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Bekommt Attentäterin jetzt 72 Jungmänner?

Ein Frau in Burka hat in Pakistan in Erfüllung ihrer göttlichen Mission, möglichst viele Ungläubige zu töten, ganze Arbeit geleistet: Bei ihrem Selbstmordattentat auf eine Versorgungsstation, in der das Welternährungsprogramm und andere Organisationen Lebensmittel verteilten, kamen mindestens 42 Menschen ums Leben und etwa 70 weitere wurden verletzt.

Ungeklärt ist weiterhin die Frage, ob weibliche Märtyrer als Belohnung ein Äquivalent zu den 72 Jungfrauen erhalten. Unbestätigten Meldungen zufolge arbeiten die vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam derzeit mit Hochdruck an der wichtigen theologischen Frage.

Scheich Muhammad Salih al-Munadschid hat in seiner Fatwa zu diesem Thema zumindest schon einmal eine wichtige Stellungnahme abgegeben. Wenn wir ihn richtig verstanden haben, steht weiblichen Märtyrerinnen eine ähnliche Belohnung im Paradies zu. Also, Sprengstoffgürtel umgeschnallt, Burka übergezogen, auf geht’s zum nächsten Einsatz im Dienste Allahs..

Spiegel online berichtet:

Eine mit Sprengstoff und Handgranaten bewaffnete Frau in einem Ganzkörperschleier hat in Pakistan ein Blutbad angerichtet. Mindestens 42 Menschen starben bei dem Selbstmordattentat in einem Zentrum für internationale Nahrungsmittelhilfe in der Stadt Khar im Distrikt Bajaur. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, etliche davon schwer. Die junge Attentäterin hatte nach Angaben von Augenzeugen zunächst Handgranaten in die Menge geworfen, als sie am Tor von Sicherheitskräften gestoppt wurde. Dann habe sie sich in die Luft gesprengt. „Körperteile, Hände und Füße lagen nahe dem Tor verstreut“, sagte der Augenzeuge.

Das wird Allah freuen, dass so viele Körperteile der Ungläubigen herumflogen. Schließlich hat er seinem Propheten Mohammed in Sure 5 Vers 33 schon diktiert:

„Die Vergeltung für die, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits ist für sie eine gewaltige Pein bestimmt.“

Wer noch weitere Friedensbotschaften nachlesen will, wird bei „Koran kennenlernen“ fündig.

Man muss aber Verständnis für die Attentäterin haben. Schließlich ist es extrem ungehörig, dass sich Ungläubige hier erdreisten, an Rechtgeleitete Nahrungsmittel zu verteilen. Wer sind denn schließlich hier die Herrenmenschen?

Die Attentäterin habe die Menschen während der Ausgabe von Nahrungsmitteln angegriffen, sagte ein Regierungsvertreter der Region Bajaur an der afghanischen Grenze am Samstag. Auf dem Gelände waren zum Zeitpunkt des Anschlags am Samstag etwa 300 Menschen versammelt. In dem Zentrum im unruhigen pakistanischen Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan werden Flüchtlinge mit Nahrungsmittelhilfen der Uno versorgt. Tausende Menschen sind wegen der Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und den radikalislamischen Taliban auf der Flucht und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Bisher waren Selbstmordattentate von Frauen eher selten, wie auch Welt Online berichtet:

Auch der Regierungsbeamte ging davon aus, dass eine Frau das Blutbad anrichtete. Der Augenzeuge schätzte sie auf Anfang 20. Selbstmordanschläge durch Frauen sind eher selten. In der jüngeren Geschichte Pakistans gab es vor dem jüngsten Anschlag zwei Attentate dieser Art.

Aber vielleicht sorgt ja die Fatwa von Scheich Muhammad Salih al-Munadschid für weibliche Nachwuchskräfte. Die Aussicht auf hemmungslose Sexfreuden mit jungfräulichen Männern im Paradies dürfte auch bei Musliminnen eine erregende Vorfreude verursachen.

In Pakistan hat zu Weihnachten das fröhliche Morden offensichtlich Hochkonjunktur. Einen Tag vor diesem Selbstmordattentat hat es schon mindestens 40 Tote und 50 Schwerverletzte gegeben. Da hieß es aber Moslems gegen Moslems, und zwar pakistanische Sicherheitskräfte gegen Taliban:

Der Anschlag ereignete sich einen Tag nach heftigen Gefechten in einer Nachbarregion zwischen pakistanischen Taliban und Sicherheitskräften, bei denen 11 Soldaten und 24 Extremisten getötet wurden. Ein Krankenhaussprecher sagte, er selbst habe 40 Leichen gezählt. Die Zahl der Toten könne jedoch noch steigen, da es mehr als 50 Schwerverletzte gebe. Bei den Opfern handelt es sich offiziellen Angaben zufolge um Flüchtlinge, die sich vor Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und den Extremisten in Sicherheit bringen wollten.

Im Grenzgebiet zu Afghanistan halten sich viele radikalislamische Extremisten auf. Mit einer ganzen Serie von Angriffen versucht die pakistanische Armee, sie von dort zu vertreiben. Dabei wurden schon viele hundert Kämpfer getötet. Dennoch gelingt es den Extremistengruppen immer wieder, Anschläge im ganzen Land auszuführen, bei denen ebenfalls Hunderte Menschen ums Leben kamen.

Weihnachten scheint weltweit eine hohe Inspirationsquelle für muslimische Friedensaktivisten zu sein. Auf den Philippinen wurden sechs Christen bei einem Anschlag auf eine Kirche verletzt. 20 minuten online schreibt:

Die Explosion ereignete sich während eines Gottesdienstes in der Kapelle einer Polizeiakademie in der Stadt Jolo. Dort sei der Sprengsatz im Deckengewölbe versteckt worden, teilte das philippinische Militär mit. Das Dach der Kapelle sei beschädigt worden. Die Verletzten wurden in ein Spital gebracht.

Über die möglichen Urheber des Angriffs wollte das Militär keine Angaben machen. Die Insel Jolo gilt jedoch als Hochburg der mit der Terrororganisation Al-Kaida verbundenen radikalislamischen Gruppierung Abu Sayyaf. Diese wird für zahlreiche Entführungen und Anschläge mit vielen Todesopfern verantwortlich gemacht.

Auch die Bundeswehr wird an den weihnachtlichen Freudenfeuern beteiligt. In der Nacht zum Heiligen Abend gab es einen Sprengstoffanschlag auf die Bundeswehr, bei dem allerdings kein Soldat zu Schaden kam. News yahoo meldet:

Eine Patrouille der Bundeswehr in Afghanistan ist kurz vor Weihnachten Ziel eines Anschlags geworden. Bei der Vorbeifahrt der Soldaten im Stadtgebiet von Talokan im Norden des Landes sei am Donnerstagabend ein Sprengsatz explodiert, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam. Es seien keine deutschen Soldaten verwundet worden. Zwei Fahrzeuge vom Typ Dingo seien bei dem Vorfall in der Provinz Tachar beschädigt worden.

Gleichfalls am Donnerstag war nach früheren Angaben gegen Mittag eine deutsche Patrouille der NATO-Geführten ISAF-Truppe mit Handfeuerwaffen angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich laut Bundeswehr bei Talawka, etwa 20 Kilometer nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams Kundus. Auch hier wurde kein Soldat verwundet.

Die muslimischen Sprengmeister gestalten die Zeit bis zur Silvesterböllerei recht kurzweilig. Aus Nigeria berichtet die presse.com:

Terroristen griffen im Norden Nigerias drei Kirchen in der Stadt Maiduguri an. Dabei seien sechs Menschen getötet worden und eine Kirche in Flammen aufgegangen, teilte ein Armeesprecher mit. Die Angreifer seien mutmaßlich Mitglieder der islamistischen Boko-Haram-Sekte. Die Gruppe wird seit dem vergangenen Jahr im Norden des Landes für eine Serie religiös motivierter Angriffe verantwortlich gemacht. Bei einer Explosion in Jos im Zentrum des Landes wurden nach Polizeiangaben mindestens acht Menschen getötet.

Weihnachtliche Stimmung also allerorten, nur in Europa klappt es bisher leider noch nicht, da sich die hiesigen Sicherheitsbehörden als wahre Spielverderber erweisen. In den Niederlanden wurden – wie PI berichtete – zwölf wackere Somalier verhaftet, die ebenfalls ein Feuerwerk veranstalten wollten.

Wie trostlos doch die Zeit vor der muslimischen Bereicherung war. Früher war der Besuch eines Weihnachtsmarktes eine biedere Angelegenheit, heutzutage steckt da eine regelrechte Hochspannung dahinter: Kracht es nun oder kracht es nicht? Und so sind wir unserem Bundespräsidenten regelrecht dankbar, dass der Islam jetzt auch offiziell zu Deutschland gehört. Die Zeiten der Langeweile sind vorbei.

byzanz