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Größte Speerspitze in West-Europa eingeweiht

Die größte Speerspitze des Islam in West-Europa: die Essalam-Moschee in RotterdamIn Rotterdam wurde heute „feierlich“ die größte Speerspitze des Islam in West-Europa, die „Essalam-Moschee“, eingeweiht. Besonders groß war die Freude sicherlich seitens des muslimischen Bürgermeisters von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb. Ganz anders denkt hingegen Geert Wilders über den monströsen Bau und brachte in einer Twitter-Meldung auf den Punkt, was jeder freigeistige Mensch angesichts eines solchen Tempels des modernen Faschismus denken muss.

(Kommentar von Frank Furter)

Da wird wohl manch einer in Duisburg oder Köln platzen vor Neid: das größte westeuropäische Mahnmal zukünftiger Weltkriege steht ab heute in Rotterdam. Wen wunderts, die Stadt wird schließlich auch von einem muslimischen Bürgermeister regiert, da darf ein entsprechendes architektonisches Exempel freilich nicht fehlen. Über die Eröffnung der Moschee berichtet der ORF:

Die größte Moschee Westeuropas mit Platz für bis zu 3.000 Menschen ist heute im niederländischen Rotterdam eingeweiht worden. Zur Eröffnung des mit zwei 50 Meter hohen Minaretten ausgestatteten Gebäudes zerschnitt Bürgermeister Ahmed Aboutaleb laut Stadtverwaltung ein symbolisches Band.

Abdelrazak Boutaher vom Verwaltungsrat der Moscheegemeinde erklärte, das Bauwerk in der zweitgrößten Stadt der Niederlande solle ein „für alle offenes Zentrum der Barmherzigkeit und der gegenseitigen Verständigung“ werden.

Barmherzigkeit und gegenseitige Verständigung – das wirkt wie blanker Hohn angesichts dessen, was der Islam in den letzten 1400 Jahren angerichtet hat, und was er heute noch anrichtet. Wie lächerlich die Formulierung ist, wird schon wenige Zeilen später klar. Denn für „alle“ ist das Zentrum nicht wirklich „offen“, es sei denn, der Begriff „alle“ ist neuerdings nur auf männliche Wesen begrenzt, und der Begriff „offen“ auf ein Loch in der Decke:

Nach Angaben der Bauherren ist der Männern vorbehaltene Gebetsraum im ersten Stock des Gotteshauses 2.000 Quadratmeter groß und von einer 25 Meter hohen Kuppel überdacht. Frauen könnten den Imam durch ein Loch im Boden des zweiten Geschoßes hören und sehen. Im Erdgeschoß befinde sich eine Hausaufgabenhilfe für Schüler und in der dritten Etage eine Bibliothek.

So viel also zur „gegenseitigen Verständigung“. Eigentlich könnte man Tränen lachen ob der primitiven Weltanschauung, die zum Bau solcher „Löcher“ animiert. Allerdings handelt es sich hierbei um eine weitere, und bis auf weiteres die größte Speerspitze des lslam in Europa. Die Moschee steht exemplarisch für die Expansionsbestrebungen einer grundsätzlich demokratie- und freiheitsfeindlichen Politideologie auf der einen Seite; und für die Dummheit, Blindheit und Unaufgeklärtheit westlicher Politiker auf der anderen.

Tatsächlich bezeugen Bauwerke wie dieses auf hervorragende Art und Weise die innersten Strukturen des Islam: auf der einen Seite sind ausserordentlich viele seiner Anhänger erwerbslos, von Transferzahlungen abhängig oder Minderverdienende (weil Mindergebildete und somit folgerichtig Minderleistende). Auf der anderen Seite gönnt sich diese Religion der mehrheitlich Unproduktiven Gebetspaläste, von denen selbst die reiche katholische Kirche nur träumen kann. Warum das so ist, geht ebenfalls aus dem Text hervor:

Der Bau der Moschee hatte im Jahr 2003 begonnen und sollte ursprünglich zwei Jahre dauern. Wegen Protesten lokaler Rechtspopulisten verlängerte sich die Bauzeit letztendlich auf sieben Jahre. Finanziert wurde das Gebäude aus Spenden, unter anderem des Finanzministers der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum. Die Höhe der Baukosten ist nicht bekannt.

Die Höhe der Baukosten wird also wieder einmal verheimlicht; weniger geheimnisvoll, sondern vielmehr allseits bekannt ist die Tatsache, dass Bauwerke wie dieses in der Regel von Geldgebern aus arabischen Ländern oder der Türkei finanziert werden. Und die wiederum haben Interessen, die – dazu braucht es nur einen Blick in die Herkunftsländer der Gelder – mit den Werten des freien Westens überhaupt gar nichts zu tun haben.

Warum sich unsere Politiker und unsere Medien dennoch brav einreihen und gute Miene zum verdammt-bösen Spiel machen, ist fraglich. Fließen Gelder hinter verschlossenen Türen? Geht es um geostrategische Interessen, weil man am Ölhahn der arabischen Neofaschisten hängt? Oder ist die Mehrheit wirklich nicht im Stande, bei ihren Besuchen in jenen Ländern die Augen zu öffnen, und sich aus den herrschenden Zuständen dort, den herrschenden Zuständen hier und den herrschenden Zuständen seit 1400 Jahren ein realitätskonformes Bild zu machen?

Hoffnung hingegen macht – wie so oft – nur einer: Geert Wilders. Der meldete sich zur Eröffnung der Essalam-Moschee per Twitter zu Wort, und brachte – wie genauso oft – auf den Punkt, was jeder freigeistige Mensch angesichts der neuen Rotterdamer Sehens-Unwürdigkeit denken muss:

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders schrieb hingegen im Kurznachrichtendienst Twitter: „Das ist Wahnsinn. Dieses fürchterliche Ding gehört nicht hierher, sondern nach Saudi-Arabien.“

Damit steckt Wilders seinen Finger tief in die klaffende Wunde, die mit Bauwerken wie diesen in die Seele der einst stolzen Menschen des Westens gerissen wird. Man stelle sich schließlich vor, ein vergleichbar aufsässiges Bauwerk christlicher Missionare würde in Riad eröffnet, in Dubai, oder gar in Mekka oder in Medina. Der Vergleich ist alt, die Aussage aber genauso aktuell wie je zuvor: so lange die Muslime in ihren Ländern Christen und Juden verfolgen, keiner anderen Lebensweise Raum lassen und nicht im Ansatz demokratisch oder aufgeklärt sind, warum sollen wir dann für sie die Tore unserer freien Welt aufreissen? Warum sollen wir Beifall klatschen, wenn die Verfolger unserer Gleichgesinnten hierzulande ihre hässlichen Paläste bauen? Warum sollen wir tolerant sein zu jenen, die nicht mal unsere Kinder auf unseren Schulhöfen tolerieren?

Was auch immer sich Politik und Medien bei Ihrer Hypertoleranz denken mögen, viele Menschen in den Ländern des Westens haben zunehmend genug davon. Die Angst geht um, dass diese weltbildliche Naivität unsere Kinder und Enkel ihre Freiheit kosten könnte. Und die Angst wächst mit jedem Mammutbau dieser Art, der auf atypische Weise das Bild unserer Städte verschandelt. Noch mag man dies als Rechtspopulismus oder Fremdenfeindlichkeit abtun. Aber Zeiten ändern sich, und damit auch Begrifflichkeiten. In den Medien ist der „Wutbürger“ gerade erst zum Leben erwacht. Dort wo Moscheen gebaut werden, gibt es ihn schon lange.




Wir basteln uns einen friedlichen Islam

Der Islam kennt bekanntlich drei Quellen: 1. Den Koran – hier in der Übersetzung von Mohammed Ahmed Rassoul, die der „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ auf seiner Website verwendet – mündlich überliefert oder in Schriftform verbreitet, gültig jedoch nur in arabischer Sprache.

Übersetzungen werden gern als „Interpretationen“ des Originaltextes bezeichnet, denn der Koran ist wahrscheinlich das einzige Buch weltweit, das gar nicht „übersetzt“ werden kann. 2. Die Scharia und 3. Die Sunna, die Überlieferungen der Sprüche und (Un-)Taten des „Propheten“ Mohammed.

Einen Islam, der auf anderen Quellen basieren würde, gibt es nicht, so sehr wir uns dies auch wünschen würden. Also müssen wir einige Begrifflichkeiten des Korans neu „interpretieren“.

Z.B. immer dann, wenn das Wort „tötet“ im Koran in der Befehlsform – im Imperativ – steht. So macht es ein Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinde München, wenn er „erklärt“, dass mit „tötet“ das genaue Gegenteil von „tötet“ gemeint sei. Man müsse es nur „richtig“ verstehen. Also ist mit „tötet“ möglicherweise so etwas wie „habt euch alle lieb“ gemeint.

Warum dem Armen Irren aus Mekka „Propheten“ das jeweils „richtig“ zu verstehende Wort statt „tötet“ partout nicht einfallen wollte, als er den Koran in seiner Höhle zusammenphantasierte, bleibt leider ein großes Geheimnis, denn wir können ihn nicht mehr fragen – und Allah gibt uns leider auch keine Antwort. Vielleicht liegt es daran, dass das Töten – zumindest während der späten Jahre Mohammeds in Medina – offenbar zu einer seiner und auch seiner Anhängerschaft Lieblingsbeschäftigungen gehörte. Dem eifern heute noch viele Muslime begeistert nach, wenngleich sie es derzeit vorziehen, sich im „Kampf für die Sache Allahs“ gegenseitig umzubringen. Ihnen ist es offenbar sehr wichtig, dass sie „töten und getötet werden“, wie es Sure 9 Vers 111 unmissverständlich von jedem fordert, der den Eingang ins Paradies garantiert erlangen möchte.

Insbesondere Juden zu ermorden und ermorden zu lassen war dem „Propheten“ womöglich ein besonderes Vergnügen, womit er zum großen Vorbild für einen prominenten Judenhasser und dessen Anhängerschar und Mordgesellen im 20. Jahrhundert wurde.

In sieben von 19 medinesischen, also den späten, den endgültigen Suren ist – in der oben genannten „Interpretation“ – 32 mal vom Töten die Rede (Suren 2, 3, 4, 8, 9, 33 und 60), aber auch in elf von 95 mekkanischen Suren, ebenfalls 32 mal (Suren 5, 6, 7, 12, 17, 25, 27, 28, 40, 81 und 91).

Wenn dem so ist, wie es uns das Mitglied der Ahmadiyya-Gemeinde München „erklärt“, dass mit „tötet“ das Gegenteil von „tötet“ gemeint sei, dann müssen wir dies so interpretieren, dass Allah die Menschen – insbesondere die Nicht-Muslime, aber auch die vielen muslimischen Selbstmord-Attentäter, die dies betrifft – von den irdischen Widrigkeiten des Lebens befreien möchte, weil Allah die Menschen liebt.

Das Wort „Liebe“ finden wir im Koran bedauerlicherweise jedoch nur fünf mal: Es steht in den Suren / Versen 19:96, 20:39, 42:23, 89:20 sowie in 100:8.

Und weil Weihnachten vor der Tür steht, glauben wir die Mär, dass der Islam in seinen späten, also den „endgültigen“ Suren und Versen des Korans aus medinesischer Zeit eine ganz friedfertige Religion sein möge und dass „tötet“ = „habt euch alle ganz lieb“ bedeutet – und träumen weiter vor uns hin.

(Eckhardt Kiwitt, Freising, PI-Gruppe München)




SS-Massenmörder lebt unbehelligt in Frankfurt

SS-Obersturmbannführer Bernhard FrankDer Unterzeichner des ersten Befehls zur Ermordung der europäischen Juden, SS-Obersturmbannführer Bernhard Frank, lebt bis heute unbehelligt in Frankfurt. Der amerikanische Jude Mark Gould erwarb sich das Vertrauen des heute noch in der Gedankenwelt des Antisemitismus verharrenden Frank, indem er sich als Sympathisant der Neo-Nazis ausgab. In vielen von Gould zum Teil auf Video festgehaltenen Gesprächen zeigt der 97-Jährige seine tiefe Verstrickung in den Holocaust auf.

(Von nockerl)

Gould wollte ursprünglich Frank nur wegen der von ihm am 25. April 1945 vorgenommenen Verhaftung Hermann Görings befragen. Die Festnahme hatte Frank vorgenommen, als ihm von Hitler befohlen worden war, Göring wegen der vermuteten Absicht der Machtübernahme und Kapitulation zu töten. Frank beließ es allerdings bei der Verhaftung und übergab später den Obersalzberg kampflos den Amerikanern. Frank brüstete sich dieser Umstände, verschwieg aber seine Beteiligung am Genozid.

Allerdings bemerkte der amerikanische Holocoustforscher in der Vorbereitung zu dem hierzu geplanten Gespräch, dass die Unterschrift Franks in einem Antwortbrief an ihn mit der unter dem ersten Befehl zum Massenmord an Juden übereinstimmte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, ließ er sich von John Dolibois beraten, der in Vorbereitung zum Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunal um die 80 der angeklagten Nazigrößen vernommen hatte – darunter auch Göring. Zusammen mit Dolibois entwickelte Gould eine „weiche Befragungstechnik“. Und so offenbarte sich Frank, der an der „Nordischen Akademie“ seinen Doktortitel erwarb, Gould in vielen Gesprächen. Dabei legte er alles offen, was er zur Verhinderung einer Strafverfolgung jahrzehntelang geheim gehalten hatte.

Gould, den Frank wohl auch wegen dessen Körpergröße, blonder Mähne und seinen blauen Augen ins Vertrauen zog, entlockt als Neo-Nazi-Sympathisant dem Altnazi dessen Weltsicht und seine Beteiligung an der Schoa. Und so berichtet Frank, er habe als Jugendlicher jüdische Freunde gehabt, aber den Kontakt zu diesen abgebrochen als ihm klar geworden sei, dass die Juden an der Unterdrückung des deutschen Volkes beteiligt gewesen seien und sich dadurch ihr eigenes Grab geschaufelt hätten. Der Antisemitismus sei aus den oben genannten „Gründen“ wie eine „Feuerwalze“ über ihn gekommen. Frank spricht nicht etwa davon, dass er damals dieses antisemitische Gedankenmuster geglaubt habe, sondern macht klar, wie sehr er noch heute die Nazi-Ideologie für richtig hält.

Bis zum heutigen Tage betrachtet der vormalige Obersturmbannführer Bernhard Frank Heinrich Himmler als einen sehr guten Mann, der ihn, Frank, geliebt habe. Diese Liebe sei für seine Arbeit wichtig gewesen. Himmler habe ihn stark unterstützt als Frank Schwierigkeiten hatte, am Obersalzberg seine Aufgabe (als Sicherheitsbeauftragter, der er ab 1943 war) zu erledigen. Himmler habe ihn, so berichtet er sichtlich stolz, nach einer Unterredung mit Hitler auf den Obersalzberg kommen lassen, um ihn zu sprechen.

Es war nicht der Reichsführer Himmler, der den ersten Befehl zum Massenmord an den Juden am 28. Juli 1941 zeichnete, sondern Frank. Er bestätigt dem Juden Gould vor der Kamera seine Unterschrift. Dieser Befehl wird von vielen Historikern als der erste und damit als Auftakt zum Holocaust angesehen. Der Befehl sei des Reichführers Himmler gewesen, den er letztlich mit seiner Unterschrift nur bestätigt habe und der seiner Ansicht nach auch nicht anfechtbar sei, erklärt Frank nüchtern.

Frank bringt laut Gould zu seiner Verteidigung vor, dass man gegen Juden vorging, da sie gegen die Nazis gekämpft hätten. Auf die Frage, ob zu diesen Kämpfern auch Frauen und Kinder gehört hätten, wusste er keine Antwort.

Welche inneren Kämpfe Gould bei der Befragung wohl aushalten musste, wird einem gegen Ende des Videos klar. Dem Zuschauer wird erklärt, dass Gould mit der Resnick-Bernstein Familie verwandt ist, die 27 Familienmitglieder verloren. Als Frank den Befehl am 28. Juli 1941 unterzeichnete, lebte die Familie in Koretz. Dort befand sich das Hauptquartier einer SS-Infanterie-Einheit, die diesen Befehl ebenfalls erhielt.

Hagalil berichtet weiter, Gould habe Anfang Dezember Frank eine Privatklage amerikanischer Juden mitsamt Auslieferungsgesuch der USA überreicht. Gould wurde daraufhin von der Ehefrau Franks krankenhausreif geschlagen.

Hier das Video zu der Befragung Franks:




„European Freedom Alliance“ in der Knesset

V.l.n.r.: Hilmar Kabas - Andreas Mölzer - Heinz-Christian Strache, FPÖ - Philip Dewinter, Flaams Belang - René Stadtkewitz, DIE FREIHEITDer Besuch von Vertretern islamkritischer Parteien der „European Freedom Alliance“ in Israel könnte einen historischen Wendepunkt markieren. Die gemeinsame Auffassung, dass sich Israel an der Frontlinie des internationalen Djihad befindet, bringt Bewegung in die verlogene Diskussion des Nahost-Konfliktes. Die Delegation um René Stadtkewitz, Heinz-Christian Strache, Philip Dewinter und Kent Ekeroth hat gezeigt, dass sich aus tiefer Überzeugung heraus ein internationaler Schulterschluss mit Israel bildet. Nicht zuletzt die bedrohlichen Entwicklungen in Europa durch die muslimische Einwanderung haben einigen Politikern die Augen weit geöffnet.

(Text & Kamera: Michael Stürzenberger / Videoschnitt: Manfred Schwaller / Fotos: nockerl)

Aufgrund dieser Erfahrung fällt es nun auch leichter, die Situation Israels realistisch zu beurteilen. Der einzigen echten demokratischen Gesellschaft im Nahen Osten, umgeben von arabisch-islamischen Diktaturen, deren offenes oder verstecktes Ziel die Beseitigung des jüdischen Staates ist. Aus dem Motiv des alleinigen islamischen Machtanspruchs heraus. Diese Erkenntnis wurde von den europäischen freiheitlichen Politikern bei ihrem Knesset-Besuch auch deutlich formuliert:

Während des Knesset-Aufenthaltes der European Freedom Alliance führte der arabische Abgeordnete Ahmad Tibi den Vorsitz der Plenarsitzung. Er sorgte für einen massiven Affront, indem er die europäischen Gäste weder begrüßte noch erwähnte.

Der frühere Knesset-Abgeordnete und ehemalige Luftwaffenoffizier Eliezer Cohen, der die Delegation während ihres gesamten Israel-Aufenthaltes begleitete, beschreibt die Vorgänge rund um den Knesset-Besuch in „heute in Israel“:

Die Knesset, einschliesslich der Parteien des nationalen Lagers, haben Angst vor dem eigenen Schatten und sind sich der Notwendigkeit nicht bewusst, engere Beziehungen mit ihren Verbündeten in Europa zu knüpfen. Ich denke, dass die Knesset deshalb der Delegation die Ehre verweigert hatte, weil sie zum Teil aus Vertretern der Parteien bestand, die die israelischen Medien, den europäischen folgend, mit den Begriffen „rassistisch“ und „antisemitisch“ belegt haben [die österreichische FPÖ, die italienische Liga Nord, Die Freiheit]. Ich habe mit meinen eigenen Ohren gehört, wie jemand von den Knesset-Angestellten den deutschen Abgeordneten als „Nazi“ bezeichnete. Es ist längst an der Zeit, sich von den Stereotypen loszulösen und zu verstehen: diese europäischen Parlamentarier betrachten Israel als die vorderste Front im Krieg gegen die islamische Expansion und den Terror und sind Freunde Israels.“ Die Knessetbesichtigung hätte auch in einer endgültigen Blamage geendet, hätte MK Nissim Zeev [Schas] die Abgeordneten nicht in den Sitzungssaal der Schas eingeladen und sich mit ihnen über die aktuellen Themen der Tagespolitik in Europa und Israel unterhalten.

Zwei Tage vor dem Knesset-Aufenthalt der European Freedom Alliance hielt der niederländische Politiker Geert Wilders in Tel Aviv eine Rede, in der er den Einfluss des Islams auf die Haltung der muslimischen Hardliner im Nahost-Konflikt deutlich zur Sprache brachte:

„Aber der Islam konditioniert Muslime dazu, die Juden zu hassen. Es ist eine religiöse Pflicht, dies zu tun. Israel muss zerstört werden, weil es das Heimatland der Juden ist.“

Geert Wilders war der erste europäische Politiker, der aus profunder Kenntnis der islamischen Ideologie die Problematik klar analysierte. Ohne machttaktische Rücksichtnahme auf die Ölmagnaten der arabischen Welt, einzig und allein geleitet von den Fakten, zeigt er die hasserfüllte Dogmatik des Islams auf:

Nizar Qabbani, einer der meistverehrten Dichter in der arabischen Welt, lobte den Wahnsinn jener, die von einer Ideologie des Hasses geblendet wurden. In seinem Gedicht Ode an die Intifada schrieb er: „ Oh ihr wahnsinnigen Menschen in Gaza, Eintausend Grüße an die Wahnsinnigen. Das Zeitalter der politischen Vernunft ist lange vorbei. Also, lehrt uns den Wahnsinn.“ Das ist die Natur des islamischen Feindes der den Juden entgegentritt – reiner Wahnsinn. Israel auf der anderen Seiten wurde zum Leuchtturm des Lichts; es ist wie bei einer Hanukka Menora, deren Lichter in einer Region entzündet wurden, die bis 1948 in Dunkelheit versunken war.

Wilders hat klar Position bezogen, und das dürfte auch der einzig richtige Weg in diesem verworrenen Konflikt sein. Mit einer totalitären Ideologie, wie sie der politische Islam verkörpert, kann man nicht verhandeln. Moslemführer werden immer das von der islamischen Lehre geforderte Endziel, die totale Macht, im Hinterkopf behalten. Die historische Lehre aus dem Scheitern der Appeaser gegenüber Hitler müsste eigentlich in den Köpfen der heutigen Politiker fest verankert sein. Aber aus der Öl-Abhängigkeit und der Angst vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in europäischen Brennpunktvierteln weigern sich die regierenden Politiker beharrlich, den Islam als politische Ideologie anzusehen. Wilders hat in Kenntnis der historischen Entwicklungen auch eine vernünftige Lösung der Frage nach einem Palästinenser-Staat parat:

Aber solange sich der Westen weigert zu verstehen, wie die Palästinenser als Waffe gegen Israel benutzt werden, wird er nicht in der Lage sein zu sehen, wen man wirklich verurteilen muss; er wird nicht in der Lage sein zu sehen, dass es nicht Israels Pflicht ist den Palästinensern einen Staat zur Verfügung zu stellen – aus dem einfachen Grund, weil es schon längst einen palästinensischen Staat gibt und dieser Staat ist Jordanien. Tatsächlich meine Freunde, Jordanien ist Palästina. Schauen Sie sich die Weltkarte an nach dem Fall des Osmanischen Reiches, der dem Ersten Weltkrieg folgte. Beide, das damalige Israel und das damalige Jordanien waren Teil des britischen Mandats von Palästina.

Jordanien als Staat der Palästinenser ist die historisch schlüssige und vernünftigste Lösung. Dieser Linie schließt sich auch René Stadtkewitz mit seiner Partei „DIE FREIHEIT“ an, während sich Strache mit der FPÖ im Moment noch auf die „klassisch neutrale österreichische Position“, wie er es nennt, berufen will. Und so akzeptiert er offensichtlich auch den politischen Anspruch der Palästinenser auf einen eigenen Staat Seite an Seite mit Israel. Dewinter dürfte in dieser Frage näher an Wilders und Stadtkewitz sein. Ekeroth (Foto l.) von den schwedischen Demokraten wartet mit einer offiziellen Positionierung noch ab, bis seine Partei ein eigenes außenpolitisches Programm entwickelt hat. Aber nach allem, was man in Israel von ihm hörte, dürfte er auch nahe an der Wilders/Stadtkewitz-Linie sein.

Die Tel Aviver Rede von Wilders kann man nicht oft genug zitieren. Hier spricht ein Mann Klartext, der zu Recht als der Winston Churchill unserer Zeit bezeichnet werden kann:

Dieser Konflikt hier im Mittleren Osten geht nicht um Land oder Grenzen, sondern um den islamischen Dschihad gegen westliche Freiheiten. Von dem Augenblick an als Israel gegründet wurde, haben die arabischen Führer jeden Teilungsplan zurückgewiesen und jede Initiative für territoriale Siedlungen. Die islamische Ideologie akzeptiert einfach kein Konzept eines jüdischen Staates. Weder Hamas noch Fatah sind willens das Recht der jüdischen Bevölkerung nach einem eigenen Staat anzuerkennen auf ihrem eigenen historischen Heimatland. Keine territorialen Konzessionen von Israels Seite können dies jemals ändern. Die ideologischen Feinde Israels wollen das Land als Nation auslöschen. Sie leugnen einfach, dass der jüdische Staat das Recht hat zu existieren und in Frieden, Würde und Freiheit zu leben.

Geert Wilders ist der mit Sicherheit ehrlichste und überzeugteste Freund Israels in Europa. Die „neuen“ Freunde werden im Heiligen Land natürlich kritisch unter die Lupe genommen, vor allem diejenigen, die in der Vergangenheit eher pro-arabisch positioniert waren. Auch Eliezer Cohen, der schon am 2. Oktober in Berlin beim Wilders-Auftritt eine Rede hielt und von der deutschen Partei „DIE FREIHEIT“ eine sehr hohe Meinung hat, zeigt Verständnis für die Vorsicht vieler israelischer Politiker:

Es gibt in Israel wie in Europa Stimmen, die an der Aufrichtigkeit dieser „neuen Rechten“ zweifeln und einen rein instrumentellen Zugang zu Israel unterstellen, ohne eine tiefer gehende emotionale Beziehung. Sie weisen darauf hin, dass die Repräsentanten einem Spektrum angehören, dessen weitere Teile immer noch vom tief verwurzelten Antisemitismus geprägt sind, auch in ihren eigenen Parteien. Diese Einschätzung ist nicht unberechtigt und man sollte nüchtern und ohne Euphorie an diese neue Partnerschaft herangehen. Israel kann es sich aber nicht leisten, die recht überschaubaren Verbündeten vor den Kopf zu stoßen, und kann sich seine Verbündeten nicht nach Belieben selbst konstruieren, sondern muss pragmatisch diejenigen akzeptieren, die im gegebenen historischen Zusammenhang da sind. Und wenn es sich bei der Zusammenarbeit der israelischen und europäischen Rechten um die reine Zweckpartnerschaft angesichts der globalen Bedrohung der Zivilisation durch den Islam handelt, dann ist aber auch das bereits mehr als nichts. Wer in der Politik, zumal der internationalen, mehr als das sucht, wird nicht fündig.

Das israeIische Außenministerium, die österreichische Botschaft in Tel Aviv und die israelische Kultusgemeinde Wiens haben sich von diesem Besuch der European Freedom Alliance distanziert bzw. zeigten sich uninformiert. Mittlerweile hat das Thema auch Beachtung in deutschen Medien gefunden. ZEIT Online-Autor Michael Thuman dichtet in journalistischer Unkenntnis den „Figuren an Bord“ der Delegation auch noch Markus Beisicht von Pro NRW hinzu, (was er mittlerweile korrigierte) und giftet vom „Rechtsausleger“ Strache, dem „Rechtsirrwisch“ Stadtkewitz und dem „Rechtsextremen“ Philip Dewinter. Weiter heißt es seinem Text „Israels falsche Freunde“:

Da kommt die ideologische Absicht zum Vorschein. Als Grund auf der Reiseabrechnung ist hier einzutragen: Bildung und Stärkung einer internationalen anti-islamischen Front. Israel gilt den rechtsextremen Politikern heute als Vorposten des Abendlandes, der gegen den gemeinsamen Feind kämpft. Gern beschwört der Berliner Moscheenbekämpfer Stadtkewitz die „christlich-jüdische Tradition“ Europas. Eine Standardformel auch in diesen Kreisen.

Die europäische Rechte sieht Israel zunehmend als Gegen-Mekka. So eine Reise ins Heilige Land ist aus ihrer Sicht die Fortsetzung des Moscheenkampfes mit anderen Mitteln. Genau das brachte auch Geert Wilders jüngst wieder nach Israel. Dort rief er Israel auf, mehr, viel mehr Siedlungen zu bauen. „Unsere Zivilisation ist in Gefahr!“ Er warnte dringend davor, den Palästinensern Land zurückzugeben: „Sie werden dann mehr verlangen.“ Die Palästinenser im Westjordanland sollten nach Jordanien vertrieben werden.

Je mehr Schaum die linke Journaille vor dem Mund hat, desto deutlicher wissen Wilders, Stadtkewitz & Co., dass sie mit ihren Aktivitäten genau richtig liegen. Diese „falschen Freunde“ haben im Rahmen ihres Knesset-Besuches auch noch Ajoos Kara, den Vizeminister im Entwicklungshilfeministerium, sowie Giora Fortis, den früheren Militärattaché des sechsten israelischen Präsidenten Chaim Herzog (1983 – 1993) und jetzigen Pressesprecher der Knesset, getroffen.

Die Verbindungen zwischen den rechtskonservativ eingestellten Kräften in Israel und der European Freedom Alliance dürften in Zukunft noch intensiver werden, denn es laufen schon die Planungen für die Fortsetzung dieses Treffens im Februar, unter möglicher Einbeziehung der amerikanischen „Tea Party“-Bewegung und eventuell auch einiger US-republikanischer Politiker.

(Aufmacherfoto oben v.l.n.r.: Hilmar Kabas – Andreas Mölzer – Heinz-Christian Strache, FPÖ – Philip Dewinter, Flaams Belang – René Stadtkewitz, DIE FREIHEIT)




Gericht: Mord aus Geltungssucht ist nur Totschlag

Das Landgericht Tübingen hat einen 18- und einen 15-Jährigen zu acht bzw. drei Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Der Haupttäter, angeblich ein jugendlicher Spätaussiedler, hatte dem 15-jährigen Adrian Mast (Foto r.) am 25. Februar 30 mal in den Hals gestochen, der Jüngere sah zu.

(Von Manfred G.)

Das Opfer hatte vor seiner Ermordung bei der Polizei ausgesagt, dass der 18-Jährige ihm einen (verbotenen) Wurfstern verkauft hatte. Seine Mutter hatte das bei der Polizei angezeigt.

Die beiden Täter waren in einem größeren Freundeskreis mit dem Opfer zusammengekommen und warteten ab, bis alle anderen gegangen waren. Dann brachten sie das Opfer um. Der Richter war der Ansicht, dass es sich nur um Totschlag und nicht um Mord handle. Der Haupttäter habe nicht aus Rache gehandelt, sondern aus Geltungssucht…

(Man beachte hier die Diskussion um die Herkunft der Täter, um PI und die Stellungnahmen der Redaktion zu den Leserzuschriften)




Weihnachtsgrüße von Nigel Farage

Es war die letzte Parlamentswoche in 2010. Der beliebte Eurokritiker Nigel Farage (Foto) wäre nicht der, der er ist, wenn er uns nicht zum Jahresabschluss mit einer provokanten Rede inklusive einer Portion Wahrheit und einem sehr netten Weihnachtsgruß aus dem EU-Parlament beglückt hätte.

Werfen wir einen Blick in seine Rede vom 15. Dezember 2010:

(Mit freundlicher Genehmigung von BIW-TV)

Bisherige PI-Beiträge zu Nigel Farage:

» Nigel Farage zur Euro-Krise: „Das Spiel ist aus“
» Nigel Farage findet erneut deutliche Worte
» Euro-Konferenz: Interview mit MdEP Nigel Farage
» Farage und Timke vereinbaren enge Kooperation
» EU: Gespaltenes Belgien übernimmt Ratsvorsitz
» Farage: Nach Flugzeugabsturz kein bißchen leiser
» Verbalangriff auf den Präsidenten von Europa
» Baroness für Europa – Baron für die Briten

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)




„Er war ein lieber Kerl…“

Die BILD berichtet heute ausführlich über den Albaner Labinot S. (Foto), der bei dem Raubüberfall in Sittensen von einem Rentner erschossen wurde. Schon im frühen Kindesalter wurde der 16-Jährige straffällig: Raub, gefährliche Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl – trotzdem kam er vor Gericht immer mit Sozialstunden davon. „Er war ein lieber Kerl, geriet aber an die falschen Freunde“, sagte ein Verwandter. In einer Moschee nahmen Familie und Freunde gestern Abschied von Labinot, er wird in Albanien beerdigt.

BILD schreibt:

Wir sehen einen Jungen mit kurz geschorenen Haaren und Ohrring. Er heißt Labinot S., hatte schon mit 16 Jahren eine dicke Akte bei der Polizei. Ein sogenannter Intensivtäter. Er überfiel einen Millionär (77) in seiner Villa in Sittensen (Niedersachsen) – und bezahlte dafür mit seinem Leben!
ES IST DER RÄUBER, DEN DER RENTNER ERSCHOSS!

Nach BILD-Informationen war der Überfall auf Ernst B. detaillierter geplant als bisher bekannt. Der wohlhabende Senior soll die Liebesdienste einer Prostituierten aus Hamburg in Anspruch genommen haben. Danach wurde er angeblich von Leuten aus dem Milieu bedroht und erpresst.

Der Senior erstattete Anzeige, soll aus Furcht vor den Erpressern seine Pistole griffbereit deponiert haben. Offenbar hatten die fünf Räuber, die ihn am Montagabend überfielen, einen konkreten Tipp aus der Rotlichtszene bekommen. So soll sich eine Prostituierte im Haus des Rentners gut ausgekannt haben.

Der scheinbar einfache Überfall nahm ein dramatisches Ende. Als die Täter die Flucht ergriffen, schoss Ernst B. auf sie. Er traf den 16-Jährigen in den Rücken, der brach tot zusammen.

Der albanischstämmige Jugendliche kam als Einjähriger nach Deutschland, lebte mit seinen Eltern und zwei Brüdern (19, 22) in Neumünster. Er machte seinen Hauptschulabschluss, wollte eigentlich Kfz-Mechaniker werden.

Doch schon im Kindesalter wurde er straffällig: Raub, gefährliche Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl. Laut Angehörigen soll er vor Gericht immer mit Sozialstunden davongekommen sein.

Ein Verwandter: „Er war ein lieber Kerl, geriet aber an die falschen Freunde.“ Familie und Freunde nahmen gestern in einer Moschee Abschied von Labinot. Er soll in Albanien beerdigt werden.

Gegen die vier Komplizen, einen Kongolesen (22), einen kurdischstämmigen Iraker (23) und zwei Deutschtürken (22 und 24), wurde gestern Haftbefehl erlassen.




„Ummah Day“: Weckruf für Schläfer

U-DayDie Muslimische Jugend Schweiz hat für morgen Samstag in der Stadthalle Dietikon eine Veranstaltung organisiert, die „die passive, teilnahmslose und gleichgültige Haltung der Muslime zu durchbrechen“ versucht. Man will mit dem „Ummah Day“ die Schläfer wecken und an die Pflichten des Islam erinnern. „Wir wollen unseren Beitrag an die Gesellschaft unserer Heimat, der Schweiz, leisten,“ schreiben die Veranstalter. Der Beitrag der Ummah an die Gesellschaft der Schweiz als Heimat der Muslime wäre dann die Islamisierung.

Die Veranstalter über sich selbst:

Die Ummah-Muslimische Jugend Schweiz ist ein deutschsprachiger Verein, der jugendlichen Musliminnen und Muslimen im Alter von 13 bis 30 Jahren in Zürich die Gelegenheit gibt, sich auszutauschen und gemeinsam weiter zu kommen.

Wir verstehen uns als ein Verein, in welchem unsere islamische Identität im Vordergrund steht. Egal welche Herkunft du hast, in der Ummah haben alle Platz! Unsere Arbeit ist ehrenamtlich.

Deutsch ist unsere gemeinsame Sprache, ein weiterer gemeinsamer Nenner. Was bringen uns islamische Vorträge auf Albanisch, Türkisch oder Arabisch, wenn wir dabei vielleicht knapp die Hälfte verstehen? Eben. Die meisten von uns sind hier in der Schweiz aufgewachsen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, unsere Inhalte auf Deutsch zu kommunizieren.

Wir jugendlichen Musliminnen und Muslime sind ein Teil der hiesigen Gesellschaft und möchten diese auch aktiv mitgestalten, für ein friedliches und respektvolles Miteinander.

Als Ummah wollen wir:

* Plattform für Kontakte und gegenseitigen Austausch zwischen muslimischen Jugendlichen bieten
* Freizeitaktivitäten und unvergessliche Events durchführen
* Das Gemeinschaftsgefühl unserer Ummah fördern und stärken
* Ein Netzwerk zur Bewältigung alltäglicher Probleme schaffen
* Unsere Kenntnisse des islamischen Glaubens erweitern und vertiefen
* Gemeinsam eine muslimische Gemeinschaft sprich Ummah sein, die Positives in ihrer unmittelbaren Umgebung bewirkt

Wenn du mehr über uns erfahren und Eindrücke vergangener Events gewinnen willst, dann besuche unsere Vereins-Homepage. www.ummah.ch

Als Referenten eingeladen sind Moslembrüderchef Islamwissenschaftler Tariq Ramadan, der Schweizer Politiker von den Grünen, Daniel Vischer, Konvertit und Rapper Ammar114, der Genfer Imam Youssef Ibram, Konvertiten-Ausbildner Ferid Heider aus Berlin-Neukölln, Saloua Mohammed, Pressesprecherin der LIFEMAKERS GERMANY, Taner Hatipoglu, Präsident der VIOZ (Vereinigung islamischer Organisationen in Zürich) und Musikproduzent Sayfoudin 114.

Infos für Teilnehmer:

Türöffnung: 11.00 Uhr
Veranstaltungsdauer: 12.00 – 21.15 Uhr

Das genaue Programm wird erst am Tag selber bekannt gegeben.
Alle deutschen Reden werden auf Französisch übersetzt und alle französischen Reden auf Deutsch.

Tickets erhältlich bei Ticketcorner und am Samstag direkt am Veranstaltungsort:

Kategorie A: 25 CHF
Kategorie B: 20 CHF
Kategorie C: 15 CHF

Worum es beim Ummah Day tatsächlich geht, wird ersichtlich im Werbetrailer unterlegt mit Eroberungsmuik:




Deutschland. Ein Trauermärchen – Caput 5

© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Liebe PI-Leserinnen und -Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, ebenso Moishes Heine-Abenteuer „Deutschland. Ein Trauermärchen“.

Nach dem letzten Caput (6) wird mein Judenhund eine kleine Pause einlegen. Nicht, weil er erschöpft wäre oder keine Lust mehr auf bissige Kommentare hätte. Nein, Moishe ist sehr rücksichtsvoll; ich habe ihn freundlich gebeten, mir für die Fertigstellung meines Narren-Romans „Saphir“ ein bisschen Zeit einzuräumen (wie Anfang des Jahres – für meine Drehbucharbeit). Moishe hat das verstanden und sich mit Ruthi schmunzelnd in seine Tonne zurückgezogen, wobei er mir noch mit einem Hundeauge zublinzelte.

„Schreib schnell genug, dass Reich-Ranicki dich in der Luft zerfetzen kann, solange es ihm mental noch möglich ist!“, hörte ich mein Hündchen abschließend aus der Tonne rufen, und Ruthi schnatterte amüsiert dazu.

Ich glaube allerdings, es ging ihm weniger um den Spaß eines burlesken Verrisses durch den Meister der Empörung, als um seine höchst eigennützige Sehnsucht nach der PI-Bühne, auf der er sich so gern produziert.

Sei es wie es sei, Ihnen, meine lieben, politisch unkorrekten Leserinnen und Leser, wünsche ich ein frohes Fest und einen guten Rutsch! – Auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr mit Ihnen, Moishe, Ruthi und Rabbi Birnbaum!

Ihr Daniel Haw




Wie „Qualitätsjournalismus“ funktioniert

Besuch von René Stadtkewitz, HC Strache und Philip Dewinter bei der IDF in Ashkelon.Es ist nur wenige Wochen her, da unser Bundespräsidenten-Hauptdarsteller Christian Wulff im Zuge seiner Einmischung um die Entlassung Sarrazins aus der Bundesbank eine ISO-Norm für den Journalismus einführen wollte, um fortan unliebsame Berichterstattung zu erschweren. Es seien Journalisten gefragt, „die Verantwortungsbewusstsein zeigen, die glaubwürdig sind“, sagte Wulff. Nur noch das staatstragende linksliberale „Wahrheitsministerium“ soll demnach für die Volkserziehung zuständig sein.

So reiht er sich ein in die weltweiten Bemühungen von Nordkorea über China, die Türkei bis Kuba, den freien Informationsaustausch zu behindern, das Internet zu zensieren und die Presse zu „vereinheitlichen“. Dass es Wulff damit ernst meint, bewies er schon als niedersächsischer Ministerpräsident, als er Frau Özkan zur Integrationsministerin berief und diese nichts Eiligeres zu tun hatte, als die Selbstzensur der Medien in Form einer verpflichtenden „Mediencharta“ einzufordern.

Wie „Verantwortungsbewusstsein“ und „Glaubwürdigkeit“ der Leitmedien aussieht, ließ sich dieser Tage exemplarisch an der Berichterstattung der Qualitätsmedien über die Reise einiger, unseren Dressureliten missliebig erscheinenden, europäischer Politiker nach Israel beobachten. Dass kein einziger Bericht in den MSM ohne die üblichen Wertungen „rechtspopulistisch“, „selbsternannt“, „rechtsextrem“, „umstritten“ und „vermeintlich“ auskommt, daran hat sich der geübte Leser längst gewöhnt und übersieht es geflissentlich. Man sollte bei Qualitätsjournalisten aber annehmen, dass sie wenigstens bei Fakten eigene Recherchen betreiben und ihre hauptberuflichen Korrespondenten vor Ort einbeziehen. Nichts dergleichen.

Am 7. Dezember berichtet das einschlägige Heise-Blog „Telepolis“ unter der Überschrift „Rechtsradikale in Israel, um ihren Antisemitismus zu verstecken“, dass auch Patrik Brinkman, der angeblich „Vorsitzender“ der PRO-Deutschland-Bewegung sein soll, zu der Reisegruppe gehört haben soll.

Woher Telepolis diese Falschinformation hatte, ist unbekannt, vermutlich aber wurde sie von französischsprachigen Weblogs einfach ungeprüft übernommen. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn nicht danach sowohl der „Deutschlandfunk“ am 12.12.

als auch die angesehene FAZ am 13. Dezember diesen Unsinn im Copy&Paste-Stil übernommen hätten. Letztere ist dann zurückgerudert und hat den Artikel geändert sowie den Cache gelöscht. In der Fußnote ist jetzt zu lesen:

Den Vogel schoss aber die ebenfalls „qualitätsjournalistische“ ZEIT ab. Noch heute, am 16. Dezember fabuliert Autor Michael Thumann – für PI-Leser kein Unbekannter -, Reiseteilnehmer sei nunmehr seitens PRO nicht Brinkmann, sondern der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht gewesen:

Woher die ZEIT, die sich immerhin selbst als seriöses Presseorgan wahrnimmt und mit Namen wie Helmut Schmidt als Herausgeber schmückt, einen solchen Unfug her hat, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Es ist die selbe ZEIT, die auf einem sogenannten „Störungsmelder“ regelmäßig grüne Fahnenpinkler zu Wort kommen lässt um gegen PI und die Islamkritikerin Mina Ahadi zu hetzen.

Solange unsere MSM ihre Aufgabe hauptsächlich darin sehen, Informationen nicht wertfrei zur Verfügung zu stellen, sondern sie zu filtern, umzuschreiben und zur Indoktrination der Massen zu missbrauchen, sind alternative Info-Kanäle wie PI notwendiger denn je. Wer sich auch weiterhin authentisch, aus erster Hand und ohne Hinzudichtungen über die Israel-Reise von Stadtkewitz, Strache & Co. informieren möchte, empfehlen wir, auch in den kommenden Tagen regelmäßig diesen Blog zu besuchen.

(Foto oben: Truppenbesuch von René Stadtkewitz, HC Strache und Philip Dewinter bei der IDF in Ashkelon)