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Antwort aus Zweiland

In regelmäßigen Abständen schafft es die Frankfurter Rundschau, ihrer schwindenden Leserschaft vorzuführen, warum Integration in Deutschland bisher nicht funktioniert hat, und wie überwältigend groß der Anteil linker Denkfehler an diesem Umstand ist. Jüngst machte sich die Gastautorin Mely Kiyak in dem Blatt dazu auf, ein weiteres Exempel für das vollkommen aus den Fugen geratene Wertebild in unserer Gesellschaft zu liefern. Für PI nimmt sich Frank Furter ihren Text zur Brust, und sendet die längst überfällige „Antwort aus Zweiland“.

Die Vorgeschichte geht so, kurz und knapp: da wurden Preise verliehen, für irgendwas, irgendwo in Berlin. Familienministerin Schröder war da, und wagte es, den Raum zu verlassen, just als ein türkisch-stämmiger Bürger ausgezeichnet werden sollte. Mely Kiyak war vor Ort und empfand das als Aggression gegen sich selber und alle Migranten. Wobei Migranten im weiteren Sinne eigentlich Türken heißt, und uneigentlich Muslime. Aber das ist eine andere Geschichte. Kiyak machte derweil ihrem Frust über das Geschehene in einem FR-Gastbeitrag Luft. Das Ergebnis klang so:

Ausgerechnet! Der nächste Preisträger war der anatolische Deutsche Kazim Erdogan. Psychologe im Bezirksamt Neukölln, Gründer der ersten türkischen Männergruppe in Neukölln, Gründer des Neuköllner Lesemarathons mit 20.000 Neuköllner Zuschauern, Gründer von Neuköllner Mütterprojekten, Schulprojekten, der gute Engel von Neukölln, ein Menschenleben reicht eigentlich für seine Arbeit nicht aus.

Die Ministerin ging. Ich dachte noch, na so was! Das wäre doch ein tolles Foto gewesen. Ministerin spendet einem Bürger aus dem „archaisch tradierten Kulturkreis“ Applaus. Jedenfalls saß da der gute Mensch von nebenan, Herr Erdogan, Mitte 50, und sah, wie die Ministerin ihm noch einen Blick auf ihre schöne Frisur von hinten gönnte und ging. Ging einfach weg von ihm, der sein Familienleben, seine Energie, seinen ganze Liebe für seine Bezirksmitbewohner aufbringt, der es geschafft hat, türkischdeutsche Männer zum Reden zu bringen, zu erzählen, was wirklich mit ihnen los ist, ihnen beizustehen, ihre Wut und Einsamkeit zu lindern, während andere Minister wurden und sich weigerten hinzugehen, an die Orte der Verurteilung, an die gemiedenen Orte, zu den vergessenen Menschen, saß da, der Herr Erdogan und strahlte herzensgut über alle Hindernisse, alle Gräben, alle Grenzen hinweg.

Nach der Veranstaltung kam der Direktor des Radialsystems Jochen Sandig auf mich zu und sagte: „Mely, wie nett, dass Sie da sind. Allein?“ Ich sagte: „Nein, mit meiner Familie, unter der Gnade des Oberhauptes, unseres Herrn Vaters.“ „Ach“, sagte Sandig, „ich kenne Ihren Vater aus Ihren Texten. Darf ich ihm die Hand schütteln?“ Ich sagte: „Vater, haben Sie einen Moment?“ Da ging der Herr Direktor Sandig auf meinen Vater zu, umarmte ihn und sagte: „Herzlich willkommen, Herr Kiyak. Darf ich Ihrer multilingualen Familie diese Karten überreichen, es ist ein Stück meiner Gattin Sasha Waltz über Grenzen in einer Gesellschaft, über Schmerz, Trennung, Barrieren und gemeinsame Wurzeln. Wir nennen es Zweiland. Ohne Worte. Nur Musik und Bewegung.“

Zweiland, dachte ich, das ist es. Wir leben in Zweiland, mit Zweimensch, Zweiherz, Zweimaßstab, Zweisicht, Zweileben.

So weit so gut. Oder so schlecht. Wie auch immer.

Liebe Frau Kiyak. Sie gehören zu jenen, die man auf den ersten Blick gut integriert nennen könnte. Sie sind Journalistin, schreiben als freie Autorin für verschiedene Medien – freilich nur linke, das versteht sich von selbst – und haben 2007 das Buch „10 für Deutschland“ veröffentlicht. Auf Wikipedia ist zu Ihrem Buch zu lesen:

10 für Deutschland ist ein Buch der politischen Journalistin Mely Kiyak, in dem „Gespräche mit türkeistämmigen Abgeordneten“ Deutschlands nachzulesen sind. Das 2007 bei der Edition Körber-Stiftung in Hamburg erschienene Buch basiert auf Interviews der Autorin.

Die Idee zu dem Buch geht auf das 2004 gegründete Netzwerk türkeistämmiger MandatsträgerInnen zurück, dessen Hauptziel es ist „das Engagement von Mandatsträgern mit Migrationshintergrund bekannter zu machen und dadurch auch andere Zuwanderer zur politischen Partizipation in Deutschland zu motivieren“.

Darüber hinaus sind Sie Mitglied der so genannten Islamkonferenz. Spätestens das muss jeden aufgeklärten Zeitgeist stutzig machen, was es mit Ihrem Treiben auf sich hat. Sie beklagen, Deutschland sei „Zweiland mit Zweimensch, Zweiherz, Zweimaßstab, Zweisicht, Zweileben.“ Und wissen Sie was? Sie haben recht.

Deutschland hat zu Zeiten des Wirtschaftswunders Gastarbeiter aus vieler Herren Länder aufgenommen. Aus Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei kamen die meisten. Nach der Wende folgte eine zweite Zuzugswelle mit Menschen aus Osteuropa: Russlanddeutsche, Polen und Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien stellten die wohl größten Gruppen. Darüber hinaus gab es über Jahrzehnte hinweg Zuzug von Angehörigen insbesondere türkischstämmiger Gastarbeiter sowie die Aufnahme von Asylanten aus aller Welt.

Trotzdem beklagen Sie, Deutschland sei ein Zweiland, kein Fünfland, oder Zehnland, oder Fünfzehnland. Nein, ein Zweiland. Und warum ist das so, Frau Kiyak? Weil sich Menschen aus aller Herren Länder mehr oder weniger, langsamer oder schneller, aber doch früher oder später integriert haben, ohne dass es dafür Konferenzen, Runde Tische, Diskussionen oder Bücher gebraucht hätte.

Nur eine Gruppe von Menschen integriert sich – wie Thilo Sarrazin vollkommen korrekt und längst überfällig dokumentierte – in überwältigender Mehrheit nicht: Muslime. Christen aus der Türkei kommen nach Deutschland und werden Deutsche. Doch selbst Deutsche, die Muslime werden, scheinen nicht mehr Teil dieser Gesellschaft zu sein. Sie gründen Vereine, die es mit dem Verfassungsschutz zu tun bekommen. Sie machen „Urlaub“ in Pakistan und bauen nach ihrer Rückkehr Bomben. Freilich, dieses sind extreme Beispiele. Aber sie existieren, und reihen sich ein in das Bild, das jeder Mensch in diesem Land in unseren Städten beobachten kann: ja, wir leben in Zweiland. Auf der einen Seite die Deutschen mitsamt all derer, die sie aufgenommen haben, säkulare Muslime inklusive. Auf der anderen Seite jene unter den Muslimen, die nicht westlich leben wollen, sondern orientalisch – die sich nicht integrieren wollen, und deswegen ihre eigene Gesellschaft inmitten der unseren erschaffen haben.

Sie Frau Kyiak, und Ihresgleichen, sind wesentlich Mitschuld an diesen Missständen. Sie besitzen die Frechheit, vorwurfsvoll zu behaupten, Gegenden wie Berlin-Neukölln seien gemiedene Orte für vergessene Menschen. Aber nicht wir, die Mehrheitsgesellschaft haben die Menschen dort eingepfercht, wie man angesichts Ihrer verklärenden Worte meinen könnte. Dies ist ein freies Land, und wird es hoffentlich auch bleiben!

Wollen Sie uns verübeln, dass wir die Gegenden in unseren Städten meiden, sie vergessen, gar verdrängen, wenn wir uns als Deutsche in diese Gegenden nicht mehr trauen können – weil selbst die Polizei sich dort nicht mehr hintraut? Sie beklagen unsere Geselschaft, als habe sie diese Ghettos für Ihre Landsleute eingerichtet. Die Wahrheit ist genau umgekehrt: dort, wo sich Ihre Landsleute zusammen getan haben, sind Ghettos entstanden, wie es sie im Nachkriegsdeutschland sonst niemals gegeben hätte!

Sie reihen sich damit ein in jene der schein-integrierten „10 für Deutschland“, von denen doch die Mehrzahl überhaupt nichts mit Deutschland am Hut hat, und rein gar nichts „für Deutschland“ tut, sondern ausnahmslos Klientelpolitik für die Interessen der muslimischen Migranten betreibt. Und deren mehrheitliches Interesse ist es, sich nicht zu integrieren. Sie kommen in unser Land, sie kassieren unsere Stütze, sie tragen nicht zur Wertschöpfung unserer Gesellschaft bei, sondern belasten diese noch mit zunehmend vielen Schwarzarbeitern und Kriminellen!

Das ist die traurige Wahrheit, Frau Kiyak. Und wenn es uns Deutschen etwas vorzuwerfen gibt, dann, dass wir nicht von Anfang an konsequent gegen den Missbrauch unserer Gesellschaft vorgegangen sind! Auch Sie missbrauchen unsere Gesellschaft, indem Sie einseitig und verklärend ein Bild malen, dass schlicht und ergreifend falsch und mutmasslich bewusst irreführend ist. Unsere Gesellschaft ist nicht fremdenfeindlich! Sie gewährt allen Menschen gleiche Rechte! Verbrecher und Verfassungsfeinde gibt es auf allen Seiten. In überwältigender Anzahl gibt es sie aber nur unter jenen, die Sie vertreten!

Deutschland hat Muslime aufgenommen. Deswegen ist es Zweiland, genauso wie Frankreich Zweiland ist, oder England, oder jedes andere Land, in das eine signifikante Anzahl Muslime eingewandert ist. Und das ist so seit es Muslime gibt. Die geschichtliche Wahrheit ist: Muslime kommen in „Einland“, und machen „Zweiland“ draus, so lange, bis es irgendwann ein muslimisches „Einland“ ist. Und wissen Sie was? Wir wollen das nicht! Und es ist unser Recht, das nicht zu wollen!

Nicht wir sind die Nazis. Sie sind die Nazis. Sie wissen es nur noch nicht! Aber die Geschichte wird über Ihre Irrtümer richten, wie sie über unsere Irrtümer gerichtet hat. Hoffen wir, dass es dazu nicht genauso schrecklicher Ereignisse bedarf. Noch wäre das abzuwenden. Angesichts dessen, was Menschen wie Sie zu Papier bringen, hält sich die Hoffnung jedoch in Grenzen. So lange der Islam und selbst seine aufgeklärteren Anhänger nicht im Stande sind, an sich selber nur ein wenig der Kritik zu üben, mit der sie ständig und pausenlos über alle anderen herfallen, werden Sie es einigen von uns Deutschen wohl nachsehen müssen, dass wir Ihre Zunft mit großer Sorge betrachten. Denn wir kennen den hässlichen Geist des Faschismus zur genüge und haben längst erkannt, dass es genau dieser Geist ist, mit dessen Irrlehren Ihre heilige Schrift vergiftet ist!

Dieses Land ist ein freies Land. Es ist ein gerechtes, ein anständiges Land. Muslime sind weit davon entfernt, in ihren Ländern auch nur ansatzweise so anständig mit Einwanderern und Andersgläubigen umzugehen! So gesehen, Frau Kiyak, ist es eine verlogene Frechheit, was Sie sich erlauben.

Dieses Land ist Deutschland. Für Deutsche, für Spanier, für Italiener, auch für viele Türken und säkulare Muslime. Für alle, die hier eingewandert sind, und Teil dieser Gesellschaft sein wollen. Nicht wir haben unser Land zu Zweiland gemacht, sondern Sie, und die für die Sie streiten. Gehen Sie mal davon aus, dass uns das mindestens genauso wenig gefällt wie Ihnen. Aber gehen Sie auch davon aus, dass das Maß dessen, was die Deutschen bereit sind, zu ertragen, früher oder später voll sein wird. Und gehen Sie davon aus, dass die Spanier, die Italiener, und selbst die säkularen Muslime, die sich heute allesamt Deutsche nennen, das genauso sehen.

Nichts wäre dem Frank Furter lieber, als dass Integration endlich funktioniert, dass all die Menschen in diesem Land wieder eine Gesellschaft formen, dass Deutschland wieder „Einland“ wird. Aber das, Frau Kiyak, wird es nur nach unseren Regeln geben, und nicht nach den menschenverachtenden Gesetzen des Koran. Die wollen wir hier nicht haben, und das haben Sie und Ihresgleichen gefälligst zu akzeptieren. Genau da fängt Integration an. Und genau damit sollten Sie endlich beginnen, anstatt mit infantilem dummen Geschwätz wie in Ihrem jüngsten FR-Beitrag weiteres Öl ins lodernde Feuer der Integrationsverweigerung zu gießen.




Spanien: Wort „Schinken“ verletzt Moslem

Serrano-Schinken ist eine weit verbreitete Leibspeise der Spanier. Nun wurde ein Lehrer von einem Mohammedaner in Cádiz angezeigt, weil er im Erdkunde-Unterricht das kalte und trockene Klima einer bestimmten Gegend erklärt hatte, das auch gut sei für die Trocknung von Schinken.

Allein die Nennung des Wortes “Schinken” (jamon) verletze einen Moslem, hatte der Schüler dem Lehrer gesagt. Ohne dass der Lehrer etwas erfuhr, ging dann der Vater des Schülers zur Polizei und zeigte ihn wegen Respektlosigkeit gegenüber seinem Sohn, wegen Verletzung der Arbeitspflichten, wegen Rassismus und Xenophobie an. Soweit vorgestern. Gestern nun legte der Moslem nach und behauptete, es sei noch was anderes passiert: der Lehrer habe seinem Sohn gesagt, wenn ihm Schinken nicht schmecke, solle er aus Spanien verschwinden.

Ja, das sind so die kleinen islamischen Probleme in Eurabien…

(Quelle: Fakten-Fiktionen, Spürnase: John A.)




Daniel Pipes und Robert Spencer im Livestream

Ein absolutes Highlight erwartet die islamkritische Szene am kommenden Dienstag: an diesem Tag werden Daniel Pipes, Direktor des Middle Eastern Forum, und Robert Spencer, Buchautor und Herausgeber des Internet-Blogs „Jihad Watch“, in der ABN-Talkshow „Jihad Exposed“ mit dem Imam und Buchautor Moustafa Zayed und einem weiteren Islam-Vertreter als Überraschungsgast offen und unzensiert diskutieren. Sendebeginn: 22. Dezember, 2 Uhr nach deutscher Zeit.

Zwei Top-Leute aus der islamkritischen Szene gegen zwei Islamlobbyisten, das ganze live und ohne Filter im US-TV und per Livestream ins Internet übertragen! Dazu kann jeder Zuschauer beim TV-Sender ABN anrufen und live Fragen stellen (die Telefonnummer wird während der Sendung eingeblendet).

Viele werden sich fragen, seit wann im Fernsehen offen über den Islam diskutiert werden kann, denn normalerweise stellen die Medien den Islam als „Religion des Friedens“ dar, und alle Kritiker werden als Rassisten und Islamophobe bezeichnet.

Doch erfreulicherweise gibt es mit ABN endlich einen TV-Sender, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Menschen im Westen über die Gefahren des Islams aufzuklären. ABN (Aramaic Broadcasting Network) ist ein unabhängiger christlicher TV-Sender, der in Arabisch, Aramäisch und Englisch sendet und sich durch Spenden von Zuschauern finanziert. Zurzeit erreicht der TV-Sender ca. 10 Millionen US-Haushalte und ca. 2 Millionen weitere Haushalte via Internet-Livestreaming. 50% des TV-Programms sollen aus Livesendungen mit der Möglichkeit der Zuschauerbeteiligung bestehen, so soll eine starke Bindung zwischen Programmgestaltern und Zuschauern erreicht werden.

Zu den Zielen des Senders erklärt dessen Präsident, Dr. Bassim Gorial: “Die Mainstream-Medien verschweigen die Wahrheit über den Islam, die Gründe hierfür sind Angst, Ignoranz und Political Correctness… Wir glauben, dass der Islam im Kern darauf abzielt, als Religion und als Staatsform die Welt zu beherrschen. Das Medium TV ist ein kraftvolles Werkzeug, die Wahrheit darüber klar und deutlich zu verbreiten.“

Aus diesem Grund will ABN im nächsten Jahr einen neuen englischsprachigen Sender via Hot-Bird-Satellit auch nach Europa, Nordafrika und in den Nahen Osten ausstrahlen, dessen Sendungen so gelegt werden, dass die Zuschauer in Europa und im Nahen Osten wegen der Zeitverschiebung nicht bis spät nachts aufbleiben müssen. Wer keine Satellitenschüssel hat, kann ABN und auch den neuen englischsprachigen Sender per Internet-Livestream anschauen.

Als Kostprobe zwei Folgen von „Jihad Exposed“:

1) „Jihad Exposed – Stealth Jihad“, vom 10.Oktober 2010. Studiogäste: Robert Spencer, Pamela Geller, Osama Dakdok und der Jihadist Anjem Choudary.

2) „Jihad Exposed – Would Sharia Help The West? Part 2“ vom 2. November 2010. Studiogäste: Robert Spencer, Ex-Terroist Kamal Saleem, der Jihadist Anjem Choudary und Scheich Omar Bakri Mohammad.

(Autor: Bärchen, PI-Gruppe Berlin)




Wie ein Popstar gefeiert: Freysinger in Paris

Oskar FreysingerOskar Freysinger hat gestern bei der Internationalen Anti-Islamisierungskonferenz in Paris eine flammende, mitreißende Rede gehalten. Er stellte sich als „der Schweizer Asterix“ vor, denn unter den gegebenen Umständen müsste Asterix in die Schweiz emigrieren. Er sprach von der Kapitulation der Europäer vor der imperialistischen Ideologie des Islam und nannte auch die Hexenjagd auf Thilo Sarrazin in Deutschland.

(Von Monika Kaufmann)

Er führte aus, dass der Islam in Europa ein leichtes Spiel hat, weil er in ein spirituelles Vakuum stößt. Offensichtlich brauchen viele Menschen hier einen Glauben an Gott oder sonst irgendwas, obwohl es auch viele gibt, die ohne Religion als Agnostiker oder Atheisten ohne jedwede religiöse Spiritualität auskommen. Freysinger wies darauf hin, dass das Minarettverbot nur in der Schweiz wegen ihrer direkten Demokratie möglich sei, das haben uns allen die Schweizer nun mal voraus. Natürlich hatte er im Lande Voltaires, auf den er sich auch bezieht, großen Erfolg, schließlich sind die Franzosen schon ein sehr rationales Volk und gleichzeitig warm und herzlich. Oskar Freysinger wurde vor und nach seiner Rede wie ein Popstar mit „Standing Ovations“ und Sprechchören gefeiert und bekam auch viel Zwischenapplaus. Er merkte zum Schluss auch noch an, dass mehr auf dem Spiel steht als ein Land, eine Nation, eine Kultur – es steht vielmehr unser aller unsterbliche Seele auf dem Spiel. Wie wahr, deswegen wurde er auch mit tosendem Beifall belohnt.

Weil er recht hat, muss er natürlich eliminiert werden, denn Leute, die recht haben, sind bei Mohammedanern unerwünscht. Deswegen wurde er auch auch in Paris tätlich angegriffen.

Le Post berichtet:

Oskar Freysinger entgeht einem Messerangriff während seines Aufenthaltes in Paris

Der wallisische SVP-Nationalrat Oskar Freysinger ist während einer Versammlung in Paris namens „Internationale Anti-Islamisierungskonferenz Europas“ (Assises contre l’islamisation de l’Europe) knapp einem Messerangriff entgangen. Er war eingeladen worden, um über das Schweizer Modell der direkten Demokratie zu sprechen. Die Tendenz dieses Treffens hatte diese Woche bereits Streit ausgelöst. Der Bürgermeister von Paris hatte nachhaltig ein Verbot gefordert.

Oskar Freysinger erklärt, er sei nach diesem Vorfall „erstarrt“ gewesen. „Ich habe das Messer in der Hand gehabt. Diese Waffe war zum Töten bestimmt“, äußerte er. Vorher wurde Oskar Freysinger im Versammlungssaal wie ein Held begrüßt und gefeiert als der Mann, der die Minarette zu Fall brachte.

Etwa 200 Gegendemonstranten haben sich außerhalb des Saals gegen diese Anti-Islam-Veranstaltung versammelt. Die Demonstration hat sich dann in Ruhe mitten am Tag verflüchtigt.

Hoffentlich erholt sich Oskar Freysinger bald von diesem Schrecken, glücklicherweise ist ihm nichts passiert. Er ist nicht der Einzige, dem es in Europa so geht. Geert Wilders geht nie ohne kugelsichere Weste aus. Das gehört für prominente Islamkritiker mitterweile zum guten Ton, genauso wie eine feine Dame in der Oper „das kleine Schwarze“ trägt.

Europa ist zu Eurabia verkommen, von unseren sogenannten Eliten aus Profitgier gesteuert, weil sie sich kein Geschäft mit den Ölscheichs entgehen lassen wollten und wollen und lieber vor ihnen zu Kreuze kriechen, als unsere Kultur zu verteidigen. Die Europäer, ihre eigenen Leute, interessieren sie einen Dreck. Es gibt unter den Politikern nur wenige Ausnahmen, die Rückgrat zeigen, wie Geert Wilders, Oskar Freysinger und René Stadtkewitz; und die müssen um ihr Leben fürchten. Aber glücklicherweise gibt es immer wieder mutige Menschen, die solche Veranstaltungen organisieren, die sich nicht einschüchtern lassen. In diesem Fall gebürt das Lob der Internet-Zeitung Riposte La?que, deren Mitglieder sich in Frankreich für den Geist der Aufklärung einsetzen. Es sind die Werte „Liberté, Égalité, Fraternité“, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die damals auf den Fahnen der Jakobiner in der großen Revolution standen, die Europa aus der Vormundschaft der katholischen Kirche befreiten, die heutzutage emanzipiert ist, d.h, sie mischt sich nicht mehr ein in Dinge, die sie nichts angehen, sondern kümmert sich nur noch um ihre eigenen Belange.

Zu den drei Slogans der französischen Revolution ist mittlerweile noch ein vierter hinzugekommen, die La?cité, ein Begriff, der in anderen Sprachen fehlt. Die La?cité ist die strikte Trennung von Kirche und Staat, wie es sie in demokratischen Staaten nur in Frankreich gibt.

Die Paris-Rede von Oskar Freysinger (auf französisch):




US-Touristin von Palästinensern erstochen

Touristin erstochenEine amerikanische Touristin wurde heute in der Nähe von Jerusalem erstochen aufgefunden. Die Amerikanerin war mit einer britischen Freundin in einem Waldstück unterwegs gewesen, als sie gestern Abend von „zwei arabisch sprechenden Männern“ überfallen wurden. Die Freundin stellte sich tot und überlebte so den Angriff mit einigen Stichwunden. Sie alarmierte die Behörden. Polizei und Militär leiteten danach eine Suchaktion ein.

SpOn berichtet:

Die Männer seien zunächst abgezogen, dann aber wieder aufgetaucht. „Es ging alles so schnell“, sagte die Frau. Einer der Männer habe ein großes Messer gezückt und dann auf beide Frauen eingestochen. „Es war klar, dass sie töten wollten“, so die Britin. Sie habe sich tot gestellt und gehört, wie ihre Freundin starb. Sie habe gewartet und es schließlich geschafft, sich mit letzter Kraft zu befreien – ihre Hände hatten die Täter ihr auf dem Rücken gefesselt. Auf einem nahegelegenen Parkplatz habe sie schließlich Kinder gesehen, die sofort die Polizei alarmiert hätten, so die Frau laut „Haaretz“.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, ein politisch motiviertes Verbrechen militanter Islamisten wurde nicht ausgeschlossen. Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte, man ermittele in dem Fall gegenwärtig noch in „alle Richtungen“.

Kleiner Hinweis: Jüdische Israelis sprechen generell nicht arabisch.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Nobel geht das Land zugrunde

Arno Dübel, Deutschlands bekanntester ArbeitsloserIn einem bemerkenswerten Gastbeitrag für die WELT macht Rainer Werner, Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Berliner Gymnasium, seinem Frust über die „spätrömische Dekadenz“ Luft, die mit unserem ausufernden Sozialstaat einhergeht. Herausgekommen ist ein interessanter Erfahrungsbericht: über Klassenfahrten, Markenkleidung und Insignien der Unterhaltungsindustrie – und wer sie sich heuer leisten kann.

(Kommentar von Frank Furter)

Auszug:

Im Jahre 2003 wurde im Rahmen der Agenda 2010 die frühere Grundsicherung – die Sozialhilfe – mit dem Arbeitslosengeld II zusammengelegt. Man wollte sich nicht länger damit abfinden, dass Menschen in der Sozialhilfe verharren und für den Arbeitsmarkt verloren sind. Durch „Fordern und Fördern“ sollten die Arbeitslosen so motiviert werden, dass sie möglichst schnell wieder eine Arbeit aufnehmen. Ein großer Teil der Arbeitslosen hat dies geschafft und dadurch diese umstrittene Arbeitsmarktreform als erfolgreich bestätigt. Ein anderer Teil hat allerdings den Anschluss an den Arbeitsmarkt verloren und scheint sich in der vom Staat verbürgten Grundsicherung „wohnlich“ einzurichten. Sprachliche Prägungen wie „hartzen“; die oft von jugendlichen Schulabbrechern benutzt werden, illustrieren diesen traurigen Befund. Die auf der linken Seite des politischen Spektrums angesiedelten Parteien scheinen mit dieser Art von Anspruch auf dauerhafte staatliche Fürsorge kein Problem zu haben. Sie kämpfen für eine möglichst üppige Ausstattung der Hartz-IV-Leistungen, wohl wissend, dass dadurch das Lohnabstandsgebot, das für Sozialleistungen gelten muss, immer mehr verletzt wird. Mit kluger Lebensführung und heimlicher Schwarzarbeit kann man mit Hartz IV tatsächlich ein sorgenfreies Leben führen, ohne wie die arbeitenden Zeitgenossen dem frischen Wind von Markt und Krise ausgesetzt zu sein. Auch der Sorge um steigende Mieten und explodierende Heizkosten sind sie enthoben, weil dafür die Gemeinschaft aufkommt.

Tatsächlich darf bezweifelt werden, ob die Arbeitsmarktreformen wirklich so erfolgreich sind, wie Poltiker von CDU und SPD nur allzuoft behaupten. Gewiss sind die Arbeitslosenzahlen in den letzten Jahren gesunken. Dieses scheint jedoch zum einen im Erstarken der deutschen Wirtschaft begründet – und das hat mitunter ganz andere Gründe als die Reformen auf dem Arbeitsmarkt. Zum anderen sind zahlreiche Menschen aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden, die nach wie vor von Transferzahlungen abhängig sind, oder als Geringverdiener kaum das eigene Leben finanzieren können.

Erkennbar ist dies an den Kosten, die im Bundeshaushalt für „Arbeit und Soziales“ anfallen. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen stiegen die Transferzahlungen von ca. 120 Milliarden Euro im Jahr 2006 über ca. 123 Millarden Euro im Jahr 2008 auf ca. 140 Milliarden Euro im Jahr 2010. Freilich mag der Anstieg im nun ablaufenden Jahr mitunter in krisenbedingten Maßnahmen begründet sein; offensichtlich ist jedoch auch, dass die Abnahme der Arbeitslosen einerseits nicht zu einer Abnahme der Sozialausgaben andererseits geführt hat – im Gegenteil.

Wenngleich Gerhard Schröders Arbeitsmarktreformen notwendig, gar überfällig waren – erfolgreich waren sie nicht. Denn statt in der Sozialhilfe richten sich mittlerweile zunehmend viele Menschen in Hartz IV ein. Tatsächlich entsteht nun, Jahre nach dem Inkrafttreten der Reform, der Eindruck, dass sich die Lage gar verschlimmert hat: der Anreiz, aus der transfergestützten Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarkt zu wechseln, ist geringer denn je. Oder anders ausgedrückt: Unproduktivität wird gefördert wie nie zuvor!

Die großen Verlierer der gescheiterten Arbeitsmarktreform sind also folgerichtig nicht die Arbeitslosen, sondern fatalerweise jene, die den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt geschafft haben: Geringverdiener am unteren Ende des Lohnspektrums. Ihr Bemühen nach Produktivität, ihr Streben nach gesellschaftlicher Anteilnahme und ihr begrüßenswertes Engagement wird schlussendlich noch bestraft durch die tagtägliche Erfahrung der materiellen Schlechterstellung gegenüber jenen, die sich im Transfersystem eingerichtet haben. Besonders deutlich wird dies an Schulen, wie Rainer Werner berichtet:

Als Lehrer macht man mitunter erstaunliche Entdeckungen, die über rein pädagogische Einsichten weit hinausreichen. Wenn in einer Schulklasse eine Klassenfahrt ansteht, melden sich keineswegs die Kinder der Eltern mit Hartz-IV-Bezug ab, sondern die Kinder der Eltern, die in niedrigen Lohngruppen arbeiten. Sie verdienen so wenig, dass sie jeden Euro umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Die Kinder von Hartz-IV-Beziehern bekommen die vollen Kosten der Klassenfahrt von der Arbeitsagentur erstattet – unbürokratisch und problemlos. Alle kommunalen Einrichtungen bieten Hartz-IV-Beziehern und ihren Kindern ermäßigte Eintritts- und Nutzungspreise an: vom Verkehrsbetrieb über das Schwimmbad bis zum Sportverein. Auch hier sind die Arbeitenden mit niedrigem Einkommen die Dummen, weil sie überall den vollen Preis zu entrichten haben. Auffällig ist auch, dass Kinder aus Hartz-IV-Familien oft üppig mit den Statussymbolen ausgestattet sind, mit denen Jugendliche ihren Rang in der Gruppe definieren: Markenkleidung und neueste Produkte der Unterhaltungselektronik. „Armut durch Gesetz“, wie die Linke tönt, sieht anders aus.

Zur Zeit August Bebels hieß der Wahlspruch der Sozialdemokraten und Sozialisten: „Arbeit adelt!“ Denn Arbeit dient nicht nur dem Broterwerb. Sie ist eine wichtige Quelle von gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Selbstverwirklichung. Nun hält ein neues Motto Einzug: „Stütze adelt!“

Die Zeiten August Bebels sind lange vorbei, und was Rainer Werner vom Schulalltag berichtet, erscheint wie der endgültige Beweis für eine These, die sich bei Beobachtung des politischen Geschäfts geradezu aufdrängt: das Klientel der Linken ist nicht mehr der arbeitende Teil der Bevölkerung, sondern der nicht-arbeitende. Dem zu Grunde liegt eine vollkommen denaturierte Definition des Begriffs der „sozialen Gerechtigkeit“. Diese wird längst nur noch einseitig diskutiert, im Zentrum jeder Debatte steht das Interesse derer, die auf Transferzahlungen angewiesen sind. Tatsächlich ist soziale Gerechtigkeit aber – wie jedes Gerechtigkeitsverhältnis – von zweiseitiger Natur. Denn jeder Euro, der auf der einen Seite in die Taschen der Transferempfänger umverteilt wird, muss auf der anderen Seite von der arbeitenden Bevölkerung erwirtschaftet werden; oder in Form von Staatsschulden von nachfolgenden Generationen geliehen.

Treibende Kraft bei der zunehmenden Verklärung des Begriffs der sozialen Gerechtigkeit ist fraglos die Linkspartei, deren Vertreter mit sozialistisch motivierten, weltfremden und populistischen Forderungen das politische Spektrum seit Jahren vor sich hertreiben. Nicht weniger Schuld kommt jedoch der SPD zu, die es versäumt hat, in dieser Diskussion ihrer Stammwählerschaft die Treue zu halten; anstatt für die Interessen der arbeitenden Bevölkerung zu streiten, überbietet sie sich phasenweise mit der Linkspartei in ihren Forderungen nach noch mehr Umverteilung – nach noch mehr sozialer Ungerechtigkeit, um genau zu sein!

In gleichem Maße fatal wirken sich die Medien auf die öffentliche Debatte aus. In vielen Redaktionsstuben haben Linke die Meinungsführerschaft inne, und diese wiederum sind nur allzu empfänglich für die genauso simple wie falsche Interpretation von sozialer Gerechtigkeit, die am Anfang all dieser Fehlentwicklungen steht. So hat sich mittlerweile ein politisches Milieu entwickelt, in dem es selbst bürgerliche und liberale Kräfte kaum noch wagen, die „spätrömische Dekadenz“ zu kritisieren, die mit dem ausufernden Sozialstaat einhergeht – aus Angst, dafür medial als „asozial“ oder „menschenfeindlich“ gebrandmarkt zu werden.

Dabei ist nichts asozialer und menschenfeindlicher als dieses System, das zu breit verteiltem Transferbezug animiert. Besonders fatal ist die Wirkung gerade an unseren Schulen: wenn Kinder und Jugendliche tagein tagaus die Erfahrung machen, dass der, der arbeitet, der „Dumme“ ist, und der, der abkassiert, der „Kluge“, dann offenbart sich spätestens die eklatante gesellschaftliche Brisanz dieser Fehlentwicklung. Als Land ohne Rohstoffvorkommen ist Deutschland über alles auf das Leistungsstreben seiner Bürger angewiesen. Ein System, dass dieses Streben unterminiert, ja gar umgekehrt, schadet dem Wohlstand unserer Gesellschaft – heute schon, und morgen erst recht.

Das, was populistisch als „sozialer Kahlschlag“ verklärt wird, nämlich die Abkehr von dieser leistungsfeindlichen Systematik, erscheint wie die einzig sinnvolle Schlussfolgerung aus dem Erfahrungsbericht Rainer Werners. Tatsächlich sind auch die eklatanten Integrationsprobleme unserer Gesellschaft in erheblichem Maße ursächlich auf die schadhafte Gestaltung des Sozialstaates zurückzuführen. Der mangelnde Druck zur Integration ist nämlich unter anderem darin begründet, dass Integrationsbemühungen – z. B. das Erlernen der Sprache, die Teilnahme am Arbeitsmarkt und schlussendlich die Integration in ein leistungs- und bildungsorientiertes Wertesystem – faktisch bestraft werden, wenn sie nur zur Arbeit als Geringverdiener genügen.

Nobel geht das Land zu Grunde! Die politische Linke und ihre tiefverwurzelten weltbildlichen Irrtümer stehen am Anfang all jener dramatischen Probleme, mit denen unsere Gesellschaft heute konfrontiert ist. Umso abartiger ist in dem Zusammenhang, dass gerade dieses Klientel ständig Dreck wirft auf die wenigen, die sich – wie Thilo Sarrazin – um das Wohl unserer Kinder ernsthaft sorgen und für den Wohlstand der Deutschen von morgen streiten. Das offenbart, wie tiefgründig schlecht, schädlich und böse jene sind, die sich selber nur allzugerne als „die Guten“ verklären. Ihre blumige Sicht der Dinge mag in der Theorie von feiner Moral sein, in der Praxis ist sie das genaue Gegenteil.

(Foto oben: Arno Dübel, Deutschlands bekanntester Arbeitsloser)




Zurück zur Höhlenmalerei

Haben Sie schon einmal versucht, ein Rezept zu lesen, das Ihr Arzt handschriftlich ausgestellt hat? Geben Sie’s zu: Es ist Ihnen nicht gelungen. Aber das ist auch nicht wichtig, denn Hauptsache, der Apotheker kanns lesen. Und wenn nicht – nun denn, was spielts für eine Rolle, wenn Sie das falsche Medikament bekommen. Sterben müssen wir schließlich alle irgendwann.

(Von Schalk Golodkowski)

Neben dem Apotheker kann natürlich auch der Arzt seine eigene Handschrift lesen. Das unterscheidet ihn von vielen Jugendlichen, wie heute „Sonntag Aktuell“ aus Baden-Württemberg berichtet. Laut Grundschullehrerverband verlassen viele Kinder die Schule, ohne leserlich schreiben zu können. Vor allem Jungs seien es, denen „früh die Lust am Schreiben und damit natürlich auch am Lesen“ genommen würde.

Sie haben richtig gelesen. Es liegt nicht etwa an den Jungs oder an deren Dummheit, wie der böse Onkel Sarrazin jetzt wieder behaupten würde. Die baden-württembergische Kultusministerin Marion Schick (CDU) ist vielmehr der Ansicht, dass die Schrift zu kompliziert ist. Sie will daher die bisher gelehrten Schreibschriften abschaffen und durch eine einfachere Schrift ersetzen. Die Kinder, so Schick, sollten „sich nicht an der Schrift abarbeiten, sondern ihren Hirnschmalz für Deutsch, Mathe und andere Fächer verwenden“. Damit dürften künftigen Universalgenies alle Steine aus dem Weg geräumt sein.

Mädchen haben übrigens weniger Probleme mit dem Schreiben. Während bei Jungs ein Drittel die Grundschule verlassen, ohne leserlich schreiben zu können, sind es bei den Mädchen etwa zehn Prozent. Liegt es also vielleicht doch nicht an der zu komplizierten Schrift?




Nobelpreisträger warnt vor Islam-Fanatismus

Mario Vargas LlosaDer peruanische Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa hat gestern bei einem Vortrag in der wirtschaftsliberalen Denkfabrik „Libertad y Desarrollo“ (Freiheit und Entwicklung) vor dem islamischen Fundamentalismus gewarnt, der den Kommunismus als Hauptfeind der Demokratie abgelöst habe. Der Westen dürfe nicht zulassen, dass islamische Fanatiker die Institutionen der Freiheit ausnützten und müsse sich verteidigen.

Während die Äußerungen des Nobelpreisträgers für deutsche Medien keine Meldung wert sind, berichtet die österreichische Krone:

Der islamische Extremismus sei zwar nicht so mächtig wie seinerzeit die Sowjetunion, „aber er ist eine Herausforderung, weil die fanatischen Kämpfer davon überzeugt sind, dass sie durch die Zerstörung der westlichen Kultur und allem, was sie repräsentiert, ins Paradies kommen werden“, sagte der Schriftsteller bei einem Vortrag in der wirtschaftsliberalen Denkfabrik „Libertad y Desarrollo“ (Freiheit und Entwicklung).

Die religiösen Fanatiker seien vor allem deswegen extrem gefährlich, weil sie bereit seien, ihr eigenes Leben im Namen des Modells, an das sie glauben, zu opfern, betonte Vargas Llosa. Der islamische Fundamentalismus, dem viel mehr Muslime als Heiden oder Christen zum Opfer gefallen seien, werde jedoch nur von einer Minderheit vertreten. Deren politische und religiöse Überzeugungen seien derart anachronistisch und überhaupt nicht mit der modernen Welt zu vereinbaren, dass sie niemals die westliche Kultur besiegen könne.

„Aber wir müssen uns zu verteidigen wissen“, so Vargas Llosa. Man dürfe nicht zulassen, dass islamistische Fanatiker die Institutionen der Freiheit ausnützten, „um in unsere Gesellschaften einzudringen und um Terror zu säen“. Llosa warnte jedoch davor, den Extremismus auf Kosten der Freiheit zu bekämpfen: „Der Terror hat Demokratien oft dazu gebracht, auf fundamentale demokratische Errungenschaften zu verzichten, aber das können wir uns nicht erlauben. Die Demokratie darf nicht damit beginnen, sich der Waffen der Terroristen zu bedienen“, erklärte der politisch engagierte Schriftsteller.

Da hat sich das sonst so politisch korrekte schwedische Nobelpreiskomitee mit Vargas Llosa anscheinend diesmal den falschen Preisträger ausgesucht…

(Spürnasen: Rainer P., melli39ibk, hadschihalefomar, delablake)