Freiheit für Marcus Hellwig und Jens Koch!Seit mehr als einem Monat befinden sich die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch in mohammedanischer Geiselhaft. Grund ihrer Einreise in den Iran war die Berichterstattung über den Fall der zur Steinigung verurteilten Sakineh Aschtiani wegen Ehebruchs. In einem nun veröffentlichten Offenen Brief an Angela Merkel appelliert Dr. Kazem Moussavi an die deutsche Regierung, die unverzügliche und bedingungslose Freilassung der beiden inhaftierten deutschen Journalisten zu fordern. Darüber hinaus kritisiert Moussavi die Order der deutschen Politik, die Namen der beiden Journalisten in der Öffentlichkeit geheimzuhalten. Anscheinend möchte die Regierung Merkel durch die Maßnahme eine Solidarisierung von breiten Schichten der deutschen Bevölkerung mit den Geiseln in Iran verhindern.

Nachfolgend der Offene Brief von Dr. Kazem Moussavi vom 29.11.10 an Angela Merkel (Quelle: Nics Bloghaus):

Die verhafteten deutschen Journalisten Marcus Hellwig (Redakteur) und Jens Koch (Fotograf) müssen vom islamistischen Regime im Iran sofort und bedingungslos freigelassen werden!

Liebe Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Die Geiselnahme der deutschen Journalisten der Bildzeitung, Marcus Hellwig und Jens Koch durch die Mullahs und der lächerliche Vorwurf der Spionage gegen sie entsprechen dem menschenverachtenden Charakter und der Praxis des islamistischen Regimes im Iran seit 1979.

Als iranischer Oppositioneller (und auch im Namen von Green Party of Iran und vielen anderen Systemgegnern) sowie auch als eine der Stimmen von Millionen von iranischen Menschen, die seit 31 Jahren von der Unterdrückungs- und Zensurpolitik des iranischen Regimes direkt betroffen sind, verurteilen wir dieses Verbrechen des Regimes. Die durch das Mullah-Regime verhafteten deutschen Journalisten müssen sofort und bedingungslos freigelassen werden!

Seit mehr als 7 Wochen sind zwei deutsche Journalisten, deren Namen bisher nicht genannt wurden, in Geiselhaft der Teheraner Machthaber und darüber sind die Öffentlichkeit und deren Familienangehörige sowie die Kollegen in Deutschland sehr besorgt.

Für die Freilassung der Journalisten haben die bisherige geheime Diplomatie der Bundesregierung sowie die Iran-Reisen von Abgeordneten des Bundestages unter Leitung von Peter Gauweiler/Claudia Roth sowie anschließend von Frau MdB Hoff (FDP) wie auch kürzlich des Gesandten von Herrn Außenminister Guido Westerwelle absolut nichts gebracht.

Der wichtigste Grund dafür ist: Laut zuverlässigen Informationen wird der Fall der beiden deutschen Journalisten direkt durch das Büro des Revolutionsführers Ali Khamenei koordiniert und in dessen Auftrag vom Hohen Nationalen Sicherheitsrat der Islamischen Republik unter der Leitung von Saeed Jalili, dem derzeitigen Atom-Chefunterhändler des Regimes im engen Kontakt mit Ali Reza Sheikh Attar, dem Botschafter des iranischen Regimes in Deutschland umgesetzt.

Der Plan, den Khamenei und die Regierung Ahmadinejads mit der Geiselhaft der deutschen Journalisten verfolgen, ist, auf Zeit zu setzen und die Gefangenen als Druckmittel zu nutzen, um weitere Sanktionen Deutschlands und Europas zu verhindern und dadurch atomare Ziele voranzutreiben und zu realisieren. Die Atombombe ist für das Überleben des Mullah-Regimes im Iran notwenig. Sie ist gleichzeitig ein Gewaltinstrument, das die Umsetzung der Expansionspolitik und der Vernichtungsabsichten des Systems gegen Israel sichert und beschleunigt. Die Intensivierung von Wirtschaftsbeziehungen und Dialogpolitik bereitet dem Regime die Möglichkeit, seine ideologischen Ziele eher zu bewerkstelligen.

Deshalb ist es ein Skandal, dass die deutsche Politik und Wirtschaft das verdeckte Spiel der Islamischen Republik mitspielen. Vor kurzem war im Rahmen einer deutsch-iranischen Wirtschaftstagung des „German Global Trade Forum“ im Marriott-Hotel in Hamburg ausgerechnet Herr Alireza Beyghi eingeladen. Alireza Beyghi ist ein bekannter Revolutionsgardist, Mitglied der terroristischen Ghods-Brigade und derzeitiger Gouverneur der iranischen Provinz Ost-Azerbaidjan, in dessen Hauptstadt Täbriz unter seiner politischen Verantwortung die zwei deutschen Journalisten und die durch Steinigung bedrohte Frau Sakineh Ashtiani inhaftiert sind.

Zudem ist auch zu bedauern, dass die Bundesregierung die Hintergründe der Geiselnahmen anscheinend nicht begreifen oder öffentlich verbreiten will. Sie versucht, die Sanktionierung der in Hamburg ansässigen Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH), die im iranischen Besitz und in das Nuklear- und Rüstungsprogramm des Regimes eingebunden ist, zu verhindern. Die Mullahs wissen, dass Deutschland sich bereits im Vorfeld der am 26. Juli verhängten EU-Sanktionen gegen Iran schützend vor die EIH-Bank gestellt hat und deshalb erpressbar ist. Weitere wirtschaftliche und politische Kooperationen sind vorgesehen.

Liebe Frau Bundeskanzlerin Merkel, Es ist das iranische Regime, dass in einer entwürdigenden medialen Inszenierung die Identität der beiden deutschen Journalisten vor der Weltöffentlichkeit preisgegeben hat. Die Arbeitgeber und Kollegen, Freunde und Nachbarn kennen die Gesichter der beiden selbstverständlich. Wenn die deutsche Politik versucht, die Namen der Journalisten trotzdem geheimzuhalten, so gibt es für dieses Verhalten nur zwei mögliche Interpretationen: Entweder ist dies ein zum Scheitern verurteilter Versuch, das Regime durch Gefälligkeit zu beschwichtigen; oder die Haft der Journalisten wird gar als willkommener Vorwand gesehen, um die Politik der wirtschaftlichen und politischen Kooperation Deutschlands mit dem iranischen Regime weiterzuführen und zu intensivieren (s. Beispiele oben).

Die Namen und die Geschichten der beiden verhafteten deutschen Journalisten, die die Hintergründe des Steinigungsurteils gegen Sakineh Ashtiani recherchierchen wollten, müssen im Interesse ihrer Befreiung, der Pressefreiheit und der Menschenrechte breit publiziert werden.

Marcus Hellwig ist seit vielen Jahren ein renommierten Redakteur großer deutscher Zeitungen und mit vielen aktuellen Themen befasst, zu denen schwerpunktmäßig noch nicht einmal der Iran gehört. Als Reporter war er aber schon in vielen Krisengebieten unterwegs, so z.B. in Afghanistan. Ähnliches gilt auch für den Fotograf Jens Koch. Ein Foto von Jens Koch finden Sie unter anderem auf seinem Xing-Profil:

Die Verhaftung der beiden Journalisten und der Versuch, zensierenden Einfluss auf die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland zu nehmen, muß als Warnung des Mullah-Regimes gegen alle Journalisten verstanden werden, die über die Terrorpolitik des iranischen Regimes nach innen und aussen berichten wollen.

Aufgrund der dargestellten Hintergründe – auch im Interesse der Freiheitsbewegung im Iran – ist es notwendig, die Öffentlichkeit umfassend über diesen Fall staatlicher Entführung zu informieren, um öffentlichen Druck gegen das islamistische Regime zu schaffen und diesen von seiten der Politik für die sofortige Freilassung der Geiseln effektiv zu nutzen. Die Mobilisierung der internationalen Öffentlichkeit hat bereits die Steinigung Frau Sakineh Ashtianis vorläufig verhindert und ist auch der sicherste Weg, um die schnellstmögliche Rückkehr der Journalisten zu erreichen, damit sie Weihnachten mit ihren Familien feiern können.

So wurden 2007 15 vom Iran gekidnappte und namentlich bekannte britische Seeleute innerhalb kürzester Zeit entlassen, nachdem ein Aufschrei der Empörung durch die britische Presse und die Weltöffentlichkeit gegangen war. 1997 nannte ein Berliner Gericht im Mykonos-Prozess gegen den Druck deutscher Politiker die Namen der Regimeverantwortlichen für die Morde an iranischen Oppositionellen. Nur so konnten wenigstens den Mordaktivitäten des Regimes in Deutschland bisher Grenzen gesetzt werden.

Liebe Frau Merkel, Die bedrohliche Situation der deutschen Journalisten im Iran ist ein Resultat des so genannten “kritischen Dialogs” und der guten Wirtschaftsbeziehungen mit den Teheraner Machthabern. Statt Appeasement(-Reisen) und mehr Dialog mit den Mullahs heißt das Gebot der Stunde dagegen: Konfrontation, Druck und Sanktionen, auch um die beiden deutschen Journalisten in Geiselhaft der Mullahs sofort frei zu bekommen!

Abschließend ist noch zu berücksichtigen: Immer wieder lastet das islamistische Regime seine Verbrechen den Opfern seiner Menschenrechtsverletzungspolitik – auch im Exil – an, um deren politische Aktivitäten zu kriminalisieren und unter Kontrolle zu halten, in diesem Fall Frau Mina Ahadi. Das Regime lädt seine Verbrechen denen auf die Schultern, die sich in Deutschland und Europa gegen die Beschwichtigungspolitik und für die Freilassung aller politischen Gefangenen und Opfer des Regimes wie Sakineh Ashtiani, ihres Sohns Sajjad und ihres Rechtsanwalts Houtan Kian einsetzen.

Deshalb muss die Sicherheit von Frau Mina Ahadi und anderen konsequenten Oppositionellen und von iranischen Flüchtlingen durch die Bundesregierung und die deutschen Behörden gewährleistet werden.

Liebe Frau Merkel, Ich würde mich über eine persönliche Antwort von Ihnen sehr freuen!

Mit herzlichen Grüssen,

Dr. Kazem Moussavi

Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland

Dr. Kazem Moussavi ist promovierter Geotechnicker und Vorsitzender der iranischen Grünen-Partei. Seine Partei engagiert sich seit zehn Jahren gegen das besatzende Mullah-Regime in Iran und tritt entschieden gegen die ideologische Mullah-Doktrin der Islamisierung nach Innen und Außen ein. In eigenen Worten fordert die Partei: „Im Interesse von Menschenrechten, Umwelt/Ökologie und Frieden fordern wir: Stop the Bomb – Stop the Appeasement!“

Moussavi hat in der Vergangenheit mehrfach die Politik der deutschen Grünen kritisiert, u.a. dass Claudia Roth iranische Oppositionsgruppen, die für einen Wechsel des Systems in Iran sind, massiv diffamiert. Weiterer Punkt der Kritik ist die direkte und indirekte Förderung der vermeintlichen Antikriegsorganisation CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran), die für das Teheraner Regime Lobby betreibt. Auch die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Hofierung von Repräsentanten des Mullah-Regimes wird von Moussavi kritisch beäugt. Schlimmer wiegt jedoch die in der Grünen-Partei betriebene Vetternherrschaft. Die Grünen um Claudia Roth möchten nämlich gerne die Exilpartei „Ettehade Joumhourikhahane-e Iran“ von Mehran Barati zur neuen “Grünen Partei Irans“ lancieren. Dies ist umso erstaunlicher, weil Mehran Barati der Schwiegervater von Joschka Fischer ist.

Kazem Moussavis schonungslose Kritik an diesen grünen Machenschaften beantwortete Claudia Roth auf ihre ganz eigene Art. Über ihren Büroleiter Ali Mahdjoubi ließ sie verlautbaren, dass Moussavi den terroristischen Volksmujaheddin nahesteht und ließ die Privatadresse von Kazem Moussavi im Netz veröffentlichen.

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42 KOMMENTARE

  1. Durch diese Politikerkaste (Herr, lass uns einen Weg finden sie wieder los zu werden) wird das ganze Land zum Mittäter, wenn wir weiterhin so tatenlos zusehen. Ich weiß auch nicht, ob sich der Schlamassel noch durch Wahlen korrigieren lässt.

    Mann, Mann, sind das alles Halunken! Das wär vor 20 Jahren gar nicht möglich gewesen.

    Dann heute Abend die Tagesthemen vom Feinsten, ich hätt wieder kotzen können.
    Wir Deutschen kennen gar keine Moslems, deshalb können wir sie auch nicht mögen.
    In anderen europäischen Ländern sind viel weniger Menschen gegen den Islam.
    Fazit: die Deutschen sind mal wieder fremdenfeindlich und rassistisch.
    Deutsche, integriert euch gefälligst!
    Tolle Logik!

  2. Unsere Regierung hat doch nicht die Eier in der Hose einem anderen Land ein Ultimatum zu stellen oder Repressionen anzudrohen.

    O.T:
    Guckt mal ZDF, da werden die Denker des Landes geehrt die es verdient haben und nicht irgendwelche Politiker oder Medienhuren die uns verraten und verkauft haben.

    Da wird der deutsche Zukunftspreis an Erfinder/Entwickler verliehen. Echt tolle Sachen dabei, unsere Ingenieure sind wirklich die Besten, aber ich warte noch dass mal ein Mihigru einen Preis absahnt und ich mir das Loblied des ZDF darauf anhören darf.

  3. WahrerSozialDemokrat:

    wäre auch eine gute Gelegenheit, der Öffentlichkeit mal diese miesen, unterirdischen Machenschaften derer nahe zu bringen, die vom Michel immer wieder gewählt werden.

    OT: bitte denkt weiterhin daran, die Petition gegen das Fürsorgeabkommen zu zeichnen. Es sind gerade 1.941 Mitzeichner registriert. Da hat sich was getan, aber es reicht nicht. Da müssen Zigtausende stehen!

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14686

  4. Tja, da wäre jetzt einmal mehr die deutsche Politik in der Pflicht, sich für seine Staatbürger einzusetzen und deren Freilassung unmissverständlich zu fordern und bei Bedarf den Iran hart zu sanktionieren.
    Im Notfall darf bei Entführungen und geiselnahmen auch der Einsatz von militärischen oder geheimpolizeilichen Sonderkommandos aus Deutschland oder befreundeten Staaten kein Tabu darstellen.

    Aber nein, lieber handelt man deeskalierend schwanzeinziehend, überlässt seine Bürger ihrem Schicksal und verschweigt darüberhinaus noch deren Entführung im eigenen Land.
    Man will ja nich gegen das Dogma der „Kultursensibilität“ verstossen.

    Das alles könnte nämlich den Iran und dessen befreundete Länder „verstimmen“, da opfert man lieber zwei Bäuerlein und verkündet Wochen später wieder einmal einen „Erschöpfungstod“ durch Schuss- und Schnittwunden.

    Ach, wie selbstlos würde sich wohl ein deutsches Politkastenmitglied opfern, um den Iran nicht durch unmissverständliche Forderungen „verstimmen“ zu müssen?

    Guido?
    Angie?
    Wo seid Ihr??

  5. Journalisten, die in Kriegsgebiete reisen, oder in muslemische Länder, bringen sich stets selbst in Gefahr. Das ist ihr eigenes Risiko, wenn sie sensationsgeil auf irgendeine reisserische Story warten.

    Nichtsdestotrotz müssen diese Beiden sofort freigelassen werden, sofern sie sich nicht nach iranischem Recht strafbar gemacht haben!

    Etwaige politische Gefangene, das geht im Jahr 2010 gar nicht!

  6. Wäre dieser Wulff ein würdiges deutsches Staatsoberhaupt, wäre er von Israel direkt in den Iran geflogen, um unsere Landsleute zu befreien.

  7. Das hätte ich Wulf aber nicht zugetraut.

    Wulff übernimmt Patenschaft für Kind Rechtsextremer

    Rechtsextremismus gehört eben auch zu Deutschland.

  8. “..Seit mehr als einem Monat befinden sich die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch in mohammedanischer Geiselhaft..“

    Was ist das denn für eine gestörte Ausdrucksweise???

    Die Reporter befinden sich im Iran in Haft-Basta !
    Sie haben sich unter Vorspielung falscher Tatsachen Zugang in den Iran erschlichen. Und dann soll man Verständis für die Beiden haben ?
    Wenn ein Ausländer in Deutschland mit falschen Begründungen eingereist ist, dann verlangt ihr Ausweisung (Und natürlich wird alles den pösen, pösen Islam in die Schuhe geschoben!), aber wenn zwei Reporter, die nicht aus exestenziellen Gründen in den Iran reisen, um der dort legitimen Regierungen Schaden zufügen zu wollen, dann geht das in Ordnung, wa ?
    Ihr seid doch so erbärmlich!

  9. Rechtsextremismus gehört eben auch zu Deutschland.

    Nein, Wulff weigert sich lediglich, das Neugeborene in Sippenhaft zu nehmen, wogegen der Sozen-Bürgermeister keine Berührungsängste mit dieser Tradition der Braunen hat.
    Ausserdem sind die Eltern, nach der Berichterstattung, in keiner verbotenen Organisation, noch nicht mal in der NPD, Mitglied.
    Dass die Berichterstattung hier stimmt, davon geh ich aus, wäre das erste mal, dass so eine Mitgliedschaft Thema Nummer eins wäre.

    Die Nazi-Paranoia nimmt langsam groteske Auswüchse im Land an.
    Ich mag Wulff nicht, aber das rechne ich ihm hoch an.

  10. Das interessiert doch unsere Gutmenschen nicht, aber wehe es kommt wieder die Lebkuchenzeit ala Passau, da gibt es gleich die Nazikeule !

    Wer sind die wirklichen Verbrecher ?

  11. Eine Lumpenregierung, unterstützt zusammen mit einer gehirnamputierten Opposition ein verbrecherisches, ausländisches Regime gegen die eigenen Bürger!
    Gekaufte Medien, Journalisten, die im eigenen Land nicht das Maul aufkriegen, ein Bundespräsident, der ohne Not eine faschistische Glaubensrichtung adelt, eine FRAU als Kanzlerin an der Spitze unseres Staates, die tatenlos der Unterdrückung von Millionen Frauen in ihrem eigenen Land zu sieht und feige Männer, die sich deutsche Politiker nennen, das ist Demokratie 2010 in Deutschland.
    Pfui, mögen sie alle verrecken.

  12. Für die Freilassung der beiden Journalisten biete ich eine C.F.Roth, ein Özdemir, ein Ströbele und als Bonus noch ein Trittin.
    Für den Flug gerne ein Hubschrauber, die Bonusmeilen gehen an Herrn Özdemir.

  13. Demokratie gabs in Deutschland vielleicht mal in den 60zigern. Heute werden ja in Talk Shows noch nicht mal Parteien eingeladen, die dem Gutmenschentum nicht passen. D.h. freie Meinungsäußerung ist hier wohl schon länger passe`. Hier in diesem Staat werden Menschen manipuliert u. einer Gehirnwäsche unterzogen, daß man den ganzen tag kotzen möchte.

  14. Mal abgesehen von den Einzelschicksalen der beiden Journalisten und der direkten Gefahr den Beide ausgesetzt sind, also ohne zynisch und sarkastisch sein zu wollen, hat es da doch die richtigen getroffen.

    Sind es nicht unsere MSM die uns permanent erzählen das der Islam friedlich ist und das alles nichts mit dem Islam zu tun hat? Ja..gut. Iran. Das ist natürlich ein böser Staat. Aber wir lassen Sie ja ein wenig mit Atomenergie spielen, damit Sie lieb zu uns sind.

    So sehr ich Respekt vor Journalisten habe die sich derart engagieren, zeigt das doch nur wieder die Blauäugigkeit und Doppelmoral unserer veröffentlichten Meinung im Umgang mit Islam, Scharia und Moslems. Insbesondere, wie diese zur Freiheit stehen. Bitte, bitte, bitte…erklärt das ganze nicht damit, dass der Iran ja nicht ganz so demokratisch ist und hier und da ein paar Probleme hat, sondern nehmt diese Erfahrung und schaut Euch die Takyia Moslems in unserem Land an. Die für Ihre totalitäre Politidelogie Freiheit und Rechte fordern und sobald Sie die Macht haben die Rechte und die Freiheit Andersgläubiger einstampfen!

    Die Bundesrepublik ist inklusve des Willes unseres deutschen Bundespräsidenten (!) doch nur auf dem Weg ein islamischer Staat wie der Iran zu werden! Wir befinden uns in der gleichen Sitation wie damals die Weimarer Republik. Klar..wir haben aus dieser gelernt. Es gibt die 5% Klausel, das GG, Volksverhetzungsparagrafen etc. ABER WIR HABEN EBEN NICHTS GELERNT. Hier zieht eine Gefahr für die Freiheit auf im Mantel der Relgionsfreiheit und alle unsere Politker schauen tolerant weg!

    Ich gebe allen unseren Politkern in Gesellschaftslehre / Geschichte (oder wie die Fächer heute genannt werden) 0 Punkte!

  15. Danke an PI!
    Ohne diesen Artikel wüsste ich nicht wie die Entführten heißen.
    Irgendwann steht eine Umbenennung in <b<PI-Leaks an.

  16. @#25 lustigmitschluss

    ein skandal!!!!
    pi berichtet nicht über die hinrichtung einer unschuldigen iranerin!!!!

    Dann wäre PI jeden Tag schon alleine mit 25 Meldungen aus dem Iran zugekleistert! 🙂

  17. #20 Anti-Anti-Islam (02. Dez 2010 00:35)
    ”..Seit mehr als einem Monat befinden sich die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch in mohammedanischer Geiselhaft..”

    Was ist das denn für eine gestörte Ausdrucksweise???

    Die Reporter befinden sich im Iran in Haft-Basta !
    Sie haben sich unter Vorspielung falscher Tatsachen Zugang in den Iran erschlichen. Und dann soll man Verständis für die Beiden haben ?
    Wenn ein Ausländer in Deutschland mit falschen Begründungen eingereist ist, dann verlangt ihr Ausweisung (Und natürlich wird alles den pösen, pösen Islam in die Schuhe geschoben!), aber wenn zwei Reporter, die nicht aus exestenziellen Gründen in den Iran reisen, um der dort legitimen Regierungen Schaden zufügen zu wollen, dann geht das in Ordnung, wa ?
    Ihr seid doch so erbärmlich!

    So früh am Tag und schon das Hirn zugekifft? Oder war da nie welches? Das iranische Mullah-Regime ist ein Unrechtsstaat, in dem Menschenrechte nichts gelten. Diese beiden Männer sind dort hingereist, weil sie die Öffentlichkeit auf das Schicksal einer Frau aufmerksam machen wollten, die von den geisteskranken Mördern eines Steinzeitregimes gesteingt werden soll. Und ja, der Islam ist nicht nur „pöse“ sondern eine widerwärtige Ideologie, die die Menschen knechtet, versklaft und ermordet. Kurz gesagt: der einzig Erbärmliche hier sind SIE!

  18. @ #20 Anti-Anti-Islam (02. Dez 2010 00:35) :

    „”..Seit mehr als einem Monat befinden sich die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch in mohammedanischer Geiselhaft..”

    Was ist das denn für eine gestörte Ausdrucksweise???

    Die Reporter befinden sich im Iran in Haft-Basta !
    Sie haben sich unter Vorspielung falscher Tatsachen Zugang in den Iran erschlichen. Und dann soll man Verständis für die Beiden haben ?
    Wenn ein Ausländer in Deutschland mit falschen Begründungen eingereist ist, dann verlangt ihr Ausweisung (Und natürlich wird alles den pösen, pösen Islam in die Schuhe geschoben!), aber wenn zwei Reporter, die nicht aus exestenziellen Gründen in den Iran reisen, um der dort legitimen Regierungen Schaden zufügen zu wollen, dann geht das in Ordnung, wa ?
    Ihr seid doch so erbärmlich!“

    wer und was hier gestört und erbärmlich ist, ergibt sich eindeutig aus diesem Kommentar!!

    PUNKT!!

  19. Irgendwann siegt die iranische Opposition und Ahmadinedschad und Konsorten geht’s wie Ceau?escu. Das Internet wird die Bilder bringen. Ich kann’s kaum erwarten, die Bande an Baukränen baumeln zu sehen.

  20. Die Jungs arbeiten doch für Springer.
    Wo liegt denn das Problem?
    Springer ist mächtiger als die Regierung!

  21. Wer Interesse hat an innovativer, libraler und humanistischer Politik (ja,auch islamkritisch… 😉 ) der kann sich ja mal „Die Freiheit“ sowie das Unterstützer- und Freundesnetzwerk der Freiheit anschauen. Wir sind als Netzwerk eine der Ur-Keimzellen der Partei “Die Freiheit”,

    Homepage der Partei: http://www.diefreiheit.org

    Werdet Fördermitglieder der Freiheit und tragt euch für den Partei-Newsletter ein !

    Das Netzwerk wiederum versteht sich als Freundes- und Unterstützernetzwerk, eine Art “Think Tank” und auch “Graswurzelbewegung”. Wir stehen NICHT in Konkurenz zur Partei “Die Freiheit”, sondern sind der Partei “Die Freiheit” freundschaftlich und idealistisch verbunden und dort aktiv wo es die wachsende “Die Freiheit” offiziell – noch – nicht gibt, vernetzen uns, bilden Gruppen, treffen uns und bereiten so das Fundament für eine wirklich gute Chance etwas zu bewegen…

    Warum also warten bis andere es für uns machen ?

    Homepage des Freundes- und Unterstützer Netzwerks:

    http://www.die-freiheit.net

    Wer wenn nicht wir ? Wann wenn nicht jetzt ?

    P.S.: grade in NRW – aber nicht nur da – ist es zur Zeit sehr spannend… 😉

  22. @#20 Anti-Anti-Islam (02. Dez 2010 00:35)
    ”..Seit mehr als einem Monat befinden sich die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig und Jens Koch in mohammedanischer Geiselhaft..”

    Was ist das denn für eine gestörte Ausdrucksweise???

    Die Reporter befinden sich im Iran in Haft-Basta !
    Sie haben sich unter Vorspielung falscher Tatsachen Zugang in den Iran erschlichen. Und dann soll man Verständis für die Beiden haben ?

    Sicherlich hast du recht. Die beiden sind Vollidioten. Aber hier würde ihnen wohl kaum eine Gefängnisstrafe drohen. Im Iran sieht die Sache schon etwas anders aus.

    Ich persönlich bin da etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite würde ich die beiden Blödmänner gerne rausboxen. Die haben bestimmt Frauen und Kinder. Auf der anderen Seite könnte uns nichts besseres passieren, als dass die beiden Idioten vor laufender Kamera im Namen des Wüstenteufels Allah geschächtet würden. DAS wäre ein Meilenstein im Kampf gegen den Islam.

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