUF EUCH, AUCH WENN ES SICH EINIGE NICHT WAGEN ES LAUT ZU SAGEN!

  24. Sehr interessanter Artikel!

    Es ist wahr: Die Bundeswehr ist leider unglaublich ineffizient. Bürokratie und Co. müssten endlich abgebaut werden. Die US- und UK-Streitkräfte sind hier vorbildlich.

    Die Abschaffung der Wehrpflicht ist imho richtig. Zwar formt sie sicherlich den Charakter einiger Leute. Aber ich bin gut erzogen und möchte nicht in einen Topf mit solche Typen geworfen werden.

  25. hier folgt ein Zitat:
    ********************************************************************************************
    #24 Einherjer89 (23. Nov 2010 18:19) Verstehe ich das richtig? Der Haderlump mit den gefärbten Haaren ist Schulleiter? Himmel Herrgott!
    ********************************************************************************************
    Hallo Einherjer89:

    lies den Text nochmal und Du wirst sehen, dass bunte Haare nicht immer und absolut
    vom nichtvorhandensein eines Gehirns zeugen!

  26. Die Bundeswehr ist die Nachfolgeorganisation der Wehrmacht. An der Wehrmacht an sich ist nichts verwerfliches gewesen. Fast jedes Land hat seine Armee, die unter anderem (am besten vor allem) der Verteidigung dient. In den meisten Ländern der Welt ist es auch ganz normal, dass junge Männer dort ihrem Land „dienen“ (wer auch sonst). So war das auch in Deutschland, und den Wehrmachtsangehörigen als blutrünstigen Nazi und Judenhasser darzustellen ist einfach eine Schweinerei. Also bitte Gehirn einschalten.

  27. Werter Herr Gottfried,

    ich habe dem Mann nicht seine Intelligenz abgesprochen, sondern mich lediglich über die unübliche äußerliche Erscheinung mokiert.
    Wenn Herr Merkel in einem derartigen Aufzug erscheinen würde, wäre es Ihnen wohl auch herzlich egal, was Herr Merkel sagt. Es gibt einfach eine gewisse Grenze hinsichtlich des guten Geschmacks.

  28. Vielen Dank, werter J. S., hier mal einen Eindruck davon zu bekommen, wie es heute so in der Truppe ausschaut. Als Offizier in der Jäger- und Fallschirmjägertruppe erstreckte sich meine Zeit noch rückwärts gesehen in den kalten Krieg hinein und ich durfte den Fall der Mauer während eines speziellen “NATO-Alarms” innerhalb der Kaserne verfolgen: Da man schlimmsten Falls wegen der Demonstrationen etc. in der “DDR” in den Monaten Oktober/November 1989 mit Übergriffen des SED-Regimes auch im Grenzbereich gegen die eigene Bevölkerung rechnen musste, waren in diesen Wochen beständig Kompanien Infanterie voll aufmunitioniert und mit gepackten LKW (2t Gl) in Bereitschaft, um gegebenenfalls den BGS mit entsprechender Feuerkraft unter die Arme greifen zu können. Man befürchtete nämlich, dass es in der Ostzone zu Gewalttätigkeiten kommen könnte, die sich wohlmöglich durch Grenzdurchbrüche etc. auf das Gebiet der Bundesrepublik ausdehnten könnten, wobei die Grenztruppen der NVA u.U. auf bundesdeutschem Gebiet operieren würden. Alles in Allem eine sehr aufregende Zeit, die sicherlich Jüngeren heute wie eine Erzählung aus Urzeiten erscheinen mag.

    Manche Dinge ändern sich aber wohl nie:

    Um den Schülern zu verdeutlichen, was nun auf sie zukommt, sagte der Durchführende sinngemäß: „Jeder von euch hat zu Hause eine Playstation. Das hier ist tausendmal besser!“. (…) Linke, Grüne, der örtliche Friedenskreis und „empörte Eltern“ überschlugen sich förmlich. Man würde hier die Kinder „indoktrinieren“, „desensibilisieren“ und „Bauernfängerei“ betreiben.

    Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor. Zu meiner Zeit gab es natürlich weder Playstations noch Schießkinos, aber eben auch schon dauerempörte und friedensbewegte Kreischer. Ich erinnere mich da an einen Fall beim “Tag der offenen Kaserne” an dem wie jedes Jahr für Kinder ein Stand aufgebaut war, an dem mit (blauen) Übungshandgranaten ein Geschicklichkeitswerfen angeboten wurde. All die Jahre hatte niemand daran etwas auszusetzen, doch in jenem Jahr war eine Meute von Friedensaktivisten und linkslastigen Journalisten der örtlichen Presse unter den Zuschauern, die diesen Stand nächsten Tages zu einem unglaublichen Eklat aufbliesen. Die Schlagworte, die dabei fielen, waren die gleichen, die ich oben lesen kann.

    Den Vogel hatte an dem Tag nun auch noch ein Stabsunteroffizier abgeschossen: Er hatte die Aufgabe, Interessierten den geländegängigen 2Tonner zu zeigen und zu erklären. Als er auf die verschiedenen Schmierpunkte zu sprechen kam, ließ er sich unter Beschreibung des guten Schmieröls dazu hinreißen, augenzwinkernd zu äußern: Das hält bis Moskau. Um diesen Mann haben die Guties und die Pressefutzis nun wochenlang so ein Wirbel und Aufhebens gemacht, bis die Bundeswehr ihn schließlich unehrenhaft entlassen hat … wegen eines Spruchs!!!

    Wenn man ganz genau hinsieht, hat man als Rekrut eigentlich ein super Leben (…): Wenig Verantwortung, drei Monate Vollpension und danach ist man ein besserer Mensch.

    Ganz Recht! Als Zivilunken kommen sie, als Menschen gehen sie. 😉

  29. #32 Heilige_Allianz (23. Nov 2010 18:29)

    Die Bundeswehr ist die Nachfolgeorganisation der Wehrmacht. An der Wehrmacht an sich ist nichts verwerfliches gewesen. Fast jedes Land hat seine Armee, die unter anderem (am besten vor allem) der Verteidigung dient. In den meisten Ländern der Welt ist es auch ganz normal, dass junge Männer dort ihrem Land “dienen” (wer auch sonst). So war das auch in Deutschland, und den Wehrmachtsangehörigen als blutrünstigen Nazi und Judenhasser darzustellen ist einfach eine Schweinerei. Also bitte Gehirn einschalten.

    ach du heilige scheisse ….zum morden gedrillte menschen

    man selber nicht gedient aber hier scheisse labern..komm du mal in meine einheit

  30. #8 WissenistMacht:
    >> Mal abgesehen von den erkennbaren Mängeln im Aufbau dieses Artikels (…) <<

    Geht’s noch?
    .
    Da muss sich ausgerechnet der melden, der offensichtlich von Tuten und Blasen nicht die geringste Ahnung hat und hier inhaltlich beständig den größten Blödsinn daher faselt!
    .
    Einfach zum Kotzen diese Aufschneiderei und Selbstbeweihräucherung … mal abgesehen davon, dass es am Aufbau des Beitrages von J. S. nicht das Geringste zu bemängeln gibt.

  31. #32 Graue Eminenz

    Während meiner Wehrpflichtzeit 1961/62 erlebte ich den Mauerfall bei einem Manöver auf der Donau. Es war damals für einen jungen Menschen sehr aufregend.

    Ein besonderes Erlebnis hatte ich, als die Bevölkerung unserer Garnisonsstadt uns nach dem Einsatz bei der Flutkatastrophe in Hamburg mit einer heute unvorstellbaren Herzlichkeit empfing.

  32. #33 prinz eisenherz:
    >> ach du heilige scheisse ….zum morden gedrillte menschen (…) komm du mal in meine einheit <<

    Ich unterschreibe zwar nicht in Gänze, was Heilige_Allianz unter #32 geschrieben hat; allerdings ist Deine Behauptung, Wehrmachtsangehörige wären zum Morden gedrillt gewesen, ja wohl eine unglaubliche Unverschämtheit!
    .
    In was für einem Waschlappenhaufen meinst Du denn bitteschön, zu dienen? Ich habe einst gelernt und gelehrt zu töten und die Tötungshemmung abzulegen. Das gehört zum Beruf eines Infanteristen nunmal dazu. So und nicht anders war es auch in der Wehrmacht. Niemand wurde da aber zum Morden gedrillt!
    .
    Sei man froh, dass Du nicht unter mir dienst geschoben hast. Bei solchen Äußerungen konnte ich äußerst unangenehm werden.

  33. Mein absoluter Respekt und danke für den Insiderbericht. Wehrhafte Demokratie ohne Wehrpflicht und zusammengeschmolzene Wehrkraft: wie soll das weitergehen? Soll so zusätzlich noch zum Schmusekurs mit Terroristen und mu?âhidîn etc. gezwungen werden?

  34. #34 Graue Eminenz:

    Hätten Sie nur ein Zehntel des Intellekts und der Formulierungskunst eines WiM würden Sie hier nicht so einen ekelhaften Unsinn ablassen.

  35. #35 doardi:
    >> Während meiner Wehrpflichtzeit 1961/62 erlebte ich den Mauerfall bei einem Manöver auf der Donau. <<

    Ich vermute, Sie waren 1961/62 Wehrpflichtiger und sind danach Berufssoldat geworden, so dass Sie 1989 dann während eines Manövers den Mauerfall erlebten. — Ich schreibe das nur, bevor jetzt hier irgendwelche Zivilunken aus den Löchern gekrochen kommen und Ihren Beitrag absichtlich falsch verstehen. 😉

  36. Gestern wurde während des zapfenstreiches, besonders bei beginn, randale mit trillerpfeifen und lautsprechern gemacht.
    Eine teilwahrheit steht nun hier:

    http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Polizei_ermittelt_gegen_Zapfenstreich-Stoerer/articleid-2619990 vom 23.11.10

    Der mdr-Videotext schreibt jedoch, dass von einem lautsprecher aus eine rede von Goebbels abgespielt wurde, weswegen man ermittelt.

    Immer häppchenweise wird über das teure staatsterroristenpack berichtet. Schliesslich machen sie ja jeden tag krampf gegen rechts.

  37. #38 Skander:

    Das ist lieb gemeint von Dir. Allerdings macht es wenig Sinn, sich mit offensichtlichen Apallikern einzulassen 😉

  38. #38 Skander:
    >> @ Graue Eminenz: Hätten Sie nur ein Zehntel des Intellekts und der Formulierungskunst eines WiM würden Sie hier nicht so einen ekelhaften Unsinn ablassen. <<

    Hätte ich ein Zehntel des Intellekts von WissenistMacht, wäre ich bestenfalls eine Banane; zum Gehen oder Scheißen würde es da schon verstandesmäßig nicht mehr reichen.

  39. …vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich fand ihn übrigens spannend geschrieben – weiter so!

    Uns Deutschen hat eine Wehrpflicht-Armee, glaube ich, gut getan. Vielzuviele Menschen sind mit ihrer Wahrnehmung eh schon Lichtjahre von der tatsächlichen Realität entfernt (=Gutmenschen). Die Armee als Staat im Staate können wir nicht wollen. Aber die Armee war stark, als sie das damals war. Heute ist die BW leider sehr schwach und wäre nicht die exzellente Ausbildung, müßte man sich nochmehr von dem Amerikanern helfen lassen (was sie sich nicht nur mit Geld bezahlen lassen). Die nun folgende Berufsarmee wird die Exekutive leider noch etwas weiter von Volk äh ich meine Bevölkerung entfernen. Dann werden die Politiker uns vermutlich auch noch den Schutz nach außen wegnehmen, wie sie es schon mit dem Schutz hier in Deutschland Tag für Tag tun. Man wird sich bald selbst schützen müssen….

  40. #38 Skander (23. Nov 2010 18:57)

    Inzwischen hat „Graue Eminenz“ ja geantwortet und in seinem Posting alles geschrieben, was man benötigt, um ihn beurteilen zu können. 🙂

  41. Vielen Dank für den Bericht, der trotz, oder gerade wegen seiner Sachlichkeit sehr tief blicken lässt.
    Es ist ein Skandal, daß unsere vom Volk gewählten Politiker es nicht schaffen, dafür zu sorgen daß Staatsdienern, oder „Bürgern in Uniform“ nicht der nötige Respekt und Anerkennung gezollt wird.
    Es ist Menschen zu danken, die sich dazu entschliessen, trotz widerlicher Umstände den Verteidigungsdienst für das Vaterland zu leisten. Wenn ich Angehörige unserer Streitkräfte auf der Strasse begegne, was hin und wieder der Fall ist dann spreche ich ihnen Mut und meine Sympathie zu und mache sie nebenbei auf PI aufmerksam, da hier ja auch positiv über sie berichtet wird. 🙂

  42. #44 Argutus:

    So ist es. ich halte mich da wohl besser zurück. Will mich als neuer ja nicht gleich zu sehr verheizen, obwohl es mir auf der Zunge brennt 🙂

  43. #35 doardi (23. Nov 2010 18:42)

    Während meiner Wehrpflichtzeit 1961/62 erlebte ich den Mauerfall bei einem Manöver auf der Donau. ?

    Irgendetwas stimmt da nicht.

  44. #41 WissenistMacht:
    >> @ Skander: (…) Allerdings macht es wenig Sinn, sich mit offensichtlichen Apallikern [Graue Eminenz] einzulassen <<

    Na, da hat unser besserwisserische Oberlehrer und Pseudogebildeter ja mal wieder ein Paradebeispiel für seine möchtegern intellektuellen Ergüsse abgegeben!
    .
    Als Apallisches Syndrom bezeichnet eine schwere Gehirnschädigung, wobei im Gegensatz zum Hirnstamm, Zwischenhirn und Rückenmark das gesamte Großhirn größtenteils nicht mehr funktioniert. Betroffene sind dabei nicht bei Bewusstsein und man spricht auch von Wachkoma.
    .
    Mich als jemanden zu bezeichnen, der im Wachkoma läge, muss ausgerechnet von dem kommen, der sich auf 2 Jahre beim Bund verpflichten wollte und den man überhaupt nicht genommen hat! 😆 Die nehmen so gut wie Alles!!!! Nur eben WissenistMacht nicht; wofür sie sicherlich gute Gründe haben. 😆

  45. #42 GE:

    Hätte ich ein Zehntel des Intellekts von WissenistMacht, wäre ich bestenfalls eine Banane; zum Gehen oder Scheißen würde es da schon verstandesmäßig nicht mehr reichen.

    So sieht es in der Tat aus. Aber offensichtlich können Bananen (wenn auch mit Mühe) Wikipedia lesen 🙂

    Das war mir neu!

  46. Meine Dienstzeit liegt schon etwas zurück aber ich kann den Beitrag von J.S. in weiten Teilen bestätigen. Lediglich Brandanschläge und „Schießkino“ gab es zu meinen Zeiten nicht. Dafür Bürokratie und z.T. offener (verbaler) Haß auf Bahnhöfen.

    Ich kann nicht sagen, ich wäre Stolz auf die Kameraden heute, denn Stolz kann man nur auf seine eigene Leistung sein. Doch ich bin stolz darauf, meinen Beitrag geleistet zu haben.

  47. AKTION GELBE SCHLEIFE

    solidaritaet-mit-soldaten.de/gelbe-schleife.html

    Ich selbst war an diesem Morgen auch an der Universität der Bundeswehr in Hamburg.

    Ich wohne direkt neben der Helmut-Schmidt-Uni und sehe hin und wieder mal uniformierte bei Edeka oder Aldi.

    Meistens aber Fräuleins 😉

  48. “Er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er ist ein Panzerpionier!”


    Yep, oder noch schlimmer „Flupi“. *)

    Habe übrigens ~1964 einige NATO-Jäger hochgescheucht, um in der ADIZ nach dem rechten zu schauen. 🙂
    Also GAF = Gammel Air Force.
    ———-
    *) = FlussPioniere.

  49. #49 Skander:
    >>

    #42 Graue Eminenz: Hätte ich ein Zehntel des Intellekts von WissenistMacht, wäre ich bestenfalls eine Banane (…)

    So sieht es in der Tat aus. Aber offensichtlich können Bananen (…) lesen <<

    Du scheinst etwas schwer von Begriff oder bist der Deutschen Sprache nicht wirklich mächtig. Oder warum beleidigst Du WissenistMacht jetzt plötzlich derartig? Oder meinst Du jetzt wirklich, Bananen könnten lesen?

  50. #53 Andromeda:
    >> “Er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er ist ein Panzerpionier!” <<

    Für alle, die etwas mit der Panzertruppe zu tun haben, gilt: Breit fahren, schmal denken.
    😉

  51. Nun muss ich aber #48 Graue Eminenz mal beispringen (auch wenn er es nicht nötig hat).
    Die Deutsche Wehrmacht war auch laut Aussagen der damaligen Kriegsgegner und heutiger angesehener Historiker die beste Armee der Welt. Die Gesetze die in der Wehrmacht galten, sind auch heute noch beispielgebend für eine moderne Armee und werden in den Akademien vieler Staaten als Vorbild genommen einschließlich Einhaltung der Haager Landkriegsordnung und den Genfer Konventionen.
    Vergewaltigungen oder Übergriffe auf die Zivilbevölkerung des besetzten Landes zum Beispiel wurden auf das schärfste geandet.
    Wer natürlich sein diesbezügliches Wissen aus Wikipedia hat, sollte es lieber für sich behalten.
    Dass die Wehrmacht nach Kriegsende als verbrecherische Organisation eingestuft wurde, hatte rein politische Gründe.
    Als sich die Bundeswehr sich noch auf die Traditionen der Wehrmacht und ihrer beispielhaften Helden wir Moelders, Rudel und andere berufen durfte, war auch noch alles in Ordnung. Erst seitdem sich die links-grünen Pazifisten in die Belange der Bundeswehr einzumischen begannen, ging es schrittweise bergab.
    Das musste mal gesagt werden. Nichts gegen unsere Väter und Großväter, die tapfer an den Fronten für ihr Vaterland gekämpft haben. Das das Unrecht war, wurde erst hinterher festgelegt, das konnten sie nicht wissen!

  52. Ein sehr interessanter und guter Artikel, und ja, aus meiner Zeit bei der Bundeswehr(Luftwaffe) sind mir neben einer Menge angenehmer Dinge eines geblieben das ich bestimmt nicht vergessen werde: die BÜROKRATIE!
    Zig Anträge, in Zig Ausfertigungen, man mag meinen unsere Jungs in Afghanistan haben es mehr mit dem Amtsschimmel als mit den Taliban zu tun.
    TÜV, Mülltrennung und co sind eher ein Hinderniss statt hilfreich.
    Hoffentlich wird mit dem Abschaffen der Wehrpflicht auch der Amtsschimmel in den Ruhestand geschickt wird, dann könnte aus unserer Bundeswehr glatt noch was richtig gutes werden:D

  53. #58 Tolkewitzer:
    >> Dass die Wehrmacht nach Kriegsende als verbrecherische Organisation eingestuft wurde, hatte rein politische Gründe. <<

    Trotz Deines sonst begrüßenswerten Beitrag muss ich Dich hier berichtigen: Die Wehrmacht wurde in den Nürnberger Prozessen – z.B. im Gegensatz zur Waffen-SS – nicht zur verbrecherischen Organisation erklärt, und auch und gerade deshalb, weil dies ein Anklagepunkt war.
    .
    Lediglich das von Hitler 1938 künstlich und zum Zwecke einer weiteren Entmachtung der Wehrmacht im Sinne von DIVIDE ET IMPERA geschaffene Oberkommando der Wehrmacht wurde in seiner Funktion als verbrecherische Organisation eingestuft. Da Keitel als Chef des OKW hingerichtet wurde, war das auch eine logische und konsequente Entscheidung.

  54. Ich gehe mal davon aus, dass die älteren Herrschaften aus dem Gespräch sich in den 60er und 70er Jahren nach Berlin verdrückt haben, um nicht zur BW zu müssen…

    Ich selbst habe 27 Monate gedient, 3 Monate als Gezogener die Ausbildung bei den Panzergrenadieren und dann 24 Monate als Freiwilliger bei den Fallschirmjägern. Wir haben alle damals unsere Uniform mit Stolz getragen und man hat uns beneidet, keinesfalls beschimpft…

    Und hätte uns jemand beschimpft, hätte es einen Satz heisse Ohren gegeben….

    Ich schreibe derzeit einen Bericht über meinen Bruder, der als 14-jähriger im WK II bereits zum Schnellkommando eingezogen wurde und mit 15-Jahren an die Westfront kam und später im April 1945 als HJ als Angehöriger des Volkssturms eine Stadt verteidigt hat gegen die Amerikaner. Wenn es interessiert, bitte mail von PI an mich..

  55. Ich gehe mal davon aus, dass die älteren Herrschaften aus dem Gespräch sich in den 60er und 70er Jahren nach Berlin verdrückt haben, um nicht zur BW zu müssen…


    Jau, :mrgreen:
    habe 1965 beim KWEA meinen Wehrpass hingelegt: „Melde mich ab nach Berlin.“
    Antwort: nicht zitatfähig und „Das haben wir gerne; diese feigen Hunde.“ (so ähnlich)
    Ich habe dann nur gebeten, die letzten 2 Seiten zu lesen.

    So schnell habe ich noch nie einen Beamten gesehen.
    Er sprang vom Sessel auf, nahm eine ordentliche Haltung an und meinte nur:
    „Entschuldigung Herr Leutnant, Entschuldigung, Entschuldigung, …“

  56. #62 Hundertsechzigmilliarden:

    Ich schreibe derzeit einen Bericht über meinen Bruder, der als 14-jähriger im WK II bereits zum Schnellkommando eingezogen wurde und mit 15-Jahren an die Westfront kam und später im April 1945 als HJ als Angehöriger des Volkssturms eine Stadt verteidigt hat gegen die Amerikaner.

    Das erinnert stark an Bernhard Wickis einzigartigen Film „Die Brücke“. Den kann man nicht oft genug sehen. Jedesmal wenn ich dazu Gelegenheit habe, sehe ich ihn mir an. Das und die Erzählungen meines Vaters, nachdem er aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, reichen jeweils, um mich an den Rand der Tränen zu bringen.

  57. naja den artikel find ich zwar gut aber doch sehr subjektiv u zu positiv.
    Was einen gut tut oder nicht is für jeden verschieden, sport kann zwar normalerweise fast niemanden schaden aber das alles gilt nur wenn der rekrut körperlich u psychisch fit is wen er in der kaserne anfängt u nicht geadt bekommt: geht net gibts net“ leider war ich das beispiel das es doch nicht geht obwohl ich für zusätzlich truppenübungstage als einjährig freiwilliger unterschrieben hatte mußte ich die auch nicht machen wegen unfähigkeit und man sagte mir erst wenn der volkssturm wiedrkommt kann man mich wieder brauchen^^ dann bin ich aber sicher schon in new york.bin aber trotzdem kein linker pazifist geworden pazifist geworden bin für schlagkräftige armee u atomschild für europa.binn schob in ipension sollte ich aber nochmal dringend geld zum lebenunterhalt brauchen hätt ich keine problem als söldner was dazuzuverdienen die armee kann sowas mich nicht brauchen bin eher der schreibtischtäter keine frontsau u wenn dann front ohne regeln ohne diziplin nur ne ak 47 u ne splitterweste reicht mir solange die kohle stimmt

  58. #62 hundertsechzigmilliarden

    Da könnte ich auch was beitragen.
    Mein Vater hat seine Erlebnisse ebenfalls niedergeschrieben, wie er als Jugendlicher von der Schule weg erst Luftwaffenhelfer wurde und dann zur Waffen-SS an die Ostfront kam.
    Sehr emotional und beeindruckend! Vor allem seine Erlebnisse dann als 16-jähriger in amerikanischer Gefangenschaft.
    http://www.uwe-aloe.de/Lebensbilder/Lebensbilder_oeffentl.pdf

  59. #20 Querschuss (23. Nov 2010 18:10)

    …Deeskalationsstrategie, erst darf der Demonstrant auf uns eindreschen, dann erst, auf Kommando darf sich gewehrt werden. Tja, liebe Linke und Grüne. So sieht die Wirklichkeit aus. Dürfte ich Entscheidungen treffen, sehe es anders aus. Dann würde ich sobald die Situation eskaliert den Schlagstock freigeben…

    Meine Stimme hast Du. Ich bin fest überzeugt, daß die schwachsinnige Deeskalationsstrategie der letzten Jahre gewalttätiges Verhalten geradezu ermuntert hat. Ich freu mich schon auf den Tag, wo Steinewerfer und sonstige Gewalttäter endlich wieder mit Ordnungshütern zu tun haben.

  60. #67 Tolkewitzer:

    Deine freundliche Genehmigung vorausgesetzt habe ich „Die Lebensbilder“ in mein Archiv „WK II und Folgen“ aufgenommen. Dort lagern bereits viele hundert Seiten Erfahrungsberichte. Bei evtl. publizistischer Nutzung werde ich Deine ausdrückliche Veröffentlichserlaubnis selbstverständlich einholen. PI hat ja alle Adressen. Danke.

  61. Ich weiß gar nicht, wie das funktionieren kann, wenn die größte Industrienation Europas sich so eine Schrumpfarmee zulegt?

  62. #70 sarina:

    Sollte das irgendeines Tages wirklich professionell gemacht sein, könnte es sogar Sinn ergeben.

    Die Zeit der grossen Landarmeen ist doch ganz offensichtlich vorbei. Wir reagieren doch eher schon wieder viel zu spät auf die sich verändernden Anforderungen.

    Wir haben zum Beispiel nie richtig kapiert, wie eine Seemacht tickt. Warum wurde denn der Krieg in Nordafrika verloren? Weil wir nicht genug Truppen hatten? Denken Sie einmal nach.

  63. #72 Tolkewitzer:

    Danke. Die Adresse ist notiert. Ich arbeite seit drei Jahren an einem Roman, der diese Dinge verarbeitet. Das ist extrem schwierig, vor allem deshalb, weil offensichtlich das Interesse an dieser Zeit abnimmt. Dabei ist es nach meinem Verständnis für das Erkennen von heutigen Fehlentwicklungen ausserordentlich wichtig.

    Ich sammle aus der Marine, aus dem Heer, der Luftwaffe (was mir sehr nahe liegt), aber vor allem über das Verheizen einer ganzen Jugend am Ende des Krieges – ohne Sinn und Verstand. Wir verstehen uns.

  64. Moin liebe Leser,

    erstmal Danke für das Lob. Doch die Behauptung, die BW wäre Nachfolger der Wehrmacht kann ich so nicht stehen lassen.

    Dazu ein, zwei Sätze.

    richtig ist:

    -der Name „Wehrmacht“ war auch für die neue Armee lange im Gespräch
    -Stammpersonal der Bundeswehr in der Zeit nach ihrer Gründung war fast ausnahmslos aus Wehrmacht und Waffen SS-Dienstgraden geformt. Woher sollten sie auch sonst kommen?
    -Ausbildungskonzeption, -planung, -vorschriften, Methodik und Didaktik sowie Führungsprinzipien (Führen von Vorn, Führen mit Auftrag) sind von der Wehrmacht fast 1:1 übernommen. Die gesamte Grundlagenausbildung für Infanterie und gepanzerte Kräfte ist 1:1 Wehrmacht. Woher auch sonst, das Amt Blank hatte besseres zu tun, als alle Vorschriften neu zu schreiben.

    ABER:

    Menschenbild und Rechtsmittel des Soldaten unterscheiden sich grundsätzlich. Zwar gab es Ansätze der inneren Führung auch schon vorher, aber das Bild des Soldaten ist doch ein völlig anderes, ebenso die Erziehung des Führernachwuchses. Das Verweigern von Befehlen ist unter bestimmten Umständen soldatische Pflicht. Diese grundlegenden Unterschiede sind schon am Diensteid/-schwur erkennbar.

    Fakt ist aber auch: die sture Abschottung der Tradition von allem, was auch nur entfernt nach Wehrmacht aussieht, ist nicht zu begrüßen (siehe Verbot von diversen Liedern/Ausbildungshilfen). Nach aktuellem Traditionserlaß ist in der Zeit ’33 bis ’45 im weitesten Sinne höchstens Stauffenbergs Aktentasche traditionswürdig.
    Damit muss man irgendwann brechen, doch dafür muss man bei der politischen Führung zuerst mal in der Lage sein, soldatische Leistungen vom damaligen politischen System zu entkoppeln. Dann kann (und sollte!) man auch das EK wieder einführen. Denn soldatische Tugenden sind universell. Das sieht man auch in weiten Teilen meiner Truppengattung so.
    Doch ich sehe nicht, dass das in naher Zukunft auch polit-öffentlich so realisiert wird.
    Leider.

  65. #67 Tolkewitzer (23. Nov 2010 20:52)

    habe den Bericht Ihres Vaters gelesen.
    Danke dafür!
    Da kamen so viele Erinnerungen an die Geschichten meines Vaters auf!

    „Das kam aber nun wiederum unserem Rektor zu passe, Herrn Oberstudiendirektor Dr. Dr. Goldammer, einem „alten Kämpfer“, der fast ausschließlich entweder in SA-Uniform
    oder Offiziers-Uniform durch die Gegend stolzierte…“

    Sind da nicht wieder parallelen zur heutigen Zeit?
    Heute tragen die ihre „politische Korrektheit“ wie eine Monstranz vor sich her, genau wie dieser Oberstudiendirektor!
    Wer kann sich noch an den Film „Im Wetsen nichts neues“? erinnern?
    Auch da war es das Selbe mit dem Lehrer!
    Lehrer sind über die Generationen hinweg wohl mit die größten Ar…l..er!

  66. #74 Wotan47:

    „Im Westen nichts Neues“ ist zuvörderst ein ausgezeichneter Anti-Kriegsroman, der durch den Film nur völlig unzureichend wiedergeben wird.

    Man kann ihn lesen – man muss nicht auf die Wiederholungen im Staatsfernsehen warten 😉

    Dank übrigens noch für Deinen guten Kommentar neulich!

  67. #73 WissenistMacht (23. Nov 2010 22:01)

    Ich arbeite seit drei Jahren an einem Roman, der diese Dinge verarbeitet. Das ist extrem schwierig, vor allem deshalb, weil offensichtlich das Interesse an dieser Zeit abnimmt. Dabei ist es nach meinem Verständnis für das Erkennen von heutigen Fehlentwicklungen ausserordentlich wichtig.

    Ich sammle aus der Marine, aus dem Heer, der Luftwaffe (was mir sehr nahe liegt), aber vor allem über das Verheizen einer ganzen Jugend am Ende des Krieges – ohne Sinn und Verstand. Wir verstehen uns.

    Das Interesse nimmt (m.E.) nicht ab, sondern ganz im Gegenteil (aber nur im Sinne von Indoktrination). Die Leute werden nur müde immer wieder die selben Lügenmärchen vorgekaut zu bekommen.
    Mein Vater war Fluglehrer im Krieg und ich kenne noch alle seine Geschichten. Mein Schwiegervater war als Techniker im Me262 Geschwader in Rheine. Auch da kenne ich fast alle Geschichten. Alle meine Onkels waren im Krieg.
    Offiziell war der Krieg ja am 08.Mai 45 vorbei! Mein Onkel war in Ostpreussen bei den Pionieren und die haben im Juni noch gekämpft, nachdem die Russen die Flüchtlingstrecks weiter angegriffen haben!
    Bei Interesse hol dir meine Mailadr.

  68. #77 WissenistMacht (23. Nov 2010 22:48)

    bisher existieren diese Geschichten nur in meinem Kopf. Muß sie erst niderschreiben.

  69. Streitkräfte Deutschlands…? Welches Deutschland – das damalige Westzonendeutschland. Die rennen ja im Kampfanzug auf der Straße rum, haben nicht mal Ausgehuniformen – wie entwürdigend! Kein Stechschritt, keine Paraden – ein lascher Haufen ohne Zucht.

  70. Alle meine Onkels und erst alle meine Tantens und Gromütterns und Bruders und Schwesterns und Nichtens – auf dem Roman bin ich gespannt.

  71. Wissen ist Macht – hört, hört! Aber zum Wissen gehört eben Wissen – das muß man alles mal nidderschreiben.

  72. Naja, die Wehrmacht hat den Menschen in Polen und der Sowjetunion Brot, Frieden und Liebe gebracht und ganz besonders die Juden haben es der Wehrmacht angetan. Polen überfiel Deutschland und Martin Bormann ist 1945 im U-Bahn-Schacht verschwunden und hat sich per Rohrpost in die Antarktis katapultiert, wo er seitdem immerfort mit dem Kreiselflugzeug seine Runden dreht.

  73. #67 Tolkewitzer (23. Nov 2010 20:52)

    ich bin immer noch bei der Geschichte Ihres Vaters. Als Gefangener bei den Amis!
    Das erinnert mich an die Geschichte meines Schwiegervaters, der als Gefangener der Amis die Rheinwiesenlager mit Mühe (nur Dank der Engländer) überlebt hat!

  74. #42 Graue Eminenz (23. Nov 2010 19:01)

    „Hätte ich ein Zehntel des Intellekts von WissenistMacht, wäre ich bestenfalls eine Banane; zum Gehen oder Scheißen würde es da schon verstandesmäßig nicht mehr reichen.“

    Und wieviel Intellekte haste? Die Hälfte? 🙂

  75. „Gott und den Soldaten ehrt man in Zeiten der Not und zwar nur dann.
    Doch ist die Not vorüber und die Zeit gewandelt, wird Gott vergessen und der Soldat schlecht behandelt.“

    – Inschrift in einem russischen Gulag wo deutsche Kriegsgefangene untergebracht waren –

    Aber zu unserer Zeit paßt dieses Zitat haargenau !

  76. #8 WissenistMacht (23. Nov 2010 17:17)

    Mal abgesehen von den erkennbaren Mängeln im Aufbau dieses Artikels (was die Lesefreude etwas schmälert) …

    Ich muss feststellen, dass ich hier selten so klare und effiziente Beiträge gelesen habe. Der Verfasser verliert sich nicht in verklausulierten Sätzen und hochtrabenden Formulierungen.

    Mein Respekt an alle Soldaten, die bereit sind, für diese BRD ihr Leben zu riskieren!
    Wenn man so bedenkt, wen und was sie im Ernstfall verteidigen müssen …

  77. #83 TheNormalbuerger (24. Nov 2010 00:39)

    Mein Respekt an alle Soldaten, die bereit sind, für diese BRD ihr Leben zu riskieren!

    Vermutlich passt es nicht! Aber ich kann es mit meinem Gewissen vereinbaren, selbst wenn ich in der Hölle dafür Leiden muss!

    Es ist mein Leid jetzt und dann!

    WSD-Film: Du sollst nicht stehlen!
    http://tinyurl.com/26t48e3

    Und ich weiß welche Schuld ich damit auf mich nehme, aber ich stehe zu Gott und Vaterland als Sozialdemokrat aufrecht!

    Und mein Gewissen wiegt schwerer, als derer die einfach sterben für sich, denn die riskieren nur Worte für andere!

  78. #58 Tolkewitzer (23. Nov 2010 19:51)

    Das das Unrecht war, wurde erst hinterher festgelegt, das konnten sie nicht wissen!

    Wollen Sie behaupten, sie alle hätten kein Unrechtsempfinden gehabt?
    Das, was sie nicht hatten, waren Möglichkeiten, um dem Spuk ein Ende zu machen.

    Es wurde erst hinterher festgelegt, dass ein mörderischer Angriffskrieg Unrecht ist??

  79. Würde morgen ein Gesetz verabschiedet: „Bundeswehr soll Bürgern 20% ihres Geldes abnehmen und an Muslime geben.“ die Uniformträger würden es sofort tun! noch immer haben sie ohne mit der Wimper zu zucken jede Abscheulichkeit begangen, die ihnen von den Eliten befohlen wurde!
    Das sagt für mich alles über dieses xxx aus was es für mich zu wissen gibt!

  80. was soll eigentlich an einem Propagandaartikel für die Staatsmacht denn politisch inkorrekt sein?
    dieses Forum wird immer dubioser in seinen politisch motivierten Manipulationsversuchen.

  81. #85 WahrerSozialDemokrat (24. Nov 2010 00:58)

    Und mein Gewissen wiegt schwerer, als derer die einfach sterben für sich, denn die riskieren nur Worte für andere!

    Ich meinte nicht, dass ich für niemanden einstehen würde. Aber auf keinen Fall für diese BRD als Ganzes.

  82. #87 sohnemann (24. Nov 2010 01:09)

    Nicht ein Wort kann ich zitieren ohne Wut zu empfinden!

    Schande über Sie!!! Sie Feind!!!

    Sie waren niemals Wehrdienstleistender! Da gibt es nämlich genau diese Problematik als Gewissensentscheidung im Militärdienst als entscheidendes Thema!

    OK! Michel schläft dabei gern! Aber Sie behaupten das ein Soldat kein Mensch mehr ist, weil er Soldat ist! Sie autonomes Arschloch was vom islamischen Esel gefi… wurde

    Nun mal Realistisch!!! 😉 Ohne Polizei kein Verbrechen? Ohne Armee kein Krieg? Ohne Menschen keine Unterdrückung?

    Und nun die Frage! Sie Schaffen Verbrechen, Krieg und Unterdrückung ab? Was haben Sie? Polizei, Militär und den Menschen! Umgekehrt auch nicht besser!!!

    Da fehlt was…

    Ist aber egal!!! Uns geht es ja noch gut…

    Wer Soldaten als Maschinen betrachtet, hat den Respekt vor dem Menschen verloren!

    Ein Soldat im Krieg ist mehr Mensch, als ein Schwätzer im Frieden!!!

  83. #89 TheNormalbuerger (24. Nov 2010 01:28)

    Sie habe ich nicht angegriffen! Und bedanke mich für Ihre Aussage:

    „Mein Respekt an alle Soldaten, die bereit sind, für diese BRD ihr Leben zu riskieren!“

  84. #88 sohnemann (24. Nov 2010 01:14)

    was soll eigentlich an einem Propagandaartikel für die Staatsmacht denn politisch inkorrekt sein?
    dieses Forum wird immer dubioser in seinen politisch motivierten Manipulationsversuchen.

    Sie haben damit nichts zu tun! Wer unsere Soldaten verachtet will kein Widerstand!

    Kuschelkrieg hat ausgedient!!!

    Merken Sie sich das!

  85. Das größte Problem in der Meinungsfindung in der deutschen Bevölkerung ist wohl das man nicht mal unterscheiden kann zwischen Zuwanderung und Einwanderung, letzeres haben wir praktisch nie gehabt. 😈

    Zur Bundeswehr, war selbst Dienender…..und habe die Wehrpflicht nie aktzeptiert, aus einen wichtigen Grund…..W E H R G E R E C H T I G K E I T, die gab es nämlich nicht, sogar im Gegenteil. 😯
    Entweder Alle oder Keiner, was sollte der Unsinn mit der Musterung, die sollte doch wohl eher feststellen wo er einzusetzen ist, statt dessen haben sich Leute einfach durch „Atteste“ und Berlinumzug davor gedrückt. 😈
    Ein Gehbehinderter kann auch Dienst in der Schreibstube tun oder als GVD oder GVU, je nachdem.
    Da dies nicht der Fall war, war ich halt ein Gegner der Wehrpflicht.
    Ich habe bei meiner Gundausbildung selbst erlebt….das 3 Kameraden während dieser ausgemustert wurden, wegen Herzklappenfehler, das muß man sich mal vorstellen, welche Deppen haben die denn tauglich gemustert, die wären wirklich nur für den Sanidienst oder im Büro zuträglich gewesen sein.
    Die sind bei einen Nachtmarsch fast tod umgefallen, einer lief richtig grün-blau an, so das ich und mein Kamerad seine G3 und das Marschgepäck an uns nahmen, weil der schon im Saniwagen war, dann machte noch einer schlapp, außgerechnet der , der das MG trug….das nahmen wir auch noch an uns und wechselt uns mit den zusätzlichen tragen ab.
    Und dann sehe ich zuhause meinen Freund der aktiver Boxer war und sagte , er macht zur Zeit keine Kämpfe, weil das ja wer vom KWEA sehen könnte.
    Gerade deswegen haben mich die mit ihrer Wehrpflicht sonst was können, entweder Alle oder Keiner….und die Zivis erst……kein Dienst an der Waffe, lieber ausgebildeten Pflegern den Arbeitsplatz wegnehmen……das ist nämlich so…..was für eine 50 jährige Verlogenheit auf den Gebiet.
    55 sind es ja schon.
    Mein Neffe hatt zumindest Sani gemacht und ist nun Arzt und hatt da wirlich gut gewirkt, der war da in den 80 ziger Jahren viel im Ausland und tat wirklich was fürs Vaterland, er konnte es halt für seinen späteren Beruf verbinden, das kann ein Wehrpflichtiger, der aus seinen Beruf eher herausgerissen wird wohl nicht.
    Da ich ja sehr für Gerechtigkeit stehe, kann ich die Wehrpflicht in dem Zustand so wie sie war nun mal nicht aktzeptieren…..Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel.

    Gruß

  86. #93 Indianer Jones (24. Nov 2010 02:10)

    @@
    PS: Ich war 1976/77 beim Bund…also 15 Monate.

    Gruß

  87. #94 Indianer Jones (24. Nov 2010 02:12)
    @@
    Ich habe nichts gegen die Bundeswehr, aber das mit der Musterung und dergleichen, das kann ich nicht gutheißen, das wiederum würde mein Gewissen nie zulassen.

    Gruß

  88. ich sehe es mit unbehagen wie momentan an der bundeswehr ein wechsel vollzogen wird,den ich nicht gutheißen kann.für mich ist und bleibt die bundeswehr ein garant in diesen politischen unzeiten.

    habe nur ich das gefühl,dass man bewußt die truppenstärke herunterfährt?irgendwie wird meine sicherheitsempfinden in dieser frage empfindlich belastet und mit sparmaßnahmen braucht mir keiner zu kommen.

    auch was das tragen einer uniform in der öffentlichkeit angeht,ist es erschreckend zu sehen,dass sich die soldaten das im großteil nicht mehr trauen.nicht nur das ergebnis linksgrüner faschistenärsche die gegen jeden und alles auflaufen-hier hat auch multikulti bzw die moslemsippe maßgeblich anteil daran.

    ich finde nichtmal die richtigen worte zum thema,es beschäftigt einen schon wenn man ansehen muss,wie die sicherheit deutschlands auf mickymausgröße geschrumpft wird.

  89. Ich hätte bei diesen weltfremden linken Rotnazis nicht ruhig bleiben können. Kompliment an den Verfasser des Artikels.
    Vor allem frage ich mich, werden wir in 10 Jahren überhaupt noch die Bundeswehr haben? Die jetzige Entwicklung gibt Berechtigung zur sehr großen Sorge 🙁
    In mir geistert das Wort “ Millitärputsch“ rum. Ich weiß, das ist nicht richtig, aber bei diesen Zusänden in diesem Land wäre fast alles andere besser.

    PS: Selbstverständlich habe auch ich gedient.
    Hindeburg-Kaserne Munster. Panzergrenadierlehrbataillon 92

  90. By the Way: wer Interesse hat an innovativer-libraler und humanistischer Politik (ja, auch islamkritisch… 😉 ) der kann sich ja mal das Unterstützer- und Freundesnetzwerk der Freiheit anschauen.

    Wir sind eine der Ur-Keimzellen der Partei “Die Freiheit”.

    Homepage der Partei: http://www.diefreiheit.org

    Werdet dort Fördermitglieder und tragt euch für den Partei-Newsletter ein !

    Unser Netzwerk versteht sich als eine Art “Think Tank”. Wir stehen NICHT in Konkurenz zur Partei “Die Freiheit”, sondern sind eine Bürgerbewegung, der Partei “Die Freiheit”
    freundschaftlich und idealistisch verbunden und sind dort aktiv wo es “Die Freiheit”
    offiziell – noch – nicht gibt.

    Warum also warten bis andere es für uns machen ?

    Lest euch doch mal unsere Grundsätze durch und wenn euch die gefallen: herzlich willkommen !

    Homepage des Netzwerks:
    http://www.die-freiheit.net

    Wer wenn nicht wir ? Wann wenn nicht jetzt ?

    P.S.: “national konservative Patrioten” oder “Bibeltreue” werden wahrscheinlich keinen Spaß an uns haben 😉 aber für dieses Klientel gibt es auch schon Parteien und
    Gruppierungen.

  91. #101 WahrerSozialDemokrat (24. Nov 2010 01:38)

    Sie habe ich nicht angegriffen! Und bedanke mich für Ihre Aussage:

    “Mein Respekt an alle Soldaten, die bereit sind, für diese BRD ihr Leben zu riskieren!”

    Ich hoffe aber, dass mein leiser zynischer Unterton erkennbar war.

  92. #47 Heinz Ketchup und Graue Eminenz

    Danke für den Hinweis.

    Ich meinte natürlich Mauerbau und nicht den Fall der Mauer.

  93. #72 Tolkewitzer

    Danke für die online-Stellung.

    #67 hundertsechzigmilliarden, #82 Wotan47

    Diese Zeitzeugenerlebnisse würden mich zur Ergänzung der Erzählungen aus der eigenen Familie bzw. von Freunden ebenfalls sehr interessieren, wenn ich sie von Euch zu lesen bekäme. Also werde ich deswegen auch an PI schreiben. Beste Grüße einstweilen!

  94. #89 Wotan47

    Mit 16/17 in mörderischer Gefangenschaft – mein Vater hat das bis zu seinem Tode vor ein paar Jahren nicht überwunden.

    #96 TheNormalbuerger

    Sie sind ein Schlauberger!
    Beurteilen Sie die Taten der Menschen im Kontext ihrer Zeit und nicht mit dem heutigen gutmenschlichen Schulwissen.
    Sie sind sicherlich eine Ausnahme, aber ich habe mit 15 Jahren noch an das geglaubt, was mich Schule, Elternhaus und Medien gelehrt haben. Damals war ich ein Kind der DDR-Zeit und ich gestehe auch jeder Generation davor zu, dass sie aus ihrer Zeit heraus handelten, egal, wie wir es heute einschätzen.
    Dass das ein „verbrecherischer Angriffskrieg“ war und die „Deutsche Alleinschuld“, war jedenfalls bis zum Kriegsende in Deutschland kein Thema.

  95. #95 WahrerSozialDemokrat

    WSD-Film: Du sollst nicht stehlen!

    Ich bin Überzeugt, diese Reaktion haben die Taliban bewusst provoziert.
    Und der Gutmenschenaufschrei gab ihrem Propaganda-Feldzug recht.

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